Kundenrezensionen


115 Rezensionen
5 Sterne:
 (77)
4 Sterne:
 (19)
3 Sterne:
 (10)
2 Sterne:
 (5)
1 Sterne:
 (4)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


96 von 103 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einer der Peaks unter den Floyd-Alben
1994 brachten Pink Floyd mit „The Division Bell“ ihr letztes Studio-Album heraus und leider sieht es nicht so aus, als ob sich dies noch einmal ändern würde. Vielfach kritisiert, fußen die Vorbehalte gegenüber diesem Album meiner Meinung nach eigentlich nicht auf dessen musikalischer Qualität, sondern auf der Tatsache, dass es von...
Veröffentlicht am 3. November 2005 von Rael Floyd

versus
15 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Was ist typisch Pink Floyd???
Ich habe sämtliche Alben von Pink Floyd. Und diese Gruppe hat es geschafft, meinen Musikgeschmack nachträglich zu prägen. Mein erstes Album war "A Momentary Lapse Of Reason". Von da an habe ich mich langsam Richtung Vergangenheit bewegt. Während dieses Album durch seinen Rock-Pop Charakter leicht ins Ohr ging, hatte ich bei den anderen...
Am 8. Januar 2003 veröffentlicht


‹ Zurück | 1 212 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

96 von 103 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einer der Peaks unter den Floyd-Alben, 3. November 2005
Rezension bezieht sich auf: The Division Bell (Audio CD)
1994 brachten Pink Floyd mit „The Division Bell“ ihr letztes Studio-Album heraus und leider sieht es nicht so aus, als ob sich dies noch einmal ändern würde. Vielfach kritisiert, fußen die Vorbehalte gegenüber diesem Album meiner Meinung nach eigentlich nicht auf dessen musikalischer Qualität, sondern auf der Tatsache, dass es von vielen durch die leidig-nervende „Waters-ist-nicht-mehr-dabei“-Brille gesehen wird und daher von vornherein nicht vorurteilsfrei bewertet wird. „The Division Bell“ zeigt jedoch keine besonderen Schwächen. Im Gegenteil verleihen die Synthesizer, Gilmours prägnante Gitarre und seine charakteristische Stimme den Stücken eine warme, entspannende und stellenweise melancholische Atmosphäre. Natürlich waren Alben wie Dark Side Of The Moon (mein persönlicher Floyd-Favorit) oder Wish You Were Here und Animals progressiver. Und natürlich ist dieses Album auf den Massengeschmack zugeschnitten, Mainstream eben. Aber, liebe Kritiker, verdammt guter Mainstream! Selbst Take It Back, welches als Erkennungsmelodie eines VW-Werbespots missbraucht wurde, reiht sich nahtlos ein in ein starkes Album. Einzelne Favoriten zu nennen fällt mir persönlich schwer, da dies wiederum die anderen Stücke als mittelmäßig stigmatisieren würde. Jedes Stück ist wunderbar. Wright sorgt für berückende, berauschende Klangteppiche, Gilmour glänzt an der Gitarre, vor allem während seiner Soli und über allem schwebt dessen warme Stimme, derer wir, einer meiner Vorrezensenten erwähnte es bereits, auf vergangenen Alben viel zu selten lauschen durften. Der Höhepunkt ist aber das Lap-Steel-Solo am Ende von High Hopes, das mit zum besten zählt, was Gilmour je für Pink Floyd geschrieben hat. Es wäre auch Quatsch gewesen, krampfhaft progressiv zu sein oder sich gar wieder zu den psychedelischen Wurzeln des ersten Albums zurückzubegeben und, um einen vielgenannten Kritikpunkt an diesem Album aufzugreifen, sich damit wirklich in die Gefahr zu begeben, sich selbst zu kopieren,. Und auch wenn die thematische und textliche Schärfe früherer Tage mit Waters verlorenging, die wunderbaren psychedelischen Charakteristika von früher fehlen, so meine ich dennoch, dass The Division Bell sicher nicht das beste, aber auf jeden Fall das schönste Werk der Floyd darstellt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


