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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen von wegen ...
Also, ich verstehe das Gerede von wegen "Maidens Tiefpunkt", "schlechtestes Maiden Album" etc. eigentlich nicht. Meiner Meinung nach kann "No Prayer For The Dying" durchaus einige absolute Hits aufweisen, wie zB "Holy Smoke", "Public Enema Number One" (genialer Titel!), "Run Silent, Run Deep", "Bring Your...
Veröffentlicht am 7. Juli 2000 von count_infinity

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gutes Album mit einigen Schwächen
Also, es sei gesagt: "Schlecht" ist dieses Album nicht. Aber als "sehr gut" kann man es leider auch nicht bezeichnen. Die Qualität lässt sich so etwa zwischen diesen beiden Begriffen einordnen. Das deshalb, weil einerseits gute ("Tailgunner", "Mother Russia", "No Prayer for the Dying") und sogar sehr gute Songs...
Veröffentlicht am 8. September 2002 von iron_guenter


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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen von wegen ..., 7. Juli 2000
Rezension bezieht sich auf: No Prayer for the Dying (Audio CD)
Also, ich verstehe das Gerede von wegen "Maidens Tiefpunkt", "schlechtestes Maiden Album" etc. eigentlich nicht. Meiner Meinung nach kann "No Prayer For The Dying" durchaus einige absolute Hits aufweisen, wie zB "Holy Smoke", "Public Enema Number One" (genialer Titel!), "Run Silent, Run Deep", "Bring Your Daugther ..." und den famosen Titletrack. "No Prayer ..." kann qualitativ sicher nicht ganz an Meilensteine wie "Powerslave" oder "Somewhere in Time" heranreichen, solche Klassiker schüttelt man sich aber auch nicht einfach aus dem Ärmel. Meiner Ansicht nach ist "No Prayer ..." keinen Deut schlechter als die darauffolgende "Fear Of The Dark" CD. Dass Iron Maiden es noch immer können, haben sich ja gerade erst mit "Brave New World" bewiesen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die kleine Entäuschung vom 1.10.1990, 20. Januar 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: No Prayer for the Dying (Audio CD)
Der Tag der Veröffentlichng dieses Albums war wohl einer der schwärzesten für die Millionen der Maiden-Jünger. Nach dem Vorgänger "Seventh Son Of A Seventh Son" und dem damit verbundenen Erfolg erwartete man großes von den eisernen Jungfrauen - doch es kam ganz anders: Iron Maiden lieferten ihr bis zu diesem Zeitpunkt deutlich schlechtestes Album ab, was aufgrund des hohen Standards bei Maiden nicht allzuviel zu sagen hat. Tasächlich gibt es neben nichtssagenden Songs wie "Public Enema Number One" oder dem eintönigen "The Assassin" auch Stücke wie "Bring Your Daughter To The Slaughter", das das Maiden-Herz dann doch höher schlagen ließ und in den englischen Charts auf Platz 1 landete. Die neben diesem Song zweite Single "Holy Smoke" wußte durch das nette Video einzuschmeicheln und erreichte immerhin noch Platz 3. Der einzige Song, der mir neben den Singles so richtig gefällt, ist "Mother Russia". Dieser Song behandelt die Problematik im damaligen Russland bzw. dem Ende der UdSSR. Eingängige Melodie, an "Seventh Son"-Zeiten erinnernde Chöre und schließlich mal ein richtig genialer Solo-Part, in dem vor allem das Spiel des neu hinzugestossenen Gitarristen Janick Gers positiv zur Geltung kommt.
"No Prayer..." ist ein Album für eingefleischte Maiden-Fans - mehr leider nicht. Wer einer werden möchte, sollte ein älteres Werk oder glücklicherweise den Nachfolger "Fear Of The Dark" testen. Die Aufwertung von 3 auf 4 Sterne ist eigentlich nur den 3 positiv genannten Stücken zu verdanken.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Maiden - gewohnt großartig, 25. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: No Prayer for the Dying (Audio CD)
