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am 23. Juli 2009
Als Wegbegleiter der eisernen Jungfrauen von Tag eins an, gibt es drei Alben, die man uneingeschränkt besitzen muss, und zwar in folgender Reihenfolge:
1. KILLERS
2. IRON MAIDEN
3. POWERSLAVE
Die ersten beiden wurden von Paul Di'Anno vorgetragen, was für mich bis heute die einzigartige Charakteristik von Iron Maiden ausmacht.
Diese Alben ziehe ich mir auch nach nunmehr 29 Jahren immer wieder gerne in meine Gehörgänge !
Nicht ganz so oft - aber auch häufig - rotiert POWERSLAVE im CD-Schacht.
Klasse Songs die richtig abgehen, aber mit Bruce Dickinson am Mikrofon.
Und das ist der kleine aber feine Unterschied. Natürlich rockt Bruce auch auf seine Weise - keine Frage, aber an Paul Di'Anno kommt er nicht heran.
Bis heute habe ich beim hören von jüngeren Maiden Alben das Gefühl mit einer damit verbunden Frage: Haben die jetzt einen neuen Frontmann ?
Fazit: Bassisten, Gitarristen oder Drummer sind auswechselbar - den Unterschied hört nur das geschulte Ohr.
Doch die MARKE einer Band ist und bleibt die Stimme !
Obwohl Maiden nur zwei Alben mit Paul's Stimme beschallt haben - und das vor Ewigkeiten - bleibt allen voran KILLERS
und das Debütalbum IRON MAIDEN das Maß aller Dinge !

Herzlichen Glückwunsch wer diese Alben sein Eigen nennt !!!
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am 20. Oktober 2009
So, nun gingen die Jungs um Steve Harris 1981 zum zweiten Mal ins Studio. Dennis Stratton wurde als zweiter Gitarrist durch den alten Kumpel von Davey Murray, Adrian Smith, ersetzt. Alle Stücke waren bereits geschrieben und mussten nur noch" umgesetzt werden. Als Produzenten holte man sich keinen Geringeren als Martin Birch an Bord, der u. a. auch Deep Purple produzierte. Steve Harris, dem die Produktion der ersten Platte überhaupt nicht gefiel, wollte nun alles besser machen. (Dem Rezensenten gefällt das Debütalbum trotzdem, der Sound ist halt anders, etwas dumpfer, aber die Stücke sind halt unverwüstlich!)

In der Einzelkritik bewerte ich das Album folgendermaßen:

,The Ides of March' ist ein super Instrumentalstück als Eröffnung, das nichts zu wünschen übrig lässt und vom Stil an die Kracher des Debütalbums anknüpft. Gemeint sind die Iden des März, in denen Julius Cäsar ermordet wurde. Hier hört man schon den reineren, klareren Sound, den Martin Birch herauskitzelte. 9 von 10 Punkten.

,Wrathchild': Schon ein Klassiker! Maiden spielt den Titel immer noch live! Fetzige Strophe, super Refrain, klasse Begleitung, das Solo rockt unwahrscheinlich. Eine perfekte Nr. für die Stimme von Paul di' Anno. 10 von 10 Punkten.

,Murders in the Rue Morgue' handelt von dem gleichnamigen Stück von Edgar Allan Poe. Musikalisch hören wir eine flotte Rock-Nr. mit recht einfacher Struktur, deshalb nur 8 von 10 Punkten.

,Another life' fetzt von Beginn an richtig ab und ist eine richtig gute Rock-Nr. mit Bruch in der Mitte und einem kurzem Solo, nach dem das Tempo noch ein Mal erhöht wird - ganz stark. 9 von 10 Punkten.

,Genghis Khan' ist das zweite Instrumentalstück der Platte, welches etwas sperriger als das erste ist. Nicht ganz so melodisch, aber härter und schneller. Zum Schluss wird's dann doch noch melodischer bei hohem Tempo. Natürlich geht es um den Khan der Mongolen, der die halbe Welt eroberte. 8 von 10 Punkten

,Innocent Exile' rockt im typischen Maiden Stil. Im Text geht es um die Flucht eines Mörders - eine sehr harte Nummer. 7 von 10 Punkten.

