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am 22. August 2003
Um es vorneweg zu nehmen, Metallica fällt nicht nach dem ersten Album in ein Loch und ruscht qualitativ ab, im Gegenteil. Sie nehmen das Rohe und Ungeschliffene von Kill'Em All weg, was aber keinesfalls negativ zu sehen ist, denn sie fügen etwas anderes hinzu: Melodie, Struktur, Experimentierfreude. Und es gelingt ihnen meisterhaft. Metallica schaffen es auf einzigartige Weise ihren musikalischen Horizont zu erweitern ohne etwas ihrer Kraft einzubüßen. Darin zeigt sich wahre Größe, ihr unvergleichlicher Sinn für Musik, deren Wirkung, und deren natürlichen Fluss.
"Fight Fire With Fire" legt nach dem irreführenden Intro so los, wie es auf Kill'Em All aufhörte: Laut und schnell, aber trotzdem mehr als nur das. Der Titeltrack führt die Richtung weiter, die mit "The Four Horsemen" eingeschlagen wurde, nämlich einer längeren komplexeren Komposition mit einem genialen Solo in der Mitte. Aber danach geht es erst richtig los. "For Whom The Bell Tolls" ist an Einfachheit kaum zu übertreffen, aber genauso wenig an Mächtigkeit. Bis heute ein Fixpunkt der Metallica Live-Shows beweist dieser absolute Metal-Klassiker, dass man mit genug Talent auch mit wenig komplizierten Strukturen zu Erfolg kommt. Hier zeigen Metallica ihr natürliches Gespür für Musik und die Art und Weise wie sie rüberkommt wie keine andere Band. Das folgende "Fade To Black" ist wohl das Highlight des Albums und steht unter den Metallica Songs ganz weit oben. Hier haben wir erstmals balladenhafte Teile, wunderschöne Melodien, sowie einen für Metal damals ungewöhnlich ernsthaften genialen Text, während es gegen Ende immer härter wird und in einem wahnsinnigen Solo endet. Vom Aufbau beginnt dieser Track die Tradition epischer Kompositionen von Metallica, wie zum Beispiel später "Sanitarium" und "One". Nicht umsonst einer der beliebtesten Metallica Songs überhaupt. Leider gehen die nächsten zwei Tracks auf dem Album immer etwas unter, was nicht heisst, dass sie schlecht sind, im Gegenteil. Dann kommt aber ein weiterer Klassiker des Heavy Metal, "Creeping Death". Wer ihn jemals live erlebt hat weiss, dass es kaum einen besseren Live-Song gibt, denn gerade hier kann "Creeping Death" seine volle Ur-Kraft entfalten. Abschliessend präsentiert Metallica noch ein unglaubliches Instrumental, wo sich die volle musikalische Fähigkeit Metallicas zeigt und endlgültig klar macht, dass hier jemand ganz Grosses am Werk ist.
Metallica schlägt die Brücke von Kill'Em All zu Master Of Puppets perfekt, Ride The Lightning ist ein Kernpunkt der Metal-Geschichte, ein Album das diese Art von Musik nicht besser repräsentieren könnte und das ganze Generationen von Musikern wegen seiner abermals bahnbrechenden Innovationen beeinflusst hat. Ein Album, das jeder haben sollte, denn wir befinden uns hier in einer Zeit als Metallica einen ganzen Musikstil neu definierte.
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Die ersten drei Metallica-Alben sind genial. Makellose Klassiker für die Ewigkeit.

Ride the lightning von 1984 war das zweite Album und enthält 8 Songs, die sich fast ausnahmslos mit einem Thema befassen: dem Tod. Tod durch den Nuklearschlag (Fight fire with fire), Tod durch den elektrischen Stuhl (Ride the lightning), Tod im Krieg (For whom the bell tolls), Tod durch Selbstmord (Fade to black) oder Tod durch Gottes Zorn (Creeping death).

