Kundenrezensionen


20 Rezensionen
5 Sterne:
 (13)
4 Sterne:
 (5)
3 Sterne:
 (2)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein zeitloses Album
Was für eine CD, die Queen da 1986 herausgebracht hat: nahezu alle Titel der CD könnten problemlos - bzw. sind auch - in die Queen Best of übernommen wurden. Für die damalige noch junge CD-Zeit setzte Queen zugleich einen Maßstab in Sachen Aufnahmequalität: auf dieser CD zeigt sich, daß DDD nicht gleich DDD ist, denn Queen hat mit...
Am 5. Dezember 1999 veröffentlicht

versus
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Queen im Sound der 80er
VORWORT:

Grundsätzlich bin ich ein Fan von Musik aus den 80ern. Gerade Bands wie Depeche Mode oder Frankie Goes to Hollywood bereicherten die Popszene mit außergewöhnlichen Elektroklängen, die Mitte der 70er entstanden und nun auch in den Hitparaden integriert wurden. Daneben gab es unzählige One-Hit-Wonder, die trotz ihrer, bis heute...
Vor 14 Monaten von Mr. veröffentlicht


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein zeitloses Album, 5. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: A Kind of Magic (Audio CD)
Was für eine CD, die Queen da 1986 herausgebracht hat: nahezu alle Titel der CD könnten problemlos - bzw. sind auch - in die Queen Best of übernommen wurden. Für die damalige noch junge CD-Zeit setzte Queen zugleich einen Maßstab in Sachen Aufnahmequalität: auf dieser CD zeigt sich, daß DDD nicht gleich DDD ist, denn Queen hat mit dieser CD wirklich einen Referenzmaßstab geschaffen. Aber was soviel über die Technik sagen: die Hits wie "A kind of magic", "One vision" sind wahre Evergreens, keine CD von Queen früher oder später hat soviele Hits zu bieten, die zudem alle einen sehr eigenen Stil haben: da gibt es das fast schon beschwingte "Pain is so close to pleasure", bis hin zum melancholischen und traurigen Soundtrack zum Film "Highlander" "Who wants to live forever"! Eins ist sicher: diese CD behält ihre Wirkung forever! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Who wants to live forever...???, 4. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: A Kind of Magic (Audio CD)
in diesem Falle werden d i e s e Queen Songs in aller Ewigkeit leben.

Alles stimmt hier. "One Vison" "Princess of the Universe" sind Knaller vor

dem Herrn und " A Kind of Magic", "Who wants to live forever" hätten keinen Highlander gebraucht um unsterblich zu werden."Don`t lose your Head"(wer Highlander kennt, weiss die augenzwinkernde Ironie von Roger Taylor zu schätzen)und auch "Gimme the Prize" sind qualitativ ebenbürtig. Ein Megaalbum von Queen, das einen Platz im Queen Olymp einnehmen wird.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Songwriterisch top, 7. Januar 2010
Von 
V-Lee (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: A Kind of Magic (Audio CD)
Witzig - das ist kompositorisch wohl eines der gelungensten Queen Alben überhaupt, und trotzdem gehen sich hier mehr als 4 Sterne beim besten Willen nicht aus.

Zu plakativ und 80er Jahre anbiedernd ist hier die Produktion allzu oft, und man hat den Eindruck, dass die Arrangements unbedingt der Optik des dazugehörigen Films gerecht werden sollten - und der ist in dieser Hinsicht eigentlich schon recht schlecht gealtert.

Zu den songs: One Vision ist mit einem Testosterongetränkten AC/DC Riff ausgerüstet und rockt. Der Titeltrack ist ausnahmsweise mal eine Pop Nummer von Roger Taylor, die dank der Basslinie federnd leicht daherkommt.

Die 3 folgenden Deacon songs sind sehr eingängig, aber auch- wie bei John üblich - leichte Pop-Ware. Bei ,Pain Is So Close To Pleasure' hat man manchmal den Eindruck eines schnelleren Bruders von ,Cool Cat' von der Hot Space Platte.

,Who Wants To Live Forever' mag schnulzig sein, passt aber erstens super zum Film, und ist halt eine typisch pathetische May Ballade, aber ein klasse song, ohne Frage.

,Gimme The Prize' ist eine behäbige, aber kraftvolle Rocknummer von May, und Taylor's düstere Tanznummer ,Don't Lose Your Head' (backing vocals übrigens von Joan Armatrading!) würde auch in der Goth-Disco funktionieren.

Zum Abschluss kehren Sie mit ,Princes Of The Universe' dann noch mal zu ihren Prog Wurzeln zurück. Ein herrlicher großer song, mit überraschenden Wendungen - etwas Ähnliches gelang ihnen dann erst mit ,Innuendo' wieder.

