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am 5. Januar 2007
"Glenn Gould IST Bach" "...spielt nicht Klavier, sondern betet"
Goulds Bachspiel, auch wenn man nicht ganz den Zitaten der Fangemeinschaft widerstandslos Recht geben mag, ist immer hörenswert.
Gould war womöglich das grösste, ganz sicher aber eigentümlichste Genie unter den Pianisten des zwanzigsten Jahrhunderts.
Analytisch, brillant, rasant, mit stupender Technik bringt er Bach zu Gehör und wenn er die klassischen und romantischen Komponisten zum Teil ungewohnt, zum Teil befremdlich gespielt haben mag und Einwände seiner musikalischen Partner(Menuhin und Bernstein wären zwei bekannte Beispiele)berechtigt und nachvollziehbar waren, bei Bach, den er wie keinen anderen Komponisten verehrte und in seinem Spiel huldigte, bleibt er bestechend.
Sein Klavierspiel hat etwas sehr Cantabiles, es singt bei Bach(nicht das vernehmbare Summen, für das Gould auch berühmt-berüchtigt wurde ist gemeint)und ist durchaus auch schön, nur eben nicht romantisch verklärt oder ausschliesslich schön, sondern in der kühnen Brillanz und analytischen Kompromisslosigkeit seines pianistischen Genies schön.
Gould hasste öffentliche Aufführungen, mochte kein Publikum und schon entsprechend früh verweigerte er sich dem Konzertbetrieb. Die Studioaufnahmen boten ihm die für ihn notwendigen Arbeitsbedingungen.
Diese Eigenart, neben einigen anderen, und die Tatsache seines ungeheuren Klavierspiels lassen ihn manchmal ein wenig wie eine Art Savant erscheinen. Zumal wenn man späte Fernsehproduktionen mit ihm in tiefer Haltung auf seinem eigentümlichen Stuhl sieht.

Es scheint dann bisweilen, als lebte er fast völlig in der Wiedergabe von Bachs Musik oder sein Bachspiel sei seine Form von Ausdruck einer eigenen Lebenswirklichkeit.
So wie ein genialer Mathematiker, möglicherweise autistisch wirkt und nicht empfänglich ist für andere Dinge seiner Umwelt, in einen Rausch der Gleichungen und Zahlen verfällt, scheint es Gould mit der Kontrapunktik, den Noten und Symmetrien der Bach'schen Kompositionen zu gehen. Gewissermassen gefangen im Kosmos Bach- Gould, das ist analytischer, kongenialer und fulminanter Bach.
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am 27. Juli 2005
Dem Vorwurf der Unterkühlung der Musik kann ich mich nicht anschließen. Gould spielt technisch sehr sehr sauber und schafft es auch hier, die verschiedenen Stimmen glasklar voneinander abzuheben. Er spielt sehr unsentimental, verkennt aber nicht das Wesen der Bachschen Musik. Ich habe auch die Aufnahme von Murray Perahia, würde die Gouldsche aber zu jedem Zeitpunkt vorziehen. Bei Bach ist Gould einfach Referenz. Dies ist eine wunderbare Interpretation wunderbarer Musik.
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TOP 1000 REZENSENTam 14. November 2011
Die Werke für Tasteninstrument von Johann Sebastian Bach sind selten zur "Gemüths-Ergetzung" geschrieben worden. Zumindest nicht ausdrücklich, indes der Thomaskantor ihnen einen akademischen Wert beimaß. Dasselbe gilt für seine sechs sogenannten "englischen Suiten" BWV 806-811.
Diese wundervollen Kleinodien sind von uneinheitlichem Zuschnitt: Nach einer kunstvoll gearbeiteten Prélude folgt ein loser Reigen verschiedener Tanzsätze. In der Tat kann festgestellt werden, dass Bach offensichtlich nicht weiter daran gelegen war, hier Tiefen auszuloten vergleichbar mit denen vieler seiner anderen Klavierwerke, namentlich der "französischen Suiten".
Eine Ausnahme stellt dabei die sechste Suite d-moll dar, deren Sarabande zutiefst bewegt.

Die vorliegende Gesamteinspielung durch den Bach-Exegeten Glenn Gould entstand zwischen 1971 und 1976 und erfreut sich erstaunlich guter Tonqualität.
Goulds Bach-Interpretationen waren immer heftig umstritten. Tatsächlich wählt der Kanadier auch hier einige streitbare Tempi. Doch was entscheidet, ist der Gesamteindruck, und der ist nicht nur stimmig, sondern sogar überwältigend. Gould holt das Maximum aus den teilweise unspektakulären Tanzsätzen heraus, er wird Musik. Es ist erstaunlich, wie differenziert er nuanciert und koloriert. Er setzt zuhauf Akzente, welche Spannung bis zur letzten Note garantieren. Dabei bleibt sein Vortrag durchweg transparent und gewährleistet ein Recital der Extraklasse!
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am 14. Februar 2003
Ich kenne keine bessere ausfuerung auf dem Klavier von Johann Sebastian Bach as Glenn Gould und das gilt fuer alle seine Bach aufnahmen!
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