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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eines der besten Maiden-Alben
Thematisch bewegt sich Band auf diesem Album zwischen dem Zweiten Weltkrieg ("Aces High" und "2 Minutes To Midnight") und dem alten Ägypten, wie der Titel "Powerslave" und vor allem das geniale Coverartwork erahnen lässt. Ebenso vielseitig ist auch die Musik auf diesem Album. Die beiden ersten, schon genannten Songs, sind einfach...
Am 18. Januar 2000 veröffentlicht

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Vinyl und Konfetti
Nach dem Fehlgriff des Kaufs der Picture Discs in 2013 - zumindest von der akustischen Warte aus gesehen - habe ich mich sehr über die Ankündigung der 180g Neupressung auf schwarzem Vinyl gefreut. Gestern kam die Scheibe an. Die Reproduktion des Covers und der Innenhülle sind sehr gut gelungen, wesentlich besser als das Gatefold der Picture Discs, die bis...
Vor 1 Monat von filmfool veröffentlicht


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Vinyl und Konfetti, 14. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Powerslave [Vinyl LP] (Vinyl)
Nach dem Fehlgriff des Kaufs der Picture Discs in 2013 - zumindest von der akustischen Warte aus gesehen - habe ich mich sehr über die Ankündigung der 180g Neupressung auf schwarzem Vinyl gefreut. Gestern kam die Scheibe an. Die Reproduktion des Covers und der Innenhülle sind sehr gut gelungen, wesentlich besser als das Gatefold der Picture Discs, die bis auf die neu gesetzten Schriften ziemlich unscharf sind.

Bevor ich die Scheibe überhaupt auf einen Plattenteller gelegt habe, ereilte mich leider die erste (und hoffentlich einzige) Enttäuschung. Beim Herausnehmen der Platte aus der Hülle kamen mir Späne entgegen. Der längste Span war ca. vier Zentimeter lang und hing noch am Plattenrand. Kleinere Teile befanden sich auf der Schallplatte. Diese haben nach dem Verpacken im Presswerk natürlich durch Reibung Spuren hinterlassen. Die Platte hat feine Kratzer davon getragen und wirkt optisch wie ein gebrauchter Artikel. Wie sich das klanglich auswirkt, werde ich noch überprüfen. Ich kann die unsaubere Arbeit und Schlamperei in den Presswerken nicht nachvollziehen. Wer sich heute ein Album auf Vinyl zulegt ist anspruchsvoll genug, so etwas nicht zu akzeptieren. Ich sehe mich gezwungen, die Platte zu reklamieren, in der Hoffnung, dass die nächste OK ist.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen KLASSIKER No 5, 8. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Powerslave (Audio CD)
Die ersten 7 Maiden Alben sind über jeden Zweifel erhaben und allesamt locker im zweistelligen Sternebereich. Da ist natürlich auch die "Powerslave" keine Ausnahme, auch wenn hier nicht jeder Track zu den Maiden-Highlights (Back in the village und The duellists) gehört. Dafür rechtfertigen "Aces high", "2 minutes to midnight", der geniale Titeltrack und das bis heute großartigste Metal-Epos aller Zeiten "Rime Of The Ancient Mariner" die Höchstwertung im Alleingang. Diese Songs haben das typische Maiden-Niveau der frühen Jahre und sind schlicht perfekt. Der Rest ist immerhin so gut, daß er auf jedem Album der 90-er ein einsames Highlight gewesen wäre.

