Kundenrezensionen


133 Rezensionen
5 Sterne:
 (112)
4 Sterne:
 (9)
3 Sterne:
 (8)
2 Sterne:
 (2)
1 Sterne:
 (2)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Insgesamt gute Weiterentwicklung mit produktionstechnischem Rückschritt
Wenn man das 88er Album von Metallica zum ersten Mal hört, fallen sofort einige Veränderungen gegenüber den früheren Werken auf. Zum einen hat sich die Produktion, die zuvor bei "Master Of Puppets" erstmals wirklich gut war, wieder verschlechtert. Es gibt praktisch keinen Bass mehr zu hören, was wohl an der schwierigen Zeit nach dem Tod des...
Veröffentlicht am 22. Oktober 2008 von Stefan T.

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Deluxe Edition kann nicht überzeugen
Ich war enttäuscht als ich die Platten ausgepackt habe und noch mehr, als sie angehört habe.

1. LPs
Die Platten kommen in In-Sleeves aus hartem Papier. Die Platten sind dadurch an der Oberfläche zerkratzt und durch statische Ladung wird aller Dreck angezogen. Das Dreck der sich an der Platten befand, geht nicht mit der Bürste...
Vor 4 Monaten von Peter veröffentlicht


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sowas wird es nie mehr geben..., 15. April 2007
Von 
Michael Sörgel "killing_tool" (Nürnberg/Heroldsberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: And Justice for All (Audio CD)
…and Justice for All ist ohne Zweifel das unterbewertetste Album das Metallica in ihrer Thrash-Zeit veröffentlicht haben. Obwohl gerade Justice bis dato das erfolgreichste Album von Metallica (u.a. Platz 6 in den US-amerikanischen Billboard-Charts) war, und es somit den Arena-Status der Band begründete, steht es in der Gunst der Fans, im Gegensatz zum Rest der 80er Veröffentlichungen, nicht sehr hoch im Kurs.

Egal mit wem man spricht, egal welches Forum man besucht es heißt immer nur Puppets hier und Puppets da. Natürlich ist der Vorgänger Master of Puppets ohne Frage ein Meilenstein, genau so wie der Rest der ersten vier Metallica-Veröffentlichungen. Doch Justice zieht jedes Mal den Kürzeren. Als Grund werden so oft der angeblich schlechte Sound oder die viel zu komplexen und langen Tracks dafür verantwortlich gemacht, doch ist es genau das was dieses Album so besonders macht. Es ist das bis dato musikalisch komplexeste Album von Metallica. Zwar nicht so eingängig wie der Vorgänger, jedoch befanden sich die Jungs zu diesem Zeitpunkt auf dem Höhepunkt ihrer Schaffensphase.

Ich muss sagen das …and Justice for all mein absoluter all time favourite von Metallica ist. An dieses Album werden die Jungs nicht mehr herankommen (und wollen es anscheinend auch nicht mehr). Allein deswegen weil sie selbst heute behaupten das sie das Album gerne noch mal neu gemischt hätten, wenn dies möglich gewesen wäre, was ich für einen totalen Schwachsinn halte. Entweder man steht zu dem was man fabriziert hat oder man lässt es bleiben. Jedoch ist den Jungs wohl nicht aufgefallen das es gerade dieses Album war, dass sie dahin katapultiert hat wo sie heute stehen. Das man viele Songs live leider nicht hören wird ist ja eh eine Geschichte für sich. Denn bei Livekonzerten der folgenden ″Damaged Justice″-Tour hatten Metallica aufgrund der hohen Komplexität der Songs teilweise einige Schwierigkeiten mit der Umsetzung der Lieder. Aus diesem Grund verschwanden die meisten Songs in den folgenden Jahren auch wieder aus dem Live-Repertoire. One und Harvester of Sorrow sind zwei Songs die inzwischen zum Standart ihrer Live-Performance gehören, jedoch kommt es einem nicht so vor als ob die Komplexität ein Problem ist, sonder schlicht und einfach das ihnen das Material von Justice zu wider ist.