Von der ersten trügerischen Idylle zu Beginn, mit den Klängen einer friedlichen Akustikgitarre im Intro von Fight fire with fire bis zum majestätischen, vom Horrorautor H. P. Lovecraft inspirierten, Instrumentalstück The call of Ktulu ein gigantisches Metal-Fest!

Der geschasste Dave Mustaine war am Titelstück und an Ktulu beteiligt. Cliff Burton war noch am Leben und als Bass-Spieler in Höchstform und das Logo war noch eines der coolsten Band-Logos überhaupt. Mit Master of puppets folgte ein ebenfalls geniales und mit ...And Justice for all ein sehr gutes Album. An Ride the lightning ist nichts auszusetzen, ein perfektes Album, nicht nur für Headbanger.

Anspieltipps: For whom the bell tolls, Fade to black, The call of Ktulu.
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am 27. November 2001
Nach dem wilden, wütenden und gnadenlos schnellen "Kill'em all" nehmen sich Metallica fast ein wenig zurück und bringen mit "Fade to Black" sogar eine absolut hammergeile Ballade auf ihrem Album unter. Generell ist dieses Album wesentlich abwechslungsreicher als "Kill'em all", da nicht nur gnadenlos Vollgas gegeben wir, sondern auch mal düstere, groovende Melodien und Rhythmen ("For whom the bell tolls", "The Cal of Ktulu") Vorrang haben. Jedoch kommt der Thrash-und Speedmaniac mit Songs wie "Fight Fire with Fire", "Ride the Lightning", oder dem legendären "Creeping Death" voll und ganz auf seine Kosten, diese Stücke sind teilweise schneller als Songs von Slayer. Ein weiterer Unterschied zu "Kill'em all" ist, dass James Hetfield auf dieser Platte wesentlich bessere Texte geschrieben hat. Waren es bei "Kill'em all" noch dunkle Götter, Zerstörung und wirre apokalyptische Szenarien, sind es hier Themen wie die Angst vor dem Tod oder verlorene Liebe. Das '84 erschienene Album wies den weteren Weg von Metallica: aus den wütenden Metalfreaks aus San Francisco, wurde nach und nach einer der größten Heavy-Rock-Acts aller Zeiten. Das, was sie auf "Ride the Lightning" andeuteten wurde mit mit "Master of Puppets" grandios fortgesetzt. Am besten man kauft sich sämtliche Metallica-Alben, das Metalohr wird aber schnell erkennen, dass die ersten vier Alben eben doch die besten sind.
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am 1. Dezember 2006
Keine Frage, Metallica hatten 1983 mit ihrem Debut mächtig Staub aufgewirbelt und den gesamten hartmetallischen Underground in Ekstase versetzt. Die Jungs erinnerten zu dieser Zeit an einen blutjungen Straßenboxer mit unglaublich viel Potential. Hart, schnell und brutal, aber zeitweise auch etwas zu ungestüm. Das reichte zwar für erste Achtungserfolge, aber für einen Stadionact oder, den Boxvergleich fortsetzend, Weltmeister aller Klassen, war es in einer Zeit, in der Metal-Größen wie Maiden, Priest, Accept oder Manowar nur Klassiker veröffentlichten, noch zu wenig. Nur Muskeln reicht eben nicht...

Das sollte sich aber schon mit ihrem zweiten Album "Ride the lightning" grundlegend ändern.

Dieses Album hatte einfach alles, was ein Metal-Klassiker benötigt: Schnelle Nackenbrecher, schwere Riffmonster und eine göttliche Halbballade. Und das alles auf einem Niveau, das bis zu diesem Zeitpunkt nur Iron Maiden erreicht hatten. DAS war der Durchbruch auf der gesamten Linie.

