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4.0 von 5 Sternen Keilberth-Dokument
Nach der Veröffentlichung der glanzvollen Freischütz-Einspielung von Carlos Kleiber (DGG, 1972) ist die hier besprochene Aufnahme von Joseph Keilberth (1908-1968) ein wenig ins Hintertreffen geraten. Das hat sie nicht verdient. Sie wartet nämlich nicht nur mit einer ganz großartigen dirigentischen Leistung auf, sondern hat auch ein hervorragendes...
Vor 1 Monat von K.H. Friedgen veröffentlicht

versus
4 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen kindgerechte Opernerklärung!
Der Holzwurm( Ilja Richter) lebt in einem Opernhaus und erzählt gemeinsam mti seiner guten Freundin von berühmten Opern. Diesmal erklärt er den Kindern, was in der Oper "Der Freischütz" passiert.
Der Jägerbursche Max wird seit einiger Zeit vom Pech verfolgt und trifft überhaupt nicht mehr. Nun ist es aber üblich, dass er einen...
Veröffentlicht am 1. Dezember 2008 von Ulrike Ergenzinger


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4.0 von 5 Sternen Keilberth-Dokument, 29. Mai 2015
Von 
K.H. Friedgen "friedgen" (Burgbrohl, Rheinland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der Freischütz (Audio CD)
Nach der Veröffentlichung der glanzvollen Freischütz-Einspielung von Carlos Kleiber (DGG, 1972) ist die hier besprochene Aufnahme von Joseph Keilberth (1908-1968) ein wenig ins Hintertreffen geraten. Das hat sie nicht verdient. Sie wartet nämlich nicht nur mit einer ganz großartigen dirigentischen Leistung auf, sondern hat auch ein hervorragendes Sängerensemble aufzuweisen. In der Rolle der Agathe glänzt Elisabeth Grümmer, eine Sängerin mit wunderbarer Stimme und einer seelenvollen Haltung, die der Rolle voll und ganz entspricht. Allein Gundula Janowitz (bei Kleiber) hat später eine ähnlich überzeugende Leistung geboten. Frau Grümmer singt und spielt ergreifend. Ihr zur Seite steht als Ännchen die herzerfrischende Lisa Otto, eine ideale Ergänzung. Somit sind die weiblichen Hauptrollen in nicht zu überbietender Weise besetzt. Kommen wir nun zur Rolle des Max, zu der Rudolf Schock herangezogen wurde. Er bringt die Partie durchaus mit Anstand "über die Rampe", aber ich kann mich nicht recht für ihn erwärmen. Wie immer stemmt er die hohen Töne in nervenpeinigender Weise, und die Phrasenenden werden von ihm quasi jeweils mit einer "Vollbremsung der Stimme" beschlossen. Was bei anderen Sängern hin und wieder vorkommt, wurde bei Schock im Lauf der Jahre fast zur Manie und wirkt mehr als unschön. Schade, daß Peter Anders (er starb bereits 1954) nicht mehr zur Verfügung stand und Fritz Wunderlich nicht gefragt wurde. Ich weiß, daß Rudolf Schock gerade für seinen Max viele gute Kritiken erhalten hat, und möglicherweise spielt bei mir auch eine gewisse Voreingenommenheit eine Rolle, aber ich möchte den unbefangenen Hörer auffordern, sich im Vergleich einmal die große Arie des Max aus dem 1. Akt mit Richard Tauber, Helge Roswaenge oder Peter Anders anzuhören und sich dann ein Urteil zu bilden.
Nun aber zurück zur Keilberth-Aufnahme: Karl Christian Kohn hat die Rolle des Kaspar übernommen, und man muß ihm bescheinigen, daß es einen besseren Rollenvertreter niemals gegeben hat. Er kann die Hinterhältigkeit und Gefährlichkeit dieses Burschen nicht nur stimmlich, sondern auch schauspielerisch so überzeugend darstellen, daß ihn darum mancher prominentere Kollege beneiden könnte. Der bewährte Hermann Prey ist ein guter Fürst Ottokar, und als Eremit bringt Gottlob Frick mit seiner tiefen, sonoren Baßstimme ein glänzendes Porträt auf die Bühne. Die kleinen Rollen sind alle gut besetzt. Hermann Lüddecke hat den Chor der Deutschen Oper Berlin sorgfältig einstudiert, er singt und klingt hervorragend, und die Berliner Philharmoniker spielen unter Joseph Keilberth spitzenmäßig. Es ist höchst bedauerlich, daß dieser große Dirigent so früh von uns gegangen ist. Er starb an einer Herzattacke am 20. Juli 1968, während einer Aufführung von Wagners "Tristan und Isolde" in München, gerade 60 Jahre alt. Ein schwerer, unersetzlicher Verlust nicht nur für das deutsche Musikleben. Da Keilberths diskographische Hinterlassenschaft (bei Telefunken) fast ganz vom Tonträgermarkt verschwunden ist, freuen wir uns, daß die EMI diesen wunderbaren "Freischütz" in ihrem Angebot belassen hat.
Fritz Ganss, Produzent bei der deutschen EMI-Tochter Electrola, war für die künstlerische und technische Realisation der Aufnahme verantwortlich. Sie entstand 1958 in der Berliner Grunewaldkirche, in guter Stereo-Qualität. Es handelt sich hier allerdings nicht um eine originale Neuauflage der EMI, sondern um eine Ausgabe auf einem Billiglabel. Das bringt klanglich leichte Einbußen mit sich, und außerdem fehlt jede Textinformation. Dem interessierten Musikfreund sei also zu den diversen EMI-Ausgaben geraten, die z.T. ebenfalls recht günstig zu erwerben sind.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Einstieg für Kinder in die Klassik, 8. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Holzwurm der Oper - Freischütz (Audio CD)
ein sehr guter Einstieg für Kinder in die klassische Musik, auch als Erwachsener gut anzuhören, gut geeignet als Geschenk für Kinder
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0 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen No.11 fehlt, 14. August 2004
Rezension bezieht sich auf: Freischütz (Audio CD)
Das Intermezzo und ein Dialog fehlen merkwuerdig!Jochum vergisst sie?
Vielleicht.
Alles in allem,die Einspielung ist nicht so schlecht wie Penguin
bewertet hat.Kurt Boehm ist der beste Kaspar.Theo Adam ist in meinen Augen zweitrangig.Die uebrigen Hauptspieler sind nicht schlimm.Jochums Enthusiasm ist glaenzend aufgetauscht.
Diese Aufnahme ist hoerenswert.
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3.0 von 5 Sternen kindgerechte Opernerklärung!, 1. Dezember 2008
Von 
Ulrike Ergenzinger "ue84" (Waiblingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Holzwurm der Oper - Freischütz (Audio CD)
Der Holzwurm( Ilja Richter) lebt in einem Opernhaus und erzählt gemeinsam mti seiner guten Freundin von berühmten Opern. Diesmal erklärt er den Kindern, was in der Oper "Der Freischütz" passiert.
Der Jägerbursche Max wird seit einiger Zeit vom Pech verfolgt und trifft überhaupt nicht mehr. Nun ist es aber üblich, dass er einen Probeschuss erfolgreich ablegen muss, bevor er seine Verlobte, die Tochter des Jägers heiraten darf.
Diese missliche Situation nutzt Kasper aus, der einen Pakt mit dem Teufel Samiel geschlossen hat. Er ist verpflichtet Samiel jedes Jahr ein neues Opfer zu besorgen, sonst muss er sterben.
Mit Hilfe von "magischen Kugeln", soll der Probeschuss gelingen.
Dabei ahnt Max nicht, dass Kasper und Samiel seine Verlobte als neues Opfer ausgespäht haben.
Ausgewählte Musikstücke aus der Oper untermalen die Erzählung.
Dank der Hilfe eines Eremiten wird seine Verlobte Agathe jedoch gerettet und man lässt Max gegenüber Gnade walten, ihm wird ein Probejahr auferlegt, wenn er es besteht darf er sie heiraten.
Vor einigen Jahren stieß ich zufällig auf die Kassetten dieser Reihe. Nach dem ersten Reinhören, war ich sehr erfreut wie kindgerecht sie diese Erklärungen gestaltet haben.
Die Oper muss nicht langeweilig sein, wenn man Kinder richtig an sie heranführt kann sie für sie sehr spannend sein.
Hört einfach mal rein und macht euch selbst ein Bild!
Viel Vergnügen beim Anhören! ;-)
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0 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen CD, 7. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Der Freischütz (Audio CD)
Das<gilt auch fuer diese CD d i e s g il t a u c h f uer diese CD
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