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Kundenrezensionen

83
4,6 von 5 Sternen
The Number of the Beast
Format: Audio CDÄndern
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38 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Januar 2000
Nachdem Anfang der 80er Jahre eine junge britische Heavy-Metal-Band namens Iron Maiden mit den beiden Alben "Iron Maiden" und "Killers" für erstes Aufsehen gesorgt hatte, kam auch schon der erste Knick der noch jungen Karriere: Sänger Paul DiAnno flog wegen unprofessionellem Verhalten während der Tour (unter anderem Alkoholprobleme) aus der Band. Dem neuen Sänger und dem bevorstehedem Album stand man deshalb dementsprechend skeptisch gegenüber. Das der neue Sänger Bruce Dickinson dann die Erwartungen dermaßen übertrifft und für Maiden die perfekte Lösung zu sein schien konnte man so nicht erwarten. Der hohe Gesang Dickinson's passte zu Maiden wie die Faust aufs Auge und das neue Album "The number of the beast" wurde zu einem der wichtigsten Metal-Alben aller Zeiten. Wohl selten hat eine Metal-Band ihre Zeit und ihre Fans so sehr beeinflusst wie Maiden es damals taten. Die Band schuf Metal-Hymnen wie "Hallowed be thy name", "The number of the beast", "Run to the hills" und "The prisoner". Wie sagte einmal Bassist Steve Harris? "Wenn ich jemandem nur eines unserer Alben vorspielen dürfte, um ihn von uns zu überzeugen, dann wäre es diese Album. Es besitzt einfach alles...". Dem ist nichts hinzuzufügen! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Eigentlich könnte man das 3. Studioalbum der britsichen Metal-Legenden guten Gewissens auch als ein Early-Best-Of sehen. Tatsächlich ist auf keinem anderen IM-Werk eine derartige Dichte und Fülle an herausragenden Songs vorhanden (wobei's natürlich dennoch andere gute Maiden-Platten gibt, keine Frage!). Nicht ohne Grund ist das 1982 erschienene THE NUMBER OF THE BEAST einst zur Nummer 1 der britischen Charts aufgestiegen und gilt ungebrochen bis heute als KLASSIKER des Heavy Metal im Allgemeinen. Doch nun zu den einzelnen Tracks auf der Scheibe...

Der Start mit "Invaders" ist noch recht klassisch gehalten. Ich für meinen Teil kann in dieser Nummer noch sehr viel Punk heraushören - eher eine speedige, leicht trashige Angelegenheit und meines Erachtens eigentlich der schwächste Track auf diesem großartigen Gesamtwerk.

"Children Of The Damned" hingegen beginnt ungewohnt "ruhig" und getragen, entwickelt eben dadurch aber gewaltig Atmosphäre und steigert sich kontinuierlich, wobei der Refrain durch den damaligen Frischling Bruce Dickinson (Vocals) immer wieder zu einer Art Zwischenhighlight avanciert. Von hinten bis vorne eine fantastische Nummer.

"The Prisoner" beginnt mit einer Gesprächssequenz, in der es um Freiheit und Freisein ("...I'm not a number, I'm a free man..." - woraufhin schallendes Gelächter losbricht) geht, und überzeugt auch in weiterer Folge mit einem guten Text. Musikalisch finde ich den Track ganz ok, aber nicht herausragend.

"22 Acacia Avenue" ist offenbar eine Adresse zu der man sich begibt, wenn man(n) Frust (in all seinen unmöglichen Formen) abbauen möchte. Ein musikalisch gut umgesetzter Song, der duchaus auch zum Nachdenken anregt...

"The Number Of The Beast" ist ganz einfach ein bombastischer Track, ja geradezu sprichwörtlich ein Biest von einem Song, der sich unwiderstehlich zu immer neuen Höhepunkten schwingt - mit der Energie eines ganzen Atomarsenals! Textlich werden hier Albtraumsequenzen aufgearbeitet. Für mich nach wie vor der allerallerbeste Maiden-Song ever! Vielleicht eine Art "Satisfaction" der Band (man möge mir diesen gewagten Vegleich bitte gnädigst nachsehen!)

