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am 19. August 2010
In der Rockmusik und verwandten Spielarten wird bekanntlich immer wieder vom "schwierigen zweiten Album" gesprochen - und selten, so darf man behaupten, wurde dieser Rockmythos so eindrucksvoll widerlegt wie auf dem zweiten Album der 1971 gegründeten Roxy Music aus dem Jahre 1973. "For Your Pleasure" enthält acht reine Bryan-Ferry-Kompositionen, arrangiert durch die Band, und ist nicht ohne Grund das Lieblingsalbum vieler Roxy-Fans... und auch Bryan Ferrys liebstes Roxy-Album.

Im Vergleich zum stärker collagenartigen Stil des ersten Albums wirken die Songs hier kompakter arrangiert, druckvoller und etwas weniger eklektisch - decken dabei aber textlich wie musikalisch nach wie vor ein weites Spektrum ab. Bryan Ferrys Gesang klingt fokussierter, selbstbewußter und weniger schrill als auf dem Vorgängeralbum. Brian Enos Synthesizertexturen - wie auch Andrew MacKays Saxophon - sind stärker in das Gesamtklangbild integriert und neigen nur in einigen Ausbrüchen zu einem "Eigenleben" - so etwa in Enos einzigartigen "Solo" auf "Editions Of You". Dieser Song, wie auch der Opener "Do The Strand", zählen zu den druckvollsten Rocksongs, die Roxy Music veröffentlicht haben, noch dazu mit ironischen, referenzreichen Texten Ferrys. Doch auch die nach innen gekehrte Seite von Bryan Ferrys Songwriting wird äußerst würdig vertreten, mit dem fast schon selbstquälerisch-suizidal anmutenden "Strictly Confidential" oder der in Rockmusik gegossenen Dekadenz von "In Every Dream Home A Heartache", das m.E. zu den besten Roxy-Music-Songs zählt und nach einem langen, rezitativ-düsteren Part in einen lauten Ausbruch mündet, der von Phil Manzaneras Gitarre (verfremdet durch Enos Sound-Manipulationen) dominiert wird. Was zu LP-Zeiten noch "B-Seite" genannt wurde, also die Stücke 6 bis 8, zeigt sich ine einem stärker psychedelischen, klangmalerischen Gewand - das lange "The Bogus Man" z.B. kreuzt eine unheimliche Atmosphäre mit einem fast funkartigen Rhythmus, während das abschließende Titelstück in seinem Verlauf durch immer stärker verhallende, mysteriöse Klangwolken zu beeindrucken weiß.

Es ist bekannt, daß Brian Eno die Band einige Monate nach Veröffentlichung dieses Albums verließ. Musikjournalisten machen es sich oft gerne einfach, indem sie den nachfolgenden Roxy-Music-Alben den Innovationsgeist absprechen. Das ist unzutreffend, doch mit "For Your Pleasure" ist der damaligen Besetzung der Gruppe ein Geniestreich gelungen. Das Album könnte - zugespitzt ausgedrückt - als eine Musik gewordene Antwort auf die Frage angeshen werden, "was denn so besonders an Roxy Music" gewesen sein soll. Die durchgängige Brillianz von Songwriting und Performance auf diesem Album ist auch nach über 35 Jahren noch ungemindert. Wer in der Rockmusik nach Werken sucht, die gleichzeitig durch ihre Energie mitreißen und intellektuell stimulieren, sollte mit diesem Album nahezu perfekt bedient sein. It was a pleasure then, it's still a pleasure now.
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am 1. November 2009
For Your Pleasure ist ein merkwürdiges, dunkles und sehr experimentelles Album. Beste Roxy Music Klassiker sind hier zu finden. Aber auch die restlichen Songs des Albums sollte man sich anhören, denn sie können sich sicher mit diesen Klassikern messen.
Das Album ist in sofern ein Hörerlebniss, als das Jeder song anders ist.
Do The Strand - Kennt jeder Fan. Verrückte Lyrics und geniales Saxophonspiel
Beauty Queen - Sehr schönes Stück, Ferrys Freundin gewidmet, sehr guter Gesang
Strictly Confidential - Unglaublich gut. Ergreifend ist die Stelle, wo Ferry plötzlich anfängt höher zu singen und fast zu schreien, erinnert an Sea Breezes, ist jedoch noch besser
Editions Of You - Etwas schneller als der Rest, geile Soli von Saxophon, Gitarre und vor allem Synthesizer
In Every Dream Home A Heartache - Eines der besten Soli aller Zeiten, dieses Lied ist ein absoluter Kracher mit tollen Lyrics, man kann nicht genug davon kriegen!
The Bogus Man - Sehr außergewöhnlich, aber interessant. Chic, Chic, Chic, Chic...
Grey Lagoons - Naja... Relativ gut, doch versinkt im Rest des Albums
For Your Pleasure - Genial ausgearbeitetes Stück mit geilen Effekten, absolut ergreifend!
Dieses Album ist absolut perfekt, was in der Musikwelt insbesondere heute nurnoch selten vorkommt. Meiner Meinung nach das beste Album einer Band, die leider nicht die Anerkennung bekommt, die sie verdient.
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TOP 500 REZENSENTam 25. Mai 2011
Das Cover deutet es schon an - die elegante Amanda Lear, ganz in schwarz gekleidet, führt einen gefährlich in die Kamera bleckenden schwarzen Panther aus. Die schöne und das Biest? Die schöne ist das Biest? Oder auf Roxy Music umgemünzt - Der schöne (Ferry) und/ist das Biest.

Auf dem 2ten unglaublich innovativen und aufregenden Album kann man die Engländer dem Glam-Rock gar nicht mehr zuordnen. Zu vielfältig, zu abgedreht ist das hier alles. Schon der opener ,Do The Strand' mit seinem nervösen Saxophon und dem Stakkato-Piano hat mit Rock'n'Roll kaum mehr was zu tun. Und wenn Ferry dann beim Blue-Eyed Soul von ,Beauty Queen' seinen besten crooner gibt, dann denkt man eher an eine gediegene Hotelbar, als an einen Rock-Club, und das, obwohl in der Mitte dann mit einem treibenden Rock beat und Gitarrenriffs noch ordentlich Gas gegeben wird. Lyrisch, ruhiger und doch beunruhigend dann ,Strictly Confidential', das zunehmend stärker von Manzanera's Lead Gitarre durchschnitten wird.

,Editions Of You' wirkt trotz Eno's bestimmendem E-Piano fast punkig - für Glamrock schon viel zu peppig.
Das brachiale synth-solo im Mittelteil paßt hervorragend dazu. Ein wirkliches Gustostück ist dann ,In Every Dream Home A Hertache'. Unheilsschwanger, mit einer fast hypnotische Gesangsmelodie und brodelndem Keyboard Untergrund, schleicht sich dieser song wie ein hinterhältige Schlange langsam ein, bis Manzanera schließlich mit seinem vielleicht besten Gitarrensolo einsetzt, begleitet von Ferry's ,Oh Those Heartches...'; dann ein fade out, eine kurze Pause und ein fade in auf die Leadgitarre.

Der ,Bogus Man' stolpert anschliessend mit einer schrägen Melodie und einem noch schrägeren Saxophon herein und mutiert innerhalb dieser 9 Minuten zu einem holprigen Funk, der dennoch einen genialen groove hat.

Mit ,Grey Lagoons' setzen Sie dann noch eins drauf. Wie dieser sehr melodische blue eyed soul song mit einem Harmonika Solo gewürzt wird und dazwischen kurzzeitig zum Rock'n'roll umfunktioniert wird, das hat schon was. Der epische Titelsong beendet mit seinem langen psychdelischen Instrumentalteil (Eno at his best) dieses extrem spannende Album.

Schon schade, daß Eno nach dieser Scheibe eigene Wege ging, denn die Roxy's machten zwar weiterhin sehr gute Platten, aber so mutig wie hier gingen Sie nachher nicht mehr vor. ,For Your Pleasure' `pushed the borders of Pop music', würden die Engländer wohl sagen und es war sicher das spannendste und spannungsgeladenste Album dieser Künstler.
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Für Furore hatten Roxy Music bereits mit ihrem im Jahr zuvor erschienenen (1972 nämlich) Debüt "Roxy Music" - wenigstens innerhalb Europas - gesorgt. Insofern ist es schon erstaunlich genug, dass der Nachfolger "For Your Pleasure", auf dem gewiss ein nicht zu unterschätzender Erfolgsdruck lastete, keinerlei qualitativen Abfall erkennen lässt. Bryan Ferry und seine Mannen blieben weiterhin experimentierfreudig (woran bestimmt auch Brian Eno, der nach dieser Platte aus der Band ausstieg, einen großen Anteil hatte), vielschichtig und unberechenbar. Dennoch muss man sagen, dass "For Your Pleasure" eigentlich ziemlich genau da weitermachte, wo "Roxy Music" aufgehört hatte.

So überzeugt der starke Opener "Do The Strand" mit Ferrys ureigenem Gesang, der mit einem Stakkato-Piano kombiniert wird, wobei die Rhythmus-Sektion der Briten dazu einen bebenden Punk-Rock-Groove beisteuert und schräge Saxophoneinlagen das Gesamtkunstwerk, als das man diesen Song wohl gerechterweise bezeichnen muss, abrunden.
"Beauty Queen" (Track Nr. 2 hierauf) erinnert mich hingegen - vor allem am Anfang - an LCD Soundsystem (alias James Murphy). "Editions Of You" schlägt in eine ähnliche Kerbe wie der Opener, klingt aber - vom Sound her - noch ein Stück weit abgedrehter.
Sicher erwähnenswert sind aber auch die eher ruhigeren Tracks, bei denen Bryan Ferry (eigentlich auch später noch) meiner Meinung nach stimmlich letztlich am nachhaltigsten glänzen kann. So halte ich persönlich "In Every Dream Home A Heartache" - selbst wenn es sich zunächst etwas monoton anhören mag - tatsächlich für einen der stärksten Titel der Scheibe (aber Geschmäcker sind ja Gott sei Dank verschieden), "Strictly Confidential" (Track Nr. 3 am Album) ist aber natürlich auch sehr hörenswert und fein!

Irgendwie ist es witzig, wenn man bedenkt, dass das RM-Zweitwerk aus einer musikalischen Dekade stammt, in denen z.B. die Rolling Stones (die ich übrigens sehr verehre) Alben wie "Exile" (1972) oder "Goats Head Soup" (1973) herausbrachten, weil es mir (als Nicht-Zeitzeuge) heutzutage schwer fällt, mir vorzustellen, wie Roxy Music einen derart innovativen, modernen und ausgefeilten Sound zustande brachten, wohingegen andere Bands (von hüben wie drüben) verhältnismäßig rau und (vermeintlich) schlampig im Studio herumfuhrwerkten (was aber natürlich auch sehr reizvoll sein kann). Freilich: Pink Floyd gab es zu diesem Zeitpunkt schon und auch David Bowie war bereits am Musizieren und Faszinieren, während zig andere Bands in diesen Tagen das Licht der Welt erblickten...
Tatsächlich, so glaube ich, nahm die Band (also RM) - vor allem mit den beiden ersten Scheiben - vieles von dem vorweg, was erst später noch über die Musikwelt hereinbrechen sollte. So meine ich u.a. bereits hier recht deutlich Spuren des Punk heraushören zu können, aber ebenso Elemente elektronisch angehauchter Musik, vermengt freilich mit allen (un)möglichen Variationen des Rock & Roll.. Diesbezüglich ist es auch wirklich schwer (wie ein anderer Rezensent sehr richtig bemerkt hat) Roxy Music einfach den Stempel "Art-Rock" oder meinetwegen "Glam-Rock" aufzudrücken. Eher würde ich meinen, hier eine kunterbunte Melange an Stilen und Sounds herauszuhören, die bestimmt von nicht zu unterschätzendem Einfluss für spätere Bands war...

Warum es denn - trotz ausführlichem Lob meinerseits - trotzdem einen Stern Abzug gibt, liegt einfach daran, dass ich neben den Aushängeschildern des Albums (meines Erachtens "Do The Strand", "Strictly Confidential", "Editions Of You" und vor allem "In Every Dream Home A Heartache") doch auch einige durchschnittlichere (unter den insgesamt 8) Kompositionen vorzufinden sind, die zwar allesamt super miteinander harmonieren und deshalb auch gut aufs Album passen, andererseits jedoch (bis heute) nicht wirklich restlos überzeugt haben - mich wenigstens nicht. Mit seinen rund 43 Minuten Spielzeit kommt mir "For Your Pleasure" ehrlich gesagt nach wie vor (eine Spur) langatmiger (aber bitte nicht falsch verstehen) vor, als "Roxy Music", das aber in Wahrheit gut 2 Minuten länger dauert. Offenbar sehen das viele andere Hörer eben anders - soll mir recht sein...

Jedenfalls kann ich es nicht wirklich nachvollziehen, warum "For Your Pleasure" (das ich aber freilich dennoch mag) unter die 500 besten Alben aller Zeiten (RS-Magazine) gewählt wurde, während dem nicht minder innovativ-aufregendem Debüt der Einzug in diesen Heiligen Gral neuerer Musikgeschichte verwehrt blieb. Aber so ist das halt - wo Musik ist, wird's auch immer Diskussionsbedarf geben ;)

Fazit: In Summe überzeugt auch das 1973 erschienene Zweitwerk der britischen Art-Rock-Formation Roxy Music und bestätigt(e) so letztlich die Klasse der Band. Es ist in der Tat davon auszugehen, dass die Erwartungshaltung nach dem sehr starken Debüt (vor allem in Großbritannien) sicher enorm und deshalb keineswegs leicht zu befriedigen war. Schon allein das spricht für die Qualität vorliegenden Silberlings, der mit "Do The Strand" einen waschechten RM-Klassiker enthält , der auch heute noch mühelos verzückt. Daneben halte ich persönlich vor allem "Editions Of You" sowie "In Every Dream Home A Heartache" für hochessenziell.
Das Album überzeugt in seiner Gesamtheit auch durch seinen innovativen, ausgefeilten Sound, der gewissermaßen eine stimmungsvolle songverbindende Atmosphäre schafft, wodurch "For Your Pleasure" so gesehen ja fast schon zum Konzeptwerk avanciert (was den Klang angeht zumindest).
Aus Gründen der Objektivität (die freilich wiederum sehr subjektiv gefärbt sein wird) muss ich am Ende - und im direkten Vergleich zum Vorgänger vor allem - letztendlich einen Stern abziehen. Ehrlich gesagt gefallen mir vergleichsweise auch die beiden späteren (und glatteren) Pop-Werke "Flesh & Blood" und "Avalon" in Summe etwas besser.

Für 4 (sehr gute) STERNE reicht's aber auch bei "For Your Pleasure" allemal. Freunde guter Musik sollten hier auf jeden Fall einmal (oder mehrmals) reinhören. Generell halte ich Roxy Music für eine sehr einflussreiche und - teilweise auch - unterschätzte Band. Jedenfalls kenne ich offengestanden kaum Leute aus meiner Generation (bin ein 85er-Baujahr), die ernsthaft Roxy Music hören würden - oder liege ich da falsch?

Nun denn - beim jetzigen Preis kann man ohnehin nichts falsch machen, also: kaufen, entdecken und genießen und viel Freude damit ;)

++++/+++++

---- Anspieltipps ----
- Do The Strand
- Strictly Confidential
- Editions Of You
- In Every Home A Heartache
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am 21. August 2000
In diese CD muss man sich erst einmal reinhören. Mir erschloss sie sich nach ca. 3-maligem Hören. Doch dann wusste ich, dass dies eine der besten CDs ist, die ich besitze. Dieses zweite Album von Roxy Music entstand 1973, zu einer Zeit, in der Bryan Ferry, der geniale Leader der Gruppe, noch voller Energie und frischer Ideen war. Damals war er auch noch nicht dem edlen Kitsch-Rock verfallen, der in "Avalon" oder gar seinen späteren Solo-Alben stark ausgeprägt ist. Somit gibt sich die Gruppe experimenteller und zögert nicht, längere Instrumentalpassagen einzufügen, die oft die ganze, meistens düstere und beklemmende Atmosphäre der anspruchsvolleren Songs ausmachen. Natürlich fehlen auch die frischen, poppigen Songs nicht, die durch zynische Texte und Bryan Ferry's oft lustige Gesangsexperimente besonders hervorgehoben werden (Do the Strand, Editions of you). Ein weiterer Pluspunkt für dieses Album ist das Mitwirken von Brian Eno, der mit seinen Synthesizern den Songs einen schrägen Touch gibt, der in den späteren Roxy-Alben fehlt. Eno verließ die Gruppe nämlich nach diesem Album, um mit Größen wie King Crimson-Gitarrist Robert Fripp und dem allseits bekantenn Genie David Bowie zusammenzuarbeiten. (Das Resultat der Bowie-Zusammenarbeit war die 1977-79 entstandene Berlin-Trilogie, die aus den Alben Low, Heroes und Lodger besteht. Meiner Meinung nach die besten Bowie-Alben: sollte man unbedingt einmal gehört haben.) Noch etwas: Die CD sollte man sich auf jeden Fall in der '99er "Remastered Edition" anschaffen. Die klingt nämlich so, als wäre sie heutzutage aufgenommen worden. Und das hat diese Musik verdient, denn sie ist, wie gesagt, echt klasse.
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VINE-PRODUKTTESTERam 23. September 2005
Roxy Music war 1973 unter Druck. Nach einem hervorragenden ersten Album und einer unvergleichlichen Hype um diese Band, musste man ein Nachfolgewerk präsentieren. Und "For your pleasure" hielt dem Druck stand. Die Roxys zaubern eine Mischung aus Rock, Pop, schrägen Sounds, nicht enden wollenden Instrumentalpassagen, nervtötenden Rhythmen, welche dich zu hypnotisieren scheinen. Dieses Album vereinte Genie und Wahnsinn wie es zuvor noch nie im Rockbusiness der Fall war. Man hört förmlich den experimentellen Eno und den poplastigeren Ferry gegeneinander kämpfen. Die Zusammenarbeit war zwar nach diesem Werk beendet, es konnte auch gar nicht anders sein, aber hier bündeln sie noch einmal all ihre Kräfte. Zu hören sind Klassiker wie "Do the strand" und besonders "In every dream home a heartache". Dazu *Grey lagoons" und das hypnotische Titelstück. Roxy Music hatten Grenzen überschritten und waren nach dieser Arbeit leider nie mehr so experimentell. Obschon auch ihre Nachfolgealben immer noch hohe Qualität aufwiesen war "For your pleasure" ein Meilenstein.
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am 13. Dezember 2014
Zuerst einmal: Ich kann die Rezension von RingliFan bezüglich des Klangs der LP nicht nachvollziehen. Auf meiner Anlage klingt die Scheibe wie gerade aufgenommen, so frisch und dynamisch habe ich die "alte" LP nicht im Gedächnis. Nicht mal annähernd kommt die CD (Virgin 1999), die ich auch besitze, an diesen Klang heran.

Das war 1973 schon ein Knaller als die Scheibe erschien. Die Musik die einem da in die Gehörgänge drang war schon etwas außergewöhnliches.
Roxy Music schaffte den Spagat zwischen ernsthaften und vertrackten Songstrukturen auch einfaches und leicht zu konsumierendes zu einem großartigen Klangteppich zu verbinden.
Als ich die LP heute das erste mal auflegte und laut hörte bekam ich Gänsehaut weil mich der superbe Klang neben der eigentlichen Musik total vereinnamte. Hatte die Scheibe aber auch schon ein paar Jahre nicht mehr gehört.

5 Sterne in allen Disziplinen ... auch wegen der sauberen Pressung!!
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am 12. Januar 2016
Die Musik hat auch nach 40 Jahren nichts von Ihrer Wirkung eingbüßt und klingt immer noch modern. Die Stimme von Brian Ferry ist unverwechselbar.
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am 6. Dezember 2012
Warum kauft man sich eine Vinylscheibe und keine deutlich günstigere und unempfindlichere CD? Doch nur weil gute Vinylscheiben nachvollziehbar besser klingen als gleiches Material auf dem Silberling. Daher sei hier mal die musikalische Seite ausgeblendet: dieses schwarze Monster ist miserabel abgemischt; der Sound ist platt ohne Dynamik; Stimme und Instrumente klingen deutlich verfärbt. Eine lieblose Überspielung, die Chance auf einen gelungenen Remix wurde völlig vertan. Arme Roxys, haben sie nicht verdient :-(
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am 7. Januar 2013
Ik heb vrijwel al het werk van Roxy. Dat wil zeggen alle lp's. Deze verkoop ik nu.
Ik heb nu ook bijna alles op cd.
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