Trotzdem - jedes Mal wenn ich dieses Album höre, muß ich dabei ein paar Tränen verdrücken, weil es so ungleich besser geworden wäre, hätte man es mit etwas zeitloseren sounds ausgestattet. Die synthetischen drumsounds und drumcomputer patterns tun manchmal richtig weh.

Wenn die verbliebenen Queen noch etwas tun wollen, dann wäre es die Intsrumentalspuren zu diesem Album mit zeitloseren sounds einzuspielen und es als ,the real kind of magic' neu herauszubringen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schmusehits im Supersound, 30. Juli 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: A Kind of Magic (Audio CD)
A Kind of Magic habe ich mir 1990 im zarten Alter von 13 Jahren vom Osterhasen gewünscht, die CD mit dem lustigen Cover lag dann tatsächlich im Nest - und die Freude war groß. Queen entfalten hier auf ihre alten Tage einige episch-symphonische Soundgewitter, die tatsächlich nicht von schlechten Eltern sind - man denke nur an "Who wants to live forever", "One vision", "Princes of the universe" oder den Kracher "Gimme the prize", letzterer welcher an Härte und Intensität wohl von keinem Queen-Song übertroffen wird (höchstens vielleicht "White Man" zehn Jahre vorher). Trotzdem sind mir auf dieser Scheibe summa summarum zu viele sogenannte Schmusesongs drauf. Im Vertrauen: Wer braucht tatsächlich Herrn Mercury schmachtend falsettierend auf "Pain is so close to pleasure"? "One year of love" ist ein langsamer Walzer ohne besondere Höhepunkte, und auch "Don't lose your head" hat mich in seiner Langatmigkeit nie vom Hocker gerissen.
Dennoch: ein mit einigen Perlen versehenes, hochsolides Queen-Spätwerk zum Gerne- und Immerwiederhören.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Magischer Songkessel, 28. Oktober 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: A Kind of Magic (Audio CD)
Das viertletzte Album Queens besticht wie eigentlich jedes ihrer Alben durch den unglaublichen Einfallsreichtum, die vollkommen unterschiedlichen Stimmungen der Songs und nicht zuletzt durch die grandiose Stimme Freddie Mercurys. So stehen die Schmuseballade "One Year Of Love" und die klassischen Hymnen "A Kind Of Magic" und "Friends Will Be Friends" in völligem Gegensatz zu den harten Rockreißern "Gimme The Prize" und "Princes Of The Universe". "Who Wants To Live Forever" aus "Highlander" mutet süßlich an, was die ungeheure Melancholie des Textes ("There's no chance for us. It's all decided for us. This world has only one sweet moment set aside for us...") gut unterstreicht, weswegen der Song zu meinen absoluten Queenlieblingssongs gehört. Die "Extra Magical Ingredients" sind eher schwach, wenn man noch mehr Ideen als die Grundthemen der Ursongs voraussetzt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach klasse, 10. Juli 2009
Von 
S. Wittenbruch (Remscheid) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: A Kind of Magic (Audio CD)
Dieses Album ist einfach das beste, was Queen je produziert hat.Es hat einfach alles, was ein spitzen Album haben muss. Zudem ist es auch sehr vielseitig und zeigt, wie wichtig jedes einzelne Mitglied dieser Band gewesen ist. Des weitern ist es auch noch sehr abwechslungsreich. Es fängt an mit ,,One Vision"(Mein persönlicher Favorit auf diesem Album). Dieses Lied heizt einen einfach ersteinmal richtig ein. Einfach ein klasse Gitaren solo vom Brian. Dann geht es mit ,,a kind of magic '' und ,,one year of love weiter ". Auch wunderschöne Lieder.Dann kommt ,,Pain is so close the pressure'', was ich als schwächeres Stück dieses Album finde. Jedoch kommen dann wieder zwei Knaller mit ,,Friends will be friends'' und ,,Who wants to live forever'' (Eine der schönsten Balladen in der Rockmusik).Also insgesamt ein klasse Album,darum 5 Sterne!!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Must Have And More, 20. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: A Kind of Magic (Audio CD)
Als Scheibe (außer der Sampler) ist die Scheibe ein Pflichtstück in meinem Regal. Vor allen die Version mit den Bonus-Songs ist unübertroffen (Die Boni sinds). Oft wird eine Neuauflage eines bisherigen Songs mühsam "Nachgestrickt". Hier ist die längere Version von (A Kind of a...) Kind of Magic nicht hinter dem Radio-Edit einzuordnen. ... und die Pianoversion von "Forever" zeigt die Sensibilität von Mercury & Co. Da kann man also getrost auf digitales Remastering verzichten.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Online einfach billiger, 2. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: A Kind of Magic (Audio CD)
So böse wie es klingt, aber DVD's sind einfach wenn man diese online bestellt billiger als im Laden. Und das nächste ist, daß die DVD's meistens im Laden gar nicht mehr zur Verfügung stehen.
Deswegen kaufe ich meine DVD'S, Musik-CD's, etc. hier bei Amazon. Da bekommt man alles mit super Qualität zu günstigen Preisen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Queen im Sound der 80er, 25. August 2013
Rezension bezieht sich auf: A Kind of Magic (Audio CD)
VORWORT:

