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5.0 von 5 Sternen Ausgereift
Es war nach dem Erfolg des Vorgängers "Tales from the thousand lakes" fast selbstverständlich, dass die Finnen ihrer eingeschlagenen Richtung (nämlich die Verbindung von gereiftem Death Metal und folkigen Einsprengseln) nicht untreu werden würden. Ebenso war zu erwarten, dass dieser Weg vom einfachen Death Metal hin zu vielseitigeren...
Am 23. November 1999 veröffentlicht

versus
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3.0 von 5 Sternen Unnotwendiger "Re-Issue"
Wer die Platte daheim hat, muss sich dieses Re-Issue nicht antun. Die Originalplatte genommen (kein Remastering), 3 Livetracks dazu geklatscht (2 sowieso in der Studioversion auf der CD, das dritte Lied stammt im Original von "Tales from the Thousend Lakes") und fertig ist der Kundennepp. Für Interessierte ist wohl das vermutlich billiger zu organisierende Original...
Veröffentlicht am 8. September 2010 von Gerd Winter


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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ausgereift, 23. November 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Elegy (Audio CD)
Es war nach dem Erfolg des Vorgängers "Tales from the thousand lakes" fast selbstverständlich, dass die Finnen ihrer eingeschlagenen Richtung (nämlich die Verbindung von gereiftem Death Metal und folkigen Einsprengseln) nicht untreu werden würden. Ebenso war zu erwarten, dass dieser Weg vom einfachen Death Metal hin zu vielseitigeren Einflüssen führen würde. Diese Erwartungen bestätigten sich auch "Elegy" und erwiesen sich auch als Schritt in die richtige Richtung.
Auf diesem Longplayer schafften Amorphis den Spagat zwischen ihren metallischen Wurzeln und den immer stärker werdenden genrefremden Einflüssen. Auch diesmal basieren die Songs auf einem lyrischen Konzept; diesmal wurden sie an das weniger bekannte finnische Nationalepos "Kanteletar" angelehnt. Umgesetzt wurden die Episoden wesentlich vielseitiger als noch auf der Vorgängerplatte, was vor allem dem neuen Sänger Pasi zu verdanken ist, der mit seiner wesentlich variableren Stimme dem bisherigen Grunzer Tomi eine Menge Arbeit abnimmt.
Musikalisch wurde mehr Wert auf die Gitarrenarbeit gelegt und die Keyboardspielereien zugunsten schlüssigerer und kompakterer Songs zurückgenommen. Das macht die Tracks eingängiger; trotzdem werden sie dank vieler songwriterischer Finessen nicht auf Dauer langweilig. Insgesamt eine sehr durchdachte, gut produzierte und sowohl harte als auch melodische Platte, deren Geschlossenheit lediglich durch eine Akustikversion des auch in "Metal-Version" enthaltenen Stücks "My kantele" durchbrochen wird - was aber als Outro noch akzeptabel ist. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meisterwerk., 4. Dezember 2007
Rezension bezieht sich auf: Elegy & Bonus (Re-Issue) (Audio CD)
Dieses Album stellt für mich den Gipfel des Schaffes von Amorphis; denn was hier geboten wird ist unglaublich, abwechslungsreiche Songstruckturen intelligentes Songwriting gepaart mit sehr vielschichtigem Gesang von tiefen Growles bis cleanem melodischen Gesang.

Besondere Anspieltipps:

Cares:
Unglaublich! Klassische Kompositionskunst wurde hier angewendet es wird das Grundthema von Gitarren vorgegeben und im Laufe des Songs immer weiter varriert(diese Techink wird auf dem kompletten Album oft angewendet) bis es gegen Ende fast in richtung Rave geht; und so seltsam es klingen mag das stört die Harmonie dieser Metalnummer überhaupt nicht. Gesanglich variert man hier zwischen tiefen growls und clearen aber härterem Gesang.

Song of the troubled one:
Einfach nur ein eingängiger Klangteppich aus Gittarren und Keyboard wird hier zusammengezimmert, der gelegentlich unterbrochen wird für kurze Drum/Bass/Gitarren Soloparts. Dazu tiefe melodische Growls.

The Orphan:
Recht ruhige Nummer mir klarem Gesang aber einfach schön.

Elegy:
Zurecht der Titeltrack. Eine Großartige midtempo-Ballade. gegen Mitte Setzen growls ein die Gänsehaut verursachen und die Düstere Stimmng unterstreichen und dadurch auf keinen Fall störend wirken.

