Kundenrezensionen


16 Rezensionen
5 Sterne:
 (13)
4 Sterne:
 (1)
3 Sterne:
 (1)
2 Sterne:
 (1)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meilenstein
Ein Album, wie es eine Band nur einmal in ihrer Karriere erschaffen kann. Perfekte Mischung aus meditativer Melancholie und kontrollierter Agressivität, zumal Johan Edlund seine Stimme auf dieser CD in einer sonst nie erreichten und den Charakter der einzelnen Stücke unterstreichenden Variabilität einsetzt.
Das ganze Album kann fast als ein einziges,...
Veröffentlicht am 30. Juni 2002 von Sascha Göhlich

versus
6 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nur eine kleine Warnung...
...an alle jüngeren Hörer, wie ich es einer bin. Ich war nämlich schwer enttäuscht, als ich mir "Wildhoney" kaufte und darauf nur depressiv vor sich hin dümpelnde Liedchen fand. Ok, die Musik ist nicht von Grund auf schlecht, aber so schrecklich langweilig! Was ist denn diese Scheibe im Gegensatz zu solchen rockigen Krachern wie "Brighter then the...
Veröffentlicht am 19. September 2002 von Frenni


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meilenstein, 30. Juni 2002
Rezension bezieht sich auf: Wildhoney (Audio CD)
Ein Album, wie es eine Band nur einmal in ihrer Karriere erschaffen kann. Perfekte Mischung aus meditativer Melancholie und kontrollierter Agressivität, zumal Johan Edlund seine Stimme auf dieser CD in einer sonst nie erreichten und den Charakter der einzelnen Stücke unterstreichenden Variabilität einsetzt.
Das ganze Album kann fast als ein einziges, durchgängiges Stück angesehen werde, bei dem jederzeit alles stimmt und die Spannungsbögen auch von Instrumental zu mit Gesang ausgestatteten Stücken nie zu lang oder zu kurz oder falsch in Szene gesetzt sind. Einzelne Songs herauszuheben würde dem Gesamtwerk Unrecht tun und außer Acht lassen, dass es - je nach eigener Situation - immer wieder andere Stücke gibt, deren Tiefe einem plötzlich bewusst wird. Meine derzeitgen Favoriten sind allerdings "Whatever That Hurts" (auch live immer wieder ein Hammer!), "Gaia" und "Do You Dream Of Me?"
Einziger Kritikpunkt ist die Länge von gerade mal 42 Minuten; ansonsten: Pflichtkauf für jeden Freund guter, tiefer und berührender Musik.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klimax in Tiamats Entwicklung, 19. November 2002
Von 
Rezension bezieht sich auf: Wildhoney (Audio CD)
"Wildhoney" ist nicht nur Album des Jahres 1994 (laut RockHard & MetalHammer, unisono!), sondern auch Tiamats bestes Album. Es ist im Grund ein einziger Song, eine Symphonie in mehreren Teilen. Von Krachern wie "The Ar", mitreißend und kraftvoll, bis zu "A Pocket Size Sun", das eher an einen Spaziergang am Strand erinnert, wird hier alles geboten: Killer-Riffs mit schwebenden Keyboards (The Ar), schwerelose Traumsequenzen (Nine Planets), leuchtend-warme Bilder (Gaia). Das Artwork von Kristian Wahlin (zu jedem Song) rundet das akustische Ereignis durch ein visuelles Erlebnis ab (was für geniale Bilder!). Diese Platte ist Johan Edlunds unerreichtes Meisterwerk, alles Spätere war in meinen Augen zwar noch gewohnte Tiamat-Qualität, aber nicht mehr ein solch prägender Meilenstein wie Wildhoney. Ein Pflichtkauf für Anhänger des anspruchsvollen Metal.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Klassiker!!!, 31. August 2004
Rezension bezieht sich auf: Wildhoney (Audio CD)
Der instrumentale Titelsong eröffnet dieses Meisterwerk mit „Naturgeräuschen" (zirpende Insekten, quakende Frösche etc.), die in mir ein gewisses Harmonie-Gefühl wecken. Nach wenigen Sekunden mischt sich eine unverzerrte Gitarre in das Spektakel, die eine Akkordzerlegung spielt. Die so entstandene entspannende Atmosphäre wird allerdings abrupt durch den zweiten Song „Whatever That Hurts" gestört, der sich nahtlos anschließt und sofort mit lauten, verzerrten Powerchords beginnt, welche das Akkord-Thema des Titelsongs aufgreifen und somit variieren.
„Whatever That Hurts" entwickelt sich allerdings rasch zu einer epischen Nummer. Sphärischer, düsterer Gesang in den Strophen, von cleanen Gitarren und Keyboardteppichen getragen - dieser Song explodiert nur im Refrain, wo die verzerrten Gitarren vom Anfang auf fies gebrüllte Vocals treffen. Nach einem Gitarrensolo und dem Schlussrefrain setzt bereits die Pianomelodie des dritten Songs „The Ar" sanft, aber bestimmt ein, welche „Whatever That Hurts" bis zum Ende begleitet.
„The Ar" beginnt nun sogleich mit dem Refrain - eine verzerrte Gitarre, welche hier das Piano vom Melodie-Spiel ablöst und das Thema rockig fortführt. Auch ein Chor setzt ein und begleitet die Gitarre bei der Melodieführung. In den Strophen dominiert wieder einmal der düstere Gesang, der sich im Mittelteil, unterstützt von Akustikgitarren-Akkorden und pulsierenden Keyboard-Sounds zu einem geheimnisvollen Flüstern/Sprechen wandelt. Eine Variation des Refrains beendet den Song, welcher wieder einmal nahtlos in das zweite Instrumental „25th Floor" übergeht, das ausschließlich aus bedrohlichen Keyboardklängen besteht.
Danach folgt der meines Erachtens beste Song dieses Albums: „Gaia". Beginnend mit einer schönen und warmen Keyboard-Melodie, welche sich auf einem simplen, aber trotzdem interessanten Schlagzeug-Bass-Rhythmus bewegt, wird das Stück in den Strophen einmal mehr von düsterem Gesang, untermalt von epischen Background-Chören, getragen, basierend auf demselben (stellenweise etwas variierten) Rhythmus. Im Refrain setzen verstärkt Keyboards ein, welche die bekannten Soundteppiche legen. Nach einer fast schon Pink Floyd-artigen Lead-Gitarren-Interlude folgen zweite Strophe und wieder der Refrain, die dann wiederum von einer Piano-Interlude abgelöst werden. Das Stück läuft nach einem weiteren Refrain mit einem sphärischem Gitarren-Solo aus, welches sich wunderschön auf den Keyboard-Sound legt. Perfekt!
„Visionaire" beginnt mit sauberen, zerlegten Gitarrenakkorden, in die plötzlich und abgehackt eine verzerrte Gitarre ihre Powerchords streut. Der Song fällt durch seine brutaleren Strophen-Vocals auf. Der Gesang im Refrain ist jedoch sehr gegensätzlich: Hier wird sehr leise gesprochen. Die anfänglichen Gitarrenakkorde ziehen sich durch das gesamte Stück, wie immer von Keyboards unterstützt. Der Song endet nach einem schönen Gitarren-Solo und nochmaligem Refrain.
Donner und strömender Regen leiten zu „Kaleidoscope" über, dem dritten Instrumentalstück, dessen Sound aus gezupfter, akustischer Gitarre besteht, die über dem Regen (welcher die ganze Zeit im Hintergrund zu hören ist) ihre schöne Weise spielt.