,Killers' geht ein ganz hohes Tempo und setzt Maßstäbe für den NWOBHM. Die kreischende Leadgitarre geht voll rein. Die Rhythmusgruppe gibt im Hintergrund alles. 10 von 10 Punkten.

,Prodigal Son' beginnt mit akustischer Gitarre, wird dann jedoch härter und elektrisch unterstützt. Ist aber im Ganzen ein nicht so hartes Stück. Thematisch geht es um den Verlorenen Sohn - ein biblisches Motiv. Das Gitarrensolo ist mal wieder der Hammer. 10 von 10 Punkten.

,Purgatory': Das Fegefeuer wird in sehr hohem Tempo beschrieben. Die Gitarre spielt das Hauptmotiv im Hintergrund mit, im Solo wird jedoch variiert. So schnell waren vorher noch wenige. 9 von 10 Punkten.

,Twilight Zone' ist eine harte, gute Rock-Nr., die mir etwas zu eintönig ist. 7 von 10 Punkten.

,Drifter' ist ein rockiges Stück mit einem sehr bluesigen Solo und einem Bruch gegen Ende. Sehr stark. 8 von 10 Punkten.

Killers ist ein ganz starkes Album, das auf jeden Fall 5 von 5 Punkten verdient hat. Es ist flotter als das erste und vom Klang her klarer. Für meinen Geschmack waren die Kompositionen auf Iron Maiden etwas besser und abwechslungsreicher. Es gehört auf jeden Fall in den Schrank jeden Rockfans und v. a. ab und zu in den CD-Spieler.

Folgende Frage stellt sich mir noch. Wie kann ein Bassist, der auch kaum singt, solche Melodien schreiben? Steve Harris hat die beiden ersten Alben fast im Alleingang geschrieben. Die Stücke sind auch komplex und werden nach mehrmaligem Hören immer interessanter. Da muss sich sehr viel im Kopf des Komponisten abspielen. Hut ab vor dieser Leistung. Außerdem gilt er auch technisch als einer der besten Bassisten seiner Zunft. Er ist der Navigator der Band und hält diese seit über 30 Jahren auf Kurs, von dem zum Glück kaum abgewichen wurde.
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am 9. September 2015
Was mag sich ein heute 14 jähriger, der Maiden durch die "Book of souls" entdeckt hat, jetzt deren grandioses Universum durchstöbert und alle Perlen von hinten nach vorne "erhört", beim Abspielen der Killers denken?

"Könnten glatt zwei Bands sein!"
"Die waren früher viel besser!"
"Was ein geiles Cover!"

Mit dieser Einstellung könnte der Bub glatt mein Sohn sein...;o))

Zugegeben, die Killers wirklich objektiv zu bewerten, fällt mir ziemlich schwer. DAS war Mitte 81 nämlich MEINE Eintrittskarte in die Maiden-Welt. Purer Zufall oder Schicksal? Nachdem ich meinem Onkel wochenlang mit AC/DC und Whitesnake auf die Nüsse gegangen bin, wollte er mir mal zeigen, was wirklich "Hardrock" ist und so kam ich zu meinem ersten (Maiden-)Konzert, ohne den Nahmen dieser Gruppe vorher je bewusst gehört zu haben. Di'Anno live und in Farbe!!!!! Was würde ich dafür geben, wenn ich damals 5 oder 10 Jahre älter gewesen und das Spektakel wirklich hätte abfeiern können... So hatte ich eher nen riesen Respekt vor den bösen Buben mit der Lederjacke auf und vor der Bühne

Ich will und werde also nicht objektiv sein...;o))

Das Intro "The Ides Of March" ist schon geil, aber dann kommt Göttergabe No.1 "Wrathchild". Was ein Basslauf, dann die schreienden, schneidenden Gitarren. Das, Freunde, ist der wahre Heavy Metal!!! Unsterblich.
"Murders In The Rue Morgue" besticht durch Maidens beste Songeröffnung überhaupt. Die erste Minute ist nicht von dieser Welt. Der Song, hart und unerbittlich, kann die Punkroots nicht verleugnen. Man erkennt einen echten Klassiker eben doch sofort.
"Another Life" legt tempomäßig noch ne Schippe drauf und wieder diese, von Birch fantastisch produzierten Gitarren, die dich zerteilen wie Eddies Axt.
Das Instrumental "Genghis Khan" sprüht vor Ideen über, während mit "Innocent Exile" ein wahrer NWOBHM-Knaller auf den Hörer wartet.
Doch dann kommt der Überhammer überhaupt:

