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36 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Deluxe mit Wermutstropfen....
...wäre die exakte Definition dieser 50th Anniversary Collector`s Edition der Jazz-Jahrhunderscheibe schlechthin. Sony hat sich, sicht-, hör- und fühlbar Mühe gegeben. Schon die Verpackung hat es in sich, kein billiger, filigraner Pipifax, sondern edler, massiver, dunkelblauer Pappschuber, 2 CD`s, eine DVD, 60seitiges Buch inclusive diverser loser...
Veröffentlicht am 27. April 2009 von Wurm Friedrich

versus
11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schlechte Verarbeitung - Auslieferungs-Kontrolle
Meine >negative< Rezension bezieht sich ausdrücklich auf die schlechte Verarbeitung des Artikels bzw. auf die mangelhafte Endkontrolle bei der Auslieferung!
Das Päcken kam völlig unversehrt bei mir an - auch die Einschweißfolie war unversehrt. Als ich die Folie öffnete und den Hauptteil ais dem Hardcover (also dem "Schuber" heraus nahm,...
Veröffentlicht am 11. Juni 2009 von M.Mustermann


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36 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Deluxe mit Wermutstropfen...., 27. April 2009
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
...wäre die exakte Definition dieser 50th Anniversary Collector`s Edition der Jazz-Jahrhunderscheibe schlechthin. Sony hat sich, sicht-, hör- und fühlbar Mühe gegeben. Schon die Verpackung hat es in sich, kein billiger, filigraner Pipifax, sondern edler, massiver, dunkelblauer Pappschuber, 2 CD`s, eine DVD, 60seitiges Buch inclusive diverser loser Fotoprints, und eine blau eingefärbte (wie originell!) 180g Vinyl-Platte beinhaltend! Neben den klassischen Stücken enthalten die CD`s alternate Takes, die allerdings partiell bereits auf "Basic Miles" veröffentlicht wurden! Die DVD bietet hochinteressantes Material, Musikerinterviews etc.! Das Buch - für mich allein schon den Kauf wert - eine Klasse für sich! Also alles tadellos und empfehlenswert? Eigentlich schon, wäre da nicht diese blaue Scheibe, auf die Analogliebhaber naturgemäß besonderen Wert legen! Die tanzt nämlich ungebührlich aus der Reihe und ist schlicht gesagt eine herbe Enttäuschung! Anfängliche Rumpelgeräusche, Knistern und Knacken, das sich besonders in ruhigeren Passagen zu ernsthaftem Störfaktor aufschwingt, nähren den Verdacht, dass es sich hier um eine schlampige Billigpressung handelt und lassen den Hörer nach dem Abspielen in einem Zustand zurück, den man treffenderweise mit "A little Kind of Blue" umschreiben könnte!
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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klassiker, 17. November 2005
Rezension bezieht sich auf: Kind of Blue (Audio CD)
"Kind Of Blue",eine CD die man in jedem CD-Regal findet,selbst bei Leuten die nicht Jazz hören,ist einen Kauf unbedingt wert.Wie Phillie Joe Jones,der Schlagzeuger dieses Albums sagte,"It Must Be Made In Heaven".In diesem Album erfindet sich der Modal Jazz,und dies schöner als je danach.
Die Stücke sind entweder Blues oder stimmungsvolle Balladen.
Das Sextet,zusammengestellt aus Phillie Joe Jones am Schlagzeug,Paul Chambers Am Bass,Bill Evans am Klavier( wär er doch bei Miles Davis geblieben),Cannonball Adderley am Alt- und John Coltrane am Tenorsaxophon sowie Miles Davis an der Trompete.
Allein das erste Stück dürfte jeder kennen:"So What" beginnend mit einem frei improvisierten Klavier-Bass Intro.
Auch wenn man die Magie nie erklären können wird,ist es sich das es in erster Linie an Miles farbenreichen Trompetespiel und Bill Evans sensiblen,wunderschönen Klang am Klavier liegt,das die Platte wie eine tiefe Meditation ist.Man taucht ein und wird nicht wieder losgelassen.
Nie haben Miles Davis und John Coltrane so melodiös improvisiert und in jedem Solo eine Geschichte erzählt wie hier.
Mein Leben hat Kind Of Blue verändert und Ihres wird es wahrscheinlich auch positiv beeinflussen.