Die Probleme der Live-Umsetzung wurden von der Band später auch als Grund für die Vereinfachung der Songstrukturen auf den Folgealben genannt. Aber für mich steht eines fest:

Das Black Album war nur ein Mittel zum Zweck, …and Justice for all jedoch war der wahre Höhepunkt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Musikalischer Höhepunkt!, 13. November 2006
Rezension bezieht sich auf: And Justice for All (Audio CD)
Wie schon von meinen Vorgängern erwähnt ist "...And Justice For All" das vierte Studioalbum der kalifornischen Metal-Ikonen und gleichzeitig auch das erste Album nach dem tragischen Unfalltod des Bassisten und Main Songwriters Cliff Burton. Das meiste Material für den Longplayer wurde allerdings laut den Bandmitgliedern schon auf der Master of Puppets Tour geschrieben, während der Cliff noch in der Band war. Von einem wirklichen Neuanfang kann also im Prinzip erst ab dem "schwarzen Album" gesprochen werden.

Nun aber zum Inhalt des Albums: Metallica schlagen hier tatsächlich eine leicht veränderte Richtung ein. Die Songs auf AJFA sind an einigen Stellen deutlich komplexer als noch auf MoP oder Ride The Lightning und bewegen sich mehr in die progressive Schiene. Gute Beispiele hierfür sind "Blackened", "...And Justice For All" und der Klassiker "One". Eine weitere Veränderung gegenüber den vorangegangenen LPs sind die komplizierten Drumlines und die häufigen Double-Bass-Parts.

Da nahezu alle Songs auf einem musikalisch sehr hohem Niveau und trotz ihrer Komplexität eingängig und doch nie langweilig sind, hätte das Album durchaus Potenzial gehabt, qualitativ auf Tuchfühlung mit dem Wahnsinnsalbum "Master Of Puppets" zu gehen (...was allerdings trotz allem eine Spur besser wäre und ist). Das große ABER besteht schlicht und einfach in der Produktion und Abmischung, die sich extrem unprofessionell und einseitig anhört (laute Drums, laute Gitarren, nahezu kein Bass...). Abgesehen davon klingt auch James Hetfields Stimme, als hätte er sie für die Aufnahmen künstlich auf Härte und Schrammelsound getrimmt, was dem Album meiner Meinung nach ebenfalls sehr schadet. Diverse Liveversionen vieler Songs zeigen deutlich, dass James' "normale" Stimme das Album besser hätten klingen lassen.

Hier die Einzelkritik der Songs:

1: Blackened: kompliziertes, vielseitiges Stück mit einigen Killerriffs und einem sehr harmonischen Teil vor dem Gitarrensolo - Note 1-

2: ...And Justice For All: Ebenfalls recht komplizierter Song mit (hört, hört) sehr guter Drumline - Note 1-

3: Eye of The Beholder: mittelschneller, weniger komplizierter, aber dafür recht eingängiger Song - 2-

4: One: Absoluter Meilenstein! langsame, melanchloische aber auch schnelle Parts, Sound passt perfekt zu den grandiosen lyrics - 1+

5: The Shortest Straw: Durchschnittlischer Füllsong (der einzige auf er gesamten Platte), keine Beonderheiten - 3-

6: Harvester Of Sorrow: Eingängiger Song, der live immer super zündet - 2+

7: The Frayed Ends of Sanity: Guter bis durchschnittlicher Song, mit einige guten Ideen und Riffs - 3

8: To Live Is To Die: Der Cliff Burton Tributsong; Berührendes Instrumentalstück, mit genialen Harmonien und Melodien, sowie 2 sehr schönen Soli - 1-

9: Dyers Eve: Der einuzig verbliebene echte Thrash Metal Song auf dem Album. Haut mit coolen Riffs und cooler Drumline gut rein - 2+

Zum Schluß gibts natürlich noch eine klare Kaufempfelung. Zum Metallica kennelernen würde ich aber für den Anfang eher das grandiose "Master of Puppets" Album empfehlen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen !"Justice for all"!, 3. August 2006
Von 
Rezension bezieht sich auf: And Justice for All (Audio CD)
Beginnt mit dem Besten Opener in der Metallica Geschichte nämlich "Blackened" hier wird alles gepaart was Metallica in diesem jahrzehnt (also den 80er) so berühmt cool machte.Hier bekommt man Trash Metal vom feinsten aber aucb ein solo das sich gewaschen hat und der Gesang ist ebenso genial, gerade als noch jason dabei war, lief es einem kalt den rücken runter aber naja das war mal."Justice for all" ist dann der längste Song des Albums aber irgednwie schaffen sie es das es einem hier nie langweilig wird trotz der enormen länge."Eye of the Beholder" beginnt leise um dann lauter zu werden kommt dann in ein mega headbang riff rein und der Gesang von james passt richtig geil."One"....wohl mit der beste Song den Metallica je gemacht haben und darf auf keinem Live Konzert fehlen allein das solo ist Göttlich."The Shortest Straw" beginnt sehr aggressiv nimmt später auch an fahrt auf jedoch merkt man gerade diesem Songa n das die Schlampige Produktion stört, den man hört das ganze Album nur das Schalgzeug und die beiden Gitarren Spieln."Harvester of Sorrow"....jep das is mein Lieblingssong auf dem Album neben One und Blackened, aggressiv laut gutes solo, und live auch wieder mit Jason's gesang gepaart war es immer der knaller überhaupt."The Frayed ends of Sanity" der anfang ist sowas von genial danach geht es etwas schneller zu sache und entwickelt sich zu einem guten Tempo song."To live is to die" ist dann ein song vom schlage mega heavy und ist ja bekannter weise an Cliff Burton gerichtet zudem sind ist die Musik selber von Cliff geschrieben worden, einfach nur hören und es sich verzaubern lassen von genialen Violinen einsatz in der mitte des songs."Dyers Eve"....mano man jetzt nochmal schnell....hier darf man richtig headbangen bis man nacken schmerzen bekommt.

