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4.0 von 5 Sternen Großes Drama
Nabucco war Verdis dritte Oper und sein erster wirklich großer Erfolg. Mit dem dramatisch geschlossenen Werk in der exotischen Kulisse des antiken Babylon trat er endgültig aus dem Schatten von Donizetti und Bellini. Die Oper ist vor allem in Italien bis heute sehr beliebt und wird noch immer viel gespielt - der Gefangenenchor hat seit der italienischen...
Veröffentlicht am 8. Oktober 2011 von vully

versus
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Souveräner Chor
In dieser Einspielung liegt der einzige deutschsprachige Querschnitt durch Verdis Nabucco vor, trotzdem kein Pflichtkauf für Freunde deutschsprachigen Gesanges. Der Chor der Deutschen Oper Berlin ist sehr gut, auch Thomas Stewart (Nabucco) und Sandor Konya (Ismael) singen überzeugend und textverständlich. Evelyn Lear (Fenena) und Martti Talvela (Zacharias)...
Veröffentlicht am 5. März 2007 von Werner Ganske


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Großes Drama, 8. Oktober 2011
Von 
vully "vully" (Neuhausen) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Nabucco (Audio CD)
Nabucco war Verdis dritte Oper und sein erster wirklich großer Erfolg. Mit dem dramatisch geschlossenen Werk in der exotischen Kulisse des antiken Babylon trat er endgültig aus dem Schatten von Donizetti und Bellini. Die Oper ist vor allem in Italien bis heute sehr beliebt und wird noch immer viel gespielt - der Gefangenenchor hat seit der italienischen Nationalbewegung des 19. Jh. fast den Status einer zweiten Nationalhymne erlangt.

Insofern ist es etwas verwunderlich, dass es nur drei Studioaufnahmen des Nabucco gibt, von denen diese hier die beste ist. Das liegt vor allem an den Sängern der beiden Hauptrollen:

Der Titelheld wird von Tito Gobbi verkörpert, heute v. a. als Baritonpartner von Maria Callas in den meisten ihrer Studioaufnahmen unvergessen. Gobbi war ein unübertroffen ausdrucksvoller Darsteller, so auch hier als innerlich zerrissener König. Allerdings war er zum Zeitpunkt der Aufnahme (1965) schon über 50 Jahre alt, was man bei höherliegenden Passagen deutlich hört, die er mehr hupt als singt. Trotzdem eine eindrucksvolle Darstellung.

Seine Gegenspielerin, die machtgierige Tochter Abigaille, wird von der jungen Griechin Elena Souliotis gesungen. Die Sängerin wurde damals als nächste Callas gehandelt, eine Erwartung, die sie nicht erfüllte, die man aber anhand dieser Aufnahme nachvollziehen kann: Die Sängerin hatte eine sehr schöne, volle und bewegliche Stimme. Die mörderischen Schwierigkeiten ihrer Rolle bewältigt sie sehr eindrucks- und ausdrucksvoll. In einigen Ensembleszenen kann man allerdings schon den schonungslosen, unkontrollierten Stimmeinsatz hören, mit dem sie ihr Organ innerhalb von nicht einmal 10 Jahren ruinieren sollte. Umso wertvoller ist dieses Dokument der intakten Stimme.

Carlo Cavas Hohepriester Zaccaria hat nicht ganz die erforderliche stimmliche Autorität, bewältigt die Rolle aber ordentlich.

Die restlichen Rollen sind eher klein und für das Gelingen der Oper nicht wesentlich, das jugendliche Liebespaar Fenena und Ismaele ist trotzdem mit Dora Carral und vor allem dem heute kaum noch bekannten Tenor Bruno Prevedi sehr gut besetzt.

Der Dirigent Lamberto Gardelli war ein Spezialist für den unbekannteren Verdi, den er auch hier mir viel Stilgefühl zelebriert - Chor und Orchester der Wiener Staatsoper assistieren bei einer sehr ausdrucksvollen und geschlossenen Gesamtleistung.

Auch wenn nicht alles perfekt ist, hat dieser Nabucco insgesamt die Nase vorn: Die Muti-Aufnahme ist nicht dramatisch genug, leidet zudem unter der stimmlichen Verfassung von Renata Scotto, Sinopolis Protagonisten (Piero Cappuccilli und Ghena Dimitrova) sind ebenfalls nicht in Topform, die Tempi merkwürdig und der Klang scharf.

Warum allerdings die Firma Decca die Aufnahme jetzt in dieser Ausgabe noch einmal herausgibt, nachdem sie gerade erst vor zwei Jahren in der Reihe "Originals" technisch frisch aufbereitet und deutlich preiswerter wieder veröffentlicht worden war, verstehe ich nicht ganz.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Souveräner Chor, 5. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Resonance - Verdi (Audio CD)
In dieser Einspielung liegt der einzige deutschsprachige Querschnitt durch Verdis Nabucco vor, trotzdem kein Pflichtkauf für Freunde deutschsprachigen Gesanges. Der Chor der Deutschen Oper Berlin ist sehr gut, auch Thomas Stewart (Nabucco) und Sandor Konya (Ismael) singen überzeugend und textverständlich. Evelyn Lear (Fenena) und Martti Talvela (Zacharias) sind sehr blaß und finden nicht in ihre Rolle. Bei der Abigail fehlt die große Arie, aber wenn man die Stimme von Liane Synek hört, verzichtet man darauf gerne, zugegeben, die Abigail ist keine Belcanto-Partie, aber so häßlich und jaulig sollte sie denn doch nicht klingen
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Resonance - Verdi
Resonance - Verdi von Lear (Audio CD - 1995)
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