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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Synthiesounds at their best..., 19. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Voices & Images (Audio CD)
Für mich eines der schönsten und stimmungsvollsten Synthie-Alben aller Zeiten! Wunderbar melancholisch und abwechslungsreich. Auch nach fast 20 Jahren immer wieder hörenswert! Camouflage waren Ende 2006 auf Tour, ich habe sie live in Krefeld und Hannover gesehen, und sie waren groß!!!
Meine Anspieltipps: 'Winner takes nothing', 'Strangers thoughts' und 'That smiling face' (Letzterer hat dazu beigetragen, dass sie einen US-Plattenvertrag erhalten haben)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragendes Debüt einer leider bis heute sträflich unterschätzten Band, 9. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Voices & Images (Audio CD)
"Camouflage" dürfte neben "Alphaville" die wohl bekannteste deutsche Synthie-Pop-Band sein. Leider gingen beide Gruppen einen ähnlichen Weg - dem des kontinuierlichen Abstieges nach einem äußerst erfolgreichen Start - und sind bis heute weitgehend in Vergessenheit geraten, obwohl sie auch nach ihren Erstlingswerken teilweise herausragendes Material veröffentlicht haben. Bereits 1983 als "Licenzed technology" gegründet, erfolgte ein Jahr später die Umbenennung in "Camouflage". In den Folgejahren wurden erste Demos aufgenommen, 1987 schrieb die Band ihren späteren Hit "The great commandment", der ihnen die Aufmerksamkeit des Musiklabels "Metronome" einbrachte, mit dem schließlich ein Vertrag für zunächst vier Alben geschlossen wurde. Noch 1987 veröffentlicht, war "The great commandment" in den internationalen Charts überaus erfolgreich und kletterte in den USA sogar bis an die Spitze der dortigen Hitliste. 1988 erschien mit "Voices and images" der erste Longplayer. Obwohl selbst auch sehr erfolgreich, ist der Stil des Albums bis heute Anlass für vielfältige Diskussionen um die künstlerische Eigenständigkeit der "deutschen Depeche mode".

Ein erstes, pauschales Hineinhören lässt tatsächlich einige Gemeinsamkeiten erkennen. Eine ausgefeilte Instrumentierung, die Weichheit und Härte vereint, eine ernste, bisweilen ziemlich düstere Grundstimmung. Vor allem jedoch dürfte es die Stimme - bzw. die Stimmen von Marcus Meyn und Oliver Kreyssig gewesen sein, die viele Hörer in die Irre führten und sie glauben ließen, Dave Gahan hätte am Mikrophon gestanden.

Jedoch offenbart bereits "That smiling face" eine andersartige Melodik, als man sie von "Depeche mode" gewohnt ist. Aber auch die hier noch sehr verspielt und ein wenig unvollkommen wirkende Instrumentierung zeigt einen deutlichen Unterschied. Ebenso wirkt er noch vergleichsweise hell. Vor allem sollte ein genaues Hinhören zeigen, dass hier ein anderer Sänger am Werk ist. Das folgende "Helpless helpless" markiert einen ersten Höhepunkt. Sehr traurig, sparsam, aber gut instrumentiert gleicht der Titel einem langem Tal von Dunkelheit und Depression. "Neighbours" wirkt demgegenüber deutlich heller und auch konventioneller. Der Text jedoch trägt eine eindeutige Botschaft, die durch eine verzagt wirkende Melodie gut unterstützt wird. Dennoch hätte sich ein anderer Titel als dritte Single-Auskoppelung vielleicht besser geschlagen.

Das hinlänglich bekannte "The great commandment" ist in einer anderen, deutlich verlängerten Version zu hören. In der vorliegenden Form nicht mehr so eingängig, instrumentell auch etwas abgehackter wirkend, bleibt es dennoch ein hervorragender Titel, dessen Text eine deutliche Botschaft vermittelt. Das folgende "Winner takes nothing" setzt erneut auf Kälte und Depression. Obwohl ein wenig konventionell wirkend, doch sehr gelungen. "Strangers thoughts" zieht das Tempo deutlich an, die elektronischen Drums verleihen dem Titel sehr viel Kraft, der in seiner Eingängigkeit mit Sicherheit die richtige Wahl als zweite Single-Auskopplung war. "From ay to bee" schließt stilistisch nahtlos an, steigert jedoch Tempo, Power, Depression nochmals und wirkt sehr viel dunkler als seine Vorgänger. Interessant ist die Teilung in einen von der Stimme geführten ersten und rein instrumentellen zweiten Teil. Einer meiner Lieblinge.

Das folgende "Where has the childhood gone" ist der wohl sinnlichste Titel des Albums. Instrumentell deutlich filigraner, wird hier die melodische Depression der Vorgänger in eine etwas heller wirkende Melancholie zurückgeführt, die in einem sehr deutlichen Text seine letzte Ausformung findet. Die Wirkung wird durch eingestreute Kinderstimmen noch gesteigert - exzellent. Gleich einem Abschied.