Daran schließt die liebliche Melodie der Ballade „Do You Dream Of Me" an, und lässt den Regen verschwinden. Johan Edlund singt sehr gefühlsbetont, begleitet von anften akustischen Gitarren und Keyboards. Der Mittelteil des Stückes offenbart einen veränderten (fast arabischen) Rhythmus und bringt ein schönes Akustikgitarren-Solo mit sich. Das Ende des Songs bestreitet eine getragene Lead-Gitarre, auf dem ursprünglichen Thema solierend.
„Planets", das letzte Instrumental, dass sich wieder direkt an „Do You Dream Of Me" anschließt, beginnt mit einer sphärischen Lead-Gitarre über Keyboardteppichen, die zweite Hälfte des Songs wird jedoch ausschließlich von epischen Keyboardklängen ausgefüllt.
Das Album endet mit „A Pocket Size Sun", das mit sanft angeschlagenen Gitarrenakkorden und gefühlvollem Gesang beginnt. Bass und Schlagzeug setzen in der zweiten Strophe ein und treiben das balladeske Stück mit einem fast schleppenden, getragenen Beat voran. Im weiteren Verlauf gibt es immer wieder Beat-Unterbrechungen und Variationen der Melodie, die fast wie kleine Soli anmuten. Der Song läuft mit Schlagzeug- und hektischen, sich der Begleitmusik fast unterordnenden, Gitarrenvariationen aus.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein zeitloser Meilenstein - und eine unbezwingbare Messlatte, 10. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Wildhoney (Audio CD)
Waren die Fortschritte, die Tiamat vorher von Platte zu Platte gemacht hatten, noch minimal, so muss man die Entwicklung von "Clouds" zu "Wildhoney" als Quantensprung bezeichnen. Der Death Metal der früheren Tage findet sich zwar in Gesang und Riffing nach wie vor wieder, aber eine Unzahl von anderen Elementen macht diese Platte zu einem richtungsweisenden Werk für einen ganzen Musikstil. Denn hier wurden die Rauheit und Emotionalität des Metals hervorragend mit melancholischen und melodischen Elementen, die dem Gothic-Bereich entspringen, verknüpft.
Was dabei herauskommt, ist ein vom ersten Durchlauf an fesselndes Album, das trotz der ständigen Abwechslung von ruhigen akustischen Gitarrenparts mit schweren Riffgewittern und wiederum verspielten Keyboardpassagen als geschlossenes Ganzes daherkommt. Dabei wird es aufgrund der klanglichen Vielfalt nie langweilig; jedes Stück ist eine kleine, unverwechselbare musikalische Perle ganz eigenen Charakters.
Geführt von Edlunds charismatischer und wandelbarer Stimme und begünstigt durch die allen Bestandteilen der Musik Rechnung tragende Produktion wird der Hörer auf eine abwechslungsreiche Reise voller schillernder Farben geschickt, die so faszinierend ist, dass auch Menschen, die sonst herzlich wenig mit Metal am Hut haben, sich dem Zauber der Klänge schwer entziehen können. Mit diesem Album haben Tiamat sich selbst ein Denkmal gesetzt und die Messlatte so hoch gelegt, dass sie sie wohl nie mehr werden überspringen können. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sphärisch düstere Melancholie..., 9. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Wildhoney (Audio CD)
die geradezu überwältigt! Selten hat mich ein Musikalbum so mitgerissen wie "Wildhoney" von Tiamat: ein atmosphärisch dichtes, intensives und eindringliches Gesamtkunswerk, das ansatzweise wie eine Mischung aus Pink Floyd und Nick Cave & The Bad Seeds klingt.