Ich könnte mich gerne weiter über die einzelenen Lieder auslassen, denn keiner der Tracks fäll ab. Aber eins sollte klar sein es ist keine Hintergrundmusik. Hier muss man zuhören. Alles in allem ein großartiges Album mit Melodien die man so schnell nicht vergisst und das trotz des alters immer noch frisch und inovativ wirkt. Für mich ein absoluter Gerne-Meilenstein.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Titanische Platte, 26. November 2002
Von 
Rezension bezieht sich auf: Elegy (Audio CD)
Wie viele Bands, haben auch Amorphis eine Entwicklung durchgemacht, die sich am besten umgekehrt U-förmig beschreiben lässt: durchwachsenes Debüt, dann fantastische Entwicklung, schließlich das Versinken in Bedeutungslosigkeit. "Elegy" ist für mich knapp vor "Tales from the Thousand Lakes" ihr bestes Album, das auf geniale Weise Metal- und Rockeinflüsse und klassische finnische Kompositionen verschmilzt. "The Orphan" ist dabei für mich einer der besten Songs, die jeweils geschrieben wurden, dazu die aus der Kalevala (finnisches Nationalepos) entnommenen Texte, die schlicht, aber auch unglaublich eindrucksvoll sind - Wahnsinn. Interessant die teilweise orientalisch anmutenden Melodien, die das Album aber weit vom Standardbrei entheben. Glänzend umgesetzt, wahnwitzige Spielfreude, diesmal fast ausschließlich klarer Gesang - wer auf Bands wie Therion steht, sollte sich diese Platte unbedingt anhören.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Unnotwendiger "Re-Issue", 8. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Elegy & Bonus (Re-Issue) (Audio CD)
Wer die Platte daheim hat, muss sich dieses Re-Issue nicht antun. Die Originalplatte genommen (kein Remastering), 3 Livetracks dazu geklatscht (2 sowieso in der Studioversion auf der CD, das dritte Lied stammt im Original von "Tales from the Thousend Lakes") und fertig ist der Kundennepp. Für Interessierte ist wohl das vermutlich billiger zu organisierende Original ebenso zu empfehlen.

Für Fans richtig interessant wäre ein Re-Issue des Albums gemeinsam mit den Tracks der zum Album gehörenden EP "My Kantele", wie er auch für "Tales from the Thousand Lakes" ("Black Winter Day" EP dabei) und "Karelian Isthmus" ("Privilege of Evil" EP dabei) existiert. Zumindest in Russland ist definitiv ein Re-Issue mit der "My Kantele" EP erschienen. Fans sollten sich wohl eher danach umsehen, auch wenn ich die andere Version nicht auf amazon ausmachen konnte.

