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Kundenrezensionen

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Nach dem noch etwas unbeholfenen, hardrocklastigen Debüt QUEEN von 1973 gingen Leadsänger und Pianist Freddie Mercury, Gitarrist und Sänger Brian May, Schlagzeuger und Sänger Roger Taylor sowie Bassist John Deacon für ihr zweites Album so richtig in die Vollen, denn schließlich hatten sie sich vorgenommen, zunächst ihre Heimat England und danach die ganze Welt im Sturm zu erobern.

Gemeinsam mit Produzent Roy Thomas Baker und Ingenieur Mike Stone heckte das begnadete Quartett in den Londoner Trident-Studios ein monumentales, im positiven Sinne größenwahnsinniges Werk aus, in dem sich konzentriert alles wiederfand, was die zwei Jahrzehnte währende Plattenkarriere dieser Band im Rückblick ausmachen sollte: Hardrock, Glamrock, Progrock, Pianopop, großartige Melodien zuhauf, Hitsingles, epische Hymnen, gewagte Breaks, abgedrehte Chorgesänge, ein phantastischer Sänger und Frontmann, eine Art verrückter Mathematikprofessor als Gitarrist, ein stoische Gelassenheit ausstrahlender Bassist und schließlich ein sympathisches blondes Tier als Drummer, dessen Vorbilder in den obersten Etagen der Ehrengalerie des Rock zu finden waren (ich tippe da auf Namen wie Keith Moon, Ginger Baker und John Bonham).

Über die vielfältigen Songs von QUEEN II ist hier schon vieles geschrieben worden. Daher nur noch ein paar weitere Aspekte:

"Seven Seas of Rhye" war schon auf dem Debütalbum als Instrumentalstück aufgetaucht, aber dort bereits nach gut einer Minute ausgeblendet worden. Hier nun erstrahlte es mit Gesang in seiner ganzen Pracht und sorgte als Auskopplung für den ersten Singlehit in der Geschichte der Band (Platz 10 in England).

Das vertrackte "The March of the Black Queen" stellte sozusagen die Blaupause für "Bohemian Rhapsody" dar - inklusive fast hundertprozentig identischer Vorwegnahme der berühmten Schlusspassage aus Mays Gitarre und Mercurys Klavier (hier allerdings nicht am Ende des Songs).

Mit "Funny How Love Is" schien Freddie Mercury an einen Hit aus seiner Jugend erinnern zu wollen, denn der Song wies vom Titel her und ein bisschen auch musikalisch auf das wunderhübsche "Funny How Love Can Be" von The Ivy League hin (Anfang 1965 Platz 8 in England).

Die beiden Stücke "The Fairy Feller's Master Stroke" und vor allem "Nevermore" präsentierten einen auf fast unheimliche Weise frühvollendeten Mercury. Überhaupt: Nie wieder hat Freddie derart beseelt und engelhaft klar gesungen wie auf diesem Album.

Leider fiel der Klang von QUEEN II recht polternd und dumpf aus, während SHEER HEART ATTACK (1974) teilweise zu roh und A NIGHT AT THE OPERA (1975) zu hell und zu spitz klang. Erst mit A DAY AT THE RACES (1976) gelang Mike Stone dann endlich der perfekte, volle und trotzdem transparente Queen-Sound.

Bisherige Remastering-Versuche haben für QUEEN II keine wirklich entscheidende Besserung gebracht. Aber hier zählen eben die Qualität der Kompositionen und der übergreifende Ansatz eines schlichtweg atemberaubenden Albums, dessen Wirkung sich bis heute in keiner Weise abgenutzt hat, weil dessen Stücke, im Gegensatz zu vielen anderen Queen-Songs, nicht im Radio und in Stadionkonzerten zu Tode gedudelt worden sind.

Mit QUEEN II erfüllte sich ein erstes großes Ziel der Band, denn sie debütierte damit endlich in den englischen Albumcharts. Letztlich stieg die LP bis auf einen hervorragenden vierten Platz. Darauf konnte und würde man aufbauen.

