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5.0 von 5 Sternen Iron Maiden rockt super weiter
So, nun gingen die Jungs um Steve Harris 1981 zum zweiten Mal ins Studio. Dennis Stratton wurde als zweiter Gitarrist durch den alten Kumpel von Davey Murray, Adrian Smith, ersetzt. Alle Stücke waren bereits geschrieben und mussten nur noch" umgesetzt werden. Als Produzenten holte man sich keinen Geringeren als Martin Birch an Bord, der u. a. auch Deep Purple...
Veröffentlicht am 20. Oktober 2009 von Prowler

versus
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schlechte Soundqualität im Vergleich zur Original LP
Die Aufnahmequalität ist dumpf und in den Pausen sind Laufgeräusche zu hören. Das liegt meiner Meinung nach einzig an dem Material, da es eine dieser unnötigen Picture Disks ist. ( habe ich leider nicht beim Kauf gesehen).
Meine Original LP ist da deutlich brillanter.
Die Musik ist natürlich trotzdem Klasse....
Vor 9 Monaten von Martin veröffentlicht


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Iron Maiden rockt super weiter, 20. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Killers (Audio CD)
So, nun gingen die Jungs um Steve Harris 1981 zum zweiten Mal ins Studio. Dennis Stratton wurde als zweiter Gitarrist durch den alten Kumpel von Davey Murray, Adrian Smith, ersetzt. Alle Stücke waren bereits geschrieben und mussten nur noch" umgesetzt werden. Als Produzenten holte man sich keinen Geringeren als Martin Birch an Bord, der u. a. auch Deep Purple produzierte. Steve Harris, dem die Produktion der ersten Platte überhaupt nicht gefiel, wollte nun alles besser machen. (Dem Rezensenten gefällt das Debütalbum trotzdem, der Sound ist halt anders, etwas dumpfer, aber die Stücke sind halt unverwüstlich!)

In der Einzelkritik bewerte ich das Album folgendermaßen:

,The Ides of March' ist ein super Instrumentalstück als Eröffnung, das nichts zu wünschen übrig lässt und vom Stil an die Kracher des Debütalbums anknüpft. Gemeint sind die Iden des März, in denen Julius Cäsar ermordet wurde. Hier hört man schon den reineren, klareren Sound, den Martin Birch herauskitzelte. 9 von 10 Punkten.

,Wrathchild': Schon ein Klassiker! Maiden spielt den Titel immer noch live! Fetzige Strophe, super Refrain, klasse Begleitung, das Solo rockt unwahrscheinlich. Eine perfekte Nr. für die Stimme von Paul di' Anno. 10 von 10 Punkten.

,Murders in the Rue Morgue' handelt von dem gleichnamigen Stück von Edgar Allan Poe. Musikalisch hören wir eine flotte Rock-Nr. mit recht einfacher Struktur, deshalb nur 8 von 10 Punkten.

,Another life' fetzt von Beginn an richtig ab und ist eine richtig gute Rock-Nr. mit Bruch in der Mitte und einem kurzem Solo, nach dem das Tempo noch ein Mal erhöht wird - ganz stark. 9 von 10 Punkten.

,Genghis Khan' ist das zweite Instrumentalstück der Platte, welches etwas sperriger als das erste ist. Nicht ganz so melodisch, aber härter und schneller. Zum Schluss wird's dann doch noch melodischer bei hohem Tempo. Natürlich geht es um den Khan der Mongolen, der die halbe Welt eroberte. 8 von 10 Punkten

,Innocent Exile' rockt im typischen Maiden Stil. Im Text geht es um die Flucht eines Mörders - eine sehr harte Nummer. 7 von 10 Punkten.

,Killers' geht ein ganz hohes Tempo und setzt Maßstäbe für den NWOBHM. Die kreischende Leadgitarre geht voll rein. Die Rhythmusgruppe gibt im Hintergrund alles. 10 von 10 Punkten.

,Prodigal Son' beginnt mit akustischer Gitarre, wird dann jedoch härter und elektrisch unterstützt. Ist aber im Ganzen ein nicht so hartes Stück. Thematisch geht es um den Verlorenen Sohn - ein biblisches Motiv. Das Gitarrensolo ist mal wieder der Hammer. 10 von 10 Punkten.

