wintersale15_finalsale Hier klicken mrp_family Reduzierte Hörbücher zum Valentinstag Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip WSV

  • Change
  • Kundenrezensionen

Kundenrezensionen

3,7 von 5 Sternen3
3,7 von 5 Sternen
Format: Audio CDÄndern
Preis:11,00 €+ 3,00 € Versandkosten

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 11. August 2011
Allein der Satz "Thanks [...]to our fans for allowing us to make the music we love" wirkt schon wie eine zynische Entschuldigung. Gerade so, als ob die Band bereits im Vorfeld der Aufnahmen gewusst hat, dass sie mit "Change" eine Verzweiflungstat veröffentlichen und damit gehörig baden gehen würde. Während man 1991 noch auf der Bonus-EP '49°/08°' aus 'Sunny Karlsruhe' grüßte und mit 'Games People Play' 1993 den vorerst letzten Hardrockkracher in die Läden gestellt hatte, waren zwei Jahre später dunkle Gewitterwolken über das badische Schloß Gottesaue gezogen.

Mit dem Weggang von Andi Deris zu Helloween und dem Einzug des neuen Sängers David Readman erscheint urplötzlich ein Alternative/Grungerockalbum, dass das Label als 'innovative Weiterentwicklung' bewirbt. Es ist sogar noch nicht mal schlecht produziert und enthält mit 'Light Of Day' einen absolut hörbaren Anspieltipp, nur - die Glaubwürdigkeit der Band geht hierbei völlig den Bach runter. Sie stecken aber auch in der Bredouille: Ein weiteres Hardrockalbum hätte schon niemand gekauft, weil sich keiner mehr für diesen Sound interessiert hatte - und um doch noch ein Stückchen vom Kuchen abzubekommen, orientiert man sich als Band eben am Zeitgeist und macht etwas völlig anderes. Nämlich eben genau das, was die 1000 anderen Gruppen aus Seattle mitbrachten.

Wenn "sich weiterentwickeln" heißt, dass eine Band aus einem völlig anderem Genre, Hardrock also, plötzlich wie eine klägliche Mixtur aus Pearl Jam, Alice In Chains und den Stone Temple Pilots klingt und ihre musikalische Ausrichtung um 180 Grad dreht, nur um zwanghaft "innovativ" zu sein, dann hat das mit Entwicklung nicht allzuviel zu tun, sondern vielmehr mit Unglaubwürdigkeit und einer leicht zu durchschauenden Marketingstrategie, die die Band auch noch den Plattenvertrag kostete.

Das haben auch die Fans so gesehen, weshalb das Album denn auch zu Recht wie Blei in den Verkaufsregalen blieb oder nach dem Kauf direkt zum Secondhand-Händler wanderte. Beziehungsweise sich in die Fehlkaufkiste zu Extremes 'Waiting For The Punchline' und Van Halens '3' in den Keller gesellte und dort Staub ansetzte.

Ab 'Electrified' war die Welt 1998 wieder in Ordnung.
88 Kommentare5 von 7 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Juli 2010
Das erste Album mit Sänger David Readman ist in meinen Ohren sehr gelungen.
Ich konnte seinerzeit auch nicht die Stimmen in 'Fachpresse' (wie beispielsweise Rock Hard) und Fanlager nachvollziehen, die alle nach einer Rückkehr von Andi Deris von den grausamen HELLOWEEN (zumindest zu der Zeit) lechzten.
Readman packt Letztgenannten, auf 'Change', sehr gut beispielsweise bei 'Yesterdays' zu hören, stimmlich ganz locker in die Tasche.

'Change' ist auch 2010, 15 Jahre nach Release (unglaublich, wo sind die Jahre??), immer noch ein hochmodernes, phantastisch produziertes Album mit Songperlen wie 'Stretch the Truth', 'Freakshow', 'Change', der Überballade 'Only the Good', oder dem T-Rex Cover '20th Century Boy.

5 Punkte kann ich leider nicht geben, da mein liebstes PC 69 Album für immer 'Games People Play' bleiben wird, ganz und gar nicht wegen Deris, sondern wegen dem mördermäßig genialen Songwriting.

Ich konnte nie verstehen, warum die Karlsruher nicht so groß wurden wie beispielsweise HELLOWEEN (oder die ultragrottigen EDGUY), denn das Songwriting und das musikalische Talent im Hause PINK CREAM 69 packt alles von den Kürbissen in die Tasche, das nach 'Keeper of the 7 Keys, Pt. II' veröffentlicht wurde !

Deutliche Kaufempfehlung !!!
33 Kommentare2 von 4 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. Mai 2006
Change ist die beste Pink Cream 69 Scheibe. Leider war der kommerzielle Erfolg eher bescheiden so dass die Pinkies danach wieder gesüssten melodic Kommerzrock produzierten.Nun ja, jeder muss seine Brötchen irgendwie verdienen. Für diese geniale Scheibe werde ich den Pinkis ewig dankbar sein.Ehrlicher Rock, trockener Sound, super Gesang ohne Effekthascherei und Eiergesang.Muss man eventuell paarmal hören um zu verstehen,,es lohnt sich.Diese Scheibe zeigt einen ganz anderen Charakter der Band.Leider konnten viele alte PC69 Mainstraem Fans nix damit anfangen.Sehr schade.Hätten in eine ganz andere Liga aufsteigen können.Leider spielen sie jetzt wieder "insurancerock". Vielleicht kommt doch nochmal was geniales wie Change,,.Die kommt bei mir in die Kiste der besten Rockscheiben.
33 Kommentare3 von 8 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

7,99 €
9,99 €
11,98 €
14,99 €