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22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nie vergesse ich....
...den Tag, als ich 1989 mit der frisch gepressten Vinyl nach Hause kam und die Platte an der Anlage meines Bruders aufgelegt hatte (muss dazu sagen das er damals ca. 2m grosse Selbstbau-Boxen hatte). Ich war ja schon von den Vorgänger Alben total begeistert und Metallica-Junkie, aber was da aus den Boxen kam haute mich sowas von weg..ich glaube das gabs echt nie...
Veröffentlicht am 18. April 2007 von Goonie1973

versus
5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Vinyl-Version ist eine Frechheit
Ich habe die Platte zurückgeschickt, weil sie voller Rückstände war, die sich nicht entfernen ließen. Die neue sieht genauso aus. Und klingt auch so.

Ich weiß nicht, wie da produziert wird, aber als Endverbraucher ist mir das auch völlig gleichgültig. Ich will nur ein fehlerfreies Produkt. Scheinbar ist das bei 90 Prozent...
Vor 13 Monaten von Stefan Fuchs veröffentlicht


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22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nie vergesse ich...., 18. April 2007
Rezension bezieht sich auf: And Justice for All (Audio CD)
...den Tag, als ich 1989 mit der frisch gepressten Vinyl nach Hause kam und die Platte an der Anlage meines Bruders aufgelegt hatte (muss dazu sagen das er damals ca. 2m grosse Selbstbau-Boxen hatte). Ich war ja schon von den Vorgänger Alben total begeistert und Metallica-Junkie, aber was da aus den Boxen kam haute mich sowas von weg..ich glaube das gabs echt nie wieder (wie mein Vorredner schon sagte). Die Wucht, die Energie und das einmalig geniale Können dieser Band hätte ich so in der Art gar nicht von Ihnen erwartet. Schon beim Opener BLACKEND merkte man, dass da ein Meilenstein des Metal am Rollen ist. Wirklich jeder Song auf diesem Album ist absolute Spitzenklasse! Ich weiss noch wie ich gespannt darauf wartete bis endlich eine etwas schächere Nummer auf dem Album kommt, aber ich warte immernoch bis heute....knapp 18 Jahre danach lege ich die Scheibe genauso gern auf wie damals....werd bald meinen Bruder fragen ob er die Boxen noch hat :-)
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35 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hart aber o-ho, 29. Mai 2001
Von 
Rezension bezieht sich auf: And Justice for All (Audio CD)
Es läßt sich darüber streiten ob es sich bei "...and justice for all" um das beste Album der Band handelt. Was jedoch mit Sicherheit zutrifft ist, daß diese Scheibe einige kompositorische Meisterwerke beinhaltet, die im Gegensatz zum darauffolgenden "Black-Album", noch nicht Mainstream-orientiert sind. Ein Lied, das besonders heraussticht ist mit Sicherheit "One", ein Song der von der Sinnlosigkeit des Krieges erzählt und das auf musikalisch hochwertigste Weise. Zunächst melancholisch steigert sich das Thema immer weiter, bis es schließlich über mehrere komplizierte Takt- und Rhythmuswechsel in ein völlig neues, schnelleres und härteres Thema übergeht. Dieser zweite Teil des Liedes beinhaltet Gitarrenriffs, wie ich sie noch nie zuvor gehört habe, die sich mit rasanten Schlagzeug-Passagen abwechseln. Ein ziemlich plötzliches Ende rundet den Song zu einem technischen und lautmalerischen Meisterwerk ab. Auch der Titelsong "...and justice for all", sowie "the frayed ends of sanity" zeugen vom mittlerweile herangereiften Können der 4 Metaller. Obwohl der Sound ob seines dumpfen Charakters und dem lautstärkenmäßig etwas zu kurz gekommenenen Baß schon häufig kritisiert wurde, bin ich der Meinung , daß er gar nicht schlecht zum harten Charakter der Songs paßt. Mein Resumè: Insgesamt zweifellos eines der besten Heavy-Metal-Alben aller Zeiten
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28 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen bleibt unerreicht, 6. September 2007
Von 
Nordtysk (Forbundsrepublikken Tyskland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: And Justice for All (Audio CD)
Was man hier lesen muss, billiger Sound und kein guter Song soll auf dem Silberling enthalten sein. Das kann ich irgendwie aus meiner Anlage nicht raushören!
Ich höre einen Metal-Klassiker. Für mich bleibt dieses Album das Beste von Metallica. Ein perfektes Album, welches die ganze Szene begeistert hat. Jeder Song ist ein Hit. Allein das abstrakte Drumming von Lars Ulrich und die mitreissenden Refrains sind den Kauf schon wert.
Damals hatt ich erst die Kassette, die allerdings irgendwann kaputtgespielt war, so oft hab ich dieses Album gehört. Diese Scheibe gehört in JEDE Metal-Sammlung!!!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Insgesamt gute Weiterentwicklung mit produktionstechnischem Rückschritt, 22. Oktober 2008
Von 
Stefan T. (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: And Justice for All (Audio CD)
Wenn man das 88er Album von Metallica zum ersten Mal hört, fallen sofort einige Veränderungen gegenüber den früheren Werken auf. Zum einen hat sich die Produktion, die zuvor bei "Master Of Puppets" erstmals wirklich gut war, wieder verschlechtert. Es gibt praktisch keinen Bass mehr zu hören, was wohl an der schwierigen Zeit nach dem Tod des ursprünglichen Bassisten Cliff Burton lag, dessen Nachfolger Jason Newsted ein extrem schweres Erbe antreten musste. Doch damit nicht genug, auch die restliche Produktion klingt irgendwie saft- und kraftlos. Damals war das noch nicht zu erkennen, aber mittlerweile wissen wir ja, dass sich an diesem Thema bis zum aktuellen Album "Death Magnetic" nach wie vor die Geister scheiden. Schade eigentlich, denn gerade auf "...And Justice For All" stehen komplexe Kompositionen, die sich eine viel besser Klangqualität verdient hätten, diese sogar gebraucht hätten, um sich vollständig zu entfalten.