Vorsicht: Diese edle Musdik birgt einen Suchtfaktor sondergleichen.
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47 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Milestone, 1. Dezember 2005
Rezension bezieht sich auf: Kind of Blue (Audio CD)
Suchend irren die Akkorde des Pianos im Halbdunkel umher, bis ein gleißend heller Ton der Trompete die Stille durchdringt, schneidend scharf und doch zurückgehalten - so könnte man den Beginn des dritten Tracks "Blue in Green" beschreiben, der als Paradebeispiel dafür dienen kann, in welche Ausdruckssphären Miles Davis sein Instrument führte: weg vom reinen Virtuosentum, hin zu einer Tiefe und Vielseitigkeit des Ausdrucks, die man dem vermeintlich etwas schrillen Instrument gar nicht unbedingt zutrauen würde. Miles beherzigte mit seinem Stil stets den Grundsatz großer Kunst, mit wenigen Mitteln möglichst viel zu erreichen. Mit "Kind of Blue" gelang dem vielleicht größten Jazztrompeter neben Louis Armstrong ein wahrer Meilenstein, mit dem er sich in die Reihe der großen Musiker des 20. Jahrhunderts einreihte.
Beim Opener "So What" fasziniert, wie die gesamte Melodie aus einem höchst einprägsamen Zweiton-Motiv gewonnen wird. Ein vergleichbares Prinzip wurde auch oft von Bach in seinen Fugen oder Beethoven in seinen Sinfonien angewandt.
Das auf dem Bluesschema aufgebaute "Freddie Freeloader" wirkt dagegen etwas konventioneller. Es ist das Stück, bei dem sich der düstere Grundcharakter des Albums am meisten aufhellt.
Nach dem bereits angesprochenen wunderbar melancholischen "Blue in Green" folgt mit "All Blues" das längste und temporeichste Stück des Albums. Über wirbelnden Begleitfiguren entfalten sich prachtvolle Soli der Melodieinstrumente.
Der originellste Titel ist aber wohl das wie ein impressionistisches Stimmungsbild einer nächtlichen südspanischen Landschaft anmutende "Flamenco Sketches" (auf dieser CD auch noch in einer Alternativversion vorhanden). Durch kühne Harmoniefortschreitungen und ruhige, langsame, fast hypnotische Soli wird hier eine neuartige, kaum mit etwas vorher Dagewesenem vergleichbare Klangvision geschaffen, in die manchmal ein wenig andalusische Harmonik hineinfärbt.
Der kommerzielle Erfolg des Albums überrascht etwas, da es sich meiner Meinung nach um nicht ganz "leicht verdauliche" Musik handelt, für die man sich erst einmal öffnen muss und die man nicht einfach so nebenbei hören kann. Allerdings bestätigt sich hier auch wieder die These, dass gute Musik zu allen Zeiten ihre Hörer finden wird.
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69 von 74 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein Klassiker, 20. Dezember 2002
Rezension bezieht sich auf: Kind of Blue (Audio CD)
Kind Of Blue ist unbestritten DER Klassiker des Jazz - und für mich DER musikalische Klassiker schlechthin.
Nach dem Kauf der neusten remasterten CD-Ausgabe (deutlich rauschärmer und durchsichtiger) habe ich die Platte unlängst wieder in einem Schwung durchgehört und es ist immer die gleiche Erfahrung: Man setzt sich, um etwas Musik zu hören, nach Minuten wird man gerade noch gewahr, dass man tief in die etwas melancholische Grundstimmung dieses Albums versinkt und spätestens bei den ersten Soli ist man komplett in die Welt der ureigenen Klänge von Kind Of Blue mit ihrer schlichten puren Schönheit entrückt. Ein unvergleichliches Musikerlebnis, wie man es in dieser Intensität nur selten erleben kann.
Und damit bin ich natürlich nicht allein: Die Musik von Kind Of Blue hat mit ihrer magischen Qualität Generationen von Musikhörern in ihren Bann geschlagen und gewinnt auch nach Jahrzehnten ein immer wieder neues Publikum für sich.
Bei Kind Of Blue trafen sich der Großmagier des Jazz, Miles Davis, mit seinen Bandkollegen John Coltrane, Bill Evans, Cannonball Aderley, Paul Chambers, Billy Cobb und für ein Stück der Pianist Wynton Kelly, um ein Album mit größtmöglicher Einfachheit der zugrunde liegenden musikalischen Formen und gleichzeitig sehr offenem Konzept aufzunehmen.
