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70 von 80 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen It grows on you!
Meine erstes Iron Maiden Album war das 83er "Piece of Mind". Von der ersten Minute dieses Albums an war ich ein absoluter Maiden Fan und kaufte fortan jedes neu erscheinende Album. Und um als echter Fan eine komplette Sammlung zu besitzen, legte ich mir auch nach und nach die Vorgängeralben zu - wenn es das Taschengeld eben hergab. Vom Debüt Album "Iron Maiden",...
Veröffentlicht am 19. Februar 2007 von Lorem Ipsum

versus
0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Respektables Debut Album - mit Kinderkrankheiten
Als Maiden 1980 mit diesem Album auf dem Markt kamen ahnte man schon, dass die Heavy Szene in nächster Zeit auf dem Kopf gestellt würde.
Die Musik war neu, das Cover blinkte natürlich schon von weitem und live erspielten sich Maiden gerade einen ausgezeichneten Ruf.

Schade nur, dass man sich mit der Produktion des Iron Maiden Debut-Albums...
Veröffentlicht am 16. November 2011 von Michael Schuster


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70 von 80 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen It grows on you!, 19. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Iron Maiden (Audio CD)
Meine erstes Iron Maiden Album war das 83er "Piece of Mind". Von der ersten Minute dieses Albums an war ich ein absoluter Maiden Fan und kaufte fortan jedes neu erscheinende Album. Und um als echter Fan eine komplette Sammlung zu besitzen, legte ich mir auch nach und nach die Vorgängeralben zu - wenn es das Taschengeld eben hergab. Vom Debüt Album "Iron Maiden", welches ich als holländische "Nice Price" Pressung für 9,99 DM erwarb, war ich jedoch richtig geschockt. DAS sollten meine geliebten eisernen Jungfrauen sein? Was ist das für ein jämmerlicher Sound? Wie abartig schlecht ist der Sänger im Vergleich zu "The Bruce"! Und überhaupt - die Songs! Kein Vergleich zu den späteren Hammer Alben!

Die Jahre zogen ins Land - in den 90ern waren Maiden dann künstlerisch am Ende. Adrian Smith stieg aus und ich folgte ihm, nachdem ich mich über das wirklich sauschlechte "No Prayer for the Dying" geärgert hatte. Ich kehrte dem Metal den Rücken und wendete mich Grunge, Punk und Alternative zu. Irgendwann waren mir die Maiden Alben in der Plattensammlung sogar richtig peinlich. Diese Spandexhosen! Die Haare! Der operettenhaft-affektierte Gesang! Die peinlichen Monster Plattencover! Iron Maiden waren für mich gestorben.

Mitte 2003 schenkte mir dann meine Frau einen iPod zum Geburtstag.

Wie ein Irrer begann ich meine CDs zu rippen - schließlich wollen 40 GB gefüllt sein ;-) Was ich nicht als CD hatte "besorgte" ich mir im Internet. Schließlich hatte ich die Platten ja erworben. Beim Stöbern stieß ich zufällig auf eine komplette Maiden Discographie im MP3 Format. Ich zögerte kurz - und saugte mit "um der alten Zeiten willen" die Datei. Kurz darauf bescherte mir die "shuffle" Funktion meines iPod ein Wiedersehen mit "The Trooper". Ein kleiner Funke spang über... Natürlich war die Musik aufgeblasen, pathetisch, überkandidelt und .... gut .... erstaunlich gut.

Seit Anfang des Jahrtausend hatte ich mich so an die "Musik" Verbrechen in den Charts gewöhnt, dass ich gar nicht mehr wußte wie gute, handgemachte Rockmusik klingen kann. Mein Interesse war geweckt. Was machten eigentlich meine Helden von damals? Gab es die Band überhaupt noch?

Es stelle sich heraus: Iron Maiden waren aktiv wie schon Jahre nicht mehr und feierten ein echtes Revival. Sie galten jetzt als Kult Band, weil sie sich all die Jahre nicht an modischen Strömungen orientiert hatten, sondern immer sich selbst treu geblieben waren. Und ich war nicht der einzige alte Fan, der Maiden wiederentdeckte. Im Internet traf ich Dutzende Andere, welche ähnliches wie ich erlebt hatten. Endgültig sprachlos war ich dann, als mich meine 15-jährige Tochter fragte, ob ich ihr nich nicht eine Iron Maiden CD kaufen könnte, die seien nämlich richtig "cool".

Zufällig entdeckte ich wenig später auf dem Grabbeltisch eines Media-Markt die "Early Days" DVD. Ich kaufte mir das Ding und ein paar Tage später nahm ich mir die Zeit die Dokumentation anzuschauen. Und das stellte für mich die Initialzündung dar, mir das erste Album noch einmal genau vorzuknöpfen. Auf der "Early Days" sind einige Konzertmitschnitte mit Paul DiAnno als Sänger dokumentiert. Man kommt nicht umhin dem Mann ein gewaltiges Charisma zuzugestehen. DiAnno zappelt nicht auf der Bühne rum oder schwenkt den Union Jack und brüllt "Scream for me xxx" wie das Dickinson seit Jahren in jedem Gig macht. Seine Vocals sind rauh und direkt, die Lederjacke schwarz und schwer und wenn er "Wrathchild" intoniert, nimmt man ihm das wirklich ab. Ich war begeistert und kramte umgehend das erste Album raus. Seitdem ist für mich dieser Erstling ein ganz besonderes Juwel in der Maiden Discographie. Mag sein, dass der Sound nicht der Beste ist (Steve Harris hasst deshalb das Album) das Songmaterial und die Performance der Band, und besonders von Di Anno, sind fantastisch. Phantom of the Opera, Charlotte the Harlot, Sanctuary, Running Free und natürlich Iron Maiden sind zu zeitlosen Klassikern geworden welche bis heute auf fast jedem Maiden Gig gespielt werden. Das Album verdeutlicht auch in welche Richtung sich Maiden hätten entwickeln können, wenn DiAnno nicht wegen seiner Sauferei gefeuert worden wäre. Der erdige Sound und das Underdog Image hatten durchaus Potential. Ich glaube Steve Harris hat sich deshalb später sehr bewußt für Blaze Bayley als Sänger entschieden, nachdem Dickinson die Band verlassen hatte, um vom gekünstelten, operettenhaften Sound mit Songtiteln/Texten die aus SciFi Büchern/Filmen geklaut sind wieder "back to the roots" zu gehen. Die Texte von den beiden unter Mitwirkung von Bayley entstandenen Alben spiegeln dies zum Teil auch wieder (z.B. 2.A.M. auf X-Factor).

Als Fazit möchte ich anmerken: Selbstverständlich ist Dickinson ein großartiger Sänger, natürlich sind Meisterwerke wie "Piece of Mind", "Somewhere in Time" oder "Seventh Son.." unerreicht. Aber Maiden waren auch einmal eine echte Rockband - ohne Monsterfirlefanz, ausufernden Gitarrensolo Orgien und Texten auf dem Niveau von Gymnasiasten die zu viel "Herr der Ringe" gelesen haben. Eine richtig rotzige, dreckige Rockband. Und es macht Spaß dieser Band zuzuhören.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Iron Maiden und ich, 29. September 2008
Von 
Michael Voss "Vossi" (Niedersachsen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Iron Maiden (Audio CD)
Es ist alles über dieses Album gesagt. Von mir nur soviel: Ich war 15 und hatte eine Karte für KISS in Hannover. Ja, ich war KISS-Fan - weil die so schön angemalt waren und die Musik auch ganz OK war. Dann sah ich im Plattenladen eine Scheibe mit einem Monster drauf - und einem roten Aufkleber "Special Guest, KISS-Tour 1980 Germany". Ich habe das Ding blind gekauft, bin nach Hause gegangen und habe die Nadel in die Rille gelegt. Ich konnte es nicht fassen, noch nie vorher in meinem Leben hatte ich solche Musik gehört. Die Platte lief bin zum Konzert (3 Wochen später) jeden Tag immer und immer wieder. Dann kam das Konzert, es war das erste meines Lebens - und es war einfach phantastisch. Ich bin mit Iron Maiden von einem kleinen Jungen zu einem selbstbewussten Jugendlichen gereift.

Heute - 28 Jahre später habe ich über 2.400 komplette Alben. Alles gute bis herausragende Alben. Das Maiden-Debüt nimmt trotzdem einen besonderen Stellenwert ein. Wenn ich es höre - fühle, riche, sehe ich wie damals.

Diese Platte ist eine Zeitmaschine - mehr Emotionen kann Musik nicht erzeugen...!
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Iron Maiden, die Erste - geniales Debut der NWOBHM-Legende, 12. März 2003
Rezension bezieht sich auf: Iron Maiden (Audio CD)
Mein erstes Maidenlied war Run to the Hills, meine erste CD die Number of the Beast. Fasziniert und begeistert von dem einzigartigen Sound der Briten habe ich mir erst alle Scheiben nach der Number of the Beast zugelegt, bis ich mich den zwei Di'Anno Scheiben zuwandte. Diese waren mir als punkiger und roher geschildert worden so dass ich nicht zuviel erwartete, nach dem ersten Hören allerdings wuchs meine Hochachtung vor Di'Anno ganz gewaltig. Denn der Kerl kann singen, und zwar saugeil, rauchig und rockig, ganz anders als der Gesangstil von Bruce Dickinson. Und was Maiden auf ihrem Debut abliefern verdient höchsten Respekt. Das fängt beim (zu der Zeit) absolut extraordinären bassspiel von Harris an und hört beim genialen Songwriting auf. The Phantom of the Opera stellte eine Revolution des klassischen Bassspiels da. Die Stücke sind recht eingängig und rocken wie sau, wie zB Santuary, Running Free oder Iron Maiden. Remember Tomorrow ist eine geniale Ballade und Transylvania ein Instrumental. Fazit: Eines der bedeutendsten Debuts ever, für jeden Rockfan absolut empfehlenswert und für Maidenfans natürlich ein Muss, diese Scheibe rockt 'wie Sau' !
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Debut von 1980, 30. Oktober 2006
Von 
Child in time - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Iron Maiden (Audio CD)
Irgendein Freund war 1980 auf der Tournee von KISS. Er erzählte anschließend von der tollen Vorgruppe namens Iron Maiden. Aus dem Radio kannte ich bereits `Running free`, welches mir schon sehr gut gefiel.
Ihr gleichnamiges Debutalbum veränderte, nicht nur für mich, die Hard Rock/Heavy Metal-Welt, da man so einen ungeschliffenen, rohen Sound bisher kaum kannte. Zu den Songs:

Prowler: Ein super Anfang, für ein super Album. Rau, hart und ungeschliffen.
Sanctuary: War auf der ursprünglichen Platte nicht drauf. Super Song, wird heute noch häufig gebracht. War eine Single.
Remember tomorrow: Einer der Höhepunkte des Albums. Sehr abwechslungsreich, mal ruhig, dann geht die Post wieder ab. Sehr viele Breaks. Einfach phantastisch!
Runnig free: War ein kleiner Single-Hit und hat viele Leute aufhorchen lassen. Ist auch heute noch häufig im Live-Set.
Phantom of the opera: Für viele Fans immer noch des beste Stück von ihnen. 7 Minuten lang, sehr abwechslungsreich und wieder Breaks ohne Ende. Der Gesang von Paul Di`Anno ist genial.
Transylvania: Bis heute das beste instrumentale Stück der Gruppe. Rau, hart und diese Breaks...
Strange world: Ein ruhiges Stück mit toller Melodie. Hier merkt man, dass viele der Songs bereits in den 70-ern geschrieben wurden.
Charlott the harlot: Hier wird wieder Fahrt aufgenommen. Guter Song, aber kein Klassiker.
Iron Maiden: Was für ein Abschluß. Knallhart wird alles niedergeprügelt. 1980 war das wirklich was besonderes. Wird (natürlich) heute noch live gespielt.

Maiden waren damals ein wirklicher Rohdiamant. Die Produktion ist zwar nicht so gut wie in den kommenden Jahren, das macht aber nichts, da hier der Sound "ungefiltert" rüber kommt. Besonders Steve Harris kann 1. am Bass und 2. als Songwriter voll überzeugen.
5 fette Sterne für "Iron Maiden".
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meilenstein, 18. August 2008
Von 
Michael Schwarz (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Iron Maiden (Audio CD)
Das gleichnamige Debütalbum von IRON MAIDEN ist sicherlich nicht nur ein Meilenstein des Heavy Metal, sondern auch ein Meisterwerk im Kontext der gesamten Popkultur.
Hoben IRON MAIDEN nach "Killers" mit Bruce Dickinson und "Number of the Beast" in neue Spheren ab und begründeten ein Genre, das bist heute unerreicht bleibt, so markierte das Debüt eine grandios rockende Melange aus wütendem Punk und frühem Metal.
Wie sagte Steve Harris einst: "Wir wollten Musik machen und Spaß haben."
Oft wird die Produktion der Platte bemängelt. Doch das, was viele als Makel sehen, ist die eigentliche Stärke des Albums: Punkige Produktion, Low-Fi, stoisch wütender Gesang von Di'Anno und Riffs, die eine unglaubliche Atmosphäre kreieren.
Gerade das Rudimentäre, das Ungestüme, das Unperfekte machen das Debüt-Album zu einem echten Klassiker.
"Prowler", "Iron Maiden", "Running free" - was für urgewaltige Kracher.
"Strange World" - was für eine seltsam-schräge Ballade.
"Phantom of the Opera" - was für eine schaurige Groteske.

Dieses Album bereitet Lust und Angst zugleich. Es zeigt die wilden, ungestümen IRON MAIDEN. Es ist nichts gekünstelt. Nichts klingt wie auf "Somewhere in Time".
Es offenbart Lücken, es schlägt, beißt und jault.
Für wahr: Einer der herrlichsten, räudigsten, genialsten Bastarde der Rockgeschichte.
Hören und genießen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Muss für jede Metal-CD Sammlung, 13. Januar 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Iron Maiden (Audio CD)
Das Debutalbum der "Eisernen Jungfrauen" erschien im Jahre 1980 und ist eines der wichtigsten Alben der "New Wave Of British Heavy Metal", der Wiege des modernen Heavy Metals. Das Album besticht durch sein überdurchschnittlich hohes Niveau, das eigentlich bei keinem Stück auch nur ansatzweise bröckelt. Für jüngere Fans dürfte der Gesang von Paul Di'Anno ungewohnt sein, doch gerade das ist es, was Maiden in den frühen 80ern ausgemacht hat. Sonst ganz Maiden-untypisch, findet man auf dem Album mit "Strange World" eine sehr schöne Ballade. Neben "Killers" und "The Number Of The Beast" ein Muss für wirklich jede Metal-orientierte CD-Sammlung. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eines der besten Metal Debuts ever, 1. November 2005
Rezension bezieht sich auf: Iron Maiden (Audio CD)
Als ich 1987 begann mich für Metal zu interessieren waren Maiden eigentlich überhaupt nicht mein Fall und das obwohl man zu der Zeit kaum um die Band herumkam. Jeder hörte, mochte Maiden. Die uncoolsten Typen trugen stolz ihre Billigkopien von Maidenshirts spazieren, Eddie prangte von Postern, Spiegeln etc.. Erste Hörproben von Number of the beast blieben zur großen Überraschung meiner Umwelt völlig wirkungslos. Ich kann nicht mal genau sagen warum, Dickinson sagte mir damals einfach nicht zu, vielleicht störten mich auch nur Harris' längsgestreiften Spandexhosen, wahrscheinlich aber doch Dickinson und der Umstand, das ich als Kind der Thrashmetal Generation bei Maiden nicht die vertrauten Riffsalven fand. Der Kult um die Band basierte einzig und allein auf den Plattencovern, so jedenfalls meine scharfsinnig ignorante Vermutung.
Jahre später dann endlich, bei einem Bekannten, brach dieses Prachtstück das Eis. Ausgerechnet die Älteste, zudem mit dem unauffälligsten Cover ausgestattet, reihte mich in die große Schar der Maiden Supporters ein. Was das waren Maiden? Das Riff von The Prowler ließ mich nicht los und dazu noch diese ungestüme Power! Iron Maiden hat nicht allein bei diesem Song eindeutige Punkvibes und was war mit dem angestrengt singenden Dickinson? Auch wenn ich mit Dickinson heute sehr gut klar komme, bezüglich Studioveröffentlichungen von Maiden bleibt Paul Di Anno (Album 1 Iron Maiden & 2 Killers) mein Favorit! Die faszinierende Halbballade Remember tomorrow besorgte dann den Rest, da wollte ich das Album schon nicht mehr weiterhören sondern es mir auf der Stelle kaufen. 8 Songs aus der guten alten Zeit, als die Platten zwar kurz waren, aber ohne Füller daherkamen. Ein jeder der Songs könnte in die Liste der Maiden Klassiker gehören. Ob nun der Mitsing-Stampfer Running free, das Instrumental Transylvania, das ausladende Phantom of the opera, ein zuckersüßes Strange world und die ungezügelten Charlotte the harlot, Iron Maiden. Eines der besten Metal Debuts sowieso.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandioses Meisterwerk, 13. Juni 2002
Rezension bezieht sich auf: Iron Maiden (Audio CD)
Das erste Maiden-Album gehört zu dem Besten was die Band je
veröffentlichte. Songs wie "Phantom of the opera", "Remember tomorrow" oder "Running free" suchen ihresgleichen. Absoluter Höhepunkt sind die Tempowechsel des 7 min Brechers "Phantom of the Opera". Aber auch mit der gefühlvollen Ballade "Strange world" zeigen die Londoner welch ungeheures Potential in ihnen steckt. Der Hörgenuss wird durch den rauhen und ungeschliffen Sound in Verbindung mit Paul di Annos brachialer Stimme noch verstärkt und findet höchstens noch in "Killers" und "Piece of mind" ebenbürtige Nachfolger...
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Legendäres Debut einer legendären Band, 31. Mai 2010
Von 
Sicman "SiC_mAn" (buxtehude (westabsurdistan)) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Iron Maiden (Audio CD)
Im Jahr 1980 feierte der britische Hardrock ein grandioses Comeback. Inspiriert von der Energie des Punk Rock schießen Bands der sogenannten "New Wave of British Heavy Metal" (N.W.O.B.H.M.) Szene wie Pilze aus dem Boden und auch die vermeintlichen Dinosaurier wie Black Sabbath oder Ian Gillan erleben dank des Hypes einen zweiten Karriere Frühling. Ganz vorne dabei sind 5 junge Burschen aus dem Londoner East End die das große Glück hatten einen fetten Deal bei der EMI zu erhaschen. Ergebniss Nummer eins der Zusammenarbeit: Die Single "Running Free" die der Band sogar einen Auftritt bei Top of the Pops bescherrt, Ergebniss Nummer zwei: Dieses knapp 40 minütige Juwel welches wie kein anderes Abum die Essenz der N.W.O.B.H.M. vereint. Leicht progressiver 70 Jahre Rock trifft auf die Energie und Rohheit des Punk was nicht zuletzt an dem damaligen Frontmann Paul Di' Anno lag der schon immer die Sex Pistols und Konsorten Pink Floyd und Genesis vorgezogen hat. Die Tracklist kann man getrost als "Best of" aus den Anfangstagen der Band bezeichnen, da die Jungs bei den ersten beiden Alben noch auf Material aus den Anfangstagen zugreifen. Das absolute Highlight ist neben dem punkigen Titelstück das 7 minuten Epos "Phantom of the Opera" welches all das Verbindet wofür wir Maiden seit mittlerweile 30 Jahren lieben, ungezügelte Energie, großartige Melodien, und völlig überraschende aber total mitreißende Breaks. Aber auch die restlichen Nummern sind absolute Jahrhundertklassiker und haben den Test der Zeit mit bravour bestanden. Das sieht die Band auch so, sie distanzieren sich aber klar vom Sound der Platte und sind der Meinung das Will Malone die Produktion völlig in den Sand gesetzt hat, da er schlicht und ergreifend nichts tat. Viele Fans, und dazu zählt sich auch der Verfasser dieser Zeilen, LIEBEN aber diesen ungehobelten rauen Klang: Rückkopplungen, kleine Spielfehler oder (gaannz) leichte Timing Schwankungen vermitteln den Eindruck von 5 jungen Vollblut Musikern die bereit sind die Welt zu erobern. Keine Frage "Iron Maiden" gehört ganz klar zu den wichtigsten und besten Debut Albuen aller Zeiten und darf in keiner gut sortierten Metalsammlung fehlen. Up the Irons!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der erste Klassiker von Iron Maiden!, 14. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Iron Maiden (Audio CD)
Keine zwei Jahre ist es her da fing für mich die Metalwelt so richtig an zu leben. Natürlich kommt man wenn es um Heavy Metal geht an Iron Maiden unmöglich vorbei und deswegen entschied ich mich mal diese Band näher in Augenschein zu nehmen. Traditionell fing ich mit dem Debüt an, auch wenn es mit Paulo Di'Anno aufgenommen wurde und nicht mit Bruce Dickinson. Doch der Verkäufer bestärkte mich während des Kaufs mit dem Satz:"Ah, der Klassiker." Und nach dem ersten durchhören waren auch sämtliche Zweifel das dieses Werk vielleicht kein Klassiker sei beseitigt. Ich habe seitdem schon viele Metal-Alben gehört, welche als Meilensteine oder ähnliches betitelt wurden, doch nur wenige haben auch nur ansatzweise das Niveau von Iron Maiden, geschweige denn von diesem Debüt.
Dieses Album steht exemplarisch für die New Wave of British Heavy Metal-Bewegung, die bekanntermaßen traditionellen Heavy Metal mit Punk verband. Zum einen die raue Produktion (wobei zu erwähnen ist, dass das Remastering der CD einen echt geilen, bassigen Sound verpasst hat), zum anderen das rockige, punkige Songmaterial und Auftreten der Band. Ich finde auch nicht das deswegen dieses Album von den späteren, melodischeren Alben mit Bruce Dickinson abfällt. Di'Annos rauer Gesang ist nicht sehr viel schlechter, sondern viel mehr etwas ganz besonderes. Und das Songwriting ist phänomenal, da gibt es keine Zweifel, auch im Vergleich zu später (vor allem wenn man bedenkt das Maiden spätestens ab Powerslave den Recycling-Apparat anstellen). Harte Riffs wechseln sich hier mit ruhigen melodischen Parts ab. Für die damalige Zeit (1980) etwas völlig neues. Auch in Sachen Tempowechsel und Breaks setzt die Band um Steve Harris (Bass) Maßstäbe.

Prowler: Die perfekte Fusion aus Heavy Metal und Punk gleich zu Anfang. Fantastischer Opener! (5/5)
Sanctuary: Auf der Originalpressung nicht drauf. Ein richtig dreckiger, punkiger, Rock n'Metal-Song. Typisch für die Endsiebziger. (5/5)
Remember Tomorrow: Eine der absolut besten Metalballaden die es gibt! Wunderschöner ruhiger Anfang der sich im Refrain und Mittelteil zu einem harten Metalsong steigert. Damals etwas völlig neues und auch heute verfehlt der Song seine Wirkung nicht. Genial! (5/5)
Running Free: Ein typischer Rocksong für die breitere Masse, aber natürlich keineswegs schlecht. (4/5)
Phantom of the Opera: Dieser Song IST Iron Maiden!!! Und dazu noch ein Klassiker des Heavy Metal. In den 7 Minuten und 20 Sekunden, kriegt man geniale Gitarrenmelodien und Soli, Phänomenale Bassläufe, wegweisende Drumarbeit und sehr guten Gesang geboten. Mal laut, mal ruhig, schnell oder langsam, auf jeden Fall abwechslungsreich und unfassbar geil! (5/5)
Transylvania: Superbes und stimmungsvolles Instrumental, bei dem die Band noch mal all ihre Qualitäten unter beweis stellt. Unübertroffen! (5/5)
Strange World: Was für eine fantastische Ballade! Na gut, ganz ohne Kitsch kommt der Song nicht aus, aber das schadet in diesem Fall nicht, weil das Songmaterial und vor allem der Gesang Di'Annos voll überzeugen kann. (5/5)
Charlot the Harlot: Nach dem etwas melodischeren Ausflug ist dieser Song wieder ein rotzfrecher Rocker zum Abgehen. Mit ruhigem Mittelteil der dem Song wieder das Besondere verleiht. Hält das Niveau des Album weiterhin oben. (5/5)
Iron Maiden: Der knallharte, punkige Abschluss. Perfekte Endzeit-Melodien der Gitarren. Auch heute noch ein Klassiker bei Konzerten. (5/5)

Fazit: Ohne jeden Zweifel ein absoluter Klassiker des Heavy Metal! Und das beim Debüt! Schon hier weisen Iron Maiden geniales Songwriting und hochwertigen Gesang auf, was sich in überirdischen Songs äußert. Natürlich hat die Band im Laufe ihrer Karriere noch viele Alben rausgebracht die man als Klassiker des Metal bezeichnen kann, aber dieses Debüt ist mein persönlicher Favorit, gerade weil es so rockig, rotzig, punkig daherkommt und damit ganz besonders aus der Maiden-Diskographie heraussticht.
Pflicht-Album für alle Metalfans!
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Iron Maiden
Iron Maiden von Iron Maiden (Audio CD - 1998)
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