Fazit:Zum letzten mal hauen Metallica auf den Dampfbolzen das sollte in ähnlicher form erst wieder bei st.Anger passieren.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Thrash-Metal mit Tiefgang, 10. Februar 2006
Rezension bezieht sich auf: And Justice for All (Audio CD)
Auf ihrer vierten Platte testen Metallica gnadenlos aus, wie lange ein Thrash-Metal-Song werden kann. Dementsprechend finden sich hier gleich zwei 9-Minueter auf dem Album, meines Wissens nach die laengsten Metallica-Songs ever. Desweiteren findet sich hier ein ganz grosser Klassiker, naemlich "One".
Beim Opener geht es fuer die fruehen Metallica so typisch los, mit einem klassichem Intro, hier auf E-Gitarre, nicht wie auf "Ride The Lightning" mit Akkustik; und dann gehts gewohnt mit abhacktem Rhythmus los, der dann variiert wird. Typischer, bedrohlicher Hetfield-Gesang setzt ein, es folgen polternde Drums von Lars Ulrich, das Album ballert gut los, aber bei weitem nicht uebertrieben hart. Interessant auch die Gesangs-Effekte im Mittelteil, wo Hetfields Gesang kuenstlich wiederholt wird. Es folgt ein recht unspektakulaeres, aber Abwechslung bringedes Solo, ehe es mit gesteigertem Tempo weitergeht. Das ist "Blackened", ein gelungener, energiegeladener Opener.
"...And Judtice For All" beginnt mal wieder mit cleanem, klassischem Gitarrenintro. Lassen die sich mal was Neues einfallen? Nein, quatsch, es klingt keinesfalls ausgelutscht. Das Stueck bietet viel Abwechslung, es setzten wieder typische Riffs und interessantes Drumming ein, hier und da mal wieder ein Rhythmus- oder Taktwechsel, so dass es nie langweilig wird, zwischendurch werden immer mal wieder Einlagen Leadgitarre eingeworfen. Die Musik ist sehr konstruiert gespielt, auch der Gesang ist sehr praezise, alles gekonnt perfektioniert. Auch das folgende "Eye Of The Beholder" bietet einige interessante Rhythmuswechsel, gelungenen Gesang, vor allem im Refrain, alles klingt schnoerkellos und professionel gespielt. Immer mit einem guten, aber nicht uebertriebenem Schuss Haerte. Ein Solo darf natuerlich auch hier mal wieder nicht fehlen.
Und dann folgt das unglaubliche "One". Ist wohl so eine Art abgespeckte Thrash-Metal-Version von King Crimson's "Starless", es erreicht eine aehnliche Intensitaet und Haerte, auch wenn der Vergleich sicherlich sehr weit hergeholt ist, aber ich als Progrocker fuehle mich natuerlich gezwungen, dieses Ueberstueck hier zu zitieren, und komm nicht umhin, diesen Vergleich zu ziehen, auch wenn er fuer manche sehr suspekt erscheinen wird... :) Also, zu "One", welches wohl jeder "zertifizierte" Musikfan kennen wird. Anfangs Hubschraubergeraeusche(richtig, ein militaerischer Song), dann sehr ruhige Einleitung mit cleaner Gitarre, mal wieder perfekter Rhythmus-Arbeit und krummtaktige Drums. Die Intensitaet wird gesteigert, es setzt ruhiger, recht atmosphaerischer Gesang ein, mit leicht bedrohlichem Unterton, die Intensitaet wird weiter gesteigert, bis ein treibender Instrumentalpart kommt, der den Song richtig in Fahrt bringt, anfangs eine "befreiende" Gitarre, dann polternde Drums und brachiale Gitarren-Riffs, dazu aggressiver, krummtaktiger Gesang(mit fesselndem Text!), dann Uptempo und ein klirrendes, rasendes Gitarrensolo und riffbeladener Ausklang. Ein Sahnestueck, dem zum Schluss ein wiederum ruhiger Part nicht schlecht getan haette. Trotzdem ein ueberaus maechtiger Song mit vielen Rafinessen. Ein echter klassiker unserer Rockmusik. OK, im Vergleich zu "Starless" fehlt natuerlich das baladesk-bombastische, das jazzige und das experimentelle, aber der Song hat's tortzdem gewaltig in sich. Darf natuerlich in keiner echten Musiksammlung fehlen.