Auffällig ist auch, dass diesmal nur wenige der Songs wirklich beim ersten Anhören sofort zu gefallen wissen und sich im Gehörgang festsetzen. Das liegt an der bereits angesprochenen Komplexität, die noch dazu durch die Überlänge einzelner Stücke verstärkt wird. So fallen beim ersten Hören lediglich 3 Stücke sofort auf, die allerdings hervorragend sind und trotz guter Eingängigkeit nichts an Langzeitwirkung einbüßen: der Opener "Blackened", der schwere Mid-Tempo-Groover "Harvester Of Sorrow" und einer der besten Metal-Tracks überhaupt: die Antikriegshymne "One". Ebenfalls gut gelungen ist der Titeltrack, eine auf über 9 Minuten ausgedehnte Achterbahn, die ihresgleichen sucht. Auch das Instrumental ("To Live Is To Die") weiß zu gefallen, wenngleich es für meinen Geschmack nicht an "The Call Of Ktulu" und auch nicht ganz an "Orion" heranreicht. "The Frayed Ends Of Sanity" geht ebenfalls in Ordnung, während der Rausschmeißer "Dyers Eve" für mich eher durchschnittlich klingt.

Am unteren Ende des Spektrums finden sich das langweilige "Eye Of The Beholder" und vor allem "The Shortest Straw", dass ich beinahe als Totalausfall bezeichnen möchte. Von diesem Stück blieb mir auch nach mehrmaligem Hören des Albums praktisch nichts im Gedächtnis.