Der Sound ist melancholisch samtig-düster, die Songs episch angehaucht, untermalt von Akustikgitarren, Keyboardteppichen, stampfenden Drums und eher zurückhaltendem Gesang.

Die Songs dieses Werks, das wunderschöne Intro "Wildhoney", gefolgt vom melancholischen und doch kraftvollen "Wathever That Hurts", dann das atmosphärische "The Ar", die geniale Hymne "Gaia", die düsteren "Visionaire" und "Do you dream of me?" und die dazwischen eingebetteten Istrumentalstücke "Planets" oder "Kaleidoscope" wirken noch lange nach.

Selbst die Death Metal-Growl-Einlagen, die ich normalerweise überhaupt nicht mag, können nicht wirklich stören und passen hervorragend zur Melancholie der Songs.

"Wildhoney" ist schlichtweg Honig für die Ohren. Sehr empfehlenswert!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen PSYCHEDELIA, 8. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Wildhoney (Audio CD)
Tja, was kann man zu dieser Band noch sagen ?! Begonnen als 2 Mann Death-Metal-Kombo unter dem Namen Treblinka, verewigten die beiden Schweden Johan Edlund und Johnny Hagel mit Tiamat (benannt nach einem Drachen der babylonischen Mythologie) während der 90er solch düstere All Time Greatest - Alben wie "The Astral Sleep" oder "Live In Israel" (mit ihrem Hit "The Sleeping Beauty" - Grüße an José!!) auf Vinyl und CD, ehe man dazu überging, erstens mit Waldemar Sorychta (von Grip Inc.) als Produzent zusammenzuarbeiten, und sich zweitens mehr psychedelischen und experimentellen Einflüssen á la Pink Floyd zu öffnen. Das Album "Wildhoney" stellt auch in anderer Hinsicht eine Zäsur in der Bandgeschichte dar, sollten sich doch nach den Aufnahmen zu "Wildhoney" die Wege der beiden Gefährten Edlund und Hagel trennen; Hagel ging zu "Sundown", während Edlund (mit Hilfe von Sessionmusikern) seine psychedelische "Sichtweise" von Heavy Metal beim Nachfolgealbum "A Deeper Kind Of Slumber" weiter ausbaute und verfeinerte...... Der Reiz des Albums "Wildhoney" liegt offensichtlich in seiner Kompaktheit (knappe 40 Minuten dauert die Scheibe), wobei sich jeweils ein Instrumental und ein Song im herkömmlichen Sinne abwechseln: bei den instrumentalen Teilen reicht die Palette vom bloßen Intro ("Wildhoney"), psychedelischem Intermezzo ("25th Floor") bis zu Mike Oldfield-artigen Soundcollagen ("Planets"); sehr berührend in seiner Einfachheit ist hierbei der Instrumental "Kaleidoscope". Bei den restlichen Songs finden sich Death Metal ("Whatever That Hurts"), Psychedelisches ("The Ar" - wurde auch gemeinsam mit einem Pink Floyd-Cover als Single veröffentlicht) und sogar eine waschechte Ballade (wünderschön!! - "Do You Dream Of Me", das vor allem durch diese tollen Flamencogitarren beim Outro seinen Reiz bekommt). Für alle Freunde von Pink Floyd, die auch etwas für Heavy Metal übrig haben, ein absolutes Muß (die wahren Gothic - Jünger besitzen ohnehin alle davor erschienenen Alben von Tiamat, gelt??)......
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Natur plus Hardrock gleich gute Musik?!, 15. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Wildhoney (Audio CD)
Tiamat, eigentlich in die Heavy- Metal- Fraktion einzuordnen, legen hier ein Album vor, das auch Nicht- Heavy- Metal- Fans (wie ich) mögen können. Natürlich ist der Klang immer noch nicht sanft, sägen die Gitarren manchmal stark und ist der Gesang auch häufig eher Schreien als Singen, dennoch entfaltet das Album durchaus seinen ganz eigenen Reiz. Besonders Spielereien wie das Einbauen von Naturgeräuschen und das Entwerfen von Klangteppichen, die stringent aufgebaut und dann gelöst werden, machen den hohen künstlerischen Wert der Musik klar, die damit eben auch "Normalen" gefällt- ohne Heavy Metal dadurch abwerten zu wollen. Besonders gut gefällt mir persönlich die Stelle, in der zunächst Regen fällt, dann langsam Gitarre und Keyboard hinzutreten, das Ganze sich immer mehr steigert, bis schließlich die ganze Band involviert ist und am Ende auch der Sänger einsteigt. Das ist wunderbare Musik- insgesamt schon ziemlich empfehlenswert! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen wunderbar durchkomponiertes und vielschichtiges werk, 16. November 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Wildhoney (Audio CD)