"Run To The Hills" ist ebenfalls ein Klassiker und auch heute noch häufiger Bestandteil von Live-Sets. Musik & Text passen wiederum hervorragend zueinander, wobei es diesmal sehr kritisch und unverblühmt um den Völkermord an den nordamerikanischen Ureinwohnern geht - mutig sich sowas zuzutrauen (auch für eine britische Band)!!

"Gangland" erzählt entsprechend "hektisch", nahezu atemlos musikalisch vorgetragen (aber sehr, sehr gut umgesetzt) vom harten Leben inmitten von Bandenkriegen. Ebenfalls sehr gelungen!

"Total Eclipse" lebt vor allem von seinem tollen Hauptriff, das immer wieder durchschimmert. Ein sehr atmosphärisches Stück, das wiederum durch großartige Interpretation seitens der Band besticht.

"Hallowed By The Name" kann man, denke ich, wohl auch getrost als Klassiker bezeichnen. Ebenfalls häufig in Live-Sets (jeweils gegen Showende) zu finden. Erzählt die Geschichte eines Verurteilten auf dem Weg zum Galgen. Beinhaltet viele interessante und geglückte Wechsel (die hier aber noch nicht zu vertrackt und verspielt wirken). Ist der längste Track auf dem Album.

Insgesamt setzt sich THE NUMBER OF THE BEAST also aus 9 Tracks zusammen, was eine Gesamtspielzeit von über 40 Minuten ergibt. Kleine Randnotiz dazu: Interessanterweise sind sämtliche Zeitangaben auf der CD-Rückseite falsch (bis auf einige wenige Ausnahmen) - ist das Absicht oder war das wirklich ein Versehen?? Manche Songs dauern tatsächlich gleich um ein bis zwei Minuten länger, als hier angegeben wird. Nun ja, macht ja nichts...

NEU auf diesem in vielerlei Hinsicht bahnbrechendem Album war neben Sänger Dickinson (der gleich furios einschlug - tolle gesangliche Darbietungen) auch der spürbare Versuch der Band, sich vom Speed-Trash-Metal-Punk (wenn ich das jetzt mal so nennen darf) der ersten beiden Werke ein Stückchen wegzubegeben und etwas mehr Atmosphäre und Leben und "Gediegenheit" in die Songs zu bringen. Offensichtlich hat man sich wirklich ernsthaft mit den jeweiligen Songinhalten und der dazugehörigen musikalischen Interpretation auseinandergesetzt. Man hat hier als Hörer tatsächlich stets das Gefühl, etwas (auf seine Weise) Vollkommenes zu hören - großartig!
ALT hingegen ist hierauf noch der Drummer, nämlich Clive Burr, der schon bald von einem gewissen Nicko McBrain ersetzt werden sollte. Mr. Burr macht hierauf allerdings einen Weltklassejob - Hut ab!!
Ums Songwriting hat sich größtenteils der "Bandvater" und Basser Steve Harris gekümmert, wobei ihm fallweise auch Smith (in erster Linie) als auch Dave Murray und Clive Burr zur Seite gestanden haben.

Fazit: Im Gegensatz zu seinen Vorgängern, wirkt THE NUMBER OF THE BEAST deutlich durchdachter und reifer (in einem positiven Sinn freilich), verfügt jedoch gleichzeitig noch über alle Ecken und Kanten, die den Songs hierauf spürbar Leben einhauchen und auch für ordentlich Dynamik und atmosphärischen Zündstoff sorgen. Auch produktiontechnisch wurde hier also Meisterhaftes geleistet!!
Mir gefallen ja beispielsweise auch die vermeintlich "kommerziellen" und "glatten" SOMEWHERE IN TIME (1986 erschienen) sowie SEVENTH SON OF A SEVENTH SON (1988 veröffentlicht) sehr gut (wirklich - kann man auch gerne bei hiesigen Rezis nachlesen, wenn man will), insgesamt aber gefällt mir THE NUMBER OF THE BEAST dennoch besser, weil es auf einzigartige und bisher unerreichte Weise den eigentlich bis dato unmöglichen Spagat zwischen technischer Perfektion und rauer Rockmusik spielerisch schafft, wobei ganz nebenbei einige der großartigsten Maiden-Kompositionen aller Zeiten hierauf das Licht der Rock-Welt erblicken durften.
Dieser Meilenstein des Metal (aber ebenso der Rockhistorie im Allgemeinen) machte quasi in einem Aufwisch klar, welche musikalisch-technischen Maßstäbe von nun an für harte Musik galten, ohne dabei aber jegliche Poesie außen vor zu lassen, die jedem der hierauf erschienenen Stücke sichtlich (oder mehr noch hörbar) innewohnt.

