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am 18. Dezember 1999
Es gibt wohl keine Band in der Musikgeschichte, die es mehr verdient gehabt hätte, den Sprung aus dem Underground zu schaffen, der dies aber trotz vorzüglicher musikalischer Leistungen stets verwehrt blieb. Unverständlich schon angesichts der drei hochklassigen Vorgängeralben und eines Übersongs wie "I Remember" im Programm. "Bleeding" war schließlich die logische Konsequenz der Entwicklung der Band und stellt die Perfektionierung ihres ureigenen Stils dar, jenem eigenwilligen, harmoniesüchtigen Psychedelic-Prog-Rock mit Jethro-Tull- und Jimi-Hendrix-Einschlag. Ein Highlight jagt auf dem vierten Album das nächste. Das von einer unheimlichen Spannung getragene "Morbid", das wunderschön verklärte "Drift" und das sphärische "Northern Lights" bieten atemberaubende Melodiebögen, die zwangsläufig unter die Haut gehen. Mal horrortripartig, dann wieder beruhigend und einschmeichelnd führt "Bleeding" durch eine knapp 45minütige psychedelische Traumwelt, in die der Hörer schon durch "Faded" entführt und mit "Locust" endgültig eingesogen wird. Erwachen wird er mit Gänsehaut, denn die Grundstimmung des überragenden Finals "Freedom?" ist schlichtweg unheimlich. Die philosophischen, sehr abstrakten Texte und Buddy Lackeys sagenhafte Querflöteneinlagen tragen ihren Teil zu einem gelungenen Album bei. Leider hat Mastermind Buddy Lackey nach musikalischen und menschlichen Differenzen seinen Hut genommen und damit wohl das Ende von Psychotic Waltz eingeläutet, denn ohne seine markante Stimme wäre jede weitere Veröffentlichung unter diesem Bandnamen ein Sakrileg. So verbleibt "Bleeding" als das traurige Dokument einer großartigen Band, die auf dem Höhepunkt ihrer Kreativität an den Egos ihrer Individualisten sowie an der manchmal so grausamen Musikindustrie scheiterte.Klar, daß es Opfer geben muß, aber hier hat es die Falschen erwischt. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 11. Februar 2005
Wie soll man ein (schlußendlich letztes) Album einer Band bewerten, die über alle Zweifel erhaben ist, kennt man die drei -= mehr als genialen=- Vorgänger, und weiß diese zu schätzen?!?
Mehr noch als bei "Mosquito" fällt es mir schwer, dieses Album an "Into the Everflow" messen zu wollen, zu sehr "anders" ist das Konzept des Albums; gerade zwei Songs mit einer Lauflänge über vier Minuten finden sich darauf. Aber gerade das macht es auch wieder spannend; keine mehrminütigen, mehrstimmigen Instrumental-Solis mehr wie seinerzeit (nicht falsch verstehen - kaum einer kann/konnte das besser wie P.W.) - vielmehr kurze, teilweise eingängige Songs mit der weiterhin genialen Rhythmussektion, die auch das bereits erwähnte Konzept des Albums unglaublich gut 'rüberbringt - es groovet kontinuierlich, man weiss oft gar nicht mehr welches Körperteil man jetzt bewegen muss, um dem Beat jetzt Ausdruck zu verleihen...
Dazu die wohl wirklich psychotischer Natur entstammenden Melodiebögen, die sowohl vom Gesang eines Buddy Lackey (inzwischen Bandleader "Dead Soul Tribe") getragen werden als auch von der unglaublichen Gitarrenarbeit der Herren Dan Rock und Brian McAlpin; das ganze Album sprüht nur so vor Wahnwitz und Ideenreichtum, es ist und bleibt Psychotic Waltz...
Nichtsdestotrotz, um mich meinem Vorschreiber anzuschliessen, es ist so unglaublich schade, daß dieser Band der kommerzielle Erfolg verwehrt blieb; einige Leute unken, dies währe der letzte "kommerzielle Versuch" der Band gewesen, aber dazu sind die Songs trotz der geringen Lauflänge immer noch viel zu vielschichtig und abstrakt, die Athmosphäre, die durch das Album getragen wird, zu abgefahren (daher behaupte ich: Dies ist das geplante Abschiedsalbum einer mehr als genialen, weit unterschätzten Band)...
