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am 15. September 2008
Wer - aus welchen Gründen auch immer - nur einige der späteren, eingängigen und doch unverwechselbaren Hits von Roxy Music kennen sollte und sich, vielleicht auf Spurensuche, um zu hören, wie es mit dieser großartigen Art-Rock-Band 1972 seinen Anfang nahm, das Debutalbum zu Gemüte führt... der wird wohl seinen Ohren kaum trauen.

Mit diesem Album, so könnte man sagen, wurde die Postmoderne in die Rockmusik eingeführt. Die Tempi und Atmosphären wechseln, bald ist es bizarr, bald kryptisch, bald melancholisch, bald ironisch überspitzt dramatisch - "Roxy Music" ist ein Album voller Stimmungswechsel, oft collagenhaft, mit diversen Zitaten aus der Geschichte der Rockmusik und dabei doch mit wunderbarem Songmaterial.

Bryan Ferrys Gesang klingt deutlich schriller als auf späteren Alben. Das Vibrato der Stimme ist auffällig dominant - und macht die Musik unverkennbar. Oboe, Saxophon und Synthesizer verleihen den schrullig konstruierten Songs eine spannende klangliche Vielfalt.

Songs wie "Re-make / Re-model" oder "If There Is Something" zählen gewiß zu den herausragenden Werken dieser Band. Doch jedes einzelne Stück vermag zu faszinieren, denn die Kompositionen und Texte sind, wenngleich sehr unorthodox, so doch durchweg von hohem Niveau, wie auch die Interpretation durch die Band etwas eigenartig Dekonstruiertes hat - eben nicht hyperprofessionell und solide "heruntergespielt", sondern mit der Energie der "inspired amateurs", als die sich Roxy Music - wohlgemerkt, Jahre vor der Punk-Bewegung! - bezeichneten.

Das Album ist recht schräg, insbesondere, wenn man es mit den anderen Roxy-Platten vergleicht. Doch diese Musik ist unglaublich aufregend und vielschichtig, fremdartig und mitreißend zugleich. Nicht wenige Rezensenten haben 1972 hier die Zukunft der Rockmusik zu hören vermeint.

Zusätzlich zu den neun Original-Songs des Albums gibt es hier zudem die erste Single-A-Seite von Roxy Music, "Virginia Plain". Puristen mögen streiten, ob dadurch die musikalische Abfolge durcheinander gebracht wird, aber diese Single ohne Refrain, mit Zweiton-Synthesizer-Solo und Accapella-Ende ist auch nach über 35 Jahren ein großartiger Pop-Song.

Art-Rock-Liebhabern mit offenen Ohren ohne Einschränkungen zu empfehlen... wenn sie die Platte nicht eh schon im Schrank stehen haben.
22 Kommentare|14 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. Juni 2004
Diese Platte ist 70er-Jahre Kult!
Was die Aufnahme ist bzw. aussagt, habe ich erst im Laufe der Jahre verstanden. Ich kann mich noch heute an die Eindrücke erinnern, die ich beim ersten Auflegen der (damals klar ..) LP hatte. Der erste Titel, RE-MAKE/RE-MODEL, ein Schock, die reinste Kakophonie. Die restlichen Titel der A-side und auch die der B-side waren nicht viel besser. Die Frage blieb: wer soll das mit Genuss hören? Dies habe ich erst später verstanden, beim Immer-Wieder-Hören, weil mich die Platte irgendwie doch magnetisch angezogen hat. RE-MAKE/RE-MODEL war plötzlich nicht mehr kakophonisch, sonderen hat mich durch seinen Rhythmus fasziniert, Brian Ferrys Stimme wurde zum Hochgenuss, die Abfolge der Titel wurde verständlich ..
Heute mit etwas Abstand sieht man die Dinge naturgemäß anders. Was sind das für Künstler, die es wagen, mit einem selbst 1972 zum einen skandalösen, zum anderen aber erkennbar ironischen Cover auf den Markt zu treten? Die Musik ist hiervon ein Spiegelbild. Einerseits ernsthaft, andererseits ist doch klar, dass alles nur ein großes Spiel ist. Die Kombination aus großer Musikalität einerseits und (etwas) Ironie andererseits macht den Reiz der Aufnahme aus.
Wenn Sie (wie ich) ein fan der 70er Jahre sind, kennen Sie die Platte eh. Wenn Sie die 70er kennen lernen wollen, fangen Sie mit dieser Aufnahme an.
Roxy Music hat später noch andere tolle Platten gemacht (For Your Pleasure, Stranded, Country Live), aber ihre erste war und ist ihre beste ..
22 Kommentare|18 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 28. November 2011
Schon beim opener des Debuts weiß man - das was VU in den 60ern bereits andeutungsweise umsetzten wird hier noch viel kompromissloser weitergeführt - die hüftenschwingende Unterhaltungsform des Rock'n'Roll zur Kunst zu erheben, ohne Sie ihrer rebellischen und auflehnenden Bedeutung zu berauben. Und dass das ausgerechnet unter der Führung eines dandyhaften Schönlings passiert ist hier nicht einmal gegenläufig sondern absolut sinnstiftend.

