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Kundenrezensionen

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am 8. August 2001
Dieses Album zu beschreiben würde nie das ausdrücken was es mir wirklich bedeutet. Nun, man kann es entweder kaufen oder es lassen. Und genau das empfehle ich auch all denen, die auf SWR 3- Festivals pilgern, sich Schlagerpartys antun und denken, Limp Biskit seien Künstler. Dieses Album ist nur für eine Elite von Hörern, die auch Zeit investieren, um sich in Musik hineinzudenken, sie versuchen zu verstehen, ihr mehr abgewinnen können als "Unterhaltung". Wer die alten Prog- und Psychedelic- Sachen wie Genesis, King Crimson, Yes, Pink Floyd und Gong mag, wird hier eine neue, unglaubliche Erfahrung machen. Doch für die meisten gilt: Finger weg! Dieses Album ist zu schade für eure VIVA- beschmierten Hände!
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am 8. Oktober 2002
Nach Ihrem unfassbar guten Debut " a social grace " versuchten Psychotic Waltz gar nicht erst, dieses Meisterwerk zu kopieren, sondern schufen mit " Into the everflow " einen Geniestreich, der zwar anders war, aber mindestens gleichwertig.
Statt sich, wie auf dem Debut geschehen, auf komplexe Songstrukturen zu versteifen, legte die Band ungewohnt psychodelische Einflüsse an den Tag, präsentierte sich deutlich ruhiger und nachdenklicher.
Bereits der Opener " ashes " beweist die außergewöhnliche Qualität dieser Band. So beginnen Klassiker ! Die folgenden Songs sind ausnahmslos so überragend, dass Worte ihre Qualität nicht zu fassen vermögen. Ob das traurige " hanging on a string " der göttliche Titeltrack oder das ungeheuerliche Finale des Albums " Butterfly ", in jeder Note hört man : Hier sind absolute Ausnahmekünstler am Werk.
Die Musik dieser Band fordert vom Hörer freilich ein Höchstmaß an Aufmerksamkeit, einem Hörer, der simple Songstrukturen bevorzugt, wird sich die Klasse dieser Band wohl nicht erschließen, von einem Kauf würde ich diesem eher abraten.
Für alle anderen gilt: wagt das Abenteuer, kauft euch " Into the Everflow " und endeckt einen der wertvollsten Juwelen der Musikgeschichte.
Schon auf Platte spielten sich Psychotic Waltz in den musikalischen Olymp, live entzogen sie sich sogar noch diesem Vergleich , entfalteten eine Magie , wie ich sie nie wieder erlebt habe. Wer das Glück hatte, einmal die Liveperformance von " into the everflow " zu erleben, weiß sicher wovon ich rede.
Leider gibt es die Band schon lange nicht mehr, aber sie haben uns vier fantastische Platten geschenkt; ihre ersten beiden Veröffentlichungen " a social grace " und " into the everflow " trugen dabei noch den Funken Genie in sich, der den letzten beiden Alben der Band fehlte, stehen gemeinsam wie ein Fels in der musikalischen Brandung und lachen über die Unzulänglichkeit der Charts, enhalten Musik, die für die Ewigkeit geschrieben wurde.
Die Platten dieser Band sind leider nur noch schwer zu bekommen. Wo immer man sie sieht, sollte man sofort zu schlagen.
Ich höre gerade " butterfly " verdrücke ein Tränchen über die Ungerechtigkeit der Welt, hätten doch Psychotic Waltz so viel mehr verdient gehabt, als nach siebenjähriger kommerzieller Erfolglosigkeit aufgeben zu müssen, während sich Pink Floyds " dark side of the moon" immer noch verkauft. Auch heute noch erstarren Größen wie Dream Theater vor Ehrfurcht, wenn der Name dieser Band fällt.