4. Studioalbum von Tiamat, am 25.10.1994 veröffentlicht. Tiamat, bis vor kurzem mir noch gänzlich unbekannt, klar den name schon oft gehört, aber mehr auch nicht. Hatte mich auch nicht so interessiert. Als ich die platte jetzt vor kurzem so in der Bibliothek bei „heavy" rumstehen sah, dachte ich mir, das hörste dir jetzt einfach mal an, stehst zwar nicht so sehr auf heavy music, aber dann kannste dir wenigstens ein urteil bilden. Gesagt - getan. Heute bin ich gerade so beim abendbrot essen und hörte mir die platte also an. Erster eindruck nach den ersten takten: „hmmm, naturgeräusche?" Und dann auch schon das erste gitarren-riff: „hat schon irgendwie groove" Plötzlich denke ich, das lied geht wieder von vorne los und gucke: „oh schon die nr.2 der CD? War die nr.1 nur paar sekunden lang? - cool" nach einer ganzen weile dann auch gesang, wie erwartet zu der musik passend „tief und hart und böse". Das schicksal nimmt seinen lauf. Beim vierten lied (übrigens wieder ein instrumentalstück) könnte man schon fast angst kriegen, das klingt richtig böse, aber es hat den gewissen groove: „rammstein für leute mit musikgeschmackt" denke ich mir, obwohl der vergleich natürlich sehr hinkt, da rammstein einfach mal mist ist und das hier richtig klasse musik. das siebente stück ist wieder ein instrumental und wie bei den stücken zuvor ist es eine art intro zum nächsten song, die ganze platte hat im prinzip keine richtigen pausen, was das hören sehr angenehm macht (der vergleich hinkt natürlich wieder, aber ich denke da an die wunderschön durchgemixten kruder&dorfmeister-platten). Und irgendwie überkommt mich das gefühl, dass tiamat es lieben lange instrumentalpassagen zu spielen (man muss oft recht lange auf gesang warten, wenn überhaupt gesungen wird - 4 instrumentalstücke) und das macht auch eine gewisse klasse der platte aus, sie ist nicht durch gesang überladen, es ist winderschön nur den instrumenten zu lauschen und dann genau an der stelle, wo es kommen muss setzt auch die stimme wieder ein. Dann bei lied nummer acht die große überraschung: was für eine sanfte stimme und welch entspannte und immer noch hochklassige musik. Eine absolute musikalische wende zum anfang des albums und das hört jetzt auch gar nicht mehr auf bis zum schluss bleibt die musik fast poppig und am ende sogar noch mit frauengesang. Diese band weiß zu überraschen. Ich bin wirklich begeistert. Ein so abwechslungsreiches zum teil sogar gegensätzliches album das aber doch völlig harmoniert habe ich auf diese art und weise glaube ich noch nicht erlebt! Heavy und zugleich wunderschön sanft und beruhigend.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beste Platte in meiner Sammlung, 8. Januar 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Wildhoney (Audio CD)
Warnung: Das Hören von "Gaia" führt zu starken Suchterscheinungen!
Wer die melancholischen Pink Floyd's mag, Katatonia gut findet und auch DoomMetal-Elementen nicht abgeneigt ist, muß dieses Album haben.
Eine Tiamat-Sammlung ohne Wildhoney ist nur die Hälfte wert!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Phantastische Melange aus Metal und Pink Floyd, 4. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Wildhoney (Audio CD)
Mir ist nicht mehr erinnerlich, wie ich 1994 zu diesem Album gekommen bin, aber ich weiß noch genau, dass mich diese Scheibe damals umgehauen hat, und das tut sie heute noch. Tiamat haben diesen epochalen Hammerschlag just in einer Phase veröffentlicht, als ich Pink Floyd, bis heute meine Lieblingsband, entdeckte, und Death Metal hörte. Tiamat verweben auf 'Wildhoney' Elemente der Floyds und eben Death Metal: schwere, dunkle Metalphrasen mit schwebenden, sphärischen Sounds, mal neben- und mal sogar miteinander. Wen der Begriff Death Metal eher von einem Kauf abschrecken sollte, sei an dieser Stelle 'beruhigt': Edlund röhrt zwar manchmal ziemlich los, aber durchaus an passenden Stellen, und Geschwindigkeitsrekorde werden hier auch nicht gebrochen ;). Pink Floyd-Fans sollten, da kann ich mich Vorrezensenten nur anschließen, durchaus mal beide Ohren riskieren. Erste Anspieltipps sind 'Gaia', 'Do You Dream Of Me' und 'A Pocket Size Sun'.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst
ARRAY(0xa93831c8)

Dieses Produkt

Wildhoney
Wildhoney von Tiamat (Audio CD - 1994)
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen