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am 7. Februar 2011
All die jenigen, die Iron Maiden stets überbewertet fanden oder denen die Classic Serie langsam aber sicher auf die Nüsse geht, dürfen aufatmen: "Seventh Son Of A Seventh Son" ist das letzte, abgefeierte Werk der Britischen Legende auf Darkscene, wobei sich (fast) die komplette Redaktion einig war und ist, dass das Schaffen der Jungfrauen im Zeitraum '80 ' '88 so gut wie unantastbar bleibt und im Prinzip ein jedes Album ein Lieblingsalbum repräsentiert, wenn man sich die Meinungen so anhört. Nun gut. Meine Begegnung mit jenem Konzeptwerk ist deshalb von persönlicher Bedeutung, weil mich der Rock'n Roll erst ein halbes Jahr vor Veröffentlichung von "Seventh Son Of A Seventh Son" buchstäblich fraß und ich in relativ kurzer Zeit den Maiden Backkatalog dank meines Bruders kennen und lieben lernte ' na ja, durch das 'passive' Zuhören im Vorfeld ohnehin kein Aufwand mehr. Und hierzu fallen einem natürlich allerhand, in der Hirnrinde eingebrannte Ereignisse ein, wie z. B. die G. R.'s Rockshow im ORF, als 'Rockdaddy' Gotthard Rieger die Gitarristen und Gentlemen Murray & Smith wenige Wochen vor dem Release im April 1988 interviewte (knapp dreizehn Millionen Tonträger wurden laut Smith bis dato an den Mann gebracht!), das aufwendig und unterhaltsam arrangierte Video von der ersten Maxiauskoppelung "Can I Play With Madness", die erstgelesenen Metal Hammer/Crash Magazine oder der Schulausflug nach Bozen, als ich das erste mal in meinem Leben einen Rock Shop betrat, um mit den letzten paar Lire zwei Stoff-Patches (von welcher Band wohl?) einzuheimsen.

Die Aufregung hätte größer kaum sein können, von quälender Ungeduld ganz zu schweigen. Als dann die Diamantnadel auf jenem Vinylwonnepropen endgültig ansetzte, kam ' ich meine manchmal, als wäre erst gestern gewesen ' für mehrere Wochen nichts anderes mehr zum Zuge. Iron Maiden hatten erneut, wenn auch im ähnlichen Stil von "Somewhere In Time" es geschafft, einen Dauerbrenner zu kreieren, der abermals keine oder nur mit Lupe zu entdeckende Schwächen ans Tageslicht ließ. Diese besondere Aura, oder wenn man will 'Magie' wurde nicht zuletzt wegen des mystischen Konzept's forciert: betrachtet man etwas genauer das Backcover, erspäht man alle bisherigen Eddies ' natürlich sechs an der Zahl ' zu Eisskulpturen erstarrt. Der siebte Sohn des siebten Sohnes, inspiriert von Orson Scott Card's "Seventh Son", ist eine Fantasystory um selbigen, der über außergewöhnliche (Heil-) Kräfte verfügt und ebenso die Fähigkeit besitzt, in die Zukunft zu blicken (bei "The Clairvoyant" vermag er den eigenen Tod nicht vorauszusehen, der ihn schliesslich einholt). Die Grundaussage bzw. Quintessenz aus den teils komplexen Textzeilen ist einmal mehr der ewige Kampf zwischen Gut und Böse, wobei im Titletrack die Geburt des siebten Sohnes hervorgeht, sozusagen der 'siebte Eddie" am Frontcover. So wimmelt es neben den Details des edlen Derek Riggs Artwork's nur noch vor altertümlichen Symbolen und kryptischen Lyriks, die "Seventh Son Of A Seventh Son" in jeglicher Hinsicht zu einem geheimnisumwobenen Metalsoundtrack rühmen.