Grundsätzlich bin ich ein Fan von Musik aus den 80ern. Gerade Bands wie Depeche Mode oder Frankie Goes to Hollywood bereicherten die Popszene mit außergewöhnlichen Elektroklängen, die Mitte der 70er entstanden und nun auch in den Hitparaden integriert wurden. Daneben gab es unzählige One-Hit-Wonder, die trotz ihrer, bis heute langlebigen Songs, so schnell gingen, wie sie gekommen waren. In dieser schnelllebigen Popszene konnten nur die wenigsten Bands dauerhaft Fuß fassen. Was macht nun aber eine Band, die wie keine andere für bombastischen Hardrock mit Falsettgesang ("Bohemian Rhapsody", "Killer Queen", "Keep Yourself Alive") und bezaubernden Ausreißern ("Bring Back That Leroy Brown", "Seaside Rendevouz") steht?

Sie passt sich an! Im Falle von Queen ist dies jedoch ein zweischneidiges Schwert. Bis zu ihrem Album "The Game", war der typische Sound weitgehend erhalten geblieben, doch bereits mit dem grausigen "Hot Space" (1982) war zu erkennen, das sich die Band uneins über ihre musikalische Ausrichtung war. Der Nachfolger "The Works" war, kommerziell gesehen zwar wieder ein großer Wurf und bescherte der Band Hits ("Radio Ga Ga", "I Want to Break Free"), doch ihr Sound hatte sich hörbar gewandelt. Brian Mays Gitarre wurde teilweise durch Synthies gejagt und daneben wirkte die Rhytmusgruppe (Taylor, Deacon) allzu poppig. Queen hatten in den 80ern, trotz anhaltenden Erfolges etwas eingebüßt - ihre musikalischen Wurzeln. Textlich konnte vor allem Freddie Mercury nach wie vor punkten, doch in musikalischer Hinsicht waren die Alben als Ganzes keine Glanzlichter mehr.

A KIND OF MAGIC:

Im Zuge ihrer Mitarbeit an Russell Mulcahys Film "Highlander", entstanden die meisten Songs der folgenden Platte. Mit "A Kind of Magic", "Who Wants to Live Forever", "One Vision" und "Princes of the Universe" warf das Album viele Singlehits ab. Allerdings ließen die übrigen Songs, mit Ausnahme von "Friends will be Friends" und dem positiv garstigen "Gimme the Prize" zu wünschen übrig.

Bei "One Year of Love" gibt Freddie am Mikro zwar alles, doch die schwülstigen Streicher lassen das Ganze doch ziemlich kitschig erscheinen. Im Gegensatz dazu harmonieren diese Streichensembles, für die Filmkomponist Michael Kamen verantwortlich war, auf "Who Wants to Live Forever" wunderbar und wirken in Verbindung mit den rockigen Klängen sehr stimmig. Der Sound auf "Pain is so Close to Pleasure" kommt dagegen sehr "billig" rüber und, wenn es einen Song gibt, der erkennen läßt, in welchem Jahrzehnt er entstand, dann wohl dieses fade Stück.

"Don't Lose Your Head" beginnt interessant und finster, ehe im Mittelteil wieder ein wenig zu sehr Richtung "Ohrenschmeichler" geschwenkt wird. Ein tröstlicher Abschluss wird am Ende mit "Princes of the Universe" präsentiert, welcher diesmal gekonnt zwischen hartem Rock und schwungvoller Halbzeit pendelt. Die Bonustracks stehen bei meiner Beurteilung nicht zur Debatte, da sie erst auf den späteren CD-Versionen erschienen.

F A Z I T:

Wo soll man anfangen? David Bowie, Pink Floyd, The Clash - das alles waren Bands und Künstler die in den 80ern viel von ihrer künstlerischen Qualität einbüßten, da es nun mal ein Jahrzehnt war, das wie bereits erwähnt, aus Eintagsfliegen, Stadionrock und Plastikpop bestand. Wer hier nicht mitzog hatte, erfolgsmäßig verloren oder büßte viel von seinen musikalischen Wurzeln ein. Wer weiß, ob es Queen bis zu Freddies Tod im Jahre 1991 überhaupt noch gegeben hätte, wenn sie ihrem 70er-Stil treu geblieben wären. Wahrscheinlich nicht, und dennoch ist es im Rückblick schon ein wenig bedauerlich, das ihre Blütezeit von einer Reihe poppiger Hits der 80er abgelöst wurde.