Fazit: Die ersten vier Scheiben und die "Somewhere in time" sind besser. Die Powerslave gehört trotzdem in JEDE Metal-Sammlung.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The Best of the Beast ?!, 6. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Powerslave (Audio CD)
Tja, welches ist das beste Maiden-Album? Das ist wohl eine Frage, über die sich ein eingefleischter Hardcore Maiden-Fan (wie ich es bin) wochenlang Gedanken machen kann, ohne sie letztendlich wirklich zu beantworten. Powerslave ist für mich aber definitiv ein ganz heisser Kandidat.
Ein Album auf dem die Eisernen Jungfrauen wirklich alles zeigen, was sie können: Power (wie der Name schon sagt) in Aces High und Back in the Village, göttliche Gitarrensoli von Dave Murray und Adrian Smith (Aces High, Powerslave), ein geniales Instrumental (Losfer Words), die berühmten Rhythmuswechsel (Rime of the Ancient Mariner - übrigens das längste Stück, das sie jemals geschrieben haben) und das legendäre Basspiel von Steve Harris. Nicht zu vergessen die "Air Raid Siren" Bruce Dickinson in Hochform. Hinzu kommt noch, daß das Artwork von Derek Riggs wohl das beste aller Maiden-Scheiben ist.
Kurz gesagt: Dieses Album darf in keiner Metal-Sammlung fehlen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Klassiker mit Schwächen..., 4. August 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Powerslave (Audio CD)
Mithilfe der beiden "Zugpferde" dieses Albums, nämlich den beiden ersten Tracks ("Aces High" und "2 Minutes To Midnight") mutierte das unter Maiden-Fans auch heute noch hochgehandelte POWERSLAVE recht schnell zum Klassiker des Heavy Metal. Tatsächlich geht es mir bei vorliegender Scheibe wie offenbar auch einigen anderen Rezensenten: einzelne Stücke begeistern, Teile des Albums sind einfach genial, während allerdings gleichzeitig aber auch einiges an Durchschnittskost vorzufinden ist.
Freilich steht außer Frage, dass Iron Maiden eine klasse Band sind - gespickt mit virtuosen Könnern ihres Fachs. Sei es der Chefbasser Steve Harris mit seinem markanten scheppernden Fingerspiel, sei es der nimmermüde Nicko McBrain auf seinem Schlagzeughocker oder sei es Bruce Dickinsons eindringlicher Gesang...

Ich sag's mal so: Für meinen Geschmack zünden nur wenige Nummern wirklich. Das legendäre, auch heute noch regelmäßig live dargebotene "2 Minutes To Midnight" dürfte wohl über jeden Zweifel erhaben sein - tolle Komposition, toller Sound!
Mit dem Opener "Aces High" habe ich in hiesiger Form schon so ein bisschen meine Probleme - ich finde, er klingt verhältnismäßig verhalten und mitunter sogar ein wenig schlampig heruntergenudelt (Produktion-Aufwand-Absicht??). Vergleicht man die beiden ersten Stücke miteinander so fallen auch erhebliche klangliche Unterschiede bez. Produktion, Mischung, Mastering auf, wie ich meine.
Sehr gut finde ich noch das vieldiskutierte Instrumentalstück "Losfer Wors (Big 'Orra)", bei dem sich Harris (Zeitdruck hin oder her) mal so richtig austoben konnte sowie den schon monumental anmutenden Abschlusstrack "Rime Of The Ancient Mariner", der mit über 13 Minuten Spielzeit (!) sogar für Maiden-Verhältnisse überdurchschnittlich lange geworden ist. Interessant sind hierbei die unterschiedlichen Strukturen des Stücks, die auf ihre Weise aber wunderbar zusammenpassen (der Anfang der vetrtackten, verspielten, später eigentlich typischen Maiden-Songs). Zwischendurch greift man sogar einmal auf das furiose Number-Of-The-Beats-Gitarrenriff zurück, das sich sehr gut bekömmlich in dieses kleine Songmonster einfügt!
Gut geworden (im Ganzen gesehen) ist meines Erachtens dann noch der Titeltrack "Powerslave", der ebenfalls gut strukturiert ist und gefällig und dynamisch dargeboten wurde (mit einem schönen, ruhigen Zwischenteil).
Alles andere ist mehr oder minder (Fans bitte nicht böse sein) Durchschnittskost, hier und da mit einem schönen Gitarrenriff (z.B. das Hauptthema vom insgesamt nicht gänzlich runden "Flash Of The Blade", das von Dickinson stammt und vom Fechten handelt) oder auch Solo ausgeschmückt.