40 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Pink Floyd in den reifen Jahren, 15. April 2003
Rezension bezieht sich auf: The Division Bell (Audio CD)
Beim erstmaligen Durchhören musste ich zunächst einmal beruhigt feststellen: Wie alle Floyd-Alben ist selbiges mit keinem seiner Vorgänger direkt zu vergleichen, abgesehen davon, dass es wie „A momentary lapse of reason" kein unmittelbar erkennbares Konzept hat (bei ausführlichsten Hören und interpretieren wird man den Schwerpunkt „Kommunikation" erkennen können). Stilistisch gesehen ist das Album vielleicht das ruhigste, dass die Floyds je veröffentlicht haben, eher konventionell mit wenig Experimenten aber nach wie vor auf einem sehr hohen Niveau. Viele Songs wirken wie Seitenhiebe auf ältere Stücke. Keyboarder Richard Wright hat erstmal seit langen wieder an einigen Songs mitgeschrieben, wie beispielsweise beim ersten Titel „Cluster One", einem verträumten, an „Shine On..." erinnernden Instrumental. In „What Do You Want From Me" wird im musikalischen Stil von „Have A Cigar" über das Ikonendasein eines Rockstars und die Erwartungshaltung der Fans philosophiert, in „Poles Apart" noch einmal auf die Trennung von den beiden Bandmitgliedern Barret und Waters eingegangen. Marooned baut als zweites Instrumental auf einem recht simpel gestrickten Spiel zwischen Keyboard und Gitarre auf, erzeugt aber wunderbar maritime Urlaubsstimmung. Der Track „A Great Day For Freedom" wirkt wie eine seltsame, mainstreamige Mischung aus Rückblick auf dem Mauerfall (vielleicht auch den Fall der von Waters aufgebauten Mauer) und dezentem Lovesong, ich persönlich kann damit eher wenig anfangen. „Wearing The Inside Out" handelt von Rick Wrights Problemen in den 80ern, wobei er von Soulsängerinnen und Dick Perry am Saxophon treffend unterstützt wird. Aus der VW-Werbung bekannt ist „Take It Back"; leichte aber angenehme Kost, bei der David Gilmours Stimme vollen Einsatz zeigt. „Coming Back To Life" kommt sogar leicht rockig daher und ist einer meiner Höhepunkte des Albums, thematisch geht es hier um Befreiung von Unterdrückung (von Waters?). Erfrischend experimentell kommt „Keep Talking" daher, David Gilmour duelliert sich gesanglich mit Soulsängerinnen und der Stimme von Steven Hawking und entlockt seiner Gitarre „affige" Töne, während Wrigth ein mitreißenden Keyboardsolo abliefert. „Lost for Words" kommt ganz ohne E-Gitarren aus (gaaanz leicht an die Art von „Wish You Were Here" erinnernd) und ist eine eher gemütliche Ballade. Und nun der Hammer: „High Hopes" ist meiner Meinung nach einer der besten Floyd-Songs überhaupt, eine faszinierend wehmütige Melodie mit textlichen und musikalischem Rückblick auf die eigene Vergangenheit (man beachte am Anfang die Glocken aus „Fat Old Sun" und die Fliege aus „Grandchester Meadow"), und spätestens beim abschließenden langen Gitarrensolo stehen einem die Tränen in den Augen.
Wehmütig auch mein Resümee: Trotz aller Unkenrufe ein hervorragenden Album, an den Kompositionen gibt es nichts auszusetzen, die Texte sind passabel (wenn auch nicht ganz auf Waters-Niveau) , die Gitarren-Solis sind einmalig, aber man hat irgendwie das Gefühl zu hören, dass die Band älter wird und vor allen Dingen, dass „The Division Bell" als Abschiedsalbum gedacht war. Anzuraten ist der Kauf allen Fans, die die Alben und Songs im Stil von „Wish you were here" mochten und auch bereit sind, sich floydbezogen auf etwas Neues einzulassen. Fans von „The Wall" und „Final Cut" werden mit dem Album eher unzufrieden sein. Neueinsteigern bezüglich Floyd möchte ich raten, sich zunächst mit den klassischen Alben (wie „Dark Side") zu befassen und sich dann später auch der „ Division Bell" zu widmen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