Dies für mich in zweifacher Hinsicht. Die nun folgenden Titel verlassen den Bereich des Mainstream und weisen in experimentelle Gefilde. "Music for ballerinas" bietet über rd. viereinhalb Minuten ein recht simples, aber angenehmes melodisches Thema, das durch eine komplexe Instrumentierung getragen und dessen Intensität bis zum Ende durch eine Verstärkung einzelner Elemente immer weiter gesteigert wird. "I once had a dream" erscheint mir als verlangsamte, verdunkelte und mit einer Stimme angereicherte Fortsetzung. Auch hier haben wir eine stetige Steigerung zum Ende. Wunderbar. Beide Titel wirken viel länger, als sie es von ihrer Spielzeit her tatsächlich sind. "They catch secrets" zieht demgegenüber das Tempo an und bringt durch seine Melodik gespannte und mysteriös wirkende Dunkelheit, die deutlich eingängiger wirkt als jene der beiden Vorgänger. Auch scheint der Abstand zu "Where has the childhood gone" viel größer als die tatsächlichen neuneinhalb Minuten bzw. zwei Titel zu sein. Das abschließende "Pompeji" führt Dunkelheit und Spannung zu ihrer letztmöglichen Konsequenz. Gleich einem Schwarzen Loch scheint er das Album zu beenden und einen Pfad in die Unendlichkeit zu weisen. Erhaben!

In seiner Gesamtheit ist "Voices and images" ein sehr melodisches, hervorragend produziertes, vor allem aber düsteres Album. Eine ausgesprochen sphärische Dunkelheit, die durch Stilwechsel in verschiedene Abschnitte eingeteilt wird, ohne dass die Fassbarkeit des Gesamtwerkes verlorengeht. Gleichermaßen ist es eines der besten Werke aus der Spätphase des Synthie-Pops und bei einem wirklich aufmerksamen Zuhören ungeachtet grundlegender Ähnlichkeiten zu diversen "Depeche mode"-Alben als originäres und eigenständiges Werk zu erkennen. Leider waren die düstere Grundstimmung, instrumentelle Härte und stimmliche Ähnlichkeit für sehr viele Hörer Anlass genug, "Camouflage" zu einem Abklatsch der wahrlich herausragenden "Depeche mode" zu degradieren. Jedoch ging die schöpferische Leistung von Meyn, Maile und Kreyssig bereits hier weit über Nachahmung hinaus und selbst bei allerstrengster - bösartiger - Auslegung hätte davon spätestens bei dem im Folgejahr erschienenen Nachfolger "Methods of silence" keine Rede mehr sein können. Ebenso bedauerlich erscheint es mir, dass der kommerzielle Erfolg des Erstlings mit keinem der späteren Alben eingestellt werden konnte, obwohl die künstlerische Qualität einiger Nachfolger sogar noch höher ist. Vielmehr verharren "Camouflage" seit dem Flop von "Meanwhile" im Jahr 1991 im Status eines "Geheimtipps" ohne größere öffentliche Resonanz.

Ungeachtet dessen markiert "Voices and images" den hervorragenden Beginn eines beeindruckenden künstlerischen Schaffens, das dieser Band einen gebührenden und dauerhaften Platz in den Annalen elektronischer Populärmusik sichern sollte.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein geniales Meisterwerk!!!, 14. Juli 2000
Rezension bezieht sich auf: Voices & Images (Audio CD)
Als die drei Freunde Marcus Meyn, Heiko Maile und Oliver Kreyssig 1986 bei einem Talentwettbewerb des Hessischen Rundfunks mit ihrem Demo-Tape „Voices & images" den ersten Platz belegten und damit einen Plattenvertrag in der Tasche hatten, ahnte noch niemand, dass genau die drei jungen sympathischen Musiker mal einen Riesenhit landen würden. Im September 1987 wurde die Debüt-Single „The great commandment" veröffentlicht. Dieser Song war auf dem Demo-Tape nicht enthalten. Dafür allerdings andere Stücke, die dann auch auf dem Debüt-Album „Voices & images" präsent waren, inklusive „The great commandment". Das die erste Single nicht der einzige Hit war, bewiesen Camouflage eindrucksvoll. Im Februar 1988 erschien die zweite Single „Strangers thoughts" und im März das nach dem Demo-Tape benannte Debüt-Album „Voices & images". Die 12 Lieder auf der CD bestechen durch kritische, romantische und ehrliche Texte, die durch die wundervollen Melodien unvergleichlich die Stimmungen wiederspiegeln. „That smiling face", „Neighbours", From ay to bee", „Where has the childhood gone" und „I once had a dream" sind nur einige Perlen dieses wunderschönen Albums. Super!!!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen mehr als nur Depeche Mode-Kopie, 6. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: Voices & Images (Audio CD)
Nachdem sie 1987 mit The Great Commandment wie aus dem nichts (oder Bietigheim-Bissingen) zur neuen deutschen Synthie-Pop-Hoffnung aufstiegen, lag die Wiedererkennung sofort in den Ohren. 'Sind das Depeche Mode?' fragte mich dann auch prompt damals eine Schul-Kollege, als ich ihm den Song vorspielte. Waren und sind sie natürlich nicht, was Camouflage wenig später mit ihrem Debut-Album beweisen sollten. Wenn auch immer wieder der ein oder andere Gesangs-Part oder Klang-Effekt an die großen Engländer erinnert, so ist es im großen und ganzen zu eigenständig, was die Schwaben zustandebringen, als das es plakativ als eine Kopie oder Nachahmung abgespeist werden könnte. Ein einziger Song auf dem Album erinnert mich wirklich an Depeche Mode: 'Neighbours'. Hört euch mal das Stück 'New Dress' auf dem 86er Album 'Black Celebration' von DM an, ihr werdet die Parallelen schnell erkennen ;-) Zu Voices & Images braucht man eigentlich gar nicht viel erzählen, man muß es einfach hören. Eins meiner Lieblings-Alben der 80er, welches ich mir heute immer noch mit ungebrochener Euphorie anhören kann. Besonders 'That Smiling Face' und 'Winner Takes Nothing' haben es mir angetan und sind absolut zeitlos.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein geniales Meisterwerk, der Klassiker von Camouflage!, 3. Februar 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Voices & Images (Audio CD)
Als die drei Freunde Marcus Meyn, Heiko Maile und Oliver Kreyssig 1986 bei einem Talentwettbewerb des Hessischen Rundfunks mit ihrem Demo-Tape „Voices & images" den ersten Platz belegten und damit einen Plattenvertrag in der Tasche hatten, ahnte noch niemand, dass genau die drei jungen sympathischen Musiker mal einen Riesenhit landen würden. Im September 1987 wurde die Debüt-Single „The great commandment" veröffentlicht. Dieser Song war auf dem Demo-Tape nicht enthalten. Dafür allerdings andere Stücke, die dann auch auf dem Debüt-Album „Voices & images" präsent waren, inklusive „The great commandment". Das die erste Single nicht der einzige Hit war, bewiesen Camouflage eindrucksvoll. Im Februar 1988 erschien die zweite Single „Strangers thoughts" und im März das nach dem Demo-Tape benannte Debüt-Album „Voices & images". Die 12 Lieder auf der CD bestechen durch kritische, romantische und ehrliche Texte, die durch die wundervollen Melodien unvergleichlich die Stimmungen wiederspiegeln. „That smiling face", „Neighbours", From ay to bee", „Where has the childhood gone" und „I once had a dream" sind nur einige Perlen dieses wunderschönen Albums. Anders als in Deutschland, wo das Album bei Metronome (Universal Music) veröffentlicht wurde, war die Veröffentlichung in den USA. Dort heisst die Plattenfirma Atlantic Records. Im Jahr 1987 war die Debüt-Single "The great commandment" anfangs nur als Import in den USA erhältlich. Dann unterzeichneten Marcus Meyn, Oliver Kreyssig und Heiko Maile einen Plattenvertrag für den amerikanischen Markt, bei Atlantic Records in New York. Anschliessend wurde in den USA "The great commandment" direkt veröffentlicht. Einmal mit den auch in Deutschland erhältlich gewesenen Remixes, Maxi-Versionen, Special-Mixes. Zusätzlich vermarktete die Plattenfirma Promos auf Vinyl-Maxi's und Maxi-CD's für Radiostationen und Disco-Clubs. Auf diesen bislang nie Deutschland erhältlich gewesenen Promo's waren neueingespielte Maxi-Versionen von "The great commandment" enthalten. Mit zwei dieser vielen echt hammerscharfen 12"-Mixes belegten Camouflage zweimal Platz 1 der Billboard-Dance-Charts!! Ein absolutes Novum bislang!! Als Nachfolge-Single von "The great commandment" wurde nicht wie in Deutschland "Strangers thoughts" und "Neighbours" veröffentlicht, sondern "That smiling face". Ebenfalls mit mehreren Promo's und unzähligen wirklich ganz tollen Special-Mixes. Klang- und gesangstechnisch, sowie kompositorisch ein weiteres echtes Highlight. Einfach super!!!
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5.0 von 5 Sternen Ein echter Klassiker, 11. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Voices & Images (Audio CD)
Dieses Album von Camouflage ist ein echter Klassiker. Leider waren die Nachfolge Alben nicht annähernd so Stark wie dieses. Die Gruppe wurde in den 80ern mit Depeche Mode oft verwechselt. Besonders die Lieder The Great Commandment, Neighbours und Stranger Thoughts hörten sich sehr nach DM an. Aber das gute war und ist, dass Camouflage immer ihren eigenen Stil hatten und auch wegen dem eine der sehr wenigen deutschn Bands sind, welche weltweit bekannt wurden.