Was aber wären die interessantesten (fiktiven) Geschichten von Rockhelden ohne mindestens gleichwertiger Musik? Doch es wurde vorweg genommen: Steve Harris und Co. hatten ein weiteres mal mit Hilfe von Gitarrensynth und Keyboards gewerkelt und somit ein modernes ' aber keineswegs seichtes ' Metal Album produziert, wie es der flotte, mit herrlichen Gitarrenduellen versehene Opener "Moonchild" schön auf den Punkt bringt. So hat im Verlauf jeder einzelner Song seine individuelle Duftnote, was insbesondere für die zweite und dritte Maxiauskoppelung gilt: "The Evil That Men Do", seineszeichen ein munterer Uptempo-Kracher im Fahrwasser von "Caught Somewhere In Time" und "The Clairvoyant", ein, mit sensationellem Startreigen fein dahingleitender Rocker, der im Refrain plötzlich hart umschlägt. Ebenso das balldesk beginnende, dann zunehmend erdrückende "Infinte Dreams", angesprochene (wenngleich kommerziell getrimmte) Single "Can I Play With Madness" oder das finale "Only The Good Die Young" entsprechen allerfeinstem Stoff, wie ihn das Quintett dazumal ganz cool mit einer fast schon beängstigenden Selbstverständlichkeit zockte. Das dramatisch inszenierte Titelstück, welches eigentlich nur aus der Feder eines eitlen Perfektionisten wie Steve Harris entspringen konnte, hebt sich wegen seiner komplexen Arrangements am meisten hervor. Sozusagen ein weiterer Vertreter der Rubrik Monumentaltracks in der Reihe von "The Rime Of The Ancient Mariner" ' knapp zehn Minuten patriarchisch anmutende Kulissen und musikalische Höchstleistungen (vor allem im hektischen Finale) sind da zu bestaunen, die lediglich durch eine ca. zweiminütige Ruhephase mit spoken words Ruhe finden. Als vielleicht 'unauffälligsten' Beitrag könnte man den von Dave Murray in Form von "The Prophecy" abstempeln, doch erscheint bei solch Erhabenheit eines sagenhaften Gesamtkonstruktes dies nur mehr als Makulatur. Tja, und dass neben den erwähnten Akteuren ebenso seitens Sänger Bruce Dickinson und Drummer Nicko McBrain ausschließlich exzellente 'Klingenführungen' über die volle Distanz zu hören sind, muss hier wohl nicht mehr sonderlich ausgeschmückt werden.

Keine Ahnung, wieviele Details ich den 'zig Rotationen dieser Göttergabe im Laufe der Zeit rauskitzelte oder bei wie viel Leuten ich mit größter Vehemenz versucht hatte, die Genialität und Tiefe solcher Lieder beizubringen oder ihnen nur meine sprudelnden Glücksgefühle irgendwie zu übermitteln. Wie auch immer. "Seventh Son Of A Seventh Son" markiert ' zumindest für die meisten Fans mit Achtziger Roots ' den letzten kapitalen Triumphzug einer phänomenalen Kapelle aus England, die hernach trotz mittlerschweren Anzeichen von Stagnation in kreativer Hinsicht sich stets treu blieb und schlussendlich eines verkörpert: nämlich das Non plus Ultra für die gesamte, weltweite Heavy Metal Kommune neben Hetfield und Co.!

Und weil sich bei "The Seventh Son Of A Seventh Son" der Kreis thematisch gleich schliesst wie er beginnt, möchte ich nochmals zur meiner persönlichen Maiden History zurück kommen: Ein weiteres, oder bessser gesagt, DAS Highlight eines damals vierzehnjährigen Knaben sollte sich dann am 2. September 1988 lautstark abzeichnen: nämlich als DIE GÖTTER selbst im Rahmen ihrer berühmt-monströsen "Seventh Tour Of A Seventh Tour" die Innsbucker Olympiahalle beehrten (Local Support: Reward - R.I.P., Klaus F.) ' ein Erlebnis, für das es jemals kaum Worte geben wird! Damaliger Eintrittpreis: wohlfeile öS 350,-, also umgerechnet € 25,- (...).