PS: Das von Mick Rock geschossene Coverbild ist wohl das berühmteste Foto, das jemals von Queen gemacht worden ist. Es zeigt die vier Freunde in der ganzen Opulenz und Ernsthaftigkeit ihrer kreativen Anfangsjahre; genau wie das Album QUEEN II, das, trotz ihrer weiteren 70er-Jahre-Meilensteine, letztlich meine Lieblingsplatte von Queen bleiben wird. Denn sie ist für mich die Essenz von allem, was diese Band musikalisch einmal wollte und konnte.
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am 21. März 2006
Mit Queen II ist es Queen bereits mit dem zweiten Album gelungen, einen Meilenstein zu setzen. Queensound wie er nicht besser sein kann mit Brians Gitarre, Freddies, Brians und Rogers Stimmen, den Queen typischen Chorpassagen und das alles ohne Synthesizer! Unnachahmlich. Dies beginnt bereits mit der PROCESSION und geht nahtlos weiter mit FATHER TO SON und WHITE QUEEN. Unvergleichlich Brians Gitarrensound und Freddies Stimme. Und schon folgen die weiteren Höhepunkte: OGRE BATTLE eine fast schon symphonische Einspielung die mit FAIRY FELLER's eine würdige Fortsetzung findet die wiederum nahtlos in die wunderschöne von Freddie pianounterstützte Ballade NEVERMORE übergeht. Und dann der Hammer mit MARCH OF THE BLACK QUEEN. Hier übertreffen sich Freddie, Brian und Roger gegenseitig in einer wahrhaft bombastischen und unglaublich starken Nummer. Regler an den Anschlag und Stoff geben. Auch die beiden Schlussstücke mit dem schnellen FUNNY HOW LOVE IS sowie ein sehr gutes SEVEN SEAS OF RHYE passen in dieses Album. Es ist schwierig DAS beste Queen Album zu definieren. Nebst A Day at The Races und A Day At The Opera gehört Queen II zu meinen Top 3. Auch heute, über dreissig Jahre nach Erscheinen ein immer noch hammerstarkes Album. Buy!!
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TOP 1000 REZENSENTam 8. September 2008
1974 erschien das 2. Album von Queen namens "Queen II". Wie auf dem ersten Album wurden fast alle Songs von Brian May und Freddie Mercury geschrieben. Mit `The loser in the end` ist ein Song von Roger Taylor am Start. John Deacon durfte noch nichts beisteuern.

War das Debüt noch ein reines Hard Rock Werk, so haben wir es hier erstmalig mit dem typischen Sound der Gruppe aus den 70ern zu tun. Bombastischer Hard Rock mit Operneinlagen, so würde ich die Musik bezeichnen. Nach dem kurzen Intro `Procession` kommt direkt ein toller Song von Brian namens `Father to son` (schnörkelloser Hard Rock). Danach wird es mit `White queen (As it began)`, ebenfalls von Brian noch besser. `The loser in the end` von Roger ist ein straighter Rocker. Dann kommen tolle Stücke von Freddie und zwar `Orge battle`, `Seven seas of rhye` und besonders das bombastische `March of the black queen`. Zum ersten Mal hören wir die typischen Queen-Chöre, Gänsehaut! Es sind aber auch ruhige bzw. lustige Songs am Start (`Nevermore` und `Funny how love is`).

Das Album hat alles was ein tolles Album der Engländer haben muss: Hard Rock, Chöre, Bombast aber auch ruhige Passagen. "Queen II" ist der erste Klassiker der Band, wobei auch das erste Album schon gut war. Für mich ist die 2. Platte mit "A Night At The Opera" und "News Of The World" das beste Album von Queen. 5 Sterne.
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am 27. Dezember 2014
"Queen II" ist neben "A Night At The Opera" und "Innuendo" vielleicht das vollendetste Album der Band. Es spielt in einer Liga mit Pink Floyds "Dark Side of The Moon", auch wenn es kein reines Konzeptalbum darstellt. Jedesmal, wenn ich es höre, entdecke ich daran wieder etwas Neues, wozu die remasterte Klangqualität dieser Edition auch nochmals beiträgt. Insofern eine sinnvolle Veröffentlichung, nicht nur für Fans und Komplettisten, sondern auch für Einsteiger, die sich der Faszination von Queens Sound und unvergleichlichem Stil hernach nur schwerlich wieder werden entziehen können ... Die Bonus-CD bietet noch einige Häppchen, wobei hier einschränkend gesagt werden muss, dass die Live-Version von "White Queen" und die unveröffentlichte B-Seite "See What A Fool I've Been" noch das Interessanteste sind. Warum nicht mehr davon?
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Auf Ihrer 2. Platte rockt Queen ganz schön ab. Nach meiner Meinung ist das die härteste Queen aller Zeiten. Von den Kritikern wurden Sie zerrissen. Sie würden Led Zepelin nachspielen. So ein Quatsch. Queen hat bereits Ihren eigenen Stil gefunden. Toller Gesang, guter Backroundgesang und der Holzwurmgitarensound von Brian May. Schon mit der 2. Scheibe entwickeln Sie einen sehr abwechslungsreichen vielfältigen Sound. War Queen in den 70er noch ne Rockband wurden Sie später in den 80er leider ne Pop-Band. Wer aber "We will Rock you" und "We are the champions", oder "Bohemian Rhapsody" mehr mag als "Radio ga ga" der kann auch bei dieser Platte ruhig zugreifen.
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am 13. September 2009
Was Queen hier abgeliefert haben gehört meiner Ansicht nach zu den besten Platten aller Zeiten und übertrifft für mich alle anderen Alben dieser Ausnahmeband. Die Gesangsarrangenments sind absolut einzigartig und bieten eine schier endlose kreative Vielfalt. Ein Song wie The March Of The Black Queen ist ein absoluter Hammer und bietet so wie fast alle Songs des Albums ein kompositorisches Niveau, was auch heutzutage bei viel zu vielen Bands nur mit der Lupe finden ist. Im Reigen aller göttlichen Queen Veröffentlichungen stellt Queen II für mich den Höhepunkt dar. Ein Album mit absoluter Langzeitwirkung.
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am 11. Februar 2007
Tja Leute was will man eigentlich über dieses Meisterwerk viel schreiben.

Wie ich mir damals diese Scheibe (Vinyl) zulegte kannte ich Queen nur sehr

wenig. Platte aufgelegt und nur noch sprachlos gewesen,das war glaube ich

Anfang der 70er maybe 1974 . Seitdem bin absoluter Queen-Fan,aber speziell

diese ist und bleibt für mich das nonplusultra an soviel Kreativität und

Übergänge die dann nicht mehr in dieser Form erreicht wurden. Es folgten zwar danach noch fast gleich gute Werke ( Sheer heart.... A Night at the... A day at the Races) aber diese hier ist meine meist gehörte.

Von der ersten bis zur letzten Minute ein Genuss.

Schon damals wußte ich das diese Band zu den allergrößten dazu gehören.

Leider dann später das tragische Ende eines charismatischen und eindruckvollsten Sänger der Rockgeschichte.

Queen forever!!!!!!!
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TOP 500 REZENSENTam 14. Januar 2010
Schon beim kurzen, aber majestätischen instrumental-opener ,The Procession' gewinnt man den Eindruck: die wollten hier etwas ganz Großes schaffen. Auf eine gewisse Art ist ihnen das damals auch sicher gelungen, allerdings sind Stücke wie ,Father To Son' und ,White Queen' im nachhinein betrachtet nicht unbedingt typisch für die Band und schulden dem klassischen 70er Jahre prog weit mehr, als ihrem späteren, eigenen unverwechselbaren Stil. Selbst Freddie's Stimme klingt hier manchmal fremd. Auch die Verwendung einer Sitar oder eines Spinetts (später auf dem Album) wirkt untypisch für Sie.

Taylors einzige Nummer wiederum, klingt so, wie die meisten Taylor Stücke später dann auch klangen - wuchtig und rockig, und ,The Loser In The End' ist hier - neben dem ganz großartigen ,Trinkerlied' ,Seven Seas Of Rhye' - vielleicht auch die beste Nummer des Albums.

Natürlich sind Stücke wie ,March Of The Black Queen' oder ,Fairy Feller's Master stroke' musikalisch weit anspruchsvoller, und mit denen proben Sie eigentlich schon die späteren ein-song Mini Rockopern, nur klingen Sie ein wenig zu vollgepackt.

Das leider viel zu kurze ,Nevermore' ist dann aber auch schon typisch Freddie, auch wenn der song meines Wissens von Brian May komponiert wurde, aber Mercury drückt ihm einfach seinen typischen Stempel auf.

Trotzdem ist dieses Album vielleicht nicht das gelungenste, aber auf jeden Fall das anspruchsvollste in der Discography der Gruppe, und eines mit dem wahrscheinlich auch Liebhaber des 70ies Prog ihre Freude haben können. Und mit ,Seven Seas Of Rhye' hatten Sie - in dieser Version - auf jeden Fall eines ihrer allerbesten Stücke ever abgeliefert. 5 Sterne gehen sich für mich hier dennoch nicht ganz aus, denn dazu fehlen hier einfach, trotz aller Opulenz und Grandezza, 1-2 wirkliche ,Hängenbleiber'.
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am 30. Juli 2002
Der Überschrift braucht man eigentlich nicht mehr viel hinzuzufügen. Das ist Queen in Reinkultur, prachtvoll barock, verspielt, überladen. Der geneigte Hörer, der eine Definition für das Wort "pompös" sucht, führe sich die 6-Minuten-Nummer "The March of the Black Queen" zu Gemüte, oder "The White Queen - As it began" (wie klingen mir diese Zeilen noch in den Ohren: "My goddess hear, my darkest fear, I speak too late - and it's forevermore - that I wait..."). Super Musik ohne schwache Momente, der nackte Wahnsinn. Kaufen!
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am 15. Februar 2001
Nachdem ich diese CD gehört hatte, wusste ich, warum man uns im Musikunterricht Queen als Vertreter des "Artrock" genannt hat. Ein genauer Stil wie bei Stones oder Beatles lässt sich nicht feststellen, und besonders die Titel von Freddie Mercury sind live kaum darzubieten. Auf jeden Fall ist es wohl etwas besonderes, wenn eine Band eine Platte so abmischt, dass die Songs ohne Pause ineinander übergehen, wobei erst die Stücke geschrieben von Brian May (g), dann Roger Taylor (d) und dann von Freddie Mercury durch die Lautsprecher gehen. Wie auch immer, für jeden Geschmack etwas, und zusammen mit A Night At The Opera, Innuendo und A Kind Of Magic wohl eins der besten Alben der laut britischem Fernsehen "best band of the 80s", auch wenn das noch aus der Mitte der 70er stammt.
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