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TOP 500 REZENSENTam 29. November 2013
Once Upon A Time ist musikalisch bestimmt nicht das beste oder interessanteste Album der Band, aber das eingängigste. Bis 1984 war die Band zwar schon im UK ein Begriff und hatte dort im selben Jahr mit Sparkle In The Rain ein Nr. 1 Album. Der internationale Erfolg sollte aber bis Anfang 1985 mit der Hitsingle Don't You auf sich warten lassen. Der Song stammte aus dem Soundtrack zum Film The Breakfast Club und der Feder von Billy Idol Produzent Keith Forsey. Irgendwie hatte niemand so richtig an das Potential des Songs geglaubt. Die Simple Minds waren dann auch nicht die Ersten denen der Song angeboten wurde. Don't You wurde der erste große Hit der Band in den USA und in der restlichen Welt.

Mit der Wahl von Jimmy Iovine und Bob Clearmountain als Produzenten für OUAT wird schon klar, dass der amerikanische Markt weiter im Visier bleiben sollte. Diese waren zuvor schon u.a. für Alben von Bruce Springsteen, Bryan Adams, Roxy Music, Meat Loaf, Bowie, Tom Petty und Stevie Nicks verantwortlich gewesen. Der Sound von Once Upon A Time hört sich deutlich amerikanisiert an. Der New Wave Sound ist hier fast vollkommen eliminiert. Die Keyboards sind größtenteils auf Piano reduziert. Dazu kommt viel Gesang von Gastsängerin Robin Clark, die nicht nur im Backround singt, sondern sich teilweise auch mit Jim Kerr auf All The Things She Said abwechselt. Ihr Gesang bringt so etwas wie eine Note Soul in die Musik der Band.

Ich bin der Meinung, dass man die Band nicht dafür verteufeln kann auch etwas kommerzieller zu werden, unkommerzielle Musik hatte sie davor schon genug gemacht. Die Zeit des New Wave war 1985 auch vorbei. Die Alben vor Once Upon A Time haben zwar auch ihren Reiz. New Gold Dream dürfte das vielleicht beste Album der Band sein und Real To Real Cacophony ist ein heimlicher Favorit von mir. Once Upon A Time ist aber das erste Album das ich von der Band kaufte und wird daher immer einer meiner Favoriten bleiben.

Die Platte hat vier gute Singles (Sanctify Yourself, das sehr poppige All The Things She Said, das rockige Ghost Dancing und den Überklassiker Alive And Kicking). Oh Jungleland und der Titelsong sind auch hervorragend. I Wish You Were Here und Come A Long Way fallen dagegen etwas ab. Weiterhin finde ich auch, dass die Platte im Vergleich zum Frühwerk nach fast 30 Jahren weniger Staub angesetzt hat (die Final Countdown Fanfaren beim Titelsong vielleicht nicht mit eingeschlossen).
Das Einzige was man der Platte vorwerfen könnte ist, dass sie nur 8 Songs enthält und nur 40 Minuten lang ist. Dafür hat sie aber keinen richtigen Ausfall. Auf den Hit Don't You wurde bei der Veröffentlichung verzichtet. Der Song hätte musikalisch auch nicht zum Rest gepasst.

Das Remastering ist auch gut. Vor Oh Jungleland wurde das Einzählen weggeschnitten. Wer billig an die DVD-Audio rankommt, sollte sich diese zulegen. Dort gibt es einen anderen Stereo-Mix und Surround-Mix zu hören. Außerdem sind die Songs dort teilweise in längeren Fassungen vorhanden.

