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26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Berauschend! God only knows what we'd be without it...
Kaufen. Hören. Lieben.

An alle Kritiker, die bemängeln, dass dieses Album keine Hits hat, dass "Biss" fehlt und die Songs nicht "catchy" genug sind: Ihr habt vollkommen Recht. Warum? Weil Brian Wilson, alleiniger Komponist, Arranger und Produzent der Beach Boys, mit diesem Meisterwerk genau DAS erreichen wollte. Er wollte keine weichgespülten...
Veröffentlicht am 23. Oktober 2007 von Annie Hall

versus
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Musik absolut großartig, Klang gewöhnungsbedürftig
Pet Sounds [Vinyl LP] [Vinyl LP]
Über die Musik von Pet Sounds ist meiner Meinung nach genug gesagt worden. Absolut großartige Musik und ein Meilenstein in der Musikgeschichte (jedenfalls aus meiner Sicht ;)). Schade jedoch, dass dieses Meisterwerk durch den Klang seinen Glanz verliert. Wichtig zu wissen ist, dass es sich bei dieser Vinyl-Ausgabe um die...
Vor 11 Monaten von VinylFreak7 veröffentlicht


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26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Berauschend! God only knows what we'd be without it..., 23. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Pet Sounds (Audio CD)
Kaufen. Hören. Lieben.

An alle Kritiker, die bemängeln, dass dieses Album keine Hits hat, dass "Biss" fehlt und die Songs nicht "catchy" genug sind: Ihr habt vollkommen Recht. Warum? Weil Brian Wilson, alleiniger Komponist, Arranger und Produzent der Beach Boys, mit diesem Meisterwerk genau DAS erreichen wollte. Er wollte keine weichgespülten Hits mehr schreiben, sondern intelligente Musik machen, die die Gefühle der Hörer ansprechen sollte ohne plump daherzukommen. In der Balance zwischen Kopf und Herz sollte das liegen. Brian Wilson hat es geschafft.

Um nichts zu beschönigen: In diese Platte muss man sich reinhören - sie ist nichts für schnelle Konsumenten. Erst nach ein paar Durchgängen entfaltet sich die Schönheit der Songs vollkommen - und dann will man eine Zeit lang nichts anderes mehr hören.

Kaum zu glauben, dass die orchestral angehauchte Musik trotzdem noch so poppig klingt, die scheinbar fröhlichen Texte eine schmerzhafte Tiefe und Melancholie offenbaren. Der Gesang der Beach Boys fügt sich perfekt ein und hat eine wohl einzigartige Energie. Das hat es so nie mehr in der Popmusik der 60er Jahre gegeben. Nur 4, maximal 8, Aufnahmespuren hatte Brian Wilson für sein Projekt zur Verfügung - für heutige Verhältnisse unvorstellbar.

"Pet Sounds" sollte man auf jeden Fall zusätzlich a capella gehört haben. Das geniale Arrangement der Stimmen, z. B. auf "Wouldn't It Be Nice", "I Just Wasn't Made For These Times" oder "Here Today" verschlägt einem den Atem. Und "God Only Knows" ist ein Kapitel für sich... Dass "Good Vibrations", der komplexeste Popsong seiner Zeit, auch zu dieser Zeit entstanden ist, wissen nur Wenige.

Es ist kein Geheimnis: Die Beatles konnten zu der Zeit, als "Pet Sounds" entstand, mit Brian Wilsons Kreativität nicht mithalten, das haben sie selbst oft genug betont, und deshalb soll dies hier nicht als Aushängeschild dienen. Denn "Pet Sounds" steht für sich allein. Wie eine Zeitkapsel schließt es alle Emotionen eines Mitt-Zwanzigers ein, alle Tiefen und alle Höhen.

Deshalb: Kaufen. Hören. Lieben.

[Zum Weiterhören ist die "Pet Sounds Sessions"-Box zu empfehlen!]
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37 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wouldn't it be nice?, 11. August 2006
Rezension bezieht sich auf: Pet Sounds (Audio CD)
Dass "Pet Sounds" das Meisterstück des großen Beach-Boys-Vordenkers Brian Wilson ist und sich über die Jahre zu einem der einflussreichsten, beliebtesten und angesehensten Rock-Alben aller Zeiten entwickelt hat, ist weitgehend bekannt. Immer wieder wird die LP aus dem Jahre 1966, der Blütezeit des Rock, als eine der größten musikalischen Errungenschaften der Neuzeit gehandelt. Die Lorbeeren kann Komponist Brian Wilson dabei im Grunde allein einheimsen, da er es war, der Songs und Arrangements erdachte und, laut Booklet, von Studiopersonal und Sessionmusikern mehr Unterstützung erbat und einforderte als von der eigentlichen Belegschaft seiner weltbekannten kleinen kalifornischen Kapelle.
Doch was ist konkret dran an dieser Platte, was macht sie zu etwas so herausragendem? Für die Beantwortung dieser Frage lohnt sich ein kurzer Rückblick in die Geschehnisse in der Musikwelt zur Entstehungszeit der "Pet Sounds":
Es war eine Zeit der großen musikalischen Umbrüche, in der Vordenker wie Bob Dylan, die Beatles, die Rolling Stones sowie eben Brian Wilson und seine Beach Boys neue aufregende Sounds am laufenden Band kreierten und die kompositorische Kreativität keine Grenzen zu kennen schien.
Der große Dichterfürst Bob Dylan hatte gerade begonnen, seine epischen Folk-Werke mit E-Gitarre und ruppigem Bandsound zu präsentieren. Mit diesem für damalige Verhältnisse provokanten und revolutionären Gebaren machte er den Weg frei für die Verbindung der Dynamik und Spielfreude des RockZnZRoll mit der Ernsthaftigkeit und Melancholie des Folk, sodass der Rock-Musik eine völlig neue, ernsthaftere und nicht mehr auf reines Tanzvergnügen fixierte Bedeutung zugemessen werden konnte. Diese Entwicklung inspirierte vor allem die Beatles, die sich in der Mitte der 60er mehr und mehr von ihrem süßlich-melodiösen Rock'n'Roll mit klassischen Love-Song-Texten hin zu experimentelleren, komplexeren und hintergründigeren Kompositionen, Texten und Arrangements bewegten.
Dabei machte in allen Belangen die Kombination der teilweise gegensätzlich erscheinenden Elemente oftmals den Reiz der Musik aus.
Brian Wilson selbst gab und gibt die Musik der Beatles, vor allem die melodischen Komposition Paul McCartneys, als eine seiner Hauptinspirationsquellen an, die ihn zu seinem Meisterwerk "Pet Sounds" führten, während die Fab 4 selbst auf Wilsons Meisterwerk mit ihrem eigenen Husarenstück "Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band" reagierten. In dieser Zeit führte ein Wechselspiel aus Inspiration, Weiterentwicklung und Neuentdeckung zu einer nie dagewesenen Fülle von musikalischen Errungenschaften, die das was wir heute für selbstverständlich halten, nämlich die enorme Vielfalt von Stilistiken im zeitgenössischen Rock, erst möglich machten.
Der konkrete Einfluss der "Pet Sounds" wird dabei immer wieder deutlich, wenn Rock- oder Popstücke zu hören sind, die auf melancholisch-schönen Harmonien und Melodien beruhen und von breit angelegten Arrangements mit Hilfe klassisch-orchestraler Klänge gekennzeichnet sind.
Denn diese Elemente sind es, die auch den hier besprochenen Klassiker ausmachen:
Wunderschöne Lieder über die Liebe und das Leben, biographisch angehaucht, die die komplexe und liebenswerte Seele ihres Komponisten klar eingehaucht bekommen haben und die dem Hörer dennoch das Gefühl geben, dass der/die Sänger einem selbst genau aus der Seele zu sprechen scheinen. Jeder kennt die Gefühle von Liebe und Glück, aber auch Verlust und Orientierungsschwierigkeiten, die Wilson in seinen Songs beschreibt und die von den Melodien der Songs ebenso auf den Hörer übertragen werden wie von den Texten.
Man betrachte den Opener, "Wouldn't it be nice", was für ein fröhlicher Song, eine so wunderschöne Melodie über fröhlich daher schufflende Akkordeons und Gitarren, diese glaubwürdig rübergebrachte Verliebtheit in Text und Stimme, dazu ein kreativer Tempowechsel, der zum Höhepunkt des Spannungsbogen des Songs leitet - einfach klasse.
Nicht minder schön mutet das getragen und dramatisch, aber dennoch auch frohen Mutes daherkommende "You still believe in me" an, welches ein Paradebeispiel für den berühmt-berüchtigten Harmoniegesang der Beach Boys ist. Das schwungvolle und eingängige "That's not me" leitet dann zu einem Geheimfavoriten des Albums über:
Das verträumt dahinschwebende "Don't talk (Put your head on my shoulder)" verzaubert den Hörer mit seiner jugendlich-romantischen Liebeseuphorie, welche nicht nur von Brian Wilsons glockenheller Stimme, sondern vor allem auch von den voluminösen Streicherklängen des Songs in Szene gesetzt wird.
Bei "I'm waiting for the day" geht es dann wieder deutlich schwungvoller und ausgelassener zu, wenn auch die Ernsthaftigkeit des Textes und einiger Melodiepassagen nicht außer Acht zu lassen sind.
Auf diesen Song folgt mit "Let's go away for a while" ein Instrumental-Stück, welches in knapp 3 Minuten Länge die Qualitäten einer groß angelegten klassischen Symphonie mit der Knappheit und Präzision eines perfekten Pop-Songs kombiniert. Der Song, der sich in 2 rhythmisch unterschiedliche Abschnitte aufteilen lässt, ist auf einer ungewöhnlichen, aber jederzeit harmonisch und wohlklingend daherkommenden Folge von Akkorden und Melodielinien aufgebaut, die durch die enorme Vielfalt der ineinander übergreifenden Parts verschiedenster Instrumente eine schwerelos dahingleitende Wirkung entfalten. Von allen Seiten nimmt der Hörer im Verlauf des Songs mehr und mehr Klänge wahr; es breitet sich zwangsläufig eine Traumwelt von Sounds im Kopf des Hörers aus, bei der neben den rhythmischen Elementen von Schlagzeug, Pauke und Gitarren vor allem das Vibraphon, das Saxophon, die Bassmundharmonika und Streicher dominant sind. Verständlicherweise bezeichnete Brian Wilson selbst dieses Stück als "das wohl zufriedenstellendste Stück Musik" das er "je komponiert und aufgenommen" habe.
Auf diesen Ausflug ins Land der Träume folgt mit "Sloop John B." die Bearbeitung eines Traditionals, die aufgrund der spielerischen Eingängigkeit der Melodie sowie des grandiosen Harmoniegesanges weltweite Berühmtheit erlangen konnte.
"God only knows" setzt daraufhin dem Reigen großartiger Kompositionen die Krone auf. Die typischen feierlich-orchestralen Elemente dieses Albums in Verbindung mit einem der wohl schönsten je komponierten Liebeslieder überhaupt ergeben eine großartige Symbiose - ganz klar ein absolutes Highlight dieses Ausnahmealbums.
Auf die melodisch und gefällig verpackten Lebensweisheiten von "I know there's an answer" und "Here today" sowie die schmerzliche Melancholie von "I just wasn't made for these times", in dem Brian Wilson seinen persönlichen Weltschmerz musikalisch verarbeitete, folgt das zweite Instrumentalstück der Scheibe - der Titelsong "Pet Sounds", eine locker-flockige Nummer ohne besonders exponierte Stellung innerhalb des Albumzusammenhanges.
Viel auffälliger und hochwertiger kommt da der letzte Song des Albums daher: Das ruhige "Caroline no" mit seiner verträumt-melancholischen Melodieführung und seiner spektakulären, von Herzschmerz gekennzeichneten Bridge setzt ein weiteres Glanzlicht und bringt Brian Wilsons Meisterwerk zu einem würdigen Abschluss.
Nach all diesen Betrachtungen bleibt festzustellen, dass "Pet Sounds" nicht nur ein Statussymbol für jeden Plattensammler mit musikhistorischem Anspruch, sondern schlicht und ergreifend auch ein Album für Genießer und Liebhaber melodischer und intelligent inszenierter Rock- und Popmusik ist. In den vergangenen 40 Jahren hat sich zwar an den Produktionsmöglichkeiten für Musiker enorm viel getan, jedoch wirkt dieses Album durch seine stilistische Vielfalt und die stimmigen Melodien nicht nur nach wie vor zeitgemäß, sondern zeitlos. Ein Hörgenuss, der unabhängig von Trends und Entwicklungen bestehen bleiben wird!
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39 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beach Boys beat Beatles?, 20. März 2004
Rezension bezieht sich auf: Pet Sounds (Audio CD)
"I've often played Pet Sounds and cried" ( Paul McCartney).
1965 als die Beach Boys ohne Brian Wilson auf Tour waren, setzte sich dieser mit dem begnadeten und renommierten Songwriter Tony Asher zusammen, um ein Stück Musikgeschichte zu schreiben.Ein Werk, welches sich über alles bereits vorhandene hinwegsetzen , dennoch simple Musik bleiben und zugänglich für jeden sein sollte. Doch das Pet Sounds nicht für die breite Masse bestimmt war, die verwöhnt von den herkömmlichen aber nicht zu unterschätzenden Alben der Beach Boys einen ähnlichen Nachfolger erwarteten, zeigte sich auch anhand der kritischen Reaktion der Plattenfirma Capitol, die aus Angst, mit Pet Sounds eine Niederlage einzufahren zu gleicher Zeit ein Beach Boys Best of veröffentlichten.In der Tat errang Pet Sounds nicht den Anklang wie vorherige Alben, was jedoch die Frage nach dem Warum aufwirft.Fest steht, das Wilson und Asher etwas geschaffen hatten, womit der Rest der breiten und kommerzverwöhnten Masse überfordert war. Vielleicht ging es nicht darum, braungebrannte Surfer in einer Bucht mit pittoreskem Sonnenuntergang nette Mädchen von nebenan kennenlernen zu lassen, vielleicht ging es nur noch darum, mit etwas fertig zu werden, was keiner verstehen wollte und konnte. Wenn man sich "I just wasn't made for these times" einmal anhört und dann den wundervollen Text Ashers ließt, wird einem klar, das Wilson Probleme hatte, mit welchen er 1966 nicht fertigwerden konnte, denn realistisch betrachtet war Wilson seiner Zeit weit voraus und das hört man Pet Sounds an. Wichtig jedoch ist, das man Pet Sounds nicht nur hört sondern auch versucht zu verstehen und hier ist der Punkt, an dem sich die Wege der Kritiker schneiden. Für einen bestimmten Kreis von Menschen ist Pet Sounds nichts weiter als ein lauer Aufguß eintöniger, monotoner Melodien, die den Klängen der Beatles beschämend unterlegen sind , was auch der Grund für die mangelnde Präsenz der Beach Boys in der heutigen Zeit sei. Fakt jedoch ist, das mit Pet Sounds eine Ära begann, mit der Brian Wilson deutlich machte, dass er nicht mehr an Musik, sondern an mehr dachte. Was dieses MEHR ist, machte sich auf den Fragmenten des Nachfolgers Smile bemerkbar, das ohne jegliche Konkurrenz zu den Werken der Beatles stand. Fakt ist auch, das die endlosen und ermüdenden Vergleiche zwischen Beach Boys und Beatles völlig redundant geworden sind und Naseweißen dazu dienen, klarzumachen, wie wenig sie von der Musik verstanden haben. Wer Pet Sounds verstehen will, muss es sich mehr als zweimal anhören und sollte die Texte nicht nur überfliegen. Erst dann wird erkenntlich, das ein Werk, ein Opus vorliegt, der ohne jeglichen Vergleich zur damaligen Musik, kaum verstanden und deshalb mißachtet wurde. Erst in den Neunzigern schien man die Genialität Wilson wieder für sich zu entdecken und legte mit den "Pet Sounds Sessions" eine Entstehungsgeschichte einer Platte vor, die fröhlich ganz oft aber traurig und nachdenklich stimmt. Der Genius Wilson wurde wiederbelebt, gefeiert, geschätzt und bewundert und plötzlich wurde Pet Sounds unter den Kritikern das, was vielen schon 1966 klar wurde: das Wilson etwas geschaffen hatte, das einen Vergleich verbietet, ihn aber auch nicht anstrebt aber verdeutlicht, wie sehr Wilson darunter litt, das seine Schöpfung damals nicht wahrgenommen wurde."I'm not a genius, I'm just a hard working guy" sagte Wilson 1966, und zeigte uns mit Pet Sounds seine Seele.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wouldn`t it be nice, 25. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Pet Sounds (Audio CD)
Was wäre aus den Beach Boys geworden, wenn die Beatles Ende 1965 kein "Rubber Soul" veröffentlicht hätten? Hätte Brian Wilson dann, auch auf Drängen der Plattenfirma, mit den Beach Boys ein weiteres Album mit "Strand"-Musik kreiert, um dem Bandnamen alle Ehre zu machen? Und hätte es ohne "Pet Sounds" jemals ein "Sgt. Pepper`s Lonely Hearts Club Band" von den Beatles gegeben? Die musikalische Bedeutung dieses Meisterwerkes ist wohl unumstritten, und all die Musikerkollegen, die sich von "Pet Sounds" maßgeblich haben beeinflusst gefühlt, können sich nicht irren. Dass Brian Wilson das Album seinerzeit, obwohl auf 8-Spur-Tonbandmaschinen aufgenommen, nur in Mono abgemischt hat, entspach nicht nur seinen eigenen Vorstellungen, sondern auch dem damaligen Zeitgeist. Erst 1996 sollte er sich dazu aufraffen, auch einen Stereo-Mix zu produzieren, erstmals zu hören im Boxset Pet Sounds Sessions, und einige Jahre später auch als Einzel-CD erhältlich.
Das neue SACD-Remaster von MoFi basiert auf dem Stereomix von 1996, übertrifft diesen in Sachen Dynamik und Transparenz jedoch um Welten, plötzlich haben Drums und Percussion Wucht, lassen sich Blasinstrumente wie Klarinette, Tenor- oder Bariton-Saxophon oder Posaune glasklar heraushören, gekrönt natürlich von Vokalarrangements, die ihresgleichen suchen und nur selten zuvor oder danach gefunden haben. Die einfach genialen Arrangements von Brian Wilson werden erstmals mit dieser SACD so richtig hör- und erlebbar.
MoFi liefert mit dieser SACD ein Meisterstück, das sogar Nicht-Beach Boys-Fans begeistern dürfte. Wouldn`t it be nice, wenn MoFi auch von den Beatles leckere SACDs produzieren würde, haben doch die Fab Four bis heute kaum besser geklungen als auf den von MoFi Ende der 70er bis Anfang der 80er Jahre veröffentlichten LPs. I`m waiting for the day, um noch einen "Pet Sounds"-Songtitel zu zitieren! Die zuletzt von AudioFidelity veröffentlichte Monoversion Pet Sounds (24k-Gold-CD) ist, Steve Hoffman möge mir verzeihen, gegen diese SACD absolut chancenlos.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die beste DVD-Audio aller Zeiten ?, 17. September 2003
Rezension bezieht sich auf: Pet Sounds [DVD-AUDIO] (DVD-Audio)
Der Sound ist genial !
Als würden die Beach Boys live im Raum stehen!
Die Instrumente lassen sich klar heraushören, was ja
bei der Mono Fassung fast unmöglich und in der Stereo Version sehr schwierig war. In DTS oder auch Dolby 5.1 ist es wirklich
atemberaubend sich dieses Album anzuhören ! Und das Bonus
Material kann sich sehen lassen !
Ein Making of Pet Sounds mit Interviews der Beach Boys, ein altes Promo Video zum Album und den Videoclip zu Sloop John B in zwei verschiedenen Fassungen.
Dazu ausführliche Linernotes, viele Bonus Tracks, uvm...
Die wohl bis jetzt beste DVD Audio die nicht nur mit überwältigendem Sound überzeugt, sondern auch viel Film & Foto Material zu bieten hat !
Unbedingt zugeifen und Pet Sounds neu entdecken !
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Musik absolut großartig, Klang gewöhnungsbedürftig, 14. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pet Sounds [Vinyl LP] [Vinyl LP] (Vinyl)
Pet Sounds [Vinyl LP] [Vinyl LP]
Über die Musik von Pet Sounds ist meiner Meinung nach genug gesagt worden. Absolut großartige Musik und ein Meilenstein in der Musikgeschichte (jedenfalls aus meiner Sicht ;)). Schade jedoch, dass dieses Meisterwerk durch den Klang seinen Glanz verliert. Wichtig zu wissen ist, dass es sich bei dieser Vinyl-Ausgabe um die STEREO-Abmischung aus den 90ern handelt. Ursprünglich in Mono erschienen, wurde hier versucht (sogar mit Brian Wilsons tatkräftiger Unterstützung) dem Album einen frischeren Klang zu geben. Leider zog dieses Unterfangen aber auch Nachteile nach sich, da viele Stellen (unter anderem die Bridge von "Wouldn't It Be Nice" oder auch der Anfangsgesang bei "You Still Believe In Me") neu eingesungen werden mussten, aufgrund von Problemen mit den Original-Bändern. Diese Stellen fallen demjenigen, der die Originalausgabe in Mono gewohnt ist, sofort auf und klingen an manchen Stellen wirklich absolut gruselig (das Ende von "God Only Knows" ist hier aufgrund des völlig in den Vordergrund gedrängten Gesanges unanhörbar). Insgesamt klingt diese Vinyl-Ausgabe um einiges schlechter als früheren Fassungen. Der warme Mono-Klang geht verloren und auch die ursprüngliche Klangfarbe ist an vielen Stellen völlig anders. Häufig stehen Bass und Schlagzeug sehr im Vordergrund, während die vielen Instrumente, die dieser LP ihren wunderbaren Charakter geben, im Hintergrund vor sich "hindudeln". Das klingt häufig sehr gewöhnungsbedürftig. Natürlich gibt es auch Momente, die eindeutig verbessert worden sind, zum Beispiel "Sloop John B" oder "Let's Go Away For Awhile", welche in einem völlig neuen Klangbild erscheinen. Nichtsdestotrotz variiert die Qualität zwischen den einzelnen Stücken sehr stark und es lässt sich kaum eine klare Linie feststellen, was häufig sehr abschreckend wirkt. Außerdem kommt es mir so vor, dass diese Ausgabe etwas nach oben gepitcht wurde, was bei dem häufigen "Konsumenten" dieser LP ebenfalls eine irgendwie komische Stimmung erzeugt. Daher kann ich leider keine Kaufempfehlung zu dieser Ausgabe aussprechen, da sie an vielen Stellen einfach sehr steril und nackt klingt und den warmen Sound vom ursprünglichen Mono "Pet Sounds" nicht besonders gut wiedergibt.

Ich empfehle daher eine ältere Ausgabe von "Pet Sounds" in Mono (CD oder Vinyl), die MFSL CD der Stereo-Ausgabe (das Klangbild verbessert sich dort erheblich), oder die Non-Plus-Ultra DCC-CD Ausgabe der Mono-Version.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Back To Mono, 20. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Pet Sounds (24k-Gold-CD) (Audio CD)
Unglaublich, aber wahr! "Pet Sounds", eines der lt. Einschätzung von Kritikern und Musikerkollegen einflussreichsten Alben der Musikgeschichte, war seit seiner Veröffentlichung 1966 bis 1997 nur in Mono zu hören, erst im Rahmen des 1997 veröffentlichten "Pet Sounds Sessions"-Boxsets war auch ein kompletter Stereomix von "Pet Sounds" erhältlich. Kein Geringerer als Steve Hoffman hat sich nun im März 2009 wieder des originalen Mono-Masters bedient, das behutsam remastert auf dieser limitierten Gold-CD im HDCD-Format zu hören ist.

Wer den 1997er Stereomix kennt und lieb gewonnen hat, der muss sich jetzt wieder gehörig umstellen, spätestens nach dem zweiten Hördurchgang jedoch zugeben, "Pet Sounds" derart dynamisch zuvor noch nicht gehört zu haben! In Sachen Transparenz mag der Stereomix naturbedingt Vorteile haben, so wie hier muss sich jedoch 1966 der von Brian Wilson persönlich produzierte Monomix im Studio angehört haben. Ich möchte daher künftig weder auf die Stereo-CD noch dieses Goldstück verzichten!
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Musikalität pur, 7. Juni 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Pet Sounds (Audio CD)
...um kurz auf das Gemaule einzelner "Kritiker" hier einzugehen. Aber nur ganz kurz, denn Pet Sounds ist meiner Meinung nach in der Tat über jede Kritik erhaben. Die Beatles und die Beach Boys immer wieder anhand von dieser Platte zu vergleichen war für mich seit jeher überflüssig. Beides sind Ausnahmeerscheinungen gewesen, von deren Genialität heutzutage Bands nur träumen können.
Wer sich aber damals oder auch heute bei "Pet Sounds" langweilt, der hat seine persönliche Mauer noch nicht eingerissen. Ganz ehrlich, Brian Wilsons traumwandlerisch sicheres Gespür für Melodik und Harmonien lassen einem weiche Knie bekommen. Eines der schönsten Alben ever! Kein Wunder, dass Herr McCartney da anfängt zu weinen.
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19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erstaunlich aktueller Sound, 31. Januar 2003
Rezension bezieht sich auf: Pet Sounds (Audio CD)
Diese Ausgabe enthält neben den 13 Original-Monotracks dieselben Stücke nocheinmal mittels eines aufwendigen technischen Verfahrens neu abgemischt und vor allem stereofiziert, außerdem noch den Bonus-Track "Hang On To Your Ego", der eine frühere Fassung von "I Know There Is An Answer" ist und sich nur im titelgebenden Refrain unterscheidet. Der klingt ehrlicher und überzeugender, wirkt aber wohl ein wenig zu sarkastisch, als daß man ihn damals auf die Fans hätte loslassen wollen.
Der Purist wird angesichts der Stereotracks fragen: "Darf man das?", denn schließlich war ja selbst das Studiotape nur Mono. Die Herausgeber scheinen sich auch nicht ganz sicher zu sein, sonst hätte man ja auch auf die Monotracks verzichten können. Das Ergebnis spricht aber für sich: Der lupenreine, erstklassige Klang läßt den Hörer die ganze Größe dieser Musik erst richtig erkennen. In diesem Gewand wirken die Pet Sounds erstaunlich modern, ein ganz und gar ahnungsloser Hörer könnte das glatt für eine aktuelle Veröffentlichung halten. Womit auch einiges über die Fortwirkung dieses Albums auf die heutige Musikszene gesagt wäre. Ich höre deshalb fast nur noch die Stereoversion.
Das Booklet gibt darüber Aufschluß, weshalb die Monotracks dennoch nicht weggelegt werden können: Es war eben bei einzelnen Instrumenten einzelner Stücke auch mit dem neuen Verfahren nicht möglich, die Töne aus den Mono-Vorlagen 1:1 in die Stereofassung zu übertragen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das beste Beach-Boys-Album aller Zeiten!, 5. April 2012
Von 
Michael Krautschneider "Filmfan & Musikliebhaber" (Scheiblingkirchen, Niederösterreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pet Sounds (Audio CD)
Dass eine Überschrift wie diese allgemein als nichtssagend beurteilt würde, mag stimmen. Dass es im Falle der legendären kalifornischen Minnesänger mit BluesRockTouch aber durchaus VIELES aussagt, trifft meines Erachtens in diesem Falle noch viel mehr zu! Was heißt das jetzt?

Zur Erklärung: Leider ist es den Beach Boys so gut wie nie gelungen - trotz einer Vielzahl an Welthits - ein ähnlich fabuloses Studiogesamtkonzeptwerk zu schaffen wie z.B. The Beatles, The Rolling Stones oder The Who (um hier nur einige zu nennen).
Tatsächlich greife auch ich persönlich im Falle der BB meist lieber zu einer Compilation (ich besitze eigentlich auch nur PET SOUNDS, das neu erschienene SMILE und eine Dreifach-CD-BestOF-Box) als zu einem Album. SMILE, das nach ewigem Hin und Her nun endlich doch veröffentlicht wurde, macht noch einmal mit Nachdruck klar, dass The Beach Boys (vor allem Brian Wilson) auch das Zeug hatten, um konzepttechnische Meisterarbeit zu leisten. Aber das wurde damals ja leider nicht auf den Markt gebracht, um ähnlichen Klassiker-Status einheimsen zu können. Dass sie großartige Songwriter und gefühlvolle Interpreten waren, kann man ihnen ohnehin nicht absprechen...

Worauf ich hinaus will: PET SOUNDS ist tatsächlich der Meilenstein der BB-Albenchronologie. Oft gelobt, oft als Musterbeispiel genannt - aber alles auch zurecht. Zwar lässt sich natürlich darüber streiten, ob denn PET SOUNDS wirklich verdient den zweiten Rang in der Liste der "500 besten Alben aller Zeiten" (vom Rolling Stone Magazine) einnimmt, dennoch ist die Bedeutung und der Einfluss der Scheibe keinesfalls zu verachten.
Wir befinden uns in den Mittsechzigern. Die Beatles machen die halbe Welt verrückt, hauen Hitsingles ohne Ende auf den Markt, ebenso die Stones (die mir persönlich ja noch ein Stückchen näher sind) und andere (z.B. das grandiose MY GENERATION von The Who - was für eine Debütplatte!!).
Und dann das: Die Beatles nehmen ein Album namens RUBBER SOUL auf. Es ist stimmig, es ist mehr als die Summe seiner Teile... Tataaa - die Kunstform Konzeptalbum ward geboren (nach wie vor kann man RUBBER SOUL kaum überbewerten, wie ich finde, SGT. PEPPERS vergleichsweise schon, aber lassen wir das jetzt...).
Brian Wilson hat - wie viele andere seiner Zeit auch - die Platte gehört und war verblüfft und gleichzeitig auch fertig mit der Welt. Als Musiker und Teil einer ebenfalls nach Weltruhm strebenden Kombo fühlte er sich angestachelt, es den Fab Four gleichzutun, und ein ähnlich großes Kaliber von der Leine zu lassen... Gesagt, getan. Nach monatelanger Studioarbeit sitzen die Arrengements, passt der Sound und letztlich der "Charakter" von PET SOUNDS. Fans und Kritiker sind begeistert, Brian Wilson offenbar auch (wenn man ihm glauben darf), wenngleich dieses Werk auch als eine Art Sargnagel angesehen werden kann, ist er doch (angeblich) ein bisschen daran zerbrochen, es nochmal überbieten zu wollen (siehe SMILE)...

Was bleibt? PET SOUNDS ist wirklich ein hübsches Album ohne unnötige Überlängen geworden. Trotz eines teilweise erkennbaren Experimentiercharakters ufert es nie aus und ein Teil fügt sich passend dem nächsten. Letztlich sind es dann aber eben auch die einzelnen Songs an sich (Konzeptcharakter hin oder her), die PET SOUNDS zu dem machen, was es ist. Songs wie "Sloop John B.", "Wouldn't It Be Nice" oder "God Only Knows" sind schlichtweg die vielleicht großartigsten in der Karriere der Beach Boys. Neben "Good Vibrations" (das nicht zu PET SOUNDS gehört) sind eben erwähnte Klassiker die vielleicht zeitlosesten ihrer Art - betreffend Beach Boys.
Es verwundert den interessierten Musikliebhaber also nicht, PET SOUNDS so weit oben gereiht und so hoch eingeschätzt in der Musikfachpresse zu finden...

Fazit: Zwar bin ich von einzelnen Alben der Stones (aber ich bin halt auch echter Stones-Fan) und auch der Beatles oder The Who mitunter mehr angetan - dennoch gilt PET SOUNDS für meine Begriffe völlig zurecht als Klassiker und ist deshalb ausschließlich mit 5 STERNEN gerecht bewertbar.
PET SOUNDS ist wohl so ein Album, dem man auch 6 STERNE verleihen könnte, ohne hadern zu müssen.

Ein Klassiker der Pop-Geschichte und ein Album, das man als Musikfan eigentlich haben muss. TOLL!

P.S. Wenn man ein wenig böse sein will, könnte man die Überschrift wie folgt ergänzen: "Das beste Beach-Boys-Album aller Zeiten - gleichzeitig auch das einzig rundum gelungene!" ABER: Hören Sie sich auch mal SMILE an. Eine weitere lohnenswerte Investition für Sammler und Musikbegeisterte!
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Pet Sounds
Pet Sounds von The Beach Boys (Audio CD - 2003)
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