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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein weiterer Klassiker im Maiden-Katalog!
No Prayer For The Dying

Nach dem monumentalen Konzeptalbum „Seventh Son Of A Seventh Son“ standen Iron Maiden sowohl bei Fans, als auch bei Kritikern sehr unter Druck. Die Engländer haben bekanntlich mit „Seventh Son Of A Seventh Son“ ein Epos erschaffen, das vor allem mit düsterer Atmosphäre und zeitlosen Klassikern...
Vor 22 Monaten von Randy K. veröffentlicht

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gutes Album mit einigen Schwächen
Also, es sei gesagt: "Schlecht" ist dieses Album nicht. Aber als "sehr gut" kann man es leider auch nicht bezeichnen. Die Qualität lässt sich so etwa zwischen diesen beiden Begriffen einordnen. Das deshalb, weil einerseits gute ("Tailgunner", "Mother Russia", "No Prayer for the Dying") und sogar sehr gute Songs...
Veröffentlicht am 8. September 2002 von Amazon Kunde


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein weiterer Klassiker im Maiden-Katalog!, 29. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: No Prayer for the Dying (Audio CD)
No Prayer For The Dying

Nach dem monumentalen Konzeptalbum „Seventh Son Of A Seventh Son“ standen Iron Maiden sowohl bei Fans, als auch bei Kritikern sehr unter Druck. Die Engländer haben bekanntlich mit „Seventh Son Of A Seventh Son“ ein Epos erschaffen, das vor allem mit düsterer Atmosphäre und zeitlosen Klassikern punkten konnte, wie etwa "Moonchild", "Infinite Dreams", der Titelsong und "Can I Play With Madness".
Zu all dem Druck einen grandiosen Nachfolger zu veröffentlichen kam noch der Ausstieg von Gitarrist Adrian Smith hinzu.
Ersetzt wurde er durch Jannik Gers.
Iron Maiden gingen ins (mobile) Studio mit der Absicht die Songs nicht mehr so bombastisch und monumental erscheinen zu lassen, wie es bisher der Fall war.
In den Augen der meisten Fans und Kritiker ein großer Fehler.

Ich habe vor dem Kauf viele Rezensionen und Reviews zu diesem Album gelesen und erwartete Schlimmes. Ich war sogar am zögern, ob ich mir No Prayer For The Dying oder The Final Frontier kaufen sollte.
Ich entschied mich für ersteres, was sich als goldrichtig herausstellte.

No Prayer For The Dying wird oft als das schlechteste Maiden-Album (mit Dickinson am Mikrophon) gehandelt.
Aber warum?
No Prayer For The Dying hat alles was man sich von einem Maiden-Album erhofft. Es kombiniert die Stärken der bis dahin erschienenen Alben; die raue Energie von „Killers“, starke Vocals wie auf „Somewhere In Time, den Keyboardeinsatz von „Seventh Son Of A Seventh Son“ und die Eingängigkeit von „The Number Of The Beast“.
Es ist halt nicht mehr soooo episch, wie die Vorgänger. Na und?
Das Album kann viele Hits aufweisen, wie etwa den Opener "Tail Gunner", der ersten Single "Holy Smoke", dem Hit "Bring Your Daughter…To The Slaughter", aber auch das Mini-Epos "Mother Russia".
Auch mangelt es nicht an frischen Ideen und starken Ohrwürmern. Fast jeder Song brennt sich dauerhaft in die Gehörgänge ein und das schon nach dem ersten Durchgang. Stark!
Die Produktion kommt sehr erdig aus den Boxen und erinnert mich an die früheren Werke der Band.
Dieses Album ist für mich das „Killers“ mit Bruce Dickinson.

Wie man sieht, lobe ich dieses Album fast schon in den Himmel, aber es hat dennoch einige Schwächen.
Zum einen wäre da der Refrain von The Assassin; dieses „Better watch out!“ nervt ziemlich, obwohl der Song sonst sehr stark ist.
Zum anderen wäre da die Länge des Albums. Mich stört es nicht, dass Maiden sich entschieden haben keine Songs mehr zu schreiben, die länger als 6 Minuten sind.
Good music is good music.
Dennoch ist eine Spielzeit von 44 Minuten und einer Songanzahl von 10 Songs zu wenig.
Das wäre aber auch schon alles an Negativem.

Die einzelnen Songs:

1. Tail Gunner

Geiler Opener!
Für mich einer der besten Opener, die Maiden aufzuweisen haben und kann sich problemlos mit Moonchild, Sign Of The Cross und Aces High messen. Besonders der Refrain ist ziemlich cool.
Einer meiner Favoriten auf dem Album!

10/10

2. Holy Smoke

Die erste Single des Albums und einer der eingängisten Songs des Albums. Ein klasse Song, der vor allem durch Bruce Dickinson’s Gesang begeistert. Bruce’s Gesangsleistung generell auf diesem Album ist grandios!

9/10

3. No Prayer For The Dying

Der Titeltrack und was für einer! Leider auf Grund seiner Kürze gehasst, aber ich finde, dass er durch tolle Stimm- und Gitarrenmelodien gefällt und ist einer der emotionalsten Maiden-Songs.
Ganz großes Kino, das nicht weniger als die Höchstnote verdient!

10/10

4. Public Enema Number One

Cooler Titel, sehr eingängig, aber dennoch einer der schwächeren Songs des Albums.
Nichtsdestotrotz ein gutes Lied, das es wert ist gehört zu werden und durch das Riffing der Herren Gers und Murray, aber auch durch die Basslines von Harris überzeugt.

7,5/10

5. Fates Warning

Das gleiche wie bei Song Number 4, aber dieser hier ist ein wenig besser. Besonders der Refrain weiß zu gefallen und man erwischt sich selbst beim Mitsummen.
Coole Nummer!

8/10

6. The Assassin

Im Prinzip richtig geil, aber der Song verliert einiges an Qualität durch den Refrain. Dafür begeistern die Gitarrenmelodien, der Mittelteil und die Solos umso mehr. Tolle Vocals von Bruce!

8,5/10

7. Run Silent Run Deep

Ruhiges Intro und ein sehr eingängiges Lied. Definitiv einer der besten Songs auf dem Album.
Echt ein geiles Stück. Müsste Maiden mal wieder live spielen. Eine wahre Perle, die zu Unrecht verhasst ist.

9,5/10

8. Hooks In You

Die Fortsetzung der Charlotte-The-Harlot-Trilogie (Charlotte The Harlot, 22 Acacia Avenue, Hooks In You) und ein echter Ohrwurm. Nicht unbedingt der originellste Song, den Maiden je veröffentlicht haben, aber dennoch unterbewertetes rotziges Stück Metal.

8,5/10

9. Bring Your Daughter…To The Slaughter

Die zweite Single und erneut ein echter Ohrwurm. War zu Recht an der Spitze der britischen Single-Charts.
Besonders der Refrain ist sehr originell und sau-cool. Zudem bestimmt ein ACDC-mäßiger Groove das Tempo und Riffing, was ungewohnt, aber nicht minder eindrucksvoll klingt.
Klasse Song!

9,5/10

10. Mother Russia

Das Epos, das eigentlich keines ist. Mit gerade einmal 5:30 Länge das kürzeste Epos in Maiden’s Diskographie, aber dennoch ein starker Song mit dramatischem Keyboard-Einsatz.
Für mich der beste Song des Albums, der auch auf dem Vorgänger hätte stehen sollen. Ja ich gebe zu, dass der Song zu kurz ist. Beim Outro denke ich immer, dass da noch was kommt, wie etwa ein Solo etc.
Trotzdem braucht sich Mother Russia vor einem Vergleich mit Hallowed Be Thy Name, Rime Of The Ancient Mariner und Phantom Of The Opera nicht fürchten und überzeugt auf ganzer Linie!
Ein wahrer Klassiker, der mal live gespielt werden sollte!

11/10

Fazit:

Definitiv ein geiles Album! Nicht so stark wie der Vorgänger, aber auf jeden Fall stärker als der Nachfolger.
Verstehe nicht, warum es immer als das schlechteste Album von Iron Maiden gesehen wird. Hier wird Energie, Frische und Coolness großgeschrieben und nicht Epik, Dramatik und Länge, wie auf den Vorgängern, was damals frischen (und verhassten) Wind in das Maiden-Lager brachte.
Für Maiden-Anfänger gibt es hier eine gute Übersicht über die Fähigkeiten Maiden’s, aber auch musikalisch offene Maiden-Fans werden Gefallen an diesem missverstandenen, verhassten Album finden.
Klare Kaufempfehlung!

Anspieltipps:

Jeder Song des Albums ist es wert gehört zu werden, aber dies hier sind die Besten:
Tail Gunner (!)
Holy Smoke
No Prayer For The Dying (!)
Run Silent Run Deep
Bring Your Daughter…To The Slaughter
Mother Russia (!)

UP THE IRONS!
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen von wegen ..., 7. Juli 2000
Rezension bezieht sich auf: No Prayer for the Dying (Audio CD)
Also, ich verstehe das Gerede von wegen "Maidens Tiefpunkt", "schlechtestes Maiden Album" etc. eigentlich nicht. Meiner Meinung nach kann "No Prayer For The Dying" durchaus einige absolute Hits aufweisen, wie zB "Holy Smoke", "Public Enema Number One" (genialer Titel!), "Run Silent, Run Deep", "Bring Your Daugther ..." und den famosen Titletrack. "No Prayer ..." kann qualitativ sicher nicht ganz an Meilensteine wie "Powerslave" oder "Somewhere in Time" heranreichen, solche Klassiker schüttelt man sich aber auch nicht einfach aus dem Ärmel. Meiner Ansicht nach ist "No Prayer ..." keinen Deut schlechter als die darauffolgende "Fear Of The Dark" CD. Dass Iron Maiden es noch immer können, haben sich ja gerade erst mit "Brave New World" bewiesen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die kleine Entäuschung vom 1.10.1990, 20. Januar 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: No Prayer for the Dying (Audio CD)
Der Tag der Veröffentlichng dieses Albums war wohl einer der schwärzesten für die Millionen der Maiden-Jünger. Nach dem Vorgänger "Seventh Son Of A Seventh Son" und dem damit verbundenen Erfolg erwartete man großes von den eisernen Jungfrauen - doch es kam ganz anders: Iron Maiden lieferten ihr bis zu diesem Zeitpunkt deutlich schlechtestes Album ab, was aufgrund des hohen Standards bei Maiden nicht allzuviel zu sagen hat. Tasächlich gibt es neben nichtssagenden Songs wie "Public Enema Number One" oder dem eintönigen "The Assassin" auch Stücke wie "Bring Your Daughter To The Slaughter", das das Maiden-Herz dann doch höher schlagen ließ und in den englischen Charts auf Platz 1 landete. Die neben diesem Song zweite Single "Holy Smoke" wußte durch das nette Video einzuschmeicheln und erreichte immerhin noch Platz 3. Der einzige Song, der mir neben den Singles so richtig gefällt, ist "Mother Russia". Dieser Song behandelt die Problematik im damaligen Russland bzw. dem Ende der UdSSR. Eingängige Melodie, an "Seventh Son"-Zeiten erinnernde Chöre und schließlich mal ein richtig genialer Solo-Part, in dem vor allem das Spiel des neu hinzugestossenen Gitarristen Janick Gers positiv zur Geltung kommt.
"No Prayer..." ist ein Album für eingefleischte Maiden-Fans - mehr leider nicht. Wer einer werden möchte, sollte ein älteres Werk oder glücklicherweise den Nachfolger "Fear Of The Dark" testen. Die Aufwertung von 3 auf 4 Sterne ist eigentlich nur den 3 positiv genannten Stücken zu verdanken.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klarstellung, 11. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: No Prayer for the Dying (Audio CD)
Also ich kann mich meinen Vorrednern in keiner Weise anschließen. Fakt ist das ich eingefleischter Maiden-Fan bin und hier mal etwas klarstellen muß. Es gab und gibt von Iron Maiden kein einziges "Überalbum". Warum? Ganz einfach weil jedes Album für sich einzigartig war und ist. Immer das gejammere,"Powerslave" ist besser als "Seventh Son..." und umgekehrt, oder ist doch "The Number of the Beast" die Beste nerven mich schon seit Jahren.

Wer ein richtig geiles Maidenalbum will kann sich "No Prayer For The Dying"

bedenkenlos kaufen. Denn wie gesagt es ist nicht besser oder schlechter als die anderen nur eben wieder völlig anders. Aber dabei unverkennlich Iron Maiden. Auch die Gitarrenarbeit von Janick Gers sollte man hier und auf den folgenden Alben in keinster Weise anzweifeln. Er ist ein Fachmann erster Güte auf seinem Instrument. Habe Iron Maiden schon 3mal Live erleben dürfen und kann das gut beurteilen. "No Prayer..." ist und bleibt ein klasse Album mit klasse Songs von einer klassen Band. Oder sieht jemand Parallelen zwischen dem "Killers" und dem "Seventh Son..." Album? Ich jedenfalls nicht, denn es gibt auch keine...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Gebet war hier nicht nötig, oder vielleicht doch?, 22. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: No Prayer for the Dying (Audio CD)
1989 stieg Adrian Smith bei Maiden aus und Janick Gers wurde sein Nachfolger. "No Prayer For The Dying" wurde wieder von Martin Birch produziert und erschien 1990. Ansonsten waren wieder die Herren Harris, Dickinson, Murray und McBrain mit am Start.

Direkt vorweg, so schlecht wie das Album teilweise gemacht wird, ist es nicht. Im Gegenteil, es ist sogar durchaus gut. Ich denke mal das Problem der Scheibe ist, dass es kein richtig herausragendes Stück gibt. Es sind hier 10 ordentliche bis gute Songs enthalten, aber es fehlt das Überstück, welches zu d e n Klassikern der Jungfrauen gehören könnte. Die nachfolgende "Fear Of The Dark" (1982) finde ich kaum besser, sie hat aber 2 Sahnehäubchen die, wie gesagt, hier fehlen. Vielleicht ist das eine Erklärung für die nicht durchweg guten Kritiken!?

Jedenfalls war die vorliegende CD der Einstand für Janick Gers (ex Gillan) an der 2. Gitarre. Als Songwriter konnte er aber noch nicht in Erscheinung treten. Dafür hat Bruce diesmal viele Songs geschrieben, fast so viele wie Steve.

Als Anspieltipps würde ich `Tailgunner`, `Bring your daughter...` und `Mother russia` nennen. Auch der Titelsong ist wirklich gut. `Hooks in you` fällt dagegen deutlich ab (selten einen so schwachen Maiden-Song gehört). Auch `Holy smoke` kann mich nicht überzeugen, war aber eine erfolgreiche Single.

"No Prayer..." ist sicher das bis dahin schwächste Album der Gruppe. Man hat den Eindruck, ihnen wären die Ideen ein wenig ausgegangen. Und trotzdem ist es nicht schlecht, die o.g. Anspieltipps reißen das Album raus, knappe 4 Sterne von mir.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Gebet war hier nicht nötig, 11. November 2006
Rezension bezieht sich auf: No Prayer for the Dying (Audio CD)
Ich habe mit großem Interesse die Rezensionen über die "No prayer for the dying" von 1990 gelesen und habe sie mir daraufhin seit längerer Zeit mal wieder angehört. Also, so schlecht wie sie teilweise gemacht wird, ist sie nicht. Im Gegenteil, sie ist sogar richtig gut. Ich denke mal das Problem der Scheibe ist, dass es kein richtig herausragendes Stück gibt. Es sind hier 10 gute bis klasse Songs enthalten, aber es fehlt das Überstück, welches zu d e n Klassikern der Jungfrauen gehören könnte. Die nachfolgende "Fear of the dark" finde ich nicht besser, sie hat aber 2 Sahnehäubchen die, wie gesagt, hier fehlen. Vielleicht ist das eine Erklärung für die nicht durchweg guten Kritiken!?

Jedenfalls war die vorliegende CD der Einstand für Janick Gers (ex Gillan) an der 2. Gitarre. Als Songwriter konnte er aber noch nicht in Erscheinung treten. Dafür hat Bruce diesmal viele Songs geschrieben, fast so viele wie Steve.

Als Anspieltipps würde ich `Tailgunner`, `Bring your daughter...` und `Mother russia` nennen. Auch der Titelsong ist wirklich gut. `Hooks in you` fällt dagegen ab.

Insgesamt gibt es von mir 4 Sterne und ich denke mal, die Platte wird bald wieder in meinen Player wandern.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht so genial wie die Vorgänger, aber noch lange nicht schlecht., 21. März 2009
Rezension bezieht sich auf: No Prayer for the Dying (Audio CD)
Iron Maiden in den 90ern ist ein ganz eigenes Kapitel in der Geschichte der Band. Angefangen bei "No Prayer for the Dying" welches das erste Album ohne Klassikerpotenzial darstellte, gefolgt von der eigentlich recht geilen "Fear of the Dark" bis hin zu den Tiefpunkten mit Blaze Bayley. Insgesamt waren die 90er kein gutes Jahrzehnt für den traditionellen Heavy Metal. Die meisten Metalbands waren ausgebrannt und brachten nicht mehr viel zustande, während andere einen Stilwechsel suchten (manche erfolgreich, manche erfolglos). Da finde ich erwähnenswert, dass sich Iron Maiden noch recht wacker in diesem Jahrzehnt schlug. Das Niveau der alten Alben erreichten sie zwar nicht mehr brachten aber immerhin zwei Alben raus die man immer noch als gut bezeichnen kann. Das gilt zum Beispiel hier bei "No Prayer for the Dying". Wenn man das Album mit älterem Material vergleicht ist natürlich ein Qualitätsabfall zu spüren, allerdings kann es diese Platte noch locker mit anderen großen Alben des Heavy Metal aufnehmen. Und das zeigt das Maiden in ihrer eigenen Liga spielen. Auf dieser Platte finden sich zum ersten mal in der Bandhistorie ein paar richtig schwache Stücke (da braucht man auch keine rosa-Fan-Brille für) und nur wenige die wirklich ganz besonders hervorragen. Für 4 Sterne dürfte es trotzdem reichen.
Steve Harris wollte nach den beiden vorherigen Alben wieder ein paar Schritte zurück zu den Wurzeln gehen. Das Songwriting fiel dementsprechend rockiger aus und die Synths und Keyboards fehlen hier größtenteils. Zudem fällt auf, dass Bruce fast durchgehend ziemlich rau und kratzig singt. Für den einen Gesangsfanatiker, welcher immer von dem klassischen Gesang Bruce's beeindruckt war sicherlich nicht so toll. Ich finde es aber ganz gut (obwohl er qualitativ Di'Anno nicht übertrumpfen kann) und der Gesang dürfte eh nicht das Hauptproblem darstellen. Vielmehr das weniger einfallsreiche Songwriting, auch wenn das jetzt nicht so schlecht ist, allerdings fehlen wie gesagt größtenteils die Hits. Erwähnenswert ist noch die grottige Produktion. Da ist kein Druck hinter. Für die Anfangneunziger sehr schlecht. Dennoch denke ich das "No Prayer for the Dying" generell etwas unterbewertet ist. Auf jeden Fall ist es kein schlechtes Album.

Tailgunner: Nettes rockiges Stück, dem es ein wenig an Abwechslung fehlt. (3/5)
Holy Smoke: Ordentliche Singleauskopplung, wieder sehr rockig. (3/5)
No Prayer for the Dying: Eine der wenigen großen Höhepunkte auf diesem Album. Leise Parts wechseln sich gut mit den lauten, schnellen Teilen ab. (5/5)
Public Enema Number One: Weiteres sehr starkes Stück. Endlich mal ein richtiger Metalbrecher. Hier stimmts auch mit dem Gesang, der im Refrain melodischer ist. (5/5)
Fates Warning: Bei diesem harten Stück kommt der Gesang von Bruce sogar noch besser zur Geltung. Sehr Abwechslungsreich gestaltet und hat Orhwurmfaktor. Sehr gut! (5/5)
The Assasin: Kein guter Song. Blöder Refrain. Kein überzeugendes Songmaterial bis auf den recht guten Mittelteil. Ansonsten schlecht. (2/5)
Run Silent Run Deep: Gutes progressives Lied mit gutem Mittelteil. (4/5)
Hooks in You: Die ziemlich gute Weiterführung der "Charlotte the Harlot"-Geschichte. Überzeugt durch ein eingängiges Riff und Refrain. (4/5)
Bring Your Daughter... To the Slaughter...: Nicht umsonst der erste Nummer 1 Hit der Band. Ein absolut geiler Song mit Atmosphäre! (5/5)
Mother Russia: Eigentlich ein klasse Song, aber die übertrieben lauten Keyboards machen einiges kaputt. (4/5)

Mit Sicherheit die schwächste Platte von Iron Maiden mit Bruce Dickinson, allerdings ist das meckern auf recht hohem Niveau da sich doch ein paar sehr starke Stücke auf dem Album befinden.
Klar, 5 Sterne wären ein Witz, aber alles andere außer 4 Sterne wäre für dieses Album zu wenig.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Völlig unterbewertet!, 23. Juni 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: No Prayer for the Dying (Audio CD)
Zunächst einmal muss ich sagen, dass es sich hierbei nicht um ein Album handelt, das man schon nach dem ersten Mal anhören bewerten sollte, da sich bis auf die beiden Stücke "Bring your daughter to the slaughter" und "No prayer for the dying" keine absoluten Ohrwurmnummern darauf befinden, weshalb ich auch nur 4 Sterne vergebe. Betrachtet man das Album jedoch genauer, so stellt man fest, dass sich darauf doch einige Hammertracks befinden. Vor allem die erstmals rauchige, raue Stimme von Bruce Dickinson passt sehr gut zu dem Songmaterial. Meine Favoriten sind "Fates Warning", "Public enema number one", "Holy Smoke" und "Mother Russia", sowie die bereits oben genannten. Einzig die beiden Songs "The Assassin" und "Run silent run deep" finde ich nicht so gelungen. Aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden, ich jedenfalls kann das Album nur empfehlen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ruhig mal reinhören!, 2. August 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: No Prayer for the Dying (Audio CD)
Ich habe jahrelang soviel schlechte Kritiken von diesem Album gelesen, dass ich jetzt einmal eine Lanze für es brechen will.Ich glaube, dass einige Fans den Weggang von Smith nicht hinnehmen konnten und deshalb dem Album von vornherein negativ gegenüber standen.Ich gebe zu: Das Cover ist enttäuschend, das schlechteste in der Maiden-History. Desweiteren sind sind die Singels "Holy Smoke" und "Bring your daughter" auch nicht das Gelbe vom Ei. Aber Schwachpunkte gibt und gab es schließlich auch jedem Maiden-Album (auch auf den Jahrhundertklassikern). "Quest for Fire", "Back in the Village" etc Der Titelsong ist alles überragend, ebenso "Mother Russia" und der Rest ist ebenfalls überduchschschnittlich, zudem ist die Produktion exzellent.
Also insgesamt ein Album zum (Wieder)entdecken!!!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gutes Album mit einigen Schwächen, 8. September 2002
Rezension bezieht sich auf: No Prayer for the Dying (Audio CD)
Also, es sei gesagt: "Schlecht" ist dieses Album nicht. Aber als "sehr gut" kann man es leider auch nicht bezeichnen. Die Qualität lässt sich so etwa zwischen diesen beiden Begriffen einordnen. Das deshalb, weil einerseits gute ("Tailgunner", "Mother Russia", "No Prayer for the Dying") und sogar sehr gute Songs ("Holy Smoke", "Bring your Daughter to the Slaughter") auf der Scheibe zu finden sind, andererseits jedoch die restlichen Song allesamt eher mittelmäßig klingen, und so nicht den Maiden-Standart erreichen können. Trotzdem sollte "No Prayer for the Dying" in keiner Sammmlung eines Headbangers fehlen. UP THE IRONS!
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No Prayer for the Dying
No Prayer for the Dying von Iron Maiden (Audio CD - 1998)
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