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4.0 von 5 Sternen Eine beachtliche Leistung
Wer kennt heute noch den Dirigenten Heinz Rögner? Die Antwort auf diese Frage dürfte wohl "Wenige" lauten. Umso erfreulicher ist es, dass man hier eine Aufnahme von Bruckners gewaltiger Achter unter Rögner zum verlockenden Einsteigerpreis erhält. Wer sich die Zeitangaben der ersten beiden Sätze ansieht, wird zunächst erstaunt sein. Den ersten...
Veröffentlicht am 24. Juli 2010 von Phillip Ochman

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen High Voltage Bruckner
"Rundfunk Rögner" hieß er in der DDR und ist heute - scheint's - einigermaßen in Vergessenheit geraten. Rögner hat den Großteil der Brucknerschen Symphonien eingespielt, die mittlerweile für'n Appel und 'n Ei bei Berlin Classics zu haben sind. Wie bei allen Bruckner-Aufnahmen Rögners zeichnet sich auch seine Einspielung der Achten...
Veröffentlicht am 3. April 2010 von Wolfgang-Armin Rittmeier


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine beachtliche Leistung, 24. Juli 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sinfonie 8 (Originalfassung) (Audio CD)
Wer kennt heute noch den Dirigenten Heinz Rögner? Die Antwort auf diese Frage dürfte wohl "Wenige" lauten. Umso erfreulicher ist es, dass man hier eine Aufnahme von Bruckners gewaltiger Achter unter Rögner zum verlockenden Einsteigerpreis erhält. Wer sich die Zeitangaben der ersten beiden Sätze ansieht, wird zunächst erstaunt sein. Den ersten Satz dirigiert Rögner in gerade einmal 12:33 min durch. Dennoch holt er trotz der schnellen Tempi noch erstaunlich viel aus jenem Wechselbad heftiger Aufwallungen und resignierender, nachdenklicher Streichermoive heraus. Eine ähnlich souveräne Deutung des Kopfsatzes kennt man ansonsten nur von Jochum. Das Scherzo gerät rögner dann leider viel zu schnell. Hier wird das Allegro moderato wie auch bei Solti oder Jochum regelrecht zum Allegro vivace. Auch Wand hat das Scherzo der Achten beispielsweise stets mit eher getragenen Tempi genommen, weil es nur so die volle Wirkung seiner brillant verwobenen Motive entfaltet. Im Adagio liegt Rögner dann mit seinen Tempi gut im Mittelfeld, dies ist acuh angemessen, handelt es sich hier doch um ein ähnlich andächtiges Adagio wie in der Siebten. Das Glanzstück dieser Aufnahme ist freilich das Finale. Dieses nimmt Rögner mit recht straffem Grundtempo, erzeugt jedoch eine ungeheure Dynamik, wobei er das RSO-Berlin regelrecht zaubern lässt. Man vergisst sehr schnell die ebenfalls enorme Länge dieses Satzes, so selbstverständlich und unverkünstelt türmt Rögner die massiven Klangblöcke auf - ars adeo latet arte sua. Dies kennt man eigentlich nur von Karajan und den Berliner Philharmonikern.
Eigentlich hätte diese Scheibe fünf Sterne verdient, für die nicht immer ganz präsente Klangtechnik und das Scherzo ziehe ich dennoch - aus Geschmacksgründen- einen Stern ab. Anhören!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen High Voltage Bruckner, 3. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Sinfonie 8 (Originalfassung) (Audio CD)
"Rundfunk Rögner" hieß er in der DDR und ist heute - scheint's - einigermaßen in Vergessenheit geraten. Rögner hat den Großteil der Brucknerschen Symphonien eingespielt, die mittlerweile für'n Appel und 'n Ei bei Berlin Classics zu haben sind. Wie bei allen Bruckner-Aufnahmen Rögners zeichnet sich auch seine Einspielung der Achten durch Geschwindigkeit aus, was sich aus meiner Perspektive für diese Symphonie Bruckners allerdings nicht so recht anbietet. . In der Achten also (speziell im ersten, zweiten und streckenweise auch im letzten Satz) führt sein "High-Voltage"-Dirigat (der ursprünglich auf Klaus Tennstedt bezogene Begriff passt hier irgendwie viel besser als bei diesem) zu einem Höchstmaß an innerer und äußerer Unruhe, wenngleich ich mich selbst auch ab und zu dabei erwische, dass ich beim Hören dieser Aufnahme auch in den Rausch der Geschwindigkeit verfalle. Allerdings überschreitet Rögner doch nicht selten das für das Orchester noch Machbare, z.B. im Finale, in denen die Trompeten ihre Sechzehntel im Grunde nicht mehr präzise spielen können. Bestimmte Passagen klingen so flott auch einfach nicht, das fällt mir dann doch zu viel Detail unter den Tisch. Wer nun aber auch ein besonders flottes Adagio erwartet, der liegt falsch. Nimmt Rögner die großen langsamen Sätze der Symphonien Sieben und Neun ebenfalls deutlich zügiger als seine Kollegen, so gehört das Adagio der Achten mit 26:21 eher ins Mittelfeld. Tatsächlich ist es eine der besten Wiedergaben des Satzes, die mir bisher untergekommen ist. Insgesamt nimmt Rögner den Satz eher lastend, dunkel und grüblerisch. Schon vom ersten Ton des Streichersatzes an wird deutlich, dass er die schwebende, ein wenig transzendente Spielweise, die hier oft vorherrscht, nicht übernimmt. So sind auch die hellen Momente, die der Satz birgt, eher kurze Aufhellungen, die dann immer wieder ins Dunkle verschwinden. Das hat etwas von musikalischem Chiaroscuro. Am besten gefällt mir die Passage N - Q in der Haas-Ausgabe und der komplette Abgesang, der in seiner Entrücktheit schon sehr nahe an Jochums Berliner Aufnahme ist.
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Sinfonie 8 (Originalfassung)
Sinfonie 8 (Originalfassung) von Heinz Rögner (Audio CD - 1995)
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