Erfolgsmäßig waren Queen aufgrund ihrer Anpassung in den 80er-Olymp aufgestiegen und füllten ganze Stadien. Ihr großer Pluspunkt war natürlich, das sie eine der besten Livebands schlechthin waren und, vor allem dank Freddies Charisma, für immer einen Platz in den Herzen der meisten Rockfans haben werden. Dennoch, auch wenn man Alben wie "The Works", "The Miracle" oder eben "A Kind of Magic" heute noch hören kann, erscheint es dann doch etwas merkwürdig, das es sich um die gleiche Band handelt, die einst mit vertrackten Kunstwerken wie "A Night at the Opera", "A Day at the Races" oder garstigem Hardrock ("Sheer Heart Attack") von sich reden machte.

Immerhin: Mit "Innuendo" bezauberten Queen, in Freddies Todesjahr nochmal mit einem gelungenen Spätwerk, welches, bis auf wenige Ausnahmen einen versöhnlichen Abschluss bildete, und die künstlerisch schwache 80er-Phase etwas vergessen läßt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


9 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mega-Erfolg: Mega-Qualitätseinbußen, 25. Dezember 2002
Rezension bezieht sich auf: A Kind of Magic (Audio CD)
Das zwölfte Studioalbum der britischen Rockgruppe Queen muss von verschiedenen Perspektiven aus beleuchtet werden.
Zunächst ist anzumerken, dass es sich bei diesem Album um eines der erfolgreichsten der Musiker um Freddie Mercury handelt. Allein die Single „A Kind Of Magic" war in 35 Ländern auf Platz 1 der Charts. Mit „Who Wants To Live Forever" schuf Gitarrist Brian May sicher eine der pathetischsten aber auch schönsten Queen-Balladen. Daneben ranken sich um die zum Album gehörende (letzte) große Tournee der Briten Legenden und Superlative. Die Stadien waren restlos ausverkauft, Queens Auftritt im Nepstadion in Budapest soll das erste große Konzert von westlichen Musikern im gesamten Ostblock gewesen sein und selbst die Videocharts wurden von den Mitschnitten der Tournee dominiert. Nicht zuletzt wegen dieses Albums und all seiner Begleiterscheinungen behaupten viele Musikfreunde, die wahre Superband der 80er Jahre sei Queen gewesen.
Des weiteren ist „A Kind Of Magic" aber auch irgendwie der Soundtrack zu dem Film „Highlander". Immerhin sechs der insgesamt neun regulär erschienenen Songs des Albums sind in dem erfolgreichen Film von 1986 zu hören. Hierbei gelang es den vier Musikern allerdings, im Gegensatz zu „Flash Gordon", die im Film verwendeten Lieder so zu komponieren, dass sie auch ohne Bilder von kämpfenden Unsterblichen eine Aussagekraft besaßen.
Für Freddie Mercury müssen die Aufnahmen für dieses Album die letzten unbeschwerten dieser Art gewesen sein. Denn, so vermutet man, wenig später erfuhr er von seiner HIV-Infektion, die aus ihm schon bei Erscheinen des nächsten Albums („The Miracle") einen kranken Mann machte. So ist es wohl auch nicht verwunderlich, wenn die typische sorglose Queen'sche Dekadenz und Mercurys unverwechselbare Selbstironie hier zum letzten Mal in voller Stärke aufblitzt.
Für mich persönlich, als ehemals absolutistischen Queenfan, stellt „A Kind Of Magic" trotz seiner unbestrittenen Erfolge unglücklicherweise den Höhepunkt und glücklicherweise das Ende einer Phase dar, die mir in Queens langem Schaffen am wenigsten gefällt. Denn „A Kind Of Magic" und das Vorgängeralbum „The Works" sind von einer dermaßen kommerziellen Natur, dass es für mich nur schwer erträglich ist. Und wenn Queen den Ruf einer Band hat, die nur auf platten Bombast und vordergründigen Glamrock setzt, dann sind hierfür, meiner Meinung nach, wohl in erster Linie obengenannte Alben verantwortlich zu machen. Wenn ich nur an „Gimme The Prize" und „Princes Of The Universe" denke, dreht sich mir der Magen vor lauter „Powerchords" gleich mehrfach um. Außerdem ist „A Kind Of Magic" im Vergleich zu Queenalben aus anderen Schaffensperioden fast farblos. Trotzdem: Die Scheibe hat irgendetwas, obwohl sich eigentlich nur „One Vision" und „Who Wants To Live Forever" als passable Stücke auf ihr wiederfinden. Schließlich enthält dieses Album dann doch Material, um welches Queen von anderen Musikern wahrscheinlich beneidet wurden. Mit dem Wissen, dass Queen zu mehr in der Lage waren, gebe ich dieser CD deshalb drei von fünf Sternen. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

A Kind of Magic
A Kind of Magic von Queen (Audio CD - 1986)
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen