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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Essenz!
Rückbesinnung auf die Wurzeln - das ist es, was Bob hier macht. Und es gelingt fabelhaft. Arthur McBride, Jim Jones, Diamand Joe - all diese Jungs klingen sehr lebendig für ihr Alter und eine mitreißendere Version der Schnulz-Zumutung Frankie & Johnny (hier Franke & Albert betitelt) hat noch nie jemand hinbekommen. Und hier wird wieder deutlich,...
Am 13. November 2001 veröffentlicht

versus
7 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sparsam
Nur Dylan, die Gitarre und ab und an die Mundharmonika. Das ist "Good As I Been To You". Allesamt amerikanische Traditionals, die von Dylan neu arrangiert wurden. So als ob er zeigen möchte, wo seine Wurzeln liegen und vielleicht ist ja auch gerade das sein Ziel. Auf dem Cover sieht er ja auch recht nachdenklich aus und "Good As I Been To You"...
Am 14. Januar 2000 veröffentlicht


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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Essenz!, 13. November 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Good As I Been to You (Audio CD)
Rückbesinnung auf die Wurzeln - das ist es, was Bob hier macht. Und es gelingt fabelhaft. Arthur McBride, Jim Jones, Diamand Joe - all diese Jungs klingen sehr lebendig für ihr Alter und eine mitreißendere Version der Schnulz-Zumutung Frankie & Johnny (hier Franke & Albert betitelt) hat noch nie jemand hinbekommen. Und hier wird wieder deutlich, dass Bob Dylan nicht nur ein hervorragender Lyriker ist, sondern vor allem Musiker: er kann aus allem Musik machen, die nach etwas klingt. Wer klingt sonst noch so lebendig, wenn er allein mit der Gitarre uraltes Zeug spielt? Bei Dylan hört sich das dann nicht nur modern, sondern auch gut an. Und er hat der "Unplugged-Welle" bevor sie alles überschwappt hat schon gezeigt, was Sache ist. Und das reduktionistische Cover erinnert fast schon an Punk. Allen Nörglern zum Trotz: Tolles
Album!!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen EIN FOLK-ALBUM, 15. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: Good As I Been to You (Audio CD)
Ein junger Mann, der sich Bob Dylan nennt, geht ins Studio; singt, spielt Gitarre und Harmonica. Folk, Blues und Traditionals. Die Kritiker sind begeistert. ... 30 Jahre später. Ein nicht mehr ganz junger Bob Dylan singt, spielt Gitarre und Harmonica. Folk, Blues und Traditionals ...
und wird von den Kritikern fast gelyncht.
Seltsam. Wer schreit hier "Judas" ???
Ganz ehrlich. Wäre diese Album nicht offiziell, sondern nur als Bootleg erschienen, würden eben diese sich jetzt die Finger nach einem Exemplar lecken und horrende Summen dafür hinblättern.

... für alle, die die "Königs-Disziplin" der Singer-/Songwriter schätzen (akustische Sologitarre und Gesang)... und Folk mögen ist dies hier ein tolles Album zu einem ... inzwischen ... Knüllerpreis!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Real Folk & das alte Amerika, 11. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Good As I Been to You (Audio CD)
Mir haben die beiden Akustik-Scheiben der 90er seit ihrem jeweiligen Erscheinen gefallen. Wobei ich "Good as I been to you" bevorzuge. Die Platte ist gegenüber "World gone wrong" weniger blueslastig, insgesamt folkiger.13 Songs nur mit der akustischen Gitarre, dazu zweimal die Harmonika, mehr braucht es nicht und Amerika ist nicht mehr outside wie bei U2 in "Rattle and hum" sondern mitten im Raum.