Während der Vorgänger bis heute hauptsächlich den Geschwindigkeitsfanatiker mit der Zunge schnalzen läßt, war dieses Album mit seinen überirdischen Krachern "For whom the bell tolls", "Fade to black" oder "Creeping death" einfach massenkompatibel. Nun konnte JEDER Metaller Metallica hören und vergöttern. Für die Fans der "Kill em all" gab's mit "Fight fire with fire" und "Trapped under ice" zwar noch sehr schnellen Stoff, aber richtig groß war und ist die Scheibe immer dann, wenn die Frisco Boys mit gebremsten Schaum zur Sache gehen. Neben den drei erstgenannten Tracks muß man hier einfach noch das perfekte Instrumental "The call of Ktulu" und den leider total unterbewerteten Titelsong nennen. Besser geht's einfach nicht mehr. VOLLKOMMEN GRANDIOS!!!!! NUR 5 Punkte vergeben zu dürfen ist hier eigentlich schon tragisch. Die RTL gehört einfach zu dem äußerst elitären Kreis der Metal-Alben, die auch locker 20 verdient hätten. Für viele Metal-Fans ist es sogar DAS beste Album der Geschichte....

Allen Spätfans, die erst seit den 90-ern oder gar der St. Anger mit dem Metallica-Virus infiziert sind und endlich ihren Horizont erweitern wollen oder vollkommenen Neulingen, möchte ich gerade diese Scheibe wärmstens empfehlen. Die "Master of puppets" ist zwar noch besser, dafür ist die RTL aber deutlich eingängiger und leichter zu konsumieren. Es ist aus meiner Sicht, das reinste und traditionellste Metal-Album aller Metallica-Werke.

Mir persönlich gefallen zwar sowohl die "Kill em all" als auch die "Puppets" noch ein Tick besser, aber ich mag's einfach etwas härter...

Egal, zu den 10 besten Scheiben aller Zeiten gehört diese Wundertüte allemal.

METAL UP YOUR ASS!
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am 1. September 2012
Liebliche Akkustik-Töne erklingen zu Beginn und lassen den Hörer träumen. Doch nach 40 Sec. ist es vorbei mit der Träumerei. Ein gnadenloses Riffgewitter bricht über uns herein, und Metallica donnern uns mit "Fight Fire With Fire" zu Boden. Schnell, laut und hart ist dieser Song, der von der Gefahr eines Atomkrieges berichtet. Dieser Song bildet eines der schnellsten Lieder, die Metallica jemals geschrieben haben. Ein Opener, wie man keinen besseren für ein Album finden hätte können.
Stampfend legt schließlich der Titeltrack nach. Hauptsächlich im Midtempo gespielt, wird hier von der Angst eines Mannes erzählt, zu Unrecht auf dem elektrischen Stuhl gelandet zu sein. Zum Mittelteil hin steigt das Tempo jedoch merklich an, und Hammetts Gitarrensolo flitzt schließlich flott davon. Wunderbar.
Dann erklingen Glockentöne, die mittlerweile jeder Metal-Head kennt. "For Whom The Bell Tolls", eine der größten Metal-Hymnen, die je gespielt wurden und einer der unzähligen Mega-Hits der Band. Was Manowar krampfhaft auf jedem Album versuchen, nämlich Hymnen zu entwerfen, die die Fäuste der Metaller in die Luft recken lassen, schütteln Metallica hier grad mal lässig aus dem Ärmel. Epischer geht es einfach nicht. Hetfield & Co. zeigen allen hier, wem die Stunde schlägt.
Dann folgt die erste Ballade aus der Feder der Band. Ungewöhnlich bis zu diesem Zeitpunkt ist Hetfields Stimme, der diesen Song mit Klargesang einsingt und ihm dabei eine dramatische Note verleiht. Ein Song, der von den Selbstmordgedanken eines depressiven Menschen handelt und Gänsehaut erzeugt.
Doch dann ist es wieder vorbei, schon peitscht "Trapped Under Ice" vorwärts. Dieser Song klingt noch sehr stark an den Sound des Debüts angelehnt. Besonders die Gitarrensoli zwischen den Strophen klingen wie bei den Hits von "Kill 'Em All".
In rockigem Tempo geht es weiter mit "Escape". Der Kontrast von Hetfields Stimme ist hier stark zu erkennen, schreit er doch die Strophen geradezu ins Mikro, während er dem Refrain einen sehr melodiösen Klargesang verpasst.
Dann folgt der nächste Überhit: "Creeping Death" knallt aus den Boxen, und im Gegensatz zum Songtitel ist die Musik alles andere als schleichend. Man muss einfach die Luftgitarre auspacken, wenn Hetfield knarzend von den bieblischen Plagen, die über das Land Ägypten hereinbrechen, erzählt. Höhepunkt stellt hier eben die Bridge dar, in der die zehnte Plage den Tod ankündigt.
Den Abschluss des Albums bildet das leicht verstörende Instrumental "The Call Of Ktulu". Eine Anlehnung an den Mythos um das Wesen Cthulhu aus der Feder von H.P. Lovecraft.

Was soll man nun zu diesem Album sagen? Es ist ein Meisterwerk, ganz klar. Hier erkennt man die Handschrift von Cliff Burton, der mit seiner klassischen musikalischen Ausbildung der Band ganz neue Facetten aufzeigte. Die Musik auf diesem Album ist noch immer hart, schnell und laut, doch um einiges melodiöser als noch der Vorgänger. Hammetts Soli, bereits vom Vorgänger bekannt, wurden hier nochmals ausgebaut und der Lockenkopf mit den wirren Flitzefingern tobt sich so richtig aus, dass es eine wahre Freude ist. In jedem Song bereitet bereits sein Gitarrenspiel Gänsehaut.
Aus heutiger Sicht ist der Albumtitel sehr treffend gewählt. Die Musik klingt durchweg wie der Ritt auf einem Blitz. Und Hetfields Stimme, damals noch hell und mit einem rauhen Krächzen im Kehlkopf, passt hervorragend zu den Songs. Wollte er doch damals einen anderen Sänger suchen, so kann man aus heutiger Sicht nur den Göttern danken, dass dies nicht gelungen ist. "Ride The Lightning" wäre nicht der Meilenstein geworden, der er heute ist.
Das textliche Konzept beschäftigt sich mit Verzweiflung ("Fade To Black"), Alpträumen ("Ride The Lightning") Todesängsten ("Trapped Under Ice") oder globalen Bedrohungen ("Fight Fire With Fire"). Teilweise sind den Songs auch ganz leichte Hintergrundgeräusche beigemischt, wie etwa die Explosion einer Atombombe am Ende von "Fight Fire With Fire" oder einer Alarmsirene bei "Escape". Diese geben den Songs noch ein gewisses Flair.
Abschließend kann man einfach nur sagen: Ich persönlich empfinde dieses Album als ein großartiges Werk. Metallicas frühe Werke gehören zum Grundschulwissen eines Metallers. Und wenn man sich der Musik öffnet, kann man mit den vier Jungs gemeinsam auf dem Blitz dahinreiten und eine Reise in die frühen Achziger unternehmen. Grandios.
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TOP 1000 REZENSENTam 15. Oktober 2015
Im Juli 1984 erschien das 2. Studioalbum von Metallica aus den U.S.A.. "Ride The Lightning" wurde wieder eingespielt von James Hetfield, Kirk Hammett, Cliff Burton und Lars Ulrich. Produziert wurde das Album von Metallica und Flemming Rasmussen (u.a. Rainbow, Morbid Angel und Blind Guardian). Alle vier Bandmitglieder beteiligten sich am Songwriting.

"Ride the Lightning" macht da weiter, wo der Vorgänger "Kill `em All" (1983) aufgehört hat. Metallica spielen hier allerbesten Thrash Metal. "Ride the Lightning" ist sogar noch ein wenig stärker als das Debüt. Die erste Seite der damaligen LP ist schlichtweg genial! Die Titel `Fight fire with fire` und `Ride the lightning` sind Hochgeschwindigkeitsgranaten. `For whom the bell tolls` ist im mittleren Thempo gehalten und bis heute ein Bandklassiker. `Fade to black` ist eine geile Powerballade. Die 2. Seite der damaligen LP hat mit `Creeping death` ebenfalls einen unsterblichen Bandklassiker am Start. Und `The call of Ktulu` ist ein Kracher von einem Instrumental. Nur `Trapped under ice` und `Escape` fallen ein wenig ab und sind `nur` gut. "Ride..." ist sehr schnell, es gibt aber auch Titel im Midtempo und die erste Ballade der Band. Auch auf starke Melodien muss der geneigte Hörer nicht verzichten.

Mit dem besprochenen Album konnten Metallica ihre Vormachtstellung weiter ausbauen. Für die nächsten Jahre sind sie die Thrash Band Nr. 1 weltweit. Der Nachfolger "Master of Puppets" ist übrigens genauso stark. Natürlich 5 Sterne für "Ride", bei 2 Tracks erhält übrigens noch Dave Mustaine Songwriting Credits.
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am 31. Dezember 2006
Meiner Meinung nach ist dieses Album das zweitbeste von Metallica nach Master Of Puppets.

Schon am Anfang geht es mit "Fight Fire With Fire" richtig los: ein ruhiger Anfang täuscht den Zuhörer, aber dann entwickelt sich dieser Song zum heftigsten des ganzen Albums. "Ride The Lightning" (der Song) glänzt mit einem genialen Solo. "For Whom The Bell Tolls" ist ein recht einfach gestricktes Lied, aber trotzdem ist es ein Ohrwurm und wird im Grunde bei jedem Metallica-Konzert performt. Fade To Black ist der ruhigste Song des Albums, aber trotzdem einfach genial und reicht fast schon an "Nothing Else Matters" heran. Der oft vergessene Song "Trapped Under Ice" ist, wie ich finde, auch keinesfalls ein "Lückenfüller", sondern einer der besten Songs des Albums. Danach kommt mit "Escape" der meines Erachtens schwächste Song des Albums, trotzdem gut anzuhören und auch KEIN "Lückenfüller". Für viele Fans ist der nächste Song der Höhepunkt des Albums: Nummer 7 auf der CD, Creeping Death. An diesem Song ist einfach alles genial, und viele zählen ihn zu einem der fünf besten Songs von Metallica.

Zum Schluss nochmal ein wunderbarer Abschluss mit dem von Ex-Bassist Cliff Burton geschriebenen Song "Call Of The Ktulu", auch für (etwas) ruhigere Stunden geeignet, mit einem genialen Anfangs-Solo.

