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Kundenrezensionen

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am 9. Mai 2010
Dieses Album trägt eine Melancholie in sich, die mich beim Hören immer wieder, und das macht dieses Album für mich einzigartig, zu Tränen rührt.
Ich habe nie rausgekriegt, was es eigentlich ist...Cornells unglaublich zerissener Stimmklang, die Leidenschaft seines Gesangs, die mich weder zuvor und vor allem nie wieder danach so tief berührt hat oder diese seltsamen und trotzdem sehr zugänglichen Kompositionen, die (trotz rein analytisch äusserst anspruchsvoller Akkordfolgen und ungewöhnlicher Dramaturgie) einfach dahin zu fliessen scheinen, unverkopft, aus dem inneren heraus, voller klagender Bitterkeit.
Nicht falsch verstehen, es ist kein Album, welches nur aus pathosgeladenen Todesballaden besteht, es hat Kraft und es ist vielseitig, aber über all dem liegt ein Gefühl, ein roter Faden, ein Stimmung, die für mich gleichermassen tieftraurig und wunderschön ist. Das Album heisst Euphoria Morning, was für mich Hoffnung suggeriert, doch es war, ist und bleibt die Platte, die ich auflege, wenn ich mich der Melancholie einfach hingeben will, wenn ich gar keine Musik suche, die mich tröstet und mir Hoffnung schenkt, sondern welche, die meine Trauer versteht und mich ein paar Stunden darin begleitet.
Für diese Momente ist Euphoria Morning ein wahres Geschenk. und damit ja doch irgendwie wieder Trost...
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am 25. Februar 2009
Chris Cornell. Rockgott, Sänger der legendären "Soundgarden", Denkmal seiner selbst.
Gleichzeitig: Ein Getriebener. Opfer seines Mythos, leidet er, im Innersten angekränkelt, zutiefst an den Erwartungen aller Welt, die in ihn gesetzt werden. Cornell, das gehetzte Tier.

In die Enge getrieben, aufgefuttert von Pizza und Bier, der Befreiungsschlag: "Euphoria Morning" sollte die Veröffentlichung eigener Vorstellungen heißen. Befreiungsschlag: und wie.

Lediglich unterstützt von einer Handvoll Sachkundiger, stemmt Cornell hier ein Werk in lichte Höhen, das sich mit All-Time-Highs wie "Paranoid" von Black Sabbath durchaus messen kann:
Legt die Scheibe mit "Can't Change Me" und "Flutter Girl" noch eher konventionell-durchschnittlich los, folgt mit "Preaching The End Of The World" gleich eine Vorlage: ein zentnerschwerer Text, zurückhaltend instrumentiert, gesanglich intimst dargeboten; Cornell, zerbrechlich wie Porzellan. Die Welt am Abgrund; keine Hoffnung auf ein Happy End. "Follow My Way" ist in seiner psychotischen Verstiegenheit herrlich "schräg", während "When I'm Down" die unübertroffene Meisterschaft des Ausnahmekünstlers offenbart: Die Boxen vibrieren regelrecht, wenn Cornell singt: "so far awayyyy" - so muss Rockgesang sein! Keine Frage der Range, nein, vielmehr der Intensität. Magnetisch wie sonst keiner (allenfalls Robert Plant in Glanzzeiten), ohne Vergleich. Es folgen weitere Perlen, keinerlei Füller. Jeder Song ein Statement, das keinen Vergleich mit Großem zu scheuen braucht - besonders ragen "Wave Goodbye", "Disappearing One", "Pillow Of Your Of Your Bones" und "Steel Rain" hervor.

Einziger - wenngleich unbedeutender - Kritikpunkt: es finden sich so gut wie keine Gitarrensolos auf der Platte (wie insgesamt die Gitarrenparts eher "beiläufig" ausgefallen sind, Cornells Stimme dominiert eben alles).

Insgesamt daher ein starkes Solodebüt des aktuell konkurrenzlos besten Rocksängers. Ein Muss für den anspruchsvollen Rockfreund.
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am 11. Dezember 2009
Das Album ist auch nach zehn Jahren eher ein absoluter Geheimtipp als ein kommerzieller Erfolg. Und auch ich bin eher durch spätere Werke von Audioslave und Chris Cornell drauf gestoßen. Natürlich ging es mir zuerst nur um das erste Lied, das ich unbedingt haben wollte. Aber auch die anderen Songs können sich hören lassen. Wie Soundgarden klang, weiß ich nicht mehr, da ich von dieser Band nur noch "Black Hole Sun" in Erinnerung habe. "Euphoria Morning" hört sich aber noch nicht so rockig an wie die Werke von Audioslave. Und gerade mit dem 2009er-Album "Scream" von Chris Cornell hat es stilistisch überhaupt nichts zu tun.
Obwohl auch etwas rockigere Lieder wie "Pillow of Your Bones" dabei sind, hört man bei "Euphoria Morning" eher die Akustikgitarre, die auch ganz verspielt daherkommen kann. Großartige Solos findet man dagegen nicht, was aber auch nicht stört. Anders als der Titel des Albums vielleicht vermuten läßt, sprüht es jedoch nicht vor Euphorie, sondern verströmt eine eher melancholische Grundstimmung. '
Hervorzuheben ist das fünfte Lied "When Í'm down", das bluesig daherkommt und welches als einziges mit Klavierbegleitung gespielt wird. In "Wave Goodbye" trägt Chris Cornell den Abschied im Herzen, während er in "Moonchild" den Lauf des Mondes besingt. Insgesamt bringt der Sänger aber eher tiefgründige, künstlerische Texte als sich dem Mainstream-Pop anzupassen. Abgerundet wird das Ganze mit einer französischsprachigen Version von "Can`'t change me", die länger, melancholischer und langsamer gespielt wird als das kraftvollere englische Original.
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am 27. August 2000
Als ich so durch den CD-Laden "real groovy" in Wellington (New Zealand) schlurfte, entdeckte ich doch tatsächlich unter den gebrauchten CD's der Rock-Abteilung diese wirklich - ich mag dieses Wort an sich nicht so, aber es muss sein - SCHÖNE CD. Als Anhängerin von hauptsächlich Stilrichtungen wie Grunge, Metal (Gothic) & Klassik (jawohl !) bin ich richtig froh über diesen Kauf an einem meiner letzten Tage in diesem weit entfernten Land...... normalerweise enttäuscht von dem, was heutzutage alles unter dem Namen "Musik" durchgeht. Chris Cornell hat eine wirklich wunderbare Stimme, er vermag sowohl sanft unter Beachtung von piano & forte vibrato zu singen als sich auch die Seele aus dem Leib zu brüllen - was sich, im Gegensatz zu dem wie sich DAS bei mir anhören würde, absolut gelungen anhört. Wie schon bereits erwähnt in den anderen Rezensionen & Kritiken, ist diese Platte vom Stil her ein kleiner Umbruch wenn man an "Soundgarden"-Klänge gewöhnt war. Aber ich würde sagen, dieser Umbruch tut sehr gut. Er nutzt nun mehr das Talent seiner Stimme, und er nutzt das weite Terrain der Musik indem er ein verhältnismäßig grosses Angebot an verschiedenen instrumentalen Klängen bietet. Wenn ich im Kontrast dazu an die verkorkste Chartszene denke, wo das einzige Instrument das Keyboard bleibt, dreht sich mir der Magen um. Chris Cornell nutzt wie gesagt die Möglichkeiten der Musik, obwohl ebenfalls diese teilweise noch ausgeweitet werden könnten. (Klassische Instrumente müssen nicht lahm & Operetten-mäßig klingen wohlgemerkt !!). Wie auch immer, lange Rede, kurzer Sinn, mein Resumee bleibt bei: "Sauber, Junge ! Haste gut gemacht !"
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am 24. Juni 2013
Diese CD zu kaufen war eine der besten Entscheidungen überhaupt.
Es ist noch selten (wenn nicht sogar noch nie) passiert, dass ich eine CD bis zu 3 Mal am Tag einlegen MUSSTE.
Dazu muss aber gesagt werden, dass sie sicherlich nicht jedem gefallen wird, da dieses Werk meiner Meinung nach etwas ganz besonderes ist, das ich so noch nie gehört habe, jedoch nicht jeden Geschmack treffen kann.
Dies liegt vermutlich an den tatsächlich anspruchsvollen Akkordfolgen, die sehr außergewöhnlich sind, so dass die Melodie nie so verläuft, wie man es im nächsten Moment erwartet. Das führt dazu, dass es sehr schwer ist die Lieder mitzusingen, selbst wenn man sie schon 20 Mal angehört hat. Und dennoch spuken sie einem den ganzen Tag durch den Kopf.
Auch ist diese CD nichts zum nebenbei spielen. Auf mich hat sie die größte Wirkung, wenn ich die Lautstärke voll aufdrehe und ganz bewusst zuhöre. Erst dann trifft mich diese enorme Intensität von Chris Cornell genau ins Herz, so dass man sich der Gänsehaut kaum entziehen kann und sogar ab und an mit den Tränen zu kämpfen hat.

Wer allerdings nur auf der Suche nach den Standard-Ohrwürmern ist, wird hier nur an "Can't Change Me" seine Freude haben.

Meine persönlichen Haupt-Gänsehaut-Verursacher sind:
"Preaching the End of the World"
"Moonchild"
"Disappearing One"
"Pillow of your Bones"
"Steel Rain"

Mit "Can't Change Me" am Anfang und der wunderschönen französischen Version am Ende ist dieses Meisterwerk
perfekt abgerundet.
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am 11. Dezember 2001
Wie beschreibe ich die Entwicklung eines Künstlers in den Neunzigern der alle relevanten Ausrufezeichen selbst gesetzt hat ?
Die vokalistische Entwicklung des Ausnahmetalentes Chris Cornell nimmt mit Euphoria Morning seinen Höhepunkt...Unvergessen sind die Momente, in denen er jeden Höhrer fühlen lassen konnte, was er auszusagen hatte und wie uns seine Gesangslinien mitreissen konnten, Jesus Christ Pose, Outshined oder Beyound the Wheel sind noch heute unerreichte Meilensteine der Rockmusik. Der letzte Urknall der Soundgarden-Ära, Down on..., machte bereits deutlich, wie sehr er (man) sich noch weiter entwickeln kann, wie sehr seine Stimme reifen kann auch wenn er nicht mehr die Agressivität früherer Tage anstrebt... Dieses Soloalbum ist die perfekte Ankunft nach einer langen Reise (die Soundgarden-Ära), auf ein neues Level zuschwebend und von den NuMetal-Acts der neuesten Stunde nicht zu überbieten. Chris Cornell ist ein musikalisches Genie und Euphoria Morning das gelungene Manifest einer Legende, die nur an den Größen dieses Genres (Led Zeppelin IV) gemessen werden kann.
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am 11. April 2015
Ich kann die meisten Rezensionen hier nicht so richtig nachvollzehen. Die Songs sind ausnahmslos harmonisch mehr oder wenige sperrig. Zuweilen wirkt das recht konstruiert, als wolle man mit aller macht das Offensichtliche in der Dramaturgie vermeiden.
Cornell selbst schreit, wimmert, ächtzt, krächzt und jault sich unglaublich dynamisch durch jeden noch so schrägen Moment der bewusst unvorhersehbaren Dramaturgie dieses eher melancholischen Songwriter-Albums. Damit macht er genauso unbeabsichtigt wie unverhohlen klar, dass er der verdammt beste Rocksänger ist, den die vom Grunge dominierten 90er hervorgebracht haben. Ein gutes, aber nicht überragendes Album eines genauso undurchschaubaren wie getriebenen Charakters.
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am 2. Mai 2001
Chris Cornell ist eine Grungelegende schlechthin. Deshalb konnte man gespannt sein, was nach der Ära Soundgarden kommen würde. Und um ehrlich zu sein: Chris Cornell hat es geschafft, 13 wunderschöne und zeitlose Songs auf einer CD unterzubringen. Diese CD ist ein wahrer Höhrgenuss.
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am 12. November 1999
...es sind nicht die ersten Soloversuche von Chris Cornell...bedenkt man, daß er bereits auf dem Album Temple of the dog, mit anderen Seattlegrössen wie Eddie Vedder und dem verblieben grundgestein der Band MotherLoveBone, Songs ohne seine Band eingespielt hat und keine schlechten wie ich meine....seine beste Soloballade presolo veröffentlichte er auf dem Soundtrack SINGLES und ist in Punkto Harmonie und Vibes ungeschlagen. Mit seiner Platte Euphoria Morning geht er zurück zu seinen Wurzeln, bodenständiger Rock sehr Guitarrenlastig....gewohnt C.C. Qualität und für jeden ein Muß, der seine alten Stücke mag !!!
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am 3. August 2000
Ah, der Cornell, diese Stimme, diese Songs... um vertracktere Harmoniewechsel zu hören, muß man schon weit gehen. King Crimson vielleicht, aber da geht man in die falsche Richtung, den Cornell schreibt SONGS und nicht mathematische Musikgerüste. Es sind Songs von der Güteklasse Joni Mitchell, die eine emotionale Wucht hinter einem vordergründig raffinierten Gerüst verbergen. Endlich muß er nicht mehr so schreien, denn man erinnert sich an den Singles-Soundtrack, oder an seine ergreifende Solodarbietung von Black Hole Sun auf der letzten Tournee von (schluchz) Soundgarden. Cornell ist schlicht der beste Rocksänger derzeit, und wenn das alles auf sehr gute Songs und klug erdachte Arrangements trifft, dann ist das Resultat eine der besten Platten des letzten Jahres. Nicht genug loben kann man seine beiden Mitstreiter, die Songwriting und Production credits mit ihm teilen. Er hat sich auf die richtigen verlassen.
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