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am 19. Januar 2011
Glenn Gould hat sich vorwiegend im eigenen Kosmos bewegt. Deswegen hat er aufgehört, öffentlich zu musizieren, deswegen waren Kontakte überwiegend auf das Telefon beschränkt, deswegen hat er sich sogar gegen Lenny Bernstein durchgesetzt ( bei der legendären Aufführung des ersten Brahms-Konzerts).

Er hat bestimmte Meinungen über Komponisten und ihre Stücke. Bei Beethoven kritisierte er mangelde Durchführung, Beschränkung auf ein Thema:"die Themen seien von urtümlicher Gedrängtheit und würden nicht kontrapunktisch und kontinuierlich ausgearbeitet. Die Durchführung sei desorganisiert und biete sequenzierende Stereotypen anstelle eines "großartigen, zentralen Ungestüms - jenes einzigartige Amalgam aus Ordnung und Chaos" finden wir bei wiki zu seiner Auffassung zu op. 57.

Dies ist eine der wenigen Aufnahmen, die als download existieren. Es ist schon seltsam,dass die Aufnahmen, die schon so oft recycelt wurden, nicht in dieser Form präsentiert werden.

Die Wiedergabe ist davon geprägt, dass Gould ein sehr ambivalentes Verhältnis zu Beethoven hat. Immerhin hat er viel von ihm eingespielt, andere wie Chopin oder Schubert ignorierte er gänzlich.

Gould scheint vom grimmigen Beethoven fasciniert zu sein, denn er lässt immer wieder seine Muskeln spielen, und präsentiert einen mächtigen-ja wütenden Beethoven. Viele Variationen kommt das sehr zu gute, insbesondere den Eroica-Variationen, aber auch einzelnen Bagatellen.

Auf der anderen Seite veralbert er durch seine Interpretation bewusst Stücke von Beethoven, wie etwa mehrfach bei den Bagatellen op. 33,schon die erste ist ein Bespiel dafür.

Wer mit dem Umstand leben kann, dass werktreue Interpretationen von Gould nicht zu erwarten sind, wird an dieser Box seine Freude haben.Gould-Fans ja ohnehin.

Manchmal, Ironie des Schicksals, gelingen ihm ausserordentlich Interpretationen , quasi gegen seine Intention, etwa bei op. 57. Man könnte die Eroica-Variationen in gewisser Weise dazurechnen.

Ein typisches Gould-Produkt, einschliesslich des Mitsingens.....
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