Mit einem Lauf stolpert die alte Geschichte von Frankie & Albert ( so heißt sie zumindest hier ) in unser Ohr und nach und nach entfaltet sich die Schönheit der einzelnen Lieder. Dylan ist ganz bei seinen Songs und wen interessiert es, ob er damals an einer Schreibblockade litt oder sich einfach aufs Aufnehmen zweier Traditional-Platten und dem allabendlichen Umschmeißen des Live-Programms konzentrierte? Ich habe mir damals auch vom einen oder anderen anhören müssen, dass Dylan einfach nicht singen kann (es nie konnte ) und nur nölt. Ich mag seinen Gesang sehr und dieser Vorwurf ist ja nur ein alter Hut. Gleiches sagte man auch über Brel & es gab/gibt wohl kaum einen besseren Chansonsänger. Wenn ich von Steinbeck "Früchte des Zorns", "Stürmische Ernte" oder die hervorragende Short Story "Raid" lese, dann kann ich mir die Songs von "Good as I been to you" als Soundtrack sehr gut vorstellen. Real Life & Real Folk! Rauh, authentisch, einen ähnlichen Sound habe ich immer wieder bei irgendwelchen Straßenmusikern quer durch Europa gehört. Und bei Dokus über Blues, Country, Folk und die Zeit der Great Depression.

Wie oft bei Dylan klingen die Songs nicht im klassischen Sinne schön, das würden viele "schönerglatterkommerzieller" hinkriegen. Aber die Bilder der Expressionisten oder von van Gogh, die Gedichte von Rimbaud oder die Erzählungen von Kafka etc. sind auch nicht in diesem Sinne schön. Und dennoch ist es schön Dylan "Canadee-I-O", "Arthur McBride" oder "Tomorrow Night" ( von dem es auch eine fantastische, jedoch völlig andere Version vom frühen Elvis gibt ) singen zu hören. Besagten letzten Song spielte er auch im Februar 1993 in Hannover auf meinem ersten Dylan-Konzert. Mag sein, dass mich dies für diese Platte so einnimmt, zumal ich Dylan zwar schon etwas länger kannte, mich aber erst ab Weihnachten 1991 durch die Shelton-Biographie und den regelmäßigen LP-Erwerbungen vollends in seine Musik stürzte. Mag sein, dass ich sie deshalb besser als "World gone wrong" finde. Obwohl ich Blues sehr mag, gefällt mir das eher folkige Programm von "Good as I been to you" besser.

Im Nachhinein kündigt sich das kommerzielle und so-genannte-künstlerische Comback ab "Time out of mind" hier bereits an. Klang Dylan trotz aller traditionellen Wurzeln auf der wunderbaren "Oh Mercy" und der weniger geheimnisvollen, aber ebenfalls guten "Under the red sky" noch irgendwie mit der Aktualität verbunden, so betritt er mit dem Album von 1992 endgültig den Boden des traditionellen Amerika und läßt den Zeitgeist und die aktuellen Sounds links liegen. Die Scheibe ist kein Einstiegsalbum, kein Hit und keine nette auf Traditionen basierende Musik a la Nora Jones etc., man findet sich irgendwo im alten Amerika, die Okies ziehen durch die Dust Bowl gen Westen, F. D. Roosevelt könnte am Ruder sein, oder er zieht erst in 20 Jahren ins Weiße Haus ein, vielleicht sind James Dean, Johnny Cash und Elvis schon auf der Welt, dazu singt Dylan "Hard Times" und wenn sich die Sonne längst verabschiedet hat erzählt er uns die kleine Geschichte "Froggie went a courtin`".
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endpunkt und Neuanfang, 22. Juni 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Good As I Been to You (Audio CD)
Genug der Überproduktion und der Gaststars, keine geschniegelten, glattgebügelten Hochglanzalben mehr, kein Namedropping, um die Platten zu verkaufen, kein George Harrison, kein Mark Knopfler, kein Slash, kein Elton John und kein David Crosby. Her mit der Akustischen und der Harmonika und gesungen, was in den Sinn kommt.
Bob Dylan hatte fast die ganzen 80er Jahre verschlafen, die größte musikalische und kreative Krise seiner Karriere zu überwinden gehabt, hatte eine ganze Reihe für seine Verhältnisse sehr schwacher Alben veröffentlicht und war orientierungslos den Moden der 80er nachgelaufen. Erst zum Ende des Jahrzehnts, mit dem Album "Oh Mercy", hatte er sich gefangen und eine starke, pessimistische und bissige Platte herausgebracht. Die 90er begannen mit dem zwar recht anhörbaren, aber gnadenlos geschniegelten und mit Gaststars überbesetzten "Under The Red Sky", nicht sonderlich erfolgreich, starkes Gefälle in der Qualität der Songs und von der Kritik, wie damals üblich, verrissen.
Zwei Jahre später schließlich eine erneute Kehrtwende. 1962 war Dylans selbstbetiteltes Debüt erschienen, es zeigte einen jungen, hungrigen und gleichzeitig der Tradition verhafteten und nach Neuem strebenden Folksänger mit gewaltigem Potential. Dreißig Jahre später hat Dylan alles wieder abgestreift, die Band aus dem Studio verbannt, sich alleine mit seiner Gitarre hingesetzt und ehrt die amerikanische Songtradition. Das Ergebnis ist schlicht umwerfend. Purer, unverfälschter und verletzlicher hat man Dylan seit der Mitte der 60er nicht mehr erlebt, als er das erste Mal mit Band auftrat. Nichts wird hier kaschiert und glattgebügelt, nichts mehr durch Produktion verschönert, man hört nur einen alternden, noch immer alles andere als perfekten Musiker, der mit diesem Album zurück zu seinen Wurzeln geht. Dylans Stimme ist noch immer gewöhnungsbedürftig, schneidend, mit den Jahren rauher geworden und nicht eben schön anzuhören, doch noch immer hat er die Fähigkeit, den Hörer mit seinem Vortrag mitzureißen, ihn zu entführen in den Kanon der zeitweise jahrhundertealten Songs, die er auf "Good As I Been To You" zum besten gibt.
Hier geht es nicht um Perfektion, dazu sind diese Songs nicht gedacht, sie gehören zur Tradition, gehören dem Volk, bei dem sie sich seit Jahrhunderten im kollektiven Bewußtsein halten. Da mag die Stimme noch so schräg klingen, zeitweise wegbrechen und die Töne nicht treffen, da mag die Gitarre nicht gestimmt sein und Dylan ein ums andere Mal danebengreifen, die Atmosphäre dieses Albums, die Nähe und Intimität, die der Meister hier erzeugt, findet man in seinem Werk nur ganz selten, in seinen frühesten Aufnahmen und diversen Bootlegs.
Die Kritik zeigte sich seinerzeit ein weiteres Mal verständnislos, sah Dylan als endgültig ausgebrannt an, erst recht, als er ein Jahr darauf mit "World Gone Wrong" noch ein Album derselben Sorte herausbrachte.
Inzwischen sind beide Platten zu Kultwerken avanciert. Sie zeigen Dylans Weg aus der festgefahrenen Situation, hin zu dem furiosen Comeback, das er mit "Time Out Of Mind" hinlegen sollte und mit dem er sich seinen gebührenden Platz ganz oben zurückerobern sollte.
"Good As I Been To You" ist, trotz des Fehlens eigener Songs, eines der wichtigsten Dylan - Alben, es markiert das Ende einer Phase und den Beginn einer Neuen, und es ist nebenbei, gerade wegen der nicht vorhandenen Perfektion, eines seiner schönsten und bewegendsten Werke.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hammer-schön, 1. Februar 2007
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Good As I Been to You (Audio CD)
Also ich kann das Urteil mancher Schreiberlinge hier nicht teilen. Ich finde das Album ist durchweg super-schön, absolut folkig und "echt". Dass Dylan die Songs nur so hingrummelt ist schlichtweg gelogen und dass er nicht immer jeden Ton trifft und auch die Gitarre mal knarzt, macht das ganze nur umso authentischer und stimmungsvoller. Vergleichbar ist die CD streckenweise mit "World gone wrong". Beides sind entgegen der allgemeinen Meinung absolute Top-Alben für Leute, die die Schönheit in der Einfachheit sehen. 10 Sterne.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen mit Akustikalbum in die 90er, 13. November 2012
Von 
Rocker - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Good As I Been to You (Audio CD)
Als diese Veröffentlichung angekündigt wurde, herrschte mittelprächtige Aufregung. Das erste rein akustische Album von Bob Dylan seit Another Side...von 1964. Vorfreude auf der einen Seite, aber auch Skepsis auf der anderen. Denn nach dem starken Oh Mercy, legte Dylan das doch über weitere Strecken eher enttäuschende Under The Red Sky nach.

Nun war die Frage: was passiert als nächstes ?
Dass Good As I Been To You kein eigenes Material, sondern "nur" Interpretationen von alten Traditionals enthält, war auch eher ein Tritt auf die Euphoriebremse. Fällt ihm jetzt doch nichts mehr ein und war Oh Mercy nur ein Strohfeuer ?

Doch die Skepsis war nicht unbedingt gerechtfertigt. Ursprünglich hatte Dylan mit Band in einem Studio in Chicago Aufnahmen für ein neues Album gemacht. Danach zog der Dylan Tross nach Europa, um einige Sommerkonzerte zu absolvieren, während der Produzent David Blomberg mit dem Mischen der Aufnahmen beschäftigt war.

Nach seiner Rückkehr aus Europa zog sich Bob Dylan auf sein Anwesen in Malibu zurück, um einige akustische Songs in seiner zum Studio umgebauten Garage zu machen. Die Idee war, dass die Tracks aus Chicago mit einigen Solosongs gemischt werden sollten, auf denen Dylan nur solo mit Gitarre und Harmonika zu hören ist.

Warum Dylan die Aufnahmen mit der Band schließlich doch nicht verwendete, und was ihm daran nicht gefallen hat, ist bis heute nicht bekannt. Auch der Produzent hat dazu nie etwas geäußert, was er wohl auch eh nicht tun darf.

Jedenfalls kam die CD schließlich mit akustisch eingespielten Traditionals heraus. Dylan bewies feines Gespür, denn man hört hier seltenes Liedgut. Jedenfalls keine Traditionals, die an jedem dahergelaufenen Lagerfeuer geklampft werden. Damit stellte Dylan auch mal wieder sein Talent für Eigensinn unter Beweis.

Auch wenn die Soundqualität der Aufnahmen besser sein könnte, gibt es hier Bob Dylan in teilweise intimer Atmosphäre zu hören. Seine Durchschnittlichkeit als Instrumentalist steht dabei Dylans Gabe als Interpret traditionellen Liedgutes gegenüber. Das kann bewegend sein, das kann auch langweilen, aber wenn man sich die Mühe macht, und diese Songs intensiv anhört, kann man feststellen, dass die Lieder nicht einfach so herunter gespielt werden, sondern, dass Dylan in der Interpretation aufgeht. Ja, dass es ihm vielleicht sogar eine Herzensangelegenheit gewesen ist, dieses Album so einzuspielen, wie es ist.

Ich finde diese CD mit gut 55 Minuten zu lang. Und nicht alle Songs geben mir hier etwas. Andere wieder finde ich faszinierend, da wo die Songs an sich interessant sind, und wo Dylan ihnen mit seinem Gitarren- und Harmonikaspiel und seiner Phrasierung Leben einhauchen kann.

Dies ist kein Album für Dylan-Einsteiger, aber knappe 4 Sterne sind hier aber auf jeden Fall drin. Anspieltipps: Frankie & Albert, Black Jack Davy, Canadee-i-o, Step It Up And Go.
Wer es bis zu letzterem schafft, wird auch in der zweiten Hälfte des Albums noch hörenswertes finden, denn auch dieses Album wächst mit seinen Aufgaben, vorausgesetzt, man ist von anderen Platten schon dylan-verstrahlt genug.
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7 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sparsam, 14. Januar 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Good As I Been to You (Audio CD)
Nur Dylan, die Gitarre und ab und an die Mundharmonika. Das ist "Good As I Been To You". Allesamt amerikanische Traditionals, die von Dylan neu arrangiert wurden. So als ob er zeigen möchte, wo seine Wurzeln liegen und vielleicht ist ja auch gerade das sein Ziel. Auf dem Cover sieht er ja auch recht nachdenklich aus und "Good As I Been To You" klingt auch so: Ruhig und nachdenklich. Dem vernichtenden Urteil der meisten Kritiker möchte ich mich nicht anschließen, aber aufregend ist die CD wirklich nicht. Die Musik plätschert so dahin und wartet vergeblich auf irgendein Überraschungsmoment. Dennoch hat "Good As I Been To You" dem Hörer etwas zu bieten und zwar schöne, ruhige, akustische Musik. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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2 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Dylan als alter Barde, 14. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Good As I Been to You (Audio CD)
Irgendwie scheint er sich ja nach schweren Exzessen in den 80ern gefangen zu haben. Aber diese CD zeugt nicht davon, dass Bob Dylan eigentlich ein super Folk- Sänger ist. Eine rauhe, gebrochene Stimme, teilweise sehr emotionslos, zeugt vom Sumpf der Vergangenheit und diese CD lässt uns nicht ahnen, dass wir es hier mit einem Genie zu tun haben, der das Tor zur Pop u. Folk -Musik mit seinen früheren Werken weit geöffnet hat.
Das Album beinhaltet ausnahmslos traditionelle Folksongs und Balladen, von Dylan nur teilweise genial arrangiert, die Stücke
"Hard Times" und "Froggie went a courtin`" sind grausam und daher gibt es Punktabzüge.
Toll sind die Arrangements von "Jim Jones", "Canadee-i-o" und "Arthur McBride", die anderen Tracks sind nur mittelmäßig. Das manches etwas schräg klingt kann man verzeihen, Folkmusik darf nicht aalglatt poliert rüberkommen.
Sicher gibt es bessere Folkmusik als hier präsentiert wird, aber für Dylan Fans ist dies eine historische CD, eigentlich sein erstes "Alterswerk".
Ich kann mir gut vorstellen, dass einige Dylan Hasser diese CD zerreissen, aber so schlecht ist sie nun auch wieder nicht.
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10 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Sind Sie Dylan-Hasser? Dann ist das was für Sie..., 27. November 2002
Rezension bezieht sich auf: Good As I Been to You (Audio CD)
Auf diese Platte verweisen Dylan-Hasser (mit Recht) ganz gerne, wenn sie einem mal wieder erklären, was Dylan alles nicht kann (Singen, Songs schreiben, Gitarre spielen ..). Ich bin ja eher liberal, aber selbst ich finde, man sollte sie nicht unbedingt als erste hören, wenn man anfängt sich für Dylans Musik zu interessieren. Es handelt sich hier durchweg um Stücke nach alter klassischer Folkart, selbstverständlich von Dylan nur so hingebrummelt. Mitreissend finde ich das nicht gerade, zumindest nicht von CD. Live vorgetragen mögen die Lieder schon ihren Reiz haben. Auch nach vielfachen Hören habe ich von dieser Platte noch keinen Song zu meinen Top 100 nehmen können. Wenn Dylan diese Platte nicht gemacht hätte, wäre die Welt auch nicht schlechter (aber Dylan-Hassern fehlten etwas die Argumente).
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0 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die beste CD seit Jesus Christus, 17. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Good As I Been to You (Audio CD)
Diese Musik zieht dir die Socken aus und verschafft dir auch mit Sonnenbrille den Durchblick. Dylan pur ...
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Good As I Been to You von Bob Dylan (Audio CD - 1992)
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