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TOP 500 REZENSENTam 15. Juli 2010
Nach Kari-Ann Muller, Grace Jones, Marilyn Cole, Constanze Karoli und Eveline Grunwald, blickte 1975 die damals aktuelle Ferry Gespielin Jerry Hall, dem Hörer als Sirene vom Cover entgegen. Es sollte die letzte Roxy Music Studioplatte für 4 Jahre (eine sehr lange Zeit in den Veröffentlichungszyklen der 70er gerechnet) sein. Roxy Fans mussten allerdings in diesen 4 Jahren trotzdem nicht darben, denn neben dem Live Album Viva! Entsanden in dieser Bandpause immerhin noch 3 Bryan Ferry Soloalben oft mit tatkräftiger Unterstützung der Bandkollegen.

Siren selbst beendet aber eigentlich die zweite Schaffensphase der Band, also die post-Eno Phase und oberflächlich klingt das Album schon ein wenig wie ein Übergangswerk, hin zum glatten Pop der letzten 3 Alben. Das täuscht allerdings, denn es mögen hier gefälligere Arrangements und sounds verwendet werden, aber die eigenartigen Harmoniewechsel und Melodien die den typischen Roxy Sound ausmachten sind nach wie vor vorhanden und werden rhythmisch um sehr viel Funk-Einflüsse erweitert.

Schon der opener ,Love Is The Drug', der spätestens nach Grace Jones' cover Version ein Disco Klassiker wurde, präsentiert sich extrem tanzbar und Ferry's blasiert-gelangweilte Stimme bei den Strophen passt perfekt zur Stimmung dieses songs.

,End Of The Line' klingt dann aber sehr country-dylanhaft und ist eigentlich der Ausreisser dieser Platte. Ich denke das war Ferry bewusst, weswegen er hier wohl auch eine Mundharmonika einsetzte. Psychdelisch-proggig beginnt ,Sentimental Fool', aus dem sich aber langsam eine zuerst unheilschwangere Ballade und dann ein zunehmend funkier werdender Pop track schält - eigentlich ganz großes Kino. Mackays Saxophon Solo sorgt noch für den nötigen Glam-Rock Bezug. Der melodische Aufbau ist sowieso sehr interessant und ungewöhnlich, ebenso wie das abrupte Ende.

,Whirlwind' beginnt mit eigentlich punkiger Gitarre und einer Melodie die an ,Do The Strand' erinnert - zappeliger, leicht schräger Glamrock eben, mit einem tollen Manzanera Solo.

,She Sells' wird anfänglich von Klavier power chords getragen die beim instrumentalen Refrain von einem funkig gespielten Klavinett abgelöst werden, bevor Rhythmusbruch und Tempowechsel den song gegen Ende fast schwelgerisch werden lassen. ,Could It Happen To Me' ist ein typischer Ferry Bar-crooner song, sehr sexy, sehr charmant und wie immer ,very phoney' klingend.

Die Cinemascope Breitwand-Sound Orgie ,Both Ends Burning', die so discomäßig groovt und trotzdem immer noch viel Rock'n'Roll in sich trägt wurde zurecht einer der ganz großen Roxy Klassiker. Alleine dem Rhythmus dieses songs kann man sich kaum entziehen (die layers mit denen Eddie Jobson hier an den synthies glänzt kamen nur wenige Wochen nach Giorgio Moroder's ,Love To Love You Baby'!) und Bowie und Eno haben bei diesem song wohl auch ganz genau hingehört für ihre Berlin Alben.

Danach folgt das wunderschön geflangte Gitarrenintro von ,Nightingale' das dann rhythmisch zwar auch funky, aber deutlich ruppiger rüberkommt. Die Geigen und Mackays Oboen fill-in geben dem song dann noch das gewisse Etwas. Hervorragend hier übrigens - so wie auf der ganzen Platte - die dynamische Spielweise von drummer Paul Thompson die viel zur Dramatik dieser Platte beiträgt.

Das epische ,Just Another High' beendet diese Platte kompositorisch dann vielleicht nicht ganz so würdig aber nach den 8 songperlen davor verzeiht man ihnen das locker, zumal das klanglich an eine Sitar erinnernde Gitarrensolo noch einen schönen Farbtupfer draufsetzt.

