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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolute Empfehlung, 25. Februar 2002
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: For All We Shared... (Audio CD)
Es ist erstmal Schade, daß so eine Band bislang kaum Bekanntheit erlangt hat. Verdient hätte sie es allemal.
Aufmerksam wurde ich durch die Werbung, die Uriah Heep für Mostly Autumn machte. Ein Liveact im Rahmen von Heep's Magician's Birthday Party machte Appetit auf mehr...
Diese Scheibe ist für mich die Empfehlung der letzten Jahre!
Hinsetzen, zuhören und träumen. So ein Feeling hatte ich zuletzt bei Floyd's Division Bell. So oft lief bei mir keine Scheibe mehr in Folge. Musik, die ins innerste dringt... - muß man haben!
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen eines der besten Debütalben aller Zeiten..., 25. September 2006
Rezension bezieht sich auf: For All We Shared... (Audio CD)
For All We Shared

(1998 - Carver, Davison, Faulds, Findlay, Gibbons, Jennings, Josh, Scott)

Mostly Autumn spielen eine recht außergewöhnliche Variante des Progressive Rocks. Sie vermischen irisch-folkloristische Elemente mit Einflüssen von Pink Floyd und des Melodic Rock.

Kopf der Gruppe ist Bryan Josh, der die Idee für die besondere Mischung, die Mostly Autumn spielen, schon einige Jahre vor Gründung der Band im Kopf hatte.

Vielleicht auch ein Grund dafür, daß sich das Debutalbum wirklich sehen lassen kann. Es strotzt vor wundervollen Melodien, flotten Folk-Instrumentals, gefühlvollen Passagen und ausgezeichneten Gitarrensoli, die David Gilmour alle Ehre gereichen.

Wer allerdings mit irischer Folkmusik, gelegentlichem Einsatz von Violine und sporadischen Tin Whistles nichts anfangen kann, der wird wohl Probleme mit Teilen der Musik haben.

Das Album beginnt mit leisem Windheulen und einer kleinen Hörspieleinlage, es wird in der Ferne wohl ein altes Volkslied in einer Kneipe angestimmt, doch gleich darauf setzt der richtige Gesang von Bryan Josh ein und "Nowhere To Hide" entwickelt sich zu einem schönen Melodic Rocksong mit Mitsing-Refrain. Das Lied läßt auch schon erste Anleihen bei den Pink Floyd der "Dark Side Of The Moon" und "Wish You Were Here" Periode spürbar werden.

Besonders deutlich sind die Pink Floyd Reminiszenzen bei den epischen Tracks "The Last Climb" und "Heroes Never Die", die großartige Gitarrensoli bieten und Keyboards, die auch genausogut Rick Wright spielen könnte. Wenn man "The Last Climb" schon für hervorragend hält und eine Steigerung kaum möglich zu sein scheint, folgt gleich "Heroes Never Die" das wunderbar atmosphärisch mit floydianischen Keyboards und sanften Flötentönen beginnt und dabei eine Atmosphäre wie etwa "Shine On You Crazy Diamond" erzeugt - der Gesang ist dann wie immer großartig und das Lied baut sich auf, ehe es im großartigen Solo an der E-Gitarre mündet.

Cut.

Es gibt in der Tat einen großen Schnitt nach "Heroes Never Die" und der folkloristisch angehauchte Teil des Albums beginnt. Passenderweise mit einem flotten und mitreißenden Instrumental mit Namen "Folklore" - es gibt natürlich immer noch Einflüsse aus dem Rockbereich, aber die Violine übernimmt zusammen mit diversen Flöten die Führung und es entwickelt sich ein sehr tanzbares, fröhliches Lied bis ein kurzes Schlagzeugintermezzo den rockigeren Ausklang des Liedes einleitet. Wem sich bei der Violine die Augen verdrehen - das Instrument wird sehr melodisch eingesetzt, es wird nicht gefiddelt. Es folgen noch drei weitere Lieder, die eher irischer Volksmusik frönen. Diese Parts sind aber sehr gut gespielt und gefallen wirklich gut - so man denn dieser Art von Musik etwas abgewinnen kann. Phasenweise erinnern Mostly Autumn dann an ihre Kollegen von Iona, die ebenfalls Rockmusik mit gälischen Einflüssen verbinden.

Großartiger Ausklang des Albums ist dann aber ein echter Bombasttrack, wie er besser eigentlich nicht sein kann. "The Night Sky" nimmt wieder das Windheulen vom Beginn des Albums auf, es schält sich der Gesang heraus, der wieder Einflüsse von Pink Floyd erkennen läßt, es erinnert ein wenig an "Welcome To The Machine", woraus sich dann nach 4 Minuten zuerst ein sehr gefühlvolles Violinensolo entwickelt ehe die Violine wiederum zwei Minuten später ihren Part an die E-Gitarre übergibt. Wer lange E-Gitarrensoli mag, kommt hier voll auf seine Kosten.

Ich kann Mostly Autumn all denen empfehlen, die melodisch progressiven Rock mögen, und sich nicht abwenden, wenn dabei in einigen Liedern mehr, in manchen kaum, gälische Einflüsse vorliegen. Daß Bryan Josh Fan von Pink Floyd ist merkt man schnell, aber er kopiert nicht, allein sein Gitarrenspiel ist sehr von Gilmour beeinflußt und auch manches Arrangement lehnt sich gelegentlich an bekannten Floyd-Zutaten an.

Für mich ist "For All We Shared" ein mehr als nur gelungenes Debut. Was man allenfalls vorwerfen kann ist die vorhandene Zweiteilung der Musik, die nicht unbedingt homogen wirkt, wobei jeder Teil für sich absolut wunderbar gelungen ist. Ein weiteres Manko: die Band verfügt mit Heather Findlay über eine begnadete Sängerin, die hier leider zu selten zum Einsatz kommt, sie bestreitet eine Ballade allein, ansonsten vermischt sich ihre Stimme mit dem Leadgesang von Bryan Josh, der ebenfalls eine sehr gute Stimme hat. Eine etwas paritätischere Rollenverteilung täte dennoch gut. Dies ist dann auch beim zweiten Album geschehen.

Ich halte Mostly Autumn für eine absolut empfehlenswerte Band aus England, die hoffentlich noch bekannter werden - zur Zeit sind die Alben wohl nur als UK-Import erhältlich. Nur wer absolut keine irische Volksmusik mag, sollte vorher mal reinhören und dann entscheiden, ob die epischen Gitarrenstücke dennoch für ihn den Kauf rechtfertigen. Alle anderen können und sollten zugreifen und sich an einem der besten Debutalben der letzten Jahre erfreuen.
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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Debütalbum aus Yorkshire, 30. Oktober 2001
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: For All We Shared... (Audio CD)
Sehr melodische Prog-Rock-Scheibe mit exelenten Folk-Einlagen und grandiosem Finale. Reizvoll auskomponierte Instrumentalparts (ähnlich Pink Floyd) und die einnehmende Stimme von Heather Findlay führen unweigerlich zu dem berühmten Gänsehauteffekt den man heutzutage nur bei sehr wenigen Bands verspürt.
Wer auf intelligenten, abwechslungsreichen und handwerklich perfekten Sound steht sollte unbedingt zugreifen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Heroes Never Die" - Die Hymne eines bärenstarken Debütalbums, 20. November 2011
Von 
Alexander Hoefer "Animus" (Pähkinäkolo) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: For All We Shared... (Audio CD)
Aufmerksam geworden auf diese sensationelle Band aus England bin ich erstmals bei einem Konzert von Blackmore's Night auf der großartigen "Fires-At-Midnight-Tour" 2001. Damals veröffentlichte die Band bereits mit - The Last Bright Light - ihr drittes Album, und präsentierte sich im Vorprogramm dieses mittelalterlichen Musikabends nur mit dem Sänger und Gitarristen Bryan Josh, sowie der exzellenten Sängerin Heather Findlay, und der ebenfalls außergewöhnlichen Flötenspielerin Angela Goldthrope. Gut 45 Minuten spielten die drei einen Unplugged-Set, den ich bis heute nicht vergessen habe, und den ich sehr gerne auf CD hätte, um ihn immer wieder anzuhören. So kaufte ich mir im Anschluss an das Konzert eine CD der Band, allerdings entschied ich mich aufgrund des Titels - Evergreen - für das zweite Album - The Spirit Of Autumn Past. Für die anderen beiden Alben reichte mein Geld an diesem Abend leider nicht mehr.

Nachdem intensiven Anhören dieses Albums war klar, dass ich auch die beiden anderen CDs unbedingt haben musste, und bestellte sie mir einige Tage später in einem gut sortierten Plattenladen. Das Debüt-Album - For All We Shared - beginnt mit - Nowhere To Hide - einem melodiösen, druckvollen und gitarrendominanten Lied. Danach folgt mit - Porcupine Rain - ein sehr düsterer und atmosphärischer Song, der vor allem deutlich macht, dass die Band sehr stark von Pink Floyd geprägt ist, "Point me at the sky let this love die..." lässt ebenfalls darauf schlißen, dass es in den nächsten Minuten nichts zu lachen gibt.

Vogelgezwitscher und ein fließendes Bächlein erklingen dann zu Beginn des ersten längeren Songs - The Last Climb. Dennoch wird diese "Heile Welt" gleich von traurigen und melancholisch-weichen Keyboard- und Gitarrenklängen durchbrochen. Der Zuhörer fällt in Melancholie. Auch der stark an David Gilmour erinnernde Gesang von Bryan Josh, sowie das großartige Gitarrensolo machen diesen Song zu einem Muss für jeden Pink-Floyd-Fan. Gleiches gilt für den nächsten Song - Heroes Never Die. Auf neuneinhalb Minuten präsentieren uns die zehn Musiker eine Hymne für alle vergessenen Menschen dieser Welt, bzw. für alle Menschen, die keinerlei Anerkennung von der Gesellschaft für ihre Arbeit erhalten. Der Song besticht vor allem durch seine sensationellen Duett-Vokals zwischen Bryan Josh und Heather Findlay. Auch hier lassen sich die Parallelen zu Pink Floyd nicht verheimlichen.

Nach diesem Song schlagen - Mostly Autumn - allerdings eine ganz andere Richtung ein, denn in den nächsten fünfzehn Minuten gibt es primär mittelalterliche aber vor allem keltisch angehauchte Feiermusik. Fröhliche Flöten und Geigen erzeugen auf den beiden Instrumentaltiteln - Folklore und Sheanigans - tanzende Rhythmen, und in dem ruhigen Song - Boundless Ocean - überzeugt besonders das tiefe Flötenspiel von Angela Goldthorpe. Das ist einfach sehr schöne Musik, um die Zeit zu vergessen. In - Steel Away - darf dann Heather Findlay das erste Mal zeigen, was für eine großartige Sängerin sie ist. Endlich mal eine Frau, die nicht so entsetzlich jammert, als die vielen kommerziellen MTV-Grazien und Divas, sondern eine Frau, die die Worte wirklich wunderschön intoniert. Mit - Out Of The Inn - folgt dann das lustigste Stück des Albums, ein ebenfalls keltisch angehauchtes Stück mit Narrationen aus dem literarischen Fantasiewerk - Der Herr der Ringe.

Getreu dem Motto: "Das Beste kommt zum Schluss!", beenden - Mostly Autumn - ihr Album mit dem zehnminütigen Stück - The Night Sky. Dieser Song ist für mich einer der besten Prog-Songs der Neunziger und ein absolutes "Muss" für jeden Pink-Floyd-Fan. Wen die Gänsehaut nicht schon nach dem Windrauschen und den gespenstigen Keyboardwindungen erfasst hat, dem wird es spätestens mit dem Beginn des fünfminütigen Instrumentalsolos eiskalt den Rücken runter laufen. Diesen Song genießt man am Besten bei absoluter Dunkelheit, und in einer sehr guten Lautstärke. Dieses Solo beginnt zunächst mit der einschneidenden Geige und wird wenig später kongenial mit der Gitarre bombastisch zu Ende geführt. Ich kann diese CD nur jedem Musikliebhaber wärmstens empfehlen.
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For All We Shared...
For All We Shared... von Mostly Autumn (Audio CD - 2001)
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