Zum Inhalt der kommenden Super Deluxe Edition:
CD 1 beinhaltet das normale Album, CDs 2 & 3 bieten Single-Versionen (Don't You inklusive), Maxis, Mixes und B-Seiten. Bis hierhin das was man erwarten konnte. Aber dann wird einem mit CDs 4 & 5 versucht das 1987er Live-Album In The City Of Light erneut anzudrehen, das viele schon in der remasterten Version besitzen und den Preis der Box unnötigerweise hochtreibt. Da hätten zumindest noch Bonustracks der fehlenden Songs vom Konzert draufgepackt werden können oder besser statt dessen ein anderes Konzert. Der Bildträger bietet Surroundmixes der Albumsongs (gab es zuvor schon auf der vergriffenen bzw. teuren DVD-Audio) und die Videos. Hier kann ich auch kaum glauben, dass aus der Hochphase der Band keine veröffentlichungswürdigen Konzertmitschnitte als Video existieren. Da hätte man doch zumindest den Live Aid Auftritt (ähnlich wie auf der DVD zu U2s The Unforgettable Fire) herauskramen können, (falls existent) lustige gemimte Top Of The Pops oder TV-Auftritte und aktuelle Interviews zum Album mit allen zur Verfügung stehenden Beteiligten. Für den Fan, an den sich so eine Box richtet und der in der Regel alles von der Band besitzt, sind vielleicht CDs 2 & 3 mit ein paar raren Versionen interessant. Den Rest gab es bis auf die schöne Verpackung und das Buch größtenteils schon auf anderen Veröffentlichungen. Die Box spricht mich vom Inhalt beim derzeitigen Preis nicht wirklich an. Für Leute die noch nichts davon besitzen mag das natürlich anders sein.
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am 15. September 2004
Zweifelsohne katapultierte 'Once Upon a Time'die Simple Minds weltweit in die Top Ten Album-Charts und bescherte der Band den internationalen Durchbruch, doch scheint es dazu einiger Kompromisse bedarft zu haben.
Schon die Verkaufszahlen von 'New Gold Dream'(1982) und 'Sparkle in the Rain'(1983) prophezeiten einen bevorstehenden internationalen Durchbruch. Folglich wußte man bereits vor 'Once Upon a Time', dass die Band das Potential zur "Kommerzialität" hätte.
Und die Simple Minds entschieden sich dann auch - böse gesagt - für das Geld und gegen einen Status als angesagte Independent-Combo. Aber kann man ihnen deswegen einen Vorwurf machen? Wohl kaum. Schließlich hielt man immer noch die Entscheidungsgewalt über Texte und Musik inne. Was allerdings die Produktion betraf, so sind den Simple Minds Kompromisse dennoch nicht erspart geblieben oder sie haben einfach die falsche Wahl getroffen, denn leider ist das Album vom Produzententeam Bob Clearmountain und Jimmy Iovine im nachhinein charttauglich dermaßen glattgebügelt worden, dass die persönliche "Note", die man mit den Vorgängern schätzen gelernt hatte und die die Simple Minds so unverkennbar machte - im wahrsten Sinne des Wortes - viel zu selten erklingt. Schade, dass Ausnahme-Produzent Steve Lillywhite, der schon den Vorgänger 'Sparkle in the Rain' geradezu perfekt produziert hatte, nicht verfügbar war bzw. nicht verfügbar gemacht wurde. Wäre interessant zu hören, was er aus dem Material gemacht hätte.
Und so springen mir persönlich nicht unbedingt der Titelsong und die mehrmonatige Top Ten Single 'Alive and Kicking', sondern vor allem die weniger auffälligen Titel wie 'All the Things She Said' 'I Wish You Were Here' oder 'Come a Long Way' ins Auge bzw. ins Ohr.
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am 21. Juli 2015
Im Oktober 1985 erschien das siebte Studioalbum der Simple Minds aus Schottland. Produziert wurde "Once Upon A Time" von Jimmy Iovine und Bob Clearmountain. Eingespielt wurde es von Jim Kerr (Lead Vocals), Charlie Burchill (Guitar), Michael MacNeil (Piano, Synthesizer), Mel Gaynor (Drums, Vocals) und John Giblin (Bass). Das Album erreichte Platz 1 in GB, Platz 10 in den USA und in Deutschland kam es auf Platz 5.

"Once Upon a Time" hat musikalisch nichts mehr mit den ersten Alben der Band zu tun. New Wave hört man nicht mehr, dafür ist Rock bzw. Pop Rock angesagt. Es kann daher sein, dass einige "Altfans" der Gruppe hier abgesprungen sind. Auf der anderen Seite haben sie viele neue Hörer dazugewonnen.
Mir jedenfalls gefällt dieser Stil und auch das Album. Von den 8 Titeln können mich 6 Stück voll überzeugen. Nur `I wish you were here` und `Come a long way` fallen etwas ab. Vier Singles wurden veröffentlicht, `Alive and kicking` wurde davon die erfolgreichste. Den Song hört man heute noch oft im Radio. Auf den 2. grossen Hit `Don't you (Forget about me)` muss man aber verzichten. Die Gruppe wolle diese Fremdkomposition nicht auf dem Album haben. Mein Favorit ist jedenfalls `Sanctify yourself`.

Unter dem Strich ist "Once Upon A Time" ein gutes bis sehr gutes Stück 80er Rock/Pop. Für 5 Sterne reicht es nicht ganz, aber 4 Sterne und eine Kaufempfehlung sind Ehrensache. Wer die Frühwerke der Band nicht kennt, sollte mal reinhören (z.B. "New Gold Dream (81–82–83–84)"). Allerdings war die Musik damals noch klarer New Wave.
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am 31. Mai 2011
Die beiden Vorgänger - Sparkle in the Rain und New Gold Dream - die vor allem in England Platz Eins und Platz Drei der Albumcharts erreichten, warfen ja bereits aus kommerzieller Sicht ihre Schatten voraus. Nichtsdestotrotz setzten die Simple Minds mit ihrem Album - Once Upon A Time - noch eins drauf. Da nahezu gleichzeitig auch der größte Singlehit - Don't you forget about me - veröffentlicht wurde, und auch das Live-Aid-Konzert für großes Aufsehen sorgte, waren die sympathischen Schotten natürlich bei sehr vielen Musikfreunden in aller Munde.

Once Upon A Time - haute auch mich damals buchstäblich vom Hocker, und das Album drehte sich dadurch 1985 fast pausenlos auf meinem Kassettenrekorder. Acht ausgefeilte, mitreißende und hervorragend produzierte Popsongs, die nebenbei bemerkt auch noch absolut zeitlos sind, erfüllen das ganze Herz des Musikfreundes, und lassen dabei keine Wünsche offen. Auch wenn - Once Upon A Time - für viele zu kommerziell oder überproduziert war, gehört dieses Album nach wie vor zu meinen absoluten Lieblingsalben der Band, und dreht sich bei mir auch heute noch des Öfteren, allerdings jetzt auf dem CD-Player, vor allem dann, wenn ich mich mal wieder ein bisschen in meine Teeny-Zeit zurückversetzen möchte.
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am 18. Januar 2016
BD-Musik/Studioalbum / Simple Minds - Once Upon A Time (2015/2005/1985)
sowie
DVD-Musik/Studioalbum / Simple Minds - Once Upon A Time (2005/1985)

Für Interessierte möchte ich hier nur auf die technische Umsetzung eingehen.
(Mein Eindruck auf/mit ordentlichem AV-Equipment...)

Da es auch bei DVD...MUSIK primär um das Hörvergnügen geht, liegt der Schwerpunkt meiner Gesamtbewertung
bei der tonalen Umsetzung auf das Versprochene und zeitgemäß technisch Machbare.
.

5.1-Soundmix *****
Präzise, feinauflösend, umfassend vorbildlich - einfach ein perfekter Surroundmix
für den ultimativen Hörgenuss "Mittendrin statt nur davor"!

Wer etwas "tunen" möchte, senkt den Center um ca. 3dB ab.
.

BD-Bild:
Lediglich Standbild, da vorrangig Blu-ray-LPCM5.1-Audio.
Aber leider nur Inhalt-/Menüanzeige - keine laufende Titelanzeige!
Etwas enttäuschend für die,
die mangels Titel+Zeitanzeige am BD-Player dafür den Screen einschalten müssen.
.

Basics:
+ Tonspuren: LPCM-2.0/5.1 / DTS-HDMA-5.1
* Diskanzahl: 1BD
+ Standard BD-KeepCase (Plastik)
- Booklet: ja, dünn
* Albumspieldauer: 8Tracks 0s41m
* Diskschnellstart über PLAY (Stereo)
+ Titelmarker/Übergänge: "Skipfriendly" zum Songbeginn
* Die Trackliste ist nummeriert.
.

Fazit:
---------
Referenz! (Anspiel-Tipp/Track 2,6)
Perfekter Surround-Sound-5.1-Mix.

Unverständlich, wieso eine 5.1-Neuauflage des vorhandenen 2005er-Surround-Mix diese 10 Jahre gebraucht hat!
Und schade, dass diese als DVD nicht wieder einzeln, sondern nur im 2015er-Box-Set erhältlich ist.
(Aber dafür endlich wieder bezahlbar erhältlich...)
.

Die Qualität dieser Scheibe belegt, warum man in eine gute Surround-Anlage investiert hat (oder dies sollte)
und man diesen Hörgenuss so auch von anderen angebotenen Musik-DVDs einfordert!

Und genau deshalb gibt es diese "SubstanzCheck"-Rezensionen!

So wünschen wir Surround-Musik-Fans einen 5.1-Mix von jedem Studio-Album angeboten!
Aber vorallem "bezahlbar" einzeln auf DVD(dts) im Premium-JewelCase!
.

Alle Angaben ohne Gewähr ;-)
Surroundfans - aber auch die Musikindustrie - erhalten über das "SubstanzCheck"-Profil
weitere wertvolle/neutrale/objektive Hinweise und Empfehlungen!
Dort findet man auch die Bewertungskriterien und 5.1-Rankinglisten.
Bei anhaltendem Interesse, werde ich gern weitere Musik-DVDs derart prüfen/bewerten...

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Mit Ihrem Votum (hilfreich=JA)
unterstützen Sie auch dieses Fan-Anliegen für bessere/mehr 5.1-Surround-Musik!
.
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am 23. August 2001
Once upon a time ist der pure Knaller: Jim Kerr's pathetischer Predigergesang, dazu Burchill's schwerelose Gitarre,Michael MacNeil's raumfüllende Synthesizers und natürlich Mel Gaynor's Schlagzeugarbeit, die man nur als Brachialgewalt bezeichnen kann.War natürlich eins der erfolgreichsten 80ger Alben-11 Millionen oder so. Mit diesem Album haben die Simple Minds U2 damals das Fürchten gelehrt!Kaufen!!
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am 22. Oktober 2007
Für mich war es das erste Simple Minds Album und ich finde es nach gut
zweiundzwanzig Jahren noch immer gigantisch.Wenn man sich tragen läßt,
vom schwebenden Rhythmus,oder lauthals mitsingt bei "Oh Jungleland",oder
"Ghostdancing"und "Alive and Kicking" etc, kommt man auf touren.
Es gibt einfach keinen Ausreißer auf dieser CD.
Die Phrase vom kommerzielen Album, lasse ich grundsätzlich nicht gelten,
denn eine Band muß auch kommerziele Alben produzieren,sonst würde Sie
nichts verdienen.Wichtig ist,daß die Musik paßt.

Absolute Kaufempfehlung......!!!!
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am 24. November 2001
"Don't You ..." war 1985 ein riesen Hit, zu dem in manchem Partykeller lauthals mitgesungen wurde - das hat tierisch Spaß gemacht. Und weil das so schön war, waren alle gespannt auf das Album "Once Upon A Time", mit dem es lauthals weiterging: Erst "Alive And Kicking", dann "Sanctify Yourself". Die weiteren Songs, nicht zuletzt "Come A Long Way", kommen schwungvoll und beherzt daher und sorgen für ein exzellentes Gesamtwerk. Was will man mehr?
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am 15. September 2004
Zweifelsohne katapultierte 'Once Upon a Time'die Simple Minds weltweit in die Top Ten Album-Charts und bescherte der Band den internationalen Durchbruch, doch scheint es dazu einiger Kompromisse bedarft zu haben.
Schon die Verkaufszahlen von 'New Gold Dream'(1982) und 'Sparkle in the Rain'(1983) schienen diesen Durchbruch vorauszusagen. Folglich wußte man bereits vor 'Once Upon a Time', dass die Band das Potential zur "Kommerzialität" hätte.
Und die Simple Minds entschieden sich dann auch - böse gesagt - für das Geld und gegen einen Status als angesagte Independent-Combo. Aber kann man ihnen deswegen einen Vorwurf machen? Wohl kaum. Schließlich hatte man immer noch die Entscheidungsgewalt über Texte und Musik inne. Was allerdings die Produktion betraf, so sind den Simple Minds Kompromisse dennoch nicht erspart geblieben oder sie haben einfach die falsche Wahl getroffen, denn leider ist das Album von den Produzenten Bob Clearmountain und Jimmy Iovine im nachhinein so charttauglich glattgebügelt worden, dass die persönliche "Note", die man mit den Vorgängern schätzen gelernt hatte und die die Simple Minds so unverkennbar machte - im wahrsten Sinne des Wortes - kaum erklingt. Schade, dass Ausnahme-Produzent Steve Lillywhite, der schon den Vorgänger 'Sparkle in the Rain' geradezu vortrefflich produziert hatte, nicht verfügbar war bzw. nicht verfügbar gemacht wurde.
Und so springen mir persönlich nicht unbedingt der Titelsong und die mehrmonatige Top Ten Single 'Alive and Kicking', sondern vor allem die weniger auffälligen Titel wie 'All the Things She Said' 'I Wish You Were Here' oder 'Come a Long Way' ins Auge bzw. ins Ohr.
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am 17. November 2014
Wer die Band mag, mag auch dieses Album. Aber ich denke, auch für alle anderen, z.B. mich, ist es ein allemal Ohrenschmaus. Natürlich kannte ich die Band, habe mich aber kaum mit ihr befasst. Aber, lieber spät als gar nie!
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