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5.0 von 5 Sternen Einfach Fantastisch
Mit ihrem - soweit ich weiß - dritten Release haben die Schweizer SAMAEL ein meiner Meinung nach wirkliches Pflichtalbum geschaffen. Schon die sehnsüchtig-verbitterten Melodien des ersten Tracks "Black Trip" verleiten zum Betätigen der "Single-Repeat-Funktion". Die einzelnen Stücke bewegen sich im Midtempobereich voran (keine Blastbeats, aber gute...
Veröffentlicht am 12. Oktober 2005 von Matthus Schmid

versus
1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zeremonie der Gegensätzlichkeiten...
Als Samaels dritte Scheibe 1994 erschien war das durchaus eine kleine Überraschung. Ein Stilwechsel hatte sich zwar auf *Blood Ritual* bereits abgezeichnet, aber er brach dennoch wie ein Orkan über die Fans herein, um es mal mit etwas Pathos zu betrachten.

Die Entwicklung konnte man fast mit den buchstäblichen Sieben-Meilen-Stiefel vergleichen...
Veröffentlicht am 3. Oktober 2011 von Markus Schmidl


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach Fantastisch, 12. Oktober 2005
Von 
Matthus Schmid (Vienna) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Ceremony of Opposites (Audio CD)
Mit ihrem - soweit ich weiß - dritten Release haben die Schweizer SAMAEL ein meiner Meinung nach wirkliches Pflichtalbum geschaffen. Schon die sehnsüchtig-verbitterten Melodien des ersten Tracks "Black Trip" verleiten zum Betätigen der "Single-Repeat-Funktion". Die einzelnen Stücke bewegen sich im Midtempobereich voran (keine Blastbeats, aber gute Doublebasspassagen), und grooven unglaublich. Die Vocals sind unglaublich gelungen und schaffen es, die Songs einzuleiten, zum Höhepunkt zu führen und ausklingen zu lassen bzw. ständig voranzutreiben; an den Gitarren ist weder vom Sound her noch von der Komposition oder Rhythmik irgendetwas auszusetzen; die Keyboards im Hintergrund sind meistens relativ leise und bereichern die Musik wirklich (das ist ja nicht immer der Fall!); und zuletzt noch zum Schlagzeug: Jede gespielte Note passt wirklich zu den Songs dazu, und Samael versuchen keineswegs, instrumentelles Können zu zeigen, sondern mit wenig Einsatz eine eigene, kraftvolle, dunkle Atmosphäre zu erzeugen. Auch die Texte sind wirklich erwähnenswert (siehe unten), nichtzuletzt deswegen, weil man den Sänger ziemlich gut versteht. In sich geschlossene, zusammenhängende und logische Abfolgen von Songparts machen aus jedem Track ein Musikstück mit Individualität. Auch das Album als Ganzes gesehen ist ein sehr kompaktes Stück Musik, in dem keiner der Songs aus dem Konzept fällt. Kult sind jedenfalls die Nummern: "Black Trip", "Baphomet's Throne" und der Titeltrack.
Und hier noch ein Textauszug:
BLACK TRIP
I've chosen the dark, I've chosen the night
I've lost the hope of loving a day of life
The shades of night belong to me
I'm at one with hell
Dead inside, I watch the time pass
I await the coming of my day
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Ende eines Weges und ein Übergang, 9. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ceremony of Opposites & Rebellion (Audio CD)
"Ceremony of Opposites" schließt die erste Schaffensperiode von Samael ab, die mit dem rabiaten Black Metal-Debüt "Worship Him" (eine zeitlose Kultscheibe) ihren Anfang nahm. Mit Black Metal hat Samaels drittes Album so gut wie gar nichts mehr zu tun, es herrscht Düsternis im Midtempo vor, untermalt von Vorphs heiserem Sprechgesang und verstärktem Keyboard-Einsatz. Allein die Texte erinnern noch an vergangene Zeiten (und brachten der Band wegen einer bestimmten Textpassage aus "To Our Martyrs" erheblichen Ärger mit Kirchenkreisen ein). Wer ganz genau hinhört, kann an manchen Stellen schon zukünftige Songstrukturen erkennen-Samael befinden sich ganz klar auf dem Scheideweg, was sich auf die Qualität des Albums keinesfalls negativ auswirkt. Meine Favoriten sind "Son of Earth", "Baphomet's Throne", "To Our Martyrs" und "Ceremony of Opposites" (mit majestätisch düsteren Keyboards). Und ja, Xytras aka Xy spielt tatsächlich noch Schlagzeug...
Die beigelegte EP "Rebellion" bildet eine Brücke zu der elektronisch dominierten Phase der Band, die mit Passage ihren Anfang nahm. Und genau da liegt der Hund begraben. Der Titelsong könnte auch von "Ceremony of Opposites" stammen, die neue Version des Blood Ritual-Songs "After the Sepulture" ist deutlich verfremdeter als das etwas schwachbrüstige Original-leider klingt der Song auch in seinem neuen Gewand nicht viel besser. Ganz überflüssig scheint mir die Coverversion des Alice Cooper-Hits "I Love the Dead"-schwülstiger Gothic ohne den gewohnten Samael-Touch. Dafür entschädigt das Instrumental "Static Journey" umso mehr mit einigen Industrial- und Ambient-Anleihen. Die neue Version von "Into the Pentagram" (vom Erstling "Worship Him") behält einiges von der morbiden Atmosphäre des Originals bei, ohne dieses jedoch zu erreichen.
Fazit: eine durchaus hörenswerte Zusammenfassung, auch wenn streckenweise einige Schwächen vorhanden sind.
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5.0 von 5 Sternen Schwarz....Schwärzer.....Samael, 19. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Ceremony of Opposites (Audio CD)
Für mich ist und bleibt "Ceremony of Opposites" eines der besten Alben des vergangenen(wie auch des jetzigen) Jahrhunderts-Punkt! Seine einzigartig musikalischen wie auch lyrischen Qualitäten tragen es weit über die Grenzen des Metal-Genre hinaus, wie ich finde. Als ich dieses Album das erste Mals hörte, war ich geradezu hypnotisiert von der einmalig pechschwarzen, ja morbiden Atmosphäre, die neben den auf Cis gestimmten Gitarren und ihren beinah klassischen Drei-Ton-Akkorden, dem ghulischen Fauchen Vorphallacks, Xytras' bombastischen Schlagzeugmaschinerie und den surreal-subtilen Sampler-Klängen, durchsickert.
Es gibt da keinen Durchhänger bei den Songs. Ein düsteres Gesamtkunstwerk, das in einem durch gehört werden will.

Als Produzent zeichnete Waldemar Sorychta verantwortlich. Er fing die Metaphysik, den Dämon dieser Aufnahme, klanglich perfekt ein und bannte ihn dann bis zum Ende aller Tage auf den Tonträger. Allerdings ging da leider einiges der klanglichen Substanz beim Mastering der CD verloren. Als ich vor einem Jahr die sehr seltene, streng limitierte Original-LP(nicht die laue, griechische Nachpressung!) bei eBay erwarb und auf meinen Plattenteller legte, machte ich richtig große Augen: da waren Stereoeffekte bei Vorph's Gesangspassagen, ein heftiger Bass-Blast aus den Boxen beim Mittelteil meines Lieblingssongs "Crown" und insgesamt soviel mehr Detail, gerade auch in den eher leisen Keyboard- und Samplerpassagen, dass ich nen richtigen Erpelparka hatte! Jedem, der dieses Album so sehr wie ich liebt, und der nen Plattendreher hat, lege ich nahe, sich das 94er Vinyl bei nächstbester Gelegenheit zu krallen! Auflegen, aufdrehen, zurücklehnen und staunen!
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Maß der Dinge, 11. Februar 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Ceremony of Opposites (Audio CD)
Also die Härte dieser CD haben Samael bei ihren späteren, doch immer eingängigeren Platten, nie mehr erreicht. Kein Wunder, ist diese Platte doch eigentlich das Maß der Dinge in Sachen Black-Metal. Mit dem Vorgängeralbum hat die CD eigentlich recht wenig am Hut. Die Gitarren mögen vielleicht noch ähnlich klingen, ansonsten sind Samael hier doch viel melodiöser zu Werke gegangen, und setzen nun auch dezente Keyboard-Parts ein. Die blasphemischen Gesänge Vorphalacks, der diese mit einer enormen Wucht von sich gibt, sind die ideale Ergänzung zu den göttlichen Kompositionen seines Bruders. Die Platte hat eigentlich keinen Durchhänger, das Material zieht sich mit einer stetig ansteigenden Agression dem Schlußstück hinzu. Mit Abstand die beste Samael-Scheibe, und vielleicht sogar die härteste Satansbrut, die dem Metal je entsprungen ist. Diese Platte fängt bei 5 Punkten erst an !
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Konsequente Weiterentwicklung, 15. Januar 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Ceremony of Opposites (Audio CD)
Auf dieser CD wurde die Entwicklung, die auf dem letzten Album "Blood Ritual" eingeleitet wurde, konsequent weitergeführt. Der größte Unterschied ist die Qualität der Produktion, sie ist noch besser, ansonsten findet sich auf der CD wieder schleppender Black Metal mit vielen Keyboards. Mit "To our Martyrs" ist ein sehr guter Song enthalten, der einen sehr extremen, provozierenden Text mit guter Musik kombiniert. Im Booklet befinden sich alle Texte, ansonsten ist es jedoch nicht sehr gehaltvoll. Jedem Fan des vorherigen Albums ist diese CD uneingeschränkt zu empfehlen, wer das letzte Album nicht kennt, sollte vorm Kauf einmal reinhören, da die Musik nicht jedem gefällt. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zeremonie der Gegensätzlichkeiten..., 3. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Ceremony of Opposites (Audio CD)
Als Samaels dritte Scheibe 1994 erschien war das durchaus eine kleine Überraschung. Ein Stilwechsel hatte sich zwar auf *Blood Ritual* bereits abgezeichnet, aber er brach dennoch wie ein Orkan über die Fans herein, um es mal mit etwas Pathos zu betrachten.

Die Entwicklung konnte man fast mit den buchstäblichen Sieben-Meilen-Stiefel vergleichen. Dark-Metal mit sehr stilsicherer Atmosphäre, starkes Riffung und eine sehr sauberen Produktion wurden geboten. Für die Produktion war erneut Waldemar Sorychta verantwortlich, der bereits bei *Blood Ritual* hinter den Reglern saß, und es darf wohl getrost darüber spekuliert werden, in wie weit er sein Schärflein zur musikalischen Entwicklung der Band beigetragen hatte.

Trotz aller anfänglicher Euphorie muß man allerdings auch die andere Seite der Medaille betrachten. Der Black-Metal des Debüts war komplett eleminiert worden, die Songs klingen über weite Strecken zu gleichförmig, um das böse Wort *zu kommerziell* zu vermeiden. Die textliche Ideologie ist immer noch bedenklich, aber es fehlt dafür der eigene Stil. Man nimmt einfach das was zu jener Zeit im harten Sektor angesagt war um sich in verkaufstechnischer Hinsicht zu verbessern und um ein breiteres Publikum zu erreichen. Mehr war das einfach nicht.

FAZIT: gute Scheibe, aber nicht wirklich hart, sondern völlig unnötig kommerziell ausgerichtet...
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Ceremony of Opposites
Ceremony of Opposites von Samael (Audio CD - 1994)
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