,Purgatory': Das Fegefeuer wird in sehr hohem Tempo beschrieben. Die Gitarre spielt das Hauptmotiv im Hintergrund mit, im Solo wird jedoch variiert. So schnell waren vorher noch wenige. 9 von 10 Punkten.

,Twilight Zone' ist eine harte, gute Rock-Nr., die mir etwas zu eintönig ist. 7 von 10 Punkten.

,Drifter' ist ein rockiges Stück mit einem sehr bluesigen Solo und einem Bruch gegen Ende. Sehr stark. 8 von 10 Punkten.

Killers ist ein ganz starkes Album, das auf jeden Fall 5 von 5 Punkten verdient hat. Es ist flotter als das erste und vom Klang her klarer. Für meinen Geschmack waren die Kompositionen auf Iron Maiden etwas besser und abwechslungsreicher. Es gehört auf jeden Fall in den Schrank jeden Rockfans und v. a. ab und zu in den CD-Spieler.

Folgende Frage stellt sich mir noch. Wie kann ein Bassist, der auch kaum singt, solche Melodien schreiben? Steve Harris hat die beiden ersten Alben fast im Alleingang geschrieben. Die Stücke sind auch komplex und werden nach mehrmaligem Hören immer interessanter. Da muss sich sehr viel im Kopf des Komponisten abspielen. Hut ab vor dieser Leistung. Außerdem gilt er auch technisch als einer der besten Bassisten seiner Zunft. Er ist der Navigator der Band und hält diese seit über 30 Jahren auf Kurs, von dem zum Glück kaum abgewichen wurde.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Killers - das Maß aller Dinge !!!, 23. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Killers (Audio CD)
Als Wegbegleiter der eisernen Jungfrauen von Tag eins an, gibt es drei Alben, die man uneingeschränkt besitzen muss, und zwar in folgender Reihenfolge:
1. KILLERS
2. IRON MAIDEN
3. POWERSLAVE
Die ersten beiden wurden von Paul Di'Anno vorgetragen, was für mich bis heute die einzigartige Charakteristik von Iron Maiden ausmacht.
Diese Alben ziehe ich mir auch nach nunmehr 29 Jahren immer wieder gerne in meine Gehörgänge !
Nicht ganz so oft - aber auch häufig - rotiert POWERSLAVE im CD-Schacht.
Klasse Songs die richtig abgehen, aber mit Bruce Dickinson am Mikrofon.
Und das ist der kleine aber feine Unterschied. Natürlich rockt Bruce auch auf seine Weise - keine Frage, aber an Paul Di'Anno kommt er nicht heran.
Bis heute habe ich beim hören von jüngeren Maiden Alben das Gefühl mit einer damit verbunden Frage: Haben die jetzt einen neuen Frontmann ?
Fazit: Bassisten, Gitarristen oder Drummer sind auswechselbar - den Unterschied hört nur das geschulte Ohr.
Doch die MARKE einer Band ist und bleibt die Stimme !
Obwohl Maiden nur zwei Alben mit Paul's Stimme beschallt haben - und das vor Ewigkeiten - bleibt allen voran KILLERS
und das Debütalbum IRON MAIDEN das Maß aller Dinge !

Herzlichen Glückwunsch wer diese Alben sein Eigen nennt !!!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Album!, 5. Mai 2006
Rezension bezieht sich auf: Killers (Audio CD)
Die meißten Fans bezeichen Killers als drittbestes Album. Das würde man bei gearde dieser Platte eigentlich gar nicht erwarten (soll jetzt nicht heißen, dass ich sie schlecht finde!). Aber bei genauerem Nachdenken fällt auf: Killers ist das erste Album mit Adrian Smith, das erste Album, dass von Martin Birch produziert wurde und natürlich das letzte Album mit Paul Di'Anno. Gute Songs können natürlich auch nicht schaden. "Wrathchild", "Murders in the Rue Morgue", "Another Life", "Killers" oder "Drifter" sind auch heute noch Maiden-Klassiker, manchmal sogar noch Bestand des Live-Sets. Manche behaupten der Gesang sei auf Killers spärlich vertreten, na ja, das ist eben Geschmackssache. Ich jedenfalls kann nur wärmstens empfehlen, Killers zu kaufen. Und diese Empfehlung gilt natürlich nur für Maiden-Fans!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Up the Hammers! - Der zweite Streich., 14. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Killers (Audio CD)
Killers - Iron Maidens zweites Album (noch) mit Paul Di'Anno. Ein Jahr zuvor hatte die Band um Bassgenie Steve Harris mit ihren selbstbetitelten Debüt schon einen Heavy Metal-Klassiker hingelegt den man eigentlich nicht mehr toppen konnte. Doch dieses Zweitwerk spielt definitiv in der gleichen Liga und brauch sich weder vor dem Debüt noch vor den Nachfolgewerken mit Bruce Dickinson verstecken. Hier sticht der punkige Anteil in Maidens Musik noch besonders heraus. Alle Songs sind wie schon beim Debüt rockig-rotzig gemein, was nicht zuletzt an der rauen Stimme Di'Annos liegt. Einzige Ausnahme bildet der Song "Prodigal Son", welcher eine (äußerst gelungene) Ballade darstellt. Insgesamt ist Killers etwas härter und stellenweise schneller als der Erstling. Gerade deswegen hat es Potential den Vorgänger zu übertrumpfen, schafft es aber nicht ganz. Dennoch ist Killers als Klassiker des Heavy Metals zu bezeichnen, da Iron Maiden, oder besser gesagt Steve Harris sein exzellentes Songwriting wieder unter Beweis stellt. Der Abwechslung schadet die Härte des Albums auch überhaupt nicht, von den sensationellen Melodien ganz zu schweigen.

