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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein erstes Maiden-Album
Besetzung

Bruce Dickinson - Vocals
Dave Murray - Lead & Rhythm Guitars
Adrian Smith- Lead & Rhythm Guitars & Synth
Steve Harris - Bass & String Synth
Nicko McBrain - Drums

Songs

Moonchild
Infinite Dreams
Can I Play With Madness
The Evil That Men Do
Seventh Son Of A Seventh Son
The Prophecey...
Vor 19 Monaten von Die kleine Ballettmaus veröffentlicht

versus
2 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein naechster Ausrutscher.
Hier begann die kurzzeitig schwaechste Phase der "Jungfrauen", die mit dem folgenden Album ihren Tiefpunkt fand. Warum? Auf keinem anderen Album befinden sich meiner Meinung nach Songs die so gegensaetzlich sind wie hier. Auf der einen Seite gewohnt geniale Werke wie "The Evil that Men do" "Infinite Dreams" oder auch der Titeltrack... gut,...
Veröffentlicht am 29. August 2000 von Christian Neuerer


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein erstes Maiden-Album, 5. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Seventh Son of a Seventh Son (Audio CD)
Besetzung

Bruce Dickinson - Vocals
Dave Murray - Lead & Rhythm Guitars
Adrian Smith- Lead & Rhythm Guitars & Synth
Steve Harris - Bass & String Synth
Nicko McBrain - Drums

Songs

Moonchild
Infinite Dreams
Can I Play With Madness
The Evil That Men Do
Seventh Son Of A Seventh Son
The Prophecey
The Clairvoyant
Only The Good Die Young

Dieses 1988 erschienene Album war definitiv anders als das, was die Eisernen Jungfrauen bis dato rausbrachten.

Hatte man schon beim Vorgänger-Album SOMEWHERE IN TIME die Fans mit einem anderen Sound überrascht, den man als eigenwillig bezeichnen konnte, setzten die Engländer bei SEVENTH SON noch ne Schippe drauf. Syntheziser-Klänge und Akustikgitarren!

Was geht denn hier ab?

Ein sehr gewöhnungsbedürftiges Album, für viele, und dann erzählen sie auf der Platte von einem Kind (dem siebten Sohne eines siebten Sohnes), der die Macht hat, den Teufel zu besiegen! "Was soll der Mist?", fragten sich so manche Zuhörer!

Doch heute gilt dieses Album für viele Maiden-Fans als das ausgeklügelste und interessanteste Werk der smarten Musiker.

Dieses Konzeptalbum beginnt mit einem ruhigen und dennoch eindringlichen Gesang.......Synthiklänge....und dann kracht es los und Bruce singt den Nackenbrecher MOONCHILD.

WOW!

INFINITE DREAMS beginnt als jazzige Ballade und steigert sich zum Heavy Metal-Totschläger.

CAN I PLAY WITH MADNESS gilt für viele als der schlechteste Song der Platte ( mir gefällt der Song).

THE EVIL THAT MEN DO wird von Iron Maiden immer noch bei ihren Konzerten berücksichtigt und von den Fans frenetisch gefeiert.

THE SEVENTH SON OF A SEVENTH SON ist das interessanteste Lied und hat eine Atmosphäre die ich nicht beschreiben kann, Gänsehaut-Feeling.

THE PROPHECEY bietet ein klasse Intro mit einem genialen Outro.

THE CLAIRVOYENT ist auch so ein typischer Live-Song der Jungs.

ONLY THE GOOD DIE YOUNG besiegelt das ende dieses Konzeptalbums.

Das ganze Album ist atmosphärische Heavy Metal-Musik vom feinsten, abwechslungsreich, super Gitarrensolos und Dave und Adrian liefern sich geile Gitarrenduelle. Nicko hockt wie ein Krake hinter seinen Drums und prügelt sein Schlagzeug, als hätte er noch ein paar Ersatzdrums im Keller stehn. Steve Harris klöppelt den Bass, als spiele er um sein Leben und seine Seele und nicht zu vergessen; Bruce Dickinson, er singt mit Inbrunst und Leidenschaft, was einige bei späteren Alben vermissen werden. Zu recht?
Nach 44:03 Minuten endet die Platte so wie sie angefangen hat. Eine tolle Produktion!