Für einen wahrhaftigen Klassiker ist mir das in Summe ganz einfach zu wenig, weshalb ich POWERSLAVE mit 4 Sternen auch für durchwegs gerecht bewertet halte.

Mir ist schon klar, dass das Album zu seinem Veröffentlichungstermin (anno 1984 war's) für Aufregung gesorgt haben wird - aber aus heutiger Sicht (und IM gibt's ja Gott sei Dank immer noch) ist es wie schon gesagt nicht unbedingt ein makelloses Meisterstück.

Sehr positiv tritt POWERSLAVE nicht zuletzt auch wegen des tollen Artworks in Erscheinung. Das Booklet macht wirklich etwas her und ist eine Augenweide (im positivsten Sinne freilich). Überhaupt sind die neuaufgelegten Maiden-CDs sehr liebevoll gestaltet worden - mitsamt aller abrufbarer Extras (Videos, Bandbiographien, Fotogalerien etc.). Für den angebotenen Kaufpreis (schlappe 10 €) ist diese Extras-Draufgabe fast schon Luxus... Aber man wird als Sammler ja auch mal gerne dahingehend verwöhnt (ist ja eh nicht allzu oft der Fall)!

Resümee: Tolle Aufmachung, tolles Booklet, tolle Extras, gute Musik mit einigen (wennauch wenigen) Durchhängern (wobei das schon fast ein zu hartes Wort hierfür ist) zwischendurch. Für Maiden-Kennenlerner könnte POWERSLAVE dennoch eine sinnvolle Anschaffung sein, vorausgesetzt man besitzt THE NUMBER OF THE BEAST und BRAVE NEW WORLD schon! Eine Live-Aufzeichnung würde ich mir darüber hinaus auch unbedingt zulegen - IM sind in erster Linie nämlich vor allem eine hervorragende Live-Band (ich empfehle da z.B. EN VIVO!, das eine ausgezeichnete Setlist in bester Soundqualität wiedergibt)!

Nicht ganz so eingesessene Metal- und/oder IM-Fans (zu denen ich mich im Übrigen auch nicht unbedingt zählen würde) sollten den Erwerb dieser Scheibe trotz allem Für und Wider in Betracht ziehen.

Hört öfter mal rein, liebe Musikfreunde und entscheidet selbst!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein paar Füller..., 12. Februar 2003
Rezension bezieht sich auf: Powerslave (Audio CD)
... machen dieses Album nicht so schlecht, wie es manche behaupten. Powerslave knüpft nahtlos an den 1983 erschienenen Vorgänger Piece Of Mind an, teilweise gehen Maiden hier aber etwas erdiger und riffbetonter zu Werke, als auf dem recht progressiven Piece Of Mind. Das Gitarrenduo Dave Murray und Adrian Smith schrubben ihre Gitarren mit äußerster Präzision.

Meine Lieblingsalben von Iron Maiden sind Somewhere In Time und Seventh Son, ich ziehe also die progressive, experimentelle Maiden-Phase der zweiten Hälfte der 80er vor. Dennoch hat Powerslave einiges zu bieten:

Der authentische, knochentrockene und dröge Sound, der dennoch keine der feinen Nuancen des Gitarrenspiels von Smith und Murray ausläßt, ebenso wie das filigrane Bass-Spiel Steve Harris und das virtuose, technisch perfekte und treibene Drumming Nicko McBrains. Bei keiner anderen Metalband nimmt die Bassgitarre eine solch dominante und melodieführende Stellung ein, wie bei Iron Maiden, die Basslinien von Steve Harris sind schier atemberaubend. Sein Bass funktioniert als gleichberechtigtes Instrument neben den Gitarren. Bruce Dickinso sang nie in größeren strathosphärischen Höhen, als auf diesem Album. Die Songs allerdings spalten die Fans in zwei Lager, vor allem was die vier Songs in der Mitte betrifft, welche dem Album einige Längen verschaffen...

Das Album beginnt furios und rasant mit "Aces High", einem recht simpel gehaltenen, sehr schnellen und voranpeitschenden Song. Wahrscheinlich der schnellste Song, den Iron Maiden jemals geschrieben und gespielt haben. Der Song hat einen symmetrischen Aufbau. Intro, Anfangsriff Strophe, Brigde, Refrain. Stakkato-Riff,Solo von Murray, Solo von Smith, Stakkato-Riff (gleiches Riff wie vor dem Solo), Strophe, Bridge, Refrain, Anfangsriff, Outtro. Ich mag diesen Song irgendwie nicht so sehr, obwohl Murray und Smith hier fingerbrecherische Soli spielen und Nicko McBrain mit einer Bassdrum und einer Snaredrum schneller spielen kann, als moderne Drummer mit Doublebass-Fussmaschine.

2 Minutes To Midnight startet mit einem fetzigem und prägnanten Riff, Drum-Synkopen und einem flotten Rhythmus, der allerdings nicht so halsbrecherisch schnell ist, wie Aces High. Dieser Song ist seitdem nicht mehr aus der Live-Setlist von Maiden Konzerten wegzudenken gewesen. Er ist zu einem Klassiker geworden. Die Strophen sind noch recht unscheinbar, aber der Tempowechsel beim Übergang zum Refrain mit diesem treibenden, unwiderstehlichem Groove und Dickinsons wehklagendem, melodramatischen Gesang... Wow. Der Refrain dann wird wieder in schnellerem Tempo dargeboten, sehr hymmnisch, sehr eingängig. Die Gitarrensoli sind ebenfalls sehr abwechslungsreich, auch hier kommt es in der Songmitte nach dem ersten Solo wieder zu einem Shift im Tempo, man drosselt es und spielt mit dem selben Groove, wie beim Pre-Chorus. Das Solo von Adrian ist ebenfalls prägnant und authentisch. Von allen Songs dieses Albums ist dieser am Ehesten in den Köpfen der Fans und auch der Band hängengeblieben. Höhepunkt jedes Konzertes von Maiden.

Losfer Words (Big 'Orra)... Hmmm, ein sehr merkwürdiger Song. Ein rein instrumentales Lied mit sich oft wiederholenden Passagen. Das Anfangsriff ist sehr monoton und unmelodisch. Die Soli in der Mitte aber entschädigen für dieses Manko. Dieser Song könnte kürzer sein als vier Minuten, er müsste schneller auf den Punkt kommen. Dann wäre er genial, denn die Soli sind nicht von schlechten Eltern.

Flash Of The Blade: Wieder so ein Knackpunkt. Ein wirklich sehr spritziges Anfangsriff von Adrian Smith, welches sich in den Gehörgängen festkrallt. Hat was leicht punkiges. Die gesungenen Strophen aber fallen da komplett aus dem Rahmen des Songs und enttäuscht die Erwartungen, die durch das vielversprechende Riff geweckt werden. Der Refrain überschreitet da die Grenze zum Kitsch, Dickinson singt höher, als er kann. Da rollen sich mir beinahe die Fussnägel hoch. Eingängig, aber sehr schräg. Die Gitarrenharmonien im Mittelteil aber sind absolut himmlisch - zum Niederknien. Was Dickinson in den Strophen und im Refrain gesanglich vergurkt, wird durch die überirdischen Leadgitarren mehr als Wett gemacht.

The Duellists: Wieder so ein monotones Riff Geschrammel, wie auch am Anfang von Losfer Words. Irgendwie erinnert mich dieses Lied an "Where Eagles Dare" von der Piece Of Mind... Bruce dudelt bei Refrain die Tonleider rauf und runter, singt schneller, als ein Menschliches Ohr den Text vernehmen kann, nur klingt Where Eagles Dare origineller und auch melodischer. Die Widerhaken-Melodien vermisse ich hier vollkommen. Der Refrain ist absolut einfallslos. Aber auch hier retten Adrian Smith und Dave Murray im Mittelteil einen Song vor dem Mittelmaß, wie auch schon zuvor bei Losfer Words und Flash Of The Blade. Hier kommt es zu einer wirklich faszinierenden rhythmischen Interaktion zwischen Drumsynkopen McBrains, den pumpenden Bass Steve Harris und den Leadgitarren. Der Mittelteil ist wirklich klasse. Abwechslungsreich, spannend und fesselnd. Zwiespältiger Eindruck.

Nach diesem kleinen Hänger fassen sich Maiden wieder. "Back In The Village" besticht durch wundervoller Melodieführung, dramatischem Gesang, rasanten Tempo und eingängiger Mitsingmelodie. Fast schon ZU eingängig, so dass es mich wundert, dass Maiden dieses Lied nie live gespielt haben. Das Anfangsriff wird von Smith so unfassbar schnell gespielt, dass ich mich frage, ob er mehr als nur fünf Finger an einer Hand hat - er überschlägt sich beinahe mit seinen Fingern am Griffbrett und ich ziehe meinen Hut vor diesem Götterriff.

Der Titelsong "Powerslave" beginnt geheimnisvoll und gruselig, dann einige Drumsynkopen McBrains und dann ein Dampfwalzenriff mit leicht orientalischer Note. Eher ein Midtempo-Stampfer, der sich aus den Boxen pellt und eine Staubwolke aufwirbelt. Bruce Dickinson singt hier sehr ungewöhnlich, seine Höhen kostet er nicht voll aus. Der Refrain ist sehr gut gelungen, auch wenn die Background-Chöre im Hintergrund etwas irritieren. Zwischen Strophe und Refrain hört man in der Tat ein sehr orientalisches anmutendes Riff heraus, welches das ägyptische Feeling wohl verstärken soll, welches man ja auch auf dem Cover schon erahnt. Die ruhigere, sehr sphärische Mittelteil des Songs erinnert mich an einen Sonnenaufgang in der Wüste oder an einem Strand unter Palmen. Dave Murray spielt hier ein sehr gefühlvolles Solo, die clean gespielte Rhythmusgitarre Smiths wird durch Steve Harris Bassspiel auf interessante Weise melodisch kontrastiert. Das Ende des Songs: Eine bombastische Orgie.

Der letzte Song dann ist mein Highlight auf dem Album. Ein 14 Minütiger, progressiver und sehr abwechslunsgreicher Schinken, der die ganze Band auf Trab hält. Sowohl gesanglich, als auch spieltechnisch führt er die Band auf bis dato nicht betretene Pfade und hält alle mit seinen halsbrecherischen Rhythmuswechseln auf Trab. Bruce Dickinson trägt den Text so schnell vor, dass es den Ohren schwer fällt, mitzukommen. Der Mittelteil ist sehr ruhig und etwas weltentrückt. Bass-Melodie, dezent skizzierte Gitarrenmelodien, das Knarren von Schiffsplanken, Beckengeschepper und das schaurig rezitierte Gedicht von Samuel Taylor Coleridge... Dann eine wundervolle Bassmelodie und der Song gewinnt an Fahrt, er kulminiert ein einem Gitarrengewitter höchster Coleur mit wahrhaft überirdischen Melodiebögen. Diese 14 Minuten sind nicht langweilig.

Fazit: Es bleibt ein gutes Album trotz dieser drei etwas schwächerer Songs. Es hinterlässt daher keinen so konsistenten Eindruck, es wirkt nicht so aus einem Guss, aber weniger als 5 Punkte zu geben, ist angesichts solch göttlicher Songs wie Powerslave, 2 Minutes To Midnight, Back In The Village und Rime Of The Ancient Mariner absolut undenkbar. Das monumentale Coverartwork tut sein Übriges dazu. Ich habe dieses Album auch auf Schallplatte und es reizt meine Sinne immer wieder.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bestes Maiden-Album aller Zeiten..., 20. August 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Powerslave (Audio CD)
Mit "Powerslave" schuf Iron Maiden ein Meisterwerk, das für mich bis heute zu dem Besten gehört, was die Jungs jemals in die Plattenläden brachten. Natürlich folgte noch das großartige Album "Somewhere In Time" und das überragende "7th Son...", aber keine anderen Lieder haben mich je wieder so begeistern können wie "Powerslave" und "Rime Of The Ancient Mariner". Meiner Meinung nach sollte sich jeder Metal-Fan in seiner Sammlung einen Platz für diesen Silberling reservieren.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mit Maiden ins alte Ägypten, 1. Januar 2010
Von 
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(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Powerslave (Audio CD)
"Powerslave" erschien 1984 und wurde wieder von Martin Birch (Purple, Rainbow, Whitesnake, B. Sabbath) produziert. Eingespielt wurde es wieder von Steve Harris (Bass), Bruce Dickinson (Vocals), Dave Murray (Guitars), Adrian Smith (Guitars) und Nicko McBrain (Drums).

Zu den Songs:
Aces high: Super Opener, von Steve Harris komponiert, tolle Gitarrenduelle von Murray und Smith.
2 minutes to midnight: Erfolgreiche Single von Bruce Dickinson und Adrian Smith geschrieben, wird heute noch immer Live gespielt.
Losfer words (Big `Orra): Von Steve Harris geschriebenes instrumentales und gutes Stück.
Flash of the blade: Gutes Stück, aber sicher kein Klassiker von Maiden.
The duellists: Ein kleiner Höhepunkt. Gefällt mir sehr gut und sollte mal wieder Live gespielt werden.
Back in the village: Genau wie "Flash of the blade` kein Klassiker, aber gut. Der Gesang nervt manchmal ein bißchen.
Powerslave: Von Bruce geschriebener Spitzensong. Hat alles was ein Maiden-Klassiker braucht.
Rime of the ancient mariner: Mit über 13 Min. bis heute das längste Stück von ihnen. Hat einige Längen, ist aber trotzdem saustark. Das erste richtig progressive Stück von Maiden. Hier spielt jeder der 5 seine Fähigkeiten voll aus.

"Powerslave" ist nicht mehr ganz so hart wie die Vorgänger. Man versuchte deutlich, anspruchsvolleren Metal zu spielen. Es ist sehr gut gelungen, wie ich meine. Tolle Produktion von Martin Birch, da muß die Höchstnote her, 5 Sterne. 5 Jahre, 5 Alben, 5 Mal die Höchstnote, besser geht es wohl nicht.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach eine Klasse für sich, 7. Juli 2010
Von 
Karlheinz (Frankfurt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Powerslave (Audio CD)
Es war das fünfte Album das Iron Maiden im September 1984 veröffentlichte und für mich das Beste bis zu diesem Zeitpunkt. Alleine schon diese atemberaubende Cover, von Derk Riggs, und die thematische Auseinandersetzung mit dem antiken Ägypten sprechen mich bis heute an, genauso wie die einfach zeitlose Musik.

1. Aces high
Die zweite Singleauskopplung (immerhin Platz 20 in England) handelt von der Luftschlacht über England aus der Sicht einen britischen Piloten. Als Opener ist dieser Titel einfach einmalig - hart und kompromisslos bereitet er das kommende vor.

2. 2 Minutes to midnight
War die erste Singleauskopplung und handelt von den Atomtests der USA und Udssr im Jahre 1953, sowie dem kalten Krieg. Für mich einer der besten Titel, das immerhin auf Platz 11 der britischen Charts kam. Guter Song mit einem langsamen Mitteteil, klasse Melodie und einem unglaublichen Text.

3. Losfer words
Ist das letzte Instrumentalstück das Iron Maiden bis jetzt veröffentlichten. Instrumentalstücke sind nicht jedermanns Geschmack, aber ich mag sie und diese finde ich wirklich gut, aber mehr auch nicht.

4. Flash of the blade
Der Titel handelt vom Fechten bzw. einen jungen Mann der dieses erlernt um seine Familie zu rächen. Klasse Text, guter Song, aber leider bei den anderen herausragenden Songs ein wenig abfällt, aber so manch andere Gruppe wäre über diesen Hammersong überglücklich

5. The Duellist
Es geht weiter zum Thema Fechten, allerdings ist der Song deutlich stärker. Gefällt mir ausgesprochen gut.

6. Back in the village
Nimmt Bezug auf eine englische Fernsehserie und ist ein unglaublicher Kracher. Hier passt einfach alles.

7. Powerslave
War das zuvor gehörte schon unglaublich stark, so wird hier noch mal eine Steigerung vorgenommen. "Powerslave" handelt von der Ägyptischen Mythologie und vom Sterben eines Pharaos. Textlich auf unglaublich hohem Niveau, kann der Song musikalisch auch absolut überzeugen. Unglaublich Abwachslungsreich und selbst heute noch ein Stück das ich einfach genießen kann.

8. Rime on an Ancient Mariner
Wer dachte das "Powerslave" schon der Höhepunkt war, der wird von dem 13:34 Minuten Stück überrollt. Es basiert auf der "Ballade vom alten Seemann" von Samuel Taylor Coleridge und lässt gekonnt Teile dieses einfließen. Ein Musikstück das abwechslungsreich, fesselnd und spannend ist und mich ganz in seinen Bann gezogen hat. Für mich einer der ganz großen Song von Iron Maiden.

Das Album zeigt auch nach über 25 Jahren nach dem erscheinen bei mir noch keine Alterserscheinungen, sondern wirkt noch immer mit einer unglaublichen Faszination auf mich.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die letzte richtig gute Maiden, 5. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Powerslave (Audio CD)
Das 84er Album Powerslave hatte sich, zumindest bei mir, mit dem großartigen Piece of Mind Album zu messen, was nicht leicht war.

Die beiden Singles: Aces High und Two Minutes to Midnight, waren mir damals zu soft, (heute bin ich froh wenn die beiden Tracks in einer Maiden Setlist sind ;-) und auch die anderen Tracks waren mir, damals, zu wenig aggressiv.
DAS HAT SICH HEUTE GOTT SEI DANK geändert.

Titel wie: Back in the Village, Flash of the Blade und the Duellist, wären heute, für Maiden, Speed-Metal. Auch Powerslave und das göttliche Rime of the Ancient Mariner sind eine Klasse für sich.

Nur das Instrumentallied Losfer Words ist so eine Sache für sich. (für mich war es immer zu 100% schade, bei der begrenzten Titelanzahl einer LP, einen Instrumentaltrack auf ein Album zu packen.)

Fazit: Für mich das letzte sehr gute Maiden Album, (okay vielleicht noch Seventh Son), danach ging es, M.E und obwohl Maiden noch gute Alben geschrieben haben, leider Berg ab.
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5.0 von 5 Sternen Schlägt ein wie eine Bombe, 31. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Powerslave (Audio CD)
Powerslave ist das Iron Maiden Album mit dem bombastischsten Einstieg von Allen. Die ersten drei Songs "Aces High", "Two Minutes to Midnight" und "Losfer Words" gehen durch Mark und Bein. In Schulnoten dreimal ein 1+ . Danach folgen zwei gute, schnelle Songs über das Fechten, sie sind fein aufeinander abgestimmt und stark instrumental geprägt. "Back in the Village" sticht mit aufpeitschendem Gesang und wahnsinnig schnellen Gitarren heraus. Zum großen Finale folgen die zwei epischen und stärker progressiven Meisterwerke "Powerslave" und "Rime of the Ancient Mariner". Somit bietet das Album Abwechslung und für jeden Metal-Liebhaber etwas. Durchgängig fehlerlos auf allerhöchstem Niveau. Absolut nachvollziehbar warum Powerslave von vielen Fans als der Höhepunkt angesehen wird.
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Powerslave
Powerslave von Iron Maiden (Audio CD - 1998)
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