The Ides of March: Ein sehr kurzes Instrumental als Intro. Baut schonmal die Stimmung für das Album perfekt auf. (4/5)
Wrathchild: Ein rotziger Song im Midtempo. Wird immer noch auf Konzerten gespielt, allerdings ziehe ich hierbei Di'Annos Stimme der von Dickinson vor. (4/5)
Murders in the Rue Morgue: Aus einem ruhigen Intro entwickelt ein sehr schneller Metalkracher. Gut. (4/5)
Another Life: Härterer, rockiger Song dem es an Abwechslung gottseidank nicht fehlt. Sehr gut! (5/5)
Genghis Khan: Fantastisches Instrumental! Hart und wild! Vor den Gitarristen muss man einfach Respekt haben, wenn man hört was die hier an geisteskranken Riffs runterdonnern. Sehr abwechslungsreich und rhythmisch wie melodisch auf allerhöchstem Niveau. (5/5)
Innocent Exile: Auch hier überzeugen die Jungfrauen mit geilen Breaks und genialer Gitarrenarbeit. Sehr gelungener Song. (5/5)
Killers: Das Titelstück ist der absolute Höhepunkt auf der CD! Der ruhige Anfang mit Di'Annos gekreische schafft erstmal eine einzigartige Atmosphäre, bis das Stück sich zu einem knallharten Metalsong steigert. (5/5)
Prodigal Son: Unglaublich schöne Ballade, die auch weitesgehend (wenn auch nicht ganz) ohne Kitsch auskommt. Passt mal so gar nicht auf dieses ansonsten harte Album, hat aber dennoch seine Daseinsberechtigung. (5/5)
Purgatory: Absoluter Nackenbrecher! Eine der härtesten und vor allem schnellsten Nummern die Maiden je aufgenommen haben. Geiles Mainriff und starker Refrain zum mitsingen. (5/5)
Twilight Zone: Auf dem Original nicht enthalten. Etwas gewöhnungsbedürftiger Gesang, aber durch das einbahnfreie Songwriting ein weiterer starker Song. (5/5)
Drifter: Ordentlicher Abschluss, der offensichtlich zum mitsingen animieren soll. (4/5)

Auch hier gilt: Nur weil dieses Album mit Paul Di'anno aufgenommen wurde und der Punk deutlicher zu spüren ist, darf es keinem Album mit Bruce Dickinson untergeordnet werden. Iron Maiden setzten mit diesem Meisterwerk wieder Maßstäbe und deswegen ist es Pflichtlektüre für alle Metal-Fans und Sympathisanten.

Es ist fast schade das Di'Anno danach wegen Alkoholeskapaden aus der Band flog. Sicherlich hätten die Jungfrauen mit ihm noch ein paar richtig geile Scheiben produzieren können, wobei ich die Genialität der Werke mit Dickinson gar nicht in Frage stellen möchte. Doch die Versuche von Harris in den Neunzigern die Band wieder zurück zu den Wurzeln zu bringen hätte mit Di'Anno wahrscheinlich besser geklungen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein weiterer Klassiker, 5. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Killers (Audio CD)
1981 erschien der zweite Streich der britischen New Wave of British Heavy Metal Gruppe Iron Maiden unter dem schlichten Titel "Killers". Eingespielt wurde es Paul Di'Anno (Gesang), Dave Murray (Guitar), Adrian Smith (Guitar), Steve Harris (Bass) und Clive Burr (Drums). Produziert wurde wieder von Koryphäe Martin Birch.

Mit "Killers" räumte man im Maiden Lager auf und verpflichtete Adrian Smith an der Gitarre. Bandboss Steve Harris und seine Kumpanen zauberten daraufhin zehn Songs aus dem Hut, von denen einige auch heute noch fester Bestandteil im Reportroire auf Konzerten der Briten sind.
"The Ides of March" ist ein kurzes Instrumental, welches an ein historisches Ereignis zur damaligen Zeit angelehnt ist, gefolgt von dem ersten Klassiker "Wrathchild". Raubein Di'Anno zeigt, dass er sehr wohl im Stande gewesen wäre, auch noch die Nachfolgescheiben "The Number of the Beast" und "Piece Of Mind" ohne große Mühe einzuspielen.

"Murders in the Rue Morgue", gefolgt von dem flotten "Another Life" und "Genghis Khan", welches ebenfalls als Instrumental ausgelegt ist, sind drei weitere Höhepunkte der Scheibe, unterbrochen von "Innocent Exile", das hier etwas deplaziert wirkt. Dafür ist der Titelsong dann gleich das nächste Highlight, und auch "Purgatory" weiß zu gefallen. "Prodigal Son" ist ein akustisch gehaltener Song, der nur noch von "Drifter" ein wenig überboten wirkt.

Auf der Wiederveröffentlichung aus dem Jahr 1995 war auch der Titel "Twilight Zone" enthalten, der in zwei Minuten in einem recht rockigen Gewand daherkam.

Di'Anno wurde nach "Killers" aus der Band geworfen und Bruce Dickinson durfte seinen Einstand als Sänger bei Maiden feiern. Mit ihm und 1983 auch Neuankömmling Nicko McBrain am Schlagzeug war die legendäre Besetzung geboren, die in dieser Formation mehrere für den New Wave of British Heavy Metal wegweisenden Scheiben einspielte...

Fazit: 5 Sterne für die zweite Iron Maiden Scheibe.....
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25 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ganz anders..., 8. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Killers (Audio CD)
"Killers" war mein Einstieg bei Iron Maiden. Ich gebe gerne zu, daß ich zuerst mit dem Album größere Schwierigkeiten hatte. Es ist einfach ziemlich sperrig und in keinster Weise so eingängig wie alles, was später kam. Auch das Debutalbum hatte viel griffigere Hooklines und Mitsingrefrains zu bieten, die hier fast komplett fehlen.
Ich wußte jahrelang nicht, welcher Song da grade lief. Die einzelnen Songs gehen auch ziemlich nahtlos ineinander über. Und wäre das Album fünf Jahre später gekommen, hätte es vermutlich nach ein,zwei Durchläufen den Weg ins Regal gefunden, um dort als "Fehlkauf" zu verstauben.
Damals war Kohle knapp und neue HM-Alben gab es auch nicht wie Sand am Meer (die, die es gab, waren allerdings von exzellenter Qualität - das ist aber ein anderes Thema...). Jedenfalls lief diese Maiden-Scheibe mangels Alternative dann doch so oft, bis sie sich ins Hirn gefressen hatte. Und da ist sie bis heute.
26 Jahre später kann ich auf eine lange Maiden-Geschichte zurückblicken - und kein Album ist fieser, gemeiner, roher und unkommerzieller. Das erste ist m.E. noch einen Tick besser, weil die Songs nicht so sperrig sind. Aber beide sind allen Nachfolgern in sachen Härte dann doch Lichtjahre voraus. Di'Anno ist einfach ein viel fieserer Rüpel als der smarte Dickinson. Und so beginnt mit dem ebenfalls sehr guten, aber doch deutlich softeren "Number of the Beast" die Anpassung an den Mainstream. Klar, der kommerzielle Erfolg nimmt zu, aber wenn ich daran denke, wie Metallica abgewatscht wurden, weil "Load" und "Reload" eingängiger waren als die Thrashalben vorher, dann hätte Maiden das Schicksal ebenfalls ereilen müssen.
Aber: Alles Geschmacksache. Aber wenn man mich zwei Maiden-Alben auf die berühmte einsame Insel mitnehmen ließe, dann vermutlich die ersten beiden.

Fazit: Vier Sterne, der fünfte geht - ganz knapp- wegen der fehlenden Hits verloren.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Killers - ein Killer Album !, 6. Februar 2006
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Killers (Audio CD)
All Killer - no Filler, wie man so schön im englischen sagen kann, trift wirklich auf dieses Album zu. Paul Diannos letztes Album mit Iron Maiden gehört mit dem ersten und "The Number of The Beast" zu den besten 3 die Maiden jemals veröffentlichten.
Schon das schier geniale Anfangsintro "The Ides of March" mit großartigem Trommel Einsatz von Clive Burr zeigt was für ein klassiches Heavy Metal Album sich hier ankündigt. Die Scheibe strozt nur so von geilen Riffs, talentierten Lead-Gitarren Soli und famosen Getrommelle, dazu gesellt sich noch das erhabene Bass-Spiel von Steve Harris und der ergreifende Gesang von Dianno. Jeder Song ist wirklich erstklassig und rein gar nichts ist hier überflüssig. Einzig der Gesang ist auf diesem Album eher spärlich vorhanden, was aber keineswegs als negativ aufzufassen wäre.
Daher ein Killer Album von einer Killer Band.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hammer-Scheibe!!!, 14. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Killers (Audio CD)
Im Februar 1981 erschien bereits das zweite Werk der NWOBHM-Truppe *Iron Maiden* und es trug den markanten Titel *Killers*. Seit dem Debüt waren nicht mal zehn Monate vergangen, aber die Band hatte sich bereits einen Namen erkämpft. Eingespielt wurde die Scheibe in der Besetzung Paul DiAnno (Gesang), Steve Harris (Bass), Dave Murray (Gitarre), Clive Burr (Schlagzeug) und erstmals Adrian Smith (ebenfalls Gitarre).

In Folge meines Alters war ich, so wie vermutlich viele hier, nicht Erstkäufer der Scheibe, aber es war die erste Maiden-Scheibe die in meine Sammlung wanderte, was wohl auch dazu führte das *Killers* bei mir persönlich immer einen höheren Stellenwert als die Debüt-LP hatte. Beides sind unbestrittene Klassiker der NWOBHM, aber *Killers* war von beiden Alben die deutlich bessere. Die Produktion von Martin Birch ließ keine Wünsche offen und das Artwork auf dem Eddie die Axt schwingt ist Kult.

Steve Harris wurde als alleiniger Songswriter genannte und der Kreativkopf der Band zauberte in unvorstellbarem Maße Killersongs, wie der sprichwörtliche Falschspieler Asse aus dem Ärmel. Es ist mir eigentlich unmöglich einen Anspieltipp gesondert hervorzuheben. Das Album kann man eigentlich nur als gesamtes Werk wahrnehmen und geniessen. Anspieltipps würden die Atmosphäre des Albums nur unnötig zerreissen, auch wenn die Songs *Purgatory* und *Wrathchild* zu meinen Alltime-Faves von Iron Maiden zählen. Die Band spielte damals bereits auf einen verdammt hohen qualitativen Niveau.

Danach war für Sänger Paul DiAnno Schluß. Wegen seiner Suchtproblematiken wurde er vor die Tür gesetzt. Sein Nachfolger wurde Bruce *Bruce* Dickinson, den man von der Konkurrenzband *Samson* abwarb. Vor diesem Hintergrund wirken die Parallen zwischen den Songs *Ides Of March* von Maiden und *Thunderburst* von Samson besonders auffällig und deutete daraufhin das Harris diesen Instrumental wohl doch nicht alleine verfasste hat.

FAZIT: Metalklassiker - ohne wenn und aber!!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Killer von einem Album., 22. August 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Killers (Audio CD)
Hierbei geht es um das zweite Iron Maiden-Album, erschienen im Jahre 1981.

In meinen Augen handelt es sich hierbei um ein Album, das in der Maiden-Diskographie einen besonderen Stellenwert hat - aus mehreren Gründen. Zum Einen war dies die letzte Aufnahme mit Sänger Paul Di'Anno, bevor dieser aufgrund seines Drogen- und Alkohol-Konsums die Band verlassen musste und auf dem Nachfolge-Album von Bruce Dickinson ersetzt wurde, zum Anderen ist nun erstmal Legende Martin Birch für die Produktion verantwortlich, und zum ersten Mal hören wir das Gitarren-Dream-Team Dave Murray und Adrian Smith zusammen.

Dieses Album unterscheidet sich völlig vom Debüt Iron Maiden und dem legendären Nachfolger The Number Of The Beast, meiner Meinung geht es zwischen diesen irgendwie immer ein wenig unter.

Mal vorab, dies war mein allererstes Maiden-Album, und davon abgesehen (zumindest bin ich mir da relativ sicher) so ziemlich meine erste, selbstgekaufte CD. Lag wohl unter Anderem sicher auch am Cover, dass meine Wahl ausgerechnet auf diese fiel.

Übrigens... wer sich die auf dem Cover verewigte Gegend im echten Leben mal anschauen möchte, der muss sich nach Etchingham Court an der Etchingham Park Road in Finchley North London N4 begeben, da hat der Zeichner des Ganzen, Derek Riggs, einstmals gewohnt.

Um mal zur Musik selbst zu kommen: Um die Stimmung, die das Album vermittelt, zu beschreiben, muss man sich dunkle Gassen und Hinterhöfe in einer nächtlichen Großstadt Anfang der 80er vorstellen, auf derem regennassen Asphalt die halbkaputten Neonlichter zwielichtiger Kaschemmen reflektieren. Mit anderen Worten: Das Cover gibt die Stimmung recht treffend wieder.

Die Hauptthemen des Albums sind Tod, Mord, Suizid - von daher könnte das Ganze schon fast als Konzept-Album durchgehen. Und glaubt mir, Paul Di'Anno war genau der richtige Sänger dafür. Bruce Dickinson hat zwar die Lieder aus der 90er-Blaze Bayley-Phase wesentlich besser als selbiger gesungen, aber die Lieder der ersten beiden Alben klingen nur mit Di'Anno so, wie sie sollen. Er kann genauso rauh, rotzig und aggressiv singen, wie er es an anderen Stellen melancholisch und gefühlvoll schafft, und das passt zu keinem anderen Maiden-Album so wie zu diesem.

Punkige Hits des Debüts oder die Metal-Hymnen des Nachfolgers sucht man hier vergebens, einzig "Wrathchild" schafft es ab und an mal ins Live-Set, aber die Qualität dieses Albums sollte man nicht an den fehlenden Singalong-Songs festmachen, im Gegenteil.

Die Songs hier einzeln zu besprechen, erspare ich mir, erwähnenswert wäre vielleicht, dass das Album mit Track 1 (The Ides Of March) und Track 5 (Genghis Khan) gleich zwei Instrumentals enthält, die jedoch beide absolut genial sind (im Gegensatz zu Losfer Words (Big 'Orra) vom Powerslave-Album etwa, zumindest meiner Meinung nach) und seit dem Remaster-ReRelease von 1998 einen Track mehr (Twilight Zone) an Bord hat, der damals nur auf der US-Version des Albums veröffentlicht wurde.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Paul Di'Anno killt zum letzen mal, 17. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: Killers (Audio CD)
Die zweite und letze Maiden Platte mit Paul Di'Anno am Mikrofon und danach der Abstieg.
Auf der Killers wird der Sound vom Debut weiterentwickelt, des Sängers Stimme kommt noch druckvoller rüber, wahrscheinlich weil mehr Budget und bessere technische Ausstattung bei der Produktion.
Eindrucksvoll beginnt die Platte mit The ides of march einem Intrumental Intro mit fließendem Übergang zum ersten Song Wrathchild, einem sehr beliebten Live-Song. Solide bangt der Kopf dann bis zum Killer-Titeltrack Killers, dem definitiven Höhepunkt, zwischendurch aufgelockert durch den 5. Track, das Instrumental Ghengis Khan, wo der Drummer auch sein volles Metal Potential beweist. Die Scheibe klingt zum Ende leicht punkig aus, aber diesen Sound kennt man ja vom ersten Album, wo der eine oder andere Track sich in gewissem Rahmen nach Punk anhört, es aber definitiv nicht ist. Die zwei besten Lieder des Albums sind Wrathchild und Killers!
Fazit: Auch für das zweite Album gilt: Kaufen, trotz der Abwesenheit von Bruce Dickinson...Sammlung vervollständigen!!!
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Killers
Killers von Iron Maiden (Audio CD - 1998)
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