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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk des Jazz, 19. August 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Chapter III-Vol.2 (Audio CD)
Nachdem 1969 die Band "Manfred Mann" auseinandergegangen war, gründete Keyboarder Manfred Mann und Drummer Mike Hugg die Band "Chapter Three", die im Gegensatz zu "Manfred Mann" unkonventionellere Musik machen wollte: in den frühen 60er-Jahren hatten die beiden bereits als Mann-Hugg-Blues-Brothers Erfahrungen mit dem Jazz gesammelt.
Mit "Manfred Mann Chapter Three Volume 1 and 2" sind zwei Aufnahmen entstanden, die gekonnt (Free-)Jazzelemente mit eingängigerem Pop/Rock sowie Prog verbinden.
Während das erste Album noch etwas unausgegoren wirkt, bietet "Volume 2" Jazzfusion vom feinsten. Das liegt wohl auch daran, dass am ersten Album deutlich weniger Musiker teilnahmen, während beim zweiten Album insgesamt mehr als 10 Musiker teilgenommen hatten.
Nun aber zur detaillierten Besprechung:

1. Lady Ace: ein 8minütiges jazziges Stück, dessen perlendes E-Piano und Freejazzeinlagen vollends überzeugen; sehr guter Gesang von Hugg. 5/5P

2. I Ain't Laughing: ein melancholisches, akustisches Stück mit akustischer Gitarre und Epi. Ein ganz gutes Stück, aber nicht ganz so aufregend wie einige der folgenden Tracks. 4/5P

3. Poor Sad Sue: ein treibendes, rockiges Stück, dessen Bläsergekrächze und -gequietsche allerdings etwas nervt. Der Anfang weiß jedoch zu überzeugen. 3/5P

4. Jump Before You Think: ein äußerst geniales und perkussives Stück. Das Akustikbasssolo von Steve York und die diversen Bongos und Congas (und was sonst noch geschlagen wird) erzeugen eine interessante und bedrohliche Atmosphäre. 5/5P für ein recht proggiges Stück!

5. It's Good To Be Alive: eine 4minütige Manfred Mann-Brian Hugg-Komposition, die eine sehr deprimierte Stimmung aufweist. Sehr schönes Schlagzeug, guter Gesang und wunderbares Epi. Jedoch nicht so spannend wie der Nachfolger, 4/5P.

6. Happy Being Me: ein 16minütiges, canterburyesques Monsterstück mit tollem Rhythmus und psychedelischen Ansätzen. Hier wird die Ähnlichkeit zwischen Soft Machine und Chapter Three sehr deutlich - dieses Stück ist fast noch besser als "Moon in June"! 6/5P, ein Meisterwerk!

7. Virginia: ein eingängigerer Rocksong mit genialem Orgelsolo und lockerem Pianoausklang. 5/5P für einen idealen Album-Beender.

Das ergibt einen Zwischenwert von 4,5/5 Punkten.
Die Bonustracks sind ganz interessant, jedoch nichts wirklich weltbewegendes. Das Cover ist mit den Puppenköpfen nebeneinander, hintereinander und sogar auf dem Mond recht interessant. Es passt auf jeden Fall zur Musik!
Daher sehe ich mich gezwungen, dieses Album mit einer "1" zu belohnen, d.h. 5 von 5 Punkten!

Kaufempfehlung für Freejazz- und Canterburyhörer!
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandios depressiv, 12. Juli 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Chapter III-Vol.2 (Audio CD)
Hier hat unser Manni ein absolutes highlight geschaffen.
Diese LP / CD muß man sich wirklich 5x anhören, bevor man die Musik zu schätzen weiß.
Happy being me war damals in den Charts und ist als single Version auch das eingängigste Stück. Hier aber hört man die LP Version mit langen freejazzigen Saxophon im Mittelteil, ausufernd bis zum Chaos, sich wieder einfangend und ins genial ins Thema zurückfindend.
Alle anderen songs sind "dunkel", "schaurig", "traurig", aber Rocksongs erster Güte.Genial.
Es gibt keinen größeren Unterschied zwischen Hippy hippy shake und diesem Album.
Da sieht man, was unsre Manni so alles drauf hat.
Kaufen, 4x reinzwingen, die sounds entdecken, genießen.
Dr.Tom
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5.0 von 5 Sternen Chapter III, 10. November 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Chapter III-Vol.2 (Audio CD)
Nach dem Sänger Paul Jones ('63-'66) und den Nr.1-Hits Doo Wah Diddy Diddy ('64) und Pretty Flamingo ('66, kurzzeitig am Bass: Jack Bruce!), kam der Sänger Mike D'Abo ('66-'69) und der Nr.1-Hit Mighty Quinn ('68, von Bob Dylan geschrieben). Danach bildete Manfred Mann mit dem Gründungsmitglied und Schlagzeuger Mike Hugg ChapterIII. 2 Alben ('69 und '70) erschienen ohne jegliche Hitparadenambitionen. Nun war Hugg der Sänger und das auf eine ganz eigenwillige, wunderbare Weise. Die Songs sind wunderschön und fließen wie goldglänzender Honig, durchbrochen von wilden Jazz-Eskapaten. Ein Stück ganz eigenständiger Musik. Ab '71 kam die Earth Band. Yeah!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vergessene Juwele!, 2. September 2010
Von 
Swinging Macedonia (Ossiland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Chapter III-Vol.2 (Audio CD)
Was kennt man heutzutage (noch) von Manfred Mann? Die Hits Mitte der sechziger Jahre (wie "Do Wah Diddy Diddy", welche ich ziemlich nervig finde) und die Hits Ende der siebziger Jahre (wie "Davy's On The Road Again", einige Live-Aufnahmen gefallen mir sehr gut). Übersehen wird meistens die kurzlebige Band Manfred Mann Chapter Three. Diese brachte 1969 und 1970 zwei einfach mit "Volume One" beziehungsweise "Volume Two" betitelte Alben heraus. Dabei handelt es sich um die wohl kreativste Phase von Manfred Mann.

Eine einzigartige Melange aus gruftigen Keybordklängen und wildem Bläserjazz auf höchstem Niveau, vielleicht als Mischung von Atomic Rooster ("Death Walks Behind You") und Colosseum ("Lost Angeles") zu beschreiben, Parallelen sehe ich auch zur Band Van der Graaf Generator. Der zurückhaltende Sprechgesang von Mike Hugg ist ziemlich eigenständig, für mich sogar gewöhnungsbedürftiger als die Musik, passt aber ganz gut dazu.
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ARRAY(0xad36feb8)

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Chapter III,Vol.2
Chapter III,Vol.2 von Manfred Mann Chapter Three (Audio CD - 1996)
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