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81
4,8 von 5 Sternen
Seventh Son of a Seventh Son
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Februar 2011
All die jenigen, die Iron Maiden stets überbewertet fanden oder denen die Classic Serie langsam aber sicher auf die Nüsse geht, dürfen aufatmen: "Seventh Son Of A Seventh Son" ist das letzte, abgefeierte Werk der Britischen Legende auf Darkscene, wobei sich (fast) die komplette Redaktion einig war und ist, dass das Schaffen der Jungfrauen im Zeitraum '80 ' '88 so gut wie unantastbar bleibt und im Prinzip ein jedes Album ein Lieblingsalbum repräsentiert, wenn man sich die Meinungen so anhört. Nun gut. Meine Begegnung mit jenem Konzeptwerk ist deshalb von persönlicher Bedeutung, weil mich der Rock'n Roll erst ein halbes Jahr vor Veröffentlichung von "Seventh Son Of A Seventh Son" buchstäblich fraß und ich in relativ kurzer Zeit den Maiden Backkatalog dank meines Bruders kennen und lieben lernte ' na ja, durch das 'passive' Zuhören im Vorfeld ohnehin kein Aufwand mehr. Und hierzu fallen einem natürlich allerhand, in der Hirnrinde eingebrannte Ereignisse ein, wie z. B. die G. R.'s Rockshow im ORF, als 'Rockdaddy' Gotthard Rieger die Gitarristen und Gentlemen Murray & Smith wenige Wochen vor dem Release im April 1988 interviewte (knapp dreizehn Millionen Tonträger wurden laut Smith bis dato an den Mann gebracht!), das aufwendig und unterhaltsam arrangierte Video von der ersten Maxiauskoppelung "Can I Play With Madness", die erstgelesenen Metal Hammer/Crash Magazine oder der Schulausflug nach Bozen, als ich das erste mal in meinem Leben einen Rock Shop betrat, um mit den letzten paar Lire zwei Stoff-Patches (von welcher Band wohl?) einzuheimsen.

Die Aufregung hätte größer kaum sein können, von quälender Ungeduld ganz zu schweigen. Als dann die Diamantnadel auf jenem Vinylwonnepropen endgültig ansetzte, kam ' ich meine manchmal, als wäre erst gestern gewesen ' für mehrere Wochen nichts anderes mehr zum Zuge. Iron Maiden hatten erneut, wenn auch im ähnlichen Stil von "Somewhere In Time" es geschafft, einen Dauerbrenner zu kreieren, der abermals keine oder nur mit Lupe zu entdeckende Schwächen ans Tageslicht ließ. Diese besondere Aura, oder wenn man will 'Magie' wurde nicht zuletzt wegen des mystischen Konzept's forciert: betrachtet man etwas genauer das Backcover, erspäht man alle bisherigen Eddies ' natürlich sechs an der Zahl ' zu Eisskulpturen erstarrt. Der siebte Sohn des siebten Sohnes, inspiriert von Orson Scott Card's "Seventh Son", ist eine Fantasystory um selbigen, der über außergewöhnliche (Heil-) Kräfte verfügt und ebenso die Fähigkeit besitzt, in die Zukunft zu blicken (bei "The Clairvoyant" vermag er den eigenen Tod nicht vorauszusehen, der ihn schliesslich einholt). Die Grundaussage bzw. Quintessenz aus den teils komplexen Textzeilen ist einmal mehr der ewige Kampf zwischen Gut und Böse, wobei im Titletrack die Geburt des siebten Sohnes hervorgeht, sozusagen der 'siebte Eddie" am Frontcover. So wimmelt es neben den Details des edlen Derek Riggs Artwork's nur noch vor altertümlichen Symbolen und kryptischen Lyriks, die "Seventh Son Of A Seventh Son" in jeglicher Hinsicht zu einem geheimnisumwobenen Metalsoundtrack rühmen.