Wie gesagt, mit "Into the Everflow" sicher nicht zu vergleichen, hier glänzen andere Qualitäten, es ist was es ist; für sich genial, daher fünf Sterne.
Und mit "Sleep", nach wie vor mein Lieblingssong, haben die beiden Guitar-Heros einen erneuten potentiellen Gitarren-Solo-Klassiker am Start, der vor allem zusammen mit der Rhythmus-Sektion zeigt wo der Hammer hängt, und fast nahtlos an den Titeltrack von "Into the Everflow" anknüpft...
Allein dieser Song (oder das Solo?!?) dürfte locker vier oder fünf mal so lange andauern, ich würde ihn immer und immer wieder hören, und hören, und hören - Was nicht heißen soll, es wäre mein einziger Liebling, je nach Gefühlslage stechen alle immer wieder hervor - um die Ohrmuschel des geneigten Progressiv-Metallers zu beeindrucken, bedarf es aber wohl nur dieser beiden letzten Minuten dieses genialen Songs - daher sei die geringe Gesamt-Spielzeit verziehen - man muss ja doch x-mal hören!
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am 30. März 2008
Eine unumstößliche Tatsache zu allererst...das mittlerweile verblichene Quintett PSYCHOTIC WALTZ gehört mit FATES WARNING , DREAM THEATER und QUEENSRYCHE zu den wohl besten und wichtigsten Progressive Metal-Band aller Zeiten. Punkt !!! Mit Alben, wie den an überirdischer Perfektion grenzenden und zum Heulen genialen "A social grace" (noch mit deutlichem Power Metal-Einschlag) und "Into the everflow" (um einiges sperriger und 70's-lastiger als der Vorgänger) können PSYCHOTIC WALTZ noch bis heute den Thron des Prog-Metal für sich beanspruchen, und darüber hinaus jeden Kritiker vor Begeisterung im Dreieck springen lassen.
Ein mancher mag zwar mit dem Kopf schütteln...aber mein persönliches Lieblings-Album von PSYCHOTIC WALTZ ist (und bleibt!) "Bleeding". Dies liegt darin begründet, dass die Band auf diesem 11-Tracker um einiges differenzierter und eingängiger zu Werke geht, ohne dabei ihre eigene Vergangenheit aus den Augen zu verlieren. "Bleeding" ist geniale Prog Metal-Kunst auf höchstem Level, und dennoch sind die Songs viel leichter zu konsumieren, als auf den vorherigen Scheiben. Die Songs waren einfach viel runder und brachten es in Punkto Spielzeit auf grade mal 4 Minuten.
Der thrashige Opener "Faded" (die wohl aggressivste WALTZ-Nummer überhaupt!) überzeugt u.a durch die enormen spielerischen Fähigkeiten des Bassisten, der den Song durch seine unvergleichliche Finger-Akrobatik unvermittelt nach vorne peitscht. Der Mid-Tempo-Hit "Morbid" glänzt durch seinen verstörten Ohrwurm-Refrain und einer fast spöttisch eingängigen Keyboard-Melodie. Auf "Drift" schallen die Gitarren sooo überirdisch sanft und glasklar aus dem Kopfhörer, dass der Hörer wie gebannt ins Nirwana starrt, und dabei unmöglich realisieren kann, was er hier eigentlich grad für eine Götter-Band auf dem Silbertablett serviert bekommt. Während düstere Mini-Epen wie "Locust" , "Need" oder das verflixt vertrackte "Skeleton" ihre Klasse erst nach dem 20 Hördurchlauf wirklich entfallten, zaubert eine der leicht doomige Titelsong "Bleeding" bereits nach wenigen Sekunden ein Lächeln aufs Gesicht. Ja gibts denn das ? Angesichts solcher schmeichelnden Wahninns-Melodien möchte man alle anderen Gitarristen dieses gottverdammten Erdballs erstmal für unbestimmte Zeit zur Nachhilfe schicken, und sie erst dann wieder rauslassen, wenn sie das soeben gehörte auch nur halbwegs nachspielen können. Während PSYCHOTIC WALTZ mit dem eingängigen "Northern lights" direkt an ihr Vorgänger-Album "Mosquito" anschließen, darf Sänger Buddy Lackey auf der schaurig-schönen Gänsehaut-Ballade "My grave" - erneut eine herausragende Hommage an die Seventies-Helden JETHRO TULL - endlich mal wieder seine Queerflöte auspacken. Ihr merkt schon...an der musikalischen Klasse von "Bleeding" gibt es auch nach über 10 Jahren nicht das geringste auszusetzen. Das Album klingt immer noch hundertprozentig aus einem Guss, und steht den oben genannten Scheiben "A social grace" und "Into the everflow" in Punkto Intensität in nichts nach. Es ist einfach nur anders !!!
