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am 24. Februar 2001
Loriot, bekannt als Zeichner und Moderator der besonderen Art aus Film und Fernsehen und berühmt für seinen trockenen, feinsinnigen Humor, bringt hier endlich Klarheit in eins der unübersichtlichtsen und berüchtigtsten Werke der gesamten Opernliteratur, indem er den Inhalt aus naiver Sicht auf den Punkt bringt. Für Intellektuelle ist Loriots Diktion eine reine Freude, die Charakterisierung der Personen und ihrer Motive ist scharfsinnig und treffend. Für Opern- und Musikkenner ist seine Werkkenntnis und sein musikwissenschaftlicher Hintergrund eine Offenbarung, er nimmt auch Bezug auf das Rollenfach ("Hunding, ein schwerer Bass") und auf die verwendete Tonart. Für den frustrierten Bildungsbürger ist Loriots "Ring an einem Abend", wie er auch in Stuttgarts Oper aufgeführt wurde, ein motivierender Anreiz, sich das Stück komplett anzusehen oder die Gesamtaufnahme zu erwerben. Nicht zu vergessen sind die Musikszenen aus dem unerschöpflichen Archiv der "Deutschen Grammophongesellschaft" mit Birgit Nilsson als Brünnhilde (eine bessere hat es wohl nie gegeben) und Dietrich Fischer-Dieskau als Wotan, dirigiert von Herbert von Karajan. Wer neugierig auf den "Ring" ist, aber bisher keinen Zugang fand, dem sei diese CD wärmstens empfohlen.
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am 1. September 2009
Es gibt wohl kaum ein klassisches Werk, was seinem Zuhörer soviel Sitzfleisch und Geduld abverlangt wie Wagners Ring-Tetralogie. Daher ist der Einblick für den Nicht-Wagner-Besessenen wohl eher schwierig bis unmöglich. Hier schafft es Loriot leichtfüßig und fast spielerisch, den marmornen Sockel soweit zu senken, dass sich auch Otto-Normalverbraucher Wagners Komposition erschließt. Auf den beiden CDs werden dazu auszugsweise Schlüsselszenen der vier Opern aus einer Interpretation des Meisters Herbert v. Karajan, was auch ein hohes musikalisches Genuss verspricht, mit einleitenden Kommentaren von Loriot rezitiert, die einem eine guten Überblick über die Handlung und die darin vorkommenden Charaktere und deren Beziehung zueinander vermittelt. Dabei wird die doch recht ernste und epische Handlung mit dem Loriot-typischen Humor stark aufgelockert, so dass man schnell die Ehrfurchtsstarre verliert und mit viel Freude an der Sache den Ausführungen lauschen kann, wobei der Stil nie plump oder respektlos wird.
Dank dieser kleinen Sammlung an Szenen aus dem "Ring" macht der Erzähler durchaus Lust auf mehr und der Ein oder Andere wird dies zum Anlass nehmen, sich eingehender damit zu befassen, was ich wohl auch dem Meister des gepflegten Humors und Opernliebhaber als Motivation für diese Interpretation unterstelle.
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am 29. März 2005
Grandios wie Loriot auf seine unnachahmliche Weise den Ring erzählt. Sein Humor und seine Liebe zu Wagners Tetralogie lässt die Erklärung zu einem der schwierigsten Werke der Operngeschichte zu einem wahren Hörgenuss werden. Und das ganze wird unterstützt von Karajans meisterlicher musikalischer Umsetzung des Rings. Diese geniale Einführung in den Ring lässt mich nur noch zu etwas verleiten: Den gesamten RIng mir zu erstehen. So macht Klassik Spass und Lust auf mehr. Danke Loriot!
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am 24. September 2003
Es versteht sich ja von selbst, dass Loriots Erklärungen vergnüglich anzuhören sind und Wagners Ring in reine Kurzweil verwandeln. Bemerkenswert erscheint mir aber auch, wie ungemein musikalisch gelungen diese CD ist; es ist ja nicht einfach nur "Spaß mit Loriot". Die für die Musikbeispiele verwendete Einspielung des Rings durch Karajan ist ganz für sich schon großartig und gehört mE zu den besonders erfreulichen, da besonders wenig pompösen. Die Methode, entlang ausgewählter Musikstücke die gesamte Handlung zu erzählen, behebt ferner das Problem vieler "best-of"-Opernquerschnitte, in der die Einheit von Musik und Drama zerstört wird. Sondern man kann sich hier (andeutungsweise) von dem Gesamtwerk einnehmen lassen und möchte dann unweigerlich mehr davon hören. Erstaunlich wie schnell hier die Zeit vergeht beim Zuhören! Loriot verdient ernsthafte Anerkennung für diese Wagner-Einführung.
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am 14. Oktober 2003
Als ich diese Doppel-CD zum ersten Mal in der Hand hielt war ich sehr skeptisch über das, was ich zu erwarten habe. Schon der erste Höreindruck stimmte mich voll um: Nicht nur das Loriot den Ring, jenes "gewaltigste Drama der Musikgeschichte" verständlich mit einem Augenzwinkern kommentiert und so einen neuen Blick auf Wagners Meisterwerk öffnet, auch die verwendete Aufnahmen, die er zur Erläuterung einfließen läßt, lohnen die Aufmerksamkeit. Die Berliner Philharmoniker unter von Karajan spielen gewohnt brilliant, und auch die Sänger und Sängerinnen (z.b. Dietrich Fischer-Dieskau als Wotan, Helga Dernesch als Brünnhilde u.a.) haben hier eine Glanzleistung erbracht.
Alles in allem ist diese CD sowohl für Loriotfans, Menschen denen der Ring schon bekannt ist aber auch für die, die von Wagner bisher wenig kennen, geeignet. Auch wenn man jemand den Ring näherbringen will, der der Oper bisher nichts abgewinnen konnte ist diese CD sehr geeignet, da sie durchaus Lust auf mehr macht.
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Richard Wagners "Ring des Nibelungen" - ein bildungsbürgerlicher Berg türmt sich da scheinbar auf. Mit Loriots ebenso bildungsbürgerlichem Humor flitzt man allerdings in Windeseile da hinauf.