36 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 20 Jahre..., 19. April 2014
Rezension bezieht sich auf: The Division Bell (Audio CD)
...ist es jetzt her, dass ich dieses Album zum ersten Male gehört habe. Ich war 19 und hatte nur Slayer und Motörhead im Kopf und im CD-Player.
Mein Firmpate lud mich mal wieder übers Wochenende zu sich nach Stuttgart ein, ein Bio-Prof und Pink Floyd- Fanatiker, mit dem ich bis dahin als einzigen musikalischen Schnittpunkt Bruce Springsteen hatte, und er hörte sich meinen Bericht über ein neues Album von Iron Maiden an, und dann legte er The Division Bell in den CD Player und meinte: "Hör's Dir einfach mal an!".
Ich kannte bis dahin von Pink Floyd genau einen Song: Another Brick in the wall pt.2. Und ich lehnte mich in grausiger Erwartung zurück und dachte, es möge nicht gar so grausam werden und schnell vorbeigehen.
Und dann begann diese CD.
Die erste Minute hört man ja nichts, aber irgendwann setzt die Musik dann doch ein und ich war vom ersten Moment an verzaubert. Ich kann gar nicht beschreiben, wie sehr die Gitarre von Gilmour in mich drang, es immer noch tut, bei jedem Song, ob elektrisch oder akkustisch, es war wie eine Offenbarung für mich! Diese wunderschönen Melodien, das Gitarrensolo bei Take it back, die Erotik von Talk to me, die Erlösung bei Coming back to life, das kinderchorartige "Disch, aaadisch!" bei Take it back, die Saxofone, all die Instrumente, so präzise, so unglaublich genial eingesetzt und zu Melodien gezaubert, und dann das Schlussstück High Hopes, bei dem ich fast weinen könnte...
Dieses Album ist vielleicht das beste Album, das ich insgesamt besitze. Es ist Musik in einer Genialität, wie ich sie bei keiner anderen Band kennengelernt habe.
Seither habe ich mir noch andere PF CDs gekauft, aber - mag es an der Erfahrung des ersten Kontaktes mit dem spez. Album oder einfach nur an der Eingängigkeit der Musik liegen - mein Favourit ist und bleibt The Division Bell.
Motörhead und Slayer laufen übrigens nach wie vor in meiner Anlage. :0)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Musikalischer Höhepunkt?, 6. März 2014
Rezension bezieht sich auf: The Divison Bell (remastered) (Audio CD)
"The Division Bell" war schon das zweite Studioalbum der "Post-Waters-Phase", und wurde in der Besetzung David Gilmour (Gitarre, Keyboard, Gesang, Bass), Nick Mason (Schlagzeug und Percussion), Richard Wright (Keyboard und Gesang), Jon Carin (Keyboard), Guy Pratt (Bass), Garry Wallis (Percussion), Tom Renwick (Gitarre), Dick Parry (Tenorsaxophon), Bob Ezrin (Keyboard und Percussion), Sam Brown (Backgroundgesang) und Michael Kamen (Orchester Arrangements) eingespielt. Einen Gastauftrifft absolvierte Stephen Hawking.
Im Gegensatz zu vielen Rezensenten hier, bin ich nach wie vor der Meinung, dass sich Pink Floyd in ihren Grundmanifesten treugeblieben sind, die Zeit schritt nur voran, und so auch die Gruppe. In Sachen Professionalität und Sound hatte sich aber - zum Glück - nichts verändert; im Gegenteil. Alles klingt im Gegensatz zu den ersten, unausgewogeneren Studioalben - klangtechnisch gesehen - viel transparenter, fast schon audiophil, obwohl das immer noch weit entfernt von Wohklang ist. Das Schlagzeug klingt teilweise nach Drumcomputer, ja, aber das gehört zum Sound und tut den tollen Songs keinen Abbruch.

