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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fear Of The Dark von 1992
Die "Fear of the dark" ist für lange 8 Jahre die letzte Platte mit Bruce Dickinson. War Bruce schon in Gedanken bei seinem Soloprojekt? Oder fehlte Adrian Smith doch irgendwie als Songwriter? Oder fielen Steve Harris diesmal nur 2 oder 3 highlights ein und nicht wie sonst deutlich mehr? Man weiß es nicht. Ich persönlich finde einfach, dass auf der...
Veröffentlicht am 24. Oktober 2006 von Child in time

versus
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wenn der Titelsong nicht wäre...
...hätte es womöglich noch einen Stern weniger gegeben. "Fear Of The Dark" gehört definitiv zu den schwächsten Maiden-Alben (ich finde sogar "The X-Factor" mit Blaze Bayley am Mikro besser), unterboten wird es nur noch von "No Prayer For The Dying" und "Virtual XI". Woran mag dies liegen?
Etwa am Fehlen von Gitarrist Adrian Smith? Oder an der...
Veröffentlicht am 12. Juni 2009 von Doktor von Pain


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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fear Of The Dark von 1992, 24. Oktober 2006
Von 
Child in time - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Fear of the Dark (Audio CD)
Die "Fear of the dark" ist für lange 8 Jahre die letzte Platte mit Bruce Dickinson. War Bruce schon in Gedanken bei seinem Soloprojekt? Oder fehlte Adrian Smith doch irgendwie als Songwriter? Oder fielen Steve Harris diesmal nur 2 oder 3 highlights ein und nicht wie sonst deutlich mehr? Man weiß es nicht. Ich persönlich finde einfach, dass auf der vorliegenden Platte die Durchschnittssongs überwiegen, ja einige sind sogar richtig langweilig. Von der Aufbruchstimmung und der Experimentierfreudigkeit der 80er-Jahre ist nur noch wenig übrig geblieben. Und trotzdem ist die Platte unter dem Strich (natürlich) eine gute Platte, es sind eben doch Maiden. An erste Stelle liegt das aber an zwei Megasongs, nämlich `Afraid to shoot strangers` und `Fear of the dark`. Diese beiden Songs reissen das Album heraus, da sie zu den besten Maidensongs überhaupt gehören! Es wird eine ungeheure Athmosphäre erzeugt, richtig geheimnisvoll und Bruce singt sowas von stark, schon fast unglaublich. Ausserdem ist ein guter Song `From here to eternity` welcher auch eine Single war. Aber es sind auch, wie schon geschrieben, jede Menge Durchschnittssongs wie z.B. `Fear is the key`, `Childhood`s end`, `Chains of misery` und `Judas be my guide` vorhanden.

Unter dem Strich gibt es aber 4 Sterne, weil die beiden Spitzensongs es richten.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen es plätschert..., 28. November 2006
Rezension bezieht sich auf: Fear of the Dark (Audio CD)
Nachdem Maiden für 'no prayer' recht viel Kritik fressen mussten, wagten sie sich (fürs erste) noch einmal im alten Line-up ins Studio, und ich erinnere mich noch, wie sehnlich ich auf die Erstausstrahlung des Videos von 'Be quick or be dead' gewartet habe, quasi als Vorgeschmack auf die Veröffentlichung des Albums - und wie sehr gefiel mir diese schnörkelloses geradeaus-Power-Speed Metal-Attacke, die (Eine Nummer, die später mit Blaze Bailey als 'Falling down' recyclet werden sollte...). Leider sollte dieser Opener das einzige bleiben, was auf 'FOTD' wirklich rockt, denn der Großteil vom Rest bewegt sich eher im mittleren Tempobereich und bleibt nicht wirklich im Ohr hängen.

Aber zunächst die guten Nachrichten, und der Grund für die vier Punkte: Die Scheibe enthält GROßE KLASSIKER! 'Afraid to shoot Strangers' und 'Fear of the Dark' benötigen wohl keiner weiteren Erläuterung - hier ist die Tempobremse äußerst effizient eingesetzt, und erzeugt jedes Mal Hören eine Gänsehaut - ob jetzt das Gebet des Nachts wach liegenden Soldaten, oder die Schlaflosigkeit wegen der befürchteten Monster im Schlafzimmer. Genial! Auch große Klasse das abwechslungsreiche und stimmungsvolle 'Wasting Love' - meines Wissens die einzige (Halb-)Ballade in Maidens Repertoire und sozusagen die bösere Variante von 'Nothing else matters'.