"Killers" treibt einem den letzten Tropfen Schweiss aus den Pohren, dieses Solo, diese mächtige Power, dieses
"I can see
What a knife's meant to be
You'll never know
How I came to forsee, see, see"

Welcher männliche Maiden-Fan da keinen Stä..er bekommt, sollte dringend zum Urologen...;o))

"Prodigal Son" ist definitiv der untypischste Maiden Song der 80er. Eine tief in den 70ern verwurzelte Nummer mit Akkustikklampfen inkl. Uli John Roth Gedächtnis Solo. Geil isses dennoch.
"Purgatory" könnte heute noch ein formidabler Livehit sein, wenn sie es denn spielen würden.
"Twilight Zone" ist dann die einzig verzichtbare Nummer des Albums. Ein bißchen wie Vardis, NWOBHM pur halt. Hier wagt sich DiAnno allerdings in die höchsten Töne vor. Konnte er also auch.
"Drifter" beendet das Album dann allerdings in würdiger Form. Typischer, treibender Live-Song wie zB Sanctuary. Perfekt als letzte Zugabe. Sehr geil.

Da gibt's nichts anderes alle volle Punkte, oder?

Einen Extrastern müsste man allerdings noch für das endgeile Cover vergeben. Riggs hatte bei der Somewhere oder Powerslave mehr für's Auge zu bieten, aber das Killers-Cover ist längst ein Synonym für den puren Heavy Metal, wie zB das Cover der British Steel oder Restless and Wild. Selten hat ein Cover so perfekt zur Musik gepasst und nicht nur deshalb prangt es bis heute stolz auf meiner Kutte! Es ist DAS Maiden-Cover!!!!

Noch ein Wort zu DiAnno. Bruce ist längst Maiden³ und einer der besten der Geschichte, nur sollte man nicht immer vergessen wie gut DiAnno war. Er passt zu den Songs wie das Cover und seine Performance ist aller Ehren wert. Gerade bei den Songs des Albums, die ich auch in der Dickinson-Version kenne, muss ich sagen, dass der Paule das sicher nicht schlechter gemacht hat. Man höre nur mal Killers auf der Maiden Japan und auf der Maiden England...

10 von 10
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am 14. März 2009
Killers - Iron Maidens zweites Album (noch) mit Paul Di'Anno. Ein Jahr zuvor hatte die Band um Bassgenie Steve Harris mit ihren selbstbetitelten Debüt schon einen Heavy Metal-Klassiker hingelegt den man eigentlich nicht mehr toppen konnte. Doch dieses Zweitwerk spielt definitiv in der gleichen Liga und brauch sich weder vor dem Debüt noch vor den Nachfolgewerken mit Bruce Dickinson verstecken. Hier sticht der punkige Anteil in Maidens Musik noch besonders heraus. Alle Songs sind wie schon beim Debüt rockig-rotzig gemein, was nicht zuletzt an der rauen Stimme Di'Annos liegt. Einzige Ausnahme bildet der Song "Prodigal Son", welcher eine (äußerst gelungene) Ballade darstellt. Insgesamt ist Killers etwas härter und stellenweise schneller als der Erstling. Gerade deswegen hat es Potential den Vorgänger zu übertrumpfen, schafft es aber nicht ganz. Dennoch ist Killers als Klassiker des Heavy Metals zu bezeichnen, da Iron Maiden, oder besser gesagt Steve Harris sein exzellentes Songwriting wieder unter Beweis stellt. Der Abwechslung schadet die Härte des Albums auch überhaupt nicht, von den sensationellen Melodien ganz zu schweigen.

The Ides of March: Ein sehr kurzes Instrumental als Intro. Baut schonmal die Stimmung für das Album perfekt auf. (4/5)
Wrathchild: Ein rotziger Song im Midtempo. Wird immer noch auf Konzerten gespielt, allerdings ziehe ich hierbei Di'Annos Stimme der von Dickinson vor. (4/5)
Murders in the Rue Morgue: Aus einem ruhigen Intro entwickelt ein sehr schneller Metalkracher. Gut. (4/5)
Another Life: Härterer, rockiger Song dem es an Abwechslung gottseidank nicht fehlt. Sehr gut! (5/5)
Genghis Khan: Fantastisches Instrumental! Hart und wild! Vor den Gitarristen muss man einfach Respekt haben, wenn man hört was die hier an geisteskranken Riffs runterdonnern. Sehr abwechslungsreich und rhythmisch wie melodisch auf allerhöchstem Niveau. (5/5)
Innocent Exile: Auch hier überzeugen die Jungfrauen mit geilen Breaks und genialer Gitarrenarbeit. Sehr gelungener Song. (5/5)
Killers: Das Titelstück ist der absolute Höhepunkt auf der CD! Der ruhige Anfang mit Di'Annos gekreische schafft erstmal eine einzigartige Atmosphäre, bis das Stück sich zu einem knallharten Metalsong steigert. (5/5)
Prodigal Son: Unglaublich schöne Ballade, die auch weitesgehend (wenn auch nicht ganz) ohne Kitsch auskommt. Passt mal so gar nicht auf dieses ansonsten harte Album, hat aber dennoch seine Daseinsberechtigung. (5/5)
Purgatory: Absoluter Nackenbrecher! Eine der härtesten und vor allem schnellsten Nummern die Maiden je aufgenommen haben. Geiles Mainriff und starker Refrain zum mitsingen. (5/5)
Twilight Zone: Auf dem Original nicht enthalten. Etwas gewöhnungsbedürftiger Gesang, aber durch das einbahnfreie Songwriting ein weiterer starker Song. (5/5)
Drifter: Ordentlicher Abschluss, der offensichtlich zum mitsingen animieren soll. (4/5)

Auch hier gilt: Nur weil dieses Album mit Paul Di'anno aufgenommen wurde und der Punk deutlicher zu spüren ist, darf es keinem Album mit Bruce Dickinson untergeordnet werden. Iron Maiden setzten mit diesem Meisterwerk wieder Maßstäbe und deswegen ist es Pflichtlektüre für alle Metal-Fans und Sympathisanten.

Es ist fast schade das Di'Anno danach wegen Alkoholeskapaden aus der Band flog. Sicherlich hätten die Jungfrauen mit ihm noch ein paar richtig geile Scheiben produzieren können, wobei ich die Genialität der Werke mit Dickinson gar nicht in Frage stellen möchte. Doch die Versuche von Harris in den Neunzigern die Band wieder zurück zu den Wurzeln zu bringen hätte mit Di'Anno wahrscheinlich besser geklungen.
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am 16. Juli 2015
Zum Album selbst will ich gar nicht mehr großartig rumschwadronieren. Es war, ist und bleibt ein Killeralbum ;-)

Mir ist nur heute aufgefallen, dass es offenbar unterschiedliche Enhanced Versionen gibt und dass ist für Sammler ein absoluter Alptraum. Während die "alte" Version so aussah, siehe Foto eins:

Habe ich heute eine neue, für meine Begriffe verhunzte Version über Amazon erhalten. Siehe Foto zwei:

Beim zweiten Bild sieht man eindeutig, dass der Schriftzug aus einem Cover ausgeschnitten und einfach eingefügt wurde. Genauso sieht der Rücken der CD aus. Hat man also alle 12 CDs, die zusammen mit den CD-Rücken Eddie ergeben, ist das Ergebnis nicht gerade schön. Außerdem ist der Schriftzug kleiner. Siehe Foto drei:

Ist schwer zu erklären. Ich hoffe, Ihr habt trotzdem verstanden.

Ich muss leider gestehen, dass ich im Internet nichts zu den unterschiedlichen Versionen gefunden habe und auch nicht weiß, wie man diese auseinander halten soll, da von Amazon nie die ganzen CDs abgebildet werden, sondern nur die Cover. Sollte einer von Euch wissen was Sache ist, bitte schreiben.
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am 5. Oktober 2013
1981 erschien der zweite Streich der britischen New Wave of British Heavy Metal Gruppe Iron Maiden unter dem schlichten Titel "Killers". Eingespielt wurde es Paul Di'Anno (Gesang), Dave Murray (Guitar), Adrian Smith (Guitar), Steve Harris (Bass) und Clive Burr (Drums). Produziert wurde wieder von Koryphäe Martin Birch.

Mit "Killers" räumte man im Maiden Lager auf und verpflichtete Adrian Smith an der Gitarre. Bandboss Steve Harris und seine Kumpanen zauberten daraufhin zehn Songs aus dem Hut, von denen einige auch heute noch fester Bestandteil im Reportroire auf Konzerten der Briten sind.
"The Ides of March" ist ein kurzes Instrumental, welches an ein historisches Ereignis zur damaligen Zeit angelehnt ist, gefolgt von dem ersten Klassiker "Wrathchild". Raubein Di'Anno zeigt, dass er sehr wohl im Stande gewesen wäre, auch noch die Nachfolgescheiben "The Number of the Beast" und "Piece Of Mind" ohne große Mühe einzuspielen.

"Murders in the Rue Morgue", gefolgt von dem flotten "Another Life" und "Genghis Khan", welches ebenfalls als Instrumental ausgelegt ist, sind drei weitere Höhepunkte der Scheibe, unterbrochen von "Innocent Exile", das hier etwas deplaziert wirkt. Dafür ist der Titelsong dann gleich das nächste Highlight, und auch "Purgatory" weiß zu gefallen. "Prodigal Son" ist ein akustisch gehaltener Song, der nur noch von "Drifter" ein wenig überboten wirkt.

Auf der Wiederveröffentlichung aus dem Jahr 1995 war auch der Titel "Twilight Zone" enthalten, der in zwei Minuten in einem recht rockigen Gewand daherkam.

Di'Anno wurde nach "Killers" aus der Band geworfen und Bruce Dickinson durfte seinen Einstand als Sänger bei Maiden feiern. Mit ihm und 1983 auch Neuankömmling Nicko McBrain am Schlagzeug war die legendäre Besetzung geboren, die in dieser Formation mehrere für den New Wave of British Heavy Metal wegweisenden Scheiben einspielte...

Fazit: 5 Sterne für die zweite Iron Maiden Scheibe.....
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am 8. September 2007
"Killers" war mein Einstieg bei Iron Maiden. Ich gebe gerne zu, daß ich zuerst mit dem Album größere Schwierigkeiten hatte. Es ist einfach ziemlich sperrig und in keinster Weise so eingängig wie alles, was später kam. Auch das Debutalbum hatte viel griffigere Hooklines und Mitsingrefrains zu bieten, die hier fast komplett fehlen.
Ich wußte jahrelang nicht, welcher Song da grade lief. Die einzelnen Songs gehen auch ziemlich nahtlos ineinander über. Und wäre das Album fünf Jahre später gekommen, hätte es vermutlich nach ein,zwei Durchläufen den Weg ins Regal gefunden, um dort als "Fehlkauf" zu verstauben.
Damals war Kohle knapp und neue HM-Alben gab es auch nicht wie Sand am Meer (die, die es gab, waren allerdings von exzellenter Qualität - das ist aber ein anderes Thema...). Jedenfalls lief diese Maiden-Scheibe mangels Alternative dann doch so oft, bis sie sich ins Hirn gefressen hatte. Und da ist sie bis heute.
26 Jahre später kann ich auf eine lange Maiden-Geschichte zurückblicken - und kein Album ist fieser, gemeiner, roher und unkommerzieller. Das erste ist m.E. noch einen Tick besser, weil die Songs nicht so sperrig sind. Aber beide sind allen Nachfolgern in sachen Härte dann doch Lichtjahre voraus. Di'Anno ist einfach ein viel fieserer Rüpel als der smarte Dickinson. Und so beginnt mit dem ebenfalls sehr guten, aber doch deutlich softeren "Number of the Beast" die Anpassung an den Mainstream. Klar, der kommerzielle Erfolg nimmt zu, aber wenn ich daran denke, wie Metallica abgewatscht wurden, weil "Load" und "Reload" eingängiger waren als die Thrashalben vorher, dann hätte Maiden das Schicksal ebenfalls ereilen müssen.
Aber: Alles Geschmacksache. Aber wenn man mich zwei Maiden-Alben auf die berühmte einsame Insel mitnehmen ließe, dann vermutlich die ersten beiden.

Fazit: Vier Sterne, der fünfte geht - ganz knapp- wegen der fehlenden Hits verloren.
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am 6. Februar 2006
All Killer - no Filler, wie man so schön im englischen sagen kann, trift wirklich auf dieses Album zu. Paul Diannos letztes Album mit Iron Maiden gehört mit dem ersten und "The Number of The Beast" zu den besten 3 die Maiden jemals veröffentlichten.
Schon das schier geniale Anfangsintro "The Ides of March" mit großartigem Trommel Einsatz von Clive Burr zeigt was für ein klassiches Heavy Metal Album sich hier ankündigt. Die Scheibe strozt nur so von geilen Riffs, talentierten Lead-Gitarren Soli und famosen Getrommelle, dazu gesellt sich noch das erhabene Bass-Spiel von Steve Harris und der ergreifende Gesang von Dianno. Jeder Song ist wirklich erstklassig und rein gar nichts ist hier überflüssig. Einzig der Gesang ist auf diesem Album eher spärlich vorhanden, was aber keineswegs als negativ aufzufassen wäre.
Daher ein Killer Album von einer Killer Band.
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am 10. September 2013
Viel braucht man dazu wohl nicht zu sagen, wer Maiden kennt wird es lieben, auch wenn die Band zu Anfang etwas anders klang als heute sind die Charakteristika ihres Stils bereits voll ausgeprägt.
Wer gern etwas raues und altes hören möchte sollte sich die Songs auf jeden Fall einmal anhören.
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am 14. April 2012
Im Februar 1981 erschien bereits das zweite Werk der NWOBHM-Truppe *Iron Maiden* und es trug den markanten Titel *Killers*. Seit dem Debüt waren nicht mal zehn Monate vergangen, aber die Band hatte sich bereits einen Namen erkämpft. Eingespielt wurde die Scheibe in der Besetzung Paul DiAnno (Gesang), Steve Harris (Bass), Dave Murray (Gitarre), Clive Burr (Schlagzeug) und erstmals Adrian Smith (ebenfalls Gitarre).

In Folge meines Alters war ich, so wie vermutlich viele hier, nicht Erstkäufer der Scheibe, aber es war die erste Maiden-Scheibe die in meine Sammlung wanderte, was wohl auch dazu führte das *Killers* bei mir persönlich immer einen höheren Stellenwert als die Debüt-LP hatte. Beides sind unbestrittene Klassiker der NWOBHM, aber *Killers* war von beiden Alben die deutlich bessere. Die Produktion von Martin Birch ließ keine Wünsche offen und das Artwork auf dem Eddie die Axt schwingt ist Kult.

Steve Harris wurde als alleiniger Songswriter genannte und der Kreativkopf der Band zauberte in unvorstellbarem Maße Killersongs, wie der sprichwörtliche Falschspieler Asse aus dem Ärmel. Es ist mir eigentlich unmöglich einen Anspieltipp gesondert hervorzuheben. Das Album kann man eigentlich nur als gesamtes Werk wahrnehmen und geniessen. Anspieltipps würden die Atmosphäre des Albums nur unnötig zerreissen, auch wenn die Songs *Purgatory* und *Wrathchild* zu meinen Alltime-Faves von Iron Maiden zählen. Die Band spielte damals bereits auf einen verdammt hohen qualitativen Niveau.

Danach war für Sänger Paul DiAnno Schluß. Wegen seiner Suchtproblematiken wurde er vor die Tür gesetzt. Sein Nachfolger wurde Bruce *Bruce* Dickinson, den man von der Konkurrenzband *Samson* abwarb. Vor diesem Hintergrund wirken die Parallen zwischen den Songs *Ides Of March* von Maiden und *Thunderburst* von Samson besonders auffällig und deutete daraufhin das Harris diesen Instrumental wohl doch nicht alleine verfasste hat.

FAZIT: Metalklassiker - ohne wenn und aber!!!
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