Die elf Songs umfassende LP beginnt mit dem sehr verträumten, vielleicht schönsten Pink Floyd Song überhaupt. Die tiefgründige Stimmung wird von der Tatsache unterstrichen, dass man es hier mit einem besonderen Sahnestück der PF-Instrumental-Theke zu tun hat. Klavier und - nachfolgend - Schlagzeug-Hi-Hats wechseln sich mit einem hörspielartigen Geräusch ab. Zu Beginn bedrohlich, dann aber ruhig, gelassen und wunderschön. Übergeleitet wird dann in "What do you want from me", einem tollen Song mit cleanen Gitarren und einem starken Gilmour am Gesang. Weiter geht es mit "Poles Apart", dass die ruhige Grundstimmung weiter vorantreibt und den Charakter des Albums unterstreicht. Toller Song, bei dem die Stimmung gut nachvollziehbar ist, wie auch beim folgenden "Marooned". Dieser Song hätte zur "Darkside of the Moon" irgendwie besser gepasst, dennoch wurde hier alles ausgeschöpft und rausgeholt, was man nur rausholen konnte. Es folgt "A Great Day for Freedom" mit einem entspannten Gitarren-Lead (Riff), und einer betont aussagekräftigen Rhytmik, ehe sich "Wearing the Inside Out", ein weiterer guter Prog-Song anschließt. Nach den ersten sechs hochkarätigen Krachern eine kleine Verschnaufpause, da mich dieser Track schon immer in seinem professionellen Sound beeindruckt hat, aber irgendwie wirkt hier alles zu "glattgebügelt". Dennoch ein guter bis sehr guter Song des Werkes. "Take it Back" schließt sich - fast achtminütig - an, es verbleibt aber - wie auch bei dem folgenden "Keep Talking" - ein bitterer Nachgeschmack, obwohl auch dieser Song grundsätzlich nicht schlecht ist, abr es fehlt etwas. "Coming Back to Life" dann (nicht chronologisch gesehen) und auch das überlange, wenn auch für Pink Floyd-Verhältnisse eher durschnittlich lange "High Hopes". Viel zu diesem Song zu schreiben wäre, wie Eulen nach Athen zu tragen. Die akustische Nähe ist hier aber vorhanden, und es gibt richtig guten Prog-Rock auf die Ohren, ehe das Album nach fast sechsundsechzig Minuten endet, und der geneigte Hörer "eigentlich" nur zu dem Schluss kommen kann, dass Pink Floyd von ihrer ursprünglichen Kreativität und Power nichts eingebüßt haben, und dass das Songwriting noch richtig gut funktionierte. Eine zweite "The Dark Side of the Moon" hatte man hier zwar nicht geschaffen, aber wer hatte das erwartet, immerhin hatte man schon mehrere Werke abseits des einfätligen Mainstreams und Radiogebrauchs abgeliefert, und mit "The Divison Bell" ein weiteres, richtig starkes Prog-Album vorgelegt.

Somit dann trotz drei kleinerer, nicht relevanter, trotzdem durchschnittlicher, nicht schlechter, Songs auf jeden Fall 5 Sterne. Die neuaufgelegte Version dieses Klassikers kommt nun in einem dünnen, aber dennoch stabilen Digi-Pack daher, und bei dieser Musik kann man da ohnehin nichts falsch machen, selbst dann, wenn die elf Tracks nur Durschnittsware wären, was sie aber beileibe nicht sind. Auf jeden Fall eines DER Alben von Pink Floyd und leider das bis dato Letzte der Gruppe um David Gilmour. Hier hatten er und seine Männer aus englischen Landen einen weiteren Klassiker geschaffen. Der Sound ist zudem doch sehr gut remastered worden, obwohl er bereits auf der Erstfassung schon gut festgehalten wurde.

Fazit: Musikalischer Höhepunkt? Darüber kann man nur spekulieren. In jedem Fall ist das hier vorliegenden Album ein klarer 5 Sterner. 5 Sterne!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bewertung VINYL, 28. Juni 2014
Von 
F. Peters "Snowbo" (Heilbronn) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wie vermutlich viele andere leidenschaftliche PF Schallplatten-Sammler habe ich sehnsüchtig auf diese VÖ gewartet!

Zumal die bisherigen TDB Vinyl-Ausgaben nur in gekürzter Fassung zu bekommen sind und teils katastrophal gepresst wurden. Des Weiteren sind die Preise für gebrauchte Scheiben meist unverhältnismäßig hoch.

Heute nun kam die 20th Anniversary per Post.

Die Aufmachung ist sehr gut. Das Cover in sehr gutem Zustand, hervorragender Druck. Die Innenhüllen sind ebenfalls sehr wertig, trotzdem würde ich mir wünschen, dass vor Allem hochwertige Vinyls statt in Papier-/ lieber in antistatischen Innenhüllen geliefert werden.

