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Suede
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am 5. Januar 2006
Suede gelten als erste Band jenes Genres, mit dessen späteren wichtigsten Exponenten (Oasis, Blur, Pulp, The Verve u.a.) sie eigentlich relativ wenige musikalische Berührungspunkte hatte: Britpop. Wenn auch David Bowie, The Smiths oder die Anfang der Neunziger in England grassierende Shoegazer-Welle nicht nur auf die Londoner Band einen mächtigen Einfluss ausübten, so waren Suede doch von allen Anfang an "anders": pathetisch, ja schwülstig, romantisch. Dank des divenhaften, exzentrischen Sängers Brett Anderson verbreiteten Suede Anfang der Neunziger eine Aura von Glamour, Androgynität, (vermeintlicher) sexueller Ambivalenz und narzisstisch gefärbtem Weltschmerz. Mit dem damals vorherrschenden US-amerikanischen Grunge und dessen striktem Berufsethos (Verweigerungshaltung, null Glamour, schlichte, harte Songs u.ä.) hatten Suede somit wenig gemeinsam.
So lag es vor allem an Anderson und seinen kongenialen Songwritingpartner, den immens talentierten Gitarristen Bernard Butler, beste Gitarrenmusik in betont britischer Tradition zu verfassen. Suede wurden denn auch von der trendgeilen UK-Journaille Marke "New Musical Express" als "beste neue britische Band" gehypt, bevor die Band überhaupt eine einzige Single veröffentlicht hatte. Doch Anderson, Butler & Co. waren gut genug, um den Vorschusslorbeeren auch gerecht zu werden. Das gleichnamige Debutalbum bewies, dass die Band zwar nicht zu knapp aus dem reichhaltigen Fundus urbritscher Musik schöpfte, aber an sich genügend Originelles bot, um nicht als "Revival"-Band verschrien zu werden. So braucht man über Andersons Charisma erst gar nicht zu diskutieren, und Butler war nicht nur für ein höchst eigenständiges Gitarrenspiel verantwortlich (das wie eine perfekte Kreuzung zwischen den zupackenden und doch melodischen Riffs eines Mick Ronson und den exquisiten Arpeggi von Johnny Marr klingt), sondern auch für das ausgeprägte Gespür für langgezogene Melodiebögen. Oder, um es kurz zu machen: Vollendetes Songwriting eben, das sich zu gleichen Teilen in den eher rockigen Hymnen wie den elegischen Balladen manifestiert.
Am Ende mag für Musikhistoriker folgendes Fazit übrigbleiben: So und nicht anders klang "Britpop" vor Oasis, Blur & Co. Für alle anderen: Wer sich auf diese Musik einzulassen vermag und nicht vor so viel Pathos und Melancholie frühzeitig kehrtmacht, erschließt einen Kosmos voller wundervoller Musik.
P.S. Ein Jahr danach, 1994, sollten Suede selbst übrigens ihr erstes Album mit DOG MAN STAR sogar in den Schatten stellen, aber das ist eine andere Geschichte.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. Januar 2000
Anfang der 90er Jahre ging von London eine Euphorie über eine neue Band aus, der vorhergesagt wurde, daß sie alles andere in den Schatten stellen werde. Nun ist die britische Musikpresse für den Wirbel, den sie um neue Bands macht bekannt, und Suede wurde zwar ein erfolgreicher Vorreiter des Britpop, aber die Weltumspannede Hysterie blieb aus. Trotz allem ist Suede eine gute Band mit einer treuen Anhängerschaft, die neuen Veröffentlichung entgegenfiebert (obwohl man auch, wie bei der Platte "Head Music" derbe enttäuscht werden kann). Wie dem auch sie ist dies der Silberling, der die Grundlage der Band bildete. Hier finden sich Gitarrenlastige Popsongs und schwülstige Balladen mit melodramatischen Texten auf einer Platte, dei von vorne bis hinten gut hörber ist. Mit "Animal Nitrate" und "So Young" enthält sie auch zwei moderne Klassiker von Hymnenhafter Qualität. Es ist nur Schade, daß die Band sich heute von diesem Material, an dem der Gitarrist Bernhard Butler maßgeblich mitgearbeitet hat, wegen seines Ausstiegs aus der Gruppe distanziert und es auf Konzerten weitgehend ignoriert. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. August 2005
Ich gebe es zu, diese Rezension ist durch und durch subjektiv. 1993/94 waren Suede in Deutschland noch relativ unbekannt, nur von "Animal Nitrate" und "So young" hatte man hier und dort Kenntnis genommen. Am ersten Album begeisterten mich dann zunächst auch vor allem die etwas "rockigeren" Stücke (Animal Nitrate, So young, Metal Mickey), die zwar musikalisch vielleicht nicht schrecklich originell, aber unglaublich energievoll und dadurch mitreißend waren. Und dann Brett Andersons Stimme: Entweder man liebt oder man hasst diese eigenwillige Stimme, hieß es seinerzeit, und ich liebte den eigenwilligen Gesang. Erst beim zweiten oder dritten Hören fand ich Gefallen an den langsameren Stücken, die aber (hat man sich erstmal "eingehört") an Dichte und Intensität kaum zu überbieten sind (persönlicher Tipp: Breakdown). Mit Brit-Pop hatte das damals meiner Ansicht nach wenig zu tun - zu groß waren die Unterschiede zu Oasis oder Blur, Suede waren zunächst kaum "radiotauglich", aber genau das fand ich gut.
Als Suede dann 1994 in der Kölner "Kantine" ein Konzert gaben, konnte ich mich davon überzeugen, dass diese Band live hielt, was sie auf dem Debut versprochen hat. Ohne Untertreibung war dies das beste Konzert, das ich je erlebt habe. Vor allem Anderson mit unglaublicher Präsenz und die ganze Band unglaublich energiegeladen und motiviert. Ich gebe es zu, nach diesem Konzert habe ich das Debut nochmals mit anderen Ohren gehört.
Weder ein anderes Album, noch ein anderes Konzert von Suede (von denen ich noch mehrere gesehen/gehört habe), konnte sich daran messen lassen - leider.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. September 2002
das beste suede album aller zeiten. der charismatischste und sexieste brett anderson, die groesstmoegliche melancholie und die fernsten unerfuellten sehnsuechte finden sich hier vereint.
eines der stuecke hervorzuheben wuerde bedeuten, auch alle anderen nennen zu muessen. naja, SO YOUNG und SLEEPING PILLS waeren wohl meine all time favourites. aber alle anderen gleich danach.
schade, dass man nur 5 sterne vergeben kann.
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am 6. Mai 2002
die erste muss nicht immer die beste sein, aber in diesem fall ist es so. ein werk, was nicht mehr zu uebertreffen ist. muss man ja auch nicht, denn die naechsten 3 platten waren ja auch super, aber koennen sich(a.d.a.) eben nicht mit dem, was suede an musik und inhalt auf ihrer ersten platte gebracht haben, messen.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Januar 2002
BESTE CD von Suede. Sie ist völlig anders, als alle späteren und in einfachen Worten "genial"! Selbst in Berliner Clubs wird, wenn schon einmal Suede gespielt wird, hauptsächlich Stücke dieser CD gespielt. Wie: SO YOUNG, ANIMAL NITRATE, THE DROWNERS. Der "junge" Brett Anderson von damals ist immer noch unbeschreiblich.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. April 2000
Vor einem Monat hab' ich mir die CD gekauft und immernoch höre ich sie gerne; ich würde gerne sagen,wenn Ihnen irgendein Lied von Suede gefaellt,dann gefaellt Ihnen dieses ganze Album völlig... Bestellen Sie's!!!
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2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Dezember 1999
Natürlich waren sie "the next big thing" in Großbritannien, "the future of pop", von der Presse in die Rolle der Anwärter auf den Thron geschrieben, den die Stone Roses so unvermittelt leer zurückgelassen hatten. Dabei haben suede schon auf ihrem Debüt, ihrer immer noch besten Platte, keine Musik gemacht, die Leben verändern konnte. Sicher hatte man mit Brett Anderson einen der nach wie vor besten und charismatischsten Sänger der Popwelt hinter dem Mikro und mit Bernard Butler den vielleicht begabtesten Gitarristen seit John Squire, woran es bei suede indes wirklich mangelte und mangelt, waren und sind die Songs, die selten über Mittelmaß hinauskommen - und auf der anderen Seite unsterbliche (Brit-)Pop-Perlen. Sollte man später mit "Beautiful Ones" oder "Trash" die Charts veredeln, so ist es auf dem selbstbetitelten Debüt "Animal Nitrate", das aus der Menge netter aber nicht unbedingt bewegender Songs heraussticht. Und auch wenn suede inzwischen ihr viertes Album vorgelegt, die Kinderschuh-Probleme aber immer noch nicht ganz hiter sich haben, geben wird doch die Hoffnug nicht auf, daß hier irgendwann mal noch was Großes passiert. Und dann wollen wir doch dabei gewesen sein, als suede noch in kleinen Clubs spielten, gell?! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. November 2001
Diese erste CD von Suede ist einfach klasse, mit nichts zu vergleichen. Diese unglaubliche Stimme von Brett Anderson kann man immer wieder hören. Alle nachfolgenden CDs sind genauso einmalig!!!
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3 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Oktober 2000
Diese CD ist die musikalisch schwächste von Suede. Schwach deshalb, weil es weder angenehme eingängige Melodien gibt, noch irgendwelche Ansätze von rockigeren Stücken. Die Songs klingen alle irgendwie unfertig, ohne Inspiration, ja geradezu öde.(Wie B-Seiten einer Single. Ironischerweise überragt das mit den tatsächlichen B-Seiten bestückte, später veröffentlichte Doppelalbum dieses Album bei weitem.)
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