Was aber wären die interessantesten (fiktiven) Geschichten von Rockhelden ohne mindestens gleichwertiger Musik? Doch es wurde vorweg genommen: Steve Harris und Co. hatten ein weiteres mal mit Hilfe von Gitarrensynth und Keyboards gewerkelt und somit ein modernes ' aber keineswegs seichtes ' Metal Album produziert, wie es der flotte, mit herrlichen Gitarrenduellen versehene Opener "Moonchild" schön auf den Punkt bringt. So hat im Verlauf jeder einzelner Song seine individuelle Duftnote, was insbesondere für die zweite und dritte Maxiauskoppelung gilt: "The Evil That Men Do", seineszeichen ein munterer Uptempo-Kracher im Fahrwasser von "Caught Somewhere In Time" und "The Clairvoyant", ein, mit sensationellem Startreigen fein dahingleitender Rocker, der im Refrain plötzlich hart umschlägt. Ebenso das balldesk beginnende, dann zunehmend erdrückende "Infinte Dreams", angesprochene (wenngleich kommerziell getrimmte) Single "Can I Play With Madness" oder das finale "Only The Good Die Young" entsprechen allerfeinstem Stoff, wie ihn das Quintett dazumal ganz cool mit einer fast schon beängstigenden Selbstverständlichkeit zockte. Das dramatisch inszenierte Titelstück, welches eigentlich nur aus der Feder eines eitlen Perfektionisten wie Steve Harris entspringen konnte, hebt sich wegen seiner komplexen Arrangements am meisten hervor. Sozusagen ein weiterer Vertreter der Rubrik Monumentaltracks in der Reihe von "The Rime Of The Ancient Mariner" ' knapp zehn Minuten patriarchisch anmutende Kulissen und musikalische Höchstleistungen (vor allem im hektischen Finale) sind da zu bestaunen, die lediglich durch eine ca. zweiminütige Ruhephase mit spoken words Ruhe finden. Als vielleicht 'unauffälligsten' Beitrag könnte man den von Dave Murray in Form von "The Prophecy" abstempeln, doch erscheint bei solch Erhabenheit eines sagenhaften Gesamtkonstruktes dies nur mehr als Makulatur. Tja, und dass neben den erwähnten Akteuren ebenso seitens Sänger Bruce Dickinson und Drummer Nicko McBrain ausschließlich exzellente 'Klingenführungen' über die volle Distanz zu hören sind, muss hier wohl nicht mehr sonderlich ausgeschmückt werden.

Keine Ahnung, wieviele Details ich den 'zig Rotationen dieser Göttergabe im Laufe der Zeit rauskitzelte oder bei wie viel Leuten ich mit größter Vehemenz versucht hatte, die Genialität und Tiefe solcher Lieder beizubringen oder ihnen nur meine sprudelnden Glücksgefühle irgendwie zu übermitteln. Wie auch immer. "Seventh Son Of A Seventh Son" markiert ' zumindest für die meisten Fans mit Achtziger Roots ' den letzten kapitalen Triumphzug einer phänomenalen Kapelle aus England, die hernach trotz mittlerschweren Anzeichen von Stagnation in kreativer Hinsicht sich stets treu blieb und schlussendlich eines verkörpert: nämlich das Non plus Ultra für die gesamte, weltweite Heavy Metal Kommune neben Hetfield und Co.!

Und weil sich bei "The Seventh Son Of A Seventh Son" der Kreis thematisch gleich schliesst wie er beginnt, möchte ich nochmals zur meiner persönlichen Maiden History zurück kommen: Ein weiteres, oder bessser gesagt, DAS Highlight eines damals vierzehnjährigen Knaben sollte sich dann am 2. September 1988 lautstark abzeichnen: nämlich als DIE GÖTTER selbst im Rahmen ihrer berühmt-monströsen "Seventh Tour Of A Seventh Tour" die Innsbucker Olympiahalle beehrten (Local Support: Reward - R.I.P., Klaus F.) ' ein Erlebnis, für das es jemals kaum Worte geben wird! Damaliger Eintrittpreis: wohlfeile öS 350,-, also umgerechnet € 25,- (...).