Siren ist zweifellos eines der Meisterwerke der Band, denn wie selbstverständlich Sie hier Pop, Disco, Funk und Prog verbinden und es schaffen kommerziell und anspruchsvoll gelichzeitig zu sein, das konnten damals nicht viele. Wichtige Platte die wohl viele nachkommende acts geprägt und beeinflusst hat (ich sag' mal von Japan über Human League bis zu Ultravox und den Pet Shop Boys).
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Das 5. RM-Album, das 1975 erschien und somit das 5. Werk der Band innerhalb von nur 4 Jahren (!) war (der gute Mr. Ferry war nebenbei bereits auch noch als Solokünstler tätig, was jetzt aber nicht mitgezählt wurde), hat aufgrund der starken Vorgängerscheiben gewiss keinen leichten Stand.
Dennoch gilt "Siren" heute als Klassiker der Pop/Rock-Geschichte und wurde sogar vom RS-Magazine unter die besten 500 Alben aller Zeiten gewählt (als eine von 4 RM-Platten).

Obwohl auch ich vorliegenden Silberling grundsätzlich gut finde, kann ich seinen (sehr) hohen Stellenwert bei Kritikern (und Fans freilich) nicht ganz nachvollziehen. Für mich gehört "Siren" jedenfalls nicht zu den besten Platten der Briten.
Natürlich lotet Mastermind Bryan Ferry einmal mehr das Spektrum seiner einzigartigen Stimme aus und setzt weiterhin auf Soundexperimente und neue Ideen.
Das war meines Erachtens bei den 4 Vorgängerwerken allerdings auch schon der Fall, weshalb die Scheibe in meinen Ohren nicht außergewöhnlich innovativ klingt (was ja sooo oft behauptet wird - aber gut, Geschmäcker sind halt nun mal verschieden).
Etwas stärker als bisher wandte man sich auf "Siren" (damals) modischen Dance- und Discosounds zu, was - im Gegensatz zum eher verunglückten Studionachfolger "Manifesto" - meistens auch recht gut funktioniert (Paradebeispiel hierfür ist sicher der lässig hingerotzte Opener "Love Is The Drug", der auch zum Hit wurde).
Die spannende Ungestümheit und Unberechenbarkeit vorangegangener Platten fehlt mir auf "Siren" hingegen ein bisschen. Stellenweise macht die Scheibe (ist aber nicht böse gemeint) einen zähen, uninspirierten (vielleicht auch übermotivierten [?]) Eindruck auf mich.
Ich persönlich lege "Roxy Music" (das Debüt), "Stranded", "Country Life" sowie die beiden später erschienenen "Flesh & Blood" (das ich für ziemlich unterschätzt halte) und "Avalon" jedenfalls lieber und auch häufiger zuhause auf, als eben vergleichsweise "Siren".

Der Sound des Silberlings (es handelt sich hier um die Remaster-Version von 1999) lässt für meine Begriffe allerdings keine Wünsche offen. Dynamik, Druck, Raum und Klarheit sind gleichermaßen gegeben, womit (wie bei allen remasterten RM-Alben übrigens) einem ungetrübten Hörgenuss nichts im Wege steht bzw. stehen dürfte.

Fazit: Das vielseits gelobte "Siren" ist bestimmt ein gelungenes und hörenswertes Album der britischen Glam-/Art-Rockformation Roxy Music. In Summe gefällt es mir allerdings nicht besser als sämtliche andere Veröffentlichungen der Band (außer "Manifesto", das mir - als einzige RM-Scheibe - wirklich nicht besonders zusagt).
Interessierten würde ich deshalb eher andere Alben der Band zum Hineinschnuppern empfehlen. Als Erstkauf böten sich aus meiner Sicht vor allem das tolle Debüt "Roxy Music", "Country Life" oder "Avalon" an. Auch "Stranded" halte ich für sehr essenziell und besitzenswert.
Eine schlechte Platte ist "Siren" freilich trotzdem nicht, RM haben aber eigentlich nie schlechte Aufnahmen gemacht (einzig das zuvor schon angesprochene "Manifesto" überzeugt mich nicht so wirklich).

Meine Bewertung: ++++

Für Fans wohl unumgänglich, für allg. Musikinteressierte vermutlich hingegen schon, würde ich sagen.

OK!

----Anspieltipps----
- Love Is The Drug
- Whirlwind
- Could It Happen To Me?
- Both Ends Burning

P.S. Das Album-Frontcover (mit obligatorischer Frauenablichtung) zeigt Bryan Ferrys damalige Lebensgefährtin Jerry Hall und gilt deshalb als legendär.
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TOP 500 REZENSENTam 9. März 2004
Den Wahnwitz der ersten Scheiben haben Roxy Music auf dieser Platte erstmals in die Songs hineinkomprimiert. Will heißen: Der Teufel steckt zunächst mal im Detail, aber auch offensichtlich in diesen unfassbar hitzigen und voodoo-groovigen Beats, die dermaßen deep-"funky" daherkommen, das sogar James Brown Fans ins Schwitzen geraten...;-)
>Siren< packt dich wirklich am Kragen und ist dennoch voller dandyhafter Lebensfreude. Wobei auch die typisch melodramen Ferry Epen zur Genüge vorhanden sind. Textlich geht es auch heiß her.
Sicher, mit dieser Platte hat man den Weg zum "Mainstream" vorbereitet; aber mit welch irrsinniger Kunstfertigkeit! Oberflächlich klingt alles ganz leger, aber darunter wütet der kreative und künstlerische Wahnwitz! Diese Platte ist einfach unwiderstehlich, für Roxy Fans ohnehin unentbehrlich! Schräger Klassiker!!!
(Übrigends: Ja, die Dame auf dem Cover ist tatsächlich Jerry Hall, seinerzeit noch unter Mr. Ferry "leidend" ;-))
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am 1. Januar 2010
Wieder einmal überzeugen Roxy Music mit genialen Kompositionen und unglaublich guten Songs, die einen wirklich nicht in Ruhe lassen! Dieses Album ist das letzte mit Eddie Jobson an den Synthesizern, seine Violinkünste sind genial (Man höre sich einmal End Of The Line an)! Dieses Album steigt zwar ein wenig von dem hohen Niveau der ersten vier Alben ab, ist aber dennoch absolut genial.
Love Is The Drug - Muss man kennen. Sehr gut ausgearbeitetes Stück, das durch die laute Bassline hervorgehoben wird. Wirklich eine Droge!
End Of The Line - Tolles Violinsolo, jedoch einer der schwächeren Songs
Sentimental Fool - Betörendes Intro, dann wie schon Love Is The Drug perfekt ausgearbeitet
Whirlwind - Einer meiner Favoriten. Erinnert sehr stark an die frühen Jahre, dank Ferrys verrücktem Gesang. Phil Manzanera kann sich richtig austoben!
She Sells - Überzeugt mich wegen der vielen unpassenden Taktwechesel nicht so ganz
Could It Happen To Me - Ein weiteres Highlight des Albums, sehr schön und betörend!
Both Ends Burning - Konzertklassiker. Verdammt cool und Ferry in Höchstform!
Nightingale - Schönes Gitarrenintro, überzeugt aber auch nicht ganz
Just Another High - Genial ausgearbeitet und gut durchdacht, wunderschönes Intro und toller Gesang
Siren ist das letzte Roxy Music Album, auf dem sie sich künstlerisch in Höchstform befinden. Allein deshalb sollte man sich dieses geniale Werk zulegen!
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am 28. August 2014
muß man auch haben . konzeptalbum der post eno zeit ..es zeigt schon den frühen selbstverliebt pomp von ferry .groß.
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VINE-PRODUKTTESTERam 7. November 2007
...ist sicher nicht nur das Cover mit Miss Jerry Hall. Auf diesem 5. Album haben RM die Brücke geschlagen vom künstlerisch anspruchsvollen und manchmal schwer nachzuvollziehenden Avantgarderock zu einem eingängigeren Rock, welcher allerdings noch längst nicht als Mainstream eigestuft werden kann.

RM hatten mit dem Vorgänger "Stranded" damals den Bogen in Punkto Kunst einfach überspannt. Es mussten Kompositionen her, welche das Publikum besser verstehen konnte, ohne aber platt zu wirken. Und genau deshalb ist "Siren" das für mich beste Album der Briten. Spätere Konzertklassiker wie "Both ends burning" und "Love is a drug" waren keine Zufallsprodukte, sondern wohldurchdachte Songs mit einer Prise Rock und sehr viel Anspruch. Wie immer zählen bei RM die Details in den Songs, so z. Bsp. bei "Sentimental fool", ein Song für die Ewigkeit, mit wahnwitzigen Tempowechseln und Breaks.

Höhepunkt für mich ist am Schluss "Just another high", ähnlich gestrickt wie auf "For your pleasure" der "Bogus man", mit seiner immer wiederkehrenden Notenfolge, hypnotisierend, melancholisch und extrem fesselnd. Wirkt der Song erstmalig sehr einfach gestrickt, entdeckt man erst nach xmaligem Hören, wie genial die Komposition eigentlich ist.

Ein Album aus der Hochzeit von RM, danach folgte noch "Avalon", was nicht mehr den Geschmack der alten Fans traf, und dann war die kreative Phase vorbei.
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am 7. Januar 2013
Ik heb vrijwel al het werk van Roxy. Dat wil zeggen alle lp's. Deze verkoop ik nu.
Ik heb nu ook bijna alles op cd.
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