Einige Stücke wurden erst im letztem Moment von Miles Davis fertiggestellt, wobei man kaum von „Kompositionen" reden mag, es sind eher Skizzen, die den Musikern einen Rahmen zur Entfaltung gaben und ihnen dabei die größte improvisatorische Freiheit ließen.
Entstanden ist Kind Of Blue im Frühjahr 1959 in nur insgesamt neun Stunden Aufnahmezeit und es ist bis heute die Jazzplatte schlechthin, zahllose ehemalige Nicht-Jazz Hörer wurden durch diese Platte „bekehrt" und selbst wenn jemand „keinen Jazz mag", ist oft genug Kind Of Blue die einzige Jazzplatte in der Sammlung.
Es ist zurecht die meistverkaufte Platte des Jazz, ohne dabei auch nur im Geringsten seicht zu sein oder auf den Massengeschmack zu zielen.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die CD für die Insel, 26. März 2000
Rezension bezieht sich auf: Kind Of Blue (Audio CD)
Ich muß sagen: diese Platte hat mich einfach nur umgehauen. Die Gelassenheit, welche sich in dem traumhaft entspannten Timing vor allem von Miles Davis ausdrückt, gepaart mit dem unglaublich schönen Ton und der wirklich nur noch als vollkommen zu bezeichnenden Phrasierung hat mich angesprochen wie schon lange nichts mehr. Ich schließe mich der Meinung des befreundeten Jazzmusikers an, der mir diese Cd empfohlen hat: dies könnte die Jazzplatte des Jahrhunderts sein und bei der Wahl der CDs für die Insel gebührt ihr ganz klar ein Platz unter den ersten 10 Silberlingen.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein Klassiker, 20. November 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Kind Of Blue (Audio CD)
Diese Cd ist meiner Meinung nach eine der Besten, die es jemals gab. Die Musiker die Miles Davis auf dieser Cd zusammen gerufen hat garantieren ein perfektes Zusammenspiel. Das ganze Album hat eine "Mood", die nicht nur Jazzliebhaber in Ihren Bann ziehen wird - von dem bluesigen "Freddy Freeloader" bis zur hinreißenden Ballade "Blue 'n Green" von Bill Evans .
Miles Davis revolutionierte mit dieser Aufnahme die Jazzwelt durch die Einführung seiner modalen Kompositionen.
Ein Muß für alle Musikliebhaber - egal welcher Stilrichtung.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Authentizität pur, 2. Mai 2003
Rezension bezieht sich auf: Kind of Blue (Audio CD)
Ein Studio in der 30sten Straße in NYC, zwei Tage, (2.März & 22.April 1959), Zwei Ampex Drei-Spur Tonbandgeräte, drei Scotch-Tonbandspulen mit 45 Minuten Spielzeit, sieben Musikern (Cannonball Adderly. Paul Chambers, James Cobb, John Coltran, Bill Evans, Wynton Kelly und Miles Davis) sowie sieben Mikrophone ( U49 ) der Firma Telefunken , ergeben über fünf Millionen welteit verkaufter LP's oder Cd's der erfolgreichsten Jazzplatte.
Nun gibt es die SACD dieses Meisterwerkes in der originalen Dreispurabmischung der Columbiastudios mit dem auch schon vor über 40 Jahren beigefügten leichten Hall auf den Kanälen 4+5, der übrigens in einem anderen Saal des Studios aufgenommem wurde,
zu hören. Wohl gibt es kaum eine Platte aus einem Tonstudio, die man so hören kann, wie es der Tontechniker (Fred Plaut) selbst vernehmen konnte. Eine höhere Authentizität gibt es nicht. Dies alleine schon lohnt die Anschaffung dieser schönsten Jazzplatte auf SACD auch wenn man sie schon als 20 Bit remasterte CD oder gar als LP besitzt.
Reinlegen, Augen zu und Los geht's.
Viel Spaß beim Zuhören.
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23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach schön!, 13. Juli 2003
Von 
J. Lange (Frankfurt am Main) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Kind of Blue (Audio CD)
"Kind of Blue" von Miles Davis hat eine längere Geschichte in meinem Platten- und CD-Schrank. In den frühen Siebzigern hörte ich erstmals diese 'uralten' Aufnahmen - sie stammen aus dem Jahr 1959 - und war sofort verzaubert von dem ruhigen und fließenden Charakter dieser Musik. Der LP folgte die CD-Ausgabe in Gold und dieser dann die hier besprochene.

