Fashion Sale Hier klicken Jetzt informieren calendarGirl Prime Photos UHD TVs Learn More sommer2016 saison Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Lego NYNY

Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen90
4,8 von 5 Sternen
Format: Audio CD|Ändern
Preis:9,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

Eddie auf dem Cover ist wie immer ein verstörender optischer Kunstgenuß der eigenen Art. Und dann legt man die CD ein und macht die Türen zu, schaltet das Telefon aus und lehnt sich zurück mit dem Textbooklet in der Hand und beginnt.

Wie immer sind die Stücke inhaltlich und musikalisch nicht nur ansprechend, sondern zum Teil auch mitreißend und dabei immer voller Humor und voller Anspielungen auf Mythologie, Literatur und andere Bereiche. Die sieben spielt dabei in ihren verschiedenen Interpretationen nicht nur im Titelsong eine große Rolle, sondern auch bereits im einleitenden "Moonchild."

Daneben geht es thematisch oft um Wahrsagerei, der Teufel spricht und um Magie. Persönliche musikalische Favoriten sind hier "Moonchild", "Can I Play with Madness", "The Evil that Men Do", "Seventh Son of a Seventh Son" und "Only the Good Die Young."
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Juni 2004
Es ist schon komisch, man hät diese Platte in den Händen und das doch recht aussergewöhnliche cover zieht einen für minuten in einen Bann... ok vielleicht war es nur bei mir so aber da wusste ich schon das es ein ganz besonderes Stück der Jungfrauen ist. Die Gitarren(Dream Team Smith/ Murray) kommen perfekt und gezielt eingesetzt daher. Keine deplazierten Soloi oder gar spiel-Schnitzer...
Der Bass (Harris) ist satt eingespielt und liegt immer gut drunter aber nie nervetnd über der Gitarrenwand...
Gedrummt wird von Nicko McBrain der auch hier voll überzeugt durch seine präzisen Schläge seine Schnelligkeit ist auf diesem Album eher weniger gefragt aber dafür die Ausdauer...
Der Gesang kommt auch hier wieder aus Maidens Goldkehle Dickinson. Ausdrucksstarke lieder die der Stimme viel abverlangen sind hier seine Stärke was nicht heißt das er schnellere Gesangssequenzen nicht auch perfekt meistert...
Alles in allem eines meiner lieblings Maiden Alben da es sich konsequent an einen Stil hält und das ganze auf einem Hohen Niveau!
Anspieltipps: Alles... anders gehts nicht, das Album muss man komplett gehört haben
0Kommentar|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Oktober 2015
"Seventh Son of a Seventh Son" ist zurecht einer der Klassiker von Maiden. Die Band schafft es mal wieder, durch coole Songideen und insgesamt eine tolle musikalische Leistung, in allen Aspekten zu überzeugen. Dennoch muss ich zugeben, hätte diesem Album eins, zwei Songs mit ordentlich Schmackes nicht geschadet. Grundsätzlich überzeugt diese theatralische Darbietung, was vor Allem die Live- Umsetzung des Titelsongs beweist. Dennoch können diese träumerischen Klänge auf Dauer dazu neigen, mal kurz was anderes zu hören, um endlich mal wieder wachgerüttelt zu werden.
Maiden überzeugen wieder mit einem guten Album, dennoch ist es unterm Strich zu seicht.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. April 2016
Iron Maiden liegt für mich ja schon ne ganze Weile zurück. Habe mir jetzt nach gut Silberling zugelegt und bin absolut begeistert. Unverkennbar Iron Maiden aber trotzdem zeitgemäß. Ist das ihre beste Platte? Mal sehen. Jetzt hat mich der Virus wieder gepackt. Ich werde mir alle fehlenden Maiden - Alben zulegen.
11 Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. August 2005