Die Vinyls selber sind in der versprochenen 180g Qualität und zum Glück völlig kratzerfrei und Rückstände aus dem Presswerk sind auf den ersten Blick nicht zu erkennen (eigentlich Selbstverständlichkeiten, die aber heutzutage leider nicht immer der Fall sind). Allerdings sind beide Scheiben leider nicht ganz plan und der Tonarm fährt leicht Achterbahn - schade! Bei der Scheibe mit der C und D Seite ist außerdem das Zentrierloch nicht sauber gestanzt, man benötigt sogar etwas Kraft, um die Platte auf den Teller zu bekommen.. Bei dem Preis darf das alles eigentlich nicht sein!

Mit leichtem Herzklopfen und großer Vorfreude dann die erste Hörprobe (auf einer durchweg hochwertigen Kette). Ich mache es kurz: ich hatte viel mehr erwartet und bin enttäuscht. Es ist schwer zu beschreiben, ich versuche daher die Einzelheiten zu erörtern.

- es fehlt etwas die Klarheit, Reinheit und feine Differenziertheit, die vor Allem PF so berühmt gemacht hat
- die für Vinyl bekannte und gegenüber einer CD zumeist größere "Klang-Wärme" und vielschichtige Dynamik fehlt nahezu
- manche lautere Passagen (z.B. bei Keep Talking) sind teils richtig "schrill"
- manchmal klingt es, wie durch einen Vorhang, leicht dumpf und manchmal sogar übersteuert(zu viel Loudness beim Remaster?)

Ich hatte noch die Idee, dass meine Nadel vielleicht in die Nähe Ihres Endalters gekommen sein könnte .. fast wäre ich dann sogar froh gewesen, denn dieses Problem wäre einfach lösbar gewesen. Doch ein Test mit 2 meiner audiophilen Lieblingsscheiben bestätigte den nach wie vor einwandfreien Zustand der Nadel.

Weil es mir keine Ruhe ließ, habe ich meine 1994er Version der CD zum direkten Vergleich aufgelegt und die klingt ("leider") besser, sauberer, klarer, differenziert - insgesamt mehr Dynamik und feiner abgestimmt.

Fast alle meine Vinyls habe ich auch als CD Version (gehabt) und fast ausnahmslos höre ich erheblich lieber die Schallplatten-Version. TDB 2014 wird das (vorerst) nicht schaffen :(

Fazit: vielleicht hatte ich auch nur Pech und habe eine "Montags-Scheibe" erhalten. Insofern wäre ich sehr dankbar, wenn Ihr die Kommentarfunktion benutzt, um meine Eindrücke entweder zu bestätigen oder um mir ggf. zu schreiben, ob sich ein Umtausch lohnen würde (Amazon ist da ja recht unkompliziert).

Nachtrag vom 29.06.2014:

Das Ganze hat mir keine Ruhe gelassen, da nahezu alle meine Scheiben von PF in sehr guter Qualität sind. Habe die Scheiben gestern Abend noch mit der Knosti und frischer Reinigungsflüssigkeit intensiv gereinigt. Offenbar waren doch nicht sichtbare Rückstände vom Presswerk in den Rillen. Nun klingt es, wie es soll :) ... Während ich das hier schreibe, läuft gerade High Hopes - Klasse und bin im Glück!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Respekt, ich ziehe meinen Hut!!!, 28. Juni 2013
Von 
Bernd Floyd "Kinkdyolf" (Westfalen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: The Division Bell (Audio CD)
Eines vorweg. Ich bin 55 Jahre alt und seit meinem 14. Lebensjahr Fan dieser einzigartigen und außergewöhnlichen Band. Deshalb gibt es für mich bezüglich im offiziell herausgegebenen Gesamtwerk von Pink Floyd keine richtig schlechten Alben. Einige gefallen mir besser, andere weniger gut. Aber allesamt sind sie absolut hörenswert. Die Alben sind geprägt von der Zeit in der sie erschienen sind. So hört man auf "A Momentary Lapse Of Reason" zum Beispiel sehr deutlich den musikalischen Zeitgeist der achtziger Jahre heraus und deshalb gefällt mir dieses Album eben nicht so gut. Mit "Division Bell" machten die waterlosen Floydmitglieder aber wieder einen Schritt nach vorne bzw. ließen alte Qualitäten wieder aufblitzen. Dies wird auch in den vielen positiven Rezensionen über "Division Bell". Besonders gefällt mir die Kritik von "S., Kay "Plagegeist". Deshalb werde ich hier nicht auf die einzelnen Songs des Albums explizit eingehen. Aber ein paar Songs, die meinem Erachten nach herausragen, möchte ich doch erwähnen. Hier ist zunächst "Poles Apart". Wenn jemand sagt, dass sei Poplala, dann ist dies ein der Beweis für das Gegenteil. Hier sind psychodelische Klänge im mittleren Teil zu hören und David Gilmour steuert seine Gitarre mit seinen langgezogenen Tönen zum Ende wunderbar bei. "Marooned" ist ein äußerst gelungenes Instrumentalstück, wie man es von den frühen Floyds kennt und schätzt. Zum Ende der CD sind die beiden absoluten Perlen des Albums zu hören. "Lost For Words" wurde in all den Jahren, seit ich diese CD genieße, zu einem meiner Lieblingsleder von Pink Floyd und hat für mich fast den musikalischen Stellenwert wie der Song "Wish You Were Here". Der wunderbare Übergang mit einem summenden Insekt und der Glocke bereitet in den Übergang zu "High Hopes". In all den Jahren, die seit dem Erscheinen der CD vergangen sind, hat dieser Song immer mehr an Bedeutung gewonnen. Dies wird ja auch deutlich, wenn man sich David Gilmours Livekonzerte zu Gemüte führt.
Es wurde schon mehrmals angesprochen, dass "The Division Bell" das letzte Album von Pink Floyd sein wird. Pink Floyd wäre durch den Tod von Richard Wright zudem auch leider nicht mehr in der Lage komplett eine CD einzuspielen. Auch wird die musikalische Bedeutung von Richard Wright für Pink Floyd oftmals nicht ausreichend gewürdigt. Und betrachtet man "The Division Bell" nun als das letzte Album von Pink Floyd, so muss man doch anerkennen, dass es ein würdiges Werk wurde. Respekt, ich ziehe meinen Hut und gebe satte fünf Sterne für dieses wundervolle Album.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Blu-Ray 5.1 Mix, 5. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Da bisher noch niemand etwas zu der Blu-Ray in der Box geschrieben hat, werde ich dies mal tun.
Für mich kam diese Box in Frage, da sie eine Blu-Ray enthält, welche das Album in unkomprimierten Tonformaten bereithält. Nämlich in 2.0 LPCM und in 5.1 DTS HD Master und 5.1 LPCM. Gerade die Mehrkanaltonabmischung kann sehr überzeugen. Der Raum wird sehr gut ausgefüllt. Alles klingt sehr klar und die einzelnen Instrumente sind gut ortbar und auf die unterschiedlichen Lautsprecher verteilt. Das ganze klingt sehr ausgewogen. Manchmal bekommt man zwar den Eindruck, als ob die Rears etwas lauter daherkommen. Kann aber auch sein, das dies so gewollt ist.
Der Track "Marooned" liegt auf der Blu-Ray auch als Musikvideo, in den gleichen Tonformaten, vor. Das Video ist von 2014 und zeigt Bildmaterial von der NASA und Tschernobyl. Interessant dabei die Bildsequenzen, von privaten Videos, wie es in Tschernobyl war und wie es nun jetzt dort aussieht.
So wie jetzt, hatte ich das Album noch nie gehört. Es ist einfach phantastisch es so genießen zu können.

Wer auch Musik in 5.1 Abmischungen mag, sollte sich überlegen, hier zuzugreifen.

In der Box befindet sich noch ein Code. Mit dem kann man sich das Album in 24 Bit und 320 kbit herunterladen.

Nun bleibt nur noch die Hoffnung, das The Wall auch noch in einem 5.1 Mix erscheinen wird. Dieses Album hätte es auf jeden Fall verdient!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Betrifft die Einzel CD, 11. Juli 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: The Division Bell (Audio CD)
Am 31.3.1994 lief im ehemaligen SDR3 (gab 2-3 wirklich gute Sendungen) , heute SWR3 (eindeutig schlechter) gerade das Radio. Auch damals schon eine Seltenheit bei mir... Der Moderator kündigte die Kritik zum gerade erschienen Album von Pink Floyd an.
Ich erinnere mich noch (sinngemäß):
- warme Gitarre von Gilmour
- deutlicher Einfluss von Wright
- hörbar als Band entstanden im Gegensatz zur AMLOR
und "die Songs sind Klasse"

Ja, Pink Floyd sind etwas poppiger geworden, ja und? Sind schließlich auch schon gestandene Herren gewesen
Ja, es gibt keine langen Songs mehr, ja und? Der letzte (über 10 Minuten) war Dogs von Animals. 1977. 17 Jahre her...
Und ja, wieder ohne Waters. Der letzte Kontakt war 1982/3 zur Zeit der Final Cut. Danach nur noch per Anwalt. Erst 2005 kam man sich wieder näher. Und schätzungsweise 2008 bei der Beerdigung von Wright.

Fairerweise muss man sagen, es ist ein Floydalbum. Nicht wie Final Cut ein Albumvon Waters mit Beteiligung von Gilmour und Mason.
Nicht wie AMLOR ein Gilmour Album mit Beteiligung von Mason und (! additional fürs Foto) mit Wright (der war am Anfang der Tour 87 wie bei der Wall Tour nur bezahlter Musiker, wie die anderen auch!)

Ein tolles Album, allen Unkenrufen zum trotz. Trotz U2 ähnlichem Sound bei 1,2 Songs...

(Im Oktober 2014 kommt das "neue" Album heraus. Basierend auf Aufnahmen der Bell Sessions)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Also ich finde es das beste Album..., 1. Juni 2004
Rezension bezieht sich auf: The Division Bell (Audio CD)
...von PinkFloyd!!! Darüberhinaus ist "Division Bell" sogar in
Windeseile in den Kreis meiner 10 liebsten Alben aufgestiegen.
Natürlich will ich auch versuchen zu erklären, warum das so ist:
Alle Kritiker, die behaupten, PinkFloyd würden sich hier
nur selbst kopieren, keine neuen Ideen mehr haben, der Sound
wäre nicht mehr so kreativ...
Ganz nachvollziehen kann ich diese Kritikpunkte nicht.
Denn "selbst kopiert" wird hier meiner Meinung nach nix. Es wird
eben Musik gemacht; und das von (fast) den gleichen Personen wie
früher bereits.
Natürlich ist dann auch der Sound ähnlich! Will man denn auch
wirklich PinkFloyd, die sich nicht mehr nach PinkFloyd anhören?
Einige Kritiken widersprechen sich sogar! Für die Einen ist es
zu rockig mit zuviel E-Gitarre, für die Anderen wiederum zu brav.
Dieses Album scheint also eher subjektive Meinungen hervorzurufen!
Vielleicht muss man deshalb jünger und "PinkFloyd-unbelastet"
sein, um diese Platte lieben zu können und den restlichen
PinkFloyd-Alben vorzuziehen?
Weniger Erinnerungen mit den früheren PinkFloyd-Scheiben
verbinden, um so objektiver vergleichen zu können?!
Ich weiss es nicht!
Was ich aber weiss ist, dass selten ein PinkFloyd-Album mit
derartiger Transparenz, Leichtigkeit und zeitloser Schönheit
aufgenommen wurde!
Geniale Klangteppiche, knackige Riffs und die PinkFloyd-typischen
Klang- und Soundeffekte...
Einzigartige Kompositionen gepaart mit den (im Vergleich zu
den früheren Alben) stets präsenten Vocals.
Wirklich schade, dass man diese wundervolle Stimme auf früheren
Platten nur sporadisch hören durfte!
Die Behauptung, die meisten Songs wären mittlerweile sogar für
schnöde Single-Auskopplungen hernehmbar stimmen sicherlich!
Doch muss das denn wirklich ein Nachteil sein?
Ich für meinen Teil finde Division Bell, das Beste PinkFloyd-
Album! Noch vor Dark Side of the Moon oder Wish you were here.
Weniger wuchtig wie "wish you were here", weniger psychedelisch
wie die frühen PinkFloyd-Alben, weniger "abgefahren" wie "dark
side of the Moon"! Sondern einfach nur schön eben!
Perfekt, um einfach mal abzuschalten und gut drauf zu sein!
Aber wie heisst es immer so schön?
Was des Einen Freud, ist des Andern Leid!
Bei mir überwiegt klar die Freude über dieses Album!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


24 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Leider wohl die letzte von Floyd, aber dafür ein Hammer!, 18. Juli 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Division Bell (Audio CD)
Tja, wie es scheint, ist „Division Bell" das letzte Pink Floyd-Album. Die Jungs (oder besser: die Senioren) lassen seit 1996 so gut wie keine Lebenszeichen mehr von sich hören. Das ist für mich als Floyd-Fan sehr bedauerlich, allerdings haben uns die alten Herren Mit „Division Bell" noch mal einen echten Knaller hinterlassen. Denn was das Gerede soll, dass Pink Floyd seit Waters Weggang nichts brauchbares mehr fabriziert haben, entzieht sich meines Verstandes. Für mich war Waters sowieso nicht das Mastermind, obwohl ich hier Meisterwerke wie „The Wall", welches fast vollständig auf sein Konto geht, nicht runteputzen will.

Besonders erfreulich an diesem Album ist, dass Richard Wright wieder als Komponist tätig ist. Bei „A Momentary Lapse Of Reason" war er ja schließlich nur als Gastmusiker aufgeführt. Nun zur Musik:

Das Album hat einen sehr warmen Sound, der eine sehr angenehme Atmosphäre erzeugt.
„Cluster One" entführt den Hörer gleich in eine Traumwelt. Der Track baut sich typisch-floydig langsam mit schwebenden Keyboards und einem Piano/E-Gitarren-Wechselspiel auf. Das Schlagzeug setzt ein und die Gitarre wird immer schöner. Ein floydiges Instrumentalstück. „What Do You Want From Me" soll dann ein angeblich Aufguss von "Have A Cigar" sein. Klar, der Anfang klingt sehr ähnlich, aber später ist der Song doch recht eigenständig mit tollen Backgroundvocals einer wiedeum genialen Gitarre. „Poles Apart" beginnt ruhig mit Akkustikgitarre, in der Mitte erzeugt ein kurzer Orchesterpart kurzweilig eine etwas düstere Atmosphäre, bis das Stück etwas an Tempo zunimmt und mit einem tollen Gilmour-Solo endet. Jetzt kommt „Marooned", wieder ein traumhaftes Instrumentalstück. Ich stelle mir dabei immer vor, wie ich mit dem Auto durch eine Gebirgelandschaft fahre. Und dazu diese Musik. Das Stück ist wieder mit Klavier und einer erneut wunderschönen, Gilmourschen E-Gitarre instrumentiert. „A Great Day For Freedom" beginnt als Klavierballade und endet mit einem traumhaften Gitarrensolo(auf welchen Song trifft das eigentlich nicht zu?). „Wearing The Inside Out" (von Richard Wright gesungen!) beginnt mit einem schönen Saxophon(endlich wieder von Dick Parry gespielt) und hat wieder ein tolles Gitarrensolo, aber auch schönes (und leider viel zu kurzes) Keyboardsolo zu bieten. Leider nerven die Backgroundvocals hier ein wenig, was dem Song aber nicht unbedingt schadet. „Take It Back" ist dann ein etwas fröhlicherer, flotterer Titel, ebenfalls schön anzuhören. Danach „Coming Back To Life", es beginnt als Ballade, wieder mit einer genialen E-Gitarre(Gilmour ist einfach ein Gitarrengott!) und es entfaltet sich ein Midtempo-Song. „Keep Talking" beginnt mit einer Radioansage(oder so was ähnlichem), hat etwas leicht psychedelisches und besonders das Keyboard-Solo (und natürlich auch das Gitarren-Solo) ist wieder hervorragend. Mit „Lost For Words"(tolle Akkustikgitarre und starker Bass) folgt der eingängigste Titel, der durchaus radiotauglich wäre, was nicht heißen soll, dass das Stück schlecht wäre, denn das genaue Gegenteil ist der Fall. Zum Schluss der längste Song. „High Hopes" beginnt mit seinen unverkennbaren Glockenschlägen und Klavier-Akkorden, ehe Gilmour mit Gesang und Akkustik-Gitarre einsetzt. Es folgt ein Intrumentalpart, der immer an Intensität gewinnt, bevor wieder die Klavierakkorde vom Anfang des Songs zu hören sind. Danach setzt Gilmour wieder mit seinem Gesang ein und gibt zum Schluss ein über 2 Minuten langes Steel-Gitarrensolo zum Besten. Das Stück klingt dann wieder langsam mit Glockenschlägen aus.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 212 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

The Division Bell
The Division Bell von Pink Floyd (Audio CD - 1994)
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen