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I Got Dem Ol' Kozmic Blues Again Mama!
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36 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Juli 2002
Kozmic Blues ist unverständlicherweise das am wenigsten erfolgreichste Album vom weiblichen Rock-Prototyp, der unbestrittenen Queen: Janis Joplin! Besonders viele Alben konnte sie während ihrer leider viel zu kurzen und abrupt endenden Karriere ja nicht aufnehmen, aber „I Got Dem Ol' Kozmic Blues Again, Mama!" stellt eindeutig den Höhepunkt ihrer Soul- und Blues-Leidenschaft dar. Außerdem beinhaltet es einige ihrer besten Gesangsleistungen. Das Erscheinungsdatum im Jahre 1969 hätte ungünstiger nicht sein können, denn es fiel direkt in die Zeit der aufkeimenden Rassenunruhen in den USA. Janis stand mit ihrem neuen, schwärzeren Sound genau zwischen den Stühlen. Sie war die Weiße mit der schwarzen Musik, weshalb Kozmic Blues einerseits von vielen Weißen, gleichzeitig aber auch von vielen Schwarzen abgelehnt wurde. An der Qualität der Songs kann es jedenfalls nicht gelegen haben, dass das Album grundsätzlich hinter „Cheap Thrills" und „Pearl" angesiedelt wird.
Los gehts mit dem relaxten Beat von „Try", einer der bekannteren Joplin-Songs, der langsam und relativ leise anfängt und schließlich mit einem Schrei-Orkan endet. Ein sehr guter Opener, der die typische Janis-Power vermittelt und einen sofort mitreißt. Danach wird's mit „Maybe", einer ihrer wenigen Balladen, etwas ruhiger und so sehnsüchtig wie Janis darin „Please, Please, Pleeeease" heult, hat das bis heute niemand mehr hinbekommen.
„One Good Man" überrascht in den ersten Sekunden mit orgelmäßigen Klängen, entpuppt sich dann aber als guter Blues, der durch Janis' Stimme einzigartig wird. Übrigens ihr einzig wirklich traditioneller Blues-Song.
Darauf folgt das extrem groovende „As Good As You've Been To This World" mit einer Janis, die die Lyrics in überwältigender Geschwindigkeit förmlich ausspuckt. Eine Spezialität von ihr. „To Love Somebody" ist ein Bee Gees Cover, was das Original natürlich bei weitem übertrifft. Ebenfalls eine Spezialität von ihr. Wenn Janis was coverte, war ein Song definitiv gesungen und gehörte ab diesem Zeitpunkt ihr, und zwar NUR ihr!
Bevor es mit „Little Girl Blue" fast herzergreifend wird, erlebt das Album durch den stimmungsvollen „Kozmic Blues", der einzigen Singleauskopplung des Albums (41 Wochen in den Hot 100, höchste Platzierung # 9), seinen vorläufigen Höhepunkt. Den absoluten Höhepunkt stellt allerdings der letzte reguläre Song dar, das fast 7 Minuten lange „Work Me Lord". Janis singt so intensiv, so fesselnd, dass man praktisch hinhören MUSS und endgültig in ihren Bann gezogen wird. Der Song wurde zwar nicht von Janis selbst geschrieben, passt aber auf sie wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge und drückt in einer Textzeile Janis' ganzes persönliches Dilemma aus: „Every day I keep trying to move forward, but something is driving me back"...
Als Bonus bekommt man noch das eher langweilige „Dear Landlord" (Bob Dylan Cover) und zwei geniale Versionen von „Piece Of My Heart" und „Summertime" - beides Live-Mitschnitte vom berühmten Woodstock-Festival 69!
Unterm Strich bleibt ein Album, das auch nach über 30 Jahren noch außergewöhnlich gut klingt und auf jeden Fall immer mal wieder einen Hördurchgang wert ist. Eigentlich kein Wunder bei dieser Sängerin und dieser Stimme... sie war und ist einfach die Beste. Keine Frage.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. November 2008
Mann könnte es auch als überirdisch bezeichnen, was Frau Joplin mit einer doch relativ schwachen Band hier 1969 abliefert.
Eigentlich besteht das Album nur aus Highlights...
TRY A LITTLE BIT HARDER ist ein Überhammer, hätte eine Single werden müssen! Kommt live noch besser.
MAYBE eine schöne Bluesballade im typischen JJ Stil
TO LOVE SOMEBODY eines meiner Lieblingssongs, weil er zeigt, wie sehr Janis in der Lage war, einen Song zu ihrem eigenem zu gestalten.
KOZMIC BLUES ein wehmütiger, trauriger Song, der perfekt ins Konzept passt.
LITTLE GIRL BLUE ist eine für mich der besten gesanglichen Interpretationen, die sie jemals ablieferte!
WORK ME LORD kann man kaum beschreiben - zwischen Blues, Rock, Gospel und Janis ist dies eine perfekte Symbiose; live noch besser, aber man kann es nach dem hören dieser Version kaum glauben.
Boni sind DEAR LANDLORD, SUMMERTIME, PIECES OF MY HEART die letzten beiden vom Woodstock Festifal, der ein Meilenstein für mich darstellt. Im Gegensatz zu vielen Kritiken, die diesen Auftritt immer wieder verrissen und behaupteten, Janis wäre Betrunken und zugedröhnt nicht mehr in der Lage gewesen, zu singen, höre man sich diese Songs an. Wirklich genau das Gegenteil ist der Fall.
Den kompletten Auftritt gibt's (leider in schlechterer Qualität) auch auf Cd zu kaufen.
Dieses Album GOT DEM OL KOZMIC BLUES AGAIN MAMA ist uneingeschränkt zu empfehlen, aber es macht süchtig nach mehr von Janis Joplin!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. August 2008
Eigentlich wird dieses Album gerne als "erstes Solo Album von Janis Joplin" angeführt, doch ergab sich mehr im Nachhinein dann doch die Bezeichnung "KOZMIC BLUES BAND", denn immerhin hatte Janis mit ihr ihren Auftritt vor der größten Menge überhaupt ( Woodstock, August 1969); weiterhin spielte sie mit ihr das einzige Mal außerhalb von Amerika, nämlich im April 1969 in London, Frankfurt, Stockholm, Kopenhagen und Amsterdam - mit ungeheurem Erfolg übrigens.
Durch die Hinzunahme von gelernten Profi Musikern und drei zusätzlichen Bläsern erhielt der Sound eine wesentliche Wende zum Soul und Blues und weniger Psychodelischen Anleihen.
Janis, obwohl gesundheitlich schon längst nicht mehr auf der Höhe, zeigt sich stimmlich in absoluter Hochlage und obwohl das Album nur eine Single herausbrachte (KOZMIC BLUES), hätten es ohne Probleme mehere sein können.