Ich kann mich den vielen negativen Kritiken zu diesem Album überhaupt nicht anschließen. Dieses Album enhält viele Sachen, die ich auch gern' live mal wieder von ihnen hören würde. Was anderes als 5 Sterne hat dieses Album einfach nicht verdient. Songs wie Tailgunner, Holy Smoke, Bring your daughter..., oder auch der geniale TitelTrack gehören in jede Metal/Maiden-Sammlung. Auch das Cover-Artwok weiß zu überzeugen, erinnert es doch ein wenig an eine Szene aus Freitag der 13te VI.
Auch die Produktion gefällt mir gar nicht mal so schlecht, wenn ich es mal mit dem aktuellen AMOLAD Album vergleiche. Sicher haben Maiden über die Jahre soviele Klassiker veröffentlicht, dass es schwer fällt ein einziges Album als das Beste zu bezeichnen, doch für mich sind No Prayer und Fear of the Dark die vielleicht wichtigsten Alben ihrer Karriere, auch wenn manch einer das anders sehen mag.
Also 5 Sterne und UP THE IRONS!!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Völlig unterbewertet!, 23. Juni 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: No Prayer for the Dying (Audio CD)
Zunächst einmal muss ich sagen, dass es sich hierbei nicht um ein Album handelt, das man schon nach dem ersten Mal anhören bewerten sollte, da sich bis auf die beiden Stücke "Bring your daughter to the slaughter" und "No prayer for the dying" keine absoluten Ohrwurmnummern darauf befinden, weshalb ich auch nur 4 Sterne vergebe. Betrachtet man das Album jedoch genauer, so stellt man fest, dass sich darauf doch einige Hammertracks befinden. Vor allem die erstmals rauchige, raue Stimme von Bruce Dickinson passt sehr gut zu dem Songmaterial. Meine Favoriten sind "Fates Warning", "Public enema number one", "Holy Smoke" und "Mother Russia", sowie die bereits oben genannten. Einzig die beiden Songs "The Assassin" und "Run silent run deep" finde ich nicht so gelungen. Aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden, ich jedenfalls kann das Album nur empfehlen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ruhig mal reinhören!, 2. August 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: No Prayer for the Dying (Audio CD)
Ich habe jahrelang soviel schlechte Kritiken von diesem Album gelesen, dass ich jetzt einmal eine Lanze für es brechen will.Ich glaube, dass einige Fans den Weggang von Smith nicht hinnehmen konnten und deshalb dem Album von vornherein negativ gegenüber standen.Ich gebe zu: Das Cover ist enttäuschend, das schlechteste in der Maiden-History. Desweiteren sind sind die Singels "Holy Smoke" und "Bring your daughter" auch nicht das Gelbe vom Ei. Aber Schwachpunkte gibt und gab es schließlich auch jedem Maiden-Album (auch auf den Jahrhundertklassikern). "Quest for Fire", "Back in the Village" etc Der Titelsong ist alles überragend, ebenso "Mother Russia" und der Rest ist ebenfalls überduchschschnittlich, zudem ist die Produktion exzellent.
Also insgesamt ein Album zum (Wieder)entdecken!!!!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klarstellung, 11. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: No Prayer for the Dying (Audio CD)
Also ich kann mich meinen Vorrednern in keiner Weise anschließen. Fakt ist das ich eingefleischter Maiden-Fan bin und hier mal etwas klarstellen muß. Es gab und gibt von Iron Maiden kein einziges "Überalbum". Warum? Ganz einfach weil jedes Album für sich einzigartig war und ist. Immer das gejammere,"Powerslave" ist besser als "Seventh Son..." und umgekehrt, oder ist doch "The Number of the Beast" die Beste nerven mich schon seit Jahren.

Wer ein richtig geiles Maidenalbum will kann sich "No Prayer For The Dying"

bedenkenlos kaufen. Denn wie gesagt es ist nicht besser oder schlechter als die anderen nur eben wieder völlig anders. Aber dabei unverkennlich Iron Maiden. Auch die Gitarrenarbeit von Janick Gers sollte man hier und auf den folgenden Alben in keinster Weise anzweifeln. Er ist ein Fachmann erster Güte auf seinem Instrument. Habe Iron Maiden schon 3mal Live erleben dürfen und kann das gut beurteilen. "No Prayer..." ist und bleibt ein klasse Album mit klasse Songs von einer klassen Band. Oder sieht jemand Parallelen zwischen dem "Killers" und dem "Seventh Son..." Album? Ich jedenfalls nicht, denn es gibt auch keine...
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3.0 von 5 Sternen Gutes Album mit einigen Schwächen, 8. September 2002
Rezension bezieht sich auf: No Prayer for the Dying (Audio CD)
Also, es sei gesagt: "Schlecht" ist dieses Album nicht. Aber als "sehr gut" kann man es leider auch nicht bezeichnen. Die Qualität lässt sich so etwa zwischen diesen beiden Begriffen einordnen. Das deshalb, weil einerseits gute ("Tailgunner", "Mother Russia", "No Prayer for the Dying") und sogar sehr gute Songs ("Holy Smoke", "Bring your Daughter to the Slaughter") auf der Scheibe zu finden sind, andererseits jedoch die restlichen Song allesamt eher mittelmäßig klingen, und so nicht den Maiden-Standart erreichen können. Trotzdem sollte "No Prayer for the Dying" in keiner Sammmlung eines Headbangers fehlen. UP THE IRONS!
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Gebet war hier nicht nötig, 11. November 2006
Von 
Child in time - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: No Prayer for the Dying (Audio CD)
Ich habe mit großem Interesse die Rezensionen über die "No prayer for the dying" von 1990 gelesen und habe sie mir daraufhin seit längerer Zeit mal wieder angehört. Also, so schlecht wie sie teilweise gemacht wird, ist sie nicht. Im Gegenteil, sie ist sogar richtig gut. Ich denke mal das Problem der Scheibe ist, dass es kein richtig herausragendes Stück gibt. Es sind hier 10 gute bis klasse Songs enthalten, aber es fehlt das Überstück, welches zu d e n Klassikern der Jungfrauen gehören könnte. Die nachfolgende "Fear of the dark" finde ich nicht besser, sie hat aber 2 Sahnehäubchen die, wie gesagt, hier fehlen. Vielleicht ist das eine Erklärung für die nicht durchweg guten Kritiken!?

Jedenfalls war die vorliegende CD der Einstand für Janick Gers (ex Gillan) an der 2. Gitarre. Als Songwriter konnte er aber noch nicht in Erscheinung treten. Dafür hat Bruce diesmal viele Songs geschrieben, fast so viele wie Steve.

Als Anspieltipps würde ich `Tailgunner`, `Bring your daughter...` und `Mother russia` nennen. Auch der Titelsong ist wirklich gut. `Hooks in you` fällt dagegen ab.

Insgesamt gibt es von mir 4 Sterne und ich denke mal, die Platte wird bald wieder in meinen Player wandern.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Maiden's Tiefpunkt?, 9. August 2000
Rezension bezieht sich auf: No Prayer for the Dying (Audio CD)
Ich finde nicht! Sicherlich kann "No prayer for the Dying" nicht mit den Mega-Alben der 80er wie "Iron Maiden";"The number of the Beast" oder "Seventh Son of a Seventh Son" mithalten;trotzdem sind hier einige sehr hörenswerte Songs vertreten,wie z.B. "Holy Smoke","Tail Gunner" oder der Title Track selbst. Einsteiger sollten vielleicht nicht gleich hier zugreifen(es sei denn,es ist ihnen klar,dass sie sich früher oder später alle Iron Maiden CD's kaufen werden!)aber Fans können auch "No prayer..." nicht auslassen!!
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5.0 von 5 Sternen Zu unrecht verrissenes Maiden-Werk! Eigentlich "erstaunlich" stark, wenn man sich die Kritiken hierzu durchliest..., 14. August 2014
Von 
Michael Krautschneider "Filmfan & Musikliebhaber" (Scheiblingkirchen, Niederösterreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: No Prayer for the Dying (Audio CD)
Auch Prädikate wie "hochunterschätzt", "Geheimtipp" oder "ein weiterer Maiden-Klassiker" wären im Falle des 8. Studioalbums der britischen Heavy-Metal- bzw. Hard-Rock-Legenden angebracht.
Zugegeben: Ich bin erst verhältnismäßig spät auf Iron Maiden gekommen. Als ewig Suchender in der schier unüberschaubaren Pop/Rock-Musiklandschaft unserer Tage mag man mir das aber an dieser Stelle bitte gnädigst nachsehen. Seitdem mich Iron Maiden aber so richtig (also mit voller Wucht) gepackt haben, kann ich (zur Zeit wenigstens) gar nicht genug von ihnen bekommen...

Mit den "Mauerblümchenalben" (wobei das in diesem Falle schon ein sehr harter Ausdruck ist) großer und langlebiger Bands - und das sind die "Eisernen Jungfrauen" allemal - ist das immer so eine Sache. Natürlich wird es immer Leute geben, die stilistische Veränderungen bzw. leichte Umorientierungen im Sound od. bez. Songwriting etc. so ganz und gar nicht verkraften wollen/können. Und ich für meinen Teil glaube offengestanden nicht einmal, dass das unbedingt immer die berüchtigten Fans der sogenannten ersten Stunde sein müssen. Die haben ja schon das legendäre Drittwerk THE NUMBER OF THE BEAST (von 1982) vermutlich als "zu kommerziell" eingestuft. Allerspätestens seit dem 1986 veröffentlichten (und meines Erachtens großartigen) SOMEWHERE IN TIME werden treue Maiden-Jünger ob neu einsetzender Synthesizer-Technik etc. beleidigt und besserwisserisch ihre Nasen gerümpft haben. Wenn wir schon dabei sind: Ich persönlich verstehe ja sowieso nicht (aber das lässt sich im Nachhinein wohl meist leichter sagen), warum z.B. SEVENTH SON OF A SEVENTH SON (1988) von vielen "Fachexperten", Kritikern und auch Fans über dessen Vorgänger (also SOMEWHERE IN TIME) gestellt wird. Von der Feinabstimmung her (Klangbild, Konzeptcharakter, Kompositionen) halte ich beide Werke für absolut ebenbürtig, auch wenn dem später erschienenen SEVENT SON... ein etwas größerer kommerzieller Erfolg beschieden war. Doch jetzt genug davon...

Ich für meinen Teil halte das 1990 veröffentlichte NO PRAYER FOR THE DYING ebenfalls für zu sehr schlechtgeredet und verrissen. Mal ehrlich: Wenn man sich die Scheibe am Stück anhört, ein wenig auf die Lyrics achtet und wenigstens indirekte Vergleiche zu den beiden (zuvor kurz besprochenen) Vorgängerwerken anstellt, dann kann man doch bitteschön nicht allen Ernstes behaupten wollen, dass hier sei so etwas wie ein vorzeitger "Tiefpunkt" o.Ä. gewesen. Leute, habt ihr euch ernsthaft dieselben Alben angehört wie ich?!
Freilich merkt man (allerdings nur maginal(st)), dass der neue Gitarrenhero namens Janick Gers (der den Jungfrauen aber Gott sei Dank bis heute erhalten geblieben ist) in die riesenriesengroßen Fußstapfen seines Vorgängers (Adrian Smith - der Gott sei Dank später ja wieder zurückkehren sollte) getreten war, allerdings könnte ich - und ich hab mir alle zuvor angesprochenen Alben wirklich schon des öfteren zu Gemüte geführt - nicht ernsthaft behaupten, dass sich der Stil der Band in irgendeiner Weise markant od. nachhaltig verändert hätte. Kleinere größere Veränderungen gehören bei Bands ohnehin immer dazu. Aber ist das nicht die natürlichste Sache der Welt? Alles muss sich auf irgendeine Weise weiterentwickeln - ist doch logisch!

Was mir, als relativer Neuankömmling im Maiden-Terrain, auch nicht ganz klar ist, ist das ständige Daraufpochen, dass NO PRAYER FOR THE DYING wieder ein deutlicher Schritt zurück zu den Wurzeln der Band sei... Was schon stimmt: Das Album ist insgesamt (also thematisch und auch grafisch) recht düster angelegt - der Sound ist dem der beiden Vorgänger (siehe oben) aber nicht unähnlich, wie ich vorsichtig zu behaupten wage. Man sollte sich also nichts Ruppiges, Ungeschliffenes a la Debütalbum (IRON MAIDEN) oder Ähnliches in diese Richtung erwarten.

Wer - so wie ich - allerdings SOMEWHERE IN TIME und dessen Nachfolger, also SEVENTH SON OF A SEVENTH SON, schon gemocht hat, der kann, wie ich finde, von NO PRAYER FOR THE DYING eigentlich gar nicht enttäuscht sein - im Gegenteil. Das Einzige, was man der Platte ev. vorhalten könnte, ist, dass ihr so ein richtiger Maiden-Klassiker (also ein Hit) fehlt. Wobei man der Scheibe da auch schon wieder unrecht tun würde, da "Holy Smoke" (immerhin Nr. 3 in den britischen Charts) und das berühmt-berüchtigte "Bring Your Daughter... To The Slaughter" (das gar die Spitze erklimmen konnte) ja genau das Gegenteil bewiesen haben (und ja: Natürlich bin auch ich der Meinung, dass Chartplatzierungen im Allgemeinen nicht allzu viel über die Qualität eines Songs bzw. gar eines Albums aussagen).

Aber auch (oder eigentlich eher vor allem) insgesamt gefällt mir vorliegender Silberling sehr, sehr gut. Ich konnte eigentlich keinen wirklich schwachen Song ausmachen, höchstens "The Assassin" kommt phasenweise ein bisschen "dünn" und einfallslos daher - aber ansonsten: ALL KILLER, NO FILLER, so würde ich guten Gewissens meinen!!

Heraushebenswert erscheinen mir persönlich vor allem der Opener "Tail Gunner" (der von der Bombardierung Dresdens gegen Ende des 2. Weltkriegs erzählt und mit Textstellen wie "...The weather forecasts good for war... Cologne and Frankfurt? Have some more!..." aufzurütteln versteht, von der Musik mal abgesehen) ebenso das als Single erfolgreich ausgekoppelte "Holy Smoke" (das sehr zynisch mit geldheischenden Predigern und Heilsbringern abrechnet), der Titeltrack "No Prayer For The Dying" (mit seiner schönen Melodie) oder aber auch "Hooks In You" (mit seinen schönen Gitarrenmelodiebögen), das noch ein Mr. Smith mitkomponiert hatte, wenn man den Credits glauben darf. Auch der Abschlusstrack, "Mother Russia", ist ein sehr stimmiger Song, der aufgrund textlich-melodischer Harmonien absolut zu überzeugen vermag! Wie schon gesagt: Echte Schwachpunkte sucht man auf dieser Platte vergeblich, auch wenn euch das die ewig unzufriedenen Schlechtredner und Nörgler das immer und immer wieder einreden wollen...

Deshalb halte ich NO PRAYER FOR THE DYING mit 5 vollen Sternen keineswegs für überbewertet. Ich war offengestanden sogar positiv von diesem Werk überrascht (was teils aber auch an den eher zurückhaltenden Kritiken liegen mag) und sehe es recht "klassisch" in der Tradition seiner beiden (eigentlich auch nicht mehr "klassischen") Vorgängerwerke (nochmals zur Erinnerung: SOMEWHERE IN TIME & SEVENTH SON OF A SEVENTH SON) . Inhaltlich als auch optisch ist alles - wie schon vorher erwähnt - ziemlich düster gehalten, was aber meines Erachtens sehr gut zum dargebrachten Stoff passt. Sogar die Mitglieder sehen auf den Bandfotos ziemlich fertig und mitgenommen aus (erinnert mich irgendwie ans Coverfoto von BETWEEN THE BUTTONS von den Rolling Stones, falls das irgendwer hier auch schnell vor sein geistiges Auge setzen kann) - was aber bestimmt Absicht war (denke ich mal). Textlich hat mir bislang überhaupt kaum ein Maiden-Album besser gefallen, um ehrlich zu sein. Natürlich kommen einige Passagen reichlich zynisch und politisch inkorrekt rüber, aber genau dadurch gewinnen die Songs im Grunde genommen nur noch, wie ich finde...

Fazit: NO PRAYER FOR THE DYING ist ein atmosphärisch geglücktes Maiden-Gesamtwerk, das auch heute - gute 20 Jahre später - noch überraschend glaubwürdig und authentisch daherkommt. Musikalisch sehe ich - im Gegensatz zu vielen, vielen anderen Fans und Kritikern - keine allzu großen, bahnbrechenden Veränderungen, was ich jedoch positiv bewerte (wozu etwas komplett neu erfinden, wenn etwas schon so gut funktioniert??). Ähnlich wie bei beiden Vorgängern ist auch der Gesamtcharakter dieses Albums sehr flüssig und kompakt. Musikalisch (teils sicher aber auch textlich) kann man bei diesem Werk bestimmt von einem gelungenen Konzeptalbum sprechen. Schlecht bezüglich dieses Albums sind eigentlich nur (zu) viele Kritiken - und der Ruf, der diesem überaus gelungenen Machwerk bis heute anzuhaften und zu schaden scheint...

Deshalb ist NO PRAYER FOR THE DYING meines Erachtens ein Pflichtkauf - und das nicht nur für Fans! Ein (aufgrund der eher zurückhaltenden Kritiken) fast schon überraschend starkes Maiden-Album, dem die Untertitelung "Klassiker" eigentlich auch zustehen würde... Ist zumindest meine Meinung!!
Eigentlich enthält das Album viele Stücke, die es verdient hätten auch live öfter dargebracht zu werden - aber auch das ist (freilich) lediglich meine bescheidene Meinung...

Verdiente 5 Sterne - Up The Irons!

Abschließend noch einmal meine persönlichen Anspieltipps:
- Tail Gunner
- Holy Smoke
- No Prayer For The Dying
- Hooks In You
- Mother Russia
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No Prayer for the Dying
No Prayer for the Dying von Iron Maiden (Audio CD - 1998)
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