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5.0 von 5 Sternen Schweden-Death oberster Güteklasse, 6. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Clandestine (Audio CD)
Als 1987 die sich noch im Demo-Stadium befindene Death-Metal-Welle aus den USA nach Europa überschwappte, gründeten sich insbesondere in Schweden die ersten Vertreter dieser neuen, überaus extremen Spielart des Heavy Metal. Eine der allerersten Bands überhaupt waren die in Stockholm ansässigen Nihilist um Initiator Nicke Andersson (Drums), aus die sich nach dem Weggang von Jonny Hedlund, der daraufhin Unleashed ins Leben rief, Entombed gründeten.
Damals noch totaler Untergrund, konnte niemand ahnen, daß nur kurze Zeit später gerade eben Entombed mit ihrem Debütalbum "Left Hand Path" dem Death Metal schwedischer Prägung zum Durchbruch verhalfen. Entscheidendes Merkmal wurden der im legendären Sunlight-Studio geschaffene Breitwand-Gitarren-Sound, flankiert von wuchtigem Dampframmen-Drumming und mörderischen Growls. Bei Entombed gesellten sich dazu eine spielerische Reife, die das völlig unkonventionelle Songwriting, das keinen bekannten Muster zu folgen schien, und die nahezu melodiefreien Riffgewitter mit ihren zahlreichen Tempowechseln zu einem größeren Ganzen zusammenfügte, welches sich auf dem Debüt bereits anhand des Genre-Überhits "Left Hand Path" offenbarte.
Daß das Prädikat Old School Swedish Death Metal" heutzutage mit dem höchsten Gütesiegel behaftet ist, liegt im weiteren ganz besonders an einem Album wie Clandestine. Ein Jahr nach Left Hand Path im Jahr 1991 veröffentlicht, konnten Entombed ihre songwriterischen Fähigkeiten weiter steigern und bündelten ihre Ideen zu genialen Todesblei-Kompositionen, die in dieser Form und atmosphärischen Dichte von niemanden weder vorher noch später erreicht wurden.
Schon der Auftakt-Doppeldecker "Living Dead / Sinners Bleed" mit seinen Nackenbrecher-Riffs zollt seinen Titelnamen ehrwürdigen Tribut und rammt jeden in Grund und Boden, der nur jemals an der Urgewalt und Wahrhaftigkeit dieser Form von Musik gezweifelt hat. In der Folgezeit hämmern sich die Stockholmer durch eine Tracklist von neun gnadenlos abgefeuerten Stahlgeschossen, von denen "Stranger Aeons" und das alle Stärken auf den Punkt bringende "Chaos Breed" den höchsten Zerstörungsgrad erzielen.
Wer wissen will, was Swedish Death Metal ist, aber nur auf ein Album zurückgreifen möchte, der nehme Clandestine.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gottgleich!, 15. Januar 2003
Rezension bezieht sich auf: Clandestine (Audio CD)
Schon der Erstling "Left hand path" war nicht von schlechten Eltern, aber mit "Clandestine" übertrafen sich Entombed selbst. Die Band lieferte mit diesem Album einen Kracher ab, der gar nicht mehr aus dem CD-Player verschwinden wollte. Der Opener "Living dead" ist pure, gebündelte Energie, "Blessed be" besticht mit wunderschönen (jawohl!) Melodien, beim genialen Mittelteil von "Chaos breed" kann man sich an den tief gestimmten Gitarren so richtig satthören, und mit "Stranger Aeons" hatten Entombed sogar einen kleinen Undergroundhit.
Den Ursänger L.G. Petrov vermißt man hier an keiner Stelle, im Gegenteil, ich finde es schade, daß dies das einzige Entombed-Album mit Johnny Dordevic am Mikro ist.
Fazit: Von keiner schwedischen Death Metal-Band kam jemals mehr ein besseres Album. Klassiker!
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Muss für jeden, der was von Metal verstehen will, 18. Juni 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Clandestine (Audio CD)
Das ist und bleibt eine Spitzenscheibe, die Entombed da abgeliefert hat. Das Arrangement ist echt spitze, mit tiefen Gitarren und donnernden Drums im gewohnt bombastischen Sound. Für mich ist es nach wie vor eine der größten Katastrophen des Death Metal, dass nach dieser CD von Entombed nur noch Rock'n'Roll abgeliefert wurd. Das Böse ist leider irgendwo verloren gegangen, am besten also Left Hand Path und Clandestine kaufen und bedauern, dass weiter nicht Gutes von den Schweden kam.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fast untastbare Death Metal Keule! - darkscene.at, 16. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Clandestine (Audio CD)
(Review aus dem Jahre 2003)

Wenn man bedenkt, unter welchen ungünstigen Voraussetzungen der zweite Longplayer dieser schwedischen Legende in Angriff genommen wurde, grenzt es schon an ein kleines Wunder, dass ausgerechnet dieser zum Megadeathmetal-Kracher avancierte und wie sein Vorgänger "Left Hand Path" Horden von Kapellen inspirierte. Was war geschehen? Sänger Lars Göran Petrov verließ vor Studiotermin die Band, dann hieß es Aushilfssänger Orvan übernimmt die Vocals, letztlich zeigte aber Drummer Nicke Andersson seine stimmlichen Qualitäten.

"Clandestine" bietet kurz gesagt neun unbarmherzige Nackenzerbrösler, deren Songwriting zu keiner Sekunde nur einen Ansatz von Schwäche zeigen! Dabei tut der berühmt berüchtigte "Dampfkesselsound" - oder wie man dies nennen möchte - von Producer- Legende Tomas Skogsberg sein übriges und bringt die bösartig-drückende Stimmung hier schon sowas von sicher auf den Punkt. Entombed gingen hier nach dem erwähnten, dem Erz Death Metal zuzuordnenden Debüt schon einen eigenen Weg, zumindest angedeutet; variabel wie kaum eine andere Band in dem Sektor komponierte man Material, dem ebenso ganz dezente Hardcore Elemente eingepflanzt wurden und bei den späteren '90er Alben noch mehr dessen impliziert werden sollte. Bis dann plötzlich die Rede von "Death'N'Roll" beim bereits zwei Jahre später erschienenen "Wolverine Blues" war. Bleiben wir aber bei "Clandestine". Derart herb geschwungene Keulen wie der Opener "Living Dead", mein absolutes Lieblingsstück "Sinners Bleed" (hört euch wieder mal das göttliche Break bei Marke 4:14 an!), die extrem düsteren "Stranger Aeons" und "Crawl" oder der ultimative Aufmischer "Chaos Breed" haben über die Jahre nichts an Brutalität, Klasse geschweige Charisma eingebüßt. So ein scharfes Gebräu kann nur aus der tiefsten Hölle Schwedens entkommen sein - anders lässt sich solch ein Phänomen kaum erklären!

Was schreib ich hier eigentlich noch? Besitzen oder nachkaufen heißt die Devise, was auch für die beiden Werke "Left Hand Path" und den "Wolverine Blues" gilt. Und für Schallplattensammler ein kleiner Hinweis: "Clandestine" - versiegelt mit einem traumhaften Dan Seagrave Artwork - gibt es auch als streng limitierte Etched Vinyl Version und als Prägecover zu betasten.
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Clandestine
Clandestine von Entombed (Audio CD - 1999)
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