Herbert von Karajans legendäre Einspielung mit Sängern wie Fischer-Dieskau passt auch gut - sie wird in Ausschnitten präsentiert. Dazwischen gibt Loriot (alias Vico von Bülow) zusammenfassende, einordnende und immer trocken-komische Bemerkungen. Und ehe man es sich versieht, hat man die Handlung, die Motive und die Musikalität mitbekommen.

Ein Gesamt-Kunstwerk. Danke.
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am 20. Juli 2010
Loriot fasst das Geschehen des "Rings" in gewohnter Manier zusammen: mit jeder Menge trockenem Humor. Eine äußerst kurzweilige Aufnahme, die den Hörer nicht nur Schmunzeln, sondern laut Auflachen lassen wird! Obwohl nun schon ein paar Jahre alt, hat diese Aufnahme absolut nichts von ihrem Charme verloren.
Und wenn einem die Arien dazwischen zu viel werden, kann man sie ja einfach übergehen.
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am 27. Februar 2012
Wer den "Ring" liebt oder ihn Kennenlernen will sollte KEINESFALLS an dieser CD vorbeigehen. Es ist typisch Loriot, man lacht schon nach einer Minute und kann sich nicht trennen. Loriot schafft es die Geschichte des Rings (immerhin 4 Opernabende) auf 2 CDs recht vollständig und verständlich zu erzählen und das Ganze so kurzweilig und lustig zu gestalten, dass man wirklich alle 2 CDs hintereinander "weghört". Und dies, obwohl die "Musikausschnitte" m.E. nicht immer unbedingt die "Highlights" des Rings beinhalten. Aber die kann man ja auch in der Oper oder auf anderen CDs hören. Unerreicht ist die pointierte Erzählweise. M.E. ist die Doppel-CD unverzichtbar als kurzweilige Einführung in und auf den Punkt gebrachte Erinnerung an den "Ring".
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am 27. August 2011
Wagners Monumentalwerk komprimiert auf 2 CDs - das schafft nur Loriot.

Mit seinem unnachahmlichen Humor, tiefer Liebe zum Werk und eindrucksvoll pointierten Charakterisierungen der handelnden Personen - sie sind "eigentlich ganz nette Leute" - verschafft er uns einen fundierten Einblick in die Ring-Tetralogie. Es erschließen sich so auf unterhaltsamste Art die vielschichtigen Zusammenhänge der Handlung zwischen Rheingold ("als es noch möglich war, im Rhein zu baden") und Götterdämmerung ("jetzt beginnt der Alptraum der Bühnentechnik").

Ein Hochgenuss !
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am 29. April 2010
Das sind hervorragende Kommentare zum Wagners Ring. Ich glaube, dass auch Nichtliebhaber klassischer Musik sich dabei köstlich amüsieren können und dabei vielleicht sogar Interesse an der klassischen Musik bzw. der Oper bekommen.
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