,Remake/Remodel` macht das Konzept hörbar - unruhig, druckvoll, leicht schräg und mitreißend ist dieser refrainlose song der zwar das Rock'n'Roll Schema simplifiziert, es aber gleichzeitig stilistisch um so viel Neues anreichert. Auch ,Ladytron geht in diese Richtung`; unerwartete Wendungen und Instrumentalpassagen in den schillerndsten Klangfarben ersetzen das klassische Strophe/Refrain Muster.

Man begnügt sich aber damit nicht. In ,If There Is Something` gibt es einerseits Ferry's wohl exaltierteste Vokalakrobatik zu hören, andererseits nimmt der Song aber zu Beginn auch Anleihen an der britischen Schlagermusik der 30er und 40er.Jahre. Dass man dann beim - im Nachhinein hinzugefügten - ersten Singlehit ,Virginia Plain` fast Mainstream zu hören meint ist erstmal irgendwie verwunderlich, doch auch dieser Track hat mit seinem abrupten und unerwarteten Ende, dem schrillen Saxophon, der kreischenden Gitarre und Enos Synthie-licks all die Element die die frühen Roxy Music so aufregend machten.

Kompositorisch ist ,2HB` einer der interessantesten Songs, auch wenn er schon die Richtung andeutet in der Ferry auf seinen Soloalben, vor allem mit den Coverversionen, gehen wird - Ruhiges und Gefälliges mit einer beunruhigenden Note zu versehen. Interessant auch der erste Teil von ,The Bob`, der Grunge 20 Jahre zuvorkommt und das mit einem progressiv-Rock Part weitergeführt wird.

Verstörend und spannend dann, das fast wie eine Interlude wirkende, ,Chance Meeting`. ,Would You Believe?` wird nach dem kantigen Intro dann zum eigentlich bravsten Stück dieser Platte - vom Prinzip her ein 08/15 Rock'n'Roll. Bemerkenswert jedenfalls, dass die Gruppe, obwohl Sie mit der Zeit immer glatter wurde, zumindest bis ,Siren` ihren ureigenen Sound immer beibehielt

Die beunruhigenden ,Meeresbrisen` stolpern rhythmisch gegen Ende dann über die Küstenfelsen an denen sich die von ihnen ausgelösten Wellen brechen - ein dekonstruiertes Stück Pop. Mit einem gar nicht ,bitteren Ende` schließt das Album dann fast gefällig, aber auch das passt in das Konzept der Band, immer das Unerwartete zu bringen.

Radiokompatibler war künstlerisch anspruchsvoller Rock'n'Roll eigentlich nie wieder und da stellt sich dann auch die Frage ob man diese Platte nun tatsächlich dem Genre ,Glam Rock` zuordnen kann, das ist aber auch letztlich egal, weil dieses Album bis heute - über fast 4 Jahrzehnte hinweg - zu faszinieren weiß.
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am 28. November 2001
Welche Worte kann man über das erste Roxy Music-Album verlieren? Neben weiteren neun ausschließlich erstklassigen Liedern befindet sich mit VIRGINIA PLAIN die am häufigsten gelobte Single der 70er Jahre auf diesem Debüt.Und das brach damals ein,in die ziemlich starr gewordene Rockszene,in der einige wenige Bands dominierten,die sich mit ihrem "Dinosaurierrock" aus den 60ern in die 70er rübergerettet hatten. Hier knüpfte man eher bei den VELVET UNDERGROUND an,formte man gleichwohl am Glamrock mit bei,zerstörte man klassische Melodien auf dem Synthesitzer oder der Oboe,ließ man Tapes laufen und dabei klang man irgendwie noch poppig und futuristisch zugleich.Alleine die arrogant-pastorale Stimme von Bryan Ferry ist fantastisch.Und dazu noch ein Lied wie LADYTRON!
Sieben Sterne!
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am 1. November 2009
Durch Virginia Plain war die Band schon zuvor bekannt geworden. Doch das Debüt Album machte sie einem weiteren Publikum in Europa bekannt. Vom ersten Song Re-Make/Re-Model bis zu Bitters End ist dieses Album einfach genial! Insbesondere dadurch, dass auf der remastered Edition Virginia Plain als Bonus enthalten ist; das Lied war nicht auf der original Fassung vorhanden.
Die Lieder Re-Make/Re-Model, Ladytron, If There Is Something, 2HB, Sea Breezes und Bitters End sind absolute Roxy Music Klassiker. Sie machen das Album zu dem, was es ist, einer genialen Scheibe, die man sich immer wieder anhören kann. Ein Must-have!
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Im Vergleich zu späteren RM-Platten, die sich die Betitelung "Dekadenz-Pop" wirklich redlichst verdient haben (und dennoch teilweise toll anzuhören sind), klingt dieses Debütalbum aus dem Jahre 1972 tatsächlich fast schon erdig und rockig - stellenweise zumindest.
Nicht umsonst gelang den Briten unter Bryan Ferrys und Brian Enos Federführung (die nur zwei Platten lang halten sollte) ein Auftakt nach Maß, der - wenigstens in Großbritannien - auch in den Charts recht weit nach oben schoss.

Vielleicht verleiht gerade das Spannungsfeld zwischen Schöngeist und Melodienmann Ferry sowie Mr. Experimentierfreudig, also Brian Eno (der u.a. tüchtig die Synthies bearbeitet), der Roxy-Music-Anfangsphase einen ganz besonderen Reiz, der auch heute noch deutlich spürbar ist.
Jedenfalls ist das schlicht betitelte Erstlingswerk in seiner Gesamtheit erstaunlich abgebrüht und deckt mit aufrüttelndem Punk-Pop ("Re-make/Re-model"), verspielten und wegweisenden Soundtüfteleien ("Ladytron"), interessanten Gesangsparts (z.B. das wunderbare "If There Is Something" oder "The Bob (Medley)"), bitterzart-ausgetüftelten Dynamik-Balladen ("Sea Breezes") und leichtbekömmlichem Wohlfühl-Pop ("Bitters End") eine schier unglaublich breite Palette an musikalischer Vielfalt und musikalischem Gespür ab. Dass "Roxy Music" dennoch wie aus einem Guss klingt und die Scheibe vor allem ihres Sounds wegen für Furore gesorgt haben dürfte, ist dann die zweite große Erfolgszutat, die eine gewaltige Basis für ein befruchtendes künstlerisches gemeinsames Miteinander legte.

In der Tat ist die Platte mit ihren angenehmen rund 45 Minuten Spielzeit nie ausufernd oder anödend - ganz im Gegenteil. D.h.: Obwohl "Roxy Music" so experimentierfreudig daherkommt, verliert es sich nie in dekadenter Selbstgefälligkeit oder dergleichen. Stets bleibt eine knackige Frische aufrechterhalten, die selbst die ruhigeren Tracks dieses Albums innehaben.

Das große - und aus heutiger Sicht sich logischerweise in die Haare kriegende - Duo Ferry/Eno hat hier mitsamt toller Band wirklich etwas Beeindruckendes und sehr Zeitloses geschaffen, das auch heute noch an keinem Musiksammelnden spurlos vorübergehen wird. Selbst Menschen, die ob der poppig-glatten Champagner-Pop-Produktionen (z.B. "Flesh & Blood" oder "Avalon", die ich übrigens aber beide sehr mag) ihre liebe Not mit Roxy Music haben, können eigentlich unbesorgt zu "Roxy Music" und dem nachfolgenden "Für Your Pleasure" greifen (obwohl das eigentlich für alle Alben bis inkl. "Siren" gelten dürfte), die in meinen Ohren - auch wenn ein solch direkter Vergleich etwas gewagt und unzulässig sein mag - stark von einem David Bowie inspiriert wirken (ohne diesen aber wiederum tatsächlich zu kopieren). Sogar dem erst später aufkeimenden Punk und Queens (noch kommendem) Pomp sind die Mannen von Roxy Music hier schon voraus.

Wegweisend ist dieses in Ton & Komposition beachtlich ausgereifte Debütwerk also allemal. Dass dabei in jedem Song eine unbeschwerte Selbstverständlichkeit mitschwingt, als sei es quasi das Natürlichste auf der Welt, solch ein Debüt nach Maß abzuliefern, ist das Sahnehäubchen schlechthin, das "Roxy Music" in meinen Ohren letztendlich zu etwas ganz Besonderem macht. Man merkt vor allem Mr. Ferry an, dass er zuvor bereits in anderen Bands gespielt hat. Sein nicht lupenreiner Gesang (der ja für diesen Herren nicht untypisch ist) macht viele Passagen des Albums sehr interessant und spannend.
So gesehen ist/war es vielleicht auch gut, dass Eno nach 2 Alben die Band verlassen hat und nicht Mr. Ferry. Ersterer sollte ja mit unzähligen anderen Projekten noch ganz, ganz groß rauskommen, während der Zweitgenannte noch viele weitere starke RM-Alben komponieren bzw. mitkomponieren sollte, von dessen ebenfalls nicht unbeachtlicher Solo-Karriere mal abgesehen...

Fazit / Kurzzusammenfassung:
Obwohl auch ich bestimmt nie der große RM-Hörer war, habe ich mir interessanterweise eine Zeit lang RM-Alben gekauft, ohne sie jedoch wirklich ausführlich und geduldig zu hören. Nun hole ich das gerade nach und entdecke (wie das bei guter Musik halt oft so ist) nach und nach die wahre Schönheit vorliegender Werke.
Das erstaunlich ausgefeilte und souverän inszenierte Debüt bildet dabei schon einen bombastischen Anfang, der die Messlatte bereits in schwindelerregende Höhen hievt... Tatsächlich glaube ich, dass bis heute nur wenige Bands auf solch einen beeindruckenden Paukenschlag am Anfang ihrer Karriere zurückblicken können. Hier stimmt von Beginn weg wirklich alles!
Die zwei bekanntesten Titel des Albums dürften wohl der Opener "Re-make/Re-model" sowie die Hitsingle (immerhin Platz 4 in den UK-Charts) "Virginia Plain" sein, die auch heute unschwer und rasch gefallen dürften. In Wahrheit finde ich aber gerade die (vermeintlich) nicht so bekannten Songs der Scheibe so spannend und unwiderstehlich. Meine persönlichen Lieblinge hierauf sind ja "If There Is Something", "The Bob (Medley)", "Sea Breezes" und "Bitters End" (Anspieltipps meinerseits!).

Pers. Anm.:
Es erscheint aus heutiger Sicht sehr interessant, dass die Beatles oder die Stones (u.a. freilich) ein Jahrzehnt zuvor mit relativ ruppigen, oft noch mit vielen Coverversionen bestückten, LP in den Charts bis ganz nach vorne geprescht sind. Anno 1972 musste man dann schon ein solch aufwändiges Debütalbum, wie eben dieses hier z.B., von der Leine lassen, um Aufnahme im Pop/Rock-Olymp (wenigstens im britischen) finden zu können. In den USA brauchte Roxy Music recht lange, um sich etablieren zu können - ist aber eigentlich eine andere Geschichte...

Für mich ist dieses aufregende Debüt, das binnen kurzer Zeit für gute Laune und Entspanntheit in Herz und Gemüt sorgt, in jedem Fall ein 5-Sterne-Werk, das ich Musiksammelnden wärmstens ans Herz legen möchte.
Meines Erachtens ist es fast eine Schande, dass das RM-Debüt nicht unter die "500 besten Alben aller Zeiten" (vom RS-Magazine) aufgenommen wurde - das blieb "Avalon", "For Your Pleasure", "Country Life" und "Siren" vorbehalten.

Ein in vielerlei Hinsicht beeindruckendes Werk mit großartigem Soundbild, deshalb: +++++

Viel Freude damit!

---- Anspieltipps ----
- Re-make/Re-model
- If There Is Something
- Virginia Plain
- The Bob (Medley)
- Sea Breezes
- Bitters End
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am 26. Juli 2013
Und soweit ich weiß, dass einzigste Album mit einem Bassisten, der auch wirklich zur Band gehört...

Glamrocker und Stilikonen: Man sehe sich mal Bryan Ferry an, auch Brian Eno dieser Zeit. Heuteschon belustigend, damals aber Trendsetter und ihrer Zeit voraus. Auch was das Design der Cover betrifft, ein roter Faden auf nahezu jedem Album...

So wie der Stil der frühen Jahre, heute hört er sich so bekannt an, damals aber...
Virginia Plain, im Original glaub ich noch nicht auf LP dabei, fand ich schon immer, ich sag mal, langweilig, weil ständig hörbar. War schließlich ein großer Hit für Roxy Music.
Aber der beste Track ist if there is something. Hier in der Studioversion kommt er noch gar nicht so zum tragen, erst live entwickelt er sich. Man höre ihn zum Vergleich mal auf Viva an.

Insgesamt ein wirklich feines erstes Album. Besser als das letzte Zeug um die achtziger herum.
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am 28. August 2014
im gegensatz zur platte oder cassette sind hier übergänge mit einem leerton (?) getrennt , das stört ein bißchen, aber die plattei st ein klassiker . shabby ambient
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am 10. Oktober 2012
Es gibt in der Geschichte der Popmusik nur eine handvoll absolut historischer, den Zeitgeist einfangender Veröffentlichungen. Meist sind es Debutalben wie dieses. "Roxy Music" ist eine der göttlichsten! So hätten die 70er werden können, wenn sie gut verlaufen wären. Und '72 hatte man noch die Hoffnung, sie würden gut verlaufen und nicht in Disco und Bombast versumpfen. Die historische 1.Single "Virginia Plain" war auf dem Orginal nicht enthalten (auf der CD ist sie es). Es ging ein Tor auf zu einer Form der Popmusik, die es bis dahin noch nicht gab. Songstrukturen lösen sich auf, eine wunderschöne Atmosphäre entsteht. Bei diesem und dem 2.Album 'For your Pleasure' ist Brian Eno noch dabei! Roxy Music waren nie wieder so gut! Noch heute verzaubern mich diese Klänge (und das Remastering hat ihnen auch gut getan). Einfach göttlich! Yeah!
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am 27. September 2013
Eine Paradebeispiel dafür, dass die erste Platte der Band ihre beste war und dass alle Folgenden nicht an dieses Niveau herankamen. Ein absolutes Muss!
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