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am 23. März 2007
Im Fidelio brodeln die Leidenschaften, da geht es hoch dramatisch zu, aber Ferenc Fricsay rückt das Werk deutlich in Mozart-Nähe und bremst die Emotionen damit aus. Das kann man - vor allem im ersten Teil des Werkes sehr gut machen, dass es aber auch im zweiten Teil gelingt, wenn das Konzept konsequent durchgehalten wird, wird hier deutlich bewiesen. Mit einem Mozart-Ensemble in wesentlichen Rollen klappt es sehr gut. Ernst Haefliger ist wahrhaftig kein Heldentenor, sein Florestan ist sehr lyrisch, aber nicht überfordert und daher sehr gut anzuhören. Irmgard Seefried, Gottlob Frick und Friedrich Lenz sind erstklassig in ihren Rollen, Dietrich Fischer-Dieskau könnte ein sehr viel dramatischerer Pizarro sein, paßt sich aber hier dem Stil an. Leonie Rysanek als Leonore bricht manchmal ins Hochdramatische aus, das ist nun einfach rollendeckender, und ihre Leistung ist wirklich imponierend.

Eine ärgerliche Sache sind die Dialoge, die von Schauspielern gesprochen werden, deren Stimme nicht zur Gesangsstimme paßt. Das war in den 50er Jahren durchaus häufig so, aber hier handelt es sich ausschließlich um deutschsprachige Sänger, die hätten diese ohnehin drastisch gekürzten Texte gut selber sprechen können.
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am 22. Januar 2003
Eine preiswerte Aufnahme, nicht aufwendig aufgemacht, kann so etwas gut sein?
Ja, es kann: Angefangen von dem sehr schwungvoll, detailreich und farbig spielenden Orchester, den immer "richtigen" Tempi des Dirigenten - sowieso zu Unrecht und aufgrund seines viel zu frühen Todes völlig unterschätzt - und dem ausgezeichneten Chor.
Ferenc Fricsay läßt Beethoven geradezu mit mozartschem Klang spielen, was dem Stück sehr gut bekommt, weil dadurch der Staub des allzu heiligen herausgeblasen wird.
Die Solisten sind durch die Bank großartig, auch wenn man ihnen diese Rollen teilweise eigentlich kaum zutrauen würde: Der große Oratorien- und Liedsänger Ernst Haefliger bleibt dem Florestan trotz eher leichter Stimme weder musikalisch noch charakterlich etwas schuldig.
Dietrich Fischer-Dieskau, ebenfalls nicht unbedingt als Heldenbariton mit Baßfundament bekannt, stattet den Pizarro mit großartiger Dämonie aus und bietet eine mitreißende Darstellung.
Leonie Rysanek entspricht schon eher der Erwartung der jugendlich dramatischen Sopranistin und wäre für diese ausgezeichnete Darstellung sicher berühmter, gäbe es nicht Kolleginnen wie Janowitz, Jurinac und Ludwig, die vielleicht noch einen Tick mehr Herz in die Rolle bringen.
Irmgard Seefried war für die Marzelline vielleicht schon etwas alt, ist aber trotzdem eine mitreißende Gestalterin. Und Gottlob Frick war nicht umsonst der Rocco der fünfziger und sechziger Jahre.
Zusammengenommen: Gäbe es nicht die doch noch modernere und etwas dramatischere Bernstein-Aufnahme, wäre diese sicherlich meine absolute Reverenz!
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Es handelt sich hier um die erste Stereo-Opernaufnahme in der Geschichte der Deutschen Grammophon und gleichzeitig um eine der wenigen Opernaufnahmen, die uns Ferenc Fricsay hinterlassen hat. Sie entstand Ende 1957 in München.

Aufgrund vieler großartiger Alternativ-Aufnahmen (ich nenne u.a. Furtwängler, Klemperer, Bernstein) ist Fricsays Produktion etwas in Vergessenheit geraten. Das hat sie nicht verdient, und so ist es sehr zu begrüßen, daß die DGG eine Wiederauflage vorgenommen hat. Der Dirigent hat den gesprochenen Text radikal gekürzt, was lobenswert ist, und die Musik geht er recht zügig an, ein wenig an Toscaninis Aufnahme von 1944 erinnernd. Trotzdem ist eine ganz eigenständige Interpretation entstanden, die sängerisch von Leonie Rysanek (Leonore), Irmgard Seefried (Marzelline), Dietrich Fischer-Dieskau (Pizarro) und Gottlob Frick (Rocco) glänzend unterstützt wird. Auch Ernst Haefliger in der Rolle des Florestan bietet eine respektable Leistung, wenn seine Stimme auch ein wenig klein wirkt. Dafür singt er mit einer Sorgfalt und Textdeutlichkeit, die man manchem prominenteren Rollenvertreter wünschen würde. Der Amerikaner Kieth Engen bleibt der Nebenrolle des Ministers nichts schuldig.

Zugegeben: Furtwänglers und Klemperers Aufnahmen sind im ganzen noch überzeugender, aber Fricsay-Liebhaber sollten an dieser Einspielung, die auch alle Fidelio-Freunde vollkommen zufriedenstellen kann, nicht achtlos vorübergehen. Chor und Orchester der Bayerischen Staatsoper werden vom Dirigenten zu Höchstleistungen angespornt.

Die beigefügte Ouvertüre "Leonore III" wurde ein Jahr später in Berlin mit den dortigen Philharmonikern aufgenommen. Ebenfalls ein schönes Sammlerstück.
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am 15. März 2005
Fricsay spielte auf jeden Fall gut und Tadellos.Die beiden Ouvertüren sind die erstrangigen Einspielung.Alles in allem sind die instrukmentalen Stücke PERFEKT gemacht. ABER
Finden Sie den Klang bei allen vokalen Tracks ein bisschen unnormal? Das Orchester spielt auf unsere linke Seite.Und die Sänger machen im mittel und rechts ihre Interpretation.Das ist nicht live genug!!Und dieser komische Klangcharakter tritt in DG's frühen Operaufnahmen,z.B. Böhms Rosekavallier.
Es ist geradezu schade.
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