... so it shall be written, so it shall be done ...
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. November 2005
Kurz zusammengefasst, hat mich dieses Album erst richtig zum Fan gemacht, was natürlich auch nicht so schwer war, (nicht wegen der Tatsache das mein erstes Maiden-Album "Virtual XI" aus der Blaze Bayley-Phase stammt, sondern mehr) weil dieses Album meiner Meinung nach von vorne bis hinten perfekt ist (nichtmal "Number Of The Beast" kann da mithalten), und einen Sound hat der einen einfach mitreisst und die Power die schon allein in "Can I Play With Madness?", "The Evil That Men Do" und "The Clairvoyant" (welches zudem auch noch einen der besten Refrains in der Metal-Geschichte hat) stecken. Los gehts allerdings mit "Moonchild" und einem Akustik-Intro welches am Ende des Albums wiederaufgegriffen wird und auch ausklingen lässt. Das folgende "Infinite Dreams" hat eine sehr entspannte Gesangslinie (und fantastische Soli), hat aber dadurch eine einzigartige Intensität und trotzdem ist es das ruhigste Stück des Albums. Der Titeltrack hat einfach alles was zu einem Maiden-Song mit Überlänge (naja "The Angel and the Gambler" von Virtual XI Album langweilt doch bei längerer Spielzeit) gehört, auch einen gesprochenen Part im ruhigen Mittelteil, welcher die Atmosphäre perfekt ergänzt. Und "The Prophecy" fängt ruhig an, und geht in die Richtung "Infinite Dreams", allerdings mit kraftvolleren Gesang. Bruce singt sowieso absolut Weltklasse!!! Und Nicko ist einfach ein Gott an den Drums!!! (hört nur mal das oben erwähnte "The Clairvoyant" und ihr wisst was ich meine!!!) Wobei man im allgemeinen bei Maiden auch Steve Harris (seine Bassläufe prägen den typischen Maiden-Sound) und die (damals noch) 2 Gitarristen Adrian Smith & Dave Murray nicht vergessen sollte, denn auch ohne ihre Soli wären Iron Maiden nicht IRON MAIDEN! Am Ende des Albums wartet noch "Only The Good Die Young", ein irgendwie zu unrecht vergessener Klassiker, der eigentlich mehr Beachtung finden sollte (ganz besonders live würde ich den Song gern hören!!!) Das einzige Album was bis jetzt da wieder anschließen konnte war das Reunion-Werk "Brave New World".
Anspieltipps: die ganze Scheibe!!!!
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22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Januar 2006
Viele eingefleischte Maiden-Fans stoßen sich ja immer an "Seventh Son" wegen der ausufernden Kompositionen und des zunehmenden Keyboard-Einsatzes, aber für mich ist es ihr womöglich bestes Album. Vom unglaublich treibenden, aber ebenso vielschichtigen Opener ("Moonchild") über epische Meisterwerke wie "Infinite Dreams" oder den Titelsong bis hin zum bewegenden Abschluß mit "Only the good die young". Bewegend auch deshalb, weil dies das letzte Stück mit Adrian Smith für viele Jahre bleiben sollte. Kaufen!
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23 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. Februar 2003
Iron Maiden haben weder vor noch nach 7th Son ein besseres Album abgeliefert. Fans warfen diesem Album vor, zu poplastig, kommerziell und "weichgespült" zu sein, was vielleicht stimmen mag, wenn man das auf Airplay und Charts getrimmte Can I play play with Madness betrachtet. Die Songs sind nicht mehr so roh und heavy wie zuvor, dafür aber ungemein hochwertiger, anspruchsvoller, nuancenreicher und progressiver.
Die Atmosphäre ist sehr tiefgründig und geheimnissvoll, die Solis der Gitarrenartillerie Smith/Murray so geil und virtuos wie höchstens vorher auf Somewhere in Time, der Sound (produziert von Koryphäe Martin Birch) ist absolut vollkommen und das Coverartwork (von Derek Riggs) das beste in der Maiden-History. Die Drums von Nicko McBrain klingen hier sehr dezent und jazz-lastig, was für eine Metalband eher untypisch ist. Sein Drumkit scheint wohl nur aus einer Bassdrum, einer Tom, einer Snaredrum und einigen Becken zu bestehen.
Dieses Album markiert den kreativen Zenith der Band, da sie in den darauffolgenden Jahren eine qualitative Talfahrt erlebten, aus der sie sich erst mit Brave New World wieder befreien konnten. Absolute Highlights sind der geniale und äusserst abwechslungsreiche, episch-monumentale und dramatische Titelsong, das nebulöse und mysteriöse Infinite Dreams mit seinen virtuosen Gitarrenduellen und markanten Melodiebögen und der dramaturgisch gut strukturierte, brachiale Opener Moonchild. Von Fans der alten Schule und Metalfreaks völlig zu unrecht verrissen, weil sie keine Ahnung haben, genau wie später bei The X Factor. Überzeugt euch von der Qualität dieses ausgefeilten Hammeralbums und ignoriert die negativen Kritiken. So gut eingespielt und perfekt aufeinander abgestimmt klingt kaum eine andere Metalband. Gegen dieses Album gibt es nichts, aber auch gar nichts einzuwenden! KAUFEN, REINHÖREN und ABTAUCHEN !
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Besetzung

Bruce Dickinson - Vocals
Dave Murray - Lead & Rhythm Guitars
Adrian Smith- Lead & Rhythm Guitars & Synth
Steve Harris - Bass & String Synth
Nicko McBrain - Drums

Songs

Moonchild
Infinite Dreams
Can I Play With Madness
The Evil That Men Do
Seventh Son Of A Seventh Son
The Prophecey
The Clairvoyant
Only The Good Die Young

Dieses 1988 erschienene Album war definitiv anders als das, was die Eisernen Jungfrauen bis dato rausbrachten.

Hatte man schon beim Vorgänger-Album SOMEWHERE IN TIME die Fans mit einem anderen Sound überrascht, den man als eigenwillig bezeichnen konnte, setzten die Engländer bei SEVENTH SON noch ne Schippe drauf. Syntheziser-Klänge und Akustikgitarren!

Was geht denn hier ab?

Ein sehr gewöhnungsbedürftiges Album, für viele, und dann erzählen sie auf der Platte von einem Kind (dem siebten Sohne eines siebten Sohnes), der die Macht hat, den Teufel zu besiegen! "Was soll der Mist?", fragten sich so manche Zuhörer!

Doch heute gilt dieses Album für viele Maiden-Fans als das ausgeklügelste und interessanteste Werk der smarten Musiker.

Dieses Konzeptalbum beginnt mit einem ruhigen und dennoch eindringlichen Gesang.......Synthiklänge....und dann kracht es los und Bruce singt den Nackenbrecher MOONCHILD.

WOW!

INFINITE DREAMS beginnt als jazzige Ballade und steigert sich zum Heavy Metal-Totschläger.

CAN I PLAY WITH MADNESS gilt für viele als der schlechteste Song der Platte ( mir gefällt der Song).

THE EVIL THAT MEN DO wird von Iron Maiden immer noch bei ihren Konzerten berücksichtigt und von den Fans frenetisch gefeiert.

THE SEVENTH SON OF A SEVENTH SON ist das interessanteste Lied und hat eine Atmosphäre die ich nicht beschreiben kann, Gänsehaut-Feeling.

THE PROPHECEY bietet ein klasse Intro mit einem genialen Outro.

THE CLAIRVOYENT ist auch so ein typischer Live-Song der Jungs.

ONLY THE GOOD DIE YOUNG besiegelt das ende dieses Konzeptalbums.

Das ganze Album ist atmosphärische Heavy Metal-Musik vom feinsten, abwechslungsreich, super Gitarrensolos und Dave und Adrian liefern sich geile Gitarrenduelle. Nicko hockt wie ein Krake hinter seinen Drums und prügelt sein Schlagzeug, als hätte er noch ein paar Ersatzdrums im Keller stehn. Steve Harris klöppelt den Bass, als spiele er um sein Leben und seine Seele und nicht zu vergessen; Bruce Dickinson, er singt mit Inbrunst und Leidenschaft, was einige bei späteren Alben vermissen werden. Zu recht?
Nach 44:03 Minuten endet die Platte so wie sie angefangen hat. Eine tolle Produktion!

Abgerundet wird die CD durch ein herrlich gemaltes Front-und Backcover mit Maidens Maskottchen EDDIE, hinter einer phantasievollen Landschaft am Polarkreis.

Im Booklet befinden sich zahlreiche Fotos der Musiker und noch so einiges mehr.....

Sämtliche Texte sind abgedruckt!

Persönliche Bemerkung:
Dieses Album war mein erstes dieser Band und ich verspürte den Drang, auch alle anderen Alben zu kaufen, was ich dann auch nach und nach tat. Trotz meiner Begeisterung auch für andere Musikstile ( Mittelalterliche-Klassische-Pop-Rock-Mainstream-Musik), wird Heavy Metal immer ein fester Bestandteil meines Lebens sein, eine Offenbarung, als ich das erste Mal Metal-Musik erlebte ( HERZ AUS STAHL von MANOWAR, und viele andere Bands und deren Alben mehr)!

Bewertung:
5 eiserne Sterne für mein erstes und Lieblings-Album von Iron Maiden!

Fazit:
UP THE IRONS
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 8. September 2006
Das siebte Studioalbum von IRON MAIDEN wurde 1988 vom Stapel gelassen, und wegen solch einer "heiligen" Zahl 7 erhält es auch den besonderen Namen "Seventh Son of a seventh Son". Zudem war das Album selbst auch etwas Besonderes, da sich der Stil schon wieder änderte. Was eigentlich schon bei "Somewhere in Time" geplant war, wurde nun in die Tat umgesetzt und man integrierte zum ersten Mal in der Band-Geschichte ein Keyboard, um dem I noch den Punkt aufzusetzen. Dank dieser Errungenschaft wird eine einmalig düstere Atmosphäre geschaffen. Diese wird schon beim "Intro" deutlich bevor es mit dem flotten Opener "Moonchild" losgeht, der gleich deutlich werden lässt in welche Richtung die Jungs mittlerweile tendieren. Als nächstes folgt schon eine relativ ruhige und gefühlsbetonte Nummer, "Infinite Dreams", welche sich im Laufe des Songs immer mehr steigert und zur zweiten Hälfe ein wahres Melodienbombadement freigibt.

Mittlerweile sind wir auch schon beim "Schwachpunkt" des Albums angelangt, genannt "Can I play with Madness", welche es als Singleauskopplung sogar auf Platz 3 der britischen Charts schaffte, mir aber aufgrund seiner poppigen Einflüsse nicht so sehr wie die übrigen Songs gefällt, obwohl einige coole Ideen herausstechen. Immerhin folgt mit "The Evil that Men do", der zweiten Singleauskopplung, ein wieder bedeutend stärkerer Song, der durch seinen einprägsamen Aufbau und dessen Ohrwurmmelodien heraus sticht, dennoch aber sehr kraftvoll bleibt. Mit "Seventh Son of a seventh Son", dem Titelsong, haben IRON MAIDEN einen weiteren epischen Bombastsong der Marke "Powerslave" und "Alexander the Great" abgeliefert, der trotz seiner Stärke aber dennoch nicht an Atmosphäre einbüßen musste. Besonders Gänsehaut erregend ist dabei der sehr düstere Mittelpart, welcher es schafft nur mit Hilfe von leichten Synthesizer- und Choreinschüben, einfachen Basstönen, , leichte und stillen Gitarren, sowie Bassdrum und Hihat eine bedrohliche Stimmung aufkommen zu lassen. "The Prophecy" ist eine sehr unterbewertete Nummer, vielleicht auch wegen dem leicht komplexen Aufbau, wobei er von der Austrahlung her eher zu "Piece of Mind" passen würde, allerdings deutlich melodischer und progressiver. Mit "The Clairvoyant" ist ein weiteres Highlight an der Reihe (und die letzte Singleauskopplung zum Album), dass vor allem live sehr gut ankommt. Mich persönlich erinnert dieser Track sehr stark an die "Somewhere in Time"-Platte, sei es sowohl von der Struktur, als auch anhand der Melodien und Gitarren-Riffs. Zum Schluss wird der Hörer von "Only the Good die young" verabschiedet, einer wie "The Prophecy" ebenso unterschätzen Nummer, die meiner Meinung nach sehr atmosphärisch und melodienreich ausgefallen ist. Allein die Refrain- und Leadmelodien sind unbeschreiblich genial und einfach nur typisch IRON MAIDEN. Nach knapp 44 Minuten ist das Chartalbum zu Ende, inklusive drei Songs die es in die Top 10 schafften, das komplette Album sogar bis auf Platz 1. Dies verschaffte den Jungs sogar die Ehre, das "Monsters of Rock"-Festival in Donington headlinen zu dürfen, beobachtet von 102.000 Augenpaaren. Im Nachhinein betrachtet ist "Seventh Son of a Seventh Son" für lange Zeit das letzte IRON MAIDEN Album gewesen, dass keine wirklichen schwachen Songs enthält. Denn Fakt ist: Von 1982 bis 1988 sind lediglich nur Klassiker Alben von IRON MAIDEN erschienen und für viele ist diese Scheibe hier bis heute noch eines der besten, wenn nicht sogar das beste Album der Welt!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
bestes Album weil die Lieblingslied-Dichte auf diesem einfach irre hoch ist (clairvoyant, the evil that man do...)

Ich möchte hier alle Fans aufrufen Originale zu Kaufen weil wenn ihr alle habt ergeben die CD Rücken zusammen das Cover des ersten Albums!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Januar 2015
Über die Musik muss ich wohl nichts mehr schreiben. Daher bezieht sich meine Bewertung nur auf die Scheibe.

Das Album kommt in wertigem 180g-Vinyl daher und klingt absolut klasse. Im Gegensatz zu den Picture-Disks, die vor ein paar Jahren veröffentlicht worden, gibt es hier nichts zu meckern. Manch einer beklagt sich über das vergleichsweise etwas schlechtere Erscheinungsbild des Covers. Ich habe hier aber keinen Grund gesehen, einen Stern abzuziehen.

Schlagt zu, solange es die Alben noch gibt, denn der Wert wird wohl bald in die Höhe schnellen, wenn sie ausverkauft sind. Kleiner Tip: In der Bucht werden die Orginale aus den 89er gerade haufenweise verkauft, da die meisten auf die 180g aufrüsten. Da gibt es derzeit einige Schnäppchen. Was man von allen andern Maiden-Alben leider nicht sagen kann. :)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. Juni 2013
Ich bedaure bis heute, dass Iron Maiden den mit Seventh son eingeschlagenen Weg nicht weiter gegangen sind. Anstatt sich damit zu brüsten, ein Album (No prayer for the dying) in einer alten Scheune aufgenommen zu haben, um einen ursprünglicheren Sound zu erzeugen, wäre es besser gewesen, nicht auf ewig gestrige "Fans" zu hören, die Keyboards etc kategorisch ablehnen... Es gibt auf Seventh son keinen einzigen schwachen Song. Im Gegenteil. Jeder einzelne ist Metal pur, strotzt vor Energie und Seele und ist mit voller Inbrunst vorgetragen und Studiotechnisch super eingefangen. Auch nach Jahren wirkt nichts davon angestaubt und nicht umsonst spielt die Band die Songs dieser Platte ebenso regelmäßig wie die Klassiker von The Number of the beast. Ein absolutes Muss für jeden Rock und Metalfan!!!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. Juni 2004
Es ist schon komisch, man hät diese Platte in den Händen und das doch recht aussergewöhnliche cover zieht einen für minuten in einen Bann... ok vielleicht war es nur bei mir so aber da wusste ich schon das es ein ganz besonderes Stück der Jungfrauen ist. Die Gitarren(Dream Team Smith/ Murray) kommen perfekt und gezielt eingesetzt daher. Keine deplazierten Soloi oder gar spiel-Schnitzer...
Der Bass (Harris) ist satt eingespielt und liegt immer gut drunter aber nie nervetnd über der Gitarrenwand...
Gedrummt wird von Nicko McBrain der auch hier voll überzeugt durch seine präzisen Schläge seine Schnelligkeit ist auf diesem Album eher weniger gefragt aber dafür die Ausdauer...
Der Gesang kommt auch hier wieder aus Maidens Goldkehle Dickinson. Ausdrucksstarke lieder die der Stimme viel abverlangen sind hier seine Stärke was nicht heißt das er schnellere Gesangssequenzen nicht auch perfekt meistert...
Alles in allem eines meiner lieblings Maiden Alben da es sich konsequent an einen Stil hält und das ganze auf einem Hohen Niveau!
Anspieltipps: Alles... anders gehts nicht, das Album muss man komplett gehört haben
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