Zu "Kind of Blue" ist eigentlich alles gesagt und geschrieben, Miles Davis hat hier zusammen mit Julian "Cannonball" Adderley, John Coltrane, Wynton Kelly, Bill Evans, Paul Chambers und Jimmy Cobb ein Album eingespielt, welches als einer der Meilensteine des Jazz zu bezeichnen ist, - die Soli basieren nicht mehr auf Akkordwechseln sondern auf Skalen, was der Musik einen schwebenden Charakter mitgibt. Das Ergebnis ist einfach schön.

So ist es nicht verwunderlich, dass dieses Album nun über mehrere Generationen hinweg seine Käufer findet. Die hier vorliegende Ausgabe ist die nach meinem Geschmack gelungendste, der Ton ist klar, das Booklet ist informativ und zudem ist mit einer zweiten Version von "Flamenco Sketches" auch noch ein Bonus Track enthalten. Sehr empfehlenswert!
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26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Timeless Beauty, 27. Juli 2002
Rezension bezieht sich auf: Kind of Blue (Audio CD)
"Kind of Blue" ist eine dieser Platten, die man auf die sprichwörtliche Insel mitnimmt, wenn man nur eine Scheibe auswählen darf.
Die Aufnahme entstand 1959, in der Zeit, als Miles eine seiner besten Besetzungen beisammen hatte. John Coltrane am Tenorsaxophon, Julian "Cannonball" Adderley am Altsaxophon, Bill Evans am Piano (der hier schon auf vier von fünf Titlen Wynton Kelly ablöst) und Paul Chambers am Bass sowie James "Jimmy" Cobb am Schlagzeug.
Fast alle Kompositionen dieser Aufnahme sind zu "Standards" geworden.
An erster Stelle "So What" mit dem unverwechselbaren Piano-Bass-Intro, an dem man diesen Titel bereits nach den ersten paar Takten erkennt. Miles selbst hat diesen Titel etwa 20 mal aufgenommen.
Dann "Freddie Freeloader" (der einzige Titel, auf dem Wynton Kelly am Piano sitzt). Von diesem Titel gibt es eine wunderbare Vocalversion von "Jon Hendricks and friends" (siehe dazu meine Besprechung dieser CD).
"Blue In Green" ist eine wundervolle Ballade (ohne Cannonball), in der sich sogar der sonst übersprudelnde John Coltrane zurückhält.
Auch den Titel "All Blues" hat Miles bis zur Mitte der 60er Jahre in seinem Repertoire gehabt.
Und schließlich "Flamenco Sketches", ein Titel, der entgegen der ersten Assoziation, die man mit "Flamenco" verbindet, in der Stimmung eher dem ruhigen "Blue In Green" ähnelt.
Diese Aufnahme ist ein absolutes "Juwel", dem ich eine ähnliche Verbreitung wie dem legendären "Köln Konzert" von Keith Jarrett wünschen würde, zumal ich glaube, dass man an dieser Musik auch gefallen finden kann, wenn man kein eingefleischter Jazzfan ist.
Aufräumen würde ich gerne mit der Legende, diese Aufnahme bestünde ausschließlich aus "first takes". Man höre dazu nur den "alternate take" von "Flamenco Sketches", der deutlich hörbar vor der Version entstanden ist, die man auf die Erstveröffentlichung von "Kind Of Blue" gepresst hat. Hört man diese beiden Aufnahmen chronologisch nacheinander, kann man sehr gut verfolgen, wie vor allem Cannonball und John Coltrane ihre Soli aufbauen.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für manche die beste Jazz-CD aller Zeiten!, 24. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Kind of Blue (Audio CD)
Zugegeben: ob man wirklich beurteilen kann, eine Platte sei die "beste", darüber kann man streiten. Schließlich ist Musik doch auch eine Sache der individuellen Beurteilung.

Zweifellos ist "Kind Of Blue" eines der bedeutendsten und die Jazzmusik prägendesten Alben, das auch über Jazzkreise hinaus geschätzt und geliebt wird.

Mich fasziniert vor allem die Ruhe und Schönheit, die "Kind Of Blue" ausstrahlen. Die Musik fällt nicht durch Effekte auf, durch ekstatische Soli oder Geschwindigkeitsrekorde, sondern die Musik glänzt und glüht still. Das macht sie auch für Nicht-Jazz-Hörer ansprechend. Beispielhaft dafür ist der Einstieg des Stücks "All Blues": Ein verhaltenes, vibrierendes, durch besengestrichendes Schlagzeug unterlegtes Klaviermotiv bildet die Basis für eine einfache zweistimmige Melodie, die sich nach und nach in verschiedene Soli auflöst. Genauso wie dieses Stück aus dem Nichts auftaucht, verschwindet es wieder.

Es ist nicht notwendig, auf einzelne Stücke einzugehen - "Kind Of Blue" ist ein Gesamtkunstwerk, das beinahe 50 Jahre nach seiner Veröffentlichung nichts von seiner Modernität eingebüßt hat. Lasst Euch begeistern!
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Kind Of Blue
Kind Of Blue von Miles Davis (Audio CD - 1995)
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