5 Sterne für ein Album, dass sich eigentlich jeder Bewertung entzieht.
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am 26. Januar 2003
Ich kam durch Zufall zu der Band. Wir - mein bester Freund und ich - wollten damals im Alter von 17 Lenzen ein völlig anderes Konzert besuchen... Wir warteten auf den Einlass, Karten hatten wir noch keine, als ploetzlich ein anderer Freund aufkreuzte und sagte "Hey, zwei Kumpels haben abgesagt, wollt' Ihr mit nach Nürnberg - Psychotic Waltz spielen da - wir teilen uns die Spritkohle".
Ich kannte die Band nicht - mein bester Freund schon und war ganz aus dem Häuschen... Also ging ich mit, sein Musikgeschmack war immer auch meiner.
Was ich an diesem Abend erlebte werde ich mein Leben lang wohl nicht vergessen. Psychotic Waltz stellten am 24.10.93 im KOMM in Nürnberg ihr neuestes Machwerk - das hier rezensierte - dem Nürnberger Publikum live vor.
Sicher bin ich wohl eine Ausnahme, den wenigsten wird die Manigfaltigkeit dieses Meisterwerks beim ersten Zuhören klar, aber die unbändige Live-Performance dieser Band tat Ihr übriges, dass ich ihr bis heute hoffnungslos ergeben bin.
Nie wieder hat mich ein Album - die Meilensteine von Dream Theater eingeschlossen - so in seinen Bann gezogen wie es dieser LongPlayer tut. Ich habe die CD schon hundert Male durchgehört, immer wieder fesselt mich der eindringliche Gesang des Buddy Lackey auf's neue, dessen Stimme manchmal vertäumt, fast malerisch ueber die dauernd wechselenden Beats haucht und die - dauernd genialen - Gitarren-Riffs in ihrem Bestreben unterstützt, im geneigten Zuhörer ein Bild zu malen, das jedes Mal auf's Neue in seinem Detailreichtum überrascht. Mit seiner eindringlichen - fast schon schreienden - Stimme unterstreicht er aber mitunter auch die dauernden Taktwechsel; dem geneigten Hobby-Musiker fällt es schwer, diese allein zu zählen.
Ward Evans am Bass macht seine Sache mehr als hervorragend, unterstützt durch Norm Leggio an den Drums wird hier ein Soundteppich gezimmert, der jeder Gefühlsregung, die durch den singenden Philosphen in den Zuhörer implantiert werden will, mehr als gerecht wird. Teilweise füllt man sich überfahren durch die Launen der fünf Jungs, so schnell wechselt die Stimmung von einer Passage in die andere.
Und was die vier zusammen, ganz speziell jedoch Dan Rock und Brian McAlpin an Emotionen in einen einzigen Song legen können, spottet meiner Meinung nach jeder Beschreibung, nachzuhören im Titelsong des Albums "...into the everflow"...
Das hier festgehaltene, zweistimmige Gitarrensolo dürfte für einige Naturen auf diesem Planeten - und ich zähle mich explizit und unumstösslich dazu - zu dem genialsten zählen, was - seit Menschengedenken - die Musikgeschichte je hervor gebracht hat. Nie wieder wurde eine so perfekte Symbiose zweier Musiker - Entschuldigung - deren fünf - für die Nachwelt festgehalten.
Aber schon der Opener "Ashes/Out Of Mind" macht klar, was hier am Werke ist - eine brachial hobelnde Gewalt, die kompromisslos klarmacht, das auf dem Feld des "Progressive-Rock" nur einer den Takt angibt - der psychotische Walzer.
Jeder der sieben (acht?!? - ein Schelm wer böses dabei denkt) Songs hat einen extra-Platz in meinem Herzen erobert und wird den schwerlich nur wieder abgeben. Einzelne Songs hier herauszuheben fällt schwer - in jeder Gemütslage hat der eine oder andere den Favoriten-Status inne, teilweise muss man sich einzelne Passagen mehrere Dutzend male wieder und wieder anhören...
Hat man dieses Album einmal erst liebgewonnen, fällt nur eines schwer - das AUFHÖREN. Zu schön, zu verworren, zu komplex ist die Struktur jedes Songs, man möchte sie ergünden, jedesmal aufs Neue, teilhaben, verstehen was da aus den Boxen quillt - letzteres wird freilich nie gelingen, zu weit entfernt, zu poetisch, zu GENIAL, zu göttlich scheint dieses Werk, um für immer in das Geheimnis seiner Erschaffer eingeweiht zu werden - durch blankes Zuhören wird man aber schnell Teil seiner Existenz, man wird Teil seiner Poesie nur durch das Teilhaben daran. Einfach *SCHÖN*.
Ich komme aus dem Schwärmen nicht heraus, kann mich meinem Vorredner aber nur anschliessen - Es ist so schade, so jammer-schade dass diese Band den kommerziellen Erfolg, der ihr gebürt hätte nie erreichte, und deswegen von uns geschieden ist.
Das uns die fünf Herren ein so monumentales Meisterwerk wie das vorliegende hinterlassen haben - das ganz bestimmt nichts für Otto-Normalverbaucher ist - ist jedoch mehr als ein Glücksfall, mehr eine Offenbarrung für diejenigen, die mit diesem Werk umzugehen wissen und dessen blanke Schönheit zu schätzen wissen.
Eine Bewertung hierfür abzugeben grenzt an Blasphemie, ich werde es dennoch tun - und jedem auch nur ansatzweise Interessierten raten, sich diese Scheibe zuzulegen!
Viel Spass damit den "beglückten".
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am 7. Oktober 2001
Nichts von dem was mir bisher in den Sinn gekommen ist um es hier nieder zu schreiben könnte auch nur ansatzweise das Gefühl beschreiben welches mich beim Hören dieser Scheibe überkommt. Die Tatsache, dass Psychotic Waltz es mit diesem Album geschafft haben, einen (ohne Übertreibung)Traum von der Reise um den Mond zu vertonen und die mit dem Intro des Openers "Ashes" aufgebaute Spannung bis hin zum Ende von "Butterfly" trotz einer stilistischen Bandbreite von vernebelten Sabbath-lassen-grüßen-Rockern über Balladen, Höchstgeschwindigkeitsbrecher und Beinahe-Instrumentalen bis hin zu überlangen Epen ohne den geringsten Bruch durchzuhalten und zu einem schlüssigen Ende zu bringen, macht diese Scheibe in meinen Augen zur qualitativ besten, die ich je gehört habe. Ansonsten kann ich nichts über die Musik sagen, nur noch vielleicht dass sie nicht gerade partykompatibel ist. Und dass "Into the Everflow" der einzige Song ist, der es mit der Überballade "Lost Reflection" vom Crimson Glory-Debüt aufnehmen kann und live gespielt jedesmal ein Jahrhundertereignis gewesen sein soll. Hab ich leider nicht mehr mitgekriegt...
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am 21. März 2007
War der Vorgänger "A Social Grace" schon ein sehr gutes Album, leider nur mit mäßigem Sound, gewesen, so wurde das 2. Album "Into The Everflow" von 1992 ein absolutes Meisterwerk.

Am ehesten zu vergleichen mit den beiden Meisterwerken von Fates Warning "The Spectre Within" und "Awaken The Guardian" gehört "Everflow" zu den Klassikern des progressiven Metals. Ruhige Passagen wechseln sich mit harten Parts ab, unglaubliche Melodien und Breaks, dazu der geniale Gesang von Devon Graves, wie er sich jetzt nennt, ganz, ganz stark. Ausserdem sind mit dem Titelsong (über 8 Minuten lang) und `Butterfly` (9 Minuten lang) zwei Songs vertreten, die besser nicht gehen. 2 Songs für die Prog Rock Ewigkeit. Auch der Opener `Ashes` ist kaum schwächer. Ein weiter Anspieltipp ist `Out of mind`.

Jeder, der die genannten Alben von Fates Warning liebt, wird "Everflow" auch lieben, ach was sage ich, verehren wird er diese Musik. Sehr anspruchsvoller Prog Metal mit allen Fasetten, die diese Musikrichtung zu bieten hat. 5 dicke Sterne sind dafür verdient.
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am 18. Dezember 1999
Schon "A Social Grace" verriet seine Qualitäten, den Klassiker "I Remember" einmal ausgenommen, erst beim x-ten Durchlauf. Das hat sich auch auf dem zweiten Psychotic Waltz - Album "Into The Everflow" nur unwesentlich verändert. Buddy Lackeys psychedelisch-charismatische Stimme singt sich durch acht Songs, die zunächst durch die Bank schlichtweg seltsam und befremdlich erscheinen, dem geduldigen Hörer jedoch bald zunächst ungeahnte, wunderschöne Melodiebögen vermitteln. Erscheint zum Beispiel "Freakshow" anfangs eher zusammengeschustert, erweist es sich später als äußerst homogen und mit fesselnden Harmonien gespickt. Wer die notwendige Geduld mitbringt, sich in die komplexen Soundgebilde des Titellieds und des musikalisch pittoresken "Butterfly" hineinzuhören, wird aus seiner Begeisterung bald keinen Hehl mehr machen können. Die Querflöte des Frontmans ist auf "Into The Everflow" weitgehend in den Hintergrund gerückt. Als Anspieltip ist der eröffnende Doppeltrack "Ashes" / "Out Of Mind" zu nennen, da noch das spontan Eingängigste, was das zweite Album zu bieten hat. Auch die lyrische Komponente ist, wie bereits auf dem Debut, sehr sorgfältig und kreativ ausgearbeitet. Ein hochklassiges Album, das seine Reize spät entfaltet, dementsprechend aber auch nicht wieder verliert. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 28. Oktober 2007
Ja, der Titel der Rezension sagt eigentlich auch schon aus, worauf ich hinaus möchte. Für mich ist es nicht besonders wunderlich, dass Psychotic Waltz nie den Sprung aus dem Underground geschafft haben. Mal ehrlich: Diese Platte ist technisch auf sehr hohem Niveau gehalten, und es sind auch einige sehr, na sagen wir mal, charmante Ideen drauf enthalten. Abwechslungsreich ist sie zudem auch, man kann keine Monotonie vorwerfen. Auch textlich zeigt sich I T E sehr anspruchsvoll.

Aber: Ich finde das gesamte Album hat keine prominenten Hooklines, und obwohl ich die Platte nun doch schon sehr oft gehört habe, kann ich leider keinen Chorus der Platte aus dem FF anstimmen. Die progressiven Elemente klingen sehr Abstrakt (wobei dies auch eine Stärke des Albums darstellen könnte, sofern es so beabsichtigt war) und haben kaum Wiedererkennnungswerte. Und Leute, ich höre Progressive Metal/Rock nicht erst seit gestern. Die Songs plätschern in einigen Passagen einfach vor sich hin und wollen einfach nicht zum Punkt kommen.

Ich möchte dennoch an dieser Stelle die geilen Gitarrensoli erwähnen, die wirklich beeindruckend sind und, wie ich finde, zu schade für den restlichen Gesamt-Kontext der Platte. Auch zeichnet sich hier und da die durchdachte Rhythmus-Arbeit an den Drums sehr Positiv ab. Aber wir wissen auch aus späteren Produktionen, dass Norm Leggio ein begnadeter Trommler ist.
Ich will damit äussern, dass ich die Platte nicht nur auf ihre Schwächen reduzieren möchte, aber ich mich schwer tue Lobeshymnen zu singen. Dennoch ist diese Platte sicherlich wichtig für die Entwicklung der progressiven Metal-Musik gewesen, aber da gibt es noch weitaus andere Platten, die dies ebenso waren.

Daher kann die Platte von mir nicht mehr als 3 Punkte erhalten. Aber hört gerne rein, der eine oder andere steht sicherlich auf diesen Style.
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