Insgesamt setzt "...And Justice For All" den von der Band seit dem Debüt eingeschlagenen Kurs der stetigen Weiterentwicklung fort. Da das Album jedoch produktionstechnisch ein Rückschritt ist (was ich aber nicht als Katastrophe empfinde) und die Songauswahl zwar überzeugend, jedoch für mich einen Tick schwächer als auf den beiden Vorgängern ist, gibt es 4 Sterne. Nicht schlecht für eine Platte einer Band auf personellem und musikalischem Scheideweg.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ... And Metallica For All, 24. September 2002
Von 
Moritz Nagel (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: And Justice for All (Audio CD)
...And Justice For All ist das beste Album von Metallica! Das lässt sich ohne Zweifel sagen. Die Nummern sind allesamt so genial, dass man gar nicht weiß, was man sagen soll, außer: Geil! Durch den ersten Track Blackend wird man schon richtig eingeheizt. Der zweite Track ...And Justice For All hat mit den genialsten Text überhaupt. Er kritisiert das Rechtssystem. Mit genialen Zeilen wie "Justice is raped, Justice is lost, Justice is gone" wird verdeutlicht, dass es heute bei Rechtsanwälten nur um Geld und den gewonnen Prozess geht, dass aber die eigentliche Wahrheit verloren gegangen ist. Track Nummer 3 Eye Of The Beholder ist ein Stück mit genialem Bass. Das Intro und das Bass-Solo sind genial und zeigen, was Neuling Jason Newsted so drauf hat. Track 4 heißt One und ist meine absolute Lieblingsnummer von Metallica. Es geht um einen Soldaten, der im Krieg zum absoluten Krüppel geworden ist und keine Chance mehr sieht, dieses Leben noch als lebenswert anzusehen. Er wünscht sich den Tod, damit der Schmerz vorbeigeht. An diesem Song stimmt einfach alles. Das Intro, das Solo, die Lyrics. Ein Hammer!! Nummer 5 The Shortest Straw ist mit fantastischen Lyrics ausgezeichnet, die sich alle reimen. Und was für geniale Reime sieht man z.B. an folgenden Zeilen: "A Mass Hysteria, A Megalomania, Reveal Dementia." Einfach fantastisch. Nummer 6 Harvester Of Sorrow gefällt mit tollen Lyrics und einem Superintro (fast 2 Minuten). Frayed Ends Of Sanity ist einfach ein toller Song, der ähnlich wie bei Shortest Straw mit tollen Reimen in den Lyrics aufwartet. Die Riffs sind auch geil und das Solo ist der Hammer. To Live Is To Die hat die genialsten Lyrics überhaupt, die vom verstorbenen Bassist Cliff Burton stammen, sozusagen seine letzten Worten. Das Stück ist zum größten Teil instrumental (es dauert knapp 10 Minuten) und es ist absolut genial. Der Rhytmus, die Soli, die Melodien. Alles geil. Die kurzen vier Zeilen Lyrics spricht Sänger James Hetfield nach knapp acht Minuten die wie folgt lauten. "When a man lies, he murders some part of the world, these are the pale deaths, which men miscall their lives, all this I cannot bear to witness any longer. Cannot the Kingdom of Salvation take me home." Absolut genial!! Der letzte Song Dyers Eve ist nochmal ein harter Abschluss zum harten Album. Der Song haut rein und ist mit dazu da, um Aggression abzubauen. Als Fazit will ich ihnen das Album auf jeden Fall ans Herz legen. Kaufen Sie es! Sie werden es nie bereuen. Ein fantastisches Stück Musik ist es, was Sie dann in Händen halten.
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40 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein weiterer Schritt nach vorne, 9. Januar 2003
Rezension bezieht sich auf: And Justice for All (Audio CD)
Einen Nachfolger für das Jahrhundertwerk Master Of Puppets zu schreiben und dazu noch mit dem tragischen Unfalltod ihres Bassisten Cliff Burton fertigzuwerden war sicher nicht einfach für Metallica. Ausserdem sagte Drummer Lars Ulrich einmal, dass sie damals glaubten sie würden immernoch nicht vollständig ernstgenommen. ...And Justice For All ist deswegen vom Konzept her sicher das ehrgeizigste Metallica Album mit überlangen Songs, komplizerten Tempowechseln und Rhythemen, einer fast unendlichen Anzahl verschiedener Riffs und absolut atemberaubenden Solos, wobei Metallica in Progressive Metal Dimensionen vordringt. Gepaart mit der ganzen Wut und Verzweiflung ergibt sich ein Album, das sicher kein "easy listening" ist, aber Metallica an einigen Stellen immernoch im Zenit ihrer Genialität zeigt.
"Blackened" beeindruckt schon mit anspruchsvollen Drums und lässt den Mund spätestens nach dem Solo offenstehen. Der Titeltrack kommt zwar nicht ganz so rund wie Master Of Puppets daher, ist aber trotzdem ein Meisterwerk, wobei manche Stellen vielleicht etwas zu lang geraten sind. Das absolute Highlight des Albums ist aber "One". An diesem Song gibt es absolut nichts zu verbessern, ein typischer Metallica Titel, der langsam und episch beginnt und mit den legendären Maschinengewehriffs endet. Trotzdem wird von Anfang an Spannung aufgebaut, die über mehrere Strukturen und Abschnitte gesteigert wird, während der Sound härter wird. Das ganze ist mit drei Gitarrensoli ausgestattet, das erste über dem Intro, das zweite klassische wunderschön nach zwei Strophen. Der Song findet seinen Höhepunkt