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Blazon Stone
Format: Audio CDÄndern
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am 11. Mai 2011
*Hast du schon gehört? Running Wild machen jetzt irgend so einen Cowboy-Schei...!* Was ich meinem Kumpel damals als Antwort gegeben hatte, kann ich heute nicht mehr sagen, aber eines steht fest: *Blazon Stone* war alles andere als ein Schei...! Die Platte erschien 1991 und war schlicht und einfach eine Hammer-Scheibe.

Es gab natürlich wieder mal die üblichen Besetzungswechseln in der Band zu beklagen. Gitarrist Michael Kupper war durch Axel Kohlmorgen erstetzt worden und anstelle von Iain Finley schwand nun Rüdiger Dreffein die Stöcke hinter dem Schlagzeug. Musikalisch aber blieb alles beim alten. Nur wurde der typische True-Metal von Running Wild durch eine weitere zusätzlich Komponente verfeinert.

Dieses mal standen weder Piraten, noch Freibeuter im Mittelpunkt, sondern man griff ein Stück weit auf die amerikanische Geschichte des 19. Jahrhunderts zurück. *Blazon Stone* und *Lonewolf* gehören zu dieser Bereicherung, genauso wie *Little Big Horn*, das von General Custers Niederlage berichtet. Weitere gute *Cowboy*-Song, um mal bei den Worten meines damaligen Spezl's zu bleiben, sind die Single-Tracks *Billy The Kid* und *Genocide*, die als Bonussongs enthalten sind.

Ohne die *üblichen* Running-Wild-Themen ging es zum Glück natürlich auch nicht. *Slavery* ist ein gewaltiger Stampfer, Dreffeins Beitrag *Fire & Ice* überzeugt mit starken Gitarren und viel Speed, *White Masque* erzählt einem maskierten Freiheitskämpfer und bei *Straight To Hell* werden fast Erinnerungen an die ersten beiden Schallplatten wach. Running Wild bewegen sich im True-Metal mit der Sicherheit eines Schnellzuges auf seinen Schienen. Eine Scheibe an der es nichts zu bemängeln gibt. Abwechslungsreich, hart und mit allen technischen Finessen versehen. Der True-Metal wird zwar nicht neu erfunden, aber wer erfindet schon das Rad neu, nur weil er im Auto schnell mal ein Packerl Zigaretten holen möchte.

FAZIT: starke Fortsetzung der Erfolgsgeschichte von Running Wild - und es war noch kein Ende in Sicht...
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am 25. Dezember 2011
Mit "Blazon Stone" sollte man sich nochmals weiter zum Vorgänger "Death or Glory" steigern, die Kompositionen waren nochmals insgesamt einen Tick stärker und professioneller gestrickt. Das Tempo wurde etwas heruntergeschraubt, so dass die meisten Songs richtige Stampfer sind - im Prinzip ist ausnahmslos jeder Song auf einem hohen Level mit Wiedererkennungswert angesiedelt. Das Album überzeugt durch seine Kompaktheit. Es ist rau,erdig und sehr heavy produziert.
Der Titel-Song zu Beginn ist ein typischer R W-Kracher, eine schnelle eingängige Hymne. Weiter geht es mit dem RocknRolligen "Lonewolf" bevor es bei "Slavery" wieder urtypisch zur Sache geht - schnelle Verse und langsamer stampfender Refrain. "Fire and Ice" geht in die gleiche Kerbe aber mit schnellerem Refrain. Die mit Trommeln eingeleitete saustarke Single "Little Big Horn" schlägt in etwa in die gleiche Kerbe wie die Vörgängersingle "Bad to the Bone", eine schnellere Mitgröhlhymne, aber wirklich clever komponiert. Nach einem kurzen Instrumental folgt ein weiterer Höhepunkt, der etwas schnellere Midtempotrack "White Masque" mit tollem Mitgröhl-Refrain -- das ist echt super. Bei "Rolling Wheels" gehts wieder stampfend weiter, bevor es mit "Bloody Red Rose" wieder etwas schneller wird. Bei "Straight to Hell" geht es noch etwas schneller zur Sache bevor man mit "Heads or Tails" nochmals einen Accept-artigen langsamen Abschlustampfer aus dem Ärmel schüttelt.
Ein Album ohne jeden Ausfall -- hart und kompromisslos dargebracht -- jeder Song ein Kracher -- Balladeskes sucht man hier vergebens -- auch Rolf Kaspareks bis dahin zu recht umstrittener Gesang hat sich auf diesem Album zum positiven weiterentwickelt -- so dass es absolut nichts an diesem Kracher auszusetzen gibt -- das ist Heavy-Metal in seiner ursprünglichsten Form -- hierauf kann jeder Metalhead abschädeln bis der Arzt kommt. -- Bis zu diesem Zeitpunkt sicher das stärkste Running Wild-Album.
Auch die beiden Bonustracks reihen sich gut in den Rest des Materials ein und können überzeugen.
Melodische Killer-Riffs und hymnische Mitsing-Refrains zeichnen dieses Hammer-Album aus.
Heavy Metal wie Heavy Metal klingen muss. Da sind 5 Sterne angebracht.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. November 1999
"Blazon Stone" ist der Name des 1991'er Albums der deutschen Metal Heroen. Und was Running Wild hier einmal wieder bieten, ist Speed Metal bester Qualität. Denn auf dem vorliegenden Album befinden sich so großartige Stücke wie "Lonewolf", "Bloody Red Rose" oder auch "Fire & Ice". Aber auch der Titelsong, sowie das Instrumentalstück "Over The Rainbow" sind sehr gelungen. Wahrlich, Running Wild haben nichts verlernt und "Blazon Stone" ist es Wert neben früheren Alben der deutschen Band, wie etwa "Port Royal" oder "Under Jolly Roger" im CD-Regal zu stehen. Großartiger Gesang, beste Metalgitarren und ein treibender Schlagzeugsound und zu alledem noch durchdachte Texte, das findet man hier. Das "Blazon Stone" Album kann ich daher jedem "Running Wild"-Fan nur wärmstens empfehlen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 29. April 2007
Runnig Wilds Blazon Stone ist für mich eines der besten deutschen Heavy Metal Alben überhaupt.

Hymnen wie 'Little Big Horn', 'Heads or tails' oder 'White Masque' zählen mit tödlicher Sicherheit zum Allerbesten, was die Hanseaten bisher zustande gebracht haben, und lassen so manchen RUNNING WILD-Gassenhauer der Vergangenheit weit hinter sich. Die Gitarrenarbeit ist durchweg erstklassig, ebenso wie Rolfs ständig verbesserter Gesang, die treibenden Basslines und das kraftvolle Drumming. Wer die Jungs immer noch als halbgare Piratencombo abtut, sollte sich die Ohren waschen oder vielleicht gleich die Finger von der Materie lassen. Hier gibt's absolut nichts zu mäkeln, jeder Ton sitzt, Ausschußware gibt's auf "Blazon Stone" nicht, und originell ist das Teil zudem auch noch. RUNNING WILD haben ihren ureigenen Stil gefunden, der trotz verschiedener Experimente (Western-Anklänge in 'Little Big Horn' etc.) nie unnatürlich oder überladen wirkt.

Dieses Album (das letzte von Runnig Wild als Band) sollte in keiner Heavy-Metal-Sammlung, die sich als solche Bezeichnen will, fehlen.

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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. März 2001
Auch bei "Blazon stone" bieten Running Wild nichts Neues, aber das was sie machen, machen sie eben richtig gut. Um einige Beispiele zu nennen: "Lonewolf", der Titelsong oder "Little Big Horn". Immer gute, wenn auch nicht sonderlich abwechslungsreiche Songs. Trotzdem empfehlenswert.
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