Ich würde es sehr begrüßen, wenn sie gerade dieses Album als Remastered Edition mit besserer und deutlicherer Klangqualität aufnehmen würden und dazu ein paar B-Songs hizupacken würden. und dann noch mal auf den Markt schmeißen. Schließlich werden mittlerweile von vielen Bands immer wieder ihre Klassiker Alben remastered und in den Handel gebracht. Warum sollte Camouflage das nicht tun. Ich würde mir dieses sofort wieder kaufen.
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5.0 von 5 Sternen The great commandment, 20. Dezember 2009
Von 
Joroka (Darmstadt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Voices & Images (Audio CD)
Ich habe mir die CD wegen eines meiner absoluten Lieblingsliedern aus den 80igern gekauft. Ein 'Ohrwurm' und auch nach weit über 20 Jahren kann ich mich gar nicht satt daran hören.
Mit Überraschung habe ich festgestellt, dass mir auch Take 6 noch sehr präsent ist "Strangers thoughts". Die anderen Lieder waren mir neu. ("Love is a shield" ist übrigens nicht auf der CD zu finden).

Die Band aus Bittigheim-Bissingen wird gerne mit Depeche Mode verglichen. Ich denke, das tut beiden Seiten Unrecht. Syntipop ist der Überbegriff für die zwei Gruppen. "The great commandment" ist für mich persönlich viel eingängiger und runder als manches Frühwerk von Depeche Mode. Später hat die englische Band ja auch ganz andere Richtungen eingeschlagen.

Die zweite (damals noch) Langspielplatte der Gruppe, die Ende der 80iger erstmals auf den Markt kam. Ich kenne die anderen nicht, vermute aber mal, dass sie sich nicht mehr zu steigern wussten.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Made in Germany, 18. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Voices & Images (Audio CD)
Das Debütalbum der Bietigheimer war meiner Erinnerung nach die allererste CD, die ich mir als DDR-Jugendlicher nach Einführung der D-Mark in meiner Gegend bei einem längst nicht mehr existierenden Versandhändler kaufte. Und knapp 20 Jahre nach der Anschaffung lässt sich konstatieren: Ich höre Camouflages Erstling immer noch gern!

Um den Jahreswechsel 1987/88 herum ging es auch dem ostdeutschen Diskobesucher wie seinem Altersgenossen im Westen. Der DJ legte mit "The Great Commandment" einen schmissigen Synthiesong auf und alles fragte sich verwundert: "Ist das was von Depeche Mode? Kannte ich ja noch gar nicht..." Das Erstaunen war tatsächlich groß, als sich endlich die für die Urheberschaft verantwortlich zeichnende Band als Produkt des Landes Baden-Württemberg entpuppte. Mit "Strangers Thoughts" wurde noch ein astreiner Nachfolger hinterhergeschoben und die Popsensation aus deutschen Landen war perfekt.

Warum also für dieses Album die volle Punktzahl? Da wären zum einen der nette Introgag mit Kichereinlage, die bekannten Hits, mit "Neighbours" eine verzeihliche Depeche Mode-Kopie ("New Dress") über das damals noch aktuelle Thema Apartheid in Südafrika, melancholische Tracks (ganz groß: "They Catch Secrets"!) und interessante Instrumentaltracks, von denen "Pompeji" ohnehin eines meiner Lieblingsstücke der Band ist. Eine mehrere Dekaden alte Platte ohne spürbare Abnutzungserscheinngen hat in meinen Augen das Prädikat "zeitlos" absolut verdient!
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4.0 von 5 Sternen TOP, 5. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Voices & Images (Audio CD)
TOP!!! Super!!! TOP!!
Alles bestens und gute Qualität vom Sound!
Immer wieder gerne ~Empfehlenswert~!!!!
SUPER Anbieter und einfache Handhabung TOP-TOP-TOP.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für den Fan der 80er Jahre unverzichtbar, 16. November 2009
Von 
Pluto (Rottendorf, Bayern Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Voices & Images (Audio CD)
Uverkennbar Camouflage. Schon wegen "The great commandment" sowie "Strangers thoughts" habe ich das Album erstanden und wurde nicht enttäuscht - ganz im Gegenteil. Die Titel ziehen sich von Anfang bis Ende ohne Hektik oder schrillen Tönen rein. Ideal auch zum Chillen und für den Fan der 80er ein Muss!
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Voices & Images von Camouflage (Audio CD - 1988)
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