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... dieser originelle Alternativvorschlag für den Albumtitel fiel laut Rod Stewarts Anmerkungen zu diesem Album leider durch. "Lead Vocalist" (1993) gliedert sich in zwei Abteilungen, die nicht so recht miteinander harmonieren wollen: Auf der einen Seite die ersten sieben Songs aus den Jahren 1968-1977, von Alben mit der Jeff Beck Group und den Faces sowie von Soloalben, auf der anderen Seite die restlichen fünf "Neuaufnahmen" von 1993; man hört einen radikalen Bruch sowohl in Sound und Produktion als auch in der Herangehensweise Stewarts. In den 15 Jahren, die zwischen diesen beiden Abteilungen liegen, ist bei Rod Stewart doch einiges passiert.

Obwohl die Auswahl der ersten sieben Songs recht willkürlich erscheint, sind sie allesamt klasse, analog mit Herz und Hand und Leidenschaft eingespielt, während Abteilung Zwei in teilweise doch recht steriler, digitaler Produktion daher kommt, und es bleibt auch etwas unklar, warum Stewart diese Songs aufnahm - auf den besten von ihnen, Tom Traubert's Blues, wurde er erst bei der Songsuche durch seinen Manager aufmerksam. Stewarts Entschuldigung im Begleittext, er wolle die Gelegenheit nutzen, seinem Publikum einige der älteren Songs zugänglich zu machen, die es bis dato teilweise nur auf Vinyl gab, ist recht fadenscheinig, zumal fast alle "alten" Songs (bis auf Cindy incidentally) allerspätestens seit Stewarts 4-CD-Box "Storyteller" (1989) auf CD vorlagen, aus deren Booklet auch die meisten seiner - wie üblich köstlichen - Songkommentare übernommen sind.

Ich werde seit Anfang der Neunziger den Eindruck nicht los, dass Stewart immer lustloser an seine Albumproduktionen herangeht, so als wolle er sie möglichst schnell aus dem Weg haben (ein Beispiel: "Human", 2001; löbliche Ausnahme: "When we were the new Boys", 1998), und ein Album, das den Verdacht zulässt, es wolle mit der einen Songhälfte (zünftige alte "Greatest Hits") die Handvoll Neuaufnahmen entschuldigen oder umgekehrt, kann so nicht funktionieren.

Immerhin nimmt die Qualität der 5 neuen Aufnahmen mit fortschreitender Tracknummer zu: Natürlich kann Stewart Stevie Nicks' Stand back covern. Nötig war's nicht. Laut Booklet hat er sich bemüht, sich bei Ruby Tuesday nicht an den Rolling Stones zu orientieren. Hat er auch nicht. Dafür orientiert er sich deutlich an Melanies ziemlich weinerlicher Interpretation. Sei's drum. Shotgun Wedding ist schon etwas besser, obwohl die ständigen eingeblendeten Schüsse dem Lied eher Comedy-Charakter verleihen und das Sax-Motiv durch synthetische Overdubs verwässert wird.

First I look at the Purse ist ein geiler kleiner R&B-Schleicher. Auch ohne Tom Waits' Original zu kennen, läßt sich sagen, dass Rod Stewart Tom Traubert's Blues sehr ergreifend interpretiert; noch etwas bewegender ist seine "Unplugged...and seated"-Version aus dem selben Jahr.

"Lead Vocalist" ist was für Fans des späteren Rod Stewart, die auch seine "alten" Sachen tolerieren können, oder was für Sammler wie mich, die die "alten" Songs eh schon mehrfach haben, sich aber einfach für First I look at the Purse und die Studioversion von Tom Traubert's Blues interessieren, davon abgesehen halte ich das Album für verzichtbar.
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am 1. Dezember 2009
Das Album "Lead Vocalist" ist eine Zusammenstellung von 7 bekannten Songs aus der Frühzeit von Rod Stewart plus 5 unveröffentlichten Titeln. Im Jahre 1993 kam sie als CD auf den Markt. 5 Songs (Coverversionen) dieser CD waren bis dato unveröffentlicht: "Tom Traubert's Blues" (von Tom Waits), "A Shotgun Wedding" (von Roy Hammond), "Ruby Tuesday" (von den Rolling Stones), "Stand back" (von Stevie Nicks) sowie "First I Look At the Purse" (von Smokey Robinson).

Die CD beginnt mit 7 Songs der Frühzeit von Rod: "Sweet Lady Mary", "Cindy Incidentally" und "Stay with Me" sind noch Songs aus der Zeit mit den Faces. Trotzdem für meinen Geschmack tolle Songs. "I Ain't Superstitious" ist noch älter: Aus der Zeit mit der Jeff Beck Group. "Hot Legs" kennt man natürlich als frühen Hit der 70er Jahre. Weniger bekannt sind wohl "True Blue" (von der LP "Never a Dull Moment") sowie "Handbags and Gladrags" (von der LP "An Old Raincoat Won't Ever Let You Down"). Die Zusammenstellung der Songs finde ich klasse. Es hätten trotzdem ein paar mehr sein können, um die CD auszunutzen. Egal, diese CD hat 5 Sterne verdient.
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