Leider war diese Scheibe auch gleichzeitig das letzte Lebenszeichen dieser Legende. Und auch wenn Sänger Buddy Lackey - der seinen Namen mittlerweile in Demon Graves geändert hat - mit seiner Band DEAD SOUL TRIBE den alten Spirit von PSYCHOTIC WALTZ heraufzubeschwören versucht. Die Genialität dieser Band ist und bleibt im Prog-Metal wahrscheinlich für alle Lebzeiten unerreicht.
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am 27. Oktober 2007
Ja ja, ich höre schon alle laut aufschreien:"Die früheren Waltz waren viel progressiver und viel verfrickelter", "Die alten Alben, das waren wirkliche Glanztaten".

Meine Wahrheit lautet so: Das einzige, was an den alten Platten originell ist, ist die Tatsache, dass es sich wirklich deutlich vom Metal Mainstream abhebt. Und es sind nicht wirklich schlechte Platten,...aber, aber...:

"Bleeding" ist einfach eine Granate. Schon alleine das Slap-Bass-Intro auf "Faded" ist so dermaßen fett, dass man sich überrollt fühlt.
Die ganze Platte hat einen Mördersound und ist durch und durch abwechlsungsreich. Psychotic Waltz sind hier keineswegs "unproggig", nein,
sie haben lediglich gelernt, was es heißt songdienlich zu arrangieren. Denn
zwischen den Zeilen wimmelt es nur von kleinen spielerischen Feinheiten, die nicht ohne sind. Außerdem finde ich hat "bleeding" eine dermaßen tiefgründige und packende Atmosphäre, dass es schon fast unheimlich daherkommt. Obwohl ich es nicht nötig finde, einzelne Songs in einer Rezension zu analysieren, möcht ich dennoch eine der schönsten Metal-Balladen der gesamten Szene hervorheben: "My Grave". Dieses Lied ist einfach nur wunderschön. Es klingt gleichermaßen melancholisch und romantisch und dennoch kraftvoll.

Nein liebe Leute, sowas wie "Bleeding" kann man nicht eben als Schunt bezeichnen nur weil irgendwelche Puristen auf die "Old school"-Sachen abfahren und die Weiterentwicklung von Psychotic Waltz halt nicht gutheißen könne. Wie gesagt, ich spreche von meiner Wahrheit, und die lautet:
Dieses ist das beste Psychotic Waltz Album und zugleich eines der originellsten, innovativsten und packensten im Heavy Metal Genre.

Viel Spaß beim Reinhorchen
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am 11. November 2008
Genial! Eine der besten Platten aller Zeiten! So viele herrliche, traumhaft schöne und zugleich komplexe Melodien auf einen Haufen habe ich selten gehört. Es braucht zwar einige Durchläufe, bevor sich dem Hörer diese atemberaubenden Klangwelten eröffnen, aber dann kommt man nicht mehr davon los, es wird zu einer richtigen Sucht. Auch wenn's Metal ist, sollte sich jeder Fan anspruchsvoller Musik dieses Werk zumindest einmal anhören. Ich knie nieder vor diesen Göttern. Allein das überirdische Gitarrensolo im Song 'Morbid' rechtfertigt den Kauf dieses Albums!
Übrigens: das Booklet bzw. das Cover dieser Platte dürften auch so ziemlich alles in den Schatten stellen, was bis dahin (und auch danach) gesehen ward!
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am 9. Februar 2011
Sie kommen 2011 wieder auf Tour!!! Und ich habe ne Karte. Ich bin absoluter Fan von diesem und den anderen Alben. Progressive Metal vom feinsten. Kaufen, wenn ihr noch eine bekommen könnt!
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am 11. Februar 2014
das teil ist ja abgefahren, in dem Genre gab's zu der zeit schon genug Vertreter
aber die knallen auf allen feldern, sind spannend und unvorhersehbar,
also wird das wieder auflegen nicht langweilig. Gutes Ding, warum nicht mehr davon ?
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