Mit dem Rest der Scheibe bin ich hingegen nie richtig warm geworden, und ich verstehe auch nicht, weshalb ausgerechnet 'From here to Eternity' als Sinle ausgekoppelt wurde, aber Geschmäcker sind verschieden, und damit bleiben vier Punkte und die Meinung, dass es wesentlich empfehlenswertere Scheiben von Maiden gibt. Gut sind sie schließlich (fast) alle.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kein Klassiker, aber auf jeden Fall 5 Sterne wert!, 22. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Fear of the Dark (Audio CD)
Es war 1992 und die Zeit des New Wave of British Heavy Metal war endgültig vorbei. Wer harte Musik wollte ging in den Hardcore-Bereich oder (seltener) zu den Death/Black Metallern. Das ganze interessierte Iron Maiden offensichtlich herzlich wenig, ansonsten hätten sie wohl kein Album rausgebracht welches in bester Maiden-Metal-Tradition stand. Und das obwohl der Vorgänger "No Prayer for the Dying" von Fans wie Kritikern (teils zu unrecht, teils zurecht) verrissen wurde. Doch dieses 92er Werk "Fear of the Dark" gehört meiner Meinung nach wieder zu den stärkeren Alben der Band. Sicher, einen Klassiker bekamen die Jungfrauen nicht hin, dafür ist ihnen zu wenig neues eingefallen. Allerdings liefern sie typische Maidensongs auf recht hohem Niveau. Ein paar Schwachpunkte gibt es natürlich. Bruce beispielsweise hört sich teilweise gesanglich stark unterfordert an. Man hat oft das Gefühl das er eigentlich zu mehr in der Lage wäre. Außerdem sind Steve Harris und Co. ab diesem Album auf die Idee gekommen den Chorus eines Liedes immer wieder und wieder und wieder zu wiederholen, bis man rappelig wird. Gottseidank kann das Songmaterial größtenteils überzeugen ansonsten wäre das schlimm. Die Produktion ist im Vergleich zum Vorgänger bedeutend besser, weil druckvoller. Für 90er-Verhältnisse kann man trotzdem noch etwas mehr erwarten. Trotz einiger Schwächen ist "Fear of the Dark" sehr gut geworden wenn und hat keine richtig schlechten Songs.

Be Quick or Be Dead: Ein rasanter Opener, bei welchem Bruce im Refrain zwar ziemlich rumquäkt, aber durch harte Riffs dennoch voll überzeugen kann. (5/5)
From Here To Eternity: Ordentlicher Stimmungssong mit starken Riffs. (4/5)
Afraid to Shoot Strangers: Eine für Maidenverhältnisse sehr ungewöhnliche weil ruhige Nummer, die sich wieder zum fantastischen Metalsong steigert. Bruce's Gesang ist phänomenal! (5/5)
Fear is the Key: Ein Metalsong auf gutem Niveau. (4/5)
Childhood's End: Wieder ungewöhnlich und durchaus gewöhnungsbedürftig, der gute Mittelteil entschädigt aber wieder. (4/5)
Wasting Love: Fantastische Ballade! Der Gesang, die Gitarrenarbeit, alles auf hohem Niveau. Die erste reine Rockballade von Maiden. (5/5)
The Fugitive: Guter schneller Metalsong der sich nicht ganz so gut im Ohr festsetzt. (4/5)
Chains of Misery: Starker Song mit harten Riffs und Klasse-Mittelteil. (5/5)
The Apparation: Ungewöhnliche Hardrocknummer, welche ebenfalls durch gute Riffs überzeugen kann. (4/5)
Judas Be My Guide: Schneller Metalsong mit geilen Riffs und Ohrwurmchorus. (5/5)
Weekend Warrior: Fast perfektes Lied, wegen Sehr guter Gitarrenarbeit, doch der Gesang fällt etwas ab. (4/5)
Fear of the Dark: Genialer Titeltrack! Vom ruhigen Anfang bis zum knallharten Metal ein perfekter Maidensong! (5/5)

Fear of the Dark ist für mich ein ganz besonderes Album, gehört zu meinen Lieblingsalben von Iron Maiden, obwohl es einige kleinere Schwächen aufweist. Zu den Klassikern der 80er würde ich es auf keinen Fall hinzurechnen, allerdings ist es gut genug um 5 Sterne zu verdienen, vor allem wenn man bedenkt das andere Metalbands alles dafür geben würden nur um ein einziges Metalalbum auf diesem Niveau rauszubringen. Fear of the Dark dürfte auf jeden Fall eins der besten Metalalben der 90er sein (was zugegebenermaßen auch nicht schwer war ;)). Danach verließ Bruce Dickinson bis 2000 die Band und Iron Maiden brachten daraufhin zwei nicht so tolle Scheiben mit Blaze Bayley raus. Gerade weil Fear of the Dark das stärkste Album von Maiden in den 90ern ist empfehlenswert!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Album meines Lebens, 1. April 2008
Rezension bezieht sich auf: Fear of the Dark (Audio CD)
Der Trommelwirbel der den ersten Track "Be Quick or Be Dead" einleitet, und Bruce Dickinsons darauf folgender Schrei war für mich einer der Momente im Leben, in dem sich sinnbildlich ein Schlüssel im Schloss dreht: "Fear of the Dark" war nicht nur das erste Maiden-Album, das ich in die Finger bekam; es war das allererste Heavy-Metal-Album das ich je gehört habe ' ich hatte es damals wahllos als Leihexemplar in der Bibliothek gegriffen, weil mich das gruselige Cover ansprach: Und mit "Fear of the Dark" begann eine bereichernde Liebesbeziehung, die bis heute hält. Obwohl sich mein Geschmack in späteren Jahren deutlich härteren Sachen öffnete, und ich die Londoner Großmeister zeitweilig ganz aus den Augen verlor, habe ich mir in all den Jahren immer eine Schwäche für dieses Album bewahrt. Damals wusste ich noch nicht, dass "Fear of the Dark" mit seinem energiegeladenen aber etwas ordinärem Hardrock eigentlich unter Maidens gewöhnlichem Niveau liegt; und obwohl es zweifelsohne musikalisch bessere Alben dieser Band gibt, spielt das für mich keine Rolle - das erste Auto, die erste große Liebe oder das erste geschmacksformende Album ' all diese Dinge sind doch selten wirklich perfekt, sondern haben immer einen sentimentalen Wert.
Andere Bands, die ich zwischenzeitlich kennengelernte, habe ich irgendwann wieder verworfen: Maiden nicht; na klar - ein anderer hat ein anderes Album als Erweckungserlebnis; aber auch wenn ich heute, viele Jahre später, das Intro des Titelstücks höre, läuft es mir immer noch kalt den Rücken hinunter und ich fühle mich wieder dem beeinflussbaren 13jährigem ganz nahe, der in seinem Zimmer sitzt, diesen unbekannten, kraftvollen Klängen lauscht, und aus dem Staunen nicht mehr herauskommt, dass es tatsächlich eine Band gibt, die sich schreckliche Monster auf ihre Cover malt, und Songs mit dem schockierenden Titel "Judas My Guide" schreibt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser als sein Ruf!, 19. Oktober 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Fear of the Dark (Audio CD)
Iron Maidens neuntes Werk "Fear Of The Dark" ist ohne Frage eines der umstrittensten Alben der Eisernen Jungfrau. "Die Platte besitzt zwar einige gute Songs - mit dem Titeltrack sogar einen Klassiker der Band - leidet aber zunehmend an den vielen Fillern", lautet oftmals das Fazit, das ich persönlich zwar nachvollziehen, aber nicht teilen kann.

Die Scheibe beginnt mit "Be Quick Or Be Dead", einem der schnellsten und aggressivsten Tracks Iron Maidens, und macht damit sofort deutlich, dass "Fear Of The Dark" nicht mehr dem progressiven Hauch seiner Vorgänger folgt, sondern sich eher an des Vorgängern Vorgänger orientiert, im speziellen den ersten beiden Alben mit Paul Di'Anno am Mikro. Da ist es auch nicht verwunderlich, dass sich Bruces Gesang leicht aggressiver, aber immer noch sehr stimmig anhört. Trotz dieser kleinen Abänderungen im Stil, beziehungsweise der Reorientierung am alten Material, sollte "Be Quick Or Be Dead" jedem Maiden-Fan bestens gefallen – für mich ist der Track neben "Aces High" sogar der beste Opener der zahlreichen Iron-Maiden-Platten. Auch mit "From Here To Eternity" liefert Maiden einen klasse Song ab, der mit tollem Solo und einem Refrain, der zum Mitsingen einlädt, zu überzeugen weiß.

Bisher also, gibt es nicht den geringsten Grund zur Kritik – eher im Gegenteil. Mit dem folgenden "Afraid To Shoot Strangers" beginnt nämlich ein Song so herrlich, wie ich nur wenige kenne. Ein langsamer Anfang mündet nach 2,43 unscheinbaren Minuten in einem Melodiefeuerwerk, das einem sofort und ein jedes Mal eine unbeschreibliche Gänsehaut bereitet. Eine Offenbarung in Liedform möchte man sagen.

Der Moment, an dem wahrscheinlich der erste Zweifel an "Fear Of The Dark" zu keimen beginnt, stellt erst "Fear Is The Key" dar, das bei weitem kein schlechter Song ist, sich aber leicht dahinschleppt und recht untypisch wirkt. Zudem überrascht es in der Mitte mit einem Break, auf den schnelle Wechsel zwischen elektrischer und akkustischer Gitarre folgen. Sehr befremdlich das ganze und wahrscheinlich einer der Gründe, warum dieses Album schlechte Kritiken einfahren musste.

Doch alles halb so schlimm. "Fear Is The Key" ist, wie auch schon vorher erwähnt, kein schlechter Song und lässt nicht etwa den Gedanken aufkommen, ihn skippen zu wollen – auch wenn mit "Childhood's End" ein unfassbar guter Song, vom Kaliber eines "Only The Good Die Young" oder "Flight Of Icarus", folgt. "Childhood's End" ist ein traurig-atmosspährisches Meisterwerk, das die perfekte Balance zwischen Epik und Härte meistert und somit neben "Be Quick Or Be Dead" und "Afraid To Shoot Strangers" bereits das dritte richtige Highlight dieser Platte darstellt. Mit den drei herausragenden Songs aus den fünf bisher genannten, ist "Fear Of The Dark" bis hierhin sogar auf dem besten Weg, eines der besten Erzeugnisse Maidens zu sein, zumal sich mit der ebenfalls grandiosen Halbballade "Wasting Love" ein weiterer klasse Song an die Serie anknüpft. Warum also diese schlechten Wertungen?

Den Grund hierfür findet man wohl am wahrscheinlichsten in den drei nächsten Songs "The Fugitive", "Chains Of Misery" und "The Apparition", die alle etwas an den selben Aspekten von "Fear Is The Key" kranken. Alle muten etwas langatmig, eigen und unkonventionell an, überzeugen (mich persönlich zumindest) aber durch einige gute Ideen und klasse Refrains – streckenweise seltsam klingend hin oder her. Und während so manch anderes Album bereits hier sein Ende gefunden hätte, bietet "Fear Of The Dark" noch drei weitere Songs, die allesamt grandios sind. "Judas Be My Guide" und "Weekend Warrior" sind Spaß-Garanten und bringen einem jedes Mal zum Mitgröhlen. Und der Titeltrack? Tja, über "Fear Of The Dark" als Lied braucht man, so denke ich, keine wirklichen Worte verlieren, da ihn so oder so jeder Maiden-Fan kennt und liebt. Und das zu Recht, ist er doch einer der besten Songs der Band.

"Fear Of The Dark" ist also weit davon entfernt, ein schlechtes Album zu sein, auch wenn es - das lässt sich zugeben - nicht von vorne bis hinten einen solch durchgehend starken Auftritt hinlegt, wie es zum Beispiel "Seventh Son Of The Seventh Son", "Powerslave" oder "Somewhere In Time" tun. Dennoch ist die Summe der Hits für meinen Geschmack nahezu gleich. Vermutlich wäre es für die Kritiken daher besser gewesen, das Album mit entschlackter Titelliste herauszubringen, in etwa:

1. Be Quick Or Be Dead
2. From Here To Eternity
3. Afraid To Shoot Strangers
4. Childhood's End
5. Wasting Love
6. Judas Be My Guide
7. Weekend Warriors
8. Fear Of The Dark

Die einstündige Laufzeit hätte es durchaus erlaubt. Aber sei es drum. Schwacher Kritiken zum Trotz sollte sich jeder selbst ein Bild von dieser Platte machen, kann sie allein schon wegen "Fear Of The Dark" und "Afraid To Shoot Strangers" kein Fehlkauf sein.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super CD von Iron Maiden, 19. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Fear of the Dark (Audio CD)
Dies ist das vorerst letzte Album mit Bruce Dickinson aus seiner ersten Phase bei Iron Maiden und das zweite ohne Adrian Smith, dafür mit Janick Gers an der zweiten Gitarre neben Dave Murray. Gers beteiligte sich hier auch zum ersten Mal am Schreiben der Stücke. Die Besprechung der einzelnen Stücke folgt auf dem Fuße:

,Be quick or be dead' kommt gleich zur Sache, es ist ein fetziger Song, bei dem Bruce Dickinson auch durch Schreien wirklich alles gibt, also eine typische Eröffnung für ein Maiden Album. Von mir gibt es 8 von 10 Punkten.

,From here to eternity' geht instrumental sehr stark los, dann kommt der rockige Gesang mit flottem Refrain. Die Melodie weiß zu gefallen, starkes Solo - ein harter, guter Song. 8 von 10 Punkten.

,Afraid to shoot strangers' beginnt mit ganz ruhigen, fast gesprochenen Strophen, die eine düstere Stimmung verbreiten. Nach knapp drei Minuten beginn das Hauptmotiv des Stückes, das aber sehr positiv und melodiös ist und jedem klassischen Stück zur Ehre gereichen würde - Harris ist ein großer Komponist! Nach ca. vier Minuten geht dann richtig die Luzie ab mit verrocktem Solo. 10 von 10, klarer Fall

,Fear ist the key' ist eine schwere Heavy Metal Nummer in etwas langsameren Tempo mit schönem Refrain, das mich etwas an Deep Purple in hart erinnert. Der Bruch gegen Ende des Stückes hat was. Mein Votum ist 8 von 10 Punkten.

,Childhood's end' ist erneut von Harris allein geschrieben und enthält einige schöne Motive und Wendungen. Der Text verbreitet eine gewisse Hoffnungslosigkeit - eine starke Nummer. 9 von 10 Punkten.

,Wasting love' von Dickinson und Gers geschrieben ist eine wunderschöne Ballade, zunächst akustisch begleitet, später erfolgt eine Steigerung in den Hard Rock Bereich - so geht Hard Rock Ballade. 10 von 10 Punkten.

,The Fugitive' handelt von der Fernsehserie ,Auf der Flucht', der Film mit Harrison Ford wurde erst kurz später gedreht. Musikalisch ist es eine starke Maiden typische Nummer für 9 von 10 Punkten.

,Chains of misery' haben Dickinson und Murray zusammen geschrieben und begegnet uns als ein gutes Stück Rock mit bluesigem Solo. 8 von 10 Punkten.

,The Apparition' von Gers und Harris über eine Erscheinung ist ziemlich sperrig mit hartem Solo - ein kleiner Durchhänger. 7 von 10 Punkten.

,Judas be my guide', von Dickinson und Murray geschrieben, kommt da schon wesentlich gefälliger daher. Wunderbar eingängiger Refrain, schöne Ledgitarre. Mir gefällt's. 9 von 10 Punkten.

,Weekend Warriors' behandelt textlich ein klassisches Rock 'n' Roll Thema und hinterfragt die Wochenendritter, die am Ende der Woche aufdrehen und was ist am Montag? Eine gute Rock 'n' Roll Nummer mit schönem Solo. 8 von 10 Punkten.

,Fear of the Dark' ist der überaus grandiose Titelsong des Albums. Wunderschönes ruhiges Intro mit Gitarre, danach die langsame, melodische Strophe nur mit Bass, Synth und Becken begleitet. Nach ca. zwei Minuten geht's dann aber mit Spucke richtig los, super Melodie, super Rhythmus, Hammersolo - ein Spitzensong. Im Solo wird das Hauptmotiv noch ein Mal richtig verjazzt, das ist ganz große Kunst. Im weiteren Verlauf kann man sich richtig vorstellen, wie ein ganzes Stadion bebt bei diesen Klängen. 7:16 Minuten purer Genuss. 10 von 10 waren selten klarer.

Ich kann keine Müdigkeit bei Dickinson auf dieser Platte entdecken. Meiner Ansicht nach singt er wirklich in allen Belangen hervorragend. Ich glaube, dass der ein oder andere hier etwas hineininterpretiert, da sein Weggang bevorstand. Kompositorisch bewegt sich ,Fear of the Dark' auch auf sehr hohem Niveau, die Stücke sind nicht unnötig in die Länge gezogen, nur die herausragenden Nummern haben Überlänge.

Besonders gut gefällt mir das etwas andersartige Albumcover mit Eddie als lebendem Baum; auch die Bilder im Begleitheft auf der Burgruine passen hervorragend zur Stimmung des Albums. Die Synthesizer werden nur im Hintergrund eingesetzt und stören nicht wirklich. Für mich ist Iron Maiden hier genau die richtige Mischung zwischen Härte und schönen Melodien gelungen, für Abwechslung ist auch gesorgt. Also klare 5 von 5 Punkten.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kein Klassiker, aber immernoch gut genug!, 26. Januar 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Fear of the Dark (Audio CD)
Das Album ist kein Klassiker im Stile von "Seventh Son Of A Seventh Son" (das beste Maiden Album überhaupt), hat aber trotzdem seine Reize. Es befinden sich mit "Afraid To Shoot Strangers" und "Fear Of The Dark" zwei richtige Perlen darauf, die zum besten gehören, was Maiden jemals veröffentlicht haben. Der Rest ist gute Maiden-Durchschnittsqualität (ist nicht negativ gemeint). 3 echte Kalauer haben sich aber auch eingeschlichen. "Fear Is The Key", "The Apparation", "Weekend Warrior" kann man nur als Füller bezeichnen. Trotz allem ein gutes Album, das man sich bedenkenlos ins Regal stellen kann.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Maiden-Album der 90er, 20. Januar 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Fear of the Dark (Audio CD)
Mit "Fear Of The Dark" meldeten sich die Eisernen Jungfrauen nach dem schwachen Vorgänger "No Prayer for The Dying" in der Metal-Szene zurück. Wohl viele Maiden-Fans sind im Frühjahr '92 auf Wolke 7 verreist, als sie die ersten Klänge von "Be Quick Or Be Dead" hörten. Ein richtiger Schlag in die Magengrube - so viel Power hatte Maiden schon seit Jahgen nicht mehr gezeigt. Das darauffolgende "From Here To Eternity" ist schon eher im Maiden-typischen Midtempo-Bereich angesiedelt und einer der besten Songs des Albums. Wenn Maiden mit diesem Album auch nicht wie in Ihren Anfangstagen nur und ausschliesslich Hits präsentieren, so sind mit diesen zwei Songs, dem von Bruce Dickinson erstklassig eingesungenen "Afraid To Shoot Strangers" und dem Titelsong doch vier erstklassige, immer wieder hörenswerte Stücke gelungen. Aber auch andere Stücke des Albums wissen zu übereugen. Das Album war eines der erfolgreichsten Alben 1992 und nicht umsonst war in diesem Jahr Iron Maiden Headliner bei den "Monsters Of Rock". - Das Comeback der Band in den frühen 90ern.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wenn der Titelsong nicht wäre..., 12. Juni 2009
Von 
Doktor von Pain "Doktor der Zombiologie" (Sassenburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Fear of the Dark (Audio CD)
...hätte es womöglich noch einen Stern weniger gegeben. "Fear Of The Dark" gehört definitiv zu den schwächsten Maiden-Alben (ich finde sogar "The X-Factor" mit Blaze Bayley am Mikro besser), unterboten wird es nur noch von "No Prayer For The Dying" und "Virtual XI". Woran mag dies liegen?
Etwa am Fehlen von Gitarrist Adrian Smith? Oder an der allgemeinen Metalflaute in den 90ern? Man weiß es nicht.
Bandleader/Bassist Steve Harris und seine Leute haben hier jedenfalls nicht allzu viel auf die Reihe bekommen. Die Songs sind großteils schwach, die merkwürdig rockig klingenden Stücke "From Here To Eternity" und "Chains Of Misery" werden im Refrain mit völlig untypischen (und unpassenden) Chören unterlegt. Die einzigen Highlights sind der treibende Opener "Be Quick Or Be Dead", das ruhige "Afraid To Shoot Strangers" mit seinem harten Mittelteil und -natürlich- der alles überragende Titeltrack, der eigentlich allein schon den Kauf des Albums rechtfertigt. Ein absoluter Klassiker, der alle Stärken der Band vereint und auch heute noch bei keinem Maiden-Konzert fehlen darf.
Bei dieser Klasse wirkt das Lied auf dem Album beinahe wie ein Fremdkörper.
Nächster Kritikpunkt: Die Produktion. Obwohl Martin Birch, der sonst immer für einen sehr guten Sound gesorgt hat, an den Reglern saß, klingt diesmal alles viel zu lasch. Die Bassdrum klingt viel zu schwachbrüstig, und auch der ansonsten so prägnante Basssound kommt viel zu kraftlos.
Fazit: Für Maiden-Fans ist das Album selbstverständlich aufgrund des Titeltracks ein Muss; aber am besten beraten ist man noch mit sämtlichen Werken der Band aus den 80ern und dem grandiosen Dickinson/Smith-Comeback "Brave New World" aus dem Jahr 2000.
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4.0 von 5 Sternen Soildes Maiden Album mit leichten schwächen!, 7. September 2005
Rezension bezieht sich auf: Fear of the Dark (Audio CD)
Zu Maiden's 1993 erschienen Album „Fear of the dark" kann ich im Großen & Ganzen fast nur Lob ausschütten. Denn die Platte ist durchwegs eigentlich recht gelungen. So klingen die 4 Männer um Steve Harris auch in den 90zigern immer noch unverwechselbar nach Maiden, aber trotzdem modern.
Eigentlich war die Maiden Welt Anfang der 90ziger nicht so recht in Ordnung. Denn der Vorgänger „No Prayer for the Dying" war meiner Meinung nach eines ihrer schwächsten Alben überhaupt. Vielleicht lassen sich auch so die „Ausrutscher" „Fear ist he Key", „Wasting Love" oder auch „The Apparition" erklären. Nicht dass man mich falsch versteht, ich finde die Cd nämlich ganz gut. Aber so ein paar Tracks könnte man auch getrost als Spätfolgen des schwachen „Prayer" Albums sehen.
Nun ja wie auch immer, die Platte hat schließlich noch etliche gute Songs auf Lager, die die schwächen doch zumindest kaschieren können. Denn alleine schon die ersten beiden Tracks „Be quick or be Dead" und „From here to Eternity" bescheren der Platte eigentlich einen Start nach Maß. Und auch am Ende findet man mit „Judas be my Guide" und natürlich auch der Maiden Hymne schlechthin „Fear of the Dark" noch 2 absolute Kracher. Schade nur, dass sich dazwischen doch teils viel Mittelmaß tummelt.
Fazit: „Fear of the Dark" ist eigentlich die beste Maiden Platte in den 90zigern. Obwohl die Platte auch ihre schwächen hat, kann sie insgesamt dennoch überzeugen. Denn sie ist allemal besser als „Prayer" und die beiden Blaze Platten.
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Fear of the Dark
Fear of the Dark von Iron Maiden (Audio CD - 1998)
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