Abgerundet wird die CD durch ein herrlich gemaltes Front-und Backcover mit Maidens Maskottchen EDDIE, hinter einer phantasievollen Landschaft am Polarkreis.

Im Booklet befinden sich zahlreiche Fotos der Musiker und noch so einiges mehr.....

Sämtliche Texte sind abgedruckt!

Persönliche Bemerkung:
Dieses Album war mein erstes dieser Band und ich verspürte den Drang, auch alle anderen Alben zu kaufen, was ich dann auch nach und nach tat. Trotz meiner Begeisterung auch für andere Musikstile ( mittelalterliche-Klassische-Pop-Rock-Mainstream-Musik), wird Heavy Metal immer ein fester Bestandteil meines Lebens sein, eine Offenbarung, als ich das erste Mal Metal-Musik erlebte ( HERZ AUS STAHL von MANOWAR, und viele andere Bands und deren Platten mehr)!

Bewertung:
5 eiserne Sterne für mein erstes und Lieblings-Album von Iron Maiden!

Fazit:
UP THE IRONS
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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine der besten Maiden-Scheiben aller Zeiten, 14. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Seventh Son of a Seventh Son (Audio CD)
Viele eingefleischte Maiden-Fans stoßen sich ja immer an "Seventh Son" wegen der ausufernden Kompositionen und des zunehmenden Keyboard-Einsatzes, aber für mich ist es ihr womöglich bestes Album. Vom unglaublich treibenden, aber ebenso vielschichtigen Opener ("Moonchild") über epische Meisterwerke wie "Infinite Dreams" oder den Titelsong bis hin zum bewegenden Abschluß mit "Only the good die young". Bewegend auch deshalb, weil dies das letzte Stück mit Adrian Smith für viele Jahre bleiben sollte. Kaufen!
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der letzte, durch Mark und Bein gehende Maiden Klassiker! - darkscene.at, 7. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Seventh Son of a Seventh Son (Audio CD)
All die jenigen, die Iron Maiden stets überbewertet fanden oder denen die Classic Serie langsam aber sicher auf die Nüsse geht, dürfen aufatmen: "Seventh Son Of A Seventh Son" ist das letzte, abgefeierte Werk der Britischen Legende auf Darkscene, wobei sich (fast) die komplette Redaktion einig war und ist, dass das Schaffen der Jungfrauen im Zeitraum '80 ' '88 so gut wie unantastbar bleibt und im Prinzip ein jedes Album ein Lieblingsalbum repräsentiert, wenn man sich die Meinungen so anhört. Nun gut. Meine Begegnung mit jenem Konzeptwerk ist deshalb von persönlicher Bedeutung, weil mich der Rock'n Roll erst ein halbes Jahr vor Veröffentlichung von "Seventh Son Of A Seventh Son" buchstäblich fraß und ich in relativ kurzer Zeit den Maiden Backkatalog dank meines Bruders kennen und lieben lernte ' na ja, durch das 'passive' Zuhören im Vorfeld ohnehin kein Aufwand mehr. Und hierzu fallen einem natürlich allerhand, in der Hirnrinde eingebrannte Ereignisse ein, wie z. B. die G. R.'s Rockshow im ORF, als 'Rockdaddy' Gotthard Rieger die Gitarristen und Gentlemen Murray & Smith wenige Wochen vor dem Release im April 1988 interviewte (knapp dreizehn Millionen Tonträger wurden laut Smith bis dato an den Mann gebracht!), das aufwendig und unterhaltsam arrangierte Video von der ersten Maxiauskoppelung "Can I Play With Madness", die erstgelesenen Metal Hammer/Crash Magazine oder der Schulausflug nach Bozen, als ich das erste mal in meinem Leben einen Rock Shop betrat, um mit den letzten paar Lire zwei Stoff-Patches (von welcher Band wohl?) einzuheimsen.