... so it shall be written, so it shall be done ...
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am 23. November 2005
Kurz zusammengefasst, hat mich dieses Album erst richtig zum Fan gemacht, was natürlich auch nicht so schwer war, (nicht wegen der Tatsache das mein erstes Maiden-Album "Virtual XI" aus der Blaze Bayley-Phase stammt, sondern mehr) weil dieses Album meiner Meinung nach von vorne bis hinten perfekt ist (nichtmal "Number Of The Beast" kann da mithalten), und einen Sound hat der einen einfach mitreisst und die Power die schon allein in "Can I Play With Madness?", "The Evil That Men Do" und "The Clairvoyant" (welches zudem auch noch einen der besten Refrains in der Metal-Geschichte hat) stecken. Los gehts allerdings mit "Moonchild" und einem Akustik-Intro welches am Ende des Albums wiederaufgegriffen wird und auch ausklingen lässt. Das folgende "Infinite Dreams" hat eine sehr entspannte Gesangslinie (und fantastische Soli), hat aber dadurch eine einzigartige Intensität und trotzdem ist es das ruhigste Stück des Albums. Der Titeltrack hat einfach alles was zu einem Maiden-Song mit Überlänge (naja "The Angel and the Gambler" von Virtual XI Album langweilt doch bei längerer Spielzeit) gehört, auch einen gesprochenen Part im ruhigen Mittelteil, welcher die Atmosphäre perfekt ergänzt. Und "The Prophecy" fängt ruhig an, und geht in die Richtung "Infinite Dreams", allerdings mit kraftvolleren Gesang. Bruce singt sowieso absolut Weltklasse!!! Und Nicko ist einfach ein Gott an den Drums!!! (hört nur mal das oben erwähnte "The Clairvoyant" und ihr wisst was ich meine!!!) Wobei man im allgemeinen bei Maiden auch Steve Harris (seine Bassläufe prägen den typischen Maiden-Sound) und die (damals noch) 2 Gitarristen Adrian Smith & Dave Murray nicht vergessen sollte, denn auch ohne ihre Soli wären Iron Maiden nicht IRON MAIDEN! Am Ende des Albums wartet noch "Only The Good Die Young", ein irgendwie zu unrecht vergessener Klassiker, der eigentlich mehr Beachtung finden sollte (ganz besonders live würde ich den Song gern hören!!!) Das einzige Album was bis jetzt da wieder anschließen konnte war das Reunion-Werk "Brave New World".
Anspieltipps: die ganze Scheibe!!!!
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am 14. Januar 2006
Viele eingefleischte Maiden-Fans stoßen sich ja immer an "Seventh Son" wegen der ausufernden Kompositionen und des zunehmenden Keyboard-Einsatzes, aber für mich ist es ihr womöglich bestes Album. Vom unglaublich treibenden, aber ebenso vielschichtigen Opener ("Moonchild") über epische Meisterwerke wie "Infinite Dreams" oder den Titelsong bis hin zum bewegenden Abschluß mit "Only the good die young". Bewegend auch deshalb, weil dies das letzte Stück mit Adrian Smith für viele Jahre bleiben sollte. Kaufen!
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am 12. Februar 2003
Iron Maiden haben weder vor noch nach 7th Son ein besseres Album abgeliefert. Fans warfen diesem Album vor, zu poplastig, kommerziell und "weichgespült" zu sein, was vielleicht stimmen mag, wenn man das auf Airplay und Charts getrimmte Can I play play with Madness betrachtet. Die Songs sind nicht mehr so roh und heavy wie zuvor, dafür aber ungemein hochwertiger, anspruchsvoller, nuancenreicher und progressiver.
Die Atmosphäre ist sehr tiefgründig und geheimnissvoll, die Solis der Gitarrenartillerie Smith/Murray so geil und virtuos wie höchstens vorher auf Somewhere in Time, der Sound (produziert von Koryphäe Martin Birch) ist absolut vollkommen und das Coverartwork (von Derek Riggs) das beste in der Maiden-History. Die Drums von Nicko McBrain klingen hier sehr dezent und jazz-lastig, was für eine Metalband eher untypisch ist. Sein Drumkit scheint wohl nur aus einer Bassdrum, einer Tom, einer Snaredrum und einigen Becken zu bestehen.
Dieses Album markiert den kreativen Zenith der Band, da sie in den darauffolgenden Jahren eine qualitative Talfahrt erlebten, aus der sie sich erst mit Brave New World wieder befreien konnten. Absolute Highlights sind der geniale und äusserst abwechslungsreiche, episch-monumentale und dramatische Titelsong, das nebulöse und mysteriöse Infinite Dreams mit seinen virtuosen Gitarrenduellen und markanten Melodiebögen und der dramaturgisch gut strukturierte, brachiale Opener Moonchild. Von Fans der alten Schule und Metalfreaks völlig zu unrecht verrissen, weil sie keine Ahnung haben, genau wie später bei The X Factor. Überzeugt euch von der Qualität dieses ausgefeilten Hammeralbums und ignoriert die negativen Kritiken. So gut eingespielt und perfekt aufeinander abgestimmt klingt kaum eine andere Metalband. Gegen dieses Album gibt es nichts, aber auch gar nichts einzuwenden! KAUFEN, REINHÖREN und ABTAUCHEN !
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...gibt grundsätzlich keinen Grund zum Meckern auf - das stimmt. Gewiss ist es kein Zufall, dass ausgerechnet das 7. Studioalbum von Iron Maiden den Titel SEVENTH SON OF A SEVENTH SON trägt. Überhaupt scheint man hierbei nichts dem Zufall überlassen zu haben...

Interessant finde ich (ja, ich habe ein wenig nachrecherchiert), dass dies als einziges echtes Konzeptalbum der Band gilt. Von den musikalisch "ineinandergreifenden" Titeln (vom Text mal abgesehen) und vom Sound her harmoniert das meines Erachtens etwas unterschätzte Vorgängerwerk (SOMEWHERE IN TIME) sogar noch ein wenig besser - wird vermutlich aber nur eine subjektive Wahrnehmung meinerseits sein!
Generell konnte ich einige Parallelen zum vorangegangenen Studiowerk feststellen - ein bisschen Synthy da wie dort (mich stört das aber nicht - why not, wenn's, wie in diesem Falle, so gut zur Musik passt), ein bisschen eine "glattere" (ist aber nicht bös gemeint) Produktion etc.

Der einzige - und womöglich deutlichste - Unterschied dieser beiden Chronologiebruderwerke (die übrigens aus den Jahren 1986 bzw. 1988 stammen) ist, dass SSOASS im Gegensatz zu SIT einige eingängigere Nummern enthält. Ich denke da speziell ans bei Fans teils umstrittene "Can I Play With Madness", das ich - trotz aller vermeintlichen "Poppigkeit" - für den herausragendsten Song der Platte halte. Nicht umsonst ist dieser Titel als Singleauskopplung bis auf Rang 3 der britischen Charts geklettert. Überhaupt wurden gleich 4 der insgesamt 8 Tracks auf SSOASS als Singles ausgekoppelt - mit Erfolg! Sie alle schafften es unter die Top 10 in jenen Tagen (ist das für eine Metal-Band nicht sogar Rekord?). Auch das Album selbst war kommerziell sehr erfolgreich, schaffte es - nach THE NUMBER OF THE BEAST (1982) - an die Spitze der britischen Charts, wurde auch in Deutschland Nr. 1 und in den USA immerhin Nr. 12! Man kann wohl von einem Zenit der Band sprechen, der erst nach Dickinsons Rückkehr anno 2000 in jener Form wieder annähernd erreicht werden konnte (und da kam ja dann gewissermaßen auch so ein bisschen der Kultfaktor rund um eine langbestehende und legendäre Metal-Band hinzu, den man bei Popularitätsfragen ja auch nie außer Acht lassen darf)!

Als Konzept funktioniert SSOASS also wirklich gut, was die Scheibe nicht zuletzt dem mehr oder weniger homogenen Soundbild zu verdanken hat. Neu ist, dass man hier und da auch eine akustische Gitarre zu hören bekommt (so etwa beim Intro von "Moonchild"). Hatte da ein Bruce Dickinson seine Bandkollegen diesbezüglich endlich weichklopfen können (beim Vorgängeralbum hatten dies seine Mitstreiter angeblich noch vehement abgelehnt)?
Aufgenommen wurde die Platte übrigens in München - ob darin aber mit ein Grund für den großen Erfolg des Albums in Deutschland liegt, wage ich nicht zu beantworten.

Was hat denn SSOASS sonst noch so anzubieten? Neben dem zuvor schon erwähnten "Can I Play With Madness" (das ich sehr mag, weil es einfach immer noch fantastisch klingt und ganz einfach Freude macht) würde ich persönlich noch den Opener "Moonchild" (mit seinem tollen Intro) hervorheben, ebenso "The Clairvoyant" (der vorletzte Track des Albums), das vor allem mit seinem kraftstrotzenden Refrain begeistern kann! Das allseits beliebte und durchaus hochgeschätzte "The Evil That Men Do" mag ich, halte ich aber nicht unbedingt für einen Knaller. Selbiges gilt für den Rest des Albums - gute, solide Maiden-Ware, die geschickt in ein Konzept gepackt wurde, den Ausnahmestatus eines THE NUMBER OF THE BEAST kann SSOASS - trotz aller Stärken und Vorzüge und trotz seines Konzeptcharakters - aber (freilich) dennoch nicht erreichen (wie sollte das aber auch möglich sein?).

Was gibt's sonst noch zu sagen? Ach ja: Das Booklet und das Artwork sind wie immer bestechend, die Extras (Videos, Bandbiographie, Fotogalerie etc.) sind ebenfalls nicht zu verachten - mehr darf und kann man zum hiesigen Kaufpreis eigentlich nicht erwarten.

Fazit: SSOASS gilt nicht allein seines kommerziellen Erfolges wegen als Klassiker der Band. Neben (ist halt meine Meinung) SOMEWHERE IN TIME ist es außerdem eines der (eher wenigen) Konzeptwerke von IM. Nicht umsonst wurden auch viele Albumtitel bei den letzten Live-Auftritten der Band gespielt (man sehe z.B. Rock am Ring).
Ich persönlich mag die Platte auch, wobei ich wie schon gesagt den Vorgänger (also SOMEWHERE IN TIME) insgesamt nicht schlechter finde und THE NUMBER OF THE BEAST ganz einfach unerreichbar bleiben wird. Angehende Sammler und Interessierte können sich alle ebengenannten Scheiben bedenkenlos zulegen, wobei ich auch BRAVE NEW WORLD noch dringend mit dazu nehmen würde...

SEVENTH SON OF A SEVENTH SON - ein Klassiker seiner Zeit und auch heute noch ein Album, das Freude bereitet!!

Abschließend (nochmal in aller Kürze) meine persönlichen Anspieltipps:
- Moonchild
- Can I Play With Madness
- The Clairvoyant
(- The Evil That Men Do könnte man auch noch mit dazu nehmen...)

Macht insgesamt 4,5 Sterne - wobei ich in diesem Fall großzügig aufrunden möchte ;)
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am 5. Juni 2013
Besetzung

Bruce Dickinson - Vocals
Dave Murray - Lead & Rhythm Guitars
Adrian Smith- Lead & Rhythm Guitars & Synth
Steve Harris - Bass & String Synth
Nicko McBrain - Drums

Songs

Moonchild
Infinite Dreams
Can I Play With Madness
The Evil That Men Do
Seventh Son Of A Seventh Son
The Prophecey
The Clairvoyant
Only The Good Die Young

Dieses 1988 erschienene Album war definitiv anders als das, was die Eisernen Jungfrauen bis dato rausbrachten.

Hatte man schon beim Vorgänger-Album SOMEWHERE IN TIME die Fans mit einem anderen Sound überrascht, den man als eigenwillig bezeichnen konnte, setzten die Engländer bei SEVENTH SON noch ne Schippe drauf. Syntheziser-Klänge und Akustikgitarren!

Was geht denn hier ab?

Ein sehr gewöhnungsbedürftiges Album, für viele, und dann erzählen sie auf der Platte von einem Kind (dem siebten Sohne eines siebten Sohnes), der die Macht hat, den Teufel zu besiegen! "Was soll der Mist?", fragten sich so manche Zuhörer!

Doch heute gilt dieses Album für viele Maiden-Fans als das ausgeklügelste und interessanteste Werk der smarten Musiker.

Dieses Konzeptalbum beginnt mit einem ruhigen und dennoch eindringlichen Gesang.......Synthiklänge....und dann kracht es los und Bruce singt den Nackenbrecher MOONCHILD.

WOW!

INFINITE DREAMS beginnt als jazzige Ballade und steigert sich zum Heavy Metal-Totschläger.

CAN I PLAY WITH MADNESS gilt für viele als der schlechteste Song der Platte ( mir gefällt der Song).

THE EVIL THAT MEN DO wird von Iron Maiden immer noch bei ihren Konzerten berücksichtigt und von den Fans frenetisch gefeiert.

THE SEVENTH SON OF A SEVENTH SON ist das interessanteste Lied und hat eine Atmosphäre die ich nicht beschreiben kann, Gänsehaut-Feeling.

THE PROPHECEY bietet ein klasse Intro mit einem genialen Outro.

THE CLAIRVOYENT ist auch so ein typischer Live-Song der Jungs.

ONLY THE GOOD DIE YOUNG besiegelt das ende dieses Konzeptalbums.

Das ganze Album ist atmosphärische Heavy Metal-Musik vom feinsten, abwechslungsreich, super Gitarrensolos und Dave und Adrian liefern sich geile Gitarrenduelle. Nicko hockt wie ein Krake hinter seinen Drums und prügelt sein Schlagzeug, als hätte er noch ein paar Ersatzdrums im Keller stehn. Steve Harris klöppelt den Bass, als spiele er um sein Leben und seine Seele und nicht zu vergessen; Bruce Dickinson, er singt mit Inbrunst und Leidenschaft, was einige bei späteren Alben vermissen werden. Zu recht?
Nach 44:03 Minuten endet die Platte so wie sie angefangen hat. Eine tolle Produktion!

Abgerundet wird die CD durch ein herrlich gemaltes Front-und Backcover mit Maidens Maskottchen EDDIE, hinter einer phantasievollen Landschaft am Polarkreis.

Im Booklet befinden sich zahlreiche Fotos der Musiker und noch so einiges mehr.....

Sämtliche Texte sind abgedruckt!

Persönliche Bemerkung:
Dieses Album war mein erstes dieser Band und ich verspürte den Drang, auch alle anderen Alben zu kaufen, was ich dann auch nach und nach tat. Trotz meiner Begeisterung auch für andere Musikstile ( Mittelalterliche-Klassische-Pop-Rock-Mainstream-Musik), wird Heavy Metal immer ein fester Bestandteil meines Lebens sein, eine Offenbarung, als ich das erste Mal Metal-Musik erlebte ( HERZ AUS STAHL von MANOWAR, und viele andere Bands und deren Alben mehr)!

Bewertung:
5 eiserne Sterne für mein erstes und Lieblings-Album von Iron Maiden!

Fazit:
UP THE IRONS
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am 25. Februar 2015
Ein Super Album. Meine Lieblingstitel sind "Infinite Dreams", "Can I Play With Madness" und "Only The Good Die Young". Die restlichen Titel sind auch super. Bin froh dieses Album in meiner Sammlung zu haben
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am 5. April 2013
Es passt einfach alles bei diesem Album. Es markiert das vorläufige Ende der ersten progressiven Phase der Band was mit dem Vorgänger Somwhere...,begann.

Ich erinnere mich noch genau wie mich 1988 der Videoclip zu CAN I PLAY WITH MADNESS, total in seinen Bann gezogen hat und ich seitdem zusammen mit HELLOWEEN und MEGADETH, meine endgültige Leieb zum Metal entdeckte.

Gerade Songs wie Madness, oder Moonchild und die Hynme The Evil that men do, sind für die Ewigkeit geschrieben und gehören auch heute noch fest ins Liverepertroit der Band.

Nur Schade, das nach dem Album Adrian Smith für über 10 Jahre Maiden den Rücken gekehrt hat. Aber zumindest bei Seventh Son...., sind seine Gitarrenduelle mit Dave Murray, einfach nur Kult !
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am 27. August 2014
Ich finde, das dieses das beste Album von Maiden ist. Gerade der Titelsong "Seventh son of a seventh son" ist der Knaller. Aber ich höre das Album und es kommt mir nicht vor, als ob 45min vergangen sind. Also: kaufen!
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am 16. Oktober 2015
"Seventh Son of a Seventh Son" ist zurecht einer der Klassiker von Maiden. Die Band schafft es mal wieder, durch coole Songideen und insgesamt eine tolle musikalische Leistung, in allen Aspekten zu überzeugen. Dennoch muss ich zugeben, hätte diesem Album eins, zwei Songs mit ordentlich Schmackes nicht geschadet. Grundsätzlich überzeugt diese theatralische Darbietung, was vor Allem die Live- Umsetzung des Titelsongs beweist. Dennoch können diese träumerischen Klänge auf Dauer dazu neigen, mal kurz was anderes zu hören, um endlich mal wieder wachgerüttelt zu werden.
Maiden überzeugen wieder mit einem guten Album, dennoch ist es unterm Strich zu seicht.
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