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TOP 500 REZENSENTam 3. Dezember 2014
The Raw & The Cooked sollte das zweite und letzte Album von den Fine Young Cannibals bleiben. Es stammt aus dem Jahr 1989. Das Trio hatte mit seinem Debüt und den Singles Johnny Come Home und dem Cover von Suspicious Minds schon 1985 Erfolge feiern können. Die Band wusste es bei ihrem Sound den Soul und Funk der 50er und 60er perfekt mit dem Pop und dem Sound der 80er zu verbinden. Ein weiteres Erkennungszeichen war die Stimme von Sänger Roland Gift. Ein Kritiker beschrieb seinen Gesangsstil so, als sänge er mit einer heißen Kartoffel im Mund. Mit dem zweiten Album sollten sie auch den amerikanischen Markt und den Rest der Welt knacken. Zwischen den beiden Alben erschien noch die Single Ever Fallen In Love, eine Cover-Version des Buzzcocks Songs, vom Soundtrack Something Wild, womit sie im UK auch einen Top Ten Erfolg hatten. Außerdem gab es die Retro-Soul-Songs Good Thing, As Hard As It Is und Tell Me What schon in dem 1987er Film Tin Man zu hören, der Anfang der 60er spielt. Alle 4 genannten Songs wurden dann auch auf The Raw & The Cooked gepackt, so dass das Album eigentlich nur 6 neue Songs bei Veröffentlichung bot.

Mit dem 80er-Funk-Hit She Drives Me Crazy gelang dem Trio 1989 der Überhit (Nr. 1 USA, Top 5 im Rest der Welt). Der Song wurde von Prince-Spezi David Z mitproduziert. Dieser hatte zuvor schon das Arrangement von dessen Hit Kiss ausgetüftelt. Der pianogetriebene Retro-Soul-Pop von Good Thing war danach noch ein ähnlicher großer Hit. Mit dem rockigeren Don't Look Back und dem perkussiven Groove-Monster I'm Not The Man I Used To Be (das Highlight des Albums und er Zeit ein paar Jahre voraus) folgten noch zwei weitere mittlere Hits (Top 20) vom Album. Die moderneren Singles It's OK und I'm Not Satisfied konnten diese Erfolge dann nicht mehr wiederholen, da hatte aber durch die Albumverkäufe sowieso fast schon jeder diese Songs, der sich für die FYC interessierte.
Sehr interessant am Album ist das Konzept auf das der Album-Name auch ein wenig hinweist. Es gibt Songs mit damals modernen 80er-Arrangements (Cooked) und andererseits Retro-Songs (Raw), die genauso schon in den 60ern hätten aufgenommen werden können. In letztere Kategorie fallen auch die beiden souligen Balladen As Hard As It Is und Tell Me What. Beide Kategorien werden wild auf dem Album gemischt.

Insgesamt bietet das Album 7 Singles, wovon 5 Hits waren, die heute immer noch hier und da im Radio gespielt werden. Von der Produktion ist es immer noch gut hörbar.
Danach erschien abgesehen von ein paar Songs auf der The Finest Compilation nichts Neues mehr von den Fine Young Cannibals.
Mit knapp unter 36 Minuten Spielzeit ist das Album etwas kurz ausgefallen. Einzig das schräge Don't Let It Get You Down kann als Ausfall auf dem Album bezeichnet werden. Die Vinyl-Ausgabe ist soundtechnisch sehr zu empfehlen.

Fazit:
Es gibt wenige Alben der 80er die mehr Hits bieten. Eine nahezu perfektes Pop-Album. Das Trio ist heute fast vergessen, das Album lohnt aber immer noch. Von beiden FYC Alben sind mittlerweile Deluxe-Ausgaben auf 2 CDs erschienen, die so ziemlich alles abdecken, was das Trio veröffentlicht hat.
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am 13. Mai 2013
Die neue "Deluxe 2CD Edition" des zweiten und letzten Albums der Fine Young Cannibals "The Raw & the Cooked" kommt vom britischen Edsel Label. Enthalten sind auf 2 CDs das Album sowie die B-Seiten der Singles, die meisten Maxi Versionen und Remixes der Singles sowie die 4 neuen Stücke des "Best of" Albums "The Finest".

Das Album ist der Beweis dass es in den 1980ern auch gute und zeitlose Pop Musik gab. Insbesondere die Singles kann man auch heute noch gut hören (She Drives Me Crazy, Good Thing, I'm Not the Man I Used to be, I'm Not Satisfied, Don't Look Back, It's OK (It's Alright), Ever Fallen in Love?). Interessant ist dass man sich für dieses zweite Album viel Zeit gelassen hat, die Stücke sind über einen längeren Zeitraum entstanden und zum Teil auch schon zuvor veröffentlicht worden - das Buzzcocks Cover "Ever Fallen in Love?" auf dem "Something Wild" Soundtrack (übrigens ein toller Film), "Good Thing" auf dem "Tin Men" Soundtrack (in dem Film waren FYC auch in einem Gastauftritt zu sehen).

Ich will hier aber nicht im Detail das Album besprechen sondern auf die 2013er Neuauflage eingehen.

Die Deluxe 2CD Edition kommt im Slim 2CD JewelCase mit dickem Booklet und Pappschuber. Das Booklet enthält keine Songtexte, dafür neben dem Kleingedruckten ausführliche und informative Liner Notes und einige Abbildungen von Single-Covers und wenige Fotos. Der Schuber enthält vorn das Album-Cover so wie es auch auf dem Booklet vorne drauf ist und hinten das Rück-Cover so wie es auch auf dem Inlay ist, also kein optischer Mehrwert.

Auf CD1 gibt es 2 B-Seiten und 3 Remixes, auf CD2 gibt es 12 weitere Remixes und die 4 neuen Stücke aus der "The Finest" Ära. Die Reihenfolge ist merkwürdig, sinnvoller wäre es m. E. gewesen alle Non-Album Songs inkl. der "The Finest" Stücke auf die Album Disc zu packen und die Bonus Disc mit den Remixen zu füllen. Schade ist auch dass nicht alle B-Seiten und nicht alle Remixe und Maxis enthalten sind, insbesondere da "The Raw & the Remix", das offizielle 1990er Remix Album nicht ebenfalls wiederveröffentlicht wurde. Es fehlen durchaus ein paar dort enthaltene Mixe. Ob die hier enthaltene Auswahl gelungen ist kann ich nicht beurteilen da ich nicht alle FYC Maxis kenne. Es fehlt aber die B-Seite "Pull the Sucker off" (Instrumentalstück, B-Seite von "She Drives Me Crazy"). Außerdem fehlt "Tired of Getting Pushed Around" (the mayhem rhythm remix).

Fazit: 5 Sterne für ein großartiges Pop Album in guter aber nicht perfekter Neuauflage.
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am 14. Juni 2007
"The Raw & the Cooked" ist so ein Album, das meist recht unbehelligt in meinem Regal steht -- aber immer wieder kommen diese Momente, wo ich "She Drives Me Crazy" und den ganzen Rest anhören will. Richtig Staub ansetzen kann diese CD nicht.

Dabei ist die Musik sicher nicht jedermanns Sache: Wer Drum-Computer und dergleichen nicht mag, könnte Schwierigkeiten mit den Kanibalen bekommen. Andererseits -- Drum-Computer sind eigentlich auch meine Sache nicht, aber mich faszinieren 9 von 10 Songs auf dieser CD; lediglich "Don't Let It Get You Down" ist hier überflüssig und uninspiriert. Alle anderen Songs hingegen haben ganz einfach Ohrwurmqualitäten; das ist Wave mit hartem Rhythmus und viel Soul -- und mit tollen Ideen.

Meist kommen die Fine Young Cannibals sofort zur Sache, und man erkennt jeden Song bereits nach dem ersten Takt: "She Drives Me Crazy" etwa, oder das schräge Riff am Anfang von "Good Thing" -- viel Rhythmus, viel Tempo und Ronald Gifts markante Soul-Stimme heben dieses Album aus der Masse heraus. Monoton ist das Ganze dennoch nicht, oder kaum mal, denn "The Raw & the Cooked" enthält nicht nur atemlosen 80er-Wave abseits des Mainstream, sondern auch richtig feine Schwofnummern à la Paul Anka und Co.: "Tell Me What" und "As Hard as It Is".

Mehr ist dazu eigentlich nicht zu sagen, außer dem guten Rat: Mal reinhören!
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am 17. März 2008
Viel an Interessantem war es nicht mehr, was die ausgehenden Achtziger musikalisch zu bieten hatten. Der langsam immer bestimmender werdende Dancefloor spülte House, Acid und alle anderen Spielarten beatdominierter Musik nach oben, als 1989 ein geradetzu antachronistisches Album erschien - "The Raw & The Cooked" von den Fine Young Cannibals.

