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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unterschätzter Sänger, 31. Juli 2011
Von 
Werner Hein "Beat 66" (Hennigsdorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Follow Me (Audio CD)
Chrispian St.Peters war ein guter Sänger und es ist schade daß er nur mit "Pied Piper" und "You Were On My Mind" Beachtung fand.
Das sind allerdings auch zwei wirklich tolle Songs aus den 60ties, die man garnicht
überbewerten kann. Wenn ich die höre läuft mir heut noch ein Schauer über den Rücken.
Wer nur die beiden Songs von ihm kennt, sollte wirklich mal in diese CD reinhören.
Das ist eine runde Sache, Musik zum Entspannen.
Sowas gibt's heut garnicht mehr.
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4.0 von 5 Sternen Die Sixties... Ich hab sie nicht erlebt...., 31. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Follow Me (Audio CD)
..Leider möchte ich fast sagen, habe ich diese Zeit nicht erlebt, denn was da popmusikalisch alles passiert ist kam danach nie wieder. Diese Fülle an Ideen, Stilen und unwahrscheinlich guten Songs gab es danach wohl nie mehr. Ausserdem hört man dem Pop dieser Dekade so sehr den Spass und die Entdeckerfreude an, was ganz sicher auch mit dem gesellschaftlichem Aufbruch und den damit verbundenen grossen Hoffnungen zusammen hängt (ab 1968 war der Optimismus zumindest bei der Jugend bereits weitgehend verbraucht und auch die Popmusik erlahmte zunehmend. Die Songs wurden länger und länger. Schwitzende, schlecht gekleidete Männer dominierten zunehmend das Geschehen..;-)

Ich bin zu diesem wie zu vielen anderen Musikern der Entstehungsgeschichte des Pops durch eine der dienstältesten Radiosendungen Berlins gekommen. Wolfgang Doebeling moderiert dort seit mindetens 20 Jahren ROOTS. Wie der Name schon sagt, spürt er den Wurzeln des Pop nach und lässt dabei kaum etwas aus. Ganz wie bei John Peel muss man auf alles gefasst sein: von Western Swing der 40er über British Folk bis Punk ist da Alles drin (Sonntags ab 23.00 Radio Eins). Aber das musikalische Epizentrum seiner Sendung ist und bleibt wohl das 60er Jahrzehnt:

Crispian st. Peters ist ein schönes Beispiel für den hohen Standard der damals herrschte. Einerseits ist da diese kristallklare, sauber produzierte Musikalität wie man sie etwa von den Everly Brothers her kennt oder auch vom präzisen Gesang des frühen Cliff Richard. Und dann gibt es hier eben einfach tolle Songs, die- so meine Erfahrung- ja oft den Unterschied machen (Der beste Sänger kommt wenig zur Geltung, wenn das Songmaterial einfallslos ist. )

Wie ein Kritiker hier schon sagte, es gibt mehr zu entdecken als den Hit mit der zugegeben süchtigmachenden Flöte (Pied Piper).
Ich selbst habe einige Jahre gebraucht, um offen zu werden für die ganz anderen Qualitätsstandards jener Zeit. Musik heute ist ja nachweislich bis über die Schmerzgrenze hinaus hochgepuscht, überproduziert (in der Süddeutschen Zeitung gab es dazu mal einen interessanten Artikel). Mit dieser mächtigen (jedoch nicht kraftvollen) Musik (die oft genug mangelhafte Songs zu übertünchen versucht) muss einem der Sound dieser alten Pop-Musik hier seltsam vorkommen. Was soll dieser Hall und der zerbrechliche Satzgesang. Das alles hat wenig von dem was heute Musik oft leisten soll: sie soll FETT sein. Schönheit die den eigenen Schutzpanzer passiert und überwindet scheint selten zu sein?! Was wunderts in einer unsolidarischen Gesellschaftsordnung....

Woher kam damals der Durst nach schwärmerisch, schönen Harmonien? Das mag auch damit zusammenhängen, dass diese Generation, wenn nicht selbst so doch das gemeinsame SINGEN noch als integralen Bestandteil des sozialen Lebens erlebt hat. Mick Jagger hat mal erzählt, dass es bei ihm so eine Familientradition gab: bei jedem Treffen war es üblich, dass die Leute etwas aufgeführt haben, von Jung bis alt. Ein Gedicht, ein Lied. Bei uns ist das wohl durch die Nazis kaputt gemacht worden, diese Nabelschnur zum Singen gekappt...?

Meine Generation ist bereits überwiegend mit Konserven aufgewachsen.
Gut gefällt mir bei Crispian st. Peters der Schwebezustand der Musik. Immer ist das Folk aber dann gibt es bei manchen Songs auch diesen simplen und vielleicht deshalb um so mächtigeren Beat wie man ihn von Roy Orbison kennt. Schade, ich weiss zu wenig über diesen Mann. Hat er Ende der Sechziger auch noch Platten gemacht? Ich traue ihm zu, mühelos auch Soulnummern gebracht zu haben, so wie viele zunächst harmlos wirkende Popsänger seiner Zeit.

Schade, oft werden Musiker auch heute noch deshalb ignoriert, weil sie scheinbar nicht die richtige, die coole Erscheinung haben. Umgekehrt wird oft furchtbar ernst genommen, was den eigenen Haltungen und Darstellungsformen der Hörer zu entsprechen scheint. Dabei haben sich auch damals schon Musiker unverschämt direkt - beispielsweise beim Hippiepublikum angebiedert (Sonny & Cher etwa).

Viellicht deshalb wurden Einzelperönlichkeiten wie Crispian st. Peters, grosse Sänger wie Gene Pitney wenig beachtet. Die Beatlemania ist sicher auch nicht ganz schuldlos daran.
Also, Spätgeborene wie ich: traut euch. Entdeckt die vielen Schätze der Sixties!
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für eingefleischte Sixties-Fans, 17. Januar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Follow Me (Audio CD)
Wer die Sixties miterlebt hat, kann sich an die zwei Hits von Chrispian St. Peters erinnern. Viel mehr hat er auch nicht zu bieten, ein paar nette andere Stücke noch. Ist eben was für 60s-Fans.
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2 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Follow me, 19. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Follow Me (Audio CD)
Schon sehr früh im jugendlichen Alter hat mich Musik, vor allem tanzbare Musik von jeher interessiert.
In den letzten Jahren hört man auch in sehr vielen Radiostationen den einen oder anderen Song aus besagten frühen Jahren und sich wieder an die Jugendzeit erinnern, .... was gibt es Schöneres.
Das gilt nicht nur für die bei Amazon bestellten und gekauften Songs, sondern für alles aus den 60, 70, oder die jetzige Zeit.
Mich begeistert auch die heutige Musik.
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Follow Me von Crispian St. Peters (Audio CD - 2010)
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