TRY JUST A LITTLE BIT HARDER ist der Pusher Song schlechthin und groovt ernorm. TO LOVE SOMEBODY in einer Art zu singen, wie es nur Janis' Blues Machine kann - wer die BeeGees mag, wird diese Version hassen, aber andersherum halte ich es für eine geniale Bearbeitung. KOZMIC BLUES sehr ruhig und nachdenklich, aber nicht minder intensiv. LITTLE GIRL BLUE ist sogar ansatzweise etwas wie eine Ballade, in der Janis sich halbwegs an ein original zu halten scheint - eine sehr schöne Interpretation. WORK ME LORD von Nick Gravenites ist ein Hammer Song, der Gospel, Blues und Rock vereinigt und wirklich kaum zu übertreffen ist!

Als "Zugabe" gibt es herovrragend gemasterte Aufnahme aus Woodstock, nämlich SUMMERTIME, welches unglaublich gesungen ist und ein etwas überhastetes PIECES OF MY HEART, die jedoch beide beweisen, daß Janis' keinesfalls stocktrunken war und auch vom vielzitierten "Brechen der Stimme" kann keine Rede sein; schade, es hätten auch noch mehr Tracks aus Woodstock sein können...

FAzit: Dieses Album ist ein "haben-muss", wer Janis liebt. Es sind von 8 Songs 6 Knaller dabei, ich erwähnte das melodische MAYBE vorher nicht, aber man sollte es zu den klasse Songs hinzuzählen. Die Bonus Songs sind beachtlich und insgesamt passen auch die Bläser sehr gut zu Janis' rauher und bluesiger Stimme. Ein Fehlkauf ist dieses Album nicht, ganz im Gegenteil. Ein umfangreiches Booklet runden das positive Bild ab.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. November 2002
endlich wurde mit der "kozmic blues band" - der band, mit der janis auch bei woodstock auftrat - janis' stimme in den vordergrund der musik gerückt. während bei "big brother and the holding company" ihre musik eher als rock zu bezeichnen war, ist dieses werk mehr dem blues zuzuschreiben. mehr experimentelles, mehr instrumente, mehr text, mehr gefühl. wer bei "maybe", "kozmic blues" oder "work me, lord" keine gänsehaut bekommt, dem ist nicht mehr zu helfen. absolut empfehlenswert.
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am 22. Juli 2011
Nachdem Janis Joplin zusammen mit dem Gitaristen Sam Andrew die Band "Big Brother" verlassen und die neue Band "The Kozmic Blues" gegründet hatten, begann der steile Aufstieg der Janis, wie wir sie lieben gelernt haben.
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am 18. April 2012
Eine Super-CD, die mich immer, wenn ich sie höre, auf eine Zeitreise so um 1970 herum entführt. Dafür von mir 5 Sterne.
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am 17. Dezember 2013
Die cd ist nicht direkt schlecht. Aber es ist kein Vergleich mit Pearl. Mir ist sie zu wenig Rockig und ein wenig zu Jazzlastig.
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