Genau so, und nicht anders, muß man die 1988er Seventh Son of a Seventh Son-CD der eisernen Jungfrauen beschreiben. Maiden waren damals auf dem Zenit ihres Schaffens und das hört man dieser CD von der ersten bis zur letzten Note auch an. No Killers-Only Fillers war hier wohl der Leitspruch von Steve Harris und seinen Kumpanen. Auch wenn in vielen Fachzeitschriften und auch von einer Menge Fans The Number of the Beast als das beste Maiden Album bezeichnet wird, denke ich das diese Bezeichnung nur die Seventh Son of a Seventh Son verdient hat.
Ob der harte und düstere Opener "Moonchild", die schleppende Halbballade " Infinite Dreams", das melodiöse "Can I play with madness?", die Singalong-Nummer "The evil that men do", das epische und Überlange Titelstück "Seventh Son of a Seventh Son", das beinahe schon prog-lastige "The Prophecy", das mystische " The Clairvoyant" oder auch die Metal-Hymne "Only the good die young", jedes einzelne Lied ist ein Meisterwerk des Heavy Metal, das sämtliche positiven Trademarks von Iron Maiden in sich vereinigt.
Diese CD ist die logische Weiterentwicklung und Perfektion der Vorgängeralben "Powerslave" und "Somewhere in Time". Leider Gottes haben Maiden seit der Veröffentlichung dieser CD nie wieder ein vergleichbar gutes Machwerk abgeliefert.
Aber da die mittlerweile in die Jahre gekommenen Herren aus England mit ihrem Maskottchen Eddie noch lange nicht genug haben, denke ich, das wir noch hoffen können.
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. Januar 2012
Mit "Seventh Son of a seventh Son" schuf die britische Hardrockgruppe Iron Maiden zwar ein sehr melodisches, musikalisch aber absolut hochwertiges Album. Wie der Titel schon deutet, handelt es sich hiermit um das siebte Studioalbum, auf dem der reguläre Gitarrist Adrian Smith, bis zu seiner Rückkehr im Jahre 1999, ein letztes Mal zu hören ist. Trotz leichter Veränderung der Musik, reißt auch "Seventh Son of a seventh Son" gleich beim ersten Hördurchgang voll und ganz mit. Außerdem liegt hier wohl das abwechslungsreichste Maiden- Album vor. Das Experiment durch den Einsatz des Synthesizers funktioniert hervorragend, die gespielten Stücke werden zwar nicht schneller oder rockiger, wirken jedoch einfach ausgereifter, was besonders durch die befindliche Vielfältigkeit zustande kommt. Schon allein der Opener "Moonchild" ist eine Klasse für sich, da er musikalisch sehr variiert. Ein melodischer Anfang, die Gitarren setzen langsam ein, Beginn der steigernden Melodie, bis hin zum explosiven Refrain, der dann wieder gnadenlos rockt. Alles scheint hier perfekt, nicht nur dieser Track ist vortrefflich, nein, der komplette Tonträger verzaubert den Hörer. Auch kürzere Nummern wie z.B. "Can I play with Madness" wissen komplett zu gefallen, da sie zwischen den melodischeren Songs ebenfalls eine sehr gute Abwechslung bieten. Sie passen zu "Seventh Son of a seventh Son" somit wie die Faust aufs Auge. Es lässt sich nun sagen, dass das Album aufgrund seiner musikalischen Vielfältigkeit eine absolute Kaufempfehlung ist, und nicht umsonst eine sehr hohe Chartplatzierung auskosten durfte. Hier geht es melodisch, individuell, aber stets dynamisch und gewohnt reißerisch zur Sache. Demnach gibt es beim hiesigen Tonträger rein gar nichts auszusetzen! 5 Sterne, für dieses Meisterwerk, sind also absolut gerechtfertigt!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
...gibt grundsätzlich keinen Grund zum Meckern auf - das stimmt. Gewiss ist es kein Zufall, dass ausgerechnet das 7. Studioalbum von Iron Maiden den Titel SEVENTH SON OF A SEVENTH SON trägt. Überhaupt scheint man hierbei nichts dem Zufall überlassen zu haben...

Interessant finde ich (ja, ich habe ein wenig nachrecherchiert), dass dies als einziges echtes Konzeptalbum der Band gilt. Von den musikalisch "ineinandergreifenden" Titeln (vom Text mal abgesehen) und vom Sound her harmoniert das meines Erachtens etwas unterschätzte Vorgängerwerk (SOMEWHERE IN TIME) sogar noch ein wenig besser - wird vermutlich aber nur eine subjektive Wahrnehmung meinerseits sein!
Generell konnte ich einige Parallelen zum vorangegangenen Studiowerk feststellen - ein bisschen Synthy da wie dort (mich stört das aber nicht - why not, wenn's, wie in diesem Falle, so gut zur Musik passt), ein bisschen eine "glattere" (ist aber nicht bös gemeint) Produktion etc.

Der einzige - und womöglich deutlichste - Unterschied dieser beiden Chronologiebruderwerke (die übrigens aus den Jahren 1986 bzw. 1988 stammen) ist, dass SSOASS im Gegensatz zu SIT einige eingängigere Nummern enthält. Ich denke da speziell ans bei Fans teils umstrittene "Can I Play With Madness", das ich - trotz aller vermeintlichen "Poppigkeit" - für den herausragendsten Song der Platte halte. Nicht umsonst ist dieser Titel als Singleauskopplung bis auf Rang 3 der britischen Charts geklettert. Überhaupt wurden gleich 4 der insgesamt 8 Tracks auf SSOASS als Singles ausgekoppelt - mit Erfolg! Sie alle schafften es unter die Top 10 in jenen Tagen (ist das für eine Metal-Band nicht sogar Rekord?). Auch das Album selbst war kommerziell sehr erfolgreich, schaffte es - nach THE NUMBER OF THE BEAST (1982) - an die Spitze der britischen Charts, wurde auch in Deutschland Nr. 1 und in den USA immerhin Nr. 12! Man kann wohl von einem Zenit der Band sprechen, der erst nach Dickinsons Rückkehr anno 2000 in jener Form wieder annähernd erreicht werden konnte (und da kam ja dann gewissermaßen auch so ein bisschen der Kultfaktor rund um eine langbestehende und legendäre Metal-Band hinzu, den man bei Popularitätsfragen ja auch nie außer Acht lassen darf)!

Als Konzept funktioniert SSOASS also wirklich gut, was die Scheibe nicht zuletzt dem mehr oder weniger homogenen Soundbild zu verdanken hat. Neu ist, dass man hier und da auch eine akustische Gitarre zu hören bekommt (so etwa beim Intro von "Moonchild"). Hatte da ein Bruce Dickinson seine Bandkollegen diesbezüglich endlich weichklopfen können (beim Vorgängeralbum hatten dies seine Mitstreiter angeblich noch vehement abgelehnt)?
Aufgenommen wurde die Platte übrigens in München - ob darin aber mit ein Grund für den großen Erfolg des Albums in Deutschland liegt, wage ich nicht zu beantworten.

Was hat denn SSOASS sonst noch so anzubieten? Neben dem zuvor schon erwähnten "Can I Play With Madness" (das ich sehr mag, weil es einfach immer noch fantastisch klingt und ganz einfach Freude macht) würde ich persönlich noch den Opener "Moonchild" (mit seinem tollen Intro) hervorheben, ebenso "The Clairvoyant" (der vorletzte Track des Albums), das vor allem mit seinem kraftstrotzenden Refrain begeistern kann! Das allseits beliebte und durchaus hochgeschätzte "The Evil That Men Do" mag ich, halte ich aber nicht unbedingt für einen Knaller. Selbiges gilt für den Rest des Albums - gute, solide Maiden-Ware, die geschickt in ein Konzept gepackt wurde, den Ausnahmestatus eines THE NUMBER OF THE BEAST kann SSOASS - trotz aller Stärken und Vorzüge und trotz seines Konzeptcharakters - aber (freilich) dennoch nicht erreichen (wie sollte das aber auch möglich sein?).

Was gibt's sonst noch zu sagen? Ach ja: Das Booklet und das Artwork sind wie immer bestechend, die Extras (Videos, Bandbiographie, Fotogalerie etc.) sind ebenfalls nicht zu verachten - mehr darf und kann man zum hiesigen Kaufpreis eigentlich nicht erwarten.

Fazit: SSOASS gilt nicht allein seines kommerziellen Erfolges wegen als Klassiker der Band. Neben (ist halt meine Meinung) SOMEWHERE IN TIME ist es außerdem eines der (eher wenigen) Konzeptwerke von IM. Nicht umsonst wurden auch viele Albumtitel bei den letzten Live-Auftritten der Band gespielt (man sehe z.B. Rock am Ring).
Ich persönlich mag die Platte auch, wobei ich wie schon gesagt den Vorgänger (also SOMEWHERE IN TIME) insgesamt nicht schlechter finde und THE NUMBER OF THE BEAST ganz einfach unerreichbar bleiben wird. Angehende Sammler und Interessierte können sich alle ebengenannten Scheiben bedenkenlos zulegen, wobei ich auch BRAVE NEW WORLD noch dringend mit dazu nehmen würde...

SEVENTH SON OF A SEVENTH SON - ein Klassiker seiner Zeit und auch heute noch ein Album, das Freude bereitet!!

Abschließend (nochmal in aller Kürze) meine persönlichen Anspieltipps:
- Moonchild
- Can I Play With Madness
- The Clairvoyant
(- The Evil That Men Do könnte man auch noch mit dazu nehmen...)

Macht insgesamt 4,5 Sterne - wobei ich in diesem Fall großzügig aufrunden möchte ;)
11 Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 1. Juli 2010
Die späten 80er wurden im Bereich Hardrock/Metal ja schwer vom Glam Metal amerikanischer Prägung dominiert. Viele langgediente Bands modernisierten ihren sound dann damals auch in diese Richtung, nicht so Maiden. Die gingen nach wie vor ihren eigenen Weg, entwickelten sich jedoch ebenfalls weiter.

Das Konzeptalbum ,Seventh Son of a Seventh Son ` von 1988 kann man zweifellos zu den 3 besten der Gruppe zählen und da ist die Weiterentwicklung auch ganz stark spürbar. Das Fundament bildet zwar immer noch der Metal (die stakkatoartigen Rhythmusgitarren) darauf setzen Sie aber einen Keller aus Prog-Elementen und Stockwerke aus sehr catchigen poppigen Melodien denen mit Hilfe der Keyboards auch Rechnung getragen wird. Böse Zungen könnten nun meinen, dass es sich hier um eine Aufweichung des NWOBHM-Konzeots handle, aber eigentlich rcokt dieses Album trotz der Keyboards immer noch ungemein und verführerisch eingängig. Und in Verbindung mit Dickinson's eh immer theatralischer Melodieführung und Art zu singen wird man dann unweigerlich auch an die Fish-Marillion erinnert (wobei es natürlich umgekehrt zu sehen ist - Marillion dürften sich wohl neben den frühen Genesis auch Iron Maiden als Einfluss zu eigen gemacht haben).

Jedenfalls ging die Rechnung voll auf, denn immerhin 4 Top Ten Hits im UK produzierte dieses Album und machten es auch zu einem der erfolgreichsten Platten der Band in den USA. Highlights sind sicher das herrliche, mit im Chorgesang vorgetragenen Refrain, ,Can I Play With Madness' und ,The Evil That Man Do'. Aber auch die beiden anderen Single-Auskoppelungen sind großartig, genauso wie der closer ,Only The Good Die Young'. Das fast 10minütige Titlestück glänzt mit einem musikalisch wie rhytmisch anspruchsvollen und recht langen Instrumentalteil, der immer packender wird. Da verzeiht man ihnen dann auch den einzig wirklich schwachen track ,The Prophecy' der melodisch weder Hand und schon gar keinen Fuss hat.

,Seventh Son' ist jedenfalls ein Metal Album, das in keiner ordentlichen Rock Sammlung fehlen sollte und das trotz seiner verhältnismässig glatten Produktion auch ein Highlight im Iron Maiden Katalog darstellt.
99 Kommentare|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. April 2013
Es passt einfach alles bei diesem Album. Es markiert das vorläufige Ende der ersten progressiven Phase der Band was mit dem Vorgänger Somwhere...,begann.

Ich erinnere mich noch genau wie mich 1988 der Videoclip zu CAN I PLAY WITH MADNESS, total in seinen Bann gezogen hat und ich seitdem zusammen mit HELLOWEEN und MEGADETH, meine endgültige Leieb zum Metal entdeckte.

Gerade Songs wie Madness, oder Moonchild und die Hynme The Evil that men do, sind für die Ewigkeit geschrieben und gehören auch heute noch fest ins Liverepertroit der Band.

Nur Schade, das nach dem Album Adrian Smith für über 10 Jahre Maiden den Rücken gekehrt hat. Aber zumindest bei Seventh Son...., sind seine Gitarrenduelle mit Dave Murray, einfach nur Kult !
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Dezember 2012
1988 erschien das siebte Album der britischen "NWOBHM" - Band Iron Maiden unter dem mystischen Titel "Seventh Son of a seventh Son". Eingespielt wurde es von Bruce Dickinson (Vocals), Dave Murray (Guitar), Steve Harris (E-Bass), Nicko McBrain (Drums) und zum letzten Mal auch Adrian Smith (Guitar). Hinter den Reglern saß abermals Martin Birch.

Bereits 1986 experimentierte die Band um "Mastermind" Steve Harris mit experimentellen Keyboardparts und wendereichen Arrangements. Auf dem Nachfolger wurden solche Kompositionen dann noch ausufernder beschrieben und man zog einen kommerziellen, fast schon poplastigen Stil aus dem Wasser um sich dann zwei Jahre später davon auch schon wieder zu verabschieden.

Das mystische "Moonchild" liefert bereits ein akustisches Zeugnis, wie Radiotauglich die Band anno 1988 geworden ist. Und auch "Infinite Dreams", "Can i play with Madness" und "The Evil that Men do" ebnen der Weg und zeigen das große kreative Potenzial der Band in den pop-dominierten-Synthesizer-Achtziger Jahren.

Wie stark man dabei musikalisch von früheren Alben abweicht, kann man am Titelsong erkennen, der alle Register zieht, und der die Band in einem ausgefeilten Metiert zeigt, sowie "The Clairvoyant" und "The Prophecy". Solche atmosphärische - dichte Songs können ansonsten nur Bands schreiben, die mit Konzeptalben - was "SSOASS" im Grunde ja darstellt, obwohl man den roten Faden, der sich durch die Tracks zieht, nicht komplett verfolgen kann - nur so um sich schmeissen.

"Only the Good die young" ist der (überzeugende) Abschluss dieses Werkes und "reflektiert" das Album quasi. Als Schemata griff man das interessante, heiß diskutierte Thema "Kampf zwischen Gut und Böse" auf. Beendet wird mit einem fulminanten Solo von Dave Murray und einem eingängigen, aber schwachbrüstigen Refrain, der sich wiederholend durch das Stück zieht.

Leider hielt die Besetzung bis zum Nachfolgewerk "No Prayer for the Dying" nicht, und man verlor Hauptsongwriter Adrian Smith an der Gitarre und mit ihm verschwand auch die legendäre Besetzung, die ganze acht Jahre zuvor mit dem legendären Erstling begonnen hatte bzw. sich als zweite Besetzung mit "Piece of Mind" des Jahres 1983 formierte. Qualitativ konnte man sich danach erst 2000 wieder mit "Brave New World" von der "durchschnittlichen" Metal - Masse abheben.

Fazit: Siehe Überschrift. 5 Sterne!
44 Kommentare|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

10,99 €
10,95 €
10,89 €