Viele verbinden mit dieser Band nur noch den immer noch im Dudelfunk zu Tode gesendeten Top10-Hit "She Drives Me Crazy", dabei hat dieses Album viel mehr zu bieten. Mitreißende Elektro-Funk-Nummern wie "I'm Not Satisfied" und "It's OK (It's Alright)" wechseln mit gefühlvollen Soul-Balladen ("Tell Me What" und "As Hard As It Is"), es wird straight geradeaus gerockt ("Don't Look Back") und mit dem Buzzcocks-Cover "Ever Fallen In Love" und vor allem dem Über-Song "I'm Not The Man I Used To Be" haben die Herren Kannibalen für immer einen Platz in meinen persönlichen All-Time-Charts sicher.

Mit dem recht anstrengenden "Don't Let It Get You Down" muß man sich allerdings erst etwas näher auseinandersetzen, da es nicht ganz so eingängig wie der Rest der Scheibe ist. Immerhin enthält es einige schräge Arrangements und Sounds, die nach einiger Gewöhnungszeit zu gefallen wissen.

Nichtsdestotrotz, eines der besten Alben der Achtziger!
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TOP 500 REZENSENTam 23. Oktober 2007
2 Dekaden hab ich dieses zweite und auch schon letzte FYC-Album jetzt schon. Ich weiß gar nicht mehr, was mich 1989 geritten hatte, "Das Rohe und Gekochte" zu kaufen, da ich meine Musikspeise viel lieber gebraten und geröstet verzehre, nicht roh und nicht gekocht. Ich erinnere mich, dass ich die FYC durch den Musikclip zu "She Drives Me Crazy" kennenlernte. Mir gefiel der Sänger optisch nicht und das Lied akustisch auch nicht, und trotzdem kaufte ich spontan das Album im Laden. Es war wohl eine Eingebung, die sich zu meinem Vorteil erweisen sollte. Denn bis auf wenige Ausnahmen (wie z.B. das unmelodische "Don't Let It Get You Down") ist das ein vortrefflich gelungenes Pop & Soul-Album. Was würde ich nur machen ohne meine geliebten Stücke "As hard As It Is", "Ever Fallen In Love" oder "I'm Not The Man I Used To Be" ?
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am 3. April 2000
Völlig unbeeinflusst von vorherrschenden Trends der 70'er Jahre legten die Fine Young Cannibals ein Album vor, dass auch heute noch begeistert. Schon die Fülle an eingängigen Melodien hebt "The Raw And The Cooked" aus der Masse heraus, aber was es zu einem Meilenstein werden lässt, ist die faszinierende Stimme des Sängers und Schauspielers Ronald Gift. Unbedingt für die Sammlung empfehlenswert!
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am 2. Oktober 2013
über die beiden Alben gibt es nichts weiter zu erzählen - top. Von was wurde eigentlich hier gemastered? Wahrscheinlich von der alten CD. Besonders die Stücke von 'The Finest' klingen dumpfer und sind erstaunlicherweise weniger laut als vom Original obwohl sie nicht wirklich schlecht klingen. Ein echtes Re-master wäre aber anders. Aber das ist man von den Edsel Wiederveröffentlichungen gewöhnt. Warum kopieren sie denn nicht einfach vom Original?
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am 2. Dezember 2002
..das lied "don`t let it get you down" nicht drauf waere.
das teil nervt vom gesang und von dem plastik-keyboard geduddel.
das rollen sich die socken rauf und runter.
und! das werk ist mit knapp ueber 30 minuten einfach zu kurz, aber sonst macht das teil richtig gut stimmung.
jedes lied waer wuerdig fuer eine singleauskopplung.
mein lieblingssong ist "i`m not the man i used to be".
traurige stimme, und eine musik die sich so richtig schoen (aber nicht schnulzig) aufbaut, es kommen blaeser hinzu.
das teil hat was.
man koennte die cd als moderne soulmusik bezeichnen, mit einem saenger dessen hohe stimme angenehmerweise nicht nervt.
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am 4. Januar 2014
I like the FYC and have done for years, I should have got this cd long ago and am glad I got it now.
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am 12. Dezember 1999
Eintagsfliege oder verkannte Genies? Ich weiß nicht so recht. Diese CD verstaubt seit einigen Jahren - vermutlich zu Unrecht - in meinem mittlerweile üppig gefüllten CD Regal und sie wandert langsam nach unten. Der größte Hit der CD - der auch gleich der erste Titel ist - ist sicherlich "She drives me crazy", ein echter Chartknaller, der von der nächsten Auskoppelung "Good thing" nicht annähernd erreicht wurde. 1988 kam diese CD auf den Markt und ich glaube man hat danach nie mehr sonderlich viel von dieser jungen Truppe gehört - die CD ist sicherlich hörenswert, wem es aber nur um den einen Titel geht, der sei auf die vielen "Greatest hits der 80iger" Sammlungen verwiesen (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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