Die Zusatztracks würden nämlich ein Problem der ansonsten sehr interessanten "Elegy" beheben: Dass sie im Original ziemlich kurz war.
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5.0 von 5 Sternen 3. PLATTE DER BAND, 8. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Elegy (Audio CD)
Beim Nachfolger von "Tales From the Thousand Lakes" gehen Amorphis (mit etwas verändertem Line Up) noch einen Schritt weiter: waren die Tracks vom Vorgänger alle recht kompakt und kurz gehalten, so gibt es hier keinen Song unter 4 Minuten (den längsten stellt der Titeltrack mit über 7 Minuten dar!): durch den neuen Keyboarder (Kim Rantala, dessen Bruder Juhana im Jahr darauf beim Debut von HIM in die Drums haute!) wirken die einzelnen Tracks durch starke instrumentale Passagen und Melodiebögen noch viel breiter und epischer, das Orientfeeling kommt nun noch mehr zu tragen; die Songstruktur erinnert an die späten Pink Floyd: wenig Text und lange Musikpassagen. Überdies teilen sich den Gesang nun Tomi Koivusaari (der immer noch das Gröhlen und Grunzen übernimmt) und der nunmehr zweite Sänger Pasi Koskinen (früher bei "St. Mucus", die sich jetzt "Am I Blood" nennen), der die cleanen Parts übernimmt. Dadurch ergibt sich ein interessanter Gegensatz, den Amorphis bereits bei "Tales From The Thousand Lakes" - damals noch mit einem Gastsänger - bei 3 Tracks versuchte.[ Mittlerweile (d.h. seit "Tuonela") übernimmt Pasi auch die Gesangsparts von Tomi.] Auch hier vertonte man traditionelle, finnische Texte, dieses Mal aus dem "Kanteletar", das mit dem "Kalevala" eine Einheit bildet..... Anspieltips: "My Kantele" im 6-minütigen "Acoustic reprise" (= die Singleauskoppelung, die ebenfalls auf einer EP erschien), der Titeltrack und "Wheeper On The Shore". Die darauffolgende LP "Tounela" (das finnische Wort für die Unterwelt) (1999) sollte dann wieder zur Einfach- und Kompaktheit der "Tales From The Thousand Lakes" - gepaart mit eigenen (!) Texten - zurückkehren...
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5.0 von 5 Sternen Neben Tuonela ihr bester Release!, 31. Dezember 2014
Rezension bezieht sich auf: Elegy (MP3-Download)
Amorphis schafften mit ihrem 2. Album "Tales from the tousand Lakes" einen förmlichen Hype. Der Stil, der sich grob als düsterer melodisch-folklorischer Death Metal bezeichnen lässt, kam sehr gut in der Metal Szene. Es folgten ausgedehnte Touren mit Paradise Lost in Europa und mit Entombed in den USA. Es hieß 1996, mit dem Nachfolger "Elegy nachzulegen.
Zunächst sollte noch erwähnt werden, dass es einige personelle Veränderungen gab. Schlagzeuger Jan Rechberger verließ die Band und wurde durch Pekka Kasari ersetzt und anstelle des Cleangesangs von Ville Tuomi wurde Pasi Koskinen fest in die Band integriert.
Nun zu den einzelnen Songs:
Der Opener "Better Unborn" zeigt schon eine stilistische Änderung. Die Produktion klingt deutlich wärmer als auf dem doch sehr düsteren Vorgänger. Zudem gibt es deutlich mehr cleane Gesangsparts, die aber perfekt rüberkommen. Die doch sehr eigenwillige Stimme von Pasi Koskinen passt sehr gut zur Musik und gibt dieser einen besonderen Flair. Der Song an und für sich ist trotz seines eher traurigen Themas doch recht munter, aber nie im Kitsch.Er hat sehr eingängige Melodien und ist auch eins meiner Highlights des Album.
"Against Widows" hätte dann schon fast wieder auf "Tales..." gepasst. Ein trotzdem sehr interessanter Song mit einem guten Refrain, gefällt.
"The Orphan" ist dann wieder eine große Überraschung. Der Song ist sehr in Richtung Progressive Rock und nur vom Gesang von Pasi Koskinen getragen. Man fühlt in manchen Teilen des Songs sehr an Pink Floyd erinnert. Trotzdem zählt der Song nicht unbedingt zu meinen Favoriten, aber er fällt nicht komplett ab.
Dagegen ist dann "On Rich and Poor" wieder mehr Material vom Vorgänger. Leider ist auch der Songaufbau sehr ähnlich zu "Against Widows", was ich echt schade finde. Trotzdem kann der Song noch mit einem schönen Folk-Gitarrenriff punkten. Nicht schlecht, aber auch nicht top.
Die Single-Auskopplung "My Kantele" ist dann wieder einer meiner Favoriten. Vor allem die Cleans und die Keyboard-Line können mich sehr begeistern. Zudem hat der Song noch einen sehr schönen Refrain und was zum Headbangen.
"Cares" ist dann wieder sehr experimentell. Beginnt der Song zwar noch sehr wie ein Amorphis Song, wechselt er dann doch sehr abrupt in einen folkigen Teil. Dann kommt im Mittelteil auch noch eine Bass-Line, die leicht an Dance-Musik erinnert. Der Song kann sich leider nicht wirklich retten. Aber der Song ist wohl echte Geschmackssache.
Auch "Song of the troubled One" ist eher experimentell. Der Song ist sehr von 70er Jahre Keyboards getragen, was dem Song aber ganz gut steht. Auch ein kurzes Bass-Solo kann überraschen. Insgesamt ein ordentlicher Song.
"Weeper on the Shore" ist dann ein sehr folkiger Song. In den Strophen kann Pasi Koskinen seine Gesangskünste zeigen, während in den Refrains dann die Growls von Tomi Koivusaari ran dürfen. Der Song ist sehr eingängig und macht Laune. Auch ein guter Song.
Mein persönliches Highlight ist aber der Titeltrack. Hier passt das Zusammenspiel von Gesang und Instrumenten perfekt. Auch der Einsatz von den Growls ist genau richtig gewählt. Zum Ende können dramaturgische Gitarren den Song zu einem klasse Ende bringen. Ein echtes Highlight.
Das Instrumental "Relief" zum Abschluss kann dann vor allem mit einem sehr schönen 70er Jahre Keyboardsound punkten. Ein schönes Instrumental, auch eher folkig gehalten.

Fazit: Amorphis klingt auf "Eley"ausgereifter als auf dem Vorgänger, man traut sich an ganz neue musikalische Elemente. Die deutliche bessere Produktion steht dem Album auch sehr gut und die Songs sind auch klasse. Neben dem Nachfolger "Tuonela" ist "Elegy" mein Lieblingsalbum der Finnen.

9,25/10 Punkten.
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4 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Album..., 9. September 2004
Rezension bezieht sich auf: Elegy & Bonus (Re-Issue) (Audio CD)
...muß man sich aber erstmal reinhören. Wenn man sich aber an die Mischung aus gutem Gebrüll, melodischem Gesang und Ethnoeinflüssen gewöhnt hat, ist das ein super Album. Klingt etwas anders als der Rest der Skandinavier, auch der anderen Finnen, die sich ja eher an den Norwegern und Schweden orientieren. Nebenbei lernt man noch etwas über alte finnische Märchen. Nicht ganz nah an den historischen Vorlagen, aber immerhin.
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Elegy von Amorphis (Audio CD - 1996)
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