Die Aufregung hätte größer kaum sein können, von quälender Ungeduld ganz zu schweigen. Als dann die Diamantnadel auf jenem Vinylwonnepropen endgültig ansetzte, kam ' ich meine manchmal, als wäre erst gestern gewesen ' für mehrere Wochen nichts anderes mehr zum Zuge. Iron Maiden hatten erneut, wenn auch im ähnlichen Stil von "Somewhere In Time" es geschafft, einen Dauerbrenner zu kreieren, der abermals keine oder nur mit Lupe zu entdeckende Schwächen ans Tageslicht ließ. Diese besondere Aura, oder wenn man will 'Magie' wurde nicht zuletzt wegen des mystischen Konzept's forciert: betrachtet man etwas genauer das Backcover, erspäht man alle bisherigen Eddies ' natürlich sechs an der Zahl ' zu Eisskulpturen erstarrt. Der siebte Sohn des siebten Sohnes, inspiriert von Orson Scott Card's "Seventh Son", ist eine Fantasystory um selbigen, der über außergewöhnliche (Heil-) Kräfte verfügt und ebenso die Fähigkeit besitzt, in die Zukunft zu blicken (bei "The Clairvoyant" vermag er den eigenen Tod nicht vorauszusehen, der ihn schliesslich einholt). Die Grundaussage bzw. Quintessenz aus den teils komplexen Textzeilen ist einmal mehr der ewige Kampf zwischen Gut und Böse, wobei im Titletrack die Geburt des siebten Sohnes hervorgeht, sozusagen der 'siebte Eddie" am Frontcover. So wimmelt es neben den Details des edlen Derek Riggs Artwork's nur noch vor altertümlichen Symbolen und kryptischen Lyriks, die "Seventh Son Of A Seventh Son" in jeglicher Hinsicht zu einem geheimnisumwobenen Metalsoundtrack rühmen.

Was aber wären die interessantesten (fiktiven) Geschichten von Rockhelden ohne mindestens gleichwertiger Musik? Doch es wurde vorweg genommen: Steve Harris und Co. hatten ein weiteres mal mit Hilfe von Gitarrensynth und Keyboards gewerkelt und somit ein modernes ' aber keineswegs seichtes ' Metal Album produziert, wie es der flotte, mit herrlichen Gitarrenduellen versehene Opener "Moonchild" schön auf den Punkt bringt. So hat im Verlauf jeder einzelner Song seine individuelle Duftnote, was insbesondere für die zweite und dritte Maxiauskoppelung gilt: "The Evil That Men Do", seineszeichen ein munterer Uptempo-Kracher im Fahrwasser von "Caught Somewhere In Time" und "The Clairvoyant", ein, mit sensationellem Startreigen fein dahingleitender Rocker, der im Refrain plötzlich hart umschlägt. Ebenso das balldesk beginnende, dann zunehmend erdrückende "Infinte Dreams", angesprochene (wenngleich kommerziell getrimmte) Single "Can I Play With Madness" oder das finale "Only The Good Die Young" entsprechen allerfeinstem Stoff, wie ihn das Quintett dazumal ganz cool mit einer fast schon beängstigenden Selbstverständlichkeit zockte. Das dramatisch inszenierte Titelstück, welches eigentlich nur aus der Feder eines eitlen Perfektionisten wie Steve Harris entspringen konnte, hebt sich wegen seiner komplexen Arrangements am meisten hervor. Sozusagen ein weiterer Vertreter der Rubrik Monumentaltracks in der Reihe von "The Rime Of The Ancient Mariner" ' knapp zehn Minuten patriarchisch anmutende Kulissen und musikalische Höchstleistungen (vor allem im hektischen Finale) sind da zu bestaunen, die lediglich durch eine ca. zweiminütige Ruhephase mit spoken words Ruhe finden. Als vielleicht 'unauffälligsten' Beitrag könnte man den von Dave Murray in Form von "The Prophecy" abstempeln, doch erscheint bei solch Erhabenheit eines sagenhaften Gesamtkonstruktes dies nur mehr als Makulatur. Tja, und dass neben den erwähnten Akteuren ebenso seitens Sänger Bruce Dickinson und Drummer Nicko McBrain ausschließlich exzellente 'Klingenführungen' über die volle Distanz zu hören sind, muss hier wohl nicht mehr sonderlich ausgeschmückt werden.