schliesslich im schnellen Solo am Ende, welches als eines der besten Soli aller Zeiten gilt und einfach unbeschreiblich ist. Als wäre das nicht genug folgt auch noch ein ausgezeichnetes Doppelsolo. "One" wird zu Recht vielfach als der beste Metalsong aller Zeiten bezeichnet und laufend irgendwo auf der Welt zum Besten Song aller Zeiten gewählt. "Harvester Of Sorrow" beeindruckt gerade am Anfang durch seinen Drumtrack, der fast eine Art "Tribal"-Rhythmus bildet und mit ein Grund ist, warum dieser unglaublich mächtige Song auch live so gut funktioniert. Ein "fast-"Instrumental in der Tradition von "Orion" ist "To Live Is To Die", wobei auch hier vielfältige klangliche Texturen und verschiedene Soli geboten werden. Ein richtiger Speedmetal Track ist das abschliessende "Dyers Eve", wo Metallica eine enorme Geschwindigkeit erreichen.
Oft wird dieses Album wegen der schlechten Produktion und der teilweise etwas zu langen und komplizierten Kompositionen kritisiert. Aus solcher Kritik spricht aber entweder der Neid oder das schlichte Unvermögen diese Art von Musik, die eben nicht einfach zu hören ist, zu verstehen und entsprechend zu würdigen. ...And Justice For All ist ein exzellentes Album, was mehr Respekt verdient und Unmengen an gutem Material enthält. Ausserdem sind Metallica hier immernoch praktisch allen anderen Bands um Längen voraus und haben es auch mit ihrem vierten Album geschafft ein Werk für die Ewigkeit zu schreiben, deshalb steht hier alles andere als 5 Sterne auch gar nicht zur Diskussion.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das ungewöhnlichste Album der Band, 16. Oktober 2002
Rezension bezieht sich auf: And Justice for All (Audio CD)
Nachdem Cliff Burton, der legendäre erste Bassist Metallica 's, gestorben war und sich die Band ersteinmal vom Schock erholt hatte, machte sie sich an die Arbeit für das Nachfolgealbum zu ihrem schon zum Klassiker gewordenen Werk " Master of Puppets ".
Das Ergebnis "... and justice for all " spaltete die Fangemeinde, denn was Metallica hier ablieferten war zunächst wirklich schwer verdaulich, recht verschachtelte Songstrukturen voller Breaks und Fills treffen auf eine sehr sehr merkwürdige Produktion, die durch eine staubtrockene Snare und einen extrem zurückgenommenen Bass auffällt.
Der damalige Ehrgeiz der Band, als ernst zunehmende Musiker auch außerhalb der Metal-Szene wahrgenommen zu werden, beherrscht die gesamte Platte schon beinahe aufdringlich. Straighte Songs wie " Battery " oder " Ride the Lightning " sucht man auf " ...and Justice for all " vergebens. Nur der letzte Song " Dyer's Eve " erinnert an alte Zeiten.
Dafür wird der Hörer mit dem wohl ungewöhnlichsten Songmaterial der Bandgeschichte belohnt und ich sage bewußt belohnt, denn auch wenn das Album einige Durchläufe benötigt bis es sich dem Hörer erschließt, der Eindruck ist umso nachhaltiger.
"Blackend", der Titeltrack, "Harvester of sorrow" und natürlich " one " , der vielleicht beste Song der Band, sind Ohrwürmer in kompositorischer Vollendung, jedes Break treibt dem geneigten Fan die Freudentränchen in die Augen. Die Gitarren sind schneidend, das Duo Hetfield/Hammet zaubert auf dieser Platte ein Riffgewitter, das in seiner Rhythmuslastigkeit eigentlich eher in die zweite Hälfte der Neunziger passen würde als in die Endachtziger.
Vielleicht geht dieser Gedanke zu weit, aber ich habe mich schon des öfteren gefragt ob diese Platte nicht mit eine Initialzündung zur Gründung der göttlichen Formation Tool war, denn auf "...and justice for all " erscheinen Metallica geradezu als Vordenker dieses Stils.
Das Album war zu Zeiten seiner Veröffentlichung sehr umstritten, heute sind die Metallica-Fans dieser Welt wieder mit ihm versöhnt, sehr viele halten es inzwischen sogar für den besten Output der Band.
Was mich betrifft, so halte ich "... and Justice for all " für das ambitionierteste und interessanteste Album der Band, es ist wohl auch das härteste und kälteste.
In der Diskographie Metallica's nimmt dieses Album eine Sonderstellung ein, denn dieser progressive Ausflug kam nach den ersten drei Platten völlig unerwartet, blieb aber auch nur Episode.
Bemerkenswert ist außerdem, dass diese geniale vierte Platte der Band noch aus einem anderen Grund aus den ersten fünf Veröffentlichungen der Band hervorsticht :
Es klingt als einziges auch heute noch seltsam modern.
Großartig !
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sowas wird es nie mehr geben..., 15. April 2007
Von 
Michael Sörgel "killing_tool" (Nürnberg/Heroldsberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: And Justice for All (Audio CD)
…and Justice for All ist ohne Zweifel das unterbewertetste Album das Metallica in ihrer Thrash-Zeit veröffentlicht haben. Obwohl gerade Justice bis dato das erfolgreichste Album von Metallica (u.a. Platz 6 in den US-amerikanischen Billboard-Charts) war, und es somit den Arena-Status der Band begründete, steht es in der Gunst der Fans, im Gegensatz zum Rest der 80er Veröffentlichungen, nicht sehr hoch im Kurs.

Egal mit wem man spricht, egal welches Forum man besucht es heißt immer nur Puppets hier und Puppets da. Natürlich ist der Vorgänger Master of Puppets ohne Frage ein Meilenstein, genau so wie der Rest der ersten vier Metallica-Veröffentlichungen. Doch Justice zieht jedes Mal den Kürzeren. Als Grund werden so oft der angeblich schlechte Sound oder die viel zu komplexen und langen Tracks dafür verantwortlich gemacht, doch ist es genau das was dieses Album so besonders macht. Es ist das bis dato musikalisch komplexeste Album von Metallica. Zwar nicht so eingängig wie der Vorgänger, jedoch befanden sich die Jungs zu diesem Zeitpunkt auf dem Höhepunkt ihrer Schaffensphase.

Ich muss sagen das …and Justice for all mein absoluter all time favourite von Metallica ist. An dieses Album werden die Jungs nicht mehr herankommen (und wollen es anscheinend auch nicht mehr). Allein deswegen weil sie selbst heute behaupten das sie das Album gerne noch mal neu gemischt hätten, wenn dies möglich gewesen wäre, was ich für einen totalen Schwachsinn halte. Entweder man steht zu dem was man fabriziert hat oder man lässt es bleiben. Jedoch ist den Jungs wohl nicht aufgefallen das es gerade dieses Album war, dass sie dahin katapultiert hat wo sie heute stehen. Das man viele Songs live leider nicht hören wird ist ja eh eine Geschichte für sich. Denn bei Livekonzerten der folgenden ″Damaged Justice″-Tour hatten Metallica aufgrund der hohen Komplexität der Songs teilweise einige Schwierigkeiten mit der Umsetzung der Lieder. Aus diesem Grund verschwanden die meisten Songs in den folgenden Jahren auch wieder aus dem Live-Repertoire. One und Harvester of Sorrow sind zwei Songs die inzwischen zum Standart ihrer Live-Performance gehören, jedoch kommt es einem nicht so vor als ob die Komplexität ein Problem ist, sonder schlicht und einfach das ihnen das Material von Justice zu wider ist.

Die Probleme der Live-Umsetzung wurden von der Band später auch als Grund für die Vereinfachung der Songstrukturen auf den Folgealben genannt. Aber für mich steht eines fest:

Das Black Album war nur ein Mittel zum Zweck, …and Justice for all jedoch war der wahre Höhepunkt.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Musikalischer Höhepunkt!, 13. November 2006
Rezension bezieht sich auf: And Justice for All (Audio CD)
Wie schon von meinen Vorgängern erwähnt ist "...And Justice For All" das vierte Studioalbum der kalifornischen Metal-Ikonen und gleichzeitig auch das erste Album nach dem tragischen Unfalltod des Bassisten und Main Songwriters Cliff Burton. Das meiste Material für den Longplayer wurde allerdings laut den Bandmitgliedern schon auf der Master of Puppets Tour geschrieben, während der Cliff noch in der Band war. Von einem wirklichen Neuanfang kann also im Prinzip erst ab dem "schwarzen Album" gesprochen werden.

Nun aber zum Inhalt des Albums: Metallica schlagen hier tatsächlich eine leicht veränderte Richtung ein. Die Songs auf AJFA sind an einigen Stellen deutlich komplexer als noch auf MoP oder Ride The Lightning und bewegen sich mehr in die progressive Schiene. Gute Beispiele hierfür sind "Blackened", "...And Justice For All" und der Klassiker "One". Eine weitere Veränderung gegenüber den vorangegangenen LPs sind die komplizierten Drumlines und die häufigen Double-Bass-Parts.

Da nahezu alle Songs auf einem musikalisch sehr hohem Niveau und trotz ihrer Komplexität eingängig und doch nie langweilig sind, hätte das Album durchaus Potenzial gehabt, qualitativ auf Tuchfühlung mit dem Wahnsinnsalbum "Master Of Puppets" zu gehen (...was allerdings trotz allem eine Spur besser wäre und ist). Das große ABER besteht schlicht und einfach in der Produktion und Abmischung, die sich extrem unprofessionell und einseitig anhört (laute Drums, laute Gitarren, nahezu kein Bass...). Abgesehen davon klingt auch James Hetfields Stimme, als hätte er sie für die Aufnahmen künstlich auf Härte und Schrammelsound getrimmt, was dem Album meiner Meinung nach ebenfalls sehr schadet. Diverse Liveversionen vieler Songs zeigen deutlich, dass James' "normale" Stimme das Album besser hätten klingen lassen.

Hier die Einzelkritik der Songs:

1: Blackened: kompliziertes, vielseitiges Stück mit einigen Killerriffs und einem sehr harmonischen Teil vor dem Gitarrensolo - Note 1-

2: ...And Justice For All: Ebenfalls recht komplizierter Song mit (hört, hört) sehr guter Drumline - Note 1-

3: Eye of The Beholder: mittelschneller, weniger komplizierter, aber dafür recht eingängiger Song - 2-

4: One: Absoluter Meilenstein! langsame, melanchloische aber auch schnelle Parts, Sound passt perfekt zu den grandiosen lyrics - 1+

5: The Shortest Straw: Durchschnittlischer Füllsong (der einzige auf er gesamten Platte), keine Beonderheiten - 3-

6: Harvester Of Sorrow: Eingängiger Song, der live immer super zündet - 2+

7: The Frayed Ends of Sanity: Guter bis durchschnittlicher Song, mit einige guten Ideen und Riffs - 3

8: To Live Is To Die: Der Cliff Burton Tributsong; Berührendes Instrumentalstück, mit genialen Harmonien und Melodien, sowie 2 sehr schönen Soli - 1-

9: Dyers Eve: Der einuzig verbliebene echte Thrash Metal Song auf dem Album. Haut mit coolen Riffs und cooler Drumline gut rein - 2+

Zum Schluß gibts natürlich noch eine klare Kaufempfelung. Zum Metallica kennelernen würde ich aber für den Anfang eher das grandiose "Master of Puppets" Album empfehlen.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen !"Justice for all"!, 3. August 2006
Von 
Rezension bezieht sich auf: And Justice for All (Audio CD)
Beginnt mit dem Besten Opener in der Metallica Geschichte nämlich "Blackened" hier wird alles gepaart was Metallica in diesem jahrzehnt (also den 80er) so berühmt cool machte.Hier bekommt man Trash Metal vom feinsten aber aucb ein solo das sich gewaschen hat und der Gesang ist ebenso genial, gerade als noch jason dabei war, lief es einem kalt den rücken runter aber naja das war mal."Justice for all" ist dann der längste Song des Albums aber irgednwie schaffen sie es das es einem hier nie langweilig wird trotz der enormen länge."Eye of the Beholder" beginnt leise um dann lauter zu werden kommt dann in ein mega headbang riff rein und der Gesang von james passt richtig geil."One"....wohl mit der beste Song den Metallica je gemacht haben und darf auf keinem Live Konzert fehlen allein das solo ist Göttlich."The Shortest Straw" beginnt sehr aggressiv nimmt später auch an fahrt auf jedoch merkt man gerade diesem Songa n das die Schlampige Produktion stört, den man hört das ganze Album nur das Schalgzeug und die beiden Gitarren Spieln."Harvester of Sorrow"....jep das is mein Lieblingssong auf dem Album neben One und Blackened, aggressiv laut gutes solo, und live auch wieder mit Jason's gesang gepaart war es immer der knaller überhaupt."The Frayed ends of Sanity" der anfang ist sowas von genial danach geht es etwas schneller zu sache und entwickelt sich zu einem guten Tempo song."To live is to die" ist dann ein song vom schlage mega heavy und ist ja bekannter weise an Cliff Burton gerichtet zudem sind ist die Musik selber von Cliff geschrieben worden, einfach nur hören und es sich verzaubern lassen von genialen Violinen einsatz in der mitte des songs."Dyers Eve"....mano man jetzt nochmal schnell....hier darf man richtig headbangen bis man nacken schmerzen bekommt.

Fazit:Zum letzten mal hauen Metallica auf den Dampfbolzen das sollte in ähnlicher form erst wieder bei st.Anger passieren.
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And Justice for All
And Justice for All von Metallica (Audio CD - 1988)
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