THE NUMBER OF THE BEAST ist eines jener Alben, das einem tatsächlich glatt die Schuhe auszieht - vor lauter Begeisterung versteht sich!!
Und ich - der ja eigentlich nicht einmal der riesenriesengroße Metalfan ist - würde der Scheibe ohne weiters auch 6 oder 7 Sterne zugestehen, wenn dies möglich wäre... Hier muss ich mich halt mit 5 begnügen!

Tatsächlich ist das 3. Studioalbum der Eisernen Jungfrauen ein in vielerlei Hinsicht nahezu historisches. Wohl eines der bedeutendsten, wenn nicht gar das bedeutendste Metal-Album aller Zeiten, das im Laufe der Zeit (über 30 Jahre ist das jetzt schon her - unglaublich!) NICHTS aber auch rein gar nichts von seiner Klasse, seiner Leidenschaft, seiner Originalität und Lebendigkeit eingebüßt hat!!
THE NUMBER OF... darf deshalb unter keinerlei Umständen einer ordentlich geführten Rock-Audiothek fernbleiben. Tun Sie sich selbst einen Gefallen, liebe Musikfreunde (und damit mein ich sämtliche Käuferschichten), und legen Sie sich alsbald diesen KLASSIKER (diese Bezeichnung ist hier ausnahmsweise mal völlig angebracht) der Rockgeschichte zu!!!

Einfach GRANDIOS und UNVERZICHTBAR!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Für dieses Album braucht es nicht viele Worte. Wer Heavy Metal mag, hat es in seiner Plattensammlung stehen. Wer Heavy Metal noch nicht mag, kommt durch diese Scheibe auf den Geschmack! 8 Songs, 8 Klassiker, 8 Ohrwürmer! Iron Maiden zeigen die ganze Bandbreite ihres Könnens. Das erste Maiden Album mit Bruce Dickinson, vielleicht gilt es deshalb bei vielen Fans, als ihr bestes. Tatsächlich macht die Stimme von Dickinson sehr viel aus, sie treibt die Songs nach vorne, macht sie einzigartig. Steve Harris ist das Genie der Band, aber erst durch Dickinson wurde aus einer guten Heavy-Gruppe eine Heavy-Legende.
Das Erfolgsrezept von Iron Maiden, das sie mit „The number of the beast" perfektioniert haben, nämlich eingängige Melodien, großartige Gitarrensoli, anspruchsvolle Texte und clevere Selbstvermarktung (Eddie!), haben sie nicht mehr wesentlich verändert. Glücklicherweise!
Anspieltipps: Children of the damned, Run to the hills, Hallowed be thy name
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. April 2001
Wow, was für ein Album. Hier stimmt einfach alles. Eines der wenigen Alben ohne einen einzigen Schwachpunkt. Vor allem bezüglich des Songwriting hat sich die Band ggü. den Vorgängerscheiben mit tollen Melodien und ausgefallenen Songstrukturen auf ein Spitzenniveau katapultiert. Es beginnt mit einem etwas roheren Song, „Invaders", der aber durch sein hohes Tempo und den starken Gesang von Bruce Dickinson, mit dem die Band nach dem Rausschmiß von Paul Di'Anno die Idealbesetzung für diesen Job gefunden hatte, trotzdem überzeugen kann, es folgt mit Cildren Of The Damned ein absoluter Kracher, für mich einer der besten Maiden-Songs (obwohl man das von fast allen Tracks dieser CD sagen kann), der als Ballade beginnt und mit High Speed endet. Genial! Es folgt mit „The Prisoner" ein weniger beachteter Track, der aber durch tolle Gitarrenarbeit und einen schönen Refrain besticht. „22 Acacia Avenue" ist auf dem Originalalbum, das ich besitze in einer über 6 Minuten langen Version vorhanden (auf der aktuellen CD-Version lt. Cover nur 04:34) und ist damit keine Sekunde zu lang. Tolle Gitarrenduelle von Murray und Smith. Zu Beginn der zweiten Hälfte kommen die für den Erfolg der Band vielleicht wichtigsten Songs und Iron Maiden-Hymnen schlechthin „The Number Of The Beast" und „Run To The Hills". Wer damit morgens aufsteht, kann sich jeden starken Kaffee sparen. Das Album endet mit einem weiteren Highlight, „Hallowed Be Thy Name", ein Song der die vielleicht besten Drums der Bandgeschichte aufweist. Das ist Spielfreude pur. Alle drei Titel gehören live auch heute noch zum festen Repertoire der Band, und das zu recht. Fazit: Mit diesem Album haben Iron Maiden bereits relativ zu Beginn ihrer Karriere Maßstäbe gesetzt. Eines der besten und wichtigsten Alben der Heavy Metal Geschichte. Diese Scheibe muß man einfach haben.
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23 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. Dezember 2005
Was Iron Maiden im Jahre 1982 mit ihrem Longplayer "The Number of the Beast" auf die Beine gestellt haben, ist wirklich gelinde gesagt die Erklärung des Begriffs "Metal". Es ist wohl neben den ersten Platten von Metallica das beste, was man im Bereich Metal zu hören bekommt. 7 der 9 Songs gelten auch heute noch als absolute Klassiker des Genres. Dieses Album ist nicht nur so gehypt, weil es den lange verdienten Durchbruch der Band bedeutete, sondern schlicht und ergreifend deswegen, weil es das bis dato beste Stück Metal ist, was zu finden war.
Beginnend mit dem eher einfachen und verglichen mit dem, was folgt doch schwachen Opener "Invaders", geht es weiter mit einer wahren Metal-Hymne, "Children of the Damned". Zunächst eher ruhig mit Akkustik-Gitarren beginnend, endet der Song doch als waschechte Maiden-Nummer. "The Prisoner" hat einen recht unterhaltsamen Beginn und entpuppt sich als absoluter Ohrwurm, mit einem Mitsing-Refrain, der einen einfach packt und erst wieder loslässt, wenn das Lied vorbei ist, doch Zeit zum Ausruhen gibt es dann nicht.
Weiter geht es mit dem ersten richtigen Kracher "22 Acacia Avenue", ein von Adrian Smith geschriebener Song, der ein eindeutiger Beleg dafür ist, warum Iron Maiden so erfolgreich sind.
Nun kommt jedoch die wirkliche Defintion des Begriffs "Metal", der Titeltrack "The Number of the Beast". Die Genialität dieses Werkes ist nahezu unübertroffen. Der Song sollte in der Bestenliste der besten Metalsongs überhaupt ganz weit oben dabeistehen. Von der mit einer sehr dunklen Stimme eingeleiteten Ansage des Songs über das geniale Intro durch die lyrisch gesehen perfekten Strophen, dem unglaublich eingängigem Refrain bis zu den genialen Riffduellen zwischen Adrian Smith und Dave Murray stimmt bei diesem Song aber auch wirklich jeder noch so kleine Ton.
"Run to the Hills" ist eine weitere absolute Metal-Hymne, die eigentlich jeder, der sich als Metaler versteht kennen muss.
Mit "Gangland" folgt dann zwar ein Song, der durchaus als Flop betrachtet werden kann, der aber durch das etwas düstere "Total Eclipse" komplett wieder wettgemacht wird.
"Hallowed be thy name" ist meiner Meinung nach der beste Song, der der überragenden Band Iron Maiden jemals entsprungen ist, besser als "Number of the Beast" und selbst besser als "Fear of the Dark". Hier kann der debutierende Bruce Dickinson unter Beweis stellen, was er stimmlich zu leisten im Stande ist. Eingeleitet wird der Song durch ein melancholisches Intro, doch mit dem Ende dessen, wird ein Riffgewitter abgehalten, wie es seines gleichen sucht. Niemals zuvor und Niemehr danach ist es Maiden gelungen einen besseren Song zu entwerfen als diesen. Alleine wegen diesem Sound muss man Steve Harris eigentlich vir die Füße fallen und ihn preisen als einen Heiligen.
Neben Metallica's Master of Puppets ist dies wohl die beste LP einer Metalband, die es je gegeben hat, auf der die 2 absoluten Maidenhymnen "Hallowed be thy Name" und "Number of the Beast" enthalten sind. Ein absoluter Pflichtkauf!
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am 26. Juli 2003
Nach den Alben "Iron Maiden" und "Killers" erscheint im Jahr 1982 das 3. Studioalbum der Eisernen Jungfrauen. Nach dem Rauswurf von Ex-Frontmann Paul Di'Anno, nehmen Iron Maiden "The Number Of The Beast" mit Neumitglied Bruce Dickinson (Ex Frontmann bei Samson) auf. Dieses Album wird zu einem vollen Erfolg und erreicht nach wenigen Wochen Kultstatus. "The Number Of The Beast" ist eines der besten Heavy Metal Alben unserer Zeit, das mit Songs wie "The Prisoner", "22 Acacia Avenue" oder "Children Of The Damned" in bester Maiden-Manier glänzt. Mit den singles "Run To The Hills" und "The Number Of The Beast" werden keine Fragen für einen perfekten Einstand mit Bruce Dickinson offen gelassen. Mit diesem Album legten Iron Maiden den Grundstein für ihre immer noch anhaltende Kariere.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. Januar 2007
Es war das Jahr 1982 als Run to the Hills in den TOP TEN von SWR3 erschien und fortan mein Leben in musikalischer Hinsicht bestimmen sollte.Hatte ich bis dahin die SKORPIONS und ACDC gehört ist es bis heute

Iron Maiden und allen voran Bruce Dickinson die mich wirklich vom Hocker reissen.Ich möchte auch nicht hier nicht das Album bewerten und Wiederholungen schreiben, sondern einen Song aus seinem Dornrösschenschlaf

wecken,der besseres verdient hat.

Gangland ist ein Song den ich auch heute noch gerne höre und ein optimaler Vorbereiter für Hallowed be Thy Name ist.Invaders ist schwach,

über alles andere wurde ausreichend berichtet.

Gruss Ralf
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am 14. Dezember 2013
Diese Platte habe ich mir mit Schweiß und Blut erkämpft. Damals, nach dem großen Krieg, im Herbst 1982, machte ich mit ein paar Freunden eine Fahrradtour nach Holland, genauer gesagt nach Venlo, von Duisburg aus. Es hielt sich die Mär, das in Holland die Platten billiger sein solten. Kurz gesagt, es war eine Mär. Eigentlich waren sie dort noch eine kleine Ecke teurer. Aber ich war nun mal da und kaufte. 3 Platten. Eine davon, The Number of the beast. Ich hatte von Iron Maiden vorher glaube ich noch nichts gehört. Aber nachdem ich Ace of Spades von Motörhead entdeckt hatte, war ich angefixt von Hard Rock - das hieß damals noch so. Der Regengott beschloß es auf der 5-stündigen Rückfahrt stürmen und regnen zu lassen. Wer mal 5 Stunden durch den Herbstregen mit dem Fahrrad gefahren ist, der weiß was für eine Hölle das ist. Wenn ich sagen würde ich war naß, wäre das die Unterreibung des Jahrhunderts. Irgendwann spürte ich meine Finger nicht mehr. Aber ich konnte nur an meine 3 Platten, eingehüllt in einer Plastitüte, auf meinem Gepäckträger denken. Wozu braucht man schon Hände? Irgendwann war die Regenhölle überstanden. Ich fiel sofort in ein heißes Schaumbad, nicht aber um vorher noch die Plattennadel auf das schwarze Vinyl zu setzen. Während ich langsam wieder auftaute fingen die ersten Töne von Invaders an, aus meiner bescheidenen Jugendlichen Heimanlage zu dröhnen. Oh mein Gott. Das leiden hatte sich gelohnt. Diese Wucht, dieser Klang, diese Songs. Dabei war die zweite Seite noch besser. Diese konnte ich aber erst nach meinem Bad hören. Gut, inhaltlich ist dieses Rezension jetzt nicht so dolle. Aber wer die PLatte nicht kennt, dem ist eh nicht mehr zu helfen. Zusammen mit Ace of Spades und Back in Black, meine ewigen Top 3 der Hard Rock Alben.
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am 12. September 2013
Mit NotB begann für Iron Maiden entgültig der kommerzielle Durchbruch. Als die Scheibe im Jahre 1982 erschien war ich, wie viele andere auch, äussert gespannt.

Bei mir kam noch, erschwerend, dazu dass ich die Vorgängerscheibe, (Killers) auch heute noch, für eine der besten Maiden Scheiben Ever halte. (auch Paul di` anno war für mich damals DER Maiden Sänger)

(Von NotB kannte ich nur Run to the Hills das wegen dem lustigen Video auch öfters im öffentlich-rechtlichen Fernsehen lief. )

NotB traf meinen Geschmacksnerv total, auch wegen dem Satansimage-(Film " das Omen" = Children of the Damned), auch der Gesang von Bruce Dickinson überraschte mich sehr positiv.

Die Songs: Zu Run to the Hills oder Number of the Beast muss man glaube ich nichts mehr schreiben. Die Tracks Children of the Damned, Prisoner oder Hallowed be Thy Name sind einfach geniale Metalsongs.
Was mich auch total freut, ist die Tatsache dass der Song Total Eclipse wieder auf der Scheibe ist. (wurde damals wegen der limitierten Vinyl Laufzeit weg gelassen, oder auch als B-Single-Track zurückgehalten ;-)
Kommen wir nun zu den beiden Songs die bei den Rezensionen immer am schlechtesten wegkommen: Invaders und Gangland. Bei beiden Songs handelt es sich um schnelle Brecher die mir Super, (Gangland), bis gut, (Invaders), gefallen.
Wer über diesen beiden Songs schimpft soll sich mal die heutigen Maiden Lieder anhören. Ich wäre froh wenn Maiden heute nochmals Songs wie Gangland oder Invaders aufnehmen würden.

The Number of the Beast kommt auch heute noch oft in meinen Player und bringt mir jedes Mal den Metal der 80ziger zurück, (mit einem kleinen Schuß Wehmut, i miss the Time.

Fazit: Gehört für mich zu den Top Drei von Maiden, deswegen volle Punktzahl.
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am 22. Oktober 2012
The Number of the Beast hat im März 1982 sicherlich Massstäbe gesetzt, solch aufwändiger und edel komponierter Heavy Metal mit diesen vielen musikalischen Breaks gabe es bis dahin noch von niemand anderem. Der rotzig, punkig angehauchte Sound, der zuvor, gerade durch Sänger Paul Di Anno(22 Acacia Avenue, Invaders und eine andere Version von Children of the Damned wurden aber noch zur Endzeit von Paul di Anno verfasst, also ich hätte mir The Number of the Beast auch gut mit Paul di Anno vorstellen können, der einfach mehr Ecken und Kanten hatte als Dickinson, ob der Erfolg der gleiche gewesen wäre lässt sich natürlich im nachhinein nicht mehr abschliessend beurteilen - Ich glaube aber nicht dass die Musik mit Paul di Anno wesentlich anders ausgefallen wäre, vielleicht ein paar Gesangslinien besser auf Ihn zugeschnitten, insgesamt wäre es aber auch mit Ihm das gleiche Album geworden, dass natürlich auch er hätte singen können. Auf der Bühne hatte Paul di Anno trotz relativ wenig Bewegung trotzdem eine enorm starke charismatische Ausstrahlung, Dickinson punktet halt dann mehr durch Performance und Showeinlagen), vorherrschte, war abgelegt -- reiner Heavy Metal mit hohem musikalischen Gespür und vielen Breaks und Taktwechseln herrschten jetzt vor. Es war auch ein gewisses Risiko den Musikstil geringfügig zu korrigieren, aber der massive Erfolg gab der Band recht -- The Number of the Beast war sicherlich "DAS" Album im harten Rock-Bereich des Jahres 1982 und eine echte Innovation. Allerdings waren mit dem Opener "Invaders" und "Gangland" auch zwei schwächere Songs darauf vertreten, komischerweise gerade die 2 kürzesten. Aber über die anderen 6 Songs, allen vorweg dem Titelsong ist jeder Zweifel erhaben. Neu-Sänger Bruce Dickinson gab einen prächtigen Einstand, auch oder gerade weil seine Sirenenartige Stimme sehr unterschiedlich zu der seines eher punkigen Vorgängers war. So komplexe, bis ins Detail durchdachte und clever durcharrangierte Songs wie "22 Accacia Avenue", "Prisoner", den Titelsong und besonders "Hallowed be Thy Name" mit ihren vielen Geschwindigkeitswechseln und teilweise sehr schnell, hatte man bis dahin in dieser Form noch nicht gesehen. Den grandiosen und sehr eingängigen Single-Hit "Run to the Hills" nicht zu vergessen, und auch nicht das von getragenen Strophen und hartem Refrain lebende "Children of the Damned" - das war schon Heavy Metal vom allerfeinsten - allerdings zu einer Zeit wo diese Art von Musik noch relativ neu war und wo es im Monat vielleicht 5 Neuerscheinungen im härteren Rockbereich gab und keine 60 Neuerscheinungen monatlich, wie es heute der Fall ist. Die vorherige Run to the Hills-Single-B-Seite "Total Eclipse" wurde auf den neueren Veröffentlichungen noch als Track hinzu genommen -- er reiht sich gut mit ein und ist zumindest etwas besser als "Invaders" und "Gangland", allerdings ist mir persönlich das Album am liebsten wie es 1982 im Original erschien, also ohne "Total Eclipse"!

Aber letztendlich beruht der internationale grosse Durchbruch von Iron Maiden auf der Mainstream-Single "Run to the Hills", denn durch dessen auftauchen zum richtigen Zeitpunkt in den internationalen Charts hat sich auch das zugehörige Album sehr viel besser verkauft, und da noch viel mehr hochkarätige Songs auf dem Album waren, kauften die Menschen dann auch die nachfolgenden Alben -- aber die Initialzündung, dass Iron Maiden ganz gross rauskamen war "Run to the Hills", das einfach die Türen öffnete. Ich weiss dass auch die ersten Beiden Alben recht erfolgreich waren, aber nichts geht über einen Single-Chart-Erfolg -- durch diesen Song stiegen Iron Maiden auf in die 1.Liga mit ausverkauften Konzerthallen auf der ganzen Welt - daran sollte man immer denken, besonders wenn hier manche(zurecht) lästern, dass Ihnen der Song fast zu poppig ist -- das muss hier an dieser Stelle einfach mal gesagt werden.

Fazit:
Die ersten 5 Alben von Iron Maiden waren alle künstlerisch hochwertige Meisterwerke und jedes hat seinen Beitrag geleistet um noch mehr aufsehen zu erregen und die Band noch berühmter werden zu lassen. Auch die ersten beiden Iron Maiden-Werke hatten ja schon eingeschlagen wie eine Bombe - aber bei "The Number of the Beast" war dann nochmals eine ganz neue Dimension durchbrochen -- ab diesem Album kannte fast jeder den Namen dieser Band, auch Leute die die härteren Klänge normalerweise mieden. Die 2 Nachfolge-Alben Piece of Mind(1983) und Powerslave(1984) sind zwar keinen Deut schlechter als The Number of the Beast, jedoch ist das erste Album mit diesem neuen erfolgreichen Musikstil und einer Top-Single in den Charts natürlich immer der Türöffner und dadurch dann auch das berühmteste Album, die gleichguten Nachfolge-Alben haben dann einfach nicht mehr ganz so den Überraschungseffekt auf Ihrer Seite. Ein seiner Zeit geniales innovatives Album, das den Heavy Metal mit prägte und das eigentlich alleine schon aus Gründen der Musik-Geschichte Jedermann in seinem CD-Schrank stehen haben sollte.
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