Anfangs dachte ich, bei den darauffolgenden Songs waere die Luft raus, aber auch das folgende "The Shortest Straw" bietet viel Abwechslung, natuerlich wieder in rhythmischer Hinsicht und einige schoene, meist von Lead-Gitarre dominierte, Instrumentalparts. Den Hype um "Harvester Of Sorrow" konnte ich allerdings nie so richtig verstehen, natuerlich wiederum gelungener Thrash-Metal, aber nicht besser als die anderen Stuecke, an sich nichts aussergewoehnliches. Bei 4.04 Minuten aergere ich mich ein wenig, dass das ueberaus gelungene, z.T. heulende Solo nicht weitergeht. Aber manchmal muss man die Musiker nicht verstehen :)
"To Live Is To Die" beginnt gekonnt akkustisch-instrumental, bis wieder Drums mit Marschmusik- artigem Einschlag und langgezogene Riffs einsetzen. Der Song zieht sich dann etwas so hin, bis bei 2 Minuten ein Rhythmuswechsel folgt, aber es bleibt vorerst intrumental, sogar bis zur vierten Minute, bis wohin auch einige Leadgitarren-Einlagen zu hoeren sind. Und so geht es weiter, also tatsaechlich ein Instrumentaltrack - ah, ok, man hoert etwas Sprache irgendwo nach der 7. Minute. OK, ein echt gelungener Instrumentaltrack...Und ganz zum Schluss wieder akkustisch...
Die restlichen 2 Stuecke lasse ich einfach mal unkommentiert. Bis auf den Hinweis, dass "Dyers Eye" wieder etwas schneller ist, naja, "To Live Is To Die" haette besser als Rausschmeisser gepasst :) Dafuer rockt "Dyers Eye" ordentlich!
Eine Platte ohne grosse Schwaechen, und mit mindestens zwei Klassikern. Was vielleicht stoerend sein konnte, ist dass der Bass anscheinend vollstaendig fehlt??? :| Egal, tut der Platte keinen Abbruch...
5 Sterne!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absoluter Meilenstein, aber...., 15. Februar 2006
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: And Justice for All (Audio CD)
leider war man, wie allgemein bekannt ist, doch relativ schlampig bei der Produkion. Der Sound klingt vielzu saft-und kraftlos und der Bass ist beinahe bis zur Unhörbarkeit heruntergeschraubt. Nettes Begrüßungsgeschenk für den Nachfolger von Cliff Burton ;)
Und trotzdem hat dieses Album seine 5 Sterne mehr als verdient. Die Songs sind absolut ausnahmslos, etwas, was Metallica zuvor meiner Meinung nach noch nie geschafft hat und danach sowieso nicht mehr, gelungen. Kein einziger Durchhänger, kein einziger Song, den man in irgendeiner Form als etwas schwächelnd heruasstellen kann.
"Blackened" ist ein typischer Metallica-Opener, ein Trash-Metal-Song, bei dem es um das Ende der Welt geht. Sehr gelungen. Der Titelsong ist, wenn ich mich richtig entsinne, der längste Metallica-Song überhaupt mit über 9 Minuten und doch fühlt man sich nicht einmal gelangweilt. Hier haben wir ein krasses Gegenbeispiel zu St. Anger, wo man sich zum Ende hin doch wünscht, dass es so langsam vorbei wäre. Nicht so hier! Ein unglaublich abwechslungsreiches Lied mit vielen Tempo-und Rythmuswechseln. Eine der ambitioniertesten Komposition von Hetfield und Co.
DIe Lieder "Eye of the Beholder", "The Shortest Straw" und "Harvester of Sorrow" sind sehr harte Midtempo-Nummern, die einfach zu überzeugen wissen, sei es "Eye of the Beholder" durch den coolen Refrain, "Shortest Straw" durch seine Härte oder "Harvester of Sorrow", welches einfach von vorne bis hinten genial gelungen ist.
Zu "One" braucht man ohnehin eigentlich nichts mehr zu sagen. Einer der besten Songs von Metallica überhaupt, in der Tradition eines "Sanitariums" vom Vorgängeralbum. Ruhiger Beginn un zum Ende hin der Übergang in ein sehr hartes Riff. Einfach Klasse!
"To Live is to die", das vorerst letzte Intrumental dieser Ausnahme-Band, beinhaltet die letzten geschriebenen Zeilen von Cliff Burton und ist diesem gewidmet. Ein sehr gutes Instrumental, wenn es auch nicht mit den beiden der Vorgängeralben mithalten kann.
Danach folgt mit "Dyers Eve" wiedermal ein extrem brutaler Genickbrecher, der auf einem Level mit "Damage INC." zu setzen ist. Viel härter gehts nicht!
Das einzigste, was dieses Album schlechter macht als den zeitlosen Klassiker "Master of Puppets" ist der doch leider so schwach ausgefallene Sound. Wäre die Produktion besser gewesen, wäre "Justice" wohl das beste Album von Metallica geworden!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das beste Metallica-Album... oder?, 17. September 2002
Rezension bezieht sich auf: And Justice for All (Audio CD)
Für mich ist dies das vielleicht beste Album von Metallica bis heute und ich schätze mal, dass sie das auch kaum werden toppen können. Andererseits aber ist es schon schwer zu sagen, ob es wirklich geiler ist als "Master Of Puppets", was ja nun auch schon ein absolutes Hammer-Album war. Aber bei "Justice" sind einfach diese wahnsinnig vielen Rhythmuswechsel drinnen, diese irrwitzigen Soli und diese gewisse Düsterkeit, die die Songs begleitet.
Allein der erste Track "Blackened" haut einen ja total um - wie viele unglaubliche Tempowechsel da enthalten sind! - Und der anschließende Titelsong ist ein ebensolches Ding - es bringt richtig Bock, zu so was Luftgitarre zu spielen, besonders bei diesen Hammer-Soli, die Kirk Hammett da an den Tag legt...
Geil natürlich auch "One" mit dem vielleicht besten Text, den Hetfield je verfasst haben - überhaupt sind die Lyrics gerade auf diesem Album sehr gut und sollten einen zum Nachdenken anregen, besonders auch bei "To Live Is To Die" - ein sehr kurzer Text, aber wenn man sich ihn mal genau ansieht, dann merkt man, was er alles ausdrückt.
Im Übrigen ist das epische "To Live Is To Die" ebenfalls ein grandioser Song, der tolle Soli und Rhythmuswechsel beinhaltet, aber doch nicht ganz an "Orion" oder "Call Of Ktulu" heranreicht, wie ich sagen muss.
Neben "Blackened", "Justice", "To Live Is To Die" und "One" ist einer meiner Lieblingstracks aber auch "The Shortest Straw" - allein der Anfang davon haut total rein und die Reime in den Strophen fliegen einem wie Pfeilspitzen ins Gesicht.
Jedoch auch "Harvester Of Sorrow" und "Eye Of The Beholder" haben es in sich und "Dyers Eve" ist ein eben so geiler Aggressionsklumpen wie "Damage Inc." vom Vorgänger "Master Of Puppets". Und über das lange, düstere "Frayed Ends Of Insanity" braucht man ja wohl nicht diskutieren!
Tja, ich glaube, das waren eh schon alle Songs, hehe... na ja, das zeigt, dass jeder Song ein Meisterwerk, also erwähnenswert ist.
Das Einzige, was mich vielleicht doch davon abhält, diese perfekte Banger-Scheibe über "Master Of Puppets" zu stellen, ist die schäbige Produktion. War es bei "Kill 'Em All" noch so, dass die Band einfach kein Geld hatte, sich eine ordentliche Produktion zu leisten, sind hier Dinge wie das Zurückdrehen des Basses und der teilweise dumpfe und schwache Gesamtsound absolut unverständlich und ärgern mich natürlich schon - bei diesen geilen Songs. Trotzdem gebe ich fünf Sterne, weil ich von der Musik der CD zu begeistert bin, um das Album abzuwerten.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen KAUFEN!!!, 23. Februar 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: And Justice for All (Audio CD)
,,...and justice for all'' kann man als letztes Album von Metallica ansehen, denn was die Herren James Hetfield, Kirk Hammett, Lars Ulrich und Jason Newsted [der hier zum ersten Mal sich die Ehre gibt] danach in die Wege leitet, des is 'ne andere Geschichte... Jedenfalls wird auch hier wieder alles gegeben, da stört selbst die nicht so sonderlich gute Produktion überhaupt nicht. Der mit 5:12 verhältnismäßig kurze Opener BLACKENED ist ein echtes Brett, ...AND JUSTICE FOR ALL ein erster, EYE OF THE BEHOLDER ein zweiter Höhepunkt; über ONE brauch ich hier wohl keine Worte zu verlieren. THE SHORTEST STRAW, HARVESTER OF SORROW & THE FRAYED ENDS... sind gelungene Songs, doch noch gewöhungsbedürftig. TO LIVE IS TO DIE [Auf 9:48 Musik kommen 15 Sekunden Gesang] erinnert teilweise an pures Geballer, wenn auch in Zeitlupe - Génial! Das abschließende DYERS EVE ist das echte Megabrett!!! Fazit: KAUFEN!!!!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser noch als ,,Master of puppets''!!!!, 18. September 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: And Justice for All (Audio CD)
Mit A.J.F.A., ihrem vierten Album (erstmals mit dabei: Jason Newsted, vorher Flotsam and Jetsam) haben Metallica DAS Meisterstück abgeliefert. Die Songs sind alles andere als schnell eingängig, da es unzählige fette Riffs, Breaks, Tempowechsel, komplizierte Soli und geiles Drum-Geknüppel zu hören gibt. Der einzige Schwachpunkt ist die Tatsache, dass sich der Bass nur erahnen, aber nicht wirklich hören lässt. Eröffnet wird die Scheibe von >Blackened<, dessen Texte vom Untergang der Welt handeln. An zweiter Stelle steht der 10minütige, absolut hammergeile Titeltrack, der mit langen, wie immer sehr komplexen Instrumentalpassagen glänzt. Das nicht so starke >Eye of the beholder< wird gefolgt vom Übersong >One<, dessen Texte von einem verkrüppelten Soldaten handelt, der zum Weiterleben gezwungen ist. Die anfänglich ruhigen Passagen gehen im Schlussteil in ein echtes Audio-Massaker über, das man einfach gehört haben muss. >`The shortest straw< bietet 6 1/2 Minuten lang ein sehr hohes Musiziertempo, gefolgt vom schleppenden, aber gerade dadurch geil und heavy ausgefallenen >Harvester of sorrow<. Das anschließende >The frayed ends of sanity< ist auch recht kompliziert aufgebaut und einfach nur geil. Titel #8 ist >To live is to die<, ein 10minütiges Beinahe-Instrumental, dessen (gesprochene) Texte den letzten Songwriting-Beitrag des 1986 ums Leben gekommenen Cliff Burton darstellen. Am Ende steht der Highspeed-Hammer >Dyer's eve<, ungefähr vergleichbar mit >Damage, Inc.<. Insgesamt kaufenswert, allerdings ist eine längere Eingewöhungsphase nötig, allein aufgrund der Komplexität dieser 9 Songs. Viel Spaß damit.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Leichter Niveauverlust, 14. Mai 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: And Justice for All (Audio CD)
An eine erneute Steigerung war nach dem perfekten 'Master of Puppets' nicht mehr zu denken, und so flacht '... And Justice for All' im direkten Vergleich auch merklich ab. Erster offensichtlicher Kritikpunkt ist der Basssound, der reichlich undifferenziert aus den Boxen droehnt (siehe 'Blackened'). Zudem wirken die Songs zeitweise ueberladen, sodass vor allem das (Beinahe-) Instrumental 'To Live Is to Die' trotz seines fantastischen Mittelparts einige Laengen offenbart. Dass '... And Justice for All' dennoch ein Weltklassealbum ist, laesst sich eindrucksvoll an Meisterwerken wie 'Harvester of Sorrow', 'One', 'Blackened' oder dem Highspeed-Hammer 'Dyers Eve' ablesen. An die Klasse der beiden Vorgaenger reicht man im Gesamtbild jedoch nicht heran.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine weitere, sehr gute CD von Metallica, 15. November 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: And Justice for All (Audio CD)
Eine zwar kommerziell ausgerichtete CD, die zudem noch nicht sehr gut produziert wurde, aber trotzdem ein musikalischer Hochgenuss allererster Güte ist. One ist das beste Stück der CD, mit über 9 min. Länge hat es keine Ausfälle und läßt keine Langeweile aufkommen. Alle anderen Stücke sind ebenfalls sehr gut, kommen aber nicht ganz an One heran. Eine Empfehlung ist diese CD alle Mal wert. Für Heavy-Metal-Fans ein Muß, sie zu kaufen. Auch diese CD kommt nicht ganz an die guten alten Stücke von Metallica heran, was nicht heißen soll, daß diese CD schlecht ist. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

And Justice for All
And Justice for All von Metallica (Audio CD - 1988)
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen