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5.0 von 5 Sternen Ohne Ausfälle
"Sacrifice" (1995) war ein Killer, "Overnight Sensation" (1996) mochte ich nicht besonders, aber mit "Snake Bite Love" (1998) ging's eindeutig wieder aufwärts. "Snake Bite Love" enthält sowohl witzige Stücke mit lockerem Rock'n'Roll-Feeling als auch Überraschendes wie die Songstruktur von "Assassin" mit verkapptem Drumsolo statt des gewohnten...
Veröffentlicht am 2. Juni 2007 von UnbrokenMetal

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein interessantes, vielschichtiges Werk
"Snake Bite Love" ist ein Besonderes, experimentelles und vielschichtiges Album von Motörhead weil es viele Stile in sich vereint. Man bekommt typische Motörhead-Stücke vorgesetzt, aber darüber hinaus wird es auch mal RocknRollig oder aber etwas vertrackt, dann gibt es wieder balldeske Stellen zu finden, ohne aber das sich wirklich eine Ballade auf dem...
Veröffentlicht am 3. Mai 2012 von Rhinoman


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ohne Ausfälle, 2. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Snake Bite Love (Audio CD)
"Sacrifice" (1995) war ein Killer, "Overnight Sensation" (1996) mochte ich nicht besonders, aber mit "Snake Bite Love" (1998) ging's eindeutig wieder aufwärts. "Snake Bite Love" enthält sowohl witzige Stücke mit lockerem Rock'n'Roll-Feeling als auch Überraschendes wie die Songstruktur von "Assassin" mit verkapptem Drumsolo statt des gewohnten Gitarrensolos und den Hammondorgel-Einsatz bei "Take the Blame". "Dead And Gone" zitiert die Melodie aus "The Sky Is Burning" von Sam Gopal, wo Lemmy anno 1968 die Sechssaitige (sic!) bediente. Sein Humor bleibt unübertroffen ("Nobody knows the trouble I've seen... but it can be arranged"). Eine CD ohne Ausfälle!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein interessantes, vielschichtiges Werk, 3. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Snake Bite Love (Audio CD)
"Snake Bite Love" ist ein Besonderes, experimentelles und vielschichtiges Album von Motörhead weil es viele Stile in sich vereint. Man bekommt typische Motörhead-Stücke vorgesetzt, aber darüber hinaus wird es auch mal RocknRollig oder aber etwas vertrackt, dann gibt es wieder balldeske Stellen zu finden, ohne aber das sich wirklich eine Ballade auf dem Album befindet, dann wird wieder mit verschiedenen Rythmen experimentiert.

Zu den Songs im Einzelnen:
1:"Love for Sale" ist ein schöner eingängiger Rocker im Midtempo gehalten, der sicherlich gleich zu Beginn den Höhepunkt des Albums markiert -- ein echt klasse Ohrwurm-Refrain und ein tolles Grundriff lassen diesen Song zu einem Hit-Monster mutieren 5/5
2:Mit dem eher vertrakt metallischen, schleppenden und sehr hüftsteifen "Dogs of War" kann ich leider gar nichts anfangen, er hat irgendwie ein dezent modernes Riff und den Rythmus kann man auch nicht richtig greifen, und der Refrain einfach mies - dieser schlechteste Song des Albums nimmt natürlich zu Beginn gleich wieder an Fahrt heraus und macht den positiven Eindruck gleich wieder zunichte 1/5
3:Mit dem RocknRolligen, etwas unscheinbaren Titelsong geht es dann zum ersten mal etwas etwas flotter zugange, netter Refrain - aber leider nur Durchschnitt 3/5
4:"Assasin" lebt von seiner düsteren bedrohlichen Atmosphäre und von seinem komischen afrikanisch beeinlusstem Rythmus, bei dem man Mickey Dee ein echtes Kompliment machen muss, denn das ist wirklich schwierig zu spielen und bedarf einiges an Können, auch weil der Mittelteil ebenfalls von von Percussion beherrscht wird. Ian Kilmister steigert sich im Refrain auch immer mehr in einen Rausch, der sehr beängstigend auf den Hörer wirkt. Insgesamt zwar ein sehr monotoner, seltsamer Song, aber trotzdem, oder vielleicht gerade deshalb, recht interessant 3/5
5:"Take the Blame" ist dann ein typischer schneller und kurzer Motörhead-Rocknroller 3/5
6:"Dead and Gone" beginnt balladesk und steigert sich dann in einen richtig guten Mid-Tempo-Song mit hübschem Refrain, bevor er im Vers wieder ins balladeske zurückfällt. Der Song lebt vom Wechsel weich-brachial -- Sehr gut gelungen 4/5
7:Bei "Night Side" geht es dann wieder flotter zu Werke mit einem netten Refrain 3/5
8:"Dont lie to me" ist dann ein richtiger Solo-RocknRoll-Song von Band-Boss Ian Kilmister, wie man Ihn schon von den vorherigen Alben in ähnlicher Form kennt - trotzdem gut gelungen und angenehm zu hören 4/5
9:"Joy of Labour" kommt dann recht gemähchlich schleppend daher, der Refrain ist etwas nachdenklicher und melancholischer ausgefallen -- recht gut gelungen 4/5
10:"Desperate for you" ist dann ein schneller Gute-Laune-Song der durchaus mit seiner Melodie begeistern kann uns zu einem der Höhepunkte dieses Albums zählt 4/5
11:"Better of Dead" ist dann noch einmal ein brachialer schneller Durchschnitts-Motörhead-Song ohne guten Refrain 2/5

Ein insgesamt nettes Motörhead-Album das zu keiner Zeit langweilt oder nervt, allerdings kann man einem nur netten Album auch keine 5 Sterne zukommen lassen, es ist vieles gehobener Durchschnitt was hier geboten wird, es sind zwar einige verschiedene Stil-Richtungen vorhanden die hier geboten werden, aber ausser dem Opener ragt nichts so richtig nach oben heraus, trotzdem ein insgesamt sehr interessantes Motörhead-Werk, weil eben gerade eben nicht zu 100% typisch Motörhead.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sie sind eben Motörhead, 6. Dezember 2006
Von 
Child in time - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Snake Bite Love (Audio CD)
Die "Snake Bite Love" von 1998 macht da weiter, wo die "Overnight Sensation" aufgehört hat. Motörhead von ihrer besten Seite. Vielleicht ist die "Snake bite love" wieder etwas härter, als der Vorgänger.

Klasse Songs sind:`Love for sale`, `Snake bite love`, `Take the blame` und `Better of dead`. `Assasin` könnte vom Sound und vom Härtegrad her auch auf der "Sacrifice" sein.

Es ist schon fast beängstigend, dass Motörhead immer wieder, egal ob zu Dritt oder zu Viert, ein tolles Album nach dem Nächsten veröffentlichen. Bei dieser Gruppe weiß man eben, was man an ihr hat.

Ach ja, 5 Sterne natürlich.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein paar Supersongs, aber viel Füllmaterial, 20. April 2011
Von 
Alexander Gärtner (www.freak-alex-band.com) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Snake Bite Love (Audio CD)
Let's Boogie... der Opener "Love for Sale" kommt erfrischend locker rockend daher, nachdem das Vorgängeralbum "Overnight Sensation" ein paar ultrabrutale Knüppeltracks enthielt. Danach... tja, kommen zwei mittelmäßige Songs, muss man leider klar sagen, sorry. Und dann kommt der Wachrüttler ASSASSIN - um Himmels willen, was für ein fieser Rhythmus, was für ein ungezügeltes Drumgewitter. Heavier als "Sacrifice". Wenn du dich auf den Song einlassen kannst, bricht er dir den Nacken. "Take the Blame" - nicht unbedingt herausragend kreatives Songwriting, aber mit Speeeeeed - und einem unerwarteten Orgelsolo mittendrin. Live hat Lemmy den Song mit den Worten angesagt: "Don't dance to this one, you'll f**k yourself up". Danach kommt die dringend notwendige Verschnaufpause "Dead and gone", extrem gelungen und auf einem Gitarrenriff von Sam Gopal aufgebaut, wo Lemmy früher mal spielte. Im CD- Rest stecken mit "Don't lie to me" und "Joy of Labour" noch zwei gelungene rock'n'rollige Stücke, alles andere find ich leider eher forgettable.

Was bleibt? Drei Kracher Note Eins, drei Stücke Note Zwei, fünf Füller... und die Feststellung, dass die CD mit extremer Dynamikkompression gemastert wurde - Stichwort "Loudness War". Hätte nicht so extrem brickwallmäßig sein müssen, ist aber jetzt kein Grund, nicht zu kaufen. Also vier Punkte.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolute Spitzenklasse, 26. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: Snake Bite Love (Audio CD)
Motörhead, diese enorm dreckige und harte Rock'n'Roll Band hat schon unzählige Alben mit Kultstatus hinterlassen und jetzt, mit SNAKE BITE LOVE landen sie ihren nächsten Geniestreich.
Der bretterharte Sound der aus Lemmy's Bass dröhnt haut WIRKLICH um. Doch auch die normalen Gitarren und Schlagzeug Riffs lassen absolut NICHTS zu wünschen übrig. Und genau diese genialität bekommt man in 11 grandiosen Songs zu hören.

Fazit: Ein Album von Motörhead das man gehört haben MUSS.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Düster, dreckig, schnell und laut..., 27. Oktober 2005
Von 
Marc Dönnebrink "doenne2" (Ahaus, Westfalen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Snake Bite Love (Audio CD)
...so kann man Motörhead beschreiben - ganz besonders allerdings trifft es auf dieses Album zu. Motörheads "Snake bite love" bietet alles, was Motörhead ausmacht und zwar in hervorragender Qualität - spielerisch, kompositorisch und von der Soundqualität her. Schade, daß Motörhead kaum Songs dieses Albums live spielen! Diese Scheibe verbreitet eine sehr düstere Atmosphäre - Motörheads "Sacirfice" nicht unähnlich. Die herausragendsten Songs sind das AC/DC - mäßige "Love for sale", der Titeltrack "Snake bite love", das rasend schnelle "Take the blame" und die Ballade "Dead and gone". Letzterer Song findet kaum Vergleichbares im gesamten Genre: eine Hardrockballade, die erschreckend böse klingt! Ähnliches findet man allenfalls bei Black Sabbath. Der Text ist übrigens auch dementsprechend... Einfach genial. Das trifft auf das komplette Album zu. Besonders zu erwähnen ist auch der Song "Assassin" - wohl eine der komplexesten und härtesten Songs von Motörhead. Wahnsinns-Schlagzeugarbeit von Mikkey Dee - einem der besten Drummer auf dem Planeten Erde! Noch Fragen? Kaufen!
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4.0 von 5 Sternen ...und die Schlange gab den Apfel an..., 23. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Snake Bite Love (Audio CD)
'Snake Bite Love' ist ein wenig beliebtes Album aus der eher unpopulären Phase Motörheads Ende der 90er, als Heavy Metal am Boden lag (ja, ich weiß, Motörhead sind NICHT HM, und Metal wird NIEMALS am Boden liegen), und Lemmy sich ohne Bart in der Öffentlichkeit zeigte.

Obwohl 'Love for Sale' ordentlich losrockt, dauert die Nummer mit fast 5 Minuten zu lange, ohne dass etwas aufregendes passiert. Nicht der beste Opener in der Motörhistory. 'Dogs of War' kommt eher auf den Punkt, und bei zweieinhalb Minuten gibts ein schräges Break - und trotzdem fehlt das letzte Quentchen zum Hit.
Reinen Rock n Roll tischt uns der Dreier beim Titeltrack auf, und sämtliche Tiere des Urwaldes werden auf den Hörer losgelassen. Das erste Highlight der Scheibe. Im Anschluss kommt Micky Dees Einfluss zum Vorschein - in Form eines vertrackten Rhythmus jenseits des 4/4 Taktes. Die Nummer baut eine recht bedrohliche Stimmung auf, ist ungewöhnlich, experimentell, gut. Die Überholspur wird in der gesamten Länge und Breite mit 'Take the Blame' belegt, textlich wird gegen Politiker (heuchlerische, korrupte Lügner und mediengeile Kriegstreiber) aufgefahren, und das ist guttenberg so. Im Anschluss an die Überholspur gibts eine Rast am Pannenstreifen ('Dead & Gone'), wo auch mal die Semiakustische erklingen darf.

'Night Side' ist ziemlich düster, ähnlich 'Assassin', aber mit geraderem Beat. Schnell, effizient, tödlich. Es folgt sowas von klassischer Rock n Roll ('Don't lie to me') - naja, ist halt RnR, also nix Neues, aber zugleich nix Schlechtes. Einen der besten Motörrefrains ever findet man bei 'Joy of Labor' (- der erreicht etwa 'Killed by Death' Sphären). Und in der Songmitte wirds funky. Alle Daumen hoch! 'Desperate for you' zeigt dann nochmal, wo der Vorschlaghammer hängt, bis uns 'Better off Dead' ein letztes Mal auf die Überholspur wechseln lässt (es gilt das Linksfahrgebot). Ein Geisterfahrer? Tausende!

'Snake Bite Love' ist zwar kein Klassiker, denn dafür fehlen einfach große Hits - Totalversagen wurde allerdings auch hier keines beobachtet. Dreieinhalb von Fünf Amazon-Punkten.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein echtes Highlight, 23. Februar 2002
Rezension bezieht sich auf: Snake Bite Love (Audio CD)
Schneller, härter, zynischer als sein Vorgänger 'Overnight Sensation', so könnte man dieses Album zusammenfassen. Zeigte jenes schon, daß sich druckvolle Musik und gute Texte auch nach 20 Dienstjahren nicht ausschließen müssen, so treiben Motörhead mit 'Snake Bite Love' die Meßlatte noch ein gutes Stück nach oben. Der Opener 'Love for Sale' schließt nahtlos an das Vorgängeralbum an, dann rocken Lemmy & Co erst so richtig los. Selbst eine Ballade wie 'Dead And Gone' fügt sich nahtlos neben düster-stampfenden Titeln wie 'Dogs Of War' oder 'Assassin' und schnellen Krachern 'Take The Blame' oder dem Titeltrack in den Albumsound ein. Klarer Fall: Motörheads bisher bestes Studioalbum ist ein echter Kandidat für den Klassikerstatus.
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kann, muss aber nicht!, 18. September 2003
Von 
Dirk Oest (Dortmund Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Snake Bite Love (Audio CD)
Naja, Lemmy und seine Mannen haben eine weitere Platte abgeliefert. Nix Wildes, aber auch nicht ganz schlecht.
Ist bei mir ein selten genutztes Exemplar und eigentlich nur noch der Vollständigkeit halber da, aber wer ein echter Jünger ist...
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Snake Bite Love
Snake Bite Love von Motörhead (Audio CD - 1998)
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