Insgesamt ist "Ride The Lightning" ein Wahnsinns-Album und darf in keiner Sammlung fehlen.
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am 20. Dezember 2007
kurze Zeit nach ihrem genialen Erstlingswerk "Kill Em All" setzten Metallica mit diesem Album entgültig ein Denkmal des Thrash-Metals. Schon das Cover lies einen 1984 erahnen, dass da kein softer Metal-Einheitsbrei auf einen zukommt. Und tatsächlich!!!..nach den ersten ruhigen Akkorden des Openeners "Figh Fire with Fire" legten die 4 Bay-Area Thrash Metaller einen Angriff aller bester Güte und für damailge Verhältnisse mit das schnellste und brutalste was es an Musik überhaupt gab. Es ist schon genial was die Jungs damals hinlegten!!! Obwohl musikalisch super hart (für 1984!!), sind die Texte intelligent, nachdenklich und ansprechend. Ist schon beeindruckend wie sehr sie sich mit Krieg, Todes-Strafe, Suizid etc. beschäftigten und dazu musikalisch das Beste ablieferten was es zu der Zeit gab (wo viele andere sich über Zauberer, Trolle, Ritter und so ein Zeugs die Kehle aus dem Hals schrieen...mehr schlecht als recht). Ich glaube zwar nicht, dass es viele Metal-Freaks auf der Welt gibt, die dieses Album nicht kennen, aber falls es doch so sein sollte...ein Tip: KAUFEN!!!!! Unerreichbare Klassiker wie "For Whom the Bells Toll....Fade to Black....Ride The Lightning" sind Allgemein-Bildungs-Pflicht der Musikgeschichte!!! Obwohl produktionstechnisch natürlich nicht hervorragend......aufdrehen!!!!...egal was man für ne Anlage hat!!!
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am 13. Januar 2007
Spätestens mit "Ride The Lightning" deutete sich das musikalische Potenzial von Metallica an. Das Album hat einige konstante spätere Liveklassiker geliefert, darunter das mächtige "For Whom The Bell Tolls" und die atmosphärisch gigantischen Ballade "Fade To Black", und "Creeping Death" gehört ohne Zweifel zum Besten, was überhaupt jemals auf einen Tonträger gepresst wurde. Hier empfiehlt sich allerdings besonders die Liveversion, die als B-Seite auf der Single "Sad But True" enthalten ist! Im sehr schön ausdifferenzierten Instrumentaltrack "The Call Of Ktulu" zeigt sich die klassische Musikausbildung Cliff Burton's besonders deutlich, allein die Tatsache, dass es sich eben um ein Instrumentalstück und ergo keinen mitgröhltaugliches Track handelt, hat dessen Sprung in das konstante Liverepertoire Metallica's verhindert.Aus den anderen Songs ist "Ride The Lightning" noch als Anspieltipp besonders hervorzuheben, wohingegen "Fight Fire With Fire" und "Escape" zwar gut sind, aber eben nicht exzellent. Über "Trapped Under Ice", den einzigen wirklichen Schwachpunkt des Albums, breiten wir hier den Mantel des Schweigens aus... Insgesamt also ein ausgesprochen kurzweiliges, weil abwechslungsreiches und doch nicht inhomogenes Album, mit dem Metallica sich gegenüber "Kill 'Em All" noch weiterentwickelt haben.
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am 17. Mai 2016
Als Metallica-Fan der ersten Stunde stand für mich außer Frage, dass ich mir die Deluxe-Boxen von Kill'em all und Ride the lightning kaufen werde - auch wenn ich gestehen muss, dass der Preis doch grenzwertig ist.

Kurz zur Box: diese sieht richtig toll aus, beim Erhalt das Pakets mit beiden Boxen war ich sehr erstaunt über das beachtliche Gewicht, was nicht nur dem umfangreichen Inhalt geschuldet sein dürfte, sondern auch der Tatsache, dass die verwendeten Materialien sehr hochwertig wirken. Netter Nebenaspekt für alle Nutzer des Ikea-Regalsystems Kallax: die Boxen passen beinahe Millimeter-genau hinein. Drei oder vier Millimeter höher, und ich hätte mir einen anderen Stauraum suchen müssen.

Um die Rezension einigermaßen kurz zu halten, will ich "nur" noch kurz auf den Sound der remastered Version eingehen. Ich halte diesen für außergewöhnlich gut gelungen, da wurde nichts übertrieben, sondern einigermaßen dezent gearbeitet und meines Erachtens wirklich das beste aus dem Ausgangsmaterial "herausgekitzelt", was möglich ist. Lustig ist, dass der vorherige Rezensent exemplarisch Fade to black als besonders schlecht gemastered genannt hat, denn gerade bei diesem Lied liebe ich den neuen Sound (selbst der "Gelegenheitshörer" wird ein "Aha-Erlebnis" an der Stelle haben, nachdem James die letzten Textzeilen gesungen hat - ich sage nur "Good-bye"...).

Kurz und gut: für mich ist Ride the lightning das zweitbeste Metal-Alben aller Zeiten (welche Überraschung: auf Platz 1 liegt Master of puppets). Von daher war die von mir angelegte Messlatte sehr hoch und ich wurde nicht enttäuscht. Gerade Fade to black, Creeping Death, For whom the bell tolls und der Titelsong klangen nie besser. Wenn man einen Nachteil suchen will: bei der remastered Version von The Call of Ktulu hört man zu Beginn noch deutlicher, dass die Gitarren nicht 100% sauber eingespielt wurden (kleine Unsauberheiten bei den Griffen auf der Gitarre). Da aber auch das den Charme dieses genialen Albums ausmacht: jedenfalls mir ist das so was von egal.

Ich freue mich auf die Remastered Deluxe Box von PUPPETS !!!!!!!!!!
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