Keine Ahnung, wieviele Details ich den 'zig Rotationen dieser Göttergabe im Laufe der Zeit rauskitzelte oder bei wie viel Leuten ich mit größter Vehemenz versucht hatte, die Genialität und Tiefe solcher Lieder beizubringen oder ihnen nur meine sprudelnden Glücksgefühle irgendwie zu übermitteln. Wie auch immer. "Seventh Son Of A Seventh Son" markiert ' zumindest für die meisten Fans mit Achtziger Roots ' den letzten kapitalen Triumphzug einer phänomenalen Kapelle aus England, die hernach trotz mittlerschweren Anzeichen von Stagnation in kreativer Hinsicht sich stets treu blieb und schlussendlich eines verkörpert: nämlich das Non plus Ultra für die gesamte, weltweite Heavy Metal Kommune neben Hetfield und Co.!

Und weil sich bei "The Seventh Son Of A Seventh Son" der Kreis thematisch gleich schliesst wie er beginnt, möchte ich nochmals zur meiner persönlichen Maiden History zurück kommen: Ein weiteres, oder bessser gesagt, DAS Highlight eines damals vierzehnjährigen Knaben sollte sich dann am 2. September 1988 lautstark abzeichnen: nämlich als DIE GÖTTER selbst im Rahmen ihrer berühmt-monströsen "Seventh Tour Of A Seventh Tour" die Innsbucker Olympiahalle beehrten (Local Support: Reward - R.I.P., Klaus F.) ' ein Erlebnis, für das es jemals kaum Worte geben wird! Damaliger Eintrittpreis: wohlfeile öS 350,-, also umgerechnet € 25,- (...).

... so it shall be written, so it shall be done ...
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach genial!, 23. November 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Seventh Son of a Seventh Son (Audio CD)
Kurz zusammengefasst, hat mich dieses Album erst richtig zum Fan gemacht, was natürlich auch nicht so schwer war, (nicht wegen der Tatsache das mein erstes Maiden-Album "Virtual XI" aus der Blaze Bayley-Phase stammt, sondern mehr) weil dieses Album meiner Meinung nach von vorne bis hinten perfekt ist (nichtmal "Number Of The Beast" kann da mithalten), und einen Sound hat der einen einfach mitreisst und die Power die schon allein in "Can I Play With Madness?", "The Evil That Men Do" und "The Clairvoyant" (welches zudem auch noch einen der besten Refrains in der Metal-Geschichte hat) stecken. Los gehts allerdings mit "Moonchild" und einem Akustik-Intro welches am Ende des Albums wiederaufgegriffen wird und auch ausklingen lässt. Das folgende "Infinite Dreams" hat eine sehr entspannte Gesangslinie (und fantastische Soli), hat aber dadurch eine einzigartige Intensität und trotzdem ist es das ruhigste Stück des Albums. Der Titeltrack hat einfach alles was zu einem Maiden-Song mit Überlänge (naja "The Angel and the Gambler" von Virtual XI Album langweilt doch bei längerer Spielzeit) gehört, auch einen gesprochenen Part im ruhigen Mittelteil, welcher die Atmosphäre perfekt ergänzt. Und "The Prophecy" fängt ruhig an, und geht in die Richtung "Infinite Dreams", allerdings mit kraftvolleren Gesang. Bruce singt sowieso absolut Weltklasse!!! Und Nicko ist einfach ein Gott an den Drums!!! (hört nur mal das oben erwähnte "The Clairvoyant" und ihr wisst was ich meine!!!) Wobei man im allgemeinen bei Maiden auch Steve Harris (seine Bassläufe prägen den typischen Maiden-Sound) und die (damals noch) 2 Gitarristen Adrian Smith & Dave Murray nicht vergessen sollte, denn auch ohne ihre Soli wären Iron Maiden nicht IRON MAIDEN! Am Ende des Albums wartet noch "Only The Good Die Young", ein irgendwie zu unrecht vergessener Klassiker, der eigentlich mehr Beachtung finden sollte (ganz besonders live würde ich den Song gern hören!!!) Das einzige Album was bis jetzt da wieder anschließen konnte war das Reunion-Werk "Brave New World".
Anspieltipps: die ganze Scheibe!!!!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Album mit dem ich den Metal und Iron Maiden erst richtig kennenlernte ! Ein echter Meilenstein !, 5. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Seventh Son of a Seventh Son (Audio CD)
Es passt einfach alles bei diesem Album. Es markiert das vorläufige Ende der ersten progressiven Phase der Band was mit dem Vorgänger Somwhere...,begann.

Ich erinnere mich noch genau wie mich 1988 der Videoclip zu CAN I PLAY WITH MADNESS, total in seinen Bann gezogen hat und ich seitdem zusammen mit HELLOWEEN und MEGADETH, meine endgültige Leieb zum Metal entdeckte.

Gerade Songs wie Madness, oder Moonchild und die Hynme The Evil that men do, sind für die Ewigkeit geschrieben und gehören auch heute noch fest ins Liverepertroit der Band.

Nur Schade, das nach dem Album Adrian Smith für über 10 Jahre Maiden den Rücken gekehrt hat. Aber zumindest bei Seventh Son...., sind seine Gitarrenduelle mit Dave Murray, einfach nur Kult !
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das letzte geniale Metal Album in den 80ern!, 14. Juni 2007
Von 
Sascha Hennenberger "SasH" (Renchen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Seventh Son of a Seventh Son (Audio CD)
Doch wollen wir fortschreiten auf dem Pfad der Metal-Geschichte bis ins Jahr 1988. Das nun mittlerweile siebte Studioalbum von IRON MAIDEN wird vom Stapel gelassen, und wegen solch einer "heiligen" Zahl 7 erhält es auch den besonderen Namen "Seventh Son of a seventh Son". Zudem war das Album selbst auch etwas Besonderes, da sich der Stil schon wieder änderte. Was eigentlich schon bei "Somewhere in Time" geplant war, wurde nun in die Tat umgesetzt, und man integrierte zum ersten Mal in der Band-Geschichte ein Keyboard, um dem I noch den Punkt aufzusetzen. Dank dieser Errungenschaft wird eine einmalig düstere Atmosphäre geschaffen. Diese wird schon beim "Intro" deutlich bevor es mit dem flotten Opener "Moonchild" losgeht, der gleich deutlich werden lässt in welche Richtung die Jungs mittlerweile tendieren. Als nächstes folgt schon eine relativ ruhige und gefühlsbetonte Nummer, "Infinite Dreams", welche sich im Laufe des Songs immer mehr steigert und zur zweiten Hälfe ein wahres Melodienbombadement freigibt.

Mittlerweile sind wir auch schon beim "Schwachpunkt" des Albums angelangt, genannt "Can I play with Madness", welche es als Singleauskopplung sogar auf Platz 3 der britischen Charts schaffte, mir aber aufgrund seiner poppigen Einflüsse nicht so sehr wie die übrigen Songs gefällt, obwohl einige coole Ideen herausstechen. Immerhin folgt mit "The Evil that Men do", der zweiten Singleauskopplung, ein wieder bedeutend stärkerer Song, der durch seinen einprägsamen Aufbau und dessen Ohrwurmmelodien heraus sticht, dennoch aber sehr kraftvoll bleibt. Mit "Seventh Son of a seventh Son", dem Titelsong, haben IRON MAIDEN einen weiteren epischen Bombastsong der Marke "Powerslave" und "Alexander the Great" abgeliefert, der trotz seiner Stärke aber dennoch nicht an Atmosphäre einbüßen musste. Besonders Gänsehaut erregend ist dabei der sehr düstere Mittelpart, welcher es schafft nur mit Hilfe von leichten Synthesizer- und Choreinschüben, einfachen Basstönen, , leichte und stillen Gitarren, sowie Bassdrum und Hihat eine bedrohliche Stimmung aufkommen zu lassen. "The Prophecy" ist eine sehr unterbewertete Nummer, vielleicht auch wegen dem leicht komplexen Aufbau, wobei er von der Austrahlung her eher zu "Piece of Mind" passen würde, allerdings deutlich melodischer und progressiver. Mit "The Clairvoyant" ist ein weiteres Highlight an der Reihe (und die letzte Singleauskopplung zum Album), dass vor allem live sehr gut ankommt. Mich persönlich erinnert dieser Track sehr stark an die "Somewhere in Time"-Platte, sei es sowohl von der Struktur, als auch anhand der Melodien und Gitarren-Riffs. Zum Schluss wird der Hörer von "Only the Good die young" verabschiedet, einer wie "The Prophecy" ebenso unterschätzen Nummer, die meiner Meinung nach sehr atmosphärisch und melodienreich ausgefallen ist. Allein die Refrain- und Leadmelodien sind unbeschreiblich genial und einfach nur typisch IRON MAIDEN. Nach knapp 44 Minuten ist das Chartalbum zu Ende, inklusive drei Songs die es in die Top 10 schafften, das komplette Album sogar bis auf Platz 1. Dies verschaffte den Jungs sogar die Ehre, das "Monsters of Rock"-Festival in Donington headlinen zu dürfen, beobachtet von 102.000 Augenpaaren. Im Nachhinein betrachtet ist "Seventh Son of a Seventh Son" für lange Zeit das letzte IRON MAIDEN Album gewesen, dass keine wirklichen schwachen Songs enthält. Denn Fakt ist: Von 1982 bis 1988 sind lediglich nur Klassiker Alben von IRON MAIDEN erschienen und für viele ist diese Scheibe hier bis heute noch eines der besten, wenn nicht sogar das beste Album der Welt!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Maiden läuft in der Radio-Hitparade!, 19. Mai 2011
Von 
Alexander Hoefer "Animus" (Pähkinäkolo) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Seventh Son of a Seventh Son (Audio CD)
Nach der entscheidenden Richtungsänderung auf - Somewhere In Time - wofür Maiden sehr viel, meiner Meinung nach, unberechtigte Kritik ernten musste, setzten sie mit dem Album - Seventh son of a Seventh son - gerade bezüglich der Keyboards noch mal einen drauf, und stieg mit - Can I play with madness - sogar in die sonntägliche SWF3-Hitparade ein. So gab es zwischen den Pet Shop Boys, Madonna, Depeche Mode auch Iron Maiden und Bon Jovi zu hören, wobei die Moderatoren damals auch Bon Jovi zum Heavy Metal zählten.

Aber egal, die neue Maiden-Scheibe schlug damals ein wie eine Bombe, und der Song - Can I Play with Madness - war der erste Titel, den ich von dieser Gruppe hörte, und Seventh Son of a Seventh Son - wenig später auch mein erstes Maiden-Album, das ich mir zulegte.

Auch wenn sich die richtigen Metal-Fans nicht mit den Keyboards anfreunden können oder wollen, muss ich sagen, dass ich ein bisschen traurig bin, dass Maiden diesen Weg nicht ein bisschen intensiver verfolgt hat, denn gerade "Moonchild" und der Titeltrack profitieren von den neuen Arrangements um ein Vielfaches. Persönlich kann ich immer noch nicht ganz nachvollziehen, warum bezüglich der Keyboards so viel Gedönse gemacht wird, denn jedes Instrument - egal welches - erweitert das musikalische Spektrum einer Band, und gibt ihr dadurch auch die Möglichkeit etwas ganz Neues (Anderes) auszuprobieren, was Maiden auch auf diesem Album hervorragend gelungen ist.

Can I Play with Madness - ist sicherlich der schwächste, um nicht zu sagen der mittlerweile abgelutschteste Song eines Albums, das ausschließlich grandios ist. Seventh Son of a Seventh Son - ist mein persönliches Lieblingsalbum von Iron Maiden aus den Achtzigern.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mystisch, düster, melodiös und heavy!!!, 8. August 2005
Rezension bezieht sich auf: Seventh Son of a Seventh Son (Audio CD)
Genau so, und nicht anders, muß man die 1988er Seventh Son of a Seventh Son-CD der eisernen Jungfrauen beschreiben. Maiden waren damals auf dem Zenit ihres Schaffens und das hört man dieser CD von der ersten bis zur letzten Note auch an. No Killers-Only Fillers war hier wohl der Leitspruch von Steve Harris und seinen Kumpanen. Auch wenn in vielen Fachzeitschriften und auch von einer Menge Fans The Number of the Beast als das beste Maiden Album bezeichnet wird, denke ich das diese Bezeichnung nur die Seventh Son of a Seventh Son verdient hat.
Ob der harte und düstere Opener "Moonchild", die schleppende Halbballade " Infinite Dreams", das melodiöse "Can I play with madness?", die Singalong-Nummer "The evil that men do", das epische und Überlange Titelstück "Seventh Son of a Seventh Son", das beinahe schon prog-lastige "The Prophecy", das mystische " The Clairvoyant" oder auch die Metal-Hymne "Only the good die young", jedes einzelne Lied ist ein Meisterwerk des Heavy Metal, das sämtliche positiven Trademarks von Iron Maiden in sich vereinigt.
Diese CD ist die logische Weiterentwicklung und Perfektion der Vorgängeralben "Powerslave" und "Somewhere in Time". Leider Gottes haben Maiden seit der Veröffentlichung dieser CD nie wieder ein vergleichbar gutes Machwerk abgeliefert.
Aber da die mittlerweile in die Jahre gekommenen Herren aus England mit ihrem Maskottchen Eddie noch lange nicht genug haben, denke ich, das wir noch hoffen können.
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23 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die hochwertigste Metal-Scheibe aller Zeiten, 12. Februar 2003
Rezension bezieht sich auf: Seventh Son of a Seventh Son (Audio CD)
Iron Maiden haben weder vor noch nach 7th Son ein besseres Album abgeliefert. Fans warfen diesem Album vor, zu poplastig, kommerziell und "weichgespült" zu sein, was vielleicht stimmen mag, wenn man das auf Airplay und Charts getrimmte Can I play play with Madness betrachtet. Die Songs sind nicht mehr so roh und heavy wie zuvor, dafür aber ungemein hochwertiger, anspruchsvoller, nuancenreicher und progressiver.
Die Atmosphäre ist sehr tiefgründig und geheimnissvoll, die Solis der Gitarrenartillerie Smith/Murray so geil und virtuos wie höchstens vorher auf Somewhere in Time, der Sound (produziert von Koryphäe Martin Birch) ist absolut vollkommen und das Coverartwork (von Derek Riggs) das beste in der Maiden-History. Die Drums von Nicko McBrain klingen hier sehr dezent und jazz-lastig, was für eine Metalband eher untypisch ist. Sein Drumkit scheint wohl nur aus einer Bassdrum, einer Tom, einer Snaredrum und einigen Becken zu bestehen.
Dieses Album markiert den kreativen Zenith der Band, da sie in den darauffolgenden Jahren eine qualitative Talfahrt erlebten, aus der sie sich erst mit Brave New World wieder befreien konnten. Absolute Highlights sind der geniale und äusserst abwechslungsreiche, episch-monumentale und dramatische Titelsong, das nebulöse und mysteriöse Infinite Dreams mit seinen virtuosen Gitarrenduellen und markanten Melodiebögen und der dramaturgisch gut strukturierte, brachiale Opener Moonchild. Von Fans der alten Schule und Metalfreaks völlig zu unrecht verrissen, weil sie keine Ahnung haben, genau wie später bei The X Factor. Überzeugt euch von der Qualität dieses ausgefeilten Hammeralbums und ignoriert die negativen Kritiken. So gut eingespielt und perfekt aufeinander abgestimmt klingt kaum eine andere Metalband. Gegen dieses Album gibt es nichts, aber auch gar nichts einzuwenden! KAUFEN, REINHÖREN und ABTAUCHEN !
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klassisches Iron Maiden-Meisterwerk, 13. August 2006
Rezension bezieht sich auf: Seventh Son of a Seventh Son (Audio CD)
"Seventh Son of a Seventh Son" ist das letzte Album der klassischen Iron Maiden-Ära und das vorerst letzte Album mit dem großartigen Gitarrist Adrian Smith bis zu dem Reunion-Werk "Brave New World".

Und auf diesem Album ist Iron Maiden auch das letzte mal bis zu eben "Brave New World" auf Augenhöhe mit den übrigen Großtaten der 80er.

Iron Maiden hat sich im Laufe der Jahre entwickelt von dem punkigen Debut-Album und "Killers" über die klassischen Metal-Werke "The Number of the Beast", "Piece of Mind" und "Powerslave" bis zu eben diesem Werk.

Mit dem Vorgänger "Somewhere in Time", ebenfalls ein absoluter Klassiker und möglicherweise bestes Iron Maiden-Album überhaupt, hatte man einen neuen Weg eingeschlagen, der mehr an progressiven Metal erinnert. Hinzu kam noch der Einsatz von Synthezisern, was für den klassischen Metal auch ungewöhnlich ist, aber schon damals sehr gut in das Songwriting eingebunden war. Die bei manchen unbeliebten Syntheziser sind bei diesem Album ebenso präsent, wenn nicht sogar noch mehr als beim Vorgänger, weshalb manche finden, dass der Sound zu weichgespült ist. Es ist richtig, dass der Sound nicht so rau daher kommt wie bspw. auf "Number of the Beast", aber trotzdem sollte von weichgespült keine Rede sein, wenn man mal das kommerzielle "Can I play with Madness" außen vor lässt. Klassiker wie der Titelsong oder "The Clairvoyant" sprechen eine eindeutige Sprache: Iron Maiden ist absolut auf der Höhe ihres Wirkens!

Mit dem Opener geht "Moonchild" geht das ganze los.

Schon der zweite Song "Infinite Dreams" zeigt die songwriterischen Qualitäten dieser Ausnahmeband um Bassist Steve Harris. Der sich langsam aufbauende Song überzeugt über seine gesamte Länge, ohne auch nur einmal einen kurzen Durchhänger zu haben.

Die erste Single des Albums "Can I play with Madness" ist der eindeutig schwächste Song des Albums.

Die zweite Single "The Evil that man do" ist da schon wieder von ganz anderem Kaliber und überzeugt durch gute Gitarrenarbeit und guten Aufbau.

Der Titelsong, das absolute Herzstück des Albums, erstreckt sich über 10 Minuten. Eine Meisterleistung, dass der Song über diese lange Zeit zu überzeugen weiß. Höchstens der Mittelteil ohne Gesang könnte vielleicht etwas kürzer sein, jedoch vermittelt gerade dieser Teil eine ganz außergewöhnliche, düstere Stimmung.

Und danach feuern Adrian Smith und Dave Murray ein Gitarrenfeuerwerk ab, das seines gleichen sucht. Ein klasse Abschluss für eine der besten Kompositionen dieser Band.

"The Prophecy" kann dieses Niveau natürlich nicht halten, wenn der Song an sich auch nicht schlecht sein mag.

"The Clairvoyant" ist ebenfalls ein klasse Song, der absoluten Ohrwurm-Charakter hat, besonders der Chorus weiß einfach zu überzeugen. Frontmann Bruce Dickinson zeigt einmal mehr, was eine außergewöhnliche Stimme er hat und das ihm wohl kein Sänger so schnell das Wasser reichen kann.

Das letzte Stück "Only the Good Die Young" ist ebenfalls ein Song mit Ohrwurm-Faktor und das Ende des Songs ist das selbe Riff wie der Beginn von Moonchild. Nette Idee!

Iron Maiden sind bei diesem Album absolut auf der Höhe:

Adrian Smith und Dave Murray spielen auf diesem Album ihre Gitarren so gut wie höchstens noch zuvor auf "Somewhere in Time", ein Level, der danach nicht mehr erreicht wurde, Bruce Dickinson ist ebenfalls stimmlich noch immer in seiner absoluten Glanzzeit, Bandboss und Bassist Steve Harris begleitet die Songs mit seinem bekannten, genialen Bassspiel ebenfalls absolut fehlerfrei, genau wie Nicko McBrain an den Drums.

"Seventh Son of a Seventh Son" ist meiner Meinung nach eines der besten Alben von Iron Maiden, ebenso wie "Somewhere in Time", die musikalisch auf einem höheren Level anzusiedeln sind wie ihre vorherigen Alben, aber trotzdem nie deren Status erreichen werden.
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Seventh Son of a Seventh Son
Seventh Son of a Seventh Son von Iron Maiden (Audio CD - 1998)
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