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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wüster Trip
Da war es also dann passiert! Was sich auf "Seventeen Seconds" und "Faith" mehr als nur andeutete, wurde auf dieser Platte fast bis ins Groteske getrieben: Hoffnungslosigkeit, Depression, (Selbst-)Hass, Isolation etc. etc. Peitschende und polternde Drums, düstere Keyboardschwaden und zerrissene Gitarrenakkorde - Robert Smiths z.T. enervierende...
Am 18. August 2000 veröffentlicht

versus
22 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ärgerliche Edition
Klar, Pornography ist immer noch ein großartiges Album, aber das Remastering hier ist wirklich traurig: Der Sound ist etwas klarer, besonders im Bereich der Stimme, zu dem Zweck wurden aber insgesamt ordentlich Mittenfrequenzen rausgedreht mit dem Effekt dass das ganze eher merkwürdig klingt. Meine Vinyl-Version ist immer noch viel besser, mehr...
Veröffentlicht am 26. September 2005 von sovjet.europe


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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wüster Trip, 18. August 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Pornography (Audio CD)
Da war es also dann passiert! Was sich auf "Seventeen Seconds" und "Faith" mehr als nur andeutete, wurde auf dieser Platte fast bis ins Groteske getrieben: Hoffnungslosigkeit, Depression, (Selbst-)Hass, Isolation etc. etc. Peitschende und polternde Drums, düstere Keyboardschwaden und zerrissene Gitarrenakkorde - Robert Smiths z.T. enervierende Stimme nicht zu vergessen - machen "Pornography" je nach Geschmack des Hörers/der Hörerin entweder zu einer Tortur oder zu einem herrlichen, wenn auch anstrengenden Hörerlebnis. Die Texte mögen plakativ sein ("Doesn't matter if we all die ..."), effektiv aber sind sie allemal. Weiter ausreizen konnte man diese Karte nicht mehr, was Smith einsah und ihn zu einem schroffen Kurswechsel veranlasste ("Japanese Whispers"-Singles). Dass The Cure Songs wie "Figurehead", "Strange Day" oder "One Hundred Years" auch mehr als 15 Jahre später regelmäßig live spielen, beweist die Wertschätzung, die sie diesem Opus nach wie vor einräumen. Zu Recht !
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen In Stein gemeisselt.., 7. Juli 2004
Rezension bezieht sich auf: Pornography (Audio CD)
kalt, gemein, fies, trostlos, traurig, düster, unzählige male selbst getötet und gestorben...
Diese CD IST The Cure, besser war es nie vorher, besser wurde es nie mehr. Robert Smith ist es 1982 gelungen sein dunkles Meisterwerk zu schaffen, fast logisch danach in eine buntere popiggere Welt abzutauchen; was hätte man nach Pornography noch hinzufügen können ?
Wer dieses Album nicht mag, mag The Cure nicht!
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Selbstzerstörerisch, 10. Juni 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Pornography (Audio CD)
War die Cure auf Faith noch ruhig , düster , resignierend , so sind sie auf ihrer blutroten 82er Scheibe brutal selbstzerstörend . Schon der Opener 100 Hundred Years nimmt kein Blatt vor den Mund : "It doesn't matter if we all die" zeigt eindrucksvoll die Gesinnung Smiths zur damaligen Stunde . The Figurehead , mein Lieblingssong der Ära , besticht durch Smiths flehenden , in Selbstmitleid erstickendem Gesang , der in der Zeile "I can say never say no to anyone but you" gipfelt . Waren das schon echte Klassiker , kommen wir nun zum Titelsong selbst . Pornography ist das aggresivste Stück , was die Cure jemals einspielten , und gleichzeitig eines ihrer ungewöhnlichsten . Fast scheint es , als würden sich Smith , Gallup und Tolhurst mit ihren Instrumenten duellieren . Jedenfalls bauen sie während des gesamten Lieds einen nervenaufreibenden Spannungsbogen auf , dem man sich nicht verschließen kann , und so bietet der Song einem großartigen Album einen würdigen Abschluß . Fazit : Für mich trotz Disintegration das beste und einheitlichste Album der Cure .
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eins der Dinge die ich auf eine Insel mitnehmen würde, 29. Januar 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Pornography (Audio CD)
Jedes mal wenn ich dieses Album höre, weiß ich, DAS ist es. Genau das. Pornography wird seinem Titel gerecht. Der Opener "One hundred years" schlägt den Hörer bedingungslos aus seiner Welt und manövriert ihn mit seinen harten Gitarrenpassagen in eine andre, düstere Splatterwelt. Die Vocals sind fern, das Konzept von "a forest" wird hier fortgesetzt, aber es scheint, als ob "a forest" dekonstruiert worden wäre, so finden sich Bausteine auch in "the hanging garden". Famos ist die Kühle in "siamese twins" und in "strange day", das mit seinem Refrain wohl den einzigen hellen Punkt in dieser Platte bietet. Auf "cold" griff Robert Smith eifrig in die Celloseiten - entwurzelt wirkt der Song, ganz fern die Vocals, die Botschaft doch greifbar nahe. Mit einem düster ausklingenden "pornography" endet dieses düstere Meisterwerk. Substanz für tausende Jahre wurde hier geschaffen. Grandios.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tiefschwarz, 5. Juni 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Pornography (Audio CD)
Robert Smith hat mit dieser CD das mit Abstand brutalste und dunkelste Werk der Bandgeschichte abgeliefert. Mit "brutal" meine ich dabei nicht einmal unbedingt die Härte der Musik, die auf jeden fall sehr dunkel und hart eingespielt wurde, sondern eher Gesamtheit aus Texten und Musik. Man spürt mit jedem Ton die schweren Probleme (u.a Drogen- und Alkoholsucht) die Smith zu der damaligen Zeit beinahe zerstörten. Bei "Disintegration" hört man bei allem Schwermut zumindest ein Fünkchen Hoffnung heraus, bei Pornography ist dieser Funke nicht vorhanden. "Waiting for the Death blow" (one hundred years) Gerade diese absolute Dunkelheit macht das Album zu einem der drei besten von the Cure.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen definitiv!, 27. Juni 2005
Rezension bezieht sich auf: Pornography (Deluxe Edition) (Audio CD)
Eine kluge und kaum zufällige Idee, die Geschichte der Cure gerade jetzt aufzuarbeiten, zu einem Zeitpunkt, da sowohl die kritische Einschätzung der Band als auch ihr Einfluss auf einige der angesagtetsten neuen Bands einen vorläufigen Zenith erreicht zu haben scheinen. Noch vor einigen Jahren wäre Universals exzellente Reissue-Serie wohl mit dezentem Gähnen aufgenommen oder gleich ignoriert worden. Aber jetzt, wo fast täglich angesagte neue Bands wie The Rapture, The Bravery oder Bloc Party Cure-Vergleiche geradezu herausfordern, wächst auch wieder das Interesse an einer Band, die der lange Zeit nur noch als Soundtrackliferanten für in ein Zeitloch gefallene Goths gehandelt wurde. Und damit über eine lange Periode verkannt wurde, wie die nun vorliegenden Alben 2-4 in Erinnerung rufen. Denn was diese drei, von 1980-82 aufgenommenen wahrscheinlich wichtigsten Cure-Alben deutlich machen, ist vor allem, dass Leidenschaft, und sei es die für Depression und Verzweiflung, verbunden mit effektiver Produktion unerwartet gut altert.
Während die Schwesteralben 17 Seconds und Faith noch grossflächig Nihilismus säen - und das mit einem damals durchaus originellen Sound (die sparsame Instrumentierung vom Debut Three Imaginary Boys verstärkt um Keyboards, präzises Schlagzeug, von Box zu Box wandernde Gitarre, Flanger, verwaschene Klangwellen), der heute noch (oder wieder) spannend klingt - und nur gelegentlich, etwa in den klassischen Songs „A Forest" und „Primary", Fluchtenergie entwickeln, kämpft sich Pornography entschlossen und mittels deutlich dichtererem, fast orchestral eingesetztem Gitarrensound („Phil Spector in hell" hat ein Kollege mal geschrieben) durch die Verzweiflung ans Licht, und erntet dafür Resultate, die über 20 Jahre nach Erscheinen noch immer beeindrucken. Von der ersten Zeile „It doesn't matter if we all die" über die gesamte folgende nihilistisch-depressive Stunde und Cure-Klassiker wie „Hanging Garden" mit Lol Tolhursts tribal drumming und das phantastische „Siamese Twins" bis zum letzten, aufbegehrenden und zweimal hinausgeschrienen Satz „I must fight this sickness, find a CURE!" zelebriert Pornography den Kult der Verzweiflung mit einer Leidenschaft, die schon wieder beinahe positiv, auf jeden Fall aber kathartisch wirkt. Ein nihilistisches Meisterwerk, das seine eigene Überwindung in sich trägt und Pornography zu einem, nein, dem Cure Album überhaupt macht.
Robert Smith (und wechselnde Mannschaft) sollte noch einige grosse Popsongs schreiben und weitere gute Alben produzieren, aber mit wenigen Ausnahmen (etwa „Snakepit" auf Kiss Me, Kiss Me, Kiss Me, jenem Album, das die Verschmelzung der frühen, depressiven Cure mit der Popsensibilität der darauffolgenden Alben am überzeugendsten verband) lange Zeit nichts mehr an ähnlich suizidaler Intensität zustandebringen.
Alle 3 Alben sind vorbildlich remastered und als Doppel-CDs erschienen, mit Tonnen an rarem und unveröffentlichtem Zusatzmaterial, darunter die halblegendären Cult Hero Songs, jede Menge Demos und Live-Tracks (exzellent ein elegisches „Siamese Twins" und eine wilde Version von „Forever") sowie die feine Single „Charlotte Sometimes" und der gesamte stündige Carnage Visors Soundtrack. Ein starker zusätzlicher Kaufanreiz, zweifellos, aber es sind die originalen 26 Songs der düsteren Trilogie, die wirklich zählen und (weiter) bleiben werden.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Welt trägt Schwarz, 19. Februar 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pornography [Vinyl LP] (Vinyl)
Ihre Diskographie ist zwar groß, vielseitig und schenkte uns viele Meisterwerke der Popmusik, aber es sind ihre düsteren Frühwerke, auf die sich die Musik von The Cure bis heute oft beruft. Ihr 4. Album "'Pornography"' von 1982 wird wohl immer einen sehr zentralen Platz zwischen allen anderen Alben einnehmen. Man hätte die Zeichen, die von '"Seventeen Seconds"' (1980) und "'Faith"' (1981) ausgingen, bereits schon als Wink in Richtung "'Pornography"' deuten können, doch was Robert Smith, Simon Gallup und Laurence Tollhurst hier auf Band festgehalten haben, konnte man in der Authenzität nur erahnen. Ein tiefschwarzes, 8 Song-starkes Epos, dessen Atmosphäre man am besten mit den Wörtern '"schwermütig"' und "'depressiv"' beschreiben kann. Robert Smiths von Einsamkeit und Isolation gezeichneter Gesang fällt wie ein dünnes Tuch auf die harte, ungemütliche Oberfläche der Platte. Tollhurst`s primitiv-polternden Schlagzeugfiguren, Gallup`s böse brummender Bass sowie Smiths Gitarrenakkorde, die oft nur eine Skizzen-und schemenhafte Figur abgeben, wirken auch heute, nach 30 Jahren, immer noch beunruhigend, faszinieren aufgrund ihrer eindringlichen Wirkung und ziehen in ihren Bann. Die angeblich unter hohem Drogeneinfluss entstandenen Aufnahmen waren die letzte Zusammenarbeit The Cure`s als Trio. Nach einem Streit zwischen Smith und Gallup schrumpfte die Band für kurze Zeit zum Duo zusammen und The Cure wurden zu Pop-Ikonen der 80er Jahre.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wahrscheinlich eine der besten CDs von The Cure, 22. Januar 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Pornography (Audio CD)
Im Gegensatz zur anderen Beurteilung finde ich diese CD das düsterste Werk von The Cure. Die Härte der Beats und das repetitive Charackter der Melodien der meisten Tracks machen es zu einer problematischen CD, was von den Texten noch unterstüzt wird. Die Band ist beim Touren fast an der Musik (und den Drogen - das hört man auch auf der PLatte selber sehr gut) kaputtgegangen. Trotzdem (oder deshalb?) ist diese CD außerordentlich gut.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zeitlos wie Klassik für meine Ohren!, 4. Mai 2005
Von Ein Kunde
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pornography (Deluxe Edition) (Audio CD)
Über das Album selbst gibt es nichts zu sagen. So etwas kommt nie wieder und ich bin froh es schon so lange und oft gehört haben zu dürfen...
Was mich wirklich nervt ist die Art wie sich manche "REMASTERS" als absoluter Klangschrott entpuppen.
Pornography ist gerade noch im grünen Bereich, weil es wirklich sauber klingt. Trotzdem ist es nach aktueller Mainstreammanier einfach nur auf LAUTSTÄRKE getrimmt. Robert Smith hat mich da schon mit der B-Seiten Compilation genervt. Klingt für mich wie am PC mit Kopfhörern abgemischt und mit aller gewalt Loudness bis zur Schmerzgrenze eingefügt.
Die 2te Disk ist natürlich ein Leckerbissen!
In diesem Sinne, bitte keine Frölichkeit aufkommen lassen und diese Wahnsinnsmusik genießen.
Wombat
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Blick in den Abgrund der Hölle, 27. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Pornography (Audio CD)
Diese Platte ist nichts für Menschen mit schwachem Herzen und suizidaler Tendenz, denn das könnte fatal enden. Ich kann mir "Pornography" auch nur einmal im Jahr anhören, aber dann geniesse ich diese nahezu perfekte höllische Traurigkeit, Düsternis, Verzweiflung, Sinnlosigkeit, die Robert Smith da von sich schreit. Die Harmonien dieser Platte sind wunderschön, beautiful!, aber auch so dermaßen düster, wie der Gang über einen Friedhof, auf dem nur gute Freunde liegen, und man sich angesichts der Sinnlosigkeit des Lebens und der Welt gerne dazulegen würde. Trotzdem: eine einzigartige gute Platte, die aber schwer zu ertragen ist.